Zehn Neue für die Feuerwehr Rüte

Vorläufig kennt die Feuerwehr Rüte noch keine Nachwuchsprobleme. Gleich zehn neue AdF (Angehörige der Feuerwehr) treten dieses Jahr der Feuerwehr Rüte bei. Die neuen Mitglieder sollen, getreu dem Motto: «Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr», Tag und Nacht einsatzbereit sein.

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RÜTE. An der jüngsten Hauptversammlung der Feuerwehr Rüte im Restaurant Hoher Hirschberg in Appenzell konnte Präsident Migg Haas zehn neue Mitglieder begrüssen. Laut einer Medienmitteilung waren nebst den 54 aktiven AdF (Angehörige der Feuerwehr), auch vier Samariterinnen, mehreren Ehrenmitgliedern auch zwei Vertreter der Behörden, Bezirkshauptmann Hans Breu und Bezirksrat Daniel Inauen (Ressortleiter Feuerwehr) anwesend.

Drei gehen, zehn kommen

Nach Erfüllung der Feuerwehrpflicht von 20 Jahren treten Johnny Inauen und Bruno Streule und nach 17 Jahren Herbert Wyss aus der Feuerwehr Rüte aus. Sehr erfreut zeigte sich die Versammlung über den Eintritt von zehn neuen AdF in die Feuerwehr Rüte, womit sich der Bestand auf 60 AdF erhöht und das Durchschnittsalter auf 34 Jahre sinkt. Bei mehreren der Eintretenden hatte bereits der Vater in der Feuerwehr Rüte gedient. Der Bestand liegt mit 60 Angehörigen nun leicht über dem gemäss Feuerwehrkonzept 2015 geplanten Wert von 58.

Drei Neue im Vorstand

Interessant war dieses Jahr das Traktandum Wahlen, galt es doch drei Rücktritte aus dem Vereinsvorstand neu zu besetzen. Nach fünf Jahren trat der Aktuar Albert Graf, nach zehn Jahren der Kassier Markus Stäger und nach neun Jahren der Beisitzer Johannes Manser aus der Kommission zurück. In drei Wahlkämpfen mit teilweise bis zu fünf Durchgängen wurden Manuel Rusch, Bruno Inauen und Oliver Räss neu in den Vorstand gewählt.

Einsatz mit Todesfall

Kommandant der Feuerwehr Rüte, Niklaus Mock, liess das vergangene Übungs- und Einsatzjahr nochmals Revue passieren. Während das Übungsjahr mit Ausnahme der gemeinsamen Einsatz- und Kaderübung mit hohen Offizieren aus dem Kanton Zürich als «normales» Feuerwehrjahr bezeichnet werden kann, sah es bei den Ernstfällen anders aus. Die Feuerwehr Rüte war bisher seit Jahrzehnten von Einsätzen mit Todesopfern verschont geblieben, heisst es in einer Medienmitteilung. Vergangenes Jahr konnten die AdF der Feuerwehr Rüte, gemeinsam mit den Nachbarwehren, bei einem Brand eines Einfamilienhauses trotz des «feuerwehrtechnisch» einwandfreien Einsatzes den Tod einer Hausbewohnerin jedoch nicht verhindern. Zum Gedenken an die Verstorbene legte die Versammlung geschlossen eine Schweigeminute ein.

Niklaus Mock beendete seinen Ausblick für das kommende Jahr mit einer Information zu den drei neuen Motorspritzen, die in diesem Jahr eingesetzt werden. Die Spezialisten sollen entsprechend geschult werden. (pd)

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