Auszonungen verzögern sich

AUSSERRHODEN. Die Überarbeitung des kantonalen Richtplans läuft wie vorgesehen weiter. Weil aber der Regierungsrat das Baugesetz zurückziehen will, werden Auszonungen vorerst schwieriger werden. Für einige Gemeinden hat dies Nachteile.

Jesko Calderara
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Sieben Gemeinden, darunter Wolfhalden, haben zu viel eingezontes Bauland. (Bild: apz)

Sieben Gemeinden, darunter Wolfhalden, haben zu viel eingezontes Bauland. (Bild: apz)

Ende August endete die Vernehmlassung zur Überarbeitung des Richtplans. Das Geschäft läuft wie vorgesehen weiter, obschon der Regierungsrat das revidierte Baugesetz zurückziehen will. Allerdings könnte es bei den Auszonungen zu Verzögerungen kommen. Laut Gallus Hess, Leiter Planungsamt, ist es ohne gesetzliche Grundlage schwierig, Gemeinden für Auszonungen zu motivieren. So muss im Baugesetz beispielsweise die Frage der Mehrwertabgabe geklärt werden. Sieben Gemeinden in Ausserrhoden verfügen insgesamt über 13,4 Hektar überschüssiges Bauland. Darunter ist auch Trogen. Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr äussert sich aus verschiedenen Gründen kritisch zu den Änderungen im Richtplan.

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