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Katholiken freuen sich über hohe Steuereinnahmen

ST. GALLEN. An der Juni-Sitzung des Katholischen Kollegiums, der ersten mit dem neuen Administrationsratspräsidenten Martin Gehrer, behandelte der Rat unter der Leitung von Präsident André Straessle Jahresrechnung, Amtsbericht und GPK-Bericht.

ST. GALLEN. An der Juni-Sitzung des Katholischen Kollegiums, der ersten mit dem neuen Administrationsratspräsidenten Martin Gehrer, behandelte der Rat unter der Leitung von Präsident André Straessle Jahresrechnung, Amtsbericht und GPK-Bericht. Unter anderem gab es 2015 bedeutende Bauabrechnungen wie die für die Renovation des Festsaales in der bischöflichen Wohnung oder die Neugestaltung des Altarraums in der Kathedrale.

Diskussion um Abschreibungen

Die Rechnung 2015 schloss statt mit einem budgetierten Defizit mit einem Überschuss von 1,3 Millionen Franken ab. Hauptgründe waren überraschend hohe Steuereinnahmen wie auch beim Kanton und den Politischen Gemeinden. Minderausgaben, vor allem bei der «Flade» (Katholische Kantonssekundarschule), ein sparsamer Einsatz der Mittel und tiefere Personalkosten trugen weiter zum positiven Ergebnis bei. Diskussionen löste einzig die Verwendung des Rechnungsüberschusses aus. Die GPK beantragte, die 1,3 Millionen für Abschreibungen zu verwenden für die zweite Schulküche im Notkerschulhaus, für technische Anlagen im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek und für deren zu hoch bewertetes Shopinventar. Ein Antrag verlangte dagegen, eine Million für die Abschreibung der Caritas-Schulden von 2014 einzusetzen.

Martin Gehrer präsentierte die Gründe von GPK und Administrationsrat, die 1,2 Millionen Franken Caritas-Schulden von 2015 bis 2020 linear abzuschreiben. «Der Jahresabschluss 2015 würde eine einmalige Abschreibung zwar ermöglichen», sagte Gehrer. Doch im Falle einer Einmalabschreibung könnten die anderen Abschreibungen nicht vorgenommen werden. Der Vorschlag des Administrationsrats wurde mit 91 zu 70 Stimmen bei 10 Enthaltungen angenommen.

Flade-Verträge vor Abschluss

Betreffend der «Flade» laufen für eine dauerhafte Lösung Verhandlungen mit der Stadt St. Gallen. Beide Seiten, Stadt und Konfessionsteil, sind an einer langfristigen Lösung interessiert. Administrationsrätin und Schulratspräsidentin Margrit Stadler-Egli sprach von sehr anspruchsvollen Verhandlungen, deren Abschluss in den nächsten Wochen erwartet werden dürfe. (tfr)

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