«Keine klassische Frau»

Sie macht eine Lehre als Hochbauzeichnerin, mag keine langen Shoppingtouren – und will Miss Ostschweiz werden: Die 20jährige Maria Röllin aus Frauenfeld. Die Thurgauerin hat noch keine Erfahrung als Model. «Ich wurde vorher noch nie gestylt», sagt sie gegenüber Tagblatt Online.

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Sie macht eine Lehre als Hochbauzeichnerin, mag keine langen Shoppingtouren – und will Miss Ostschweiz werden: Die 20jährige Maria Röllin aus Frauenfeld. Die Thurgauerin hat noch keine Erfahrung als Model. «Ich wurde vorher noch nie gestylt», sagt sie gegenüber Tagblatt Online. Ihre jüngere Schwester hat sie zur Schönheitswahl angemeldet.

Shootings und Lauftrainings sind für die 20-Jährige noch etwas ungewohnt. Doch spannend findet die 1,69 Meter grosse Frauenfelderin beides. «Es kann aber auch anstrengend sein.» Zweimal pro Woche treibt Maria Röllin Sport. Sie macht Yoga und geht ins Fitness. Zudem fährt sie gerne Snowboard. Ein weiteres Hobby ist die Fotografie. «Ich habe immer meine Digitalkamera dabei», sagt sie. Am liebsten fotografiert sie Menschen.

An ihr selber gefällt ihr das Gesicht am besten. «Besonders meine Haut.» Was unterscheidet sie von den anderen elf Kandidatinnen? «Ich würde mich nicht als klassische Frau bezeichnen», sagt sie. Sie spiele gerne mit der Spielkonsole und mache eine Lehre als Hochbauzeichnerin – «nicht frauentypisch». Der grösste Unterschied ist aber wohl, dass sie nichts von ausgedehnten Shoppingtouren hält. «Nach einer Stunde habe ich genug.» Das freut sicher auch ihren Freund, mit dem sie seit zwei Jahren liiert ist.

Nach dem Lehrabschluss möchte sie im Ausland ihr Englisch auffrischen. Ausserdem träumt sie davon, einmal eine Weltreise zu machen.

Maria Kobler-Wyer

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