Komitee für gerechte Löhne

ST. GALLEN. Um der 1:12-Initiative im Kanton St. Gallen zum Durchbruch zu verhelfen – die Abstimmung findet Ende November statt –, hat sich ein breites Ja-Komitee aus Parteien, Gewerkschaften und Verbänden gebildet.

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ST. GALLEN. Um der 1:12-Initiative im Kanton St. Gallen zum Durchbruch zu verhelfen – die Abstimmung findet Ende November statt –, hat sich ein breites Ja-Komitee aus Parteien, Gewerkschaften und Verbänden gebildet. Die Initiative fordert, dass innerhalb eines Unternehmens der bestbezahlte Mitarbeiter in einem Monat nicht mehr verdient als jener mit dem tiefsten Einkommen während eines ganzen Jahres. Auch Unternehmen aus dem Kanton St. Gallen überträfen dieses Verhältnis, teilt das Komitee mit. Es will deshalb mit Aktionen auf die sich ständig weiter öffnende Lohnschere aufmerksam machen.

«Die Initiative geniesst grosse Zustimmung in der Bevölkerung, der Handlungsbedarf ist offensichtlich, und wir sind bereit, einen engagierten Abstimmungskampf gegen die Abzocker und ihre Handlanger zu führen», sagt Monika Simmler, Mitglied des Initiativkomitees und Präsidentin der St. Galler Sozialdemokraten. (red.)

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