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Katzenvideos aus dem Thurgau, ein Keltengrab in Rorschach und Solarpanels für die St.Galler Kathedrale: Das waren unsere 1.-April-Scherze

Einmal im Jahr sind «Fake-News» und alternative Fakten in den Medien erlaubt: am 1. April. Auch wir haben unsere Leserinnen und Leser an der Nase herumgeführt. In Herisau wurde aus einem Scherz gar Wirklichkeit.
Tim Naef

Thurgauer Baudirektorin Carmen Haag dreht Katzenvideos

Ein Baum wirft zu viel Schatten, eine Hecke ist zu hoch oder ein Bretterzaun versperrt die schöne Aussicht. Was mit Sticheleien beginnt, artet schnell in Beschimpfungen aus, bis die Nachbarn schliesslich mit Anwälten aufeinander losgehen: ein Nachbarschaftsstreit hat begonnen. Das muss nicht sein.

«Wir haben in unserem Departement überlegt, wie wir die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisieren können», erzählt die Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag. Daraus entstand die Idee, eine Serie von Kurzvideos zu produzieren, in denen sie einzelne Kapitel aus dem Planungs- und Baugesetz an praktischen Beispielen erklärt.

Sensationsfund in Rorschach

In Rorschach verzögert sich die SBB-Doppelspur weiter. Auf der Höhe des ehemaligen Restaurants St.Gallerhof an der Eisenbahnstrasse wird in zehn Metern Tiefe ein Keltengrab vermutet. Kantonsarchäologe Peter M. Schindler gibt sich noch zurückhaltend, spricht aber doch bereits von einem möglichen «Sensationsfund».

Der abtretende Stadtpräsident Thomas Müller, der den jüngst im Ständerat gefällten Entscheid für den Ausbau der SBB-Doppelspur im Bahnausbauschritt 2035 nicht nur kritisierte, sondern gar im Nationalrat bekämpfen möchte, dürfte dank der Kelten seiner Pension etwas ruhiger entgegen schauen können.

Eine Solaranlage für die St.Galler Kathedrale

Mittelfristig soll auf allen katholischen Kirchendächern in St.Gallen auf nachhaltige Art und Weise Energie produziert werden. Dass im ersten Schritt gleich das schwierigste Projekt, die Photovoltaikanlage auf der Kathedrale, realisiert werden soll, ist kein Zufall: Dieses Vorhaben soll ein Aufbruchssignal und ein Vorbild für die anderen Pfarreien und ihre Kirchen in der Stadt sein.

Eine erste Attrappe des Solarpanels für die Kathedrale sollte am 1. April zwischen 11.15 Uhr und 11.45 Uhr mit einem Helikopter montiert werden. Wir waren für Sie vor Ort:

Ein Casino für Buchs

Vom Boom auf der anderen Seite des Rheins haben sich erste Schweizer Investoren anlocken lassen. Konkret soll in der Bahnhofstrasse Buchs ein Casino entstehen, die Adresse der Liegenschaft wird allerdings noch geheim gehalten.

Um mit dem Gesetz nicht in Konflikt zu kommen und angesichts der happigen Konkurrenz in der Umgebung, haben die Investoren entschlossen, dass in Buchs nicht ausschliesslich um Geldbeträge gespielt werden soll. Man wolle sich gezielt von der Konkurrenz abheben und ein neues Kundensegment ansprechen.

76'000 Franken für ein Schlauchboot

«Die durch die politische Gemeinde veranlasste Naturgefahrenanalyse zeigt in den kommenden Jahrzehnten eine klare Zunahme solcher Ereignisse aufgrund der klimatischen Veränderungen», erklärt Hermann Thoma, Gemeinderat und Präsident der Feuerschutzkommission, gegenüber dem W&O.

Der Gemeinderat habe deshalb für den Kauf eines Wasserrettungsbootes die Zustimmung erteilt. «Die Feuerwehr Sennwald muss ihre Infrastruktur laufend den sich verändernden Gegebenheiten anpassen», sagt Jürg Wohlwend, Kommandant der Feuerwehr.

Goldfund im Toggenburg

Wer sucht, der findet. Und manchmal findet auch der, der nicht oder etwas Anderes sucht. Die Gemeinde Lichtensteig nahm zusammen mit dem Kanton St.Gallen Untersuchungen im Hinblick auf die Erneuerung der Werkleitungen im Goldenen Boden vor, um so allfällige archäologische Funde zu sichern.

Und daraus wurde eine grosse Nummer. Unbekannte Werkleitungen fand man nicht, dafür aber eine kleine, stabile Metallkiste mit der Aufschrift «Toggenburger Bank» in einem unterirdischen Bunker. Die «Toggenburger Bank» wurde 1863 in Lichtensteig gegründet und war im Spar- und Hypothekengeschäft sowie als Handels- und Notenbank tätig.

Eine Hängebrücke zwischen Oberuzwil und Bichwil

Zwischen den Dörfern Oberuzwil und Bichwil besteht seit Gedenken eine gewisse menschliche sowie topografische Distanz. Eine grosse Aufgabe der örtlichen Behörden in ihrer täglichen Arbeit ist es, diese Unterschiede zusammenzubringen.

Am Anlass 60+, der vor einigen Wochen stattgefunden hat, wurden Visionen gesammelt. Zur Idee einer Hängebrücke über Oberuzwil sind schon handfeste Abklärungen getroffen worden. Mit dieser Verbindung sollen die beiden Örtlichkeiten vollumfänglich in der Einheitsgemeinde zusammenschmelzen. Diese Hängebrücke soll zudem – genauso wie der Bettenauer Weiher – Oberuzwil als Touristenattraktion bekannter machen.

Läckerli zum Abschied in Herisau

Es war eine Überraschung, als Renzo Andreani nicht zum Herisauer Gemeindepräsident wiedergewählt wurde. Der Schock scheint aber überwunden zu sein. Als jemand, der sich bemühte, volksnah zu politisieren, ist es der Wunsch von Renzo Andreani, sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die gemeinsame Zeit zu bedanken. Und zwar mit Basler Läckerli. Ein Blick in den Terminkalender hätte gezeigt, dass sich dies am besten am 1. April aufgleisen lässt.

Andreani beweist Humor

Was eigentlich als 1.April-Scherz gedacht war, wurde kurzerhand in die Tat umgesetzt: Andreanis Ehefrau und Angestellte der Gemeinde Herisau verteilten kurzerhand Läckerli vor dem Gemeindehaus in Herisau. Andreani selbst weilte heute im Kantonsrat und konnte leider nicht an der Läckerli-Verteilete teilnehmen.

(Bild: Karin Erni)

(Bild: Karin Erni)

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