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Kolumne

Kolumne: Eine Schule mit Herz und eine ohne Lehrer

SVP-Kantonsrat Marcel Dietsche hat wegen des Vorwurfs sexueller Belästigung seinen Job als Polizist gekündigt und ist auch von allen politischen Ämtern zurückgetreten. Seine Parteikollegin Barbara Keller-Inhelder, zeigt sich überrascht. Sie hätte das von Dietsche nie erwartet, sagt die Nationalrätin. Es gebe andere, denen sie solches eher zutraue. Kantonsrat und Öffentlichkeit sind elektrisiert – und warten gespannt auf Bekennerbriefe.
Silvan Lüchinger
«Christina von Dreien» mit ihrer Mutter Bernadette Meier. (Bild: Beat Lanzendorfer, 3. Juli 2017)

«Christina von Dreien» mit ihrer Mutter Bernadette Meier. (Bild: Beat Lanzendorfer, 3. Juli 2017)

Die Toggenburgerin Christina Meier alias Christina von Dreien ist Präsidentin des Vereins für herzbasiertes Lernen. Gerade eben volljährig geworden, will sie jetzt eine «Schule Herzbasis» gründen. Diese wäre altersdurchmischt, ohne Lernziele und vorgegebene Gruppeneinteilung. Ob der Kanton für die gewünschte Steuerbefreiung des Vereins ein Herz hat, wird sich weisen. Die Kardiologie am Kantonsspital St. Gallen jedenfalls sieht keinen Bedarf.

Eines der Plakate aus der neuen Kampagne. (Bild: PD)

Eines der Plakate aus der neuen Kampagne. (Bild: PD)

Onlinehandel und Einkaufstourismus beschäftigen das Gewerbe nach wie vor. In einer Plakatkampagne streicht der St. Galler Gewerbeverband deshalb die Vorteile von Beratung und Service in den regionalen Geschäften heraus. Ob und wie die Kampagne wirkt, ist ungewiss. Sicher wirken würde, wenn weniger Gewerbler bei Zalando und in Konstanz einkauften.

Die Wigoltinger Schulpräsidentin Nathalie Wasserfallen sagte es deutsch und deutlich: Wer sich eine Zusammenarbeit mit dem neuen Schulleiter nicht vorstellen kann, soll gehen. Sieben Lehrer haben das wörtlich genommen und praktisch gleichzeitig gekündigt. Soll niemand mehr sagen, die Lehrer machten, was sie wollen. In Wigoltingen machen sie, was die Präsidentin will.

Wer im thurgauischen Wilen Gas bezieht, muss künftig eine Abgabe entrichten. Sie bringt der Gemeinde Einnahmen von knapp 50000 Franken. Gleichzeitig senkt Wilen den Steuerfuss um vier Prozentpunkte. Das bringt nun der Gemeinde Mindereinnahmen von 200000 Franken. Hätte man auch den Steuerfuss nur um drei Prozentpunkte senken können? Im Prinzip ja – aber dann wäre die Bürgerversammlung langweilig gewesen.

Gegen 400000 Franken hat die Gemeinde Eichberg vor zehn Jahren in zwei neue Quellfassungen investiert. Gebracht hat es nichts. Das Wasser war stets trüb und konnte nur in den nahen Bach statt ins Netz geleitet werden. Jetzt wollen es die Eichberger nochmals wissen. Die Quellen sollen neu gefasst werden, und wieder will man dabei auf einen günstigen Mondstand achten. Es sollte einfach nicht wieder Trübmond sein.

Gemeinde Eichberg.

Gemeinde Eichberg.

Die Vorsteherschaft der evangelischen Kirchgemeinde Kreuzlingen will das Kirchgemeindehaus sanieren und ausbauen. Veranschlagt sind Kosten von fast zehn Millionen Franken. Um diesen Lupf finanzieren zu können, will die Vorsteherschaft den Steuerfuss um 50 Prozent erhöhen. So direkt ist noch kaum jemand zum Austritt aus der Kirche aufgefordert worden.

Im März hatten die Stimmbürger von Romanshorn den Stadtpräsidenten und einen Stadtrat freigestellt. Jetzt hat der Stadtrat den Leiter der Bauverwaltung freigestellt. Zudem hat die Stadtplanerin gekündigt. Romanshorn steht baulich still. Aber das Strassburger Münster wurde auch nie fertig gebaut und ist doch schön.

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