Kinderärzte leisten Überstunden

Hustensirup trinken und ein kalter Waschlappen auf der Stirn. So sieht momentan der Alltag für nicht wenige Kinder aus. In den Primarschulen halten sich die Absenzen vorläufig noch in Grenzen. Vor allem Jüngere sind betroffen.

Leandra Fiechter
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Den einen schmeckt er, andere hassen ihn: Hustensirup trinken ist zurzeit das Morgenritual für viele. (Bild: fotolia)

Den einen schmeckt er, andere hassen ihn: Hustensirup trinken ist zurzeit das Morgenritual für viele. (Bild: fotolia)

ST. GALLEN. Die Grippewelle hat laut Bundesamt für Gesundheit ihren Höhepunkt erreicht. Am meisten betroffen seien vor allem die Kleinsten bis vier Jahre. Das merken auch Ostschweizer Kindergärten. Bruno Bürgi, Schulleiter im Oberzil-Krontal, sagt, dass mehrere Kindergärtler in dieser Woche krank gewesen seien. In Primarschulen hingegen sind viele Schulleiterinnen und Schulleiter noch entspannt. «Bei uns hält sich die Grippeepidemie in Grenzen», sagt Carol van Willigen, Schulleiterin der Primarschule Grossacker. Auch bei Lukas Pfiffner, Lehrer und Schulhausvorsteher der Schule Landhaus in Herisau, «sind nur ein bis zwei Kinder krank». Ärzte hingegen versinken in Arbeit. «Ich behandle 70 bis 80 Kinder pro Tag. Davon haben zwei Drittel schwere Grippesymptome», sagt etwa Kinderarzt Slavko Mirjanic aus Herisau.

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