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Kinderporno-Fall am Gymnasium Appenzell

Ermittlungen Ein Schüler des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell hat mutmasslich einen Kinderporno ins Internet geladen. Gestern informierte die Jugendanwaltschaft Appenzell deswegen die Schüler. Der Hinweis kam von der amerikanischen Sicherheitsbehörde FBI. Der Schüler soll den Kinderporno auf ein Soziales Netzwerk geladen haben - mit dem Handy eines Elternteils und über das Netz des Gymnasiums. Das FBI wurde darauf aufmerksam, und informierte die Bundeskriminalpolizei. Diese leitete den Tipp an die Innerrhoder Kapo weiter. Es folgte eine Hausdurchsuchung beim Teenager. Dies wurde über das Onlineportal Watson bekannt. Gestern klärte Caius Savary, Präsident des Innerrhoder Bezirksgerichts, die Jugendlichen darüber auf, dass der Besitz von kinderpornografischem Material strafbar ist, informierte über die Konsequenzen und forderte die Schüler auf, die illegalen Inhalte bis 13.30 Uhr zu löschen. Auf Anfrage kündigt Savary Stichprobenkontrollen bei jenen Schülern an, bei denen ein Grundverdacht vorliegt.

Beim FBI ab sofort registriert

«Für den Jugendlichen gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung», sagt Savary. Bei einem Strafbefehl drohen Kosten von mehreren hundert Franken. Das Handy, mit dem der Jugendliche den Kinderporno auf sein Profil lud, wird vernichtet – «da es sich dabei um das Tatwerkzeug handelt». Zudem muss der Schüler die Kosten für das Verfahren zahlen. Hinzu kommt eine Strafe in Form einer persönlichen Arbeitsleistung, wie Savary sagt. «Ich persönlich bevorzuge bei Jugendlichen diese Strafform. Sie trifft alle gleich, ob aus reichem oder armem Haus.» Wie aus einem internen Dokument der Jugendanwaltschaft hervorgeht, droht dem Jugendlichen weiteres Ungemach: Er und der Elternteil werden beim FBI wegen Kinderpornografie registriert - unabhängig von der Unschuldsvermutung. Dies kann die Einreise in die USA erschweren oder gar verunmöglichen. (mha)

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