Keine Einigung zu «Sonneblick»

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AsylzentrumDas Verfahren zum Baugesuch für die Umnutzung des «Sonneblick» als Asyldurchgangszentrum dauert weiter an. Die auf Einladung der Walzenhauser Baukommission durchgeführte Einspracheverhandlung ist ohne Einigung zu Ende gegangen. Nun hoffe man bis in einigen Wochen auf einen erstinstanz­lichen Entscheid der Bau­kommission, sagt die stellvertretende Departementssekretärin Angela Koller vom Ausserrhoder Gesundheits- und Sozialdepartement. Geplant war einst, dass ab Anfang dieses Jahres der «Sonne­blick» als Durchgangszentrum betrieben werden kann. Gegen das Baugesuch sind drei Einsprachen eingangen – eine von einem Einzelanwohner, dazu kommt eine Sammeleinsprache von Einwohnern und eine von einer AG. Sie wehren sich gegen die geplante Umnutzungsdauer von zehn Jahren und die Belegung mit 120 Asylbewerbern. Wie Angela Koller festhält, habe der Kanton folglich das Angebot gemacht, die Belegung auf 80 Asylsuchende zu beschränken. Doch auch damit bleibt eine Einigung offen. (rf)