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Kaum Widerstand gegen Durchmesserlinie

ST.GALLEN. Nach Ausserrhoden hat am Montag auch St.Gallen Ja zur Beteiligung an der Durchmesserlinie (DML) gesagt: Der St.Galler Kantonsrat bewilligte in erster Lesung einen Kredit von 11,7 Millionen Franken für die Durchmesserlinie Appenzell-St.Gallen-Trogen.
Ausserrhoden bezahlt den grössten Brocken an der Durchmesserlinie. (Bild: Urs Bucher)

Ausserrhoden bezahlt den grössten Brocken an der Durchmesserlinie. (Bild: Urs Bucher)

Der Entscheid fiel gegen den Widerstand der SVP-Fraktion, welche den öffentlichen Verkehr von der Bahn auf den Bus verlagern wollte.

Umstritten war ein Beitrag von fünf Millionen Franken aus dem Strassenfonds. Ein Antrag der FDP-Fraktion, auf die Belastung der Strassenrechnung zu verzichten, wurde mit 69 zu 46 Stimmen abgewiesen. Der 11,7-Millionen-Kredit untersteht dem fakultativen Referendum.

Der Ausbau des Bahnhofs der Appenzeller Bahnen (AB) in St.Gallen, der Bau des Ruckhalde-Tunnels, eine Doppelspur im Güterbahnhof in St.Gallen sowie weitere Ausbauten kosten 90 Millionen Franken. 41 Millionen trägt der Bund, der die DML in die Liste der A-Projekte für die Agglomeration aufgenommen hat.

Parlamente und Landsgemeinden entscheiden

Für die verbleibenden 49 Millionen Franken haben die Kantone und die Stadt St. Gallen folgenden Kostenschlüssel vereinbart: Appenzell Ausserrhoden übernimmt 26 Millionen, Innerrhoden 7 Millionen und der Kanton St.Gallen 16 Millionen Franken. Die Stadt St.Gallen zahlt 2,4 Mio. Franken an den Anteil des Kantons. Das Stadtparlament gab bereits vor Wochen grünes Licht für den Beitrag.

Der Ausserrhoder Kantonsrat bewilligte am Montag den Kredit von 23,5 Millionen Franken für die Durchmesserlinie Appenzell-St.Gallen-Trogen mit 57 zu 4 Stimmen. Das ist das abschliessende Ja aus Ausserrhoden. Eine Volksabstimmung gibt es nicht. In Innerrhoden wird die Landsgemeinde 2013 über den Kredit von sieben Millionen Franken entscheiden.

Insgesamt bezahlt Ausserrhoden mit 26 Millionen Franken den grössten Brocken. Die Gemeinden sollen ebenfalls daran bezahlen. Einige Gemeinden haben bereits angekündigt, sie würden dies nicht tun. Der Bund leistet 41 Millionen an das Projekt. (sda)


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