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31 Verhaftungen und 24 Kilogramm Kokain: Kantonspolizei St.Gallen gelingt Schlag gegen internationalen Drogenring

Die Kantonspolizei St.Gallen hat in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Duisburg insgesamt fünf Männer festgenommen; zwei davon in der Schweiz. Sie werden verdächtigt, einem internationalen Drogenring anzugehören.
Tim Naef
Bereits im April konnte die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Kilogramm Kokain in einer Wohnung in St.Gallen sicherstellen. Wie sich nun zeigt, habenn diese zwei Fälle einen Zusammenhang. (Bild: Kapo SG)

Bereits im April konnte die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Kilogramm Kokain in einer Wohnung in St.Gallen sicherstellen. Wie sich nun zeigt, habenn diese zwei Fälle einen Zusammenhang. (Bild: Kapo SG)

Das Ermittlungsverfahren hatte im Frühling und Sommer 2018 mit mehreren Festnahmen von Drogenkurieren und der Sicherstellung von mehreren Kilo Kokain in Deutschland und im Kanton St.Gallen seinen Anfang genommen. Wie es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen heisst, wurden in der Folge unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen und mit mehreren Rechtshilfeersuchen an Deutschland umfangreiche Ermittlungen getätigt.

Kokain, Ecstasy und Amphetamin

Alleine durch die Kantonspolizei St.Gallen wurden im Verlauf des Verfahrens 24 Personen festgenommen. Am vergangenen Dienstag hat schliesslich eine koordinierte Aktion zwischen der Kantonspolizei St.Gallen und dem Polizeipräsidium Duisburg stattgefunden, bei dem zwei Männer in der Schweiz und drei Männer in Deutschland festgenommen wurden.

Insgesamt wurden in diesem Ermittlungsverfahren rund 24 Kilogramm Kokain und jeweils 1 Kilogramm Ecstasy-Tabletten und Amphetamin sichergestellt. «Unter den insgesamt 31 festgenommenen Personen waren 27 Männer und 4 Frauen nigerianischer, italienischer, deutscher, eritreischer, polnischer, kamerunischer, bosnischer, montenegrinischer und Schweizer Nationalität im Alter zwischen 19 und 46 Jahren», heisst es in der Mitteilung weiter.

Internationale Ermittlungen

Dieses Ermittlungsverfahren sei auch ein Grund für die Durchsuchung einer Liegenschaft an der Burgstrasse in St.Gallen im November 2018 und hatte einen Zusammenhang mit dem Raub an der Rosenfeldstrasse in St.Gallen vom März 2019, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Raub hab sich im Verlauf des Verfahrens geklärt und die beiden Beschuldigten konnten kürzlich ebenfalls festgenommen werden.

Im Verfahren involviert waren das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (D), die Zollfahndung Kleve (D), die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Duisburg (D), das Schweizer Grenzwachtkorps, dem ebenfalls eine der Festnahmen gelang, die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen sowie die Kantonspolizei St.Gallen, die diese Ermittlungen begonnen hatte.

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