KOLLISION: Zwei Verletzte bei Rodelunfall

Auf der Bobbahn in Jakobsbad sind zwei Frauen verletzt worden. Die Bahn war bereits vor einem Jahr in den Schlagzeilen.

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Die Kronberg-Bobbahn in Jakobsbad. (Bild: Ralph Ribi (7. August 2016))

Die Kronberg-Bobbahn in Jakobsbad. (Bild: Ralph Ribi (7. August 2016))

«Die beiden Frauen sind ansprechbar und nicht in Lebensgefahr», sagt Paul Broger, Medienverantwortlicher der Kantonspolizei Innerrhoden, auf Anfrage. Bei einer Auffahrkollision auf der Rodelbahn in Jakobsbad sind gestern Mittag zwei Frauen im Alter von 36 und 48 Jahren verletzt worden. Sie wurden vom Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen in unterschiedliche Spitäler gebracht. Eine von ihnen wurde laut Mitteilung der Polizei mit einem Rega-Helikopter ins Kantonsspital St. Gallen geflogen und die andere mit einem Rettungsfahrzeug ins Kantonsspital Herisau überführt.

Mitten auf der Strecke angehalten

Während der Abfahrt auf der Rodelbahn haben die Verunfallten den Bob aus noch ungeklärten Gründen auf der Strecke zum Stillstand gebracht. Die beiden Frauen, die im nachfolgenden Gefährt sassen, seien von diesem Fahrmanöver überrascht worden und stiessen mit dem stillstehenden Bob zusammen. Die Frauen im hinteren Schlitten blieben unverletzt. Die vier in den Unfall involvierten Personen haben sich laut Broger gekannt. Sie hätten einen Betriebsausflug auf der Kronberg-Bobbahn verbracht. Die Rodelbahn blieb nach dem Unfall in Betrieb.

Es ist der zweite Vorfall auf der Rodelbahn innerhalb eines Jahres. Im vergangenen Jahr war ein 44-jähriger Mann tödlich verunfallt. Er wurde aus ungeklärtem Grund aus dem Schlitten geschleudert. Damals haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen technischen Defekt an der Bahn ausgeschlossen und die Bahn wieder freigegeben.

Die Betreiberin der Rodelbahn war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (sro)

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