THURGAU-TICKER
Thurgauer des Tages: Obstbauer sorgt mit Teich gegen Trockenheit +++ Frauenfeld: 17-jähriger E-Scooter-Fahrer leicht verletzt +++ Arbon und Matzingen: Polizei stoppt E-Scooter-Fahrer

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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2500 Kubikmeter Wasser für Kirschen und Beeren

Mit der Hitze dieser Tage kommt in der Landwirtschaft die Wasserknappheit. Thomas Lehner hat vorgesorgt. Schon vor zehn Jahren hat er auf seinem Obstbetrieb in Braunau einen Teich gebaut. Er ist rund 15 mal 25 Meter gross, fasst 2500 Kubikmeter Wasser – und kostete 50'000 Franken. Bereut hat Lehner den teuren Bau nie. Im «Tages-Anzeiger» sagt er:

«Den gäbe ich nicht mehr her.»
Thomas Lehner.

Thomas Lehner.

Bild: Michel Canonica

Jetzt, wo die Pegel in Flüssen und im Grundwasser sinken, zahle sich die Investition erst richtig aus. Gespeist wird Lehners Teich aus zwei Grundwasserquellen, dazu kommt Regenwasser, das sich über Monate ansammelt. Mit diesem Vorrat bewässert Lehner jetzt seine Kirschen- und Beerenkulturen, und zwar nur genau dann, wenn es nötig ist. Er sagt: «Ich kann über eine Smartphone-App laufend prüfen, ob tatsächlich eine Bewässerung nötig ist oder ob ich zuwarten kann.» (ste)

Frauenfeld: 17-Jähriger verunfallt auf E-Scooter 

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 17-Jähriger am Sonntag gegen 3.30 Uhr mit einem E-Scooter auf der Spannerstrasse in Richtung Thundorferstrasse unterwegs. Beim Passieren von zwei Pfosten einer Verkehrsberuhigung kam es zur Kollision und der Jugendliche stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.

Die Atemalkoholprobe beim Schweizer ergab einen Wert von 1, 34 Promille. Er wird bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo/lex)

Arbon und Matzingen: Polizei stoppt E-Scooter-Fahrer und bringt sie zur Anzeige

Kurz nach 23 Uhr hielten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Arbon an der Sonnenhügelstrasse einen 14-Jährigen mit dem E-Scooter zur Kontrolle an. Abklärungen ergaben, dass der Jugendliche über keinen gültigen Führerausweis verfügte. Er wird bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt. 

Symbolbild

Und auch am Samstagmorgen um 5.15 Uhr hielt eine Polizeipatrouille an der Frauenfelderstrasse in Matzingen eine E-Scooter-Fahrerin zur Kontrolle an. Die Atemalkoholprobe ergab bei der 41-jährigen Deutschen einen Wert von 1,22 mg/l. Sie wird ebenfalls bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Die Kantonspolizei Thurgau weist darauf hin, dass E-Scooter beziehungsweise E-Trottinette keine Spielzeuge sind und den Verkehrsregeln sowie den Vorschriften der Kategorie Leicht-Motorfahrrad unterstehen. (kapo/lex)

Siegershausen: Eingeschlafen und verunfallt

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein Autofahrer war am Freitagnachmittag kurz nach 13 Uhr auf der Bodanstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, hinter dem Steuer eingeschlafen zu sein. Kurz nach dem Ortsausgang geriet das Auto über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Strassenlaterne.

Der 59-jährige Fahrer wurde nicht verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Der Führerausweis des Deutschen wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Polizei verhaftet jugendliche Velodiebe in Stein am Rhein

Um 20.15 Uhr am Dienstagabend ging eine Meldung aus der Bevölkerung bei der Schaffhauser Polizei ein, wonach drei Personen ein verdächtiges Verhalten beim Velounterstand des Bahnhofs Stein am Rhein an den Tag legen würden. Als in der Folge eine Polizeipatrouille bei der besagten Örtlichkeit eintraf, flüchteten drei Jugendliche umgehend.

Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndungsaktion konnte um 21.15 Uhr in der WC-Anlage eines nahen Restaurants ein 16-jähriger Tatverdächtiger, der sich dort versteckt hatte, festgenommen werden. Einer Zivilpatrouille der Schaffhauser Polizei gelang es um 21.30 Uhr auf einem Privatweg an der Wagenhauserstrasse einen weiteren Tatverdächtigen, einen 15-jährigen Jugendlichen, festzunehmen. Zudem konnten die Polizeifunktionäre beim Kreisel Wagenhauserstrasse-Bahnhofstrasse zwei gestohlene Mountainbikes sicherstellen.

Die beiden Festgenommenen, die in Deutschland wohnhaft sind, stehen unter dringendem Tatverdacht - zusammen mit weiteren Personen - wiederholt Velodiebstähle in der Region Stein am Rhein begangen zu haben. Entsprechende Ermittlungen der Schaffhauser Polizei sind eingeleitet worden. Die beiden Jugendlichen werden sich vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.

Mirjam Zimmer ist höchste Thurgauer Pfadi

Die Frauenfelderin  Mirjam Zimmer ist Präsidentin des Thurgauer Pfadi-Komitees.

Die Frauenfelderin Mirjam Zimmer ist Präsidentin des Thurgauer Pfadi-Komitees.

Bild: Reto Martin (Frauenfeld 14. Juli 2022)

Die höchste Thurgauer Pfadfinderin verpasst das Bundeslager im Wallis, das am 23. Juli startet: Mirjam Zimmer, Co-Präsidentin des kantonalen Pfadi-Komitees, schreibt:

«Leider wird es mir dieses Jahr nur für einen kurzen Besuch reichen. Das weint natürlich das Pfadiherz.»

Ein kleiner Trost ist für Zimmer, dass sie schon bei den letzten zwei Bundeslagern 1994 und 2008 dabei war. «Als kleines Pfadi war es natürlich sehr spannend und zum Teil vielleicht auch ein wenig überfordernd», schreibt sie über ihre erste Teilnahme. Das Bundeslager 2008 in der Linthebene, bei dem sie als Helferin im Einsatz war, ist ihr durchwegs positiv in Erinnerung:

«Es gibt fast nichts Befreienderes, als einfach vier Wochen Pfadi zu machen.»

Betrunken Unfall gebaut

Eine 63 Jahre alte Frau war am Donnerstagmorgen mit einem Chrysler auf dem Rosendornweg auf der Reichenau unterwegs. An der Einmündung zur Strasse «Am Vögelisberg» bog sie nach links ab und streifte dabei einen am Fahrbahnrand geparkten VW Bus. Ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern, setzte die Frau ihre Fahrt fort, konnte jedoch durch Zeugen in einem nahen Einkaufsmarkt angetroffen werden, woraufhin sie zur Unfallstelle zurückkehrte.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei der Chrysler-Fahrerin starken Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über drei Promille. Die Frau musste daraufhin im Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihren Führerschein behielt die Polizei ebenfalls ein. Die Höhe des an beiden Fahrzeugen entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Erste sommerliche Thurgauer Waldmetzgete in Fischingen

Ein Teil vom Team der ersten Thurgauer Waldmetzgete in Fischingen, mit Organisator Wurzelpablo (vierter von links).

Ein Teil vom Team der ersten Thurgauer Waldmetzgete in Fischingen, mit Organisator Wurzelpablo (vierter von links).

Bild: Christoph Heer

Hochsommer, Zeit für Abkühlung mit Ventilatoren und Glace. Nicht so in der Chämihütte in Fischingen. Denn dort findet seit Donnerstag die erste Thurgauer Waldmetzgete statt. Im Schatten der Tannen verpflegen sich die Besuchenden dabei richtig herbstlich, will heissen, mit Blutwürsten, Sauerkraut oder Koteletts. (red) 

Kapo Thurgau ermittelt Raser

Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau führte am 18. Juni auf der Hauptstrasse zwischen Mettendorf und Felben-Wellhausen eine Verkehrsüberwachung durch. Dabei passierte kurz nach 17.30 Uhr ein Autofahrer den überwachten Strassenabschnitt in Richtung Felben-Wellhausen. Der Autofahrer war mit 152 km/h ausserorts unterwegs und überschritt die Höchstgeschwindigkeit um 72 Stundenkilometer, was einem Raserdelikt entspricht.

Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten zu einem 24-jährigen Rumänen aus dem Kanton Thurgau. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Wasserhauptleitung in der Stadt Schaffhausen geborsten

Um 21.15 Uhr am Mittwochabend bemerkte ein Polizist, der privat unterwegs war, wie Wasser aus einem Schacht der Mühlenstrasse in der Stadt Schaffhausen drang und informierte daraufhin die Einsatz- und Verkehrsleitzentrale. Spezialisten der SH Power stellten in der Folge fest, dass im Bereich des Wasseraustrittes eine Hauptleitung geborsten war.

Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Schaffhausen übernahmen die Verkehrslenkung, da von der Schaffhauser Polizei eine Spur der betroffenen Strasse gesperrt werden musste. Eine Reinigungsequipe des Tiefbauamtes des Kantons Schaffhausen räumte im Anschluss angeschwemmte Geröll- und Schuttmasse weg.

Personen sind bei diesem Vorfall keine verletzt worden.

Der neue König von Mallorca kommt nach Kreuzlingen

Mickie Krause kommt nach Kreuzlingen.

Mickie Krause kommt nach Kreuzlingen.

Bild: PD

Nach der Premiere im vergangenen Jahr, findet das Oktoberfest Kreuzlingen erneut an vier Abenden im September statt. Und die Organisatoren Marcus Meloni und Enzo Maiorana setzen einen drauf: Am 9. September wird Mickie Krause auf dem Ausseneisfeld der Bodenseearena Stimmung machen. «Er ist sicher der Top-Star der Branche, ein riesiges Highlight für uns», sagt Meloni. Enzo Maiorana erzählt, dass man ihn eigentlich 2021 schon buchen wollte, wegen eines TV-Auftritts hatte Krause allerdings abgesagt.

Der deutsche Schlagersänger wurde jüngst von Jürgen Drews, dem «König von Mallorca», zu seinem Nachfolger ernannt. Ballermann-Kultfigur Krause ist seit 1999 im Geschäft. Unzählige seine Hits haben sich zu Ohrwürmern entwickelt: «Zehn nackte Frisösen», «Zeig doch mal die Möpse», «Schatzi schenk‘ mir ein Foto», «biste braun – kriegst’e Frau’n», «geh mal Bier holen», «Finger weg von Sachen ohne Alkohol» oder «eine Woche wach». (ubr)

www.oktoberfest-kreuzlingen.ch

Heidi Diethelm und ihr Sohn zeigen sich treffsicher: Pistolenschützen Weinfelden gewinnen 1. Platz

Die elf Schützen der Pistolensektion Weinfelden.

Die elf Schützen der Pistolensektion Weinfelden.

Bild: PD

Am Neuenburger Kantonalschützenfest haben elf Weinfelder Pistolenschützinnen und – schützen teilgenommen. Dank guter Einzelresultate konnten sie in der Vereinskonkurrenz über 50 Meter den 1. Platz einheimsen. Vor allem Olympia-Bronze-Gewinnerin Heidi Diethelm-Gerber sowie ihr Sohn Dylan Diethelm zeigten sich treffsicher. Beide holten in allen Wettkampfprogrammen einen Kranz und sorgten so für das gute Resultat. Auch alle anderen Schützen holten mindestens einen Kranz. Dieser Erfolg wurde gebührend gefeiert, wie die Schützen in einer Mitteilung schreiben. (red)

Faszination für historische Gebäude seit ihrer Kindheit

Isabel Baumgartner-Breuer ist die Stiftungspräsidentin Schloss Luxburg in Egnach. Sie erzählt im Interview, was sie mit diesem Schloss verbindet, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert wird und wie es in Zukunft mit der Luxburg weitergeht.

Im Innenhof der Luxburg in Egnach sitzt Isabel Baumgartner-Breuer auf der Treppe und lächelt fröhlich in die Kamera.

Im Innenhof der Luxburg in Egnach sitzt Isabel Baumgartner-Breuer auf der Treppe und lächelt fröhlich in die Kamera.

Bild: fem

Sie sagt: «Mein Hauptauftrag ist vor allem der Erhalt des historischen Gebäudes. Darum ist die Mittelbeschaffung für die Sanierung ein sehr wichtiger Punkt.» Sie wohne seit 22 Jahren in Egnach, unmittelbar neben dem Schloss Luxburg. Durch diese Perspektive beschäftigte sie das Schloss tagtäglich. Isabel Baumgartner-Breuer sagt: «Ich habe bereits als Kind gemerkt, dass ich historische Gebäude mag.» Das habe bestimmt damit zu tun, dass sie als Mädchen ihre Ferien im Schloss Grünenstein bei ihrer Grosstante in Balgach verbrachte. Die Stiftungspräsidentin konzentriert sich voll und ganz auf das Schloss Luxburg und möchte es wieder auffrischen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen. (fem)

Konstanz: Fahrerflucht auf der Kreuzung Europastrasse/Gartenstrasse - Rollerfahrer verletzt

Zu einer Fahrerflucht ist es am Donnerstagabend, gegen 22.40 Uhr, auf der Kreuzung Europastrasse und Gartenstrasse gekommen. Ein unbekannter Autofahrer überquerte die Kreuzung von der Schänzlehalle kommend in Richtung Laube. Zur gleichen Zeit fuhr ein 31-Jähriger mit einem Roller, von der Grenzbachstrasse kommend, in Richtung Europabrücke. Auf der Kreuzung konnte der vorfahrtsberechtigte Rollerfahrer einen Zusammenstoss mit dem Auto nur durch eine Vollbremsung vermeiden, in deren Folge er stürzte und sich verletzte.

Der unbekannte Autofahrer hielt lediglich kurz an, setzte seine Fahrt dann jedoch fort. Ein Rettungswagen brachte den 31-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen dunklen VW Polo gehandelt haben.

Personen, die den Unfall beobachtet haben, oder sonst Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Konstanz, Tel. +49 7531 995 0, in Verbindung zu setzen.

Raubversuch auf Tankstellenshop in Frauenfeld

Nach dem versuchten Raubüberfall auf einen Tankstellenshop am Freitagmorgen in Frauenfeld sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.

Der Täter ergriff die Flucht ohne Deliktsgut.

Der Täter ergriff die Flucht ohne Deliktsgut.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Täter betrat kurz nach 8 Uhr den Migrol-Tankstellenshop an der Zürcherstrasse, bedrohte die Angestellte und forderte Bargeld. Aus noch unbekannten Gründen liess er von seinem Vorhaben ab und verliess das Geschäft ohne Deliktsgut. Die Angestellte blieb körperlich unverletzt. Der Unbekannte flüchtete zu Fuss in Richtung Stadtzentrum. Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Fahndung ein, diese verlief ergebnislos.

Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau wurde zur Spurensicherung beigezogen, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Täter ergriff die Flucht ohne Deliktsgut.

Der Täter ergriff die Flucht ohne Deliktsgut.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Täter wird als zirka 30 bis 40 Jahre alt, 170 Zentimeter gross und von mittlerer Statur beschrieben. Er hatte dunkle Haare und einen Bart. Er trug ein schwarzes T-Shirt und schwarze lange Hosen. Sein Gesicht war mit einer schwarzen Hygienemaske teils bedeckt. Auf dem Kopf trug er ein weisses Tuch.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058 345 22 22 zu melden.

Erhebliche Waldbrandgefahr im Thurgau

Die Feuerwehr Maiengrün löscht Waldbrand in Brunegg.

Die Feuerwehr Maiengrün löscht Waldbrand in Brunegg.

Bild: CH Media (23. April 2021)

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird die Waldbrandgefahr im Kanton Thurgau neu als erheblich (Stufe 3) eingestuft. Im Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand ist grösste Vorsicht geboten und feuern sollte man nur noch auf befestigten Feuerstellen.

Seit längerer Zeit hat es im Kanton Thurgau keine nennenswerten Niederschläge mehr gegeben. Im Zusammenhang mit dem anhaltenden sonnigen und heissen Wetter herrscht grosse Trockenheit. Als Folge davon muss die Waldbrandgefahr als erheblich eingestuft werden. Das bedeutet, dass schon eine brennende Zigarette oder der Funkenflug eines Grillfeuers einen Brand entfachen und sich ein Feuer schnell ausbreiten kann. Bei der aktuellen Situation ist daher grösste Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien geboten.

Im Wald und in Waldesnähe gelten aufgrund der Waldbrandgefahr folgende Verhaltensregeln:

  • Raucherwaren und Zündhölzer dürfen nicht ungelöscht weggeworfen werden.
  • Grillfeuer sollten nur in offiziellen, befestigten Feuerstellen entfacht werden.
  • Bei starkem Wind sollte ganz auf das Feuern im Wald verzichtet werden.
  • Grillfeuer sollten immer beobachtet werden. Funkenflug ist sofort zu löschen.
  • Feuer in Feuerstellen sind vor dem Verlassen zu löschen.

Die gegenwärtige Situation kann sich erst durch eine intensive Regenphase von mindestens zwei Tagen entspannen.

Hüttlingen: Stau nach Selbstunfall

Ein Lieferwagenfahrer verursachte am Donnerstagabend auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand, es kam zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.

Der Lieferwagenfahrer blieb unverletzt.

Der Lieferwagenfahrer blieb unverletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 37-jähriger Lieferwagenfahrer war kurz nach 17.15 Uhr auf der Autobahn A7 von Frauenfeld in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er zu spät, dass die vor ihm fahrenden Fahrzeuge wegen des stockenden Verkehrs verlangsamen mussten. Er leitete eine Vollbremsung ein und lenkte den Lieferwagen auf die Überholspur. Dabei geriet das Fahrzeug von der Fahrbahn und prallte in die Mittelleitplanke. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bis zur Bergung des Lieferwagens musste eine Fahrspur für rund zwei Stunden gesperrt werden. Während der Unfallaufnahme kam es im Feierabendverkehr zu einem grösseren Rückstau auf dem betroffenen Autobahnabschnitt. Zur Instandstellung der Leitplanke wurde der Nationalstrassenunterhalt aufgeboten.

Alkoholisiert unterwegs in Amriswil

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Donnerstagabend kurz vor 23 Uhr einen Autofahrer auf der Egelmoosstrasse zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 39-jährigen Rumänen einen Wert von 0,76 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Die Thurgauer Arbeitslosenkasse belegt den 1. Rang

Im vergangenen Jahr 2021 war die Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau die Kasse mit der besten Kosteneffizienz von allen öffentlichen und privaten Arbeitslosenkassen der Schweiz. Dies teilt das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO mit. Für jede Leistung der Kasse verbucht der Bund in Relation zum Zeitaufwand eine definierte Anzahl Leistungspunkte.

Die Kosteneffizienz der Kassen wird ermittelt anhand der Formel Verwaltungskosten dividiert durch erzielte Leistungspunkte. Je tiefer dieser Satz ist, umso effizienter arbeitet die Kasse. Die Arbeitslosenkasse Thurgau liegt mit sehr guten 4.14 deutlich unter dem Durchschnitt von 5.64 der Kassen aus der ganzen Schweiz und belegt den 1. Platz.

Thurgauer des Tages: Denis Haeberlin wechselt vom Staatssekretariat für Migration hinter die Hotelrezeption

Denis Haeberlin bei seiner Arbeit an der Rezeption.

Denis Haeberlin bei seiner Arbeit an der Rezeption.

Bild: PD / Blick

Seine Frau gab den Anstoss, er sattelte um: Denis Haeberlin war Kaufmann und arbeitete für das Staatssekretariat für Migration in Bern – jetzt lässt er sich zum Hotelrezeptionisten ausbilden. Die Ausbildung macht er im Eiltempo: Er ist einer von 24 Männern und Frauen, die an einem Politprojekt des Branchenverbands Hotelleriesuisse teilnehmen und eine zwölfmonatige Schnellbleiche erhalten.

Haeberlins Beweggründe: Als sie zu ihm in die Schweiz zog, verlangte seine neuseeländische Ehefrau von ihm eine Ausbildung, die er auch anderswo brauchen könne. Ausserdem träumen die beiden davon, dereinst im Ausland ein Bed and Breakfast zu führen. Im Magazin des «Sonntags-Blick» sagt der 46-jährige Thurgauer: «Dafür ist das, was ich im Quereinsteigerprogramm lerne, perfekt.» Vorerst arbeitet Haeberlin im Hotel Sedartis in Thalwil, wo er gerade in seine neue Rolle hineinwächst. Über den Umgang mit anspruchsvollen Gästen sagt er: «Im Moment überlasse ich das noch meinen Kollegen.» (ste)

Neuer Name für das Amt für Freizeitanlagen und Sport

Das Departement von Stadtrat Fabrizio Hugentobler bekommt einen neuen Namen.

Das Departement von Stadtrat Fabrizio Hugentobler bekommt einen neuen Namen.

Bild: Ralph Ribi

Das Frauenfelder «Amt für Freizeitanlagen und Sport» heisst per 1. Juli neu «Amt für Freizeit und Sport». Diese Änderung wird vorgenommen, weil der Zusatz «Anlagen» als alleinstehendes Element beim Begriff «Freizeit» nicht den aktuellen Gegebenheiten entspricht. Die städtischen Sportanlagen werden sowohl zum Sporttreiben als auch für Freizeitaktivitäten genutzt. Ein typisches Beispiel ist die Kunsteisbahn mit dem öffentlichen Eislaufen und der sportlichen Nutzung durch Eishockey, Eiskunstlauf sowie Eisstockschiessen.

Der Zusatz «Anlagen» entfällt auch auch im Departementsnamen. Zusätzlich wird die am 1. August 2020 erfolgte Neupositionierung der Werkbetriebe auf Thurplus berücksichtigt. Somit heisst es per 1. Juli neu «Departement Thurplus, Freizeit und Sport». Durch die Namensanpassungen sollen die Zugehörigkeiten und Aufgaben des Departements und des Amts klarer verständlich sein. (red)

Der Bodensee von oben: Blick aus einem Heissluftballon

TZ-Leser Kurt Etter aus Donzhausen hat bei der Fahrt in einem Heissluftballon dieses Bild geschossen. Es zeigt den Bodensee von oben, mit Wolken im Vordergrund. Der Heissluftballon befand sich zum Zeitpunkt des Bildes über Bottinghofen. 

Primarschule Altnau spendet an Ostschweizer helfen Ostschweizern (OhO)

Michael Gysel, Schulleiter der Primar Altnau, Barbara Benz von OhO und Madelaine Tunesi von der Schulbehörde Altnau.

Michael Gysel, Schulleiter der Primar Altnau, Barbara Benz von OhO und Madelaine Tunesi von der Schulbehörde Altnau.

Bild: PD

Die Primarschule Altnau hat anlässlich ihres Schulfests vom 1. Juli einen Betrag von rund 1'500 Franken gesammelt. Das Geld kam durch freiwillige Beiträge an die Verpflegung zusammen und wird traditionsgemäss an eine wohltätige Organisation in der Region gespendet. Dieses Jahr durfte die Weihnachtsaktion Ostschweizer helfen Ostschweizern (OhO) grosszügigen Check entgegennehmen. (red)

Abendstimmung: Säntis hinter der Insel Reichenau

TZ-Korrespondentin Margrith Pfister-Kübler hat am Mittwochabend den Säntis hinter der Insel Reichnau fotografisch eingefangen.

Kreuzlinger Seemuseum sucht Seegeschichten aus der Bevölkerung

Julian Fitze, Elisabeth Huber und Christian Hunziker vom Kreuzlinger Seemuseum freuen sich auf Seegeschichten aus der Bevölkerung.

Julian Fitze, Elisabeth Huber und Christian Hunziker vom Kreuzlinger Seemuseum freuen sich auf Seegeschichten aus der Bevölkerung.

Bild: Judith Schuck

Ab sofort können an der Sammelstelle am Eingang des Kreuzlinger Seemuseums Objekte abgegeben werden, die eine Geschichte mit Bezug zum Bodensee erzählen. Die Idee dahinter ist, das Wissen in den Köpfen der Menschen zu sammeln und zugänglich zu machen. Seemuseumsleiter Christian Hunziker erklärt: «Wir wollen uns damit auf eine Spurensuche nach dem Lebensgefühl am Bodensee machen.» Dies können Fundstücke vom Estrich sein oder auch ganz aktuelle Gegenstände; einzige Vorgabe ist, dass die Besitzerinnen und Besitzer deren Geschichte erzählen und das Objekt am Ende der Ausstellung wieder abholen. Die Sammelstücke werden anschliessend vom 16. bis 25. September in einer Pop-up-Ausstellung im Gewölbekeller präsentiert. (jus)

Gemeinderat kritisiert Stadt Frauenfeld für Verkehrsführung bei Baustellen

Eine Velofahrerin fährt auf der Bahnhofstrasse in Richtung Westen.

Eine Velofahrerin fährt auf der Bahnhofstrasse in Richtung Westen. 

Bild: Donato Caspari

In Frauenfeld hat Gemeinderat Roman Fischer eine Einfache Anfrage zum Thema Verkehrsführung bei Baustellen entlang der Bahnhofstrasse eingereicht.

Roman Fischer, Gemeinderat Grüne.

Roman Fischer, Gemeinderat Grüne. 

Bild: PD

Darin bemängelt der Grünen-Gemeinderat, dass die Stadt bei Baustellen den Motorisierten Individualverkehr dem Fuss- und Langsamverkehr vorziehe. Im Vorstoss stellt Fischer über ein Dutzend Fragen zu einzelnen Baustellen-Situationen, die ihm zuletzt aufgefallen sind. (sko)

Zeugenaufruf: E-Bike-Fahrerin entfernte sich von Unfallstelle

Eine E-Bike-Fahrerin auf der Strasse.

Eine E-Bike-Fahrerin auf der Strasse.

Bild: Keystone / Gaetan Bally

Gestern war eine unbekannte E-Bike-Fahrerin auf dem Radweg entlang von Güttingen in Richtung Altnau unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es eingangs Altnau wegen eines Ausweichmanövers zur Kollision mit einem Auto kam. Die 42-jährige Autofahrerin und ihre Mitfahrerinnen blieben unverletzt, der Sachschaden beträgt einige hundert Franken. Die E-Bike-Fahrerin setzte ihre Fahrt fort, ohne ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Ob sie beim Unfall verletzt wurde, ist unklar. (kapo)

Die E-Bike-Fahrerin sowie weitere Unfallzeugen sollen sich bitte beim Kantonspolizeiposten Altnau unter Tel. 058 345 22 60 melden.

Die grösste Tomate der Welt: Jürg Wiesli aus Dozwil hat seinen eigenen Rekord gebrochen

Über drei Kilogramm: Die Riesentomate im Garten von Jürg Wiesli aus Dozwil.

Über drei Kilogramm: Die Riesentomate im Garten von Jürg Wiesli aus Dozwil.

Bild: Helio Hickl

Jürg Wiesli aus Dozwil hat es wieder geschafft: Seine Riesentomate bringt über drei Kilogramm auf die Waage. 3’380 Gramm um genau zu sein. Damit bricht er seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2015 um 11 Gramm. Die Tomate ist eine natürliche Züchtung einer alten Sorte. Die Samen hat Wiesli von einem Züchter-Kollegen aus den USA erhalten. Der Dozwiler hält 17 Schweizer Gemüse-Rekorde, unter anderem bei Gurken, Tomaten oder Kürbissen. Im Guinnessbuch der Weltrekorde 2022 ist er mit der längsten Chili der Welt (50.5 cm) eingetragen. (hil)

Uttwil: Mit Mofafahrerin kollidiert

Eine Polizistin geht zu einem Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei  Thurgau.

Eine Polizistin geht zu einem Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei  Thurgau.

Bild: Keystone / Christian Merz

Bei der Kollision mit einem Auto ist am frühen Donnerstagmorgen in Uttwil eine Mofafahrerin mittelschwer verletzt worden. Ein 57-jähriger Autofahrer wollte einen Veloweg überqueren und auf die Dozwilerstrasse einbiegen. Dabei kollidierte er mit einer Mofafahrerin. Die 49-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)

Arbon: Baustart für Heinehof-Siedlung soll diesen Herbst erfolgen

Die Heinehof-Siedlung in Arbon bedarf schon seit geraumer Zeit einer Sanierung.

Die Heinehof-Siedlung in Arbon bedarf schon seit geraumer Zeit einer Sanierung.

Bild: PD

Die historische Heinehof-Siedlung in Arbon benötigt schon seit drei Jahren eine Sanierung. Bisher hat sich nur in der näheren Umgebung viel verändert, doch beim ehemaligen Arbeiterviertel scheint die Welt still zu stehen. Fredi Bürke, Leiter Immobilien bei der AGSW erklärt, wie es in diesem Jahr weiter geht.

Warum ist das Projekt Heinehof-Siedlung also ins Stocken geraten? Fredi Bürke kennt die Antwort: «Da die Heinehof-Siedlung denkmalgeschützt ist, braucht die Umsetzung dementsprechend mehr Zeit.» Der Eigentümer sei aber soweit mit der Planung fortgeschritten, dass die Baueingabe voraussichtlich bis nach den Sommerferien aufliegt. Bürke rechnet damit, dass der Baustart noch in diesem Jahr stattfindet und er sagt: «Wir wollen im Spätherbst mit dem Bauen beginnen.» (fem)

Thurgauer des Tages: Rolf Järmann verfolgt entspannt die Tour de France 

Rolf Järmann, Ex-Veloprofi, ist der Camper der Nation.

Rolf Järmann, Ex-Veloprofi, ist der Camper der Nation.

Bild: Ralph Ribi

Die 109. Ausgabe der Tour de France ist in vollem Gange – und Ex-Veloprofi Rolf Järmann kann sie entspannt aus der Ferne verfolgen. Im «Blick» erinnert sich der gebürtige Arboner zurück an seine Zeit als Rennfahrer. Am 17. Juli 1992 war Järmann schon sieben Stunden im Sattel und Teil eines Ausreisser-Trios, ehe einer seiner Konkurrenten zum Sprint ansetzte. Järmann erinnert sich: «Ich wusste, jetzt muss ich kontern!» Dabei sei er weit über seine Grenzen hinaus gegangen, habe nur noch Schwarz und Weiss gesehen und gewonnen.

«Dieser Erfolg hat mich extrem bekannt gemacht.»

Noch am selben Abend habe ihm ein Arzt Doping angeboten. Järmann lehnte ab. «Ich wollte ihm eins auswischen. Das habe ich getan.» Später griff der heute 56-Jährige dann doch zu leistungssteigernden Substanzen, «weil ich überzeugt war, dass es alle nehmen», und gestand seine Dopinggeschichte nach dem Karriereende. Heute sagt er: «Es war die Anfangszeit des Dopings.» (ste)

Streckensperrung auf Hochrhein

Bereits im Sommer 2018 war der Wasserpegel des Rheins so tief, dass nicht mehr alle Landestellen angefahren werden konnten.

Bereits im Sommer 2018 war der Wasserpegel des Rheins so tief, dass nicht mehr alle Landestellen angefahren werden konnten.

Bild: Andrea Stalder

Der trockene Winter und März liessen den Pegelstand nie richtig ansteigen. Seit Mitte Juni fällt der Rheinpegel kontinuierlich. Infolge des zu tiefen Wasserstandes im Rhein verkehren die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) ab Freitag, 15. Juli, auf der Teilstrecke Diessenhofen nach Stein am Rhein bis auf weiteres nicht mehr. Alle Landestellen bleiben jedoch bedient, wie die URh mitteilt. Sie empfiehlt den Gästen, wegen der Streckensperrung auf den Zug umzusteigen. Während zwischen Stein am Rhein und Kreuzlingen das Angebot gemäss Fahrplan weiterläuft, kommen zwischen Schaffhausen und Diessenhofen Rundkurse zum Einsatz. (red)

Hinweis: Alle Infos unter sind hier zu finden.

Zum 18. Mal rollt der Ball

Der Aadorfer Sportplatz Unterwiesen ist derzeit mit fussballverrückten Kindern bevölkert.

Der Aadorfer Sportplatz Unterwiesen ist derzeit mit fussballverrückten Kindern bevölkert.

Bild: Kurt Lichtensteiger

Unter der bewährten Leitung von Bernd Voss findet derzeit, in der ersten Schulferienwoche, auf dem Aadorfer Sportplatz Unterwiesen die bereits 18. Ausgabe des BV-Fussballcamps statt. 150 fussballbegeisterte Kinder frönen dabei ausgelassen ihrem Lieblingssport. (kuo)

Wie sich das Mädchen verletzt hat, ist derzeit noch ungeklärt

Das Mädchen erlitt aus unbekannten Gründen durch einen Holzstock schwere Augenverletzungen und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Das Mädchen erlitt aus unbekannten Gründen durch einen Holzstock schwere Augenverletzungen und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Symbolbild: Florian Arnold

Ein dreijähriges Mädchen wurde am Dienstag in Weinfelden schwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Die Umstände sind unklar, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau hielt sich ein dreijähriges Mädchen kurz nach 15 Uhr beim Spielplatz des Sportplatzes Güttingersreuti auf. Aus noch unbekannten Gründen erlitt das Kind durch einen Holzstock schwere Augenverletzungen. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst musste sie durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Die Umstände sind unklar und die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen, insbesondere eine unbekannte Frau. Sie überbrachte das verletzte Kind der Mutter. Sie wird als zirka 35 Jahre alt beschrieben. Sie trug schwarze Kleider, hatte blonde Haare und war in Begleitung von drei Kindern und einem Hund. (kapo)

Zeugenaufruf: Die unbekannte Frau und Personen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich telefonisch beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.

Entenküken steckt im Seitenkanal des Hamel-Gebäudes fest

Die beiden geretteten Entenküken in Arbon.

Die beiden geretteten Entenküken in Arbon.

Bild: Felicitas Markoff

Als Lorena Pazza am Vormittag beim Hamel-Gebäude in Arbon auf ihre Kollegin wartet, wird sie plötzlich auf eine schreiende Ente aufmerksam. Sie schaut sie sich um und sieht ein kleines Entenküken auf dem Boden sitzen. Pazza erzählt: «Ich habe das Entenküken in die Hand genommen und wollte es zum See bringen, aber die Entenmutter ist mir nicht gefolgt.» Dann erst habe sie bemerkt, dass ein leises Quaken aus dem Seitenkanal kommt, welcher am Gebäude befestigt ist.

Sie kontaktiert umgehend die Tierschutzrettung Romanshorn. Zwei Mitarbeiterinnen kommen, um das Entenküken zu befreien. Das stellt sich als nicht ganz einfach heraus. Zusammen mit dem Tierschutz demontieren sie die Öffnung des Seitenrohrs und versuchen, über eine Stunde lang, das Entenküken zu befreien. Vergebens.

Die Entenmutter während der Rettungsaktion ihres Kükens. Das erste sitzt bereits in der Transportbox.

Die Entenmutter während der Rettungsaktion ihres Kükens. Das erste sitzt bereits in der Transportbox.

Bild: Felicitas Markoff

Zur weiteren Unterstützung kommt der Abwart des Hamel-Gebäudes hinzu. Um 13:45 Uhr gelingt es dem Tierschutz und dem Abwart schliesslich, das Küken zu befreien. Die Entenmutter und ihre zwei Küken werden am Seeufer abgesetzt. (fem)

Bei der Rettung des Entenkükens kommt sogar ein Staubsauger zum Einsatz.

Bei der Rettung des Entenkükens kommt sogar ein Staubsauger zum Einsatz.

Bild: Felicitas Markoff

Gemeinsam 101 Jahre an der Wandtafel

Spalier der Sechstklässler für die drei in Pension gehenden Lehrpersonen Walter Boesch, Ursi Arber und Jürgen Scheffler.

Spalier der Sechstklässler für die drei in Pension gehenden Lehrpersonen Walter Boesch, Ursi Arber und Jürgen Scheffler.

Bild: Werner Lenzin

Die Schulgemeinde Berg-Birwinken hat am letzten Schultag vor den Sommerferien drei langjährige Lehrpersonen in den Ruhestand verabschiedet. Ursi Arber (35 Jahre), Walter Boesch (34 Jahre) und Jürgen Scheffler (32 Jahre) wurden nach einem Parcours quer durchs Dorf im Schulhaus von den Schulkindern empfangen. Die drei Lehrpersonen durften nebst Geschenken und Lobesworten von Schulleiter Peter Kuhn Rey auch eine Grussbotschaft von Bildungsdirektorin Monika Knill entgegennehmen. (le)

«Dark Nights» finden im Herbst statt

Ein Vorgeschmack auf die diesjährigen «Dark Nights».

Ein Vorgeschmack auf die diesjährigen «Dark Nights».

Bild: PD

Kommenden Herbst findet in Tägerwilen wieder der Live-Schocker-Event «Dark Nights» statt. Bei der achten Ausgabe in den Hallen der Jud Bio-Jungpflanzen AG erhalten die Horrorfans einen Einblick ins Gehirn eines sadistischen Frauenmörders. «Wir sind uns sehr sicher, dass wir unseren Gästen damit einen kalten Schauer über den Rücken jagen können», sagt Nadine Rüegg, Vizepräsidentin des Vereins After Dark Entertainment. Erstmals gibt es an einem Abend zudem eine mildere Version für Jugendliche ab 16 Jahren. (red)

Hinweis: Tickets und weitere Infos gibt es auf der Website.

Der Video-Trailer zu den «Dark Nights» 2022.

Video: PD

Bestnote für den Zwetschgenschnaps von Ursi Koch

Ursi Koch aus Braunau erhält  von Richard Hollenstein die Prämierungsurkunde.

Ursi Koch aus Braunau erhält  von Richard Hollenstein die Prämierungsurkunde.

Bild: Ruth Bossert

Zum elften Mal wurden im landwirtschaftlichen Zentrum in Flawil Edelbrände aus der Region Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ausgezeichnet. Von 102 eingereichten Edelbränden erhielten 85 eine Benotung zwischen 16 und maximal zwanzig Punkten. Die höchste Prämierung in der Gruppe Zwetschge erhielt Ursi Koch aus Braunau. (rb)

Schaffhauser Polizei ermittelt gegen die unbekannte Täterschaft

Der junge Mann wurde mit intimen Bildern erpresst.

Der junge Mann wurde mit intimen Bildern erpresst.

Bild: Fotolia

Anfang Juli wurde ein junger Mann Opfer von Sextortion. Eine unbekannte Täterschaft hatte ihn mit Videoaufnahmen erpresst, die den jungen Mann zeigten, wie er sich selbstbefriedigt hatte.

Der Mann aus dem Kanton Schaffhausen erstattete Anzeige bei der Schaffhauser Polizei gegen eine unbekannte Täterschaft. Mit dieser, beziehungsweise deren Fakeprofil, hatte er sich über Facebook Messenger «intim» ausgetauscht. In der Folge war die Täterschaft in den Besitz von Videoaufnahmen, respektive Screenshots, gelangt, die den jungen Mann bei der Selbstbefriedigung zeigen.

Mit diesen Screenshots versuchte die Täterschaft in der Folge weiteres intimes Bildmaterial vom jungen Mann zu erpressen, worauf dieser die Kommunikation komplett abbrach und den Kontakt blockierte. Die Schaffhauser Polizei hat in dieser Sache ihre Ermittlungen aufgenommen. (red)

Hinweis: Präventionstipps im Zusammenhang mit Sextortion finden sich hier.

Thurgauerin des Tages: Brigitte Schwarz baut Biokirschen an

«Manchmal ist es wie ein Dauerrennen gegen die Schädlinge»: Brigitte Schwarz baut in Schmidshof Biokirschen an. Zur «Coopzeitung» sagt die 50-Jährige über die Anbauform, die mehr Handarbeit erfordert: «Es war ein Herzensentscheid.» Blattläuse oder die Kirschessigfliege kann Schwarz zwar nicht mit synthetischen Mitteln bekämpfen, aber sie weiss sich anderweitig zu helfen.

Die Thurgauerin des Tages heisst Brigitte Schwarz.

Die Thurgauerin des Tages heisst Brigitte Schwarz. 

Bild: Michael Kessler

«Wir lassen nie Früchte überreif werden oder gar Kirschen am Boden verfaulen.» So nimmt sie den Fliegen die Möglichkeit zur Eiablage – und sorgt dafür, dass ihre Kirschen es bis in den Juli schaffen. Dann werden sie von Hand geerntet: Eine Frucht nach der anderen wandert vom Baum in einen blauen Kübel, vom Feld in die Verteilzentrale und dann in den Supermarkt. Es mache sie glücklich, die wunderbare Qualität hinzukriegen wie dieses Jahr, sagt Brigitte Schwarz, und: «Solche Kirschen machen mich stolz.» (ste)

Motorradfahrerin bei Unfall in Konstanz leicht verletzt

Eine Motorradfahrerin hat sich nach einem Unfall leichte Verletzungen zugezogen.

Eine Motorradfahrerin hat sich nach einem Unfall leichte Verletzungen zugezogen.

Bild: Raphael Rohner

Leichte Verletzungen hat eine Motorradfahrerin bei einem Unfall am Sonntagabend, gegen 18 Uhr, auf der Wollmatinger Straße erlitten. Ein 24 Jahre alter Mann war mit einem Chevrolet Camaro auf der Wollmatinger Straße in stadtauswärtige Richtung unterwegs. An der Einmündung zum Bismarcksteig bog der Chevrolet-Fahrer nach links ab und kollidierte dabei mit einem Motorrad mit Beiwagen einer 73-Jährigen, die gerade an dem Wagen vorbeifuhr. Bei dem Zusammenstoß wird das Motorrad angehoben, drehte sich einmal um die Achse und blieb auf der linken Seite auf der Fahrbahn liegen. Die leicht verletzte 73-Jährige konnte sich selbstständig befreien, musste aber von einem Rettungswagen zur medizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Ein Abschlepper kümmerte sich um das Motorrad. Die Höhe der entstandenen Sachschäden sind der Polizei noch nicht bekannt. (ots)

Gesundheitsgesetz geht in die Vernehmlassung

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Teilrevision des Gesetzes über das Gesundheitswesen, die Totalrevision der Verordnung über Berufe und Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie die Teilrevision der Verordnung betreffend Heilmittel (Heilmittelverordnung) in eine externe Vernehmlassung gegeben. Mit den Revisionen sollen primär die kantonalen Regelungen zu den Berufen des Gesundheitswesens ans geänderte Bundesrecht angepasst werden.

Der Regierungsrat des Kanton Thurgau hat das Gesundheitsgesetz in eine externe Vernehmlassung gegeben.

Der Regierungsrat des Kanton Thurgau hat das Gesundheitsgesetz in eine externe Vernehmlassung gegeben.

Bild: Andreas Sommer

Auf Bundesebene wurde betreffend die universitären Berufe des Gesundheitswesens per 1. Februar 2018 das Medizinalberufegesetz revidiert. Zudem wurde zugunsten einer einheitlichen Gesetzgebung in Bezug auf die nicht-universitären Gesundheitsberufe per 1. Februar 2022 das neue Gesundheitsberufegesetz und dessen Ausführungsbestimmungen in Kraft gesetzt.

Das Gesetz legt im Interesse der öffentlichen Gesundheit einheitliche Standards für die Ausbildung und die eigenverantwortliche Berufsausübung der Gesundheitsberufe fest. Für die Ausübung eines Gesundheitsberufes in eigener fachlicher Verantwortung bedarf es einer Bewilligung des Kantons. Die Kantone haben zudem die Möglichkeit, im Gesundheitsberufegesetz nicht normierte Gesundheitsberufe als sogenannte weitere kantonale Gesundheitsberufe im kantonalen Recht einer Bewilligungspflicht zu unterstellen. (red)

Trauben Weinfelden: Herausragendes Lokal

Thomas Schenk und Sabrina Tanner leiten das Gasthaus zum Trauben in Weinfelden. Der «Trauben» wurde als Genusslokal ausgezeichnet.

Thomas Schenk und Sabrina Tanner leiten das Gasthaus zum Trauben in Weinfelden. Der «Trauben» wurde als Genusslokal ausgezeichnet.

Bild: PD

Die Internetplattform Eventlokale.ch vergibt jedes Jahr den Swiss Location Award. Kaum ein Jahr nach Eröffnung haben nun auch Sabrina Tanner und Thomas Schenk beim Award teilgenommen. Das «Trauben»-Team wurde dabei in der Kategorie Genusslokale mit neun von zehn Punkten bewertet. Damit ist es das beste Thurgauer Genusslokal und wurde als «Herausragend» bezeichnet. Besonders positiv bewerteten die Gäste dabei das Essen. (sba)

Erste grosse Solarstromanlage nehmen dank Förderung Produktion auf

Grosse Dachflächen von Lagerhäusern, Scheunen oder Industriegebäuden könnten im Kanton Thurgau bis zu 500 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr zur Solarstromproduktion beitragen. Ohne einen hohen Eigenverbrauch des Solarstroms amortisieren sich solche Anlagen aber auch mit der Förderung des Bundes ungenügend. Infolgedessen blieb dieses Potenzial bisher weitgehend ungenutzt. Der Kanton Thurgau setzt mit seinem innovativen Förderprogramm genau dort an und schliesst seit Januar 2022 diese Lücke. Die Nachfrage ist gross – erste Anlagen wurden bereits fertiggestellt und produzieren lokalen, umweltfreundlichen Solarstrom.

Das Dach im Hintergrund und das grosse Hallendach links sind mit Solarmodulen bedeckt.

Das Dach im Hintergrund und das grosse Hallendach links sind mit Solarmodulen bedeckt. 

Bild: PD

Soll die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet werden, muss die Erzeugung von erneuerbaren Energien massiv gesteigert werden. In der energiepolitischen Strategie des Kantons Thurgau nimmt die Nutzung der Sonnenenergie einen wichtigen Platz ein. Der Grosse Rat setzte sich letztes Jahr für eine Erhöhung der Zielsetzungen bezüglich Zubau von Anlagen zur Produktion von erneuerbaren Energien ein. So wurde im «Energiekonzept 2020-2030» das Ziel zur jährlichen Solarstromproduktion bis 2030 um 50% auf 300 GWh erhöht. (red)

Situation auf der Notfallstation am Ostschweizer Kinderspital spitzt sich zu

«Unser Notfall ist chronisch überlastet. Wir werden überschwemmt», sagt Guido Bucher, Direktor und Vorsitzender der Spitalleitung des Ostschweizer Kinderspitals. Die Gründe sind vielfältig. Die Folge der Situation: Das Personal lebt in einer permanenten Stresssituation und brennt aus. (rew)

Die Lage im Ostschweizer Kinderspital spitzt sich zu.

Die Lage im Ostschweizer Kinderspital spitzt sich zu.

Bild: Benjamin Manser

Ferienangebote in den Museen der Kartause Ittingen

Ferienzeit ist Museumszeit! Um einen Museumsbesuch zu einem besonderen Vergnügen werden zu lassen haben, bieten das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum während zweier Wochen besondere Aktivitäten an den Nachmittagen an – für grosse und kleine Gäste. Es kann gewählt werden zwischen überraschenden Kurzführungen und eigenem Kreativsein im Atelier.

Das Kunstmuseum Thurgau sowie Ittinger Museum bieten während zwei Wochen besondere Aktivitäten an den Nachmittagen an.

Das Kunstmuseum Thurgau sowie Ittinger Museum bieten während zwei Wochen besondere Aktivitäten an den Nachmittagen an.

Bild: Andrea Stalder

In Kurzführungen um 14 und 15 Uhr, Montags bis Samstags, laden die Kuratorin des Kunstmuseums oder eine der Kulturvermittlerinnen zu einem kurzweiligen Rundgang ein. Dabei werden kaum beachtete Raritäten, aber auch Highlights aus der Sammlung des Kunstmuseums und des Ittinger Museums in den Fokus gestellt, jeweils persönlich und überraschend zusammengestellt. Anmeldungen zu den Kurzführungen sind nicht erforderlich. Kosten: Eintritt 10 Franken / ermässigt 7 Franken, das Eintrittsticket berechtigt zur Teilnahme an den Aktivitäten. (red)

Muolen: Selbstunfall mit Mottorad – Fahrer alkoholisiert

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist kurz nach Mitternacht ein 54-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Mittelbergstrasse verunfallt. Er wurde dabei leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht. Der Motorradfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand ein Sachschaden von zirka 500 Franken.

Der 54-jährige Motorradfahrer fuhr mit seinem Motorrad auf der Mittelbergstrasse von Muolen Richtung Roggwil. Bei einer Einmündung beabsichtigte er, rechts in eine Nebenstrasse abzubiegen. Dabei kam sein Motorrad von der Strasse ab und fuhr auf eine Steinmauer zu. Er leitete mit seinem Motorrad eine Vollbremsung ein, woraufhin er über dieses stürzte. Der Fahrer verletzte sich dabei leicht und musste von der Rettung Spital gebracht werden. Die durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 0.80mg/l. Der Führerausweis wurde auf der Stelle abgenommen. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blut- und Urinprobe. Am Motorrad entstand ein Sachschaden im Wert von etwa 500 Franken. (kapo)

Neue Geschäftsführerin im Kreuzlinger Kulturzentrum Kult-X

Gute Nachrichten für das Kult-X: Die neue Interims-Geschäftsleiterin Noemi Signer engagiert sich per sofort bei der Organisation des Betriebs und wirkt mit bei der Programmierung der Veranstaltungen nach der Sommerpause.

Noemi Signer engagiert sich per sofort bei der Organisation des Betriebs und wirkt bei der Programmierung der Veranstaltungen nach der Sommerpause mit.

Noemi Signer engagiert sich per sofort bei der Organisation des Betriebs und wirkt bei der Programmierung der Veranstaltungen nach der Sommerpause mit.

Bild: PD

Aus den vielen Bewerbungen für die Interimslösung hat der Vorstand Noemi Signer gewählt. Ihre Tätigkeit als Geschäftsleiterin des Cinema Luna in Frauenfeld, ihr Know-how im Kulturbereich und ihre Persönlichkeit haben überzeugt. Noemi Signer wird den Betrieb vorläufig mit einem Dreissig-Prozent-Pensum führen. Sie kann dabei auf die Mitarbeit von Jonathan King und den Support der Vorstandsmitglieder zählen. Ab 2023 ist ein Ausbau des Pensums vorgesehen.

Und das sagt Noemi Signer zu ihrer Wahl: «Ich freue mich, den laufenden Betrieb des Kult-X weiterzuführen. Dank meiner Erfahrung und meiner Ausbildung bin ich für die Interims-Geschäftsleitung gut vorbereitet. Ich bin motiviert, das Kult-X als vielfältigen Begegnungsort zu stärken und die Vereinsmitglieder und ihre Bedürfnisse als Kulturveranstalter:innen kennenzulernen.» (red)

Wenn Bauern heiraten

Siloballen und Strohballen bekommen ein neues Outfit, wenn Bauern heiraten. Ramona und Walter aus Ruckstuhl Egnach haben sich das Ja-Wort gegeben. 

Wenn Bauern sich trauen, bekommen Silo - und Strohballen ein neues Outfit.

Wenn Bauern sich trauen, bekommen Silo - und Strohballen ein neues Outfit.

Bild: PD

Entengruppenausflug im Seerhein

Liebevoll beschützt und geführt vom Stockenten Erpel, werden diese sechs «Damen» zu ihrem Morgendlichen Schwimmausflug in den, von der Morgensonne golden erscheinenden Seerhein geführt!

Stockenten Erpel führt die Damen am Ufer vom Seerhein zum morgendlichen Schwimmausflug.

Stockenten Erpel führt die Damen am Ufer vom Seerhein zum morgendlichen Schwimmausflug.

Bild: Robert Hahn Bauer
Und los geht der Gruppenausflug am morgen.

Und los geht der Gruppenausflug am morgen.

Bild: Robert Hahn Bauer

Die Bilder sind gestern morgen am Ufer vom Seerhein bei Gottlieben entstanden. (red)

Reliefbauer Ernst Schefer zügelt sein Atelier in die Stadt

Nach 15 Jahren ist Kunsthandwerker Ernst Schefer von Biessenhofen nach Amriswil umgezogen. Er berichtet, wie er seinen Umzug erlebt hat und was sich seitdem bei ihm verändert hat.

Der 78-jährige Ernst Schefer arbeitet seit Anfang Juni in seinem neuen Atelier in Amriswil und freut sich über den Neustart.

Der 78-jährige Ernst Schefer arbeitet seit Anfang Juni in seinem neuen Atelier in Amriswil und freut sich über den Neustart.

Bild: Felicitas Markoff

«In Amriswil werde ich meinen letzten Lebensabschnitt verbringen», sagt der 78-jährige Ernst Schefer. Für ihn sei der Umzug ein gelungener Neustart gewesen. Er sagt: «Ich habe mich in Amriswil eingelebt und bin hier zu Hause.»

Mit Hilfe eines professionellen Zügelunternehmens wurde das Atelier innert fünf Stunden gezügelt. Da die Reliefobjekte gross und schwer sind, war auch ein Kran im Einsatz. Schefer sagt: «Der Zügeltag hat viele Zuschauerinnen und Zuschauer angezogen, das war schon speziell für mich.» Da das alte Atelier in Biessenhofen in einer Scheune lag und nur über einen Raum verfügte, ist nach dem Umzug vieles anders: «Ich habe jetzt sieben helle und unterteilte Räume», sagt Schefer und wirkt zufrieden. (fem)

An diesem Garten hängt die erste Plakette des Vereins Naturgarten Egnach

Der Verein Naturgarten Egnach zeichnet Gärten aus, die für Tier und Mensch giftfreie und vielseitige Lebensräume bieten. Am Samstag wurde die erste Plakette an Kathleen und Marco Frischknecht in Egnach überreicht. Die Anwesenden erfuhren von Naturgärtner Markus Allemann viel Wissenswertes über Schnecken. 

Für Mensch und Kleintiere ist dieser Garten in Engach ein kleines Paradies.

Für Mensch und Kleintiere ist dieser Garten in Engach ein kleines Paradies.

Bild: PD

Dieser Garten ist ein kleines Paradies – für Mensch wie auch für Kleintiere: Hier werden keine Schneckenkörner gestreut, es wachsen einheimische Pflanzen, an denen Bienen und Hummeln summen und die eine oder andere Ecke gehört ganz den Tieren, darf etwas verwildern und wird nicht feinsäuberlich aufgeräumt. (chs)

Ermatingen: Beim Abbiegen kollidiert 

Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Montag in Ermatingen ein Mann leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. 

Ein 91-jähriger Autofahrer war gegen 16.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Berlingen unterwegs und wollte nach links in die Fruthwilerstrasse einbiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei das entgegenkommende Auto eines 45-Jährigen.

Der 91-jährige Autofahrer musste mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Der 91-jährige Autofahrer musste mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Bild: PD

Der 91-jährige Mann musste mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der zweite Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

Leserbild des Tages

Das Leserbild des Tages. Sonnenblumenfeld in Zihlschlacht.

Das Leserbild des Tages. Sonnenblumenfeld in Zihlschlacht.

Bild: PD

Und sie blühen um die Wette – Sonnenblumenfeld aufgenommen in Zihlschlacht, von Leserin Yvonne Aldrovandi-Schläpfer.

Thurgauer des Tages: Martin Wartmann ist ein nimmermüder Bierpionier

Martin Wartmann.

Martin Wartmann.

Bild: PD

Seit über vier Jahrzehnten ist er aus der Schweizer Brauereiszene nicht wegzudenken: Martin Wartmann war am ersten Schweizer Hefeweissbier beteiligt, hat mit dem Ittinger Klosterbräu das erste Amber-Bier des Landes auf den Markt gebracht und mehrere Brauereien gegründet.

2014, schon im Pensionsalter, eröffnete er mit zwei Freunden in Fischingen die einzige Klosterbrauerei der Schweiz und führt sie bis heute. Es sei sein letztes unternehmerisches Abenteuer, sagt der Nachkomme einer Frauenfelder Braufamilie in einem Artikel der «Swiss Life». Und auch wenn Wartmann schon längst pensioniert wäre, betont er:

«Das hier ist kein Hobby, das muss wirtschaftlich aufgehen.»

Er habe sich eigentlich mehr aus dem Tagesgeschäft zurückziehen wollen, sagt er. Daran sei im Moment aber nicht zu denken, denn die Pandemie und der Krieg hätten der Brauerei zugesetzt. Wartmann sagt: «Die Situation ist herausfordernd, aber da gehen wir jetzt durch.» (ste)

Frauenfelder Stadtrat will Chance zur «Wärmewende» packen

Frauenfeld setzt auf den Ausbau Fernwärme.

Frauenfeld setzt auf den Ausbau Fernwärme.

Bild: PD

(red) Der Frauenfelder Stadtrat will mehr vorhandene Abwärme als Fernwärme nutzen: Stadtpräsident Anders Stokholm lässt sich in einer Mitteilung wie folgt zitieren: «Der konsequente Ausbau der Fernwärmeversorgung ist ein Gebot der Stunde.» Dieser soll der Frauenfelder Bevölkerung sichere und umweltfreundliche Wärmeversorgung zu verlässlichen Preisen bieten. Von den geplanten Ausbauschritten der Fernwärme profitieren zunächst Gebiete im Westen und in der Altstadt. Im Westen profitiert das Projekt von der Abwärme des Holzheizkraftwerks, die künftig zum Heizen von Liegenschaften genutzt werden soll und die Altstadt setzt noch stärker als zuvor auf die Abwärme der Abwasserreinigungsanlage (ARA) auf der Grossen Allmend.

Die beiden Fernwärmeprojekte markieren einen Meilenstein bei der Entlastung der Umwelt. Thurplus, der Frauenfelder Energieversoger, finanziert diese aus eigenen Mitteln. Die beantragten Kredite von insgesamt 40 Millionen Franken stärken und sichern die Energieversorgung aus einheimischen Ressourcen und reduzieren den Import von fossilen Energieträgern, heisst es weiter in der Mitteilung. 

Liedermacher Klaus Estermann ist neuer Programmchef der Amriswiler Störkultur

Zusammen mit Heidi Kellenberger leitete Klaus Estermann zehn Jahre das «Haus Sonnegg» in Oberaach.

Zusammen mit Heidi Kellenberger leitete Klaus Estermann zehn Jahre das «Haus Sonnegg» in Oberaach. 

Bild: Reto Martin (März 2015)

(man) Am 23. Juni endete die zweite Staffel der Störkultur mit einem Lindy-Hop-Tanzkurs und anschliessendem Konzert im Kulturforum. Nun gibt die Kulturkommission der Stadt Amriswil bekannt, dass es auch eine dritte Ausgabe geben wird. Mit dem Projekt wollte man Kulturschaffenden aus der Region eine Plattform während der Coronakrise bieten. Die erste Staffel wurde von Florian Rexer organisiert, die zweite dann von Silvan Schweiwiller. Nun ist die Reihe an Klaus Estermann, der mittlerweile in Frauenfeld lebt, jedoch zehn Jahre die Pension «Haus Sonnegg» in Oberaach geführt hat. Der Liedermacher ist auch als Koch tätig. Die dritte Ausgabe der Störkultur soll im November 2022 beginnen und bis im April 2023 jeden Monat eine Veranstaltung in einem Künstleratelier bieten. In diesen können Künstler jeder Art auftreten, eine genaue Vorstellung habe er noch nicht, sagt Klaus Estermann, alle könnten ein Projekt einreichen. Auch wer sein Atelier als Veranstaltungsort zur Verfügung stellen möchte, kann sich bei ihm per E-Mail unter klaus.estermann@bluewin.ch melden.

Musikalischer Erfolg für den Thurgau

Ausgezeichnet: Helena Reisp (3.v.l.) und David Lang (6.v.l.).

Ausgezeichnet: Helena Reisp (3.v.l.) und David Lang (6.v.l.).

Bild: PD

(red) Musiker David Lang aus Mammern holt sich am «2. Festival da la Chanzun Rumantscha» in Zuoz den zweiten Platz. Beim Wettbewerb ging es darum, zu romanischen Gedichten Musik zu komponieren. Erfolgreich war auch die Frauenfelderin Helena Reisp, sie schrieb das Lieblingslied des Publikums im Bereich Gemischtchor.

SUPs im Visier: 49 Verstösse bei Grosskontrolle auf dem Bodensee

Die Thurgauer Seepolizei.

Die Thurgauer Seepolizei. 

Bild: Donato Caspari (22.2.22)

(red) Alle Wasserschutzpolizeidienststellen rund um den Bodensee führten am vergangenen Samstag Kontrollen auf dem Bodensee durch. Hierbei handelte es sich um die zweite grosse Kontrollmassnahme dieses Jahres. Dabei richtete sich das Augenmerk der Einsatzkräfte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz insbesondere auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften und neben den erforderlichen Berechtigungsnachweisen auch auf die Vollständigkeit und Zulässigkeit von Rettungsmitteln. Bei sonstigen Wasserfahrzeugen wie zum Beispiel SUPs wurde insbesondere die Kennzeichnungspflicht überprüft. Dabei wurden in der Zeit von 16 Uhr bis 21 Uhr 197 Wasserfahrzeuge - davon 110 Motorboote, 22 Segelboote und 65 sonstige Wasserfahrzeuge (zum Beispiel SUP, Kajaks) überprüft. Insgesamt wurden 49 Verstösse gegen die Bodenseeschifffahrtsordnung festgestellt. Die meisten Verstösse ergaben sich durch das falsche Verhalten in Uferzonen, Ausrüstungsmängel und nicht gekennzeichnete SUPs.

Kreuzlingen: Vespas, wohin das Auge reicht

Hunderte Vespafahrer starten vom Hafenplatz zum Corso.

Hunderte Vespafahrer starten vom Hafenplatz zum Corso.

Bild: Werner Lenzin

(red) Rund 800 Vespas gab es am Sonntag auf dem Kreuzlinger Hafenplatz zu bestaunen. Das Tre Nazioni Bodensee 2022-Treffen samt grossem Corso nach Ermatingen Vespa war ein beeindruckendes Spektakel, zum Sehen, Hören und Riechen. «Wenn ich alle diese Wespen sehe, kriege ich Hühnerhaut», sagt Giuseppe Cordioli, Präsident des organisierenden Vespa Club Amici Bodensee. 

Abfahrt mit lautem Getöse

Video: Werner Lenzin
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
12 Bilder
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee
Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee

Impressionen vom Vespa-Treffen Tre Nazioni Bodensee

Bild: Werner Lenzin

Es hört nicht mehr auf

Video: Werner Lenzin

Amriswil: Mit E-Bike gestürzt und verletzt ins Spital geflogen 

Selbstunfall in Amriswil: Ein 65-jähriger E-Bike-Fahrer musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Selbstunfall in Amriswil: Ein 65-jähriger E-Bike-Fahrer musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Symbolbild: Donato Caspari

Ein 65-Jähriger war am Sonntag gegen 18 Uhr mit seinem E-Bike auf der Alpenstrasse in Richtung Untere Bahnhofstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kollidierte er aus noch unbekannten Gründen linksseitig mit der Mauer der Unterführung und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er von der Rega ins Spital geflogen. (kapo/lex)

Nach 165 Tagen Tragzeit geboren

Am 3. Juli kamen im Plättli-Zoo Frauenfeld zwei Berberaffen zur Welt. Die beiden Jungtiere haben unterschiedliche Mütter, teilt der stellvertretende Zooleiter Christoph Wüst mit. Aktuell werden die Jungtiere durch die Mutter oder einem erwachsenen Männchen getragen. Da sich die Jungtiere am Bauch der Eltern festhalten, konnte das Geschlecht noch nicht bestimmt werden. Nebst der Mutter betreuen auch andere Affen die Jungtiere und helfen so mit bei der Aufzucht. Allen voran das Alpha-Männchen hilft aktiv mit bei der Betreuung der Jungtiere mit.

Berberaffen bringen ihren Nachwuchs nach einer Tragzeit von 165 Tagen zur Welt. Nach der Geburt tragen die Jungtiere die ersten Monate ein dunkelbraunes Fell. Nach ungefähr drei bis vier Monaten wachsen dann ockerbraunen Haare, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Berberaffen gelten im natürlichen Lebensraum als stark gefährdete Tierart. Der Plättli-Zoo beteiligt sich an einem Erhaltungszuchtprogramm bei den Berberaffen. Aktuell leben im Plättli-Zoo neun Berberaffen. Die Anlage wurde 2010 eröffnet. (red)

Ein Berberaffe mit dem Neugeborenen.

Ein Berberaffe mit dem Neugeborenen.

Bild: PD

Steckborn: 64-Jährige stark alkoholisiert mit dem Auto unterwegs

Am Samstagnachmittag hat die Kantonspolizei Thurgau in Steckborn eine stark alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte gegen 16.30 Uhr eine Autofahrerin, die zuvor durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe bei der 64-jährigen Polin einen Wert von 1,20 mg/l ergab, zog die Kantonspolizei ihren Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes ein, wie es in der Mittelung heisst. (kapo/sae)

37-Jähriger alkoholisiert mit Motorboot unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend auf dem See vor Steckborn einen alkoholisierten Schiffsführer aus dem Verkehr gezogen. Der 37-Jährige musste einen Führerausweis abgeben.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 20 Uhr vor Steckborn einen Mann, der mit seinem Motorboot unterwegs war. Weil die Atemalkoholprobe beim 37-jährigen Kasachstaner laut Mitteilung einen Wert von 0,5 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis eingezogen. (kapo/sae)

Die Polizei sucht noch nach unbekannten Personen und bittet um Hilfe.

Die Polizei sucht noch nach unbekannten Personen und bittet um Hilfe.

Bild: Kapo TG

Mehrere Siloballen angezündet - Polizei sucht Zeugen

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag in Felben-Wellhausen mehrere Siloballen in Brand gesetzt. Verletzt worden sei niemand, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung.

Kurz vor 6 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass bei einem Landwirtschaftsbetrieb an der Wiesenstrasse Siloballen brennen würden. Einsatzkräfte der Feuerwehr am Wellenberg seien rasch vor Ort gewesen und hätten den Brand löschen können. Verletzt worden ist nach Informationen der Polizei niemand.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Thurgau hätten Unbekannte die Siloballen in Brand gesteckt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, teilt die Polizei weiter mit.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer Angaben zum Brandausbruch und zur Täterschaft machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter der Nummer 058 345 24 60 melden. (kapo/red)

Mottbrand in Sirnach glimpflich ausgegangen

Die Feuerwehr musste am Freitagabend in Sirnach einen Mottbrand in einem Produktionsbetrieb löschen. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 21.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem Produktionsbetrieb an der Sonnhaldenstrasse ein Mottbrand ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Sirnach war rasch vor Ort und konnte den Brand, der im Bereich einer Presse ausgebrochen war, löschen. Verletzt wurde niemand. Gemäss der Kantonspolizei Thurgau ist der Mottbrand auf eine technische Ursache zurückzuführen. (kapo/sae)

Bischofszell: Verkehrskadettin angefahren

Eine Verkehrskadettin wurde am Freitag in Bischofszell von einem Auto erfasst und verletzt. Der Unfallverursacher musste seinen Führerausweis abgeben.

Gegen 18.30 Uhr regelte eine Verkehrskadettin bei einer Kreuzung in Bischofszell den Verkehr. Gemäss ihren Aussagen gegenüber der Kantonspolizei Thurgau ignorierte ein Autofahrer das Haltezeichen und erfasste sie mit seinem Fahrzeug. Die 33-Jährige stürzte zu Boden und verletzte sich leicht. Der Autofahrer fuhr weiter, ohne sich um sie zu kümmern, teilte die Kantonspolizei Thurgau mit. 

Rund drei Stunden nach dem Unfall meldete sich der Unfallverursacher bei der Polizei. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an, der Führerausweis des 30-jährigen Polen wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/sae)

Frauenfeld: Kontrolle über Auto verloren

Bei einer Kollision zwischen zwei Autos am Freitag in Frauenfeld verletzten sich zwei Personen. Eine von ihnen brachte der Rettungsdienst ins Spital.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 70-jähriger Autofahrer um 18 Uhr in Frauenfeld unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Auto, kollidierte zuerst mit einer Stützmauer und anschliessend mit einem Auto.

Der 70-Jährige verlor die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem anderen Fahrzeug.

Der 70-Jährige verlor die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem anderen Fahrzeug.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Unfallverursacher sowie die Fahrerin des anderen Autos verletzten sich leicht. Während der Rettungsdienst die 45-Jährige vor Ort versorgte , musste der Rettungsdienst den 70-Jährige ins Spital bringen. Der Sachschaden ist laut Thurgauer Kantonspolizei mehrere zehntausend Franken hoch. (kapo/sae)

Kreuzlingen: Mit Auto überschlagen

Ein 61-jähriger Autofahrer verursachte am Freitag auf der Autobahnausfahrt Kreuzlingen Süd einen Selbstunfall. Um 18.30 Uhr war er auf der Autobahn A7 in Richtung Konstanz unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er die Ausfahrt Kreuzlingen Süd benutzen. Dabei verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kollidierte mit der Signalisation, schleuderte über die Wiese und überschlug sich.

Der Autofahrer verletzte sich beim Selbstunfall leicht.

Der Autofahrer verletzte sich beim Selbstunfall leicht.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Autofahrer wurde vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht, der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten musste die Ausfahrt Kreuzlingen Süd vorübergehend gesperrt werden. (kapo/sae)

Familien-Challenge im Schaudepot St. Katharinental

Wie lebten flinke Kinder und bärenstarke Erwachsene vor 150 Jahren? Sie wohnten Tür an Tür, arbeiteten Hand in Hand und erledigten manches Tagwerk gemeinsam – jeder nach seinen Möglichkeiten. Am Sonntag, 17. Juli 2022, stellen sich Gross und Klein den alltäglichen Herausforderungen der damaligen Zeit und lernen im Schaudepot St. Katharinental, einem Museum mit über 10 000 Originalen aus vorindustrieller Zeit, eine Welt ohne moderne Annehmlichkeiten kennen.

Im Schaudepot St. Katharinental erkunden Gross und Klein das Leben vor 150 Jahren.

Im Schaudepot St. Katharinental erkunden Gross und Klein das Leben vor 150 Jahren.

Bild: PD

Ob beim Mosten, im Haushalt oder in der Werkstatt – im Zeitalter vor Waschmaschine und Rasenroboter war viel Handarbeit gefragt. Gewisse Aufgaben erforderten Mut, andere Geschicklichkeit oder pure Muskelkraft.

Die Challenge beginnt um 14 Uhr im Schaudepot St. Katharinental in Diessenhofen, spricht Eltern und Grosseltern mit Kindern ab 5 Jahren an und ist kostenlos. Anmeldung über Museumswebsite erforderlich: www.historisches-museum.tg.ch. (red)

Rentnerin wird von Paar hereingelegt und bestohlen 

Ein dreistes Diebespärchen hat am Donnerstagnachmittag, gegen 16.10 Uhr, in der Breitestraße einen Geldbeutel aus einem Auto gestohlen, während sie die Autofahrerin ablenkten. Ein unbekannter Mann sprach eine 84-jährige Autofahrerin vor dem ehemaligen Hotel «Sonne» an und lenkte sie unter dem Vorwand, dass der linke Hinterreifen ihres Autos beschädigt sei, ab. Gleichzeitig öffnete eine unbekannte Frau die Beifahrertür des Autos der 84-Jährigen und klaute deren Geldbeutel mit Ausweispapieren und Bargeld. Die Diebe flüchteten anschliessend auf der Breitestraße in Richtung Netto. Das Pärchen soll im Alter zwischen 30 und 40 Jahre alt sein und südländisch ausgesehen haben.

Ein Paar hat einer 84-jährigen Frau in Engen den Geldbeutel aus dem Auto gestohlen.

Ein Paar hat einer 84-jährigen Frau in Engen den Geldbeutel aus dem Auto gestohlen. 

Bild: Diether Endlicher / AP / KEY

Der unbekannte Mann wurde der Polizei folgendermassen beschrieben: schlank, dunkle Haare, Drei-Tage-Bart, dunkel gekleidet. Die unbekannte Frau hat dunkelblonde gelockte Haare. Sie trug eine schlapprige Hose und eine beigefarbene Daunenjacke, die bis zu den Oberschenkeln reichte. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Engen unter der Telefonnummer 077 339 40 9-0 entgegen.

Die Polizei rät, Geldbörsen und Wertgegenstände immer möglichst nah am Körper und in verschlossenen Innentaschen zu tragen. Tipps, um sich vor diesen Diebstählen zu schützen, findet man auf den Internetseiten der Polizei unter www.polizei-beratung.de. (ots)

Weinfelden produzierte einst selbst Gas 

Eine gasbetriebene Strassenlaterne an der Frauenfelderstrasse.

Eine gasbetriebene Strassenlaterne an der Frauenfelderstrasse.

Bild: PD

Im Moment ist wegen der Ukraine-Krise mit einer Gasknappheit zu rechnen. Das betrifft auch die Gemeinden im Thurgau, allen voran Weinfelden, wo über 50 Prozent der Haushalte mit Gas beheizt werden. Doch die Abhängigkeit vom Ausland war nicht immer gegeben. Von 1904 bis 1974 gab es in Weinfelden ein Steinkohlegaswerk, in dem selbst Gas hergestellt wurde. Damit wurden unter anderem Gasöfen und Strassenlaternen betrieben. Eine dieser gasbetriebenen Strassenlaternen stand an der Frauenfelderstrasse bei der Kreuzung Schlossgasse. (sba)

Feiern ohne Anstehen mit den Fantastical-Vorverkaufstickets

Das Fantastical rückt näher! Ab sofort können sich Fans des Sommerfests mit dem grössten Feuerwerk am Bodensee Tickets zum Aktionspreis im Online-Vorverkauf sichern. Ein weiterer Vorteil: Besitzer von Online-Tickets kommen am Samstag ohne Anstehen aufs Festivalgelände rund um den Kreuzlinger Hafen. (red)

Ab sofort können sich Interessierte Tickets für das grosse Sommerfest am Bodensee mit Feuerwerkspektakel sichern.

Ab sofort können sich Interessierte Tickets für das grosse Sommerfest am Bodensee mit Feuerwerkspektakel sichern.

Bild: PD

Die Vorverkaufstickets zum Aktionspreis gibt es auf tickets.fantastical.ch.

Der beste Stromer lernte in Aadorf

Die neun Aadorfer Lehrabschliesser: Cedrik Bühler, Dario Hengartner, Selvie Jusufi-Cekaj, Robin Anderes und Carmen Halter (hinten) sowie Ermira Ibraimi, Jennifer Schmid, Gorana Djordjevic und Selina Käser (vorne).

Die neun Aadorfer Lehrabschliesser: Cedrik Bühler, Dario Hengartner, Selvie Jusufi-Cekaj, Robin Anderes und Carmen Halter (hinten) sowie Ermira Ibraimi, Jennifer Schmid, Gorana Djordjevic und Selina Käser (vorne).

Bild: PD

Neun Lernende aus Aadorfer Betrieben und Verwaltung dürfen sich über einen erfolgreichen Lehrabschluss freuen. Ihre Berufslehre absolvierten sie auf der Gemeindeverwaltung, im Alterszentrum Aaheim und beim EW Aadorf. Letzteres brachte gar einen Überflieger hervor: Dario Hengartner, Montage-Elektriker EFZ, hat als einziger Lernender in den Elektroberufen im Kanton Thurgau mit der Schlussnote 5.4 ein Diplom erreicht und damit eine Würdigung vom Kanton und vom Verband erhalten. (red/kuo)

Sirnacher Musikerin Sabrina Sauder veröffentlicht neue Single

Auf dem Deck der MSC Musica: Szene aus dem neuen Musikvideo von Leonard und Sarbina Sauder.

Auf dem Deck der MSC Musica: Szene aus dem neuen Musikvideo von Leonard und Sarbina Sauder.

Bild: PD

Seit heute ist Sabrina Sauders neue Single auf dem Markt. «Durch dick und dünn» ist nach «Vielleicht» in 2018 die zweite Ko-Produktion der Sirnacher Musikerin mit dem international bekannten Schlagersänger Leonard. Das Video zur Single ist jüngst auf einem Kreuzfahrtschiff im Rahmen einer Schlagerkreuzfahrt auf dem Mittelmeer entstanden. «Für den Videodreh hatten wir nur mit Mühe um sieben Uhr morgens eine halbe Stunde Zeit, weil wir ein leeres Schiffsdeck wollten», berichtet die Hinterthurgauerin. Ihre neue Single ist auf allen gängigen Online-Plattformen erhältlich. (kuo)

Video: Youtube

Streetfood Fiesta: Schlemmen auf dem Weinfelder Marktplatz

Die Festbänke unter dem Wettersegel laden zum Verweilen ein, rundherum bieten die Foodtrucks ihr Essen an.

Die Festbänke unter dem Wettersegel laden zum Verweilen ein, rundherum bieten die Foodtrucks ihr Essen an.

Bild: Mario Testa

Noch bis am Sonntag gastieren fast 20 Foodtrucks in Weinfelden. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2021 ist es der zweite Besuch der Streetfood Fiesta in der Stadt.

Nebst Kulinarik gibt es dieses Wochenende auf dem Marktplatz auch Musik zu geniessen. So spielt am Freitagabend Dä Brüeder vom Heinz um 19 Uhr auf der Bühne, am Sonntag um 18 Uhr ist es die Underline-Band und am Sonntag um 12 Uhr Adrian Maurice, welche für Stimmung sorgen. Die Streetfood Fiesta beginnt am Freitag um 17 Uhr. Sie dauert bis 23 Uhr wie auch am Samstag, wo die Trucks schon um 11 Uhr öffnen. Am Sonntag stehen die Foodtrucks von 11 bis 18 Uhr im Einsatz. (mte)

Der Schwingerkönig bei den Armbrustschützen

Schweizerischer geht es nicht mehr: Schwingerkönig Nöldi Forrer mit der Armbrust.

Schweizerischer geht es nicht mehr: Schwingerkönig Nöldi Forrer mit der Armbrust.

Bild: Michel Canonica (Neuwilen, 7. Juli 2022)

Am Donnerstagabend startete in Neuwilen das Eidgenössische Armbrustschützenfest mit einem Promi-Wettkampf. Schwingerkönig Arnold Forrer, Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig, Snowboard-Weltmeisterin Julie Zogg und der achtfache OL-Weltmeister Daniel Hubmann versuchten sich am ungewohnten Sportgerät.

Mit im Teambewerb waren auch die Regierungsrätin Monika Knill, Ehrenpräsidentin des Festes, und Regierungsrat Walter Schönholzer sowie seine Tochter Mara. Beides Profis im Umgang mit der Armbrust. Den humorvollen, dreiteiligen Wettkampf entschied am Ende das Duo Mara Schöhnholzer und Daniel Hubmann mit dem letzten Apfelschuss für sich. (ubr)

Arnold Forrer kam gut zurecht mit der Armbrust.
17 Bilder
Ins Schwarze getroffen: Monika Knill.
Regierungsrätin Monika Knill aus dem Kemmental hat ein Heimspiel. Sie ist auch Ehrenpräsidenten des Eidgenössischen in Neuwilen.
Regierungsrat Walter Schönholzer ist passionierter und erfolgreicher Armbrustschütze.
Professionelle Vorbereitung bei Walter Schönholzer.
TZ-Chefredaktor David Angst versuchte sich ebenfalls am ungewohnten Sportgerät.
Triathlon Olympiasiegerin Nicola Spirig bei der Instruktion.
Nationalmannschafts-Schützin Nicole Bösch spannt die Armbrust für Schwingerkönig Arnold Forrer.
Nicola Spirig hat Spass beim Plauschwettkampf...
... und beim Schiessen.
Snowboard-Weltmeisterin Julie Zogg auf dem Rückweg vom Aufhängen des Ballon-Ziels für ihren Teampartner Armbrust-Natitrainer Gerold Pfister.
Stolzes Resultat: Walter Schönholzer.
Nicola Spirig muss einen Luftballon aufblasen und aufhängen, als Ziel für Teamkollege Nöldi Forrer.
Die nationale Spitenschützin Mara Schönholzer wird beobachtet von OL-Weltmeister Daniel Hubmann.
Daniel Hubmann übernimmt den läuferischen Teil der Aufgabe.
Aber Daniel Hubmann zeigt sich auch mit der Armbrust zielsicher.
Auch die Regierungsrätin musste laufen.

Arnold Forrer kam gut zurecht mit der Armbrust.

Bild: Michel Canonica

Raubüberfall auf Tankstellenshop in Arbon – Täter ermittelt

Die Kantonspolizei Thurgau hat den Raubüberfall vom 17. April 2021 auf den Tankstellenshop in Arbon geklärt. Der 19-jährige Täter ist geständig.

Der Agrola-Tankstellenshop war schon öfter Ziel eines Überfalls.

Der Agrola-Tankstellenshop war schon öfter Ziel eines Überfalls.

Bild: Manuel Nagel

Am 17. April 2021, kurz nach 21 Uhr, bedrohte ein Täter im Tankstellenshop an der St. Gallerstrasse eine Angestellte und forderte Bargeld. Als das Opfer das Geld aushändigte, flüchtete der Täter. Die Angestellte blieb unverletzt.

Umfangreiche Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten im Juni 2022 zum Täter, einem 19-jährigen Eritreer. Der Mann ist geständig. Die Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Natallia Hersche hat ihre Katze wieder

Shanell ist wieder bei ihrem Frauchen.

Shanell ist wieder bei ihrem Frauchen.

Bild: PD

Natallia Hersche hat nun eine ihrer drei Katzen offiziell wieder. Sie schreibt der «Thurgauer Zeitung»:

Natallia Hersche mit Shanell.

Natallia Hersche mit Shanell.

Bild: PD
«In nur zwei Tagen konnte die Spendenaktion erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurde sogar mehr gesammelt als geplant. Das Geld hat gereicht, um alles nötige zu kaufen, damit sich Shanell wohlfühlt. Ich bin überglücklich.»

Bischofszell: Autofahrerin bei Selbstunfall verletzt

Symbolbild: Raphael Rohner

Kurz nach 13 Uhr manövrierte eine Autofahrerin in Bischofszell rückwärts aus einer Garage auf die Schottengasse. Dabei öffnete sie die Fahrertüre und fiel aus noch unbekannten Gründen aus dem rückwärtsrollenden Fahrzeug. Wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, wurde die 73-Jährige von der offenen Fahrertüre touchiert und mittelschwer verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo/lex)

Auf dieser interaktiven Karte kann man einsehen, welche Gemeinde wie viel Gas zum Heizen benötigt und welche anderen Heizarten vorhanden sind. Spitzenreiter beim Gas ist die Gemeinde Wilen. Gefolgt von Weinfelden. (sba)

Ein Wuppenauer auf dem Podest

David Roth aus Hosenruck ist bei den Schweizermeisterschaften Dritter geworden.

David Roth aus Hosenruck ist bei den Schweizermeisterschaften Dritter geworden.

Bild: PD

Der Aviatikstudent David Roth aus Hosenruck hat sich an den SChweizermeisterschaften im Segelfliegen in Schänis die Bronzemedaille geholt. Das Mitglied der Segelfluggruppe Cumulus aus Amlikon hat sich auch für die Juniorenweltmeisterschaft in Tschechien qualifiziert. Das nächste Abenteuer des 24-jährigen Thurgauers. (red)

Walk-in-Impfungen auf beim zweiten Booster möglich

Für über 80-Jährige wird die zweite Booster-Impfung empfohlen.

Für über 80-Jährige wird die zweite Booster-Impfung empfohlen.

Bild: Kevin Roth

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die zweite Booster-Impfung gegen das Coronavirus ab sofort für alle Personen ab 80 Jahren. Diese können sich im Kanton Thurgau ab dem Samstag, 9. Juli 2022, kostenlos im Impfzentrum in Weinfelden impfen lassen. Entsprechend sind im Kanton Thurgau für diese Personengruppe ab sofort Anmeldungen auf der Online-Anmeldeplattform https://covid19.impf-check.ch möglich.

Das Impfzentrum ist derzeit samstags von 8 bis 14 Uhr und mittwochs von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Je nach Nachfrage werden zusätzliche Impfspuren in Betrieb genommen sowie Impfungen an weiteren Tagen angeboten. Im Impfzentrum sind auch für über 80-Jährige Walk-in-Impfungen möglich, es muss aber mit Wartezeiten gerechnet werden. (red)

Brandursache geklärt

Am Sonntag brannten ein Unterstand sowie eine Holzbeige. Zwei Jugendliche sind nun geständig.

Am Sonntag brannten ein Unterstand sowie eine Holzbeige. Zwei Jugendliche sind nun geständig.

Bild: Kapo

Am Sonntagabend brannte im Waldstück «Sandloch» eine Holzbeige mit zugehörigem Unterstand. Es wurde niemand verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.

Am Mittwoch meldeten sich zwei Jugendliche bei der Kantonspolizei Thurgau und gaben an, für den Brand verantwortlich zu sein. Die beiden 14-jährigen Schweizer sind geständig. Die Jugendanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung. (kapo)

47 Personen weniger arbeitslos

Das RAV meldet eine Arbeitslosenquote von 1,9 Prozent.

Das RAV meldet eine Arbeitslosenquote von 1,9 Prozent.

Bild: Donato Caspari

Per 30. Juni 2022 haben die drei regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 2’879 arbeitslose Personen registriert. Damit sind 47 Personen weniger arbeitslos als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrt bei 1.9 Prozent. Bei den Stellensuchenden ist ebenfalls ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Seit Ende Mai 2022 hat sich die Anzahl Stellensuchender von 5’967 Personen um 170 auf aktuell 5’797 Personen reduziert. Die Quote der Stellensuchenden verringert sich damit um 0.1 Prozentpunkte auf 3.8 Prozent. (red)

Bild des Tages: Sonnenblumen blühen um die Wette

Ein Sonnenblumenfeld in Zihlschlacht

Ein Sonnenblumenfeld in Zihlschlacht

Bild: Yonne Aldrovandi-Schläpfer

(red) Das Bild des Tages stammt heute von Korrespondentin Yvonne Aldrovandi. Sie hat ein Sonnenblumenfeld in Zihlschlacht aufgenommen mit dem Vermerk: «Und sie blühen um die Wette».

In Uttwil treiben Bücherdiebe ihr Unwesen

Ein Bild von der Einweihung der Bücherkabine mit den Organisatorinnen im Jahr 2019

Ein Bild von der Einweihung der Bücherkabine mit den Organisatorinnen im Jahr 2019

Bild: Andrea Stalder

(red) Bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit wurde die Bücherkabine in Uttwil ausgeraubt, heisst es im Newsletter der Seegemeinde. Nur Dank einer aufmerksamen und mutigen Anwohnerin seien am Dienstag ein paar Bücher übrig geblieben. Am Samstag, 19. Juni, sei die Kabine vollständig leergeräumt worden. Die Täter kämen offenbar mit dem Auto und würden sämtliche Bücher einladen, heisst es weiter. Die Bevölkerung von Uttwil wird gebeten, aufmerksam zu sein und Beobachtungen wie zum Beispiel Autokennzeichen der Gemeindeverwaltung zu melden. Die Bücherkabine war früher eine Telefonkabine und ist im Oktober 2019 in Betrieb genommen worden. 

Thomas Bucheli zu Gast an der Volkshochschule Frauenfeld

Meteorologe Thomas Bucheli berichtet von seiner Arbeit.

Meteorologe Thomas Bucheli berichtet von seiner Arbeit.

Bild: Thomas Schaffner

(kuo) Dass das Wetter auf grosses Interesse stösst, zeigte sich auch am Dienstagabend an Volkshochschule Frauenfeld. Angekündigt war ein Referat von SRF-Meteorologe Thomas Bucheli. 88 Interessierte fanden den Weg ins Frauenfelder Rathaus. Und sie sollten ihr Kommen nicht bereuen. Der bekannte TV-Wetterfrosch überzeugte mit Kompetenz und Witz.

McDonald’s öffnet Ende Jahr in Romanshorn

In diesem ehemaligen Showroom einer Autogarage gegenüber des «Scharfen Ecks» eröffnet McDonald’s eine Filiale.

In diesem ehemaligen Showroom einer Autogarage gegenüber des «Scharfen Ecks» eröffnet McDonald’s eine Filiale.

Bild: Donato Caspari

(mso) Anfang Mai ist die Baubewilligung der Stadt für ein Restaurant von McDonald’s rechtskräftig geworden. Die Einsprecher haben darauf verzichtet, ans Verwaltungsgericht zu gelangen, nachdem sie mit ihrem Rekurs beim Departement für Bau und Umwelt abgeblitzt waren. Mittlerweile kann der Fast-Food-Anbieter mehr zur Planung sagen. «Wir gehen aktuell von einer voraussichtlichen Eröffnung des Restaurants gegen Ende dieses Jahres aus», heisst es auf Anfrage. Seinen Standort hat es ganz in der Nähe von Aldi und Lidl.

Erstes Hinterthurgauer Schlager-Open-Air am 7. August

Markus Treagust und Silvia Höring sind das Wirtepaar des Wallenwiler Tanzstadls.

Markus Treagust und Silvia Höring sind das Wirtepaar des Wallenwiler Tanzstadls.

Bild: Christop Heer

(kuo) Markus Treagust und Silvia Höring, die Betreiber des Wallenwiler Tanzstadls, blicken auf eine kommende Premiere: Am 7. August führen sie auf dem Vorplatz des beliebten Tanzlokals das erste Schlager-Open-Air durch. Auf der Bühne werden unter anderen bekannte Grössen stehen wie René Bisang, Markus Wolfahrt und Jessica Ming. Der Vorverkauf läuft bereits: www.tanz-stadl.ch.

Forster will in die Exekutive

Christine Forster tritt als parteilose Kandidatin für den Stadtrat an.

Christine Forster tritt als parteilose Kandidatin für den Stadtrat an.

Bild: Donato Caspari 

Dass Christine Forster mit dem Gedanken spielt, am 25. September bei der Wahl in die Kreuzlinger Exekutive anzutreten, war bekannt. Nun hat sie sich entschieden, und am Stadtfäscht bereits Werbung in eigener Sache gemacht. Nach den Wirren um das Kulturzentrum Kult-X, wo sie bis vor kurzem als Geschäftsführerin tätig war, habe sie noch einige Zeit gebraucht, um sich die Sache gut zu überlegen. «Aber ich will nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern mich engagieren und versuchen, nachhaltig für Kreuzlingen etwas zu erreichen». Forster hat Jahrgang 1975, ist Mutter einer neunjährigen Tochter und arbeitet seit fast 20 Jahren als Lehrerin bei der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen. Sie ist parteilos, Gespräche mit der SP führten zu keiner Zusammenarbeit.

Nach dem Stadträtin Dorena Raggenbass nicht mehr antritt, bestand das Kandidatenfeld bei den Gesamterneuerungswahlen für die (neben dem Stadtpräsidenten) vier Stadtratssitze bislang ausschliesslich aus Männern; drei Bisherige und drei neu Bewerber. Das war mit ein Beweggrund für Forsters Entscheidung: «Es kann nicht sein, dass sich keine Frau eine Kandidatur zutraut. Ich glaube, es brauchte eine, oder noch besser zwei Frauen in diesem Gremium.» (ubr)

Die Täter sind geständig

Die Kantonspolizei Thurgau hat den Raub vom Montag in Scherzingen geklärt. Die beiden 24-jährigen Täter konnten gleichentags festgenommen werden. Am 4. Juli, kurz nach 13.30 Uhr, bedrohten zwei Männer auf dem Parkplatz des Vitaparcours einen Mann in seinem Auto. Die Täterschaft forderte mit einem Messer Bargeld, wurde jedoch durch ein heranfahrendes Auto gestört. Sie flüchteten zu Fuss in den nahegelegenen Wald. Das Opfer wurde beim Überfall leicht verletzt.

Gleichentags konnte die Kantonspolizei Thurgau zwei Männer im Alter von 24 Jahren festnehmen. Die Kolumbianer sind geständig. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung. (kapo)

Openair-Kino legt los

Im Seeburgpark neben dem Kursschiffhafen steht das Openair-Kino in Kreuzlingen.

Im Seeburgpark neben dem Kursschiffhafen steht das Openair-Kino in Kreuzlingen.

Bild: Donato Caspari

Ab heute können Kinogängerinnen und -gänger auch das Openair-Kino in Kreuzlingen nutzen. Auf dem Hafenareal hat sich das von Coop gesponserte Kino aufgestellt. In Arbon ist das Openair-Kino ab dem 15. Juli in Betrieb.

Thurplus will Dach des Hallenbads komplett mit PV-Modulen belegen

Auf dem Dach des neuen Hallenbads in Frauenfeld soll eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 390 Kilowattpeak entstehen. Die zwischenzeitlich optimierte Ausführungsplanung ermöglicht eine gegenüber dem Projekt um 700 m2 erweiterte Dachfläche zur Belegung mit Photovoltaikmodulen. Die voraussichtlichen Nettoinvestitionskosten in Höhe von 175’000 Franken soll Thurplus aus eigenen Mitteln finanzieren.

Durch optimierte Anordnungen von Dachaufbauten bietet sich die Gelegenheit, die PV-Fläche auf dem Dach des geplanten Hallenbads auf beinahe 2’000 Quadratmeter zu verdoppeln. Die wichtigsten Vorteile dieser Option liegen auf der Hand. Die Stromproduktion könnte um jährlich 150’000 Kilowattstunden angehoben werden. Geringere Kosten pro Kilowattpeak verbessern die Wirtschaftlichkeit. Anhand einer Produktions- und Verbrauchsmodellierung rechnet Thurplus damit, dass bis zu 95 Prozent der produzierten Energie für den Betrieb des Hallenbads verwendet werden können, was somit zwischen 40’000 und 45’000 Franken Strombezugskosten pro Jahr spart. (red)

Das Kreuzlinger Stadtfäscht lockte 50'000 Besucher an 

Thomas Niederberger, Stadt - und OK-Präsident, spricht über das Kreuzlinger Stadtfäscht: Das absolute Highlight war sicher die Wasserrutsche auf der Pestalozzistrasse. Eine Woche vor dem Fest hatten wir noch Bedenken, ob wir alle Slots vollbringen. Am Samstag und Sonntag mit dem heissen Wetter entwickelte sich das aber zum Selbstläufer. 3000 Personen haben sich registriert und sie haben rund 10’000 Fahrten absolviert. Wahnsinn. Besonders gefreut hat mich aber auch die Rückmeldung, dass es für alle Gruppen Angebote hatte und das Publikum entsprechend als sehr bunt gemischt wahrgenommen wurde.

Das Kreuzlinger Stadtfäscht ist zahlreich besucht worden.

Das Kreuzlinger Stadtfäscht ist zahlreich besucht worden.

Bild: Reto Martin

Gemäss Hochrechnungen, die wir gemeinsam mit Leuten mit viel Erfahrung bei Grossveranstaltungen angestellt haben, gehen wir von 40’000 bis 50’000 Festbesuchern aus über die drei Tage.

Raubüberfall in Weinfelder Tankstelle

Ein Unbekannter hat am Dienstag den Coop-Tankstellenshop in Weinfelden überfallen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Der Täter betrat kurz vor 13.45 Uhr den Coop-Tankstellenshop an der Fichtenstrasse, bedrohte die alleine anwesende Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe und forderte Bargeld. Wenig später flüchtete er mit dem Deliktsgut in noch unbekannter Höhe zu Fuss in Richtung Zentrum.

Der Täter ergriff nach dem Überfall zu Fuss die Flucht.

Der Täter ergriff nach dem Überfall zu Fuss die Flucht.

Bild: Kapo

Die Angestellte blieb körperlich unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau verlief bisher ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte vor Ort die Spuren, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Täter wird als 40 bis 50 Jahre alt, zirka 180 Zentimeter gross und schlank beschrieben. Er trug eine dunkle Mütze, ein farbiges T-Shirt mit Muster, kurze Sporthosen sowie einen dunklen Rucksack. Wer Angaben zum Täter machen kann, soll sich bitte bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058 345 22 22 melden. (kapo)

Hintere Badiwiese ist seit Montag öffentlich zugänglich

Das Tor zur hinteren Badiwiese in Frauenfeld steht seit gestern offen und die Anlage steht zur freien Verfügung. Die grosse Wiese bietet viel Raum für verschiedene Sportarten. Der Platz wird nicht beaufsichtigt und der Zugang zum Freibad bleibt wegen Bauarbeiten geschlossen.

Die hintere Badiwiese ist seit gestern geöffnet.

Die hintere Badiwiese ist seit gestern geöffnet.

Bild: PD

Der Eingang ist beim Tor neben dem Pumptrack, welcher ganztags offen ist. Vor Ort können die öffentlichen WC-Anlagen von 8 bis 22 Uhr benutzt werden. Die freistehende Dusche ist ebenfalls in Betrieb. Die Fussballtore sowie die Beachvolleyballfelder dürfen benutzt werden. Vereine, die die Beachvolleyballfelder offiziell als Trainingsplatz nutzen, haben gegenüber der Öffentlichkeit Vorrang. (red)

Toni Bühlmann ist seit 25 Jahren Priester

Vor 50 Jahren erhielt der gebürtige Luzerner die Priesterweihe. Am letzten Sonntag feierte die Pfarrei das Doppeljubiläum im Rahmen eines Gottesdienstes. «Die Kirche sollte sich nicht zu sehr mit sich selber beschäftigen, sondern mit den Problemen der Menschen», sagt Bühlmann.

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung sind die christlichen Anliegen von Toni Bühlmann.

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung sind die christlichen Anliegen von Toni Bühlmann.

Bild: Markus Bösch

Er hat Theologie studiert und ist zum Priester geweiht worden in einer Zeit, als in der katholischen Kirche Aufbruchstimmung herrschte. «Dieser frische Wind war überall spürbar, die Synode 72 war eine grosse Bewegung. Das hat auch mich ermutigt, zu studieren und mich weihen zu lassen», erzählt Toni Bühlmann. Nach seiner Primizfeier am 2. Juli 1972 in Hitzkirch – aus seinem Heimatort kamen damals zahlreiche Priester – arbeitete er in den ersten fünf Jahren als Vikar in Ostermundigen. Das war damals eine grosse Diasporagemeinde mit 10’000 Katholiken neben einer reformierten Mehrheit. In den Folgejahren hat er in Olten eine regionale Jugendseelsorge für 16 Pfarreien aufgebaut, bevor er dort als Pfarrer in einem Team gearbeitet hat. (mb)

Homeoffice oder Büro: Lidl testet die freie Wahl des Arbeitsortes

Die Pandemie hat Homeoffice und mobiles Arbeiten von unterwegs salonfähig gemacht. Mittlerweile haben sich viele Büros wieder mehr oder weniger gefüllt. Einige Unternehmen aber überlassen es ganz ihren Mitarbeitenden, wo sie arbeiten möchten, wie zum Beispiel Lidl Schweiz oder Helvetia.

Leere Büros am Lidl-Hauptsitz in Weinfelden: Bald die Regel?

Leere Büros am Lidl-Hauptsitz in Weinfelden: Bald die Regel?

Bild: PD

THG)In der Pandemie hat Homeoffice rasant an Bedeutung gewonnen. Mehr noch: Auch Arbeiten an einem anderen Ort als im Büro oder zu Hause hat an Bedeutung gewonnen, beispielsweise unterwegs im Zug oder in einem Café. Oder in einer Berghütte oder in der Badi. Der Detailhändler Lidl Schweiz startet nun ein Pilotprojekt: Er bietet im Rahmen eines Tests all seinen Verwaltungsangestellten ab sofort die Möglichkeit, 100 Prozent mobil zu arbeiten. Das Angebot ist freiwillig und richtet sich an rund 500 Mitarbeitende, wovon die meisten am Hauptsitz in Weinfelden beschäftigt sind. Insgesamt zählt Lidl Schweiz über 4500 Mitarbeitende. (Thg)

Rega Einsatz nach Sturz in Birwinken

Nach dem Sturz von einem Glasdach in Birwinken musste am Dienstagmittag eine Frau durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der genaue Hergang wird abgeklärt.

Bei Arbeiten auf einem Glasdach eines Sitzplatzes an der Strasse «Unterdorf» stürzte kurz nach 12.15 Uhr eine 57-jährige Frau rund drei Meter auf den Boden. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Der genaue Hergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo)

Neue Kampagne für Strassenverkehr lanciert

Gegenseitige Rücksichtsname im Strassenverkehr ist wichtig und will gelernt sein.

Gegenseitige Rücksichtsname im Strassenverkehr ist wichtig und will gelernt sein. 

Bild: PD

Immer mehr Menschen und Fahrzeuge sind auf den Frauenfelder Strassen unterwegs. Dadurch steigt das Konfliktpotenzial. Das Amt für Tiefbau und Verkehr hat deshalb einen Flyer entwickelt, der auf sympathische Art zur gegenseitiger Rücksichtsname im Strassenverkehr motiviert und Verhaltensregeln aufzeigt. Am Mitsommerfest in Frauenfeld wurde der Flyer zum ersten Mal verteilt und soll nun an weiteren Anlässen sowie im ÖV breit gestreut werden. Zudem kann der Flyer online unter www.frauenfeld.ch/fairimstrassenverkehr angesehen werden und liegt beim Amt für Tiefbau und Verkehr an der Schlossmühlestrasse 7 auf. (red)

Benjamin Rusch gewinnt den 3. Platz am Challenge-Tour-Turnier

Der Thurgauer Golfprofi Benjamin Rusch erspielt sich am Challenge-Tour-Turnier in Viterbo nördlich von Rom den 3. Platz.

Beim Challenge-Tour-Tournier in Viterbo landet Benjamin Rusch auf dem dritten Platz.

Beim Challenge-Tour-Tournier in Viterbo landet Benjamin Rusch auf dem dritten Platz.

Bild: PD

Zwei Personen sind nach Unfall in Hefenhofen verletzt 

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurden am Dienstagmorgen in Hefenhofen zwei Personen verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte eine 35-jährige Autofahrerin gegen 8 Uhr von einem Vorplatz auf die Grundholzstrasse einbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten Autofahrerin, die in Richtung Fehlwiesstrasse unterwegs war.

Beim Unfall wurden zwei Personen in Hefenhofen verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen in Hefenhofen verletzt.

Bild: PD

Die Unfallverursacherin wurde schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die 29-jährige Autofahrerin verletzte sich leicht und wurde ebenfalls ins Spital überführt. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. (kapo)

Sibylle Märki wird neue Rektorin des GBW

Sibylle Märki ist zur neuen Rektorin des Gewerblichen Bildungszentrums Weinfelden (GBW) ernannt worden und übernimmt per 1. Februar 2023 die Nachfolge von Willi Spring. Die 50-Jährige arbeitete früher bereits am GBW und ist derzeit am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs tätig.

Sibylle Märki wird die neue Rektorin des GBW.

Sibylle Märki wird die neue Rektorin des GBW. 

Bild: PD

Sibylle Märki tritt die Nachfolge von Willi Spring an. Spring war seit Beginn des Schuljahrs 2007/2008 Rektor des Bildungszentrums und tritt per Ende Januar 2023 in den Ruhestand. (red)

Neuigkeiten für Thurgauer Wanderwege

Nun ist es amtlich, im Kanton Thurgau gibt es auch einen Bergwanderweg. Aufgrund der fortschreitenden Erosion sowie des erhöhten Besucheraufkommens hat der Verein Thurgauer Wanderwege zusammen mit dem kantonalen Tiefbauamt beschlossen, den Wanderweg über den Tannegger Grat zum Bergwanderweg aufzuklassieren. Gelb signalisierte Wanderwege müssen gefahrlos passierbar sein, was beim Tannegger Grat nicht zutrifft. Da es keine Möglichkeiten für Sicherungsmassnahmen gibt, wurde der Weg nun in weiss-rot-weiss umsignalisiert. Neu gibt es eine gelb signalisierte Umgehung des Tannegger Grats, entlang der Südflanke des Hatterschwiler Bergs. Diese wird ab nächstem Frühjahr auch im offiziellen Kartenmaterial publiziert.

Der Verein Thurgauer Wanderwege bietet immer wieder spannende Angebote rund um das Thema Wandern an.

Der Verein Thurgauer Wanderwege bietet immer wieder spannende Angebote rund um das Thema Wandern an.

Bild: PD

Vom 16. auf den 17. Juli findet die mittlerweile traditionelle Wandernacht statt. Dieses Jahr führt die rund sechsstündige Wanderung von Wil nach Bischofszell. Verpflegung und Überraschung garantiert! Noch hat es 12 freie Plätze. Anmeldeschluss ist der 10. Juli. (red)

Weitere Infos unter: www.thurgauer-wanderwege.ch

Alkoholisierter Autofahrer baut in Hessenreuti einen Unfall

Kurz nach vier Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Hauptstrasse ein Auto mit einer Verkehrsinsel kollidiert und weggefahren sei. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte kurze Zeit später das beschädigte Auto sowie den Unfallverursacher in Sulgen antreffen.

Der alkoholisierte Autofahrer wurde nicht verletzt.

Der alkoholisierte Autofahrer wurde nicht verletzt.

Bild: PD

Der 21-Jährige blieb unverletzt, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Der Atemalkoholtest beim Schweizer ergab einen Wert von 0,52 mg/l. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Weinfelder sind Crossminton Weltmeister

Vergangenes Wochenende fanden in Zagreb die 6. Crossminton-Weltmeisterschaften statt. Mit dabei waren sechs AthletInnen aus Weinfelden. Severin Wirth und Ivo Junker holten sich im Herrendoppel sensationell die Goldmedaille. Im Finale besiegten sie überraschend die Weltnummern 1 und 2.

Ivo Junker und Severin Wirth feiern ihren WM-Titel.

Ivo Junker und Severin Wirth feiern ihren WM-Titel. 

Bild: PD

Im Herreneinzel verpasste Severin Wirth (Weltnummer 11) knapp eine zweite Medaille. Wirth verlor sein Viertelfinalspiel gegen die Weltnummer eins Petr Makrlik und beendete das Turnier auf Platz 5. Ivo Junker (Weltnummr 51) auf Platz 17.

Zrinka Wirth (Weltnummer 13) scheiterte bei den Damen im 16-tel-Finale an der weltranglistenzweiten Marta Urbanik knapp in 3 Sätzen. Drei weitere WeinfelderInnen schlugen sich bei deren ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ebenfalls bestens. Für Patrizia Rother, Cedric Benke und Frank Wirth endete das Turnier trotz besten Leistungen nach deren Gruppenspielen.

Spielerinnen aus Asien sind im Crossminton definitiv angekommen. Dies unterstreicht deren drei Goldmedaillen. Bei den Herren krönte sich der Japaner Akihiko Nishimura zum Weltmeister. Bei den Damen die Japanerin Yurina Abe. Im Mixed Doppel gewannen dieses Duo aus Japan ebenso. Die Goldmedaille im Damendoppel ging an die Sloweninnen Jasmina Keber und Danaja Knez.
Die nächsten Meisterschaften stehen an. Vom 21. – 23. Oktober 2022 finden in Antalya/Türkei die Euromeisterschaften statt. Die WeinfelderInnen werden mit hohen Erwartungen anreisen. (red)

Die Kantonsschule Kreuzlingen entliess 57 Maturandinnen und 31 Maturanden

«Wir waren noch Kinder, als wir an der Kanti anfingen, jetzt sind wir Erwachsene - mature – Menschen. Jedenfalls einige von uns.» Bei der Maturafeier der Kanti Kreuzlingen im Dreispitz blickten Mariagata Torre und Amelie Suk stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen auf die vier Jahre zurück. Sie seien schnell vergangen, stellten sie übereinstimmend fest.

«Es war eine unvergessliche Zeit, die mehr bedeutet als nur ein Zeugnis in den Händen», ergänzte Marius Schroff. Neben dem Schulstoff hätten sie auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen, mit Misserfolgen klarzukommen, eine Meinung zu vertreten und Stress zu ertragen. «All das werden wir an Hochschulen, in Unternehmen oder in der Gesellschaft wieder brauchen.» Rektor Marcello Indino philosophierte in seiner Abschlussrede über den Wert des Zuhörens. Er entliess seine Schülerinnen und Schüler nicht ohne einen letzten Ratschlag: «Hören Sie auf Ihrem Lebensweg jenen Menschen aufmerksam zu, die stets an Ihrer Seite waren. Sie können vielleicht nicht mehr so schnell rennen, aber sie kennen die besten Abkürzungen.» (red) 

Mitteilungen aus dem Stadtrat Steckborn 

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung die Zuteilung der Ressorts nochmals überdacht und leicht angepasst. Bei den Ressortzuteilungen wurden der Rücktritt von Jack Rietiker, die Wünsche der neuen Stadträtin Aleksandra Lindner sowie die Fähigkeiten der einzelnen Stadträte, die es optimal zu nutzen gilt, berücksichtigt. Daher werden die Ressorts ab 1. Juli wie folgt besetzt: Ressortleiter für Präsidium und allgemeine Verwaltung Raumplanung & Bau ist Roland Toleti und Stellvertreter ist Jonas Füllemann. Für das Ressort Finanzen ist Aleksandra Lindener zuständig und Stellvertreter ist Roland Toleti. 

Das Ressort Soziales und Gesundheit leitet Jack Rietiker, Stellvertretende  ist Aleksandra Lindner. Das Ressort Infrastruktur wird von Ljutfi Lokmani geleitet und Stephan Marty übernimmt die Stellvertretung. Das Ressort Freizeit, Kultur & Tourismus wird von Jonas Füllemann geleitet und Markus Michel übernimmt die Stellvertretung. Für das Ressort Wirtschaft und Umwelt ist Stephan Marty zuständig und Ljutfi Lokmani übernimmt die Stellvertretung. Und für das Ressort Sicherheit übernimmt Markus Michel die Leitung und Ljutfi Lokmani die Stellvertretung. (red)

SP nominiert Daniel Bachofen

Der Vorstand der SP Arbon hat sich mit den Gemeindewahlen vom Februar 2023 befasst. Die SP Arbon will als stärkste Partei in der Stadt wieder im fünfköpfigen Stadtrat vertreten sein. Der Vorstand schlägt dazu der Mitgliederversammlung die Nomination von Daniel Bachofen vor. Der 48-jährige Ingenieur ist seit 2019 Mitglied im Stadtparlament und aktuell Chef der Fraktion SP-Grüne. Neben seinem Engagement für Jugendfragen hat Bachofen mit verschiedenen Vorstössen die Energiewende zurück auf die Arboner Politagenda gebracht.

Daniel Bachofen ist von der SP nominiert worden.

Daniel Bachofen ist von der SP nominiert worden.

Bild: PD

Thurgauer Landwirte setzen wieder vermehrt auf Getreide

Ein immer grösserer Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird biologisch bewirtschaftet. In den letzten beiden Jahren haben die Thurgauer Landwirte wieder vermehrt Getreide angebaut. Dies geht aus der soeben publizierten Statistischen Mitteilung «Landwirtschaftliche Betriebsstrukturdaten 2021» hervor.

Thurgauer Landwirte setzen wieder vermehrt auf Getreide.

Thurgauer Landwirte setzen wieder vermehrt auf Getreide.

Bild: PD

In den letzten beiden Jahren haben die Thurgauer Landwirte wieder vermehrt auf Getreide gesetzt. Allen voran auf Weizen – der wichtigsten Getreidesorte im Kanton. Seine Anbaufläche nahm 2021 um 290 Hektaren zu (+6 Prozent), 2020 waren es 104 Hektaren mehr gewesen (+2 Prozent). Dennoch: Trotz der Zunahme in den letzten beiden Jahren haben die Getreidefelder heute einen deutlich kleineren Anteil an der offenen Ackerfläche als vor rund 20 Jahren. Damals hatten sie 58 Prozent der offenen Ackerfläche ausgemacht, heute noch knapp die Hälfte. (red)

86-Jähriger wird von zwei Männern angegriffen

Bei einem Raubversuch am Montag in Scherzingen wurde ein 86-Jähriger von zwei Männern angegriffen und leicht verletzt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wurde der 86-jährige Mann kurz nach 13.30 Uhr in seinem Auto auf dem Parkplatz des Vitaparcours von zwei unbekannten Tätern mit einem Messer bedroht. Sie forderten Bargeld, wurden jedoch durch ein heranfahrendes Auto gestört. Die Männer flüchteten daraufhin ohne Deliktsgut in den nahegelegenen Wald. Das Opfer wurde beim Überfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Fahndung ein, diese verlief bisher ergebnislos.

Die beiden Männer werden als rund 30-jährig beschrieben. Einer der Täter trug eine braune kurze Hose, ein helles T-Shirt, einen weissen Anglerhut und ist asiatischer Herkunft. Die zweite Person ist von schlanker Statur und hat eine eher schmale Kopfform.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 zu melden.

Bombenalarm bei der Synagoge

In der Konstanzer Synagoge gab es einen Polizei-Grosseinsatz

In der Konstanzer Synagoge gab es einen Polizei-Grosseinsatz

Bild: Reto Martin

Eine während eines Gebets an der Synagoge abgelegte Schachtel hat am Freitagabend in der Konstanzer Innenstadt einen Grosseinsatz der Polizei verursacht. Ein Sicherheitsmitarbeiter beobachtete einen unbekannten Radfahrer, wie er an einem Fenster des Gebetshauses einen zunächst unbekannten Gegenstand ablegte und davonfuhr. Aufgrund der unklaren Gefahrensituation wurden die Synagoge und umliegende Gebäude vorsorglich von der Polizei geräumt und eine weiträumige Absperrung veranlasst.

Die hinzugezogenen Entschärfer des Landeskriminalamts Baden-Württemberg konnten nach dem Durchleuchten der Schachtel glücklicherweise gleich Entwarnung geben. In dem Paket befanden sich lediglich handelsübliche Kerzen. Wer diese dort hinterlassen hat, ist nicht bekannt.

Michael Soder holt die Silbermedaille

Der 36-jährige Michael Soder spielt leidenschaftlich Tennis.

Der 36-jährige Michael Soder spielt leidenschaftlich Tennis.

Bild: PD

An den Special Olympics National Summer Games in St. Gallen musste sich Michael Soder erst im Final geschlagen geben. Der mit einer Beeinträchtigung geborene Rickenbacher sicherte sich so die Silbermedaille. Dies elf Jahre, nachdem er von den Special Olympic World Games in Athen gar mit der Goldmedaille heimgekehrt war. (kuo)

Vier Autos wurden aus dem Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei kontrollierte Autos auf Lärmemissionen.

Die Kantonspolizei kontrollierte Autos auf Lärmemissionen.

Bild: Christian Merz

Spezialisten der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau führten am Sonntagnachmittag Kontrollen durch und achteten im Besonderen auf die Lärmemissionen der Fahrzeuge. Dabei wurden zwischen 13 und 15 Uhr zwei Autos in Aadorf kontrolliert, die aufgrund eines technischen Mangels oder der Manipulation an der Auspuffanlage die zulässigen Lärm-Grenzwerte überschritten.

In Kreuzlingen wurden zwischen 17 und 18.30 Uhr zwei Autos kontrolliert, die ebenfalls einen technischen Mangel oder eine manipulierte Auspuffanlage aufwiesen.

Den vier Fahrern im Alter zwischen 18 und 43 Jahren wurde die Weiterfahrt untersagt und ihre Autos stillgelegt. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und müssen den vorschriftsgemässen Zustand der Fahrzeuge wiederherstellen. (kapo)

Position beziehen in einer herausfordernden Welt

bild: PD

Am letzten Freitag fand in der evangelischen Kirche Romanshorn die Maturafeier der Kantonsschule Romanshorn statt. 79 von 84 Schülerinnen und Schüler bestanden die Prüfung. Rektor Stefan Schneider ermutigte die Absolventen und Absolventinnen, Position zu beziehen in einer herausfordernden Welt. «Machen Sie Dinge, die Sie begeistern, und werden Sie sich Ihrer Stärken bewusst.» Mehrfach ausgezeichnet wurde Sofie Weichelt, 4Mdz (Freidorf), die mit der besten Note (5,73) abschloss und auch mit ihrer Maturaarbeit inhaltlich und formal überzeugte. (mso)

Premiere des Schräg-Entenrennens in St. Margarethen

Auf dem Chräbsbach wurden die Enten losgelassen.

Auf dem Chräbsbach wurden die Enten losgelassen.

Bild: Christoph Heer

Am Sonntag ging in St. Margarethen die erste Ausgabe des Schräg-Entenrennens über die Bühne. Der von der Schräg-Clique organisierte Anlass war rundum gelungen. Dutzende Besucherinnen und Teilnehmer säumten den Chräbsbach, die Festwirtschaft war voll. (kuo)

In Donzhausen brennt ein Unterstand

Als die Einsatzkräfte eintreffen, brennt die Holzbeige lichterloh.

Als die Einsatzkräfte eintreffen, brennt die Holzbeige lichterloh.

Bild: Kapo

Beim Brand einer Holzbeige und eines Unterstandes entstand am Sonntagabend in Donzhausen Sachschaden. Kurz vor 19.30 Uhr meldete ein Anwohner den Brand im Waldstück «Sandloch», das sich zwischen den Strassen «Heimenhofen» und «Lenzenhaus» befindet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Holzbeige mit zugehörigem Unterstand in Vollbrand. Die Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg löschte das Feuer.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau. (kapo)

Samuel Ilg ist Gewinner vom Chriesispuck-Wettkampf

Samuel Ilg (im Bild) spuckt am Chriesifest in Salenstein den Kern 17 Meter weit und gewinnt damit den Wettkampf. An den Ostschweizer Rekord kommt er dennoch nicht heran – der liegt bei über 18 Metern. (viv)

Biber in der Murg gesichtet

Am Montagmorgen hat TZ-Redaktor Samuel Koch den Stadtbiber in der Frauenfelder Murg gesichtet. Das Tier ist zwar nicht so gut zu erkennen, dafür die Schneise, die es im Wasser zieht. (sba/sko)

Friedliches Stadtfest

Die Kantonspolizei behielt den Überblick am Kreuzlinger Stadtfest. Der Anlass verlief friedlich.

Die Kantonspolizei behielt den Überblick am Kreuzlinger Stadtfest. Der Anlass verlief friedlich.

Bild: Kapo

Das Stadtfest Kreuzlingen am Wochenende verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau insgesamt friedlich. Am Freitagabend, Samstag und Sonntag war die Kantonspolizei Thurgau mit mehreren Einsatzkräften auf dem Festgelände unterwegs. Das Stadtfest verlief insgesamt friedlich. Drei Männer und eine Frau mussten am Samstagabend wegen ihres Verhaltens durch die Einsatzkräfte vom Festplatz weggewiesen werden. Auf den Strassen rund um das Festgelände kam es zu einzelnen Verkehrsbehinderungen. (kapo)

Illustratorin Lea Frei erhält kantonalen Förderbeitrag für Comic

Die 24-jährige Comiczeichnerin und Illustratorin Lea Frei .

Die 24-jährige Comiczeichnerin und Illustratorin Lea Frei .

Bild: Tobias Garcia

Schon als Kind wusste Lea Frei, dass sie ihr Geld einmal mit Zeichnen verdienen will. «Der Berufswunsch steht praktisch seit dem Kindergarten», sagt die Illustratorin auf dem Onlineportal «thurgaukultur». Vor zwei Jahren hat sich die Amriswilerin mit Jahrgang 1995 selbstständig gemacht. Davor absolvierte sie die Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen und studierte visuelle Kommunikation in Luzern. Jetzt erhält sie als eine von sechs Kunstschaffenden einen Förderbeitrag des Kantons Thurgau. «Ich weiss erst einmal nur, dass etwas Grosses auf mich zukommt und das ist eine Mischung aus Druck und Respekt, aber auch grosser Vorfreude.» Das Geld wird Frei verwenden, um ein Storyboard für eine Graphic Novel zu erarbeiten. «Dass jemand an mich glaubt, tut bei diesem Projekt sehr gut.» Die Illustratorin hat bereits mehrere Comics gezeichnet. Einer ist in der Stadt St.Gallen, wo die Künstlerin wohnt, in einem Schaufenster zu sehen. (sju)

Arbon: Nach versuchtem Tankstellenraub Zeugen gesucht

Der unbekannte Täter, aufgenommen von der Überwachungskamera im Tankstellenshop.

Der unbekannte Täter, aufgenommen von der Überwachungskamera im Tankstellenshop.

Bild: Kapo

Ein unbekannter Täter betrat gegen 19 Uhr den Agrola-Tankstellenshop an der St.Gallerstrasse in Arbon. Er bedrohte die Angestellten und forderte Bargeld. Aus noch nicht bekannten Gründen liess er von seinem Vorhaben ab und verliess das Geschäft ohne Deliktsgut. Die Angestellten blieben unverletzt.

Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt, flüchtete der Unbekannte zunächst zu Fuss über die Alpenblickstrasse in Richtung Grüntalstrasse. Anschliessend fuhr er mit einem E-Scooter in Richtung Stacherholz. Die Kantonspolizei leitete sofort eine Fahndung ein, die allerdings ergebnislos verlief.

Zeugen gesucht:

Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau wurde zur Spurensicherung beigezogen, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Täter wird als zirka 15-jährig, 1,60 bis 1,65 Meter gross mit dunkler Hautfarbe und braunen Augen beschrieben. Er hatte schwarze, gelockte Haare mit kurz rasierten Seiten. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover und schwarze lange Hosen.

Wer Angaben zum Täter machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 zu melden. (red)

Kaltenbach: Nach Unfall alkoholisiert weitergefahren

Nachdem er sein Auto so zugerichtet hatte, setzte ein 33-Jähriger die Fahrt einfach fort.

Nachdem er sein Auto so zugerichtet hatte, setzte ein 33-Jähriger die Fahrt einfach fort.

Bild: Kapo

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagmorgen in Kaltenbach einen stark alkoholisierten Autofahrer gestoppt, der kurz zuvor einen Selbstunfall verursacht hatte. 

Gegen 5.45 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau ein stark beschädigtes Auto auf, das in Richtung Stein am Rhein fuhr. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 33-jährige Fahrer kurz zuvor an der Hauptstrasse, Höhe Verzweigung Neuhusweg, rechts von der Strasse abgekommen war und mit dem Auto in einen Signalständer prallte. Ohne sich um den Schaden zu kümmern setzte er die Fahrt fort.

Weil die Atemalkoholprobe beim Schweizer einen Wert von 2,3 Promille ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. (red)

Wängi: Mann gefesselt und ausgeraubt

Ein Mann wurde am Freitagabend in seinem Haus in Wängi überfallen und ausgeraubt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kehrte ein 84-jähriger Mann kurz vor 22.30 Uhr zu seinem Wohnhaus an der Lommiserstrasse zurück. Als er sich auf die Terrasse begab, wurde er zurück ins Haus gedrängt und von zwei Männern überwältigt und gefesselt. Die Täter nahmen Wertgegenstände an sich und flüchteten in unbekannte Richtung. Das schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung vom Samstagvormittag.

Der Geschädigte konnte nach der Tat selbst die Kantonspolizei alarmieren. Er wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt.

Zeugen gesucht

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Einer der maskierten Täter war schwarz gekleidet und trug weisse Turnschuhe. Der zweite Täter trug schwarze Turnschuhe. Ob weitere Personen an der Tat beteiligt waren, ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.

Zur Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst vor Ort, die polizeilichen Ermittlungen laufen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (red)