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KKS-Nachfolge: Beni Würth will für die St.Galler CVP in den Ständerat

Nach der Wahl von Karin Keller-Sutter (FDP) in den Bundesrat heisst es für den Kanton St.Gallen nun, den frei werdenden Ständeratssitz neu zu besetzen. Der erste, der seine Kandidatur offiziell bekannt gibt, ist der St.Galler Finanzchef und Regierungsrat Benedikt Würth (CVP).
Stephanie Martina
Der St.Galler CVP-Politiker Beni Würth will in den Ständerat. (Bild: Ralph Ribi)

Der St.Galler CVP-Politiker Beni Würth will in den Ständerat. (Bild: Ralph Ribi)

«Die politische Arbeit im Ständerat interessiert und reizt mich sehr, weil die kleine Kammer jener Ort ist, wo in schwierigen Situationen Kompromisse und Lösungen entwickelt werden.»

So begründet Beni Würth seine Motivation, für den Ständerat zu kandidieren. In seiner bald 20-jährigen Exekutivtätigkeit habe er dies gelernt und gemacht, schreibt er in einer persönlichen Erklärung weiter. Als Stadtpräsident von Rapperswil-Jona, als st.gallischer Volkswirtschaftsdirektor und zurzeit als Finanzdirektor und Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen. «Ich weiss, wie man parteienübergreifend zu tragfähigen und guten Ergebnissen kommt und habe Erfahrung mit komplexen Verhandlungen – die Neugestaltung des Finanzausgleichs auf Bundesebene oder die Steuerreform auf Kantonsebene sind aktuelle Beispiele», so Würth.

Als Pluspunkt sieht der CVP-Politiker auch, dass er den Kanton St.Gallen und dessen Regionen in- und auswendig kenne. In direkten Begegnungen erfahre er immer wieder die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung. Dass er regionale Anliegen wirksam einbringen und durchsetzen könne, habe er mehrfach bewiesen, schreibt er und nennt Beispiele aus dem öffentlichen Verkehr: die Beschleunigung St.Gallen-Zürich mit Einführung des St.Galler Sprinters sowie den Projektkredit für die Durchmesserlinie St.Gallen mit dem Ruckhaldetunnel.

Zeit für Veränderung

Er habe in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag gefeiert und fühle sich geistig und körperlich fit, um die Nachfolge von Karin Keller-Sutter anzutreten. Laut Würth ist jetzt ein guter Zeitpunkt für eine berufliche Neuausrichtung. Und er verspricht bereits:

«Sollte mich die St.Galler Bevölkerung wählen, würde ich mich für den Kanton St.Gallen in Bern mit grosser Freude und voll motiviert einsetzen.»

CVP entscheidet Mitte Dezember

Ob die St.Galler CVP Beni Würth ins Rennen um den frei werdenden Ständeratssitz schickt, entscheidet die Partei am 15. Dezember an einer Delegiertenversammlung.

Vier Parteien möchten den Sitz von Keller-Sutter im Ständerat übernehmen: CVP, SVP, FDP und Grüne. Zurücklehnen kann sich einzig die SP, die durch Paul Rechsteiner bereits in der kleinen Kammer vertreten ist.

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