Kantonspolizei St.Gallen: 78 Einsätze in zwei Tagen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Situation

In der Zeit zwischen Freitagmorgen und Samstagmorgen ist die Kantonspolizei St.Gallen 78 Mal im Zusammenhang mit dem Coronavirus ausgerückt. Im selben Zeitraum musste sechs Mal im zwischenmenschlichen Bereich interveniert werden.

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Wie die Polizei mitteilt, betrafen die Einsätze im Zusammenhang mit dem Coronavirus hauptsächlich Meldungen von Personenansammlungen. Oftmals jüngere Personen trafen sich mit Freunden und hielten sich nicht an die Abstände oder die Gruppengrössen. In den meisten Fällen konnten die Personen im Gespräch dazu gebracht werden die Zusammenkunft aufzulösen oder sich zumindest an die Abstände zu halten.

Sechs Einsätze im zwischenmenschlichen Bereich

Aus den gleichzeitig durchgeführten Verkehrskontrollen resultierten insgesamt 24 Anzeigen, wovon vier Geschwindigkeitsüberschreitungen waren. Einem 55-jährigen Motorradfahrer wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Er war mit 132 km/h auf der mit 80 km/h signalisierten Hauptstrasse in Alt St.Johann unterwegs. Vier Verkehrsteilnehmer wurden wegen Lärmverursachung zur Anzeige gebracht. Die restlichen Anzeigen betrafen meist das Nichteinhalten von technischen Vorschriften.

Im zwischenmenschlichen Bereich musste sechs Mal interveniert werden. Dies entspricht nach wie vor einer eher tiefen Zahl von Einsätzen. Einbrüche waren zwei zu verzeichnen.