Schoch büsst an Vorsprung ein

RADSPORT. Nach bald 90 Stunden Renndauer und damit knapp vor Hälfte der 4800 km Gesamtdistanz liegt Reto Schoch (Speicherschwendi) beim Race Across America (RAAM) nur noch knapp eine Stunde vor dem österreichischen Titelverteidiger Christoph Strasser.

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RADSPORT. Nach bald 90 Stunden Renndauer und damit knapp vor Hälfte der 4800 km Gesamtdistanz liegt Reto Schoch (Speicherschwendi) beim Race Across America (RAAM) nur noch knapp eine Stunde vor dem österreichischen Titelverteidiger Christoph Strasser. Die meisten der 33 000 Höhenmeter sind bei der Durchquerung der USA von Oceanside nach Annapolis im Osten absolviert.

Spaghetti statt Flüssignahrung

Auf dem 3000 m hohen Cucharapass sanken die Temperaturen auf zwei Grad ab, und auch der Gegenwind machte Schoch zu schaffen. In Kansas sorgten Windböen für einen kurzzeitigen Stop, weil sich der Tross in der Nähe von drei Tornados befand. Damit der Leader in der Nacht wach blieb, wurde er aus dem Begleitfahrzeug mit Musik und Hörbüchern beschallt. Zudem bekundete er Mühe mit der Flüssignahrung und nahm Spaghetti zu sich.

Von der Wüste in die Rockies

Nach den Passagen der Küstengebiete im Westen, Wüsten-Abschnitten, Steppen und den schneebedeckten Gebirgszügen der Rocky Mountains konnte der steirische Vorjahressieger Christoph Strasser nach anfänglichen Verdauungsproblemen den Rückstand bei Time-Station 24 (von 51) auf unter eine Stunde reduzieren. Im Rennen befinden sich noch 22 der 27 gestarteten Einzelstrater der Kategorie U50. (uhu)