Kantonsrat
Vergiftungen, Zitteranfälle und Halluzinationen: SVP St.Gallen schlägt Wurmmittel Ivermectin zur Covid-19-Behandlung vor

In einer Interpellation im Kantonsrat schlägt die St.Galler SVP-Fraktion unter anderem das Medikament Ivermectin als Prophylaxe und zur Behandlung von Sars-CoV-2 vor. Kürzlich hat die Heilmittelbehörde Swissmedic vor dem Medikament gewarnt.

Alain Rutishauser 19 Kommentare
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Ein Fläschchen des vermeintlichen Corona-Wundermittels Ivermectin. Die Behörden in den USA und der Schweiz raten vom Medikament zur Behandlung von Covid-19 ab.

Ein Fläschchen des vermeintlichen Corona-Wundermittels Ivermectin. Die Behörden in den USA und der Schweiz raten vom Medikament zur Behandlung von Covid-19 ab.

Bild: Eyeem / Alamy

Bereits mehrfach gingen Meldungen zu vermeintlichen Wundermitteln zur Behandlung von Covid-19 durch die Medien und um die Welt. Jüngst ist ein Hype um das Entwurmungsmittel Ivermectin ausgebrochen. Angefangen in den USA, ist die Nachfrage nach dem Medikament, das eigentlich zur Behandlung von Parasiten bei Pferden, Schafen oder Rindern gedacht ist, nun auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz stark angestiegen. Besonders bei Impfverweigerern ist das vermeintliche Wundermittel beliebt, obwohl Ivermectin in keinem der genannten Ländern zur Vorbeugung von Covid-19 zugelassen ist.

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