THURGAU-TICKER
Gemeindeschreiber wechselt nach Bottighofen +++ Workaholic Rinaldo geht in den Ruhestand +++ Non-Stop Seeumrundung geglückt

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

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Gemeindeschreiber Lüthy wechselt in seine Wohngemeinde

Pascal Lüthy wechselt von Ermatingen an seinen Wohnort Bottighofen

Pascal Lüthy wechselt von Ermatingen an seinen Wohnort Bottighofen

Bild: PD

Der langjährige Bottighofer Gemeindeschreiber Niklaus Bischof verlässt bekanntlich die Gemeinde und wird per 1. September Stadtschreiber in Diessenhofen. Der Gemeinderat Bottighofen suchte deshalb nach einem Nachfolger und hatte die vakante Stelle ausgeschrieben. In einem mehrstufigen Verfahren wurden insgesamt fünf Bewerber zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, heisst es in einer Mitteilung. Aufgrund der anstehenden Projekte, im Vordergrund steht dabei die Digitalisierung der Verwaltung, berücksichtigte die Behörde ganz konkret auch die entsprechenden Erfahrungen. In der Person von Pascal Lüthy konnte die Idealbesetzung gefunden werden. Seine Stelle könne er per 1. September 2022 antreten. Pascal Lüthy wohne in Bottighofen, womit er mit den örtlichen Begebenheiten bestens vertraut sei. Lüthy ist aktuell noch Gemeindeschreiber in Ermatingen. (ubr)

Workaholic Rinaldo Riguzzi geht in den Ruhestand

Thurgauer des Tages: Rinaldo Riguzzi.

Thurgauer des Tages: Rinaldo Riguzzi.

Bild: Melanie Duchene

Er bezeichnet sich selbst als Workaholic: Vor 35 Jahren ist Rinaldo Riguzzi bei der Schaffhauser Firma IVF eingestiegen, Anfang Mai trat er als deren Verwaltungsratspräsident zurück. Der Ermatinger mit Jahrgang 1946 hatte eigentlich nicht geplant, so lange für die Medizinprodukte-Firma tätig zu sein: «Dass wir im Kader und mit den Mitarbeitenden immer ein sehr gutes Verhältnis hatten, war entscheidend dafür, dass ich hier geblieben bin», sagt er in den «Schaffhauser Nachrichten». Ohne gutes Team gehe wenig: «Ich habe deshalb immer gesagt, wenn man mich morgens um 5 Uhr an einer Maschine braucht, dann komme ich. Ob ich etwas Gescheites mache, weiss ich zwar nicht, aber ich werde kommen.» Riguzzi war auch in anderen Ämtern aktiv, etwa als Verwaltungsratspräsident der Spital Thurgau AG. «Ich habe mich nie für eine Stelle beworben ausser für den Chefposten bei der IVF.» Das wird wohl auch so bleiben, denn nun geht der Sohn italienischer Einwanderer in den Ruhestand. Dann will er sich mehr Zeit für Konzertbesuche nehmen. (sju)

Non-Stop Seeumrundung in Laser-Jollen geglückt

Blick auf den Bodensee.

Blick auf den Bodensee.

Bild: Donato Caspari 26.06.2021

Radolfzell In 20,5 Stunden haben Elias Fauser und Max Gasser den Bodensee umrundet – um einiges schneller als erwartet! «Wir sind ziemlich erschöpft, da wir beide keine Minute geschlafen haben. Es war eine tolle Erfahrung, und das Ganze für eine gute Sache», sagt Max Gasser in einer ersten Reaktion am Montagmorgen. Start war am Sonntag um 11 Uhr, Ankunft am Montag früh um 7:30 Uhr in Konstanz. Die beiden Sportler haben die 72 Seemeilen alleine auf ihren Booten verbracht und waren auf sich gestellt. Das motorisierte Begleitboot diente lediglich zu ihrer Sicherheit.

Beide Sportler sind trotz ihres jungen Alters erfahrene Racer und kennen den Bodensee. Sie segeln seit ihrer Kindheit.

Das Projekt hatte neben der sportlichen Herausforderung auch das Ziel, auf die die Verschmutzung des Bodensees mit Mikroplastik und Plastik hinzuweisen. Fauser und Gasser wollen so ein Zeichen setzen und mit dem «Spendenlauf unter Segeln» das EU-LIFE Projekt «Blue Lakes» von der Bodensee-Stiftung unterstützen. Die Bodensee-Stiftung aus Radolfzell macht in dem 4-jährigen Projekt auf die wachsende Bedrohung einer Mikroplastikbelastung am Bodensee aufmerksam und sammelt Spenden. (red)

EM-Silber für Amriswilerinnen

Am Wochenende fand in Schaffhausen die Junioren-Europameisterschaft im Hallenradsport statt. In der BBC-Arena kämpften Sportlerinnen und Sportler aus zwölf Nationen um die Medaillen im Kunstradradfahren und Radball. In der Kategorie Kunstrad 2er Juniorinnen starteten die frischgebackenen Schweizer Meisterinnen Luana Lutz und Delia Uebelhart vom RMV Amriswil für die Schweiz. Nach den Teams aus Frankreich, der Slowakei und Ungarn durften sie als viertes Team antreten und zeigten eine fast fehlerfreie Kür. Mit dieser starken Leistung übernahmen sie die Führung im Klassement. Die Tschechinnen Vosickova/Florova stürzten und fielen hinter die Schweizerinnen zurück. Zum Schluss gingen die deutschen Favoritinnen Streit/Streit an den Start und gewannen verdientermassen Gold. Luana Lutz und Delia Uebelhart wurden hervorragende Zweite und feierten damit den grössten Erfolg in ihrer Karriere. (red)

Abschluss eines Thurgauer Prestigeprojekts

Im besten Licht mit Gemahlin, Federhut und Schwert: der Vogt des Klosters Tänikon, Joachim Gründer, um 1540.

Im besten Licht mit Gemahlin, Federhut und Schwert: der Vogt des Klosters Tänikon, Joachim Gründer, um 1540.

Bild: vitrosearch.ch

Sie gehörten weltweit zu den kostbarsten Geschenken überhaupt, die kunstvollen und farbenprächtigen Glasmalereien, die an Fenstern von Schlössern, Rathäusern oder Klosterkreuzgängen angebracht sind. Gemeinsam mit zwei weiteren Fachinstitutionen hat das Historische Museum Thurgau den reichen Bestand der Thurgauer Glasmalereien vom Mittelalter bis in die Neuzeit erforscht und für die Öffentlichkeit aufgearbeitet. Der kantonale Lotteriefonds hat in die Arbeiten 480'000 Franken investiert. Die Vernissage findet am 9. Juni im Frauenfelder Rathaus statt. (red)

Exhibitionist in Konstanz – Polizei sucht Zeugen

Zeugen sucht die Polizei zu einem Vorfall, der sich bereits am Samstag letzter Woche im Bereich des Schnetztors ereignet hat. Ein bislang unbekannter Mann stand im Zeitraum zwischen 14.50 Uhr und 15.10 Uhr an der Fussgängerampel am Schnetztor und nahm dabei sexuelle Handlungen an sich selbst vor. Der Mann, der lediglich mit einer beigen Unterhose und einem weissen Poloshirt bekleidet war wurde wie folgt beschrieben: etwa 50 bis 60 Jahre alt, 180 cm gross, gerötetes Gesicht, weisse Haare und auffällig blaue Augen, graues Cap.

Personen, denen der Mann aufgefallen ist, oder die Hinweise zu seiner Identität geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz zu melden. (red)

TKB-Millionen: Fraktionen stehen hinter dem Vorschlag

Vertreterinnen und Vertreter der 16-köpfigen Kommission bei der Vorstellung des Berichts an einer Medienkonferenz in Frauenfeld.

Vertreterinnen und Vertreter der 16-köpfigen Kommission bei der Vorstellung des Berichts an einer Medienkonferenz in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin

Aus dem Verkauf von Partizipationsscheinen an der Thurgauer Kantonalbank (TKB) will der Kanton Thurgau Millionen nun 127,2 Millionen Franken in gute Projektideen investieren. Aus 95 eingereichten Projektideen hat die vorberatende Kommission nach elf Sitzungen einen Korb mit 20 Projektideen erstellt: Sieben Grossprojekte bis maximal 20 Millionen Franken und 13 Kleinprojekte bis maximal 2 Millionen Franken. Die 16-köpfige Kommission, in der politisch alle Fraktionen und geografisch alle Bezirke vertreten sind, fasste diesen Entscheid einstimmig. Nach den Sommerferien geht der Vorschlag zur Diskussion in den Grossen Rat. Zuvor wird er in den Fraktionen diskutiert. Wie ene Umfrage bei den Fraktionspräsidien zeigt, stehen die Fraktionen weitgehend hinter dem Kommissionsvorschlag. (hs)

Militärrad: Lukas Rutishauser ist Thurgauer Meister

Die 48. Thurgauer Meisterschaft der Militärradfahrer fand am vergangenen Sonntag in Ettenhausen statt. Die Strecke von 5,9 Kilometern war von den insgesamt 62 Teilnehmenden zehnmal zu bewältigen. Die Protagonisten sorgten für einen animierten Rennverlauf und einen fairen Wettkampf. Dies auf einem fahrbaren Untersatz, der auf der leicht kupierten Strecke viel Beinarbeit abverlangte, zumal es sich beim legendären Fahrrad aus dem Jahr 1905 um beschränkte Technik handelt. Altersmässig bewegten sich die im Vierfruchtanzug erschienenen Akteure zwischen 20 und 77 Jahren, was sich am Ende dann doch als ausschlaggebender Faktor erweisen sollte. Nicht völlig überraschend durfte am Ziel der 27-jährige Wittenwiler Lukas Rutishauser den Siegesstrauss entgegen entnehmen. Er gewann mit eklatantem Vorsprung auf die nächstplatzierten Andreas Bichsel und Reto Hauser.

Kein Wettkampfglück für OK-Präsident Schläpfer

Durchgeführt wurde das Rennen im Namen der Sektion Thurgau des Schweizer Verbandes Militär-Leistungssport und -Tradition (SVMLT). OK-Präsident Adrian Schläpfer hatte zuvor mit vier aufeinanderfolgenden Siegen bewiesen, dass er auch nach zweijährigen pandemiebedingten Pausen nach wie vor zum Favoritenkreis zählte. Das Wettkampfglück blieb dem Rickenbacher nicht hold: Eine leichte Kollision in der vierten Runde führte zu einem Defekt am Vorderrad, was seinen Ambitionen ein jähes Ende setzte. So fiel ihm am Ziel nur die dankbare Rolle zu, den drei Erstplatzierten auf dem fiktiven Siegerpodest den obligaten Blumenstrauss zu überreichen. (red)

Fotograf dokumentiert den Lauf der Thur

Kiesbänke zwischen Karthause Ittingen und Uesslingen-Buch.

Kiesbänke zwischen Karthause Ittingen und Uesslingen-Buch.

Bild: Marco Zedler

Der 45-jährige Marco Zedler aus Lanzenneunforn hat während eines Jahres den Lauf der Thur verfolgt. Die gewonnenen Eindrücke hat der Fotograf in einem Bildband, dass den Namen des Flusses als Titel trägt, festgehalten. Im Interview verrät er seine Motivation für dieses Projekt, welche speziellen Momente er während der fotografischen Arbeit erlebt hat und wie ein Bildband produziert wird. (jab)

Kreuzlinger Freiheitsbaum wird abgebaut

Der Freiheitsbaum wird abgebaut.

Der Freiheitsbaum wird abgebaut.

Bild: PD

Durch Wind und Wetter litt das Kunstwerk, einige Metalltafeln sind abgerissen, zudem versperren diverse Büsche die freie Sicht auf den Freiheitsbaum. Darauf wünschte sich Künstlerin Maja Wiesman-Gautschi, dass der Freiheitsbaum Mitte Juni abgebaut wird. Da eine Sanierung 14’000 Franken kosten würde, waren sich sowohl Künstlerin als auch die Kunstkommission einig, die Skulptur abzubrechen.

Der Freiheitsbaum war der Beitrag von Maja Wiesmann-Gautschi zum Jubiläum «200 Jahre Freier Thurgau» im Jahr 1998. Am Ende der Ausstellung erwarb die Stadt Kreuzlingen das Kunstobjekt und montierte es zuerst östlich der Wollschweininsel. Später wurde die Metallskulptur  weiter ostwärts verschoben.(red)

Aufgrund Einsturzgefahr: Personen aus Gebäude evakuiert

In der Nacht auf Sonntag sind Personen an der Kreuzlingerstrasse in Konstanz aufgrund Einsturzgefahr zweier Gebäudeteile evakuiert worden. Zwei Querbalken einer seit mehreren Jahren durch Baumstämme gestützten Baulücke brachen wegen eines Pilzbefalls ab. Da in der Folge ein Einsturz der angrenzenden Gebäudeteile nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden die Bewohner durch Feuerwehr und Polizei vorsorglich evakuiert und vorübergehend anderweitig untergebracht.

Eine weitere Begutachtung durch das zuständige Bauamt soll zeitnah erfolgen. (polizeipräsidium konstanz)

Jubiläums-Ausgabe: Sommernachtsfest Romanshorn mit neuen Programmpunkten

Auch dieses Jahr gibt es wieder ein grosses Feuerwerk.

Auch dieses Jahr gibt es wieder ein grosses Feuerwerk.

Bild: Reto Martin

Vom 4. bis 6. August wird auf der Festwiese am See in Romanshorn wieder gefeiert. Das Sommernachtsfest ist nach zwei Jahren Zwangspause wieder zurück. «Wir haben uns verschiedene Dinge ausgedacht und bei der Programmgestaltung noch mehr Gas gegeben als sonst», sagt OK-Präsident Cello Fisch. Unter anderem findet dieses Jahr zum ersten Mal der Sommernachtstanz statt. «Das ist nicht nur ein Day Dance, da wird bis in die Nacht getanzt, und mehrere DJs legen auf.» (krs)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Thurgauer des Tages: Robin, ledig, sucht – Ein junger Landwirt sucht seine Traumfrau

Landwirt Robin mit Hündin Molly.

Landwirt Robin mit Hündin Molly.

Bild: PD / 3+

Bald heisst es wieder: Bauer, ledig, sucht. Mit dabei ist in der neuen Staffel der Thurgauer Robin. Der 28-Jährige sucht im TV eine Frau, die mit ihm den Bauernhof übernehmen und eine Familie gründen möchte. «Eigentlich sollte ein Kumpel von mir bei der Sendung mitmachen», sagt Robin im Onlineportal «Die Ostschweiz». «Ich dachte, wenn ich mich anmelde, dann hätte auch er den Mut dazu. Bisher war das aber nicht der Fall.» Er wünsche sich eine Frau, die mitanpacken kann und «körperlich und im Kopf fit ist», sagt Robin im Vorstellungsvideo. Der Landwirt hält auf seinem Hof 300 Legehennen und betreibt Gemüsebau. Er sei nicht nur ein Tierliebhaber, sondern auch ein Maschinen-Fan. Mit seinen Freunden macht er Ausflüge mit dem Traktor und besucht Tractor-Pulling-Veranstaltungen. «Ich bin ein ehrlicher und zärtlicher Mensch und würde meiner Partnerin zuhören, wenn sie mal Sörgeli hat», sagt der Single über sich selbst. Wenn eine Frau den Weg auf den Hof von Robin findet, wird sie dort nicht die einzige Hofdame sein: Seit kurzem wohnt Hündin Molly bei ihm. (sju)

Bauarbeiten an der Oberkirchstrasse in Frauenfeld

Aufgrund von Bauarbeiten wird die Stadtbushaltestelle Friedhof vorübergehend nur vom Sammelkurs der Linie 23 angefahren.

Aufgrund von Bauarbeiten wird die Stadtbushaltestelle Friedhof vorübergehend nur vom Sammelkurs der Linie 23 angefahren.

Bild: Donato Caspari (02.10.2012)

Bei der Sanierung der Oberkirchstrasse stehen die letzten Fertigstellungsarbeiten an. Am Donnerstag, 2. Juni, wird die Verkehrsinsel in der Einmündung Hertenstrasse erstellt, wofür die Oberkirchstrasse im vorderen Bereich für den Verkehr gesperrt werden muss. Am Dienstag, 8. Juni, beginnen die Vorarbeiten für den Deckbelagseinbau, wie das städtische Amt für Tiefbau und Verkehr mitteilt. Während des Belagseinbaus, von Mittwoch, 9. Juni, 7 Uhr, bis Freitag, 10. Juni, 6 Uhr, muss die Strasse im Abschnitt Hertenstrasse bis Hofwiesenstrasse vollständig gesperrt werden. Aufgrund der Bauarbeiten werde die Stadtbushaltestelle Friedhof nur vom Sammelkurs der Linie 23 angefahren. Die Linie 3 könne diese Haltestelle nicht bedienen. Der Sammelkurs fährt abends ab 20.20 bis 22.05 Uhr, am Samstag ab 18.50 bis 22.05 Uhr sowie den ganzen Sonntag. Fahrgäste, die von Montag bis Samstag tagsüber den Stadtbus nutzen möchten, werden gebeten, auf die Haltestelle Speerstrasse auszuweichen, heisst es weiter. (red)

Leserbild des Tages

TZ-Leser Manfred Hertzog hat den Rosenkäfer fotografisch festgehalten.

«Eigentlich mochte ich lange keinen Wein»: Weinkenner Marcel Wehrli arbeitet seit 21 Jahren im Coop Schlosspark

Marcel Wehrli in der Weinabteilung des Coops Schlosspark in Frauenfeld.

Marcel Wehrli in der Weinabteilung des Coops Schlosspark in Frauenfeld.

Bild: PD / Coop

Ein Vierteljahrhundert arbeitet Marcel Wehrli bereits bei Coop – 21 Jahre davon im Schlosspark in Frauenfeld. Ursprünglich hat er den Beruf des Automonteurs gelernt, doch dann zog es ihn in den Detailhandel. Als Aushilfe begann er im Juni 1997 im Coop Müllheim. Nach einigen Jahren Berufserfahrung konnte er seinen zweiten Lehrabschluss als Detailhändler  machen.

Im Coop Schlosspark arbeitet der 45-Jährige in den verschiedensten Abteilungen und übernimmt auch Aufgaben des Haustechnikers. Am besten gefällt es ihm aber in der Weinabteilung, wo er gerne die Kundinnen und Kunden berät. «Eigentlich mochte ich lange keinen Wein. Aber als ich einmal von einem fast 30-jährigen Burgunder probieren durfte, war meine Begeisterung geweckt», erzählt Wehrli. In seiner Freizeit verbring er gerne Zeit mit seinem Sohn oder beschäftigt sich mit seiner Modelleisenbahn. (red)

Verbotenes Autorennen auf der Autobahn in Fahrtrichtung Singen

Ein McLaren

Ein McLaren

Bild: Archiv

Am Sonntagabend haben Zeugen der Polizei Konstanz mitgeteilt, dass sich auf der Autobahn 81 in Fahrtrichtung Singen zwei Sportwagen mit Schweizer Zulassung ein Rennen liefern. Die Fahrer zweier McLaren sollen bei einer Geschwindigkeit von 150 km/h nebeneinander gefahren sein und hätten auf Handzeichen ihre Wagen stark beschleunigt. Sie sollen in einer Gruppe von etwa 15 hochmotorisierten Autos aus der Schweiz unterwegs gewesen sein, von denen einige Fahrer auf der linken Fahrspur sehr nahe auf vorausfahrende Autofahrer auffuhren, mit der Lichthupe nötigten und auch rechts überholten. Die beiden McLaren- Fahrer im Alter von 30 und 31 Jahren konnte die Polizei an der Rastanlage Hegau- West kontrollieren.

Zeugenaufruf: Die Polizei sucht nun Zeugen, die zur betreffenden Zeit, etwa 18.30 Uhr, auf der A 81 Beobachtungen gemacht haben oder von der Gruppe ebenfalls behindert oder gefährdet worden sind. Hinweise unter Tel. 0741 34879 0. (ots)

Wängi: Aus ungeklärten Gründen mit Mittelplanke kollidiert

Das beschädigte Auto in Wängi.

Das beschädigte Auto in Wängi.

Bild: Kapo TG

Eine Autofahrerin verursachte am Montagmorgen auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall. Kurz vor sieben Uhr war sie in Richtung St. Gallen unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen kollidierte das Auto mit der Mittelplanke. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Auto gerettet werden. Die 55-Jährige musste durch die Stützpunktfeuerwehr Münchwilen aus dem Fahrzeug gerettet und mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. (kapo)

Zum Jubiläum: Egnach erhält einen Brunnen geschenkt

Kinder haben ihre  Freude am neuen Brunnen.

Kinder haben ihre  Freude am neuen Brunnen.

Bild: Trudi Krieg

Das EW Romanshorn feierte 2019 das 150-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass erhielten alle Vertragsgemeinden ein Geschenk – als letzte Egnach. Am Samstag weihten die Beteiligen den Brunnen mit Trinkwasser vor der Rietzelghalle im Beisein der Bevölkerung ein. Eigentlich sollte ein Aussichtsturm auf der Luxburgerwiese gebaut werden, doch es gab grossen Widerstand aus der Bevölkerung, sodass der Gemeinderat die Pläne schliesslich aufgab. (mso)

Stadt Frauenfeld will Murg zwischen Autobahn und Aumühle erlebbarer machen

Stellen die neuesten Ideen für den Murg als Lebensraum mit dem Syntheseplan im Hintergrund vor: Stadträte Andreas Elliker, Barbara Dätwyler, Cristina Perea Projektleiterin beim Amt für Hochbau und Stadtplanung, Stadtrat Fabrizio Hugentobler und Stadtpräsident Anders Stokholm.

Stellen die neuesten Ideen für den Murg als Lebensraum mit dem Syntheseplan im Hintergrund vor: Stadträte Andreas Elliker, Barbara Dätwyler, Cristina Perea Projektleiterin beim Amt für Hochbau und Stadtplanung, Stadtrat Fabrizio Hugentobler und Stadtpräsident Anders Stokholm.

Bild: Samuel Koch

Die Verantwortlichen der Stadt Frauenfeld haben am Montagvormittag die Resultate aus der Testplanung Lebensraum Murg vorgestellt, um Potenziale der künftigen Entwicklung entlang der Murg aufzuzeigen. Ziel mit zukünftigen Projekten ist es, den Fluss zwischen Autobahn und Aumühle erlebbarer zu machen. Als Beispiel dient das geplante öffentliche Kanalbad bei der Walzmühle, das allerdings wegen Einsprachen nicht mehr dieses Jahr eröffnet werden kann. Andere Projekte nimmt der Stadtrat im Rahmen der Budgetierungsprozesse – mal früher, mal später, mal gar nicht – an die Hand. Aus der Testplanung von drei involvierten Teams mündeten Ideen in einen Synthesebericht und Videopräsentationen. Diese sind ab 31. Mai bis 11. Juni im kantonalen Verwaltungsgebäude an der Promenade (Glaspalast) öffentlich ausgestellt. (sko)

Weinfelden: Mann mit Messer bedroht und Halskette gestohlen

Ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau.

Ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau.

Bild: Daniel Duschletta / Kantonspolizei Thurgau

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend in Weinfelden nach einem Raub den Täter festgenommen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen wurde kurz nach 23.15 Uhr ein 52-Jähriger nördlich des Bahnhofs durch einen vorerst Unbekannten mit einem Messer bedroht. Dabei entriss der Täter dem Opfer die Halskette und flüchtete in Richtung Bahnhof. Das Opfer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Fahndung der Kantonspolizei Thurgau führte kurze Zeit später zur Festnahme eines 32-jährigen Mannes. Der Marokkaner wurde inhaftiert. Die weiteren Ermittlungen werden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen geführt. (kapo)

Werner Künzler hört nach über 30 Jahren Behördentätigkeit in Felben-Wellhausen auf

Werner Künzler während des Gesprächs im Sitzungszimmer des Gemeindehauses.

Werner Künzler während des Gesprächs im Sitzungszimmer des Gemeindehauses.

Bild: Andrea Tina Stalder

15 Jahre Gemeindepräsidium sind genug. Am 31. Mai endet das langjährige Engagement von Werner Künzler als Gemeindepräsident von Felben-Wellhausen. Gesundheitliche Gründe zwingen das 65-jährige Urgestein zum vorzeitigen Rücktritt. 15 Jahre Gemeindepräsidium sind aber nicht alles, was Künzler vorzuweisen hat. 23 Jahre lang war er Mitglied in der Schulbehörde, 14 Jahre amtete er als Feuerwehrkommandant, 13 Jahre lang engagierte er sich als Vorstandsmitglied der Regio Frauenfeld, seit 2017 präsidiert er den Thurgauer Kantonalschützenverband, den er unabhängig von dem jetzt vorzeitigen Rücktritt noch zwei Jahre weiterführen will. «Sind Sie ein Ämtliheini, Herr Künzler?» Im Gespräch über seine politische Karriere und seinen Rücktritt überlegt er, schmunzelt und antwortet: «Nein, aber ich bin zu blöd, um Nein zu sagen.» (sko)

Sonterswil: Mit fast 150 km/h unterwegs

Eine Polizistin gibt einer Lenkerin / einem Lenker eine Richtungsangabe vor.

Eine Polizistin gibt einer Lenkerin / einem Lenker eine Richtungsangabe vor.

Bild: Keystone / Christian Merz

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Sonterswil einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 149 km/h unterwegs war. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 65 Stundenkilometer, was einem Raserdelikt entspricht. Der Führerausweis des 36-jährigen Autofahrers wurde aberkannt. Auf dem Beifahrersitz sass eine 27-jährige Frau. Auf dem Rücksitz befand sich sein Säugling im Alter von zwei Monaten. (kapo)

Sie rollt von Erfolg zu Erfolg

Catherine Debrunner mit ihrer Bronzemedaille an den Paralympics in Tokio im August 2021.

Catherine Debrunner mit ihrer Bronzemedaille an den Paralympics in Tokio im August 2021.

Bild: Ennio Leanza / Keystone

Catherine Debrunner ist momentan so gut in Form wie noch nie. Das zeigt die Rollstuhlsportlerin an den Parathletics, wo sie über 200 Meter und 800 Meter einen neuen Weltrekord aufgestellt hat. Das ist das Ergebnis harter Arbeit: «In den vergangenen zwei Jahren habe ich enorme Fortschritte gemacht», sagt die 27-Jährige in der «Zuger Zeitung». «Ich bin leidensfähiger geworden.» Seit Anfang Jahr setzt Debrunner voll auf den Spitzensport und hat deshalb schweren Herzens ihre Stelle als Primarlehrerin aufgegeben: «Obwohl mir der Beruf wahnsinnig gut gefällt und ich weiss, dass mir die Kinder bald fehlen.» Die Mettendorferin hat die Pädagogische Hochschule in Kreuzlingen absolviert, bevor sie ins Luzernische in die Nähe des Paraplegiker-Zentrums in Nottwil zog. «Die Infrastruktur und die Betreuung in Nottwil sind für Rollstuhlsportlerinnen und Rollstuhlsportler einfach top», sagt sie. Neben dem Sport achtet Debrunner mittlerweile auch darauf, sich genug zu entspannen. «Mir ist bewusst geworden, was für ein wichtiger Faktor die Erholung ist.» Ihr Erfolg gibt ihr Recht. (sju)

Mann nach Gewalttat in Frauenfeld verhaftet

Am Samstagabend ist in Frauenfeld ein 38-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. Er musste ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau konnte einen Tatverdächtigen festnehmen.

Symbolbild: Samuel Schalch

Kurz nach 20.15 Uhr kam es im nördlichen Bereich des Bahnhofs zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Dabei erlitt ein 38-Jähriger schwere Stichverletzungen. Der Täter flüchtete vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte.

Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten am späten Abend zu einem 17-jährigen Kosovaren. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, wie die Polizei schreibt. Zur Spurensicherung wurde der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen.

Der genaue Hergang der Auseinandersetzung und die Hintergründe sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Jugendanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (kapo/dwa)

Angriff mit einer Flasche in Engwilen

Ein 21-Jähriger hat in der Nacht auf Sonntag in Engwilen einen Mann mit einer Flasche am Kopf verletzt. Das Opfer musste ins Spital gebracht werden. Der Täter wurde inhaftiert.

Gemäss den bisherigen Abklärungen der Thurgauer Kantonspolizei kam es kurz nach 2.30 Uhr auf einem Festgelände zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Ein 32-Jähriger wurde dabei durch einen Schlag mit einer Flasche am Kopf mittelschwer verletzt. Beim Täter handelt es sich um einen 21-jährigen Schweizer.

Die genauen Hintergründe sind Gegenstand von Ermittlungen, wie die Polizei weiter schreibt. (kapo/dwa)