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Richtigstellung: Kein Teil des «Firmengeflechts»

In der Ausgabe des St. Galler Tagblatts vom 14. November 2019 werden unter dem Titel «Gepfuschte Arbeiten und vertuschte Geschäfte» in Bezug auf die Firma Schweizer Rendite-Immobilien AG unzutreffende Behauptungen aufgestellt.

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Im Artikel wird gesagt, bei all den erwähnten Firmen handle es sich um ein «Firmengeflecht», das faktisch von ein und derselben Person kontrolliert wird. Diese Behauptung ist unzutreffend. Denn die Schweizer Rendite-Immobilien AG ist weder finanziell noch personell mit der SRI Baumanagement AG oder weiteren erwähnten Firmen verstrickt, wie Philipp Landmark als Sprecher der Firma erklärt. Der im Artikel erwähnte «Hintermann» spiele in der Schweizer Rendite-Immobilien AG weder als Aktionär noch als Mitarbeiter eine Rolle.

Die Schweizer Rendite-Immobilien AG hatte eine normale Geschäftsbeziehung mit der SRI Baumanagement AG, diese wurde bei verschiedenen Umbauprojekten als Generalunternehmerin eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit der SRI Baumanagement AG wurde im Sommer 2019 aufgelöst, weil die Qualität der ausgeführten Arbeiten für die Auftraggeberin nicht mehr stimmte, ergänzt Landmark.

Die Schweizer Rendite-Immobilien AG als Auftraggeberin lege grossen Wert auf die professionelle Abwicklung aller Arbeiten und insbesondere auf die Einhaltung des Arbeitsgesetzes, die korrekte Entlöhnung der eingesetzten Arbeitskräfte und die korrekte Abrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen.

Sie habe deshalb bei der beauftragten Firma Kontrollen durchgeführt und dabei keine Unkorrektheiten festgestellt, die tiefsten ausbezahlten Bruttolöhne lagen bei 5013 Franken, entsprachen also dem tarifarischen Mindestlohn.

In keinem einzigen Fall sei «Billigarbeitern» ein Lohn von 1900 Franken ausbezahlt worden, wie dies im Artikel dargestellt wird. Auch gab es keine Arbeitszeiten von 12 Stunden am Tag. (chm)

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