Keine Gefahr aus Zürich in Sicht

Die diesjährige Plenarkonferenz der Ostschweizer Kantonsregierungen hat sich in Appenzell mit den Ergebnissen einer Arbeitsgruppe auseinandergesetzt, welche die mutmasslichen Auswirkungen der im Jahr 2009 neugeschaffenen Metropolitankonferenz Zürich auf die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK)

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Die diesjährige Plenarkonferenz der Ostschweizer Kantonsregierungen hat sich in Appenzell mit den Ergebnissen einer Arbeitsgruppe auseinandergesetzt, welche die mutmasslichen Auswirkungen der im Jahr 2009 neugeschaffenen Metropolitankonferenz Zürich auf die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) untersuchte. Drei Mitgliedkantone der ORK – Schaffhausen, Thurgau und St. Gallen – sind neu gleichzeitig auch Mitglieder der Metropolitankonferenz Zürich. Zwei Kantone, Glarus und Graubünden, assoziierte Mitglieder.

Damit besteht die Möglichkeit divergierender Interessen.

Die Plenarkonferenz teilt die Auffassung der Arbeitsgruppe, dass die Gefahr gering ist. Sie sieht die ORK damit nicht in Frage gestellt, sondern betrachtet die Metropolitan-Konferenz Zürich als sinnvolle Ergänzung der bestehenden Zusammenarbeit der Ostschweizer Kantone im Rahmen der ORK und der regionalen Fachdirektorenkonferenzen.

Das Entstehen der Metropolitankonferenz Zürich verdeutlicht, dass das interkantonale und interkommunale Zusammenwirken in funktionalen Räumen eine immer grössere Bedeutung erlangt. (red.)

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