Thurgau-Ticker
SVP unterstützt Erweiterungsbau +++ Noelle Maritz ist Thurgauerin des Tages +++ Weinfelder holt Gold bei Dachdecker-WM +++ Kutsche fährt Fussgängerin über den Fuss

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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SVP unterstützt Erweiterungsbau

Das Gelände der Kanti Frauenfeld aus der Luft.

Das Gelände der Kanti Frauenfeld aus der Luft.

Bild: Olaf Kühne

Am 27. November stimmt das Thurgauer Volk über ein Kreditbegehren von 16,3 Millionen Franken für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld ab. «Die SVP Thurgau unterstützt diese Vorlage», teilt der Medienbeauftragte Thomas Gemperle mit. Wie im Grossen Rat sei die Vorlage auch in der SVP Thurgau unbestritten. Aus zeitlichen Gründen sei daher auf eine Parolenfassung an einer Delegiertenversammlung verzichtet worden. Die SVP Thurgau erachte es «als zweckmässig, dass der in die Jahre gekommene provisorische Bau mit einem sinnvollen Ersatzbau ersetzt wird». (wu)

100 Spiele für die Nati

Noelle Maritz bei der Ehrung an ihrem 100. Einsatz für das Nationalteam.

Noelle Maritz bei der Ehrung an ihrem 100. Einsatz für das Nationalteam.

Bild: Michael Buholzer / KEYSTONE

Der 11. November 2022 dürfte Noelle Maritz stets in bester Erinnerung bleiben, auch wenn der Tag mit einer 1:2-Niederlage gegen Dänemark endete. Die Spielerin der Schweizer Fussballnati wurde vor dem Länderspiel im Stadion in Schaffhausen für ihren 100. Einsatz im Dress des Nationalteams geehrt. Damit gehört die Thurgauerin zum exklusiven Kreis von nur acht Spielerinnen, die diese magische Marke erreicht haben – und mit 26 Jahren hat sie noch jede Menge Zeit, diese Zahl weiter in die Höhe zu schrauben. Obwohl sie mittlerweile bei Arsenal London spielt, schaut sie immer noch regelmässig bei ihren Eltern in Erlen vorbei und kehrt zu ihren Wurzeln im Oberthurgau zurück. Dort hatte sie einst beim FC Amriswil Fussball gespielt, bevor sie zum FC Zürich und dann zum VfL Wolfsburg ging, mit dem sie sogar die Champions League gewann. Noelle Maritz spielt seit dem 6. März 2013 im Fussballnationalteam, wo sie gegen Kanada debütierte. In den 100 Spielen im rot-weissen Trikot mit der Nummer 5 gelangen ihr zwei Tore. Sie ist unbestritten eine feste Grösse in der Nati. (man)

Weinfelder und Urnäscher holen zusammen Gold bei Dackdecker-WM

Vom 9. bis 11. November fand in St.Gallen die IFD-Weltmeisterschaft Junger Dachdecker statt. Gold in der Kategorie «Dachdeckungen» ging an Sven Grüninger aus Weinfelden und Lukas Nabulon aus Urnäsch.

Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist es die 10. Goldmedaille in der Kategorie «Dachdeckungen» für die Schweiz an einer IFD-Weltmeisterschaft.

Sven Grüninger hochkonzentriert bei der Arbeit.

Sven Grüninger hochkonzentriert bei der Arbeit.

Bild: Gebäudehülle Schweiz

«Für mich bestand die Herausforderung darin, dass wir das, was wir uns vorgenommen hatten, am Wettkampf perfekt abrufen konnten. Das ist uns mehrheitlich gelungen», sagt Sven Grüninger. Jeder habe mal einen schlechten Moment gehabt, aber weil sie so gut harmoniert hätten, habe man das ausgleichen und trotzdem eine Bestleistung erzielen können. «Mein Highlight der WM war auf jeden Fall das ganze Schweizer Team, die Teilnehmer aller Kategorien. Jeder Abend war auch ein gelungener Abend und das hat sehr viel Spass gemacht», sagt der junge Berufsmann, der in Salenstein wohnt und  bei der A. Kuster AG, Weinfelden arbeitet. (pd/chs)

Kutsche fährt Fussgängerin in Zihlschlacht über den Fuss

Eine Spaziergängerin wurde am Samstagnachmittag in Zihlschlacht auf einem Feldweg durch eine Pferdekutsche leicht verletzt.

Der Fuss der Frau geriet unter ein Rad der Kutsche.

Der Fuss der Frau geriet unter ein Rad der Kutsche.

Bidl: Jakob Ineichen

Gegen 15.45 Uhr war eine 35-jährige Frau zusammen mit ihrem Begleiter auf einem Feldweg beim Waldstück «Besrüüti», in der Nähe des Weilers Bernhausen, zu Fuss unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab sie an, dass es dabei zur verbalen Auseinandersetzung mit einem Kutscher gekommen sei. Als die Pferdekutsche losfuhr, sei ein Kutschenrad über ihren Fuss gerollt.

Die Frau wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leicht verletzt, musste jedoch nicht unmittelbar medizinisch versorgt werden.

Der Kutscher wird als ältere, männliche Person mit kurzen grauen Haaren beschrieben. Er hatte normale Statur, einen Dreitagebart und trug eine dunkle Faserpelzjacke. Bei der dunkelfarbigen Kutsche war ein dunkelbraunes Pferd vorgespannt. Der Kutscher oder Personen die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Bischofszell unter 058-345-23-00 melden. (kapo/chs)

Alkoholisierter verursacht Selbstunfall in Arbon

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend in Arbon einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt, der Führerausweis des Mannes wurde eingezogen.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo TG

Kurz nach 22 Uhr war ein Autofahrer auf der Rütistrasse in nördliche Richtung unterwegs. Als der 46-Jährige rechts in die Seestrasse einbog, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Strassenlaterne. Beim Unfall wurde gemäss Mitteilung der Polizei niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Unfallverursacher einen Wert von 0,8 mg/l (1,6 Promille). Der Führerausweis wurde dem Slowenen zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo/chs)

Mann auf Fussgängerstreifen in Amriswil angefahren

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstagabend in Amriswil ein Fussgänger verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Mann wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Mann wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Bild: Donato Caspari

Gegen 19.20 Uhr war ein 31-jähriger Autofahrer auf der Arbonerstrasse in Amriswil in Richtung Weinfelden unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es beim Verlassen des «Pentoramakreisels» zum Zusammenstoss mit einem Mann, der den Fussgängerstreifen in Richtung Marktplatz überqueren wollte.

Der Fussgänger wurde gemäss Mitteilung der Polizei leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/chs)

Dachstockbrand in Kreuzlingen: 51-Jährige mit möglicher Rauchgasvergiftung im Spital

Der gesamte Dachstock des Gebäudes steht in Flammen.

Der gesamte Dachstock des Gebäudes steht in Flammen. 

Bild: BRK News

Um 14.20 Uhr ist bei der Feuerwehr Kreuzlingen ein Alarm eingegangen, dass in einem Haus an der Hauptstrasse in Kreuzlingen ein Feuer ausgebrochen sei. «Die Feuerwehr Kreuzlingen ist momentan vor Ort und versucht, das Feuer unter Kontrolle zu bringen», sagt Michal Roth, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau. Das Dach des Hauses hat aus noch unbekannten Gründen Feuer gefangen und die Rauchentwicklung ist gross. Laut Angaben der Kantonspolizei Thurgau sei mittlerweile der komplette Dachstock ausgebrannt. Eine 51-jährige Bewohnerin des Hauses musste wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Gebäude entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. 

Video: Ch Media Video Unit

Die Brandursache ist noch Gegenstand laufender Ermittlungen durch den Brandermittlungsdienst sowie den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Thurgau. 

Die Feuerwehr Kreuzlingen war rasch vor Ort und wurde durch die Feuerwehr Tägerwilen unterstützt. Während den Löscharbeiten musst der Verkehr für mehrere Stunden örtlich umgeleitet werden. (kapo/chs/vit)

Viele Rauch und viele Schaulustige: In einem Haus an der Hauptstrasse in Kreuzlingen brennt es.

Viele Rauch und viele Schaulustige: In einem Haus an der Hauptstrasse in Kreuzlingen brennt es.

Bild: Ida Sandl

Elektrogerät setzt Coiffeursalon in Arbon in Brand

In Arbon kam es Freitagnacht zum Brand in einem Coiffeurgeschäft. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Die Feuerwehr Arbon konnte den Brand rasch löschen.

Die Feuerwehr Arbon konnte den Brand rasch löschen.

Archivbild: Reto Martin

Kurz vor 23.30 Uhr bemerkte ein Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus einem Coiffeurgeschäft an der Berglistrasse. Die Feuerwehr Arbon war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Wie es in der Polizeimeldung heisst, wurde niemand verletzt wurde, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Gemäss bisheriger Erkenntnisse handelte es sich beim Brandherd um ein elektrisches Wellnessgerät. Zur Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektroexperte beigezogen. (kapo/chs)

Zwei maskierte Täter versuchen Aldi-Filiale Aadorf auszurauben – erfolglos

Am Freitagabend hat eine unbekannte Täterschaft eine Aldi Suisse-Filiale in Aadorf überfallen. Die zwei Täter betraten nach Ladenschluss gegen 20.10 Uhr die Filiale an der Wittenwilerstrasse durch einen Nebeneingang, worauf es zur Konfrontation mit einer Angestellten kam. Die beiden Täter flüchteten kurz darauf ohne Deliktsgut zu Fuss in südwestliche Richtung. Es wurde niemand verletzt.

Die beiden Täter trugen eine Sturmhaube.

Die beiden Täter trugen eine Sturmhaube.

Bild: Fotolia

Wie die Polizei weiter schreibt, verlief eine sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren am Tatort.

Die beiden unbekannten Täter trugen jeweils eine Sturmhaube und dunkle Hosen. Einer der beiden Männer war mit einer rot-blauen, der andere mit einer dunkelblauen Jacke bekleidet. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter 058-345-22-70 zu melden. (kapo/chs)

Kontrolle über Auto verloren in Salmsach: Zwei Verletzte

Bei einem Selbstunfall in Salmsach wurden Freitagnacht zwei Personen leicht verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die beiden Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt.

Die beiden Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt.

Bild: Kapo TG

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen waren ein 65-Jähriger sowie eine 58-Jährige kurz vor 23.30 Uhr auf der Kantonsstrasse Fehlwies in Richtung Salmsach unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen kam das Auto rechts von der Strasse ab und auf der Seite liegend zum Stillstand.

Wie es in der Polizeimeldung heisst, wurden die beiden Fahrzeuginsassen leicht verletzt. Sie mussten durch die Feuerwehr Romanshorn aus dem Auto befreit und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Zwecks Spurensicherung und Klärung des Unfallhergangs wurde der Kriminaltechnische Dienst beigezogen. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten musste der betroffene Strassenabschnitt für rund vier Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Romanshorn leitete den Verkehr örtlich um.

Die Staatsanwaltschaft Bischofszell ordnete bei den Verunfallten eine Blutentnahme und Urinprobe an. Einzelheiten zum Unfallhergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch die Kantonspolizei Thurgau. (kapo/chs)

Schwer betrunken in Amriswil am Steuer unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend in Amriswil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.

Der betrunkene Autolenker musste seinen Führerausweis abgeben.

Der betrunkene Autolenker musste seinen Führerausweis abgeben.

Bild: Steffen Schmidt / KEYSTONE

Gegen 19.20 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Autofahrer an der Rütistrasse in Amriswil. Wie die Polizei schreibt, ergab die Atemalkoholprobe beim 46-Jährigen einen Wert von 0,93 mg/l (1,86 Promille).

Der Führerausweis wurde dem Schweizer zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen und er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo/chs)

Harry Schlutt gewinnt einen dreiminütigen Gratiseinkauf

Harry Schlutt darf im Volg gratis einkaufen.

Harry Schlutt darf im Volg gratis einkaufen.

Bild: Hannelore Bruderer

Durch die Regale eilen, den Einkaufswagen füllen und das Geschäft ohne zu bezahlen verlassen – was sonst nur besonders dreiste Diebe machen, tat Harry Schlutt  im Volg Aachbrüggli ganz legal. Denn er ist einer von nur fünf Gewinnern eines Volg-Wettbewerbs. Der Erler durfte deshalb während drei Minuten so viel in seinen Einkaufswagen beigen, wie er konnte. Dieser drei-Minuten-Gratiseinkauf war der Gewinn dieses Wettbewerbs. (hab)

Der heilige Martin hoch zu Ross

Alfons Haag als Heiliger Martin hoch zu Ross.

Alfons Haag als Heiliger Martin hoch zu Ross. 

Bild: Karl Svec

Am Samstag, 12. November, um zirka 18.50 Uhr, lädt die Katholische Kirchgemeinde St. Stefan Amriswil wieder zum traditionellen Laternenumzug zum St. Martinsfest ein. Mit dem heiligen Martin hoch zu Ross, dargestellt von Alfons Haag (Engishofen), musikalisch begleitet von den Harmonie Juniors. Der Laternenumzug findet in näherer Umgebung zur Kirche statt, auf dem Wiesenplatz der Stefans-Arena wird ein grosses Martinsfeuer entzündet. Für die Bewirtung von Gross und Klein ist mit Punsch, Glühwein und Martinsbrezel gesorgt.

Vor dem Umzug besteht die Möglichkeit um 18 Uhr am Familiengottesdienst mit Martinsspiel in der St. Stefans-Kirche, teilzunehmen. Die Kirchgemeinde freut sich auf einen, mit vielen Laternen oder auch mit Räbeliechtli erhellten Umzug. (kh)

Zeugen des Vorfalls in Kreuzlingen gesucht

Der Blumenkasten wurde durch die Kollision verschoben und beschädigt.

Der Blumenkasten wurde durch die Kollision verschoben und beschädigt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein Autofahrer oder eine Autofahrerin verursachte am Donnerstagnachmittag in Kreuzlingen einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau befuhr ein Autofahrer oder eine Autofahrerin zwischen 14.30 Uhr und 16 Uhr die Pestalozzistrasse in Richtung «Dreispitz». Aus unbekannten Gründen kam es dabei zur Kollision mit einem massiven Blumenkasten aus Stein, der in der blauen Zone als Verkehrsberuhigung aufgestellt war. Durch den Aufprall wurde das schwere Behältnis um 90 Grad gedreht und rund zwei Meter zurückgeschoben. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Beim Verursacherfahrzeug handelt es sich gemäss den Abklärungen um einen VW Touareg oder Audi Q7, Baujahr 2010 – 2017. Das Fahrzeug muss vorne rechts sowie an der Radhaus- oder Motorabdeckung beschädigt sein.

Die Fahrerin oder der Fahrer des Verursacherfahrzeuges oder Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 melden. (kapo)

12,4 Millionen Franken für Teilersatzneubau und Sanierung

Geplant als multifunktionaler Raum: Visualisierung des Atriums des neuen Schulhauses.

Geplant als multifunktionaler Raum: Visualisierung des Atriums des neuen Schulhauses.

Bild: PD

12,4 Millionen Franken sind viel Geld. Dennoch ist es bis anhin um Vorlage der Schulbehörde erstaunlich ruhig geblieben: Am 27. November befinden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über einen Kredit in der genannten Höhe. Mit einem Teilersatzneubau und der Sanierung des Schulhauses Blumenau will die Schulgemeinde auf explodierende Schülerzahlen reagieren.

Trotz der Gewichtigkeit der Vorlage kamen im Oktober an den entsprechenden Informationsanlass der Schulbehörde gerade mal neun Interessierte. Nun aber melden sich die Eschliker Ortsparteien zu Wort. Namens der Interpartei haben sie in der Lokalzeitung «Regie Die Neue» ein Inserat geschaltet. Darin schreiben sie, dass man sich das Projekt während zweier Stunden von der Schulbehörde habe erklären lassen, im Anschluss hätten sämtliche Ortsparteien einstimmig die Ja-Parole beschlossen. Weiter bezeichnet die Interpartei das Projekt als notwendig, zudem sei seine Finanzierung trotz Steuerfusssenkung sichergestellt. (kuo)

Keramik-Installation in der Altstadt

Der Kunstwürfel in der Frauenfelder Altstadt.

Der Kunstwürfel in der Frauenfelder Altstadt.

Bild: Mathias Frei

Im Kunstwürfel in der Frauenfelder Altstadt ist aktuell eine Keramik-Installation der Frauenfelderin Erika Berdelis zu sehen. Sie trägt den Titel «Die Kolonie» und wurde durch reife Oliven inspiriert. (akü)

Auch dem Eidgenoss Domenic Schneider gefällt's

Illustratorin Vida Stalder mit Botschafter und Schwinger Domenic Schneider.

Illustratorin Vida Stalder mit Botschafter und Schwinger Domenic Schneider.

Bild: PD

Es ist da: Nach langem Warten, bringt der Verlag dreifach das zweite Erlebnis-Wimmelbuch heraus. In der neusten Ausgabe für Gross und Klein kommt der Schweizer Traditionssport Schwingen in die Kränze.

Schauplätze im neuen Wimmelbuch «Am Schwingfest» sind sechs Schwingfeste verteilt in der ganzen Schweiz: Vom Südwestschweizer Schwarzsee Schwinget über die populären Feste Brünig, Rigi und Stoos bis in die Ostschweiz zum Schwägalp Schwinget und dem WEGA-Buebeschwinget in Weinfelden. Die von der Illustratorin Vida Stalder real gezeichneten Szenerien wecken Emotionen und Fantasie.

Auch die Bösen schauen jetzt noch lieber Kinderbücher an. So auch der zweitplatzierte vom ESAF in Pratteln, Domenic Schneider. Der zweifache Eidgenoss hat an jedem Schwingfest im Buch schon mindestens einmal teilgenommen und war bei einigen auch Schlussgang-Teilnehmer oder Sieger. Mit jedem Bild verbindet er spezielle Erinnerungen. Das WEGA-Buebeschwinget, gewann er erstmals im Alter von 15 Jahren. «Wir haben viele tolle Bilderbücher daheim, doch dieses ist für mich etwas ganz Spezielles», sagt der zweifache Vater. (red)

Verantwortliche laden Anwohnerinnen und Anwohner zur Sprechstunde ein

Die Planer Sibylle Krapf und Andreas Pazeller stehen mit Diana Oblak, Geschäftsführerin der Firma Stoneweg, vor dem Gelände auf dem der Innovationspark in Wigoltingen entstehen soll.

Die Planer Sibylle Krapf und Andreas Pazeller stehen mit Diana Oblak, Geschäftsführerin der Firma Stoneweg, vor dem Gelände auf dem der Innovationspark in Wigoltingen entstehen soll.

Bild: Mario Testa

Die Genfer Immobilieninvestmentfirma Stoneweg will im Gebiet Hasli in Wigoltingen für rund 200 Millionen Franken den Wigoltingen Innovation Park errichten. Nebst öffentlichen Informationsanlässen suchen die Verantwortlichen nun auch das direkte Gespräch mit den Anwohnern.

«Wir bieten monatlich Sprechstunden an. Damit die Anwohnerinnen und Anwohner, die persönliche Gespräche führen möchten, dazu die Möglichkeit haben.»

Das sagt Diana Oblak, Geschäftsführerin der Firma Stoneweg. Die erste Sprechstunde wurde noch nicht genützt, die zweite nützten zwei Personen. «Wir wollen die Sprechstunden monatlich weiterführen.»

Derzeit überarbeiten die Planer des Innovationsparks den Gestaltungsplan, um den ehrgeizigen Zeitplan für das Grossprojekt einhalten zu können. «Wir möchten im Jahr 2025 die ersten Flächen vermieten», sagt Oblak. (mte)

Alkoholisierter Fahrer in St. Margarethen erwischt

[Editor's note: gestellte Szene] Eine Polizistin der Kantonspolizei Thurgau fuehrt eine Atemalkoholprobe durch, fotografiert am 7. Oktober 2021 in Frauenfeld. (KEYSTONE/Christian Merz)

[Editor's note: gestellte Szene] Eine Polizistin der Kantonspolizei Thurgau fuehrt eine Atemalkoholprobe durch, fotografiert am 7. Oktober 2021 in Frauenfeld. (KEYSTONE/Christian Merz)

Bild: Keystone/
Christian Merz

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in St. Margarethen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.

Kurz vor Mitternacht kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Autofahrer an der Trungerstrasse. Die Atemalkoholprobe ergab beim 59-jährigen Schweizer einen Wert von 0,67 mg/l, was rund 1,3 Promille entspricht. Der Führerausweis wurde dem Mann zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen und er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo)

Sieben Vereine erhalten insgesamt 4700 Franken

Die glücklichen Vertreterinnen und Vertreter der Vereine.

Die glücklichen Vertreterinnen und Vertreter der Vereine.

Bild: PD

Wie jedes Jahr lud das OK der Weinfelder Vollmondbar zum Geldverteilen ein. Der Erlös aus der Saison 2022 war so üppig, dass sieben Vereine insgesamt 4700 Franken entgegennehmen konnten. Je 800 Franken erhielten die Vereine Swiss for Greece, Waldschulzimmer, Jugendwerk und Pfadi. Je 500 Franken gingen als ausserordentliche Ausschüttung an den Musikverein, den historischen Verein Mittelthurgaubahn und an das Weinfelder Kulturenfest.

Die Vollmondbar will zwar nicht in erster Linie Gewinne erzielen, sondern einen Beitrag leisten, dass Menschen zusammenkommen und der Marktplatz belebt wird. Den Gewinn verteilt die Mitte Weinfelden als Organisatorin seit dem Start im Jahr 2007 an vorwiegend Weinfelder Vereine. Sie will damit die Wertschätzung für all die ehrenamtliche Arbeit ausdrücken und dazu motivieren, die Arbeit weiterhin auszuführen. (red)

Die Playstation dabei

Belinda Schmid

Der 33-jährige Nationalspieler Fabian Frei wohnt in Frauenfeld und spielt für den FC Basel. Er wurde zusammen mit dem 20-jährigen Ardon Jashari vom FC Luzern am Mittwochabend von blue Sport interviewt. Frei ist der älteste und Jashari der jüngste Natispieler, die bei der Fussballweltmeisterschaft dabei sind. Auf eine Frage des Reporters antwortet Frei: «Für die WM habe ich noch nie gepackt. So wie ich die Jungen kenne, werden sie als erstes ihre Playstation einpacken. Also nehme ich meine auch mit.» Als Nächstes fragt der Reporter, ob sie beide ein gutes Zimmerduo wären. Jashari sagt: «Ich kann mit allen im Zimmer sein, denn unter den Spielern herrscht eine gute Harmonie.» Frei ist da aber anderer Meinung: «Ich glaube, Ardon wäre nicht gerne mit mir im Zimmer. Ihm würde nicht gefallen, dass ich so früh aufstehe.»

Das «Leute» haben unsere Zukunftstags-Kinder Alexander Müller und Franziska Duttweiler, beide 11, geschrieben.

Erneuter Angriff – Unbekannter drängt 15-Jährige in Feldweg

Wie 20 Minuten berichtete, wurde eine Jugendliche in Rickenbach Sulz tätlich angegangen. Erst kürzlich wurde eine Frau (63) im selben Ortsteil Opfer einer Gewalttat. Die Polizei vermutet keinen Zusammenhang.  Gemäss Aussagen des Opfers handelt es sich beim Täter um einen jungen Mann im Alter zwischen 18 und 22 Jahren mit gebräuntem Teint und athletischer Statur. Der Unbekannte hat kurze Haare und trug einen schwarzen Pullover, dunkle Jogginghosen, schwarze Sportschuhe sowie schwarze Sporthandschuhe.

Personen, die Angaben zum Vorfall und/oder zum unbekannten Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48 48, in Verbindung zu setzen.

«Frauenfeld-kompakt.ch» wird eingestellt

Auf der Website «Frauenfeld-kompakt.ch» konnten Nutzerinnen und Nutzer unter anderem Anlässe der Region eintragen oder einsehen. Diese Webseite wird per Ende Jahr eingestellt. «Mit der Regio Frauenfeld-App hat die Stadt eine neue Möglichkeit erworben, mit der die Einwohnerinnen und Einwohner von Frauenfeld ebenfalls Anlässe einsehen und selbst erfassen können», sagt Peter Koch, Leiter des Amtes für Kommunikation und Wirtschaftsförderung. Die Regio Frauenfeld-App enthält viele praktische Funktionen, die durch «Frauenfeld-kompakt.ch» bisher nicht abgedeckt wurden. Zum Beispiel können Push-Nachrichten für Abfalltouren aktiviert oder mit dem Schadenmelder defekte Objekte oder überfüllte Abfalleimer angezeigt werden. Ausserdem gibt es in der Rubrik «Entdecken & Erleben» lohnenswerte Ausflugstipps. 

In der Regio Frauenfeld-App können zum Beispiel Ausflugsziele in und um Frauenfeld entdeckt werden.

In der Regio Frauenfeld-App können zum Beispiel Ausflugsziele in und um Frauenfeld entdeckt werden.

Bild: PD

See-Burgtheater spielt «Liliom – Eine Vorstadtlegende»

Liebe und Leid treffen sich im Sommer 2023 auf der Kreuzlinger Seebühne: Das See-Burgtheater spielt «Liliom – Eine Vorstadtlegende» des ungarischen Dramatikers Ferenc Molnár unter der Regie von Astrid Keller. Weihnachtliche Theatergutscheine können ab sofort auf www.see-burgtheater.ch zum vergünstigten Preis erworben werden. (red)

Das Stück wird von der Co-Intendantin des See-Burgtheaters Astrid Keller inszeniert.

Das Stück wird von der Co-Intendantin des See-Burgtheaters Astrid Keller inszeniert.

Bild: PD

Wilchingen: Zeugenaufruf zu bewaffnetem Raubüberfall

Am Mittwoch (09.11.2022) um 18.04 Uhr betrat ein unbekannter, schwarz gekleideter Mann ein Lebensmittelgeschäft in Wilchingen. Unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe forderte der Täter die anwesende Verkäuferin auf, Geld aus dem Tresor sowie aus der Kasse in einen mitgeführten Sack zu packen. Der unbekannte Täter verliess anschliessend mitsamt dem erbeuteten Bargeld das Verkaufsgeschäft über den Haupteingang und flüchtete mit einem schwarzen Motorrad Richtung Unterneuhaus.

Zum Täter liegt folgendes Signalement vor:

- Männlich, Alter unbekannt
- Ca. 165 cm gross, schlanke Statur, auffällige Gangart
- Komplett schwarz gekleidet, trug einen schwarzen Motorradhelm der Marke Lazer
- Führte einen schwarzen Nike-Sportbeutel mit weisser Aufschrift und weissen Tragriemen mit sich
- Sprach schriftdeutsch
- Mit Faustfeuerwaffe bewaffnet
- Beim Fluchtfahrzeug handelt es sich gemäss Zeugenaussagen um ein grösseres Motorrad.

Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die Angaben zur Täterschaft oder zum Motorrad machen können, sich unter der Telefonnummer +41 52 624 24 24 zu melden. Insbesondere von Interesse sind auch verdächtige Beobachtungen in den Tagen zuvor oder auch zur Flucht des unbekannten motorisierten Mannes. Motorradhalter werden gebeten, das Vorhandensein der Kontrollschilder an ihren Fahrzeugen zu überprüfen und allfällige Entwendungen zu melden. (StA/SHPol)

Die Aufnahme des unbekannten Täters von hinten.

Die Aufnahme des unbekannten Täters von hinten.

Bild: (StA/SHPol)

Neubau und Erweiterung von Kantonalgefängnis und Kantonspolizeigebäude geplant

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat das Wettbewerbsprogramm für einen Studienauftrag zum Neubau des Kantonalgefängnisses sowie zur Erweiterung und Sanierung der Polizeigebäude in Frauenfeld genehmigt. Die Bauten des Kantonalgefängnisses und der Kantonspolizei Thurgau an der Zürcherstrasse in Frauenfeld wurden 1992 erstellt und 2004 bis 2006 mit Anbauten erweitert. Sie genügen den aktuellen und zukünftigen Raumbedürfnissen nicht mehr und sind sanierungsbedürftig.

Im Kanton Thurgau stehen heute 67 Haftplätze zur Verfügung. Die Erfahrungen zeigen, dass diese Anzahl der Haftplätze deutlich zu tief ist. Unter Berücksichtigung dieser Überlegungen werden für das Kantonalgefängnis künftig 120 Haftplätze mit entsprechender Infrastruktur geplant. Die Planung erfolgt in Absprache mit dem Bundesamt für Justiz. (Kapo TG)

Sie stellten die Pläne für das Kantonalgefängnis und die Polizeigebäude vor (von links): Kantonsbaumeister Erol Doguoglu, Regierungsrat Dominik Diezi, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Silvio Stierli, Leiter des Amts für Justizvollzug, sowie Polizeikommandant Jürg Zingg.

Sie stellten die Pläne für das Kantonalgefängnis und die Polizeigebäude vor (von links): Kantonsbaumeister Erol Doguoglu, Regierungsrat Dominik Diezi, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Silvio Stierli, Leiter des Amts für Justizvollzug, sowie Polizeikommandant Jürg Zingg.

Bild: Kapo TG

Auto Lang AG sponsort Stefan Burkhalter

Der Homburger Schwinger Stefan Burkhalter wird neu Markenbotschafter der Auto Lang AG im Thurgau. «Kombiniert mit seinen sportlichen Erfolgen steht er für Tradition und Ehrgeiz. Dennoch ist er bodenständig und lebt die schweizerischen Werte täglich bei seiner Arbeit als selbstständiger Agrarmanger aus», sagt Lukas Heidegger, Marketingverantwortlicher der Auto Lang AG in Kreuzlingen. Zusammen mit seinem Sohn Thomas, der ebenfalls Schwinger ist, rocke der 111-fache Kranzsieger die Schwinger-Szene und passe deshalb gut zu den Markenwerten der Auto Lang AG, sagt Heidegger weiter.

Stefan Burkhalter wird ab sofort mit einer schwarzen V-Klasse der Firma Auto Lang auf den Strassen zu sehen sein. Anfang Woche fand die Schlüsselübergabe in Kreuzlingen statt. Der Homburger Schwinger zeigte sich stolz und dankbar darüber, dass Auto Lang AG Thurgau seine sportlichen Aktivitäten in Zukunft unterstützen wird. (red)

Lukas Heidegger, Marketingverantwortlicher; André Wittwer, Verkaufsleiter; Adrian Rüedi, Geschäftsleiter; sowie Stefan und Thomas Burkhalter.

Lukas Heidegger, Marketingverantwortlicher; André Wittwer, Verkaufsleiter; Adrian Rüedi, Geschäftsleiter; sowie Stefan und Thomas Burkhalter.

Bild: PD/ Reto Stadelmann

Pfyn: Bei Reitunfall verletzt

Bei einem Reitunfall wurde am Mittwochabend in Pfyn eine Jugendliche mittelschwer verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Kurz vor 18.45 Uhr trainierte eine 16-jährige Jugendliche mit ihrem Pferd auf einem Sandplatz. Gemäss den ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau scheute das Tier nach einem Sprung und die Reiterin stürzte zu Boden. Sie zog sie sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Sie musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. (Kapo TG)

Denkmal des Stillstands

Bildhauerin Veronika Dierauer mit ihrem 260 Kilogramm schweren Rollkoffer.

Bildhauerin Veronika Dierauer mit ihrem 260 Kilogramm schweren Rollkoffer.

Bild: PD / «Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen»

Am Flughafen käme sie mit ihrem Gepäckstück nicht weit, dafür aber in der Kunstszene: Für ihren 260 Kilogramm schweren Rollkoffer aus weissem Marmor hat die Bildhauerin Veronika Dierauer den mit 10’000 Franken dotierten Schaffhauser Ernte-Kunstpreis gewonnen. Die 49-Jährige ist in Arbon geboren, war in Kreuzlingen und Steckborn zu Hause und lebt unterdessen in Kaltenbach bei Wagenhausen. In den «Schaffhauser Nachrichten» sagt sie: «So war ich nun auch an der Ernte Schaffhausen teilnahmeberechtigt und das habe ich sofort genutzt.» Mit ihrer Skulptur – sie trägt passenderweise den Namen «Standby» – setze Dierauer dem Stillstand und den geplatzten Reiseträumen während der Pandemiejahre ein Denkmal, schreiben die «Schaffhauser Nachrichten». Dierauer selbst sagt: «Der Rollkoffer ist offen für mehrere Interpretationen.» (ste)

Drei Verletze nach Streit

Die Polizei schlichtete einen Streit in Konstanz.

Die Polizei schlichtete einen Streit in Konstanz.

Bild: Raphael Rohner

Am Dienstagabend ist es in der Leipziger Strasse in Konstanz zu einem grösseren Polizeieinsatz gekommen. Nachdem Anwohner eine Schlägerei mit 20 Personen meldeten rückte die Polizei gemäss Medienmitteilung mit mehreren Streifenwagen der Landes- und der Bundespolizei aus. Vor Ort hätten die Beamten jedoch keine grosse Schlägerei festgestellt, sondern «lediglich» zwei Männer, die aneinandergeraten waren.

Im Zuge der Auseinandersetzung, bei der sich die beiden 54 und 24 Jahre alten Kontrahenten gegenseitig durch Schläge verletzten, versuchten in der Folge mehrere Unbeteiligte zu schlichten, wobei eine 26-jährige ebenfalls einen Schlag ins Gesicht abbekam. Die Polizei trennte die Streitenden. (Polizeipräsidium Konstanz / red)

Plattentaufe im Pentorama

EffE und Mäge sind «Gugge3000». Nebst anderen Guggen hat das Duo auch mit der Glöggli Clique Amriswil zusammengearbeitet.

EffE und Mäge sind «Gugge3000». Nebst anderen Guggen hat das Duo auch mit der Glöggli Clique Amriswil zusammengearbeitet.

Bild: PD

Es ist wohl eine der verrücktesten Kombinationen in der Schweizer Musikszene: Ein Rapper, ein Metal-Musiker und eine Guggenmusik - und alles ausgedacht hat sich Hitproduzent Roman Camenzind.

EffE und Mäge sind die beiden Musiker von «Gugge3000» und sie haben mit Guggenmusiken aus der ganzen Schweiz eine CD aufgenommen, so auch mit der Glöggli Clique Amriswil. Nun taufen sie die Platte diesen Freitag im Amriswiler Pentorma, wenn die Glögglis zum «Schälläfäscht» anlässlich ihres 45. Geburtstags einladen. Als Vorgruppe tritt die Stubete Gäng mit Hits wie «Richi», «Petra Sturzenegger» oder «Göschene - Airolo» auf. (man)

Keine Verletzten bei Brand in Märstetten

Als Brandursache steht ein technischer Defekt am Motor einer Feuerlöschpumpe im Vordergrund.

Als Brandursache steht ein technischer Defekt am Motor einer Feuerlöschpumpe im Vordergrund.

Bild: Bild: Kantonspolizei Thurgau

Am Mittwochmorgen ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Lagerhalle an der Gillhofstrasse ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen konnte dann gemäss der Kantonspolizei Thurgau den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belaufe sich jedoch auf  mehrere zehntausend Franken.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau dürfte als Brandursache ein technischer Defekt am Motor einer Feuerlöschpumpe im Vordergrund stehen. (kapo/red)

Lichtmastenlieferung per Helikopter

Alles Gute kommt von oben. Das trifft zumindest auf die sechs Lichtmasten zu, die am Mittwochnachmittag per Helikopter beim Fussballplatz Klein Venedig in Kreuzlingen angeliefert wurden. Von oben kamen sie, weil eine Anlieferung mit dem Kranwagen nicht möglich war. Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft bei der Stadt Kreuzlingen sagt:

«Die Masten sind einerseits zu gross und zu schwer, andererseits hätten wir mit dem Kranwagen nicht auf den Rasen fahren können.»

16 Meter sind sie lang und 450 Kilogramm schwer. Die Leuchten wiegen nochmals rund 100 Kilogramm. Mit der neuen LED-Beleuchtung könne der Stromverbrauch massiv reduziert werden, sagt Wolfender. Auch die Lichtverschmutzung werde künftig viel geringer sein. «Ein Meter neben dem Spielfeld wird es dunkel sein.» Das sei gerade für die Natur rund um den Fussballplatz wichtig.

Der Helikopter liefert einen Lichtmasten beim Fussballplatz Klein Venedig an.

Der Helikopter liefert einen Lichtmasten beim Fussballplatz Klein Venedig an.

Bild: Mario Gaccioli

Da der FC Kreuzlingen neu in der 1. Liga spielt, müsse die Beleuchtung während eines Spiels eine Leuchtstärke von 200 Lux aufweisen. «Das ist mehr als taghell», sagt Wolfender, «und für den Trainingsbetrieb übertrieben.» Deshalb könne die Lichtstärke während des Trainings auf 40 Prozent reduziert werden. Insgesamt rechnet die Stadt für die Beleuchtung mit Kosten von 150’000 Franken.

Darin seien aber nicht nur die Lichtmasten, sondern auch alles Weitere wie Elektroinstallationen und Steuereinheiten enthalten. Insgesamt wurden für die Sanierung 1,3 Millionen Franken bewilligt. Und wann wird man hier wieder tschutten können? «Nach Ostern ist der Platz bereit und bespielbar», sagt Wolfender. (rha)

Who is Who

Die Who is Who Jury 2022.

Die Who is Who Jury 2022.

Bild: Andrea Tina Stalder

Anfang November hat die Thurgauer Zeitung den VIP-Anlass der 100 wichtigsten Persönlichkeiten durchgeführt. Vor Ort waren Politgrössen,  Stars und Sternchen. Alle Nominierten und exklusive Interviews können jetzt im Who is Who 2022 gelesen werden:

Who Is Who 2022 Pdf

Sturz von Leiter

Polizeiauto der Kantonspolizei Thurgau.

Polizeiauto der Kantonspolizei Thurgau.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 69-jähriger Mann stürzte am Dienstag in Romanshorn von einer Leiter. Gemäss der Kantonspolizei Thurgau war der Mann in einer Liegenschaft am Egnacherweg mit Reinigungsarbeiten auf einer Leiter beschäftigt, als er kurz vor 15.30 Uhr aus bislang unbekannten Gründen zu Boden stürzte.

Der Mann wurde beim Unfall mittelschwer verletzt und musste nach der  von der Rega ins Spital geflogen werden. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo/red)

Nach Überholmanöver sucht die Polizei Zeugen 

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Bild: Raphael Rohner

Am vergangenen Freitag kam es zu einem gefährlichen Überholmanöver eines Lastwagens. Dabei war gemäss der Kantonspolizei Thurgau ein 44-jähriger Lastwagenfahrer kurz vor 16 Uhr auf der Märwilerstrasse von Märwil in Richtung Affeltrangen unterwegs. In der leichten Rechtskurve, kurz vor Ortseingang, überholte er ein Fahrzeug. Die Fahrerin oder der Fahrer eines entgegenkommenden weissen Lieferwagens mit weisser Blache konnte rechtzeitig ausweichen und damit eine Frontalkollision verhindern.

Die Polizei sucht Zeugen: Die Fahrerin oder der Fahrer des weissen Lieferwagens und Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 melden. (kapo/red)

Vanlife-Paar auf Europareise

Steffi Rickenbacher und Lui Eigenmann aus Stettfurt mit ihrem Campingbus Maja.

Steffi Rickenbacher und Lui Eigenmann aus Stettfurt mit ihrem Campingbus Maja.

Bild: PD

Einmal durch ganz Europa. Steffi Rickenbacher und Lui Eigenmann aus Stettfurt haben sich dies als Ziel gesetzt. Das Vanlife-Paar reist im selbst umgebauten Campingbus Maja. Bereits seit fünf Jahren verfolgen Rickenbacher und Eigenmann ihr Ziel. Mit ihrem vorherigen Begleiter, Opelvan Karl, und Maja haben sie insgesamt bereits 45 Länder von der Liste abgehackt. «Uns fehlen nur noch Island und Kasachstan», verrät das Paar hinter dem Blog comewithus2. Bereits im Dezember geht ihre Reise weiter. Wohin es geht, verraten die beiden jedoch nicht. (akü)

Ins Hotelgeschäft eingetaucht

Thurgauerin des Tages: Corinne Harder

Thurgauerin des Tages: Corinne Harder

Bild: PD

Eigentlich wollten sie im September 2021 nur Tauchferien auf Bonaire machen. Gekommen ist es ganz anders: Seit einem halben Jahr betreiben Corinne Harder und ihr Partner Beat Stocker ein Boutiquehotel auf der Karibikinsel vor der Küste Venezuelas. Er habe schon lange von einem eigenen Hotel geträumt, sagt Stocker im «Migros-Magazin», aber: «Wenn mal was in Frage kam, überstieg es unsere finanziellen Möglichkeiten.» Dann kamen jene «Tauchferien». Harder, in Uerschhausen aufgewachsen, sagt: «Wir verbrachten die zwei Wochen damit, Hotels anzuschauen.» Das Paar wurde zwar fündig, aber Harder war sich ihrer Sache noch nicht so sicher. Sie sagt: «Als dann der Businessplan stand, war ich überzeugt.» Beide kündigten ihre Jobs, empfingen im Mai die ersten Gäste und arbeiten seither «acht Tage in der Woche», wie Stocker sagt. (ste)

Die Gugge3000 lässt es gerne krachen.

Die Gugge3000 lässt es gerne krachen.

Bild: PD

Tickets fürs «Schälläfäscht» mit Gugge3000

Nichts weniger als ein Spektakel verspricht EffE, der eine Kopf von «Gugge3000», wenn er mit seinem Partner Mäge am Freitag auf der Pentorama-Bühne steht. Die zwei Musiker haben mit der Glöggli Clique Amriswil gemeinsame Sache gemacht und einen Song aufgenommen. Nun ist pünktlich zu Fasnachtsbeginn CD-Taufe am «Schälläfäscht» der Glögglis, das zwei Tage dauert.

Am Freitag heizt zuerst die Stubete Gäng mit ihren Hits wie «Göschene – Airolo», «Richi» oder «Petra Sturzenegger» ein, bevor dann um 23.11 Uhr die Scheibe von «Gugge3000» getauft wird. Am Samstag spielen ab 14.14 Uhr zehn Guggen aus der ganzen Schweiz, bevor dann am Abend ab 21 Uhr die grosse Schlagerparty mit Papis Pumpels («Wir lieben den Bodensee») beginnt.

Tickets gibt es auf der Plattform www.eventfrog.ch zu kaufen, oder mit etwas Glück bei der «Thurgauer Zeitung» zu gewinnen. Mit der Glöggli Clique und «Gugge3000» verlosen wir zweimal zwei Tickets für den Freitag und viermal zwei Tickets für den Samstag. Interessierte schicken noch heute Mittwoch eine E-Mail mit dem Betreff «Schälläfäscht» sowie der Adresse und Telefonnumme. Bitte auch hinzuschreiben, ob für Freitag oder Samstag Tickets gewünscht werden. Die sechs Gewinner werden im Laufe des Donnerstags informiert. (man)

Hüttlingen: Autofahrer verstorben

Ein Autofahrer verunfallte am Dienstagmittag auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen und verstarb wenig später im Spital. Im Vordergrund steht eine medizinische Ursache. Gegen 11.15 Uhr war ein Autofahrer auf der Autobahn A7 in Richtung Konstanz unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor der Mann Höhe Hüttlingen das Bewusstsein, worauf das Auto mehrmals mit der Mittelleitplanke kollidierte und einen Lieferwagen streifte. Trotz rascher Wiederbelebungsmassnahmen durch Verkehrsteilnehmer, einer Polizeipatrouille sowie des Rettungsdienstes verstarb der 59-Jährige wenig später im Spital. Als Ursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet. (Kapo TG)

Der Autofahrer verlor während der Fahrt das Bewusstsein.

Der Autofahrer verlor während der Fahrt das Bewusstsein.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

«SRF bi de Lüt» kommt nach Kreuzlingen

Sie stehen am Kreuzlinger Hafenbecken, hinter ihnen sieht man den Turm im Seeburgpark. Das soll voraussichtlich auch die Aussicht für das Publikum sein, denn am 3. Juni 2023 kommt das Schweizer Fernsehen mit seiner Live-Sendung «SRF bis de Lüt» auf den Kreuzlinger Hafenplatz. Insgesamt 2500 Zuschauerinnen und Zuschauer werden dort Platz nehmen können. «Doch auch Zaungäste sind willkommen», sagt Martina Eggenberger, Präsidentin des OKs. Von daheim auf dem Sofa würden weitere 400’000 Menschen zuschauen. Sie freuten sich schon sehr auf den Event, ergänzt sie. In der Sendung, die von Fabienne Gyr und Salar Bahrampoori moderiert wird, wird jeweils eine Region und ihre Besonderheiten vorgestellt. Zuletzt gastierte die Sendung 2018 im Thurgau. Damals war das SRF in Bischofszell zu Gast. (rha)

Das OK rund um Martina Eggenberger (links) freut sich schon auf die Durchführung von «SRF bi de Lüt» auf dem Kreuzlinger Hafenplatz.

Das OK rund um Martina Eggenberger (links) freut sich schon auf die Durchführung von «SRF bi de Lüt» auf dem Kreuzlinger Hafenplatz. 

Bild: Rahel Haag

Stadt Schaffhausen: Schrebergartenhäuschen bei Brand zerstört

Am frühen Dienstagmorgen um 02.45 Uhr ging auf der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass in der Schrebergartenanlage an der Sommerwiesstrasse in der Stadt Schaffhausen ein Häuschen in Flammen stehe. Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnten in der Folge verhindern, dass der Brand auf weitere Schrebergartenhäuschen übergriff und das Feuer bis um ca. 05.30 Uhr komplett löschen. Personen sind bei diesem Brand keine verletzt worden. Das betroffene Schrebergartenhäuschen wurde komplett zerstört. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind Gegenstand laufender Ermittlungen. (SHPol)

Beim Brand wurde keine weiteren Schrebergartenhäuschen zerstört.

Beim Brand wurde keine weiteren Schrebergartenhäuschen zerstört.

Quelle: (SHPol)

E-Scooter-Fahrer mit über 3 Promille unterwegs

Beamte des Polizeireviers Radolfzell haben am Montagabend einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Gegen kurz vor Mitternacht kontrollierten die Polizisten auf der Böhringer Strasse einen 29-Jährigen, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Im Rahmen der Überprüfung ergab ein Alkoholtest bei dem Mann einen Wert von über drei Promille. Er musste seinen Scooter daraufhin stehenlassen und in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den 29-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen der Trunkenheitsfahrt. (POL-KN)

Die Tatverdächtigen im Fall Barchetsee sind weiterhin in U-Haft

Am 13. Dezember 2007 fand der Pächter des Barchetsees eine Leiche im Wasser.

Am 13. Dezember 2007 fand der Pächter des Barchetsees eine Leiche im Wasser.

Bild: PD

Drei Tötungsdelikte sind im Kanton Thurgau ungelöst und noch nicht verjährt – eines davon ist der rätselhafte Fall vom Barchetsee in Oberneunforn. An einem Dezembermorgen 2007 findet der Pächter des Sees eine Leiche, von Schüssen durchbohrt und mit einem Betongewicht beschwert.

Der Tote ist ein den Behörden bekannter Ägypter, viel mehr als das wird über den Fall aber nicht klar. Im Frühling 2022 greift die Polizei zu einem ungewöhnlichen Mittel: Sie platziert einen Aufruf in der Fernsehsendung «Aktenzeichen XY ungelöst» – und hat Erfolg. Im August verhaftet sie nacheinander zwei Tatverdächtige im Alter von 62 und 58 Jahren.

Drei Monate später ist die Situation der beiden Männer unverändert. Staatsanwalt Marco Breu sagt auf Anfrage: «Die beiden sitzen nach wie vor in Untersuchungshaft.» Gelöst ist das Tötungsdelikt damit zwar noch nicht, aber die Aussage des Staatsanwalts lässt zumindest den Schluss zu, dass der Tatverdacht weiterhin besteht. Genauere Angaben zu Einvernahmen oder einem allfälligen Geständnis macht Breu indes nicht. (ste)

Leserbild von Geissen in Homburg

Das Foto hat TZ-Leser Raoul Waeber am Sonntag genacht, als er unterwegs mit dem Velo bei Homburg war.

Das Foto hat TZ-Leser Raoul Waeber am Sonntag genacht, als er unterwegs mit dem Velo bei Homburg war.

Bild: Raoul Waeber

Verhaftung nach Gewaltdelikt in Rickenbach Sulz

Im Zusammenhang mit dem Gewaltdelikt vom Sonntag in Sulz (Gemeinde Rickenbach, westlich von Frauenfeld) hat die Kantonspolizei Zürich noch am Sonntagnachmittag den mutmasslichen Täter verhaftet.

Die Ermittlungen, welche durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich geführt werden, führten am Sonntagnachmittag in Winterthur zur Verhaftung eines 22-jährigen Schweizers. Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht, das 63-jährige Opfer angefallen und schwer verletzt zu haben.

Die genauen Umstände und die Hintergründe des Gewaltdeliktes sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei Zürich. Der 22-jährige Beschuldigte wurde der Staatsanwaltschaft I zugeführt. Bis zum rechtskräftigen Verfahrensabschluss gilt die Unschuldsvermutung.

Unfallflucht mit dem Rollstuhl - Radfahrerin verletzt - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Konstanz sucht Zeugen zu einer Unfallflucht, die sich am Freitagabend, gegen 18.50 Uhr, auf der Allmannsdorfer Strasse ereignet hat. Eine 25-jährige Velofahrerin war auf dem rechtsseitigen Radwegweg der Allmannsdorfer Strasse in Richtung Zähringerplatz unterwegs. Kurz hinter der Einmündung zur Beyerlestrasse kam der Velofahrerin eine Frau in einem unbeleuchteten elektrischen Krankenfahrstuhl auf dem Radweg entgegen. Die 25-Jährige versuchte einen Zusammenstoss durch eine Vollbremsung zu vermeiden und stürzte. Die junge Frau erlitt dabei Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die ältere Frau mit dem elektrischen Rollstuhl setzte ihre Fahrt indes fort. Zu der flüchtigen Rollstuhlfahrerin liegt der Polizei folgende Personenbeschreibung vor: ca. 60 bis 70 Jahre alt, dunkle Haare, normale Statur, Brillenträgerin, dunkel gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, oder sonst Hinweise auf die Verursacherin geben können, sich beim Polizeirevier Konstanz, unter Telefon +49 7531 995-2222, zu melden. (red)

Er setzt sich für die Produzenten ein

Thurgauer des Tages: Ernst Peter

Thurgauer des Tages: Ernst Peter

Je besser die Ernte, desto schlechter die Ernte: So könnte man das Ernteausgleichssystem im Schweizer Mostobstbau aus Sicht der Bauern zusammenfassen. Steht eine gute Ernte bevor, wird den Bauern ein Teil des Abnahmepreises für ihr Obst gestrichen, um die Verluste in ertragsarmen Jahren auszugleichen.

Ernst Peter aus Kefikon stösst das sauer auf. In der «Bauernzeitung» sagt der Landwirt und Präsident des Vereins Hochstammobstbau Schweiz: «Wir Produzenten allein tragen das Risiko bei einer Grossernte und für nicht abgebaute Lagerbestände.» Das sei bei keinem anderen Produkt so.

Seine Forderung: «Wir wollen eine gerechte Verteilung der Margen und faires Entgelt für die Produzenten.» Beim Schweizer Obstverband stösst er auf taube Ohren. Der Verband teilt mit: «Es wurde beschlossen, am Ernteausgleichssystem festzuhalten.» (ste)

Ein neues E-Bike für die Gewinnerin

Die Gewinnerin in der Mitte mit dem Hauptpreis der Kreuzlinger Velochallenge.

Die Gewinnerin in der Mitte mit dem Hauptpreis der Kreuzlinger Velochallenge.

Bild: PD

Insgesamt 383 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im September im Rahmen der Kreuzlinger Velo-Challenge zusammen 31’500 Kilometer gesammelt – und so zum Sieg der Stadt im nationalen Wettbewerb von Pro Velo Schweiz beigetragen. Bei den Teilnehmern hat eine Kreuzlingerin gewonnen. Evelin Veres durfte deshalb am Montag bei Tour de Suisse den Hauptpreis der diesjährigen Cyclomania-Challenge entgegennehmen: Ein neues E-Bike im Wert von 4399 Franken. (red)

Aufgehende Sonne bei Gottlieben

Robert Hahn Bauer hat bei Gottlieben die Nebelbank über dem Seerhein fotografiert. Für uns die Bilder des Tages. (sba)

Christian Bannwart ist neuer Geschäftsführer

Der neue Geschäftsführer von Eishockey Thurgau: Christian Bannwart.

Der neue Geschäftsführer von Eishockey Thurgau: Christian Bannwart.

Bild: PD

Die Thurgauer Eishockey AG gewinnt den erfahrenen Sportvermarkter Christian Bannwart als neuen Geschäftsführer und plant eine baldige Erweiterung des Verwaltungsrats. Die Suche nach einem Sportchef ist weiterhin im Gange. (red)

Kanton bestätigt Sanierung - damit es nicht zu teuer wird

Das Horner Raduner-Areal liegt direkt am Bodensee.

Das Horner Raduner-Areal liegt direkt am Bodensee.

Bild: Ralph Ribi

Aufatmen bei den Besitzern des Raduner-Areals in Horn: Der Kanton hat entschieden, dass mit der Sanierung nun doch begonnen werden kann. 

Das ehemalige Betriebsareal der Raduner & Co. AG direkt am Bodensee ist stark mit Schadstoffen belastet. Um diese mittels Heizstäben zu entfernen, stand seit einiger Zeit alles bereit. Weil diese Art der Sanierung aber extrem viel Strom verbraucht, drohte der Plan von Kanton und Arealbesitzern aufgrund des drohenden Strommangels ausgebremst zu werden. 

Laut neuester Studie des Bundes, ist die Stromversorgungssicherheit der Schweiz im kommenden Winter allerdings nicht gravierend gefährdet. Deshalb hat der Kanton nun entschieden, dass mit der Sanierung begonnen werden kann.

Bei einem Sanierungsstopp wären Vorhaltekosten von rund 120’000 Franken pro Monat angefallen, da sämtliche technischen Einrichtungen für die Sanierung bereits installiert sind. Ausserdem gehen die Fachleute derzeit davon aus, dass die Versorgungslage im Winter 2023/2024 noch ungewisser ist und die notwendige Sanierung des Areals auf unbestimmte Zeit verschoben werden müsste, wenn jetzt nicht begonnen wird. (red/afl)

Aadorf erhält weitere Fläche für Biodiversität

Pionierlebensraum bei der Migros: Gärtner Patrick Meyer hats möglich gemacht.

Pionierlebensraum bei der Migros: Gärtner Patrick Meyer hats möglich gemacht.

Bild: Olaf Kühne

Zwar nur gerade acht Quadratmeter, aber immerhin: Aadorf hat eine neue Fläche für Biodiversität. In Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Aadorf hat der Aadorfer Landschaftsgärtner Patrick Meyer aus den beiden Rabatten bei der Ausfahrt aus dem Migros-Parkplatz einen sogenannten Pionierlebensraum gemacht; Informationstafel inklusive. (kuo)

Jedes Jahr wird ein Staatswein gewählt

Die Verantwortlichen stossen auf das Projekt «Thurgauer Staatsweine» an (von links): Jakob Stark, Walter Schönholzer, Priska Held, Michael Polich und Florian Sandrini.

Die Verantwortlichen stossen auf das Projekt «Thurgauer Staatsweine» an (von links): Jakob Stark, Walter Schönholzer, Priska Held, Michael Polich und Florian Sandrini.

Bild: PD

Ab Mai 2023 tragen jeweils ein Thurgauer Weiss- und ein Rotwein für ein Jahr das Label «Thurgauer Staatswein» und werden an kantonalen Anlässen ausgeschenkt oder als Geschenk abgegeben. Mit diesem Vorgehen möchte der Kanton den Thurgauer Weinen eine zusätzliche Plattform bieten und sie künftig als sympathische Botschafter nutzen.

Die Wahl des Thurgauer Staatsweins erfolgt jedes Jahr im Frühling. Teilnehmen können Thurgauer Weine, die das AOC Thurgau Label tragen, die aus einem Betrieb mit einem Ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) oder einem Bio-Betrieb stammen, zudem muss der Winzer oder die Winzerin Mitglied im Branchenverband Thurgau Weine sein.

Aus den Einsendungen wählt eine Fachjury je drei Finalisten für den Weiss- und den Rotwein aus. Eine weitere Jury mit Mitgliedern aus Regierung, Politik und Wirtschaft entscheidet aus den drei Finalisten, wer das Label «Thurgauer Staatswein» des jeweiligen Jahres tragen darf. (red)

Übergangslösung für das Restaurant Minigolf

Im «Tiroler Stüberl» des Restaurant Minigolf in Frauenfeld wird der Gastrobetrieb mit einer Übergangslösung aufrechterhalten.

Im «Tiroler Stüberl» des Restaurant Minigolf in Frauenfeld wird der Gastrobetrieb mit einer Übergangslösung aufrechterhalten.

Bild: Benjamin Manser

Die Stadt Frauenfeld ist seit der Schliessung des «Tiroler-Stüberl» im Restaurant Minigolf auf der Suche nach einer neuen Pächterin oder einem neuen Pächter für das Lokal. Nun konnte für die Wintermonate eine attraktive Übergangslösung gefunden werden.

Dietlind Anneler, mit Erfahrung in einfacher und kreativer Klein-Gastronomie von einem früheren Einsatz in der Mole in Romanshorn, wird das Restaurant Minigolf ab sofort jeweils freitags von 17 bis 23 Uhr und sams-tags von 14 bis 23 Uhr öffnen. Es ist ein reduzierter Betrieb mit Besenbeiz-Charakter vorgesehen. Während der kommenden Wintermonate wird der Fokus auf Käse-Fondue gelegt.

Es können jedoch auch einige wenige einfache Gerichte genossen werden. Auch ein spontanes Mini-golf-Match bei gutem Wetter oder eine Kaffeepause bei einem Spaziergang am Samstag-Nachmittag sind so möglich. In der Zwischenzeit werden verschiedene Bewerbungen für die Neuverpachtung geprüft, damit in der kommenden Sommersaison die Gäste der Frauenfelder Minigolf-Anlage wieder vollumfänglich bewirtet werden können. (red)

Rundenrekord am Eisgaudi

Viel Spass auf dem Eis - das Eisgaudi des EHC Frauenfeld war ein voller Erfolg.

Viel Spass auf dem Eis - das Eisgaudi des EHC Frauenfeld war ein voller Erfolg.

Bild: PD

Der EHC Frauenfeld hat am Sonntag, 6. November, seine traditionelle Eisgaudi durchgeführt. Zunächst liefen die Spielerinnen und Spieler der U9-Stufe mit den Spielern der 1. und 2. Mannschaft, die allesamt in den Aktiv- und Nachwuchsstufen im Vorfeld des Rundenlaufs auf Sponsorensuche gingen.

Während zehn Minuten drehten die Spielerinnen und Spieler so viele Runden wie möglich für ihren Verein. Danach folgten die Spieler der U11, der U13 und der U15. Letztere stellten mit 44 Runden einen Vereinsrekord auf.

Anschliessend stand der Swiss Ice Hockey Day auf dem Programm, mit Fun-Stationen-Training mit zahlreichen Kindern. Auf dem Eis trainierten unter anderem mit Fabian Maier, Sandro Zangger und Yannick-Lennart Albrecht Spieler des National-League-Vereins SC Rapperswil-Jona Lakers sowie Spieler des EHC Frauenfeld mit und zeigten den Jüngsten Tipps und Tricks. Danach stand noch eine Autogrammstunde auf dem Programm. (red)

Giacobbo auf dem roten Sofa im Phönixtheater

Satiriker Viktor Giacobbo im Steckborner Phönixtheater

Satiriker Viktor Giacobbo im Steckborner Phönixtheater

Das Beste zum Schluss: Mit Viktor Giacobbo, dem Grand-Seigneur der Schweizer Satire, beschloss Bea Petri am Sonntagabend ihr Talk-Veranstaltungsformat im Steckborner Phönixtheater. Zum Abschluss konnte noch einmal «ausverkauft» vermeldet werden. Der liebenswürdig aufsässige Giacobbo liess im Gespräch tief blicken. (red)

Angebranntes Essen führt zu Feuerwehreinsatz

Bei der Notrufzentrale ging eine Meldung wegen Rauchentwicklung ein.

Bei der Notrufzentrale ging eine Meldung wegen Rauchentwicklung ein.

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Am Sonntagabend führte eine Rauchentwicklung in einer Pfanne in Eschenz zu einem Feuerwehreinsatz. Kurz nach 18.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass aus einem Wohnhaus am Keltenweg Rauch aufsteige. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte sich ein 42-Jähriger Essen kochen und liess die Pfanne zu lange unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen, was zur Rauchentwicklung führte.

Die Feuerwehr Eschenz war rasch vor Ort, kam aber nicht zum Löscheinsatz und entlüftete das Gebäude. Verletzt wurde niemand, es entstand kein Sachschaden. (kapo)

Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Kreuzlingen und Schaffhausen

Auf der Linie zwischen Steckborn und Stein am Rhein blockiert ein Zug die Strecke. Sämtliche Züge der Linie S1 fallen deswegen aus. Die Dauer der Einschränkung wird laut SBB-Webseite noch bis 9.30 Uhr dauern.

Zwischen Steckborn, Bahnhof und Stein am Rhein, Bahnhof verkehren zurzeit Banersatzbusse. (vat)

Screenshot SBB

Zwei für eine Galerie wie nie

Monika und Marco Niedermann.

Monika und Marco Niedermann.

Bild: PD

Fast 700 Bewerbungen aus 59 Ländern sind eingegangen, jetzt liegt der Ball beim Organisations-Duo Monika und Marco Niedermann. Zusammen mit einem Kurationsteam muss das Ehepaar entscheiden, welche rund 60 Künstlerinnen und Künstler kommenden Juni am Street-Art-Festival in Frauenfeld dabei sein dürfen. «Wir wollen die Vielseitigkeit der Street Art zeigen», nennt Marco Niedermann ein Auswahlkriterium gegenüber thurgaukultur.ch.

Neben Strassentheater, Klebeband-Kunst oder Strickwerken dürfen in Frauenfeld natürlich auch Wandbilder und Graffitis nicht fehlen. Dafür sind die Niedermanns, die seit 15 Jahren in Frauenfeld wohnen und eine Designagentur führen, schon jetzt auf der Suche nach geeigneten Wandflächen. Monika Niedermann sagt: «Das wird eine Galerie, wie es sie noch nie gegeben hat.» (ste)

Feuerwehr Berg wegen Brand in Elektroverteilerkasten im Einsatz

Bei einem Brand in einer Firma in Mauren ist am Freitag Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 16.45 Uhr ging bei der Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Firma an der Weinfelderstrasse ein Brand in einem Elektroverteilerkasten ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Berg war gemäss Angaben der Thurgauer Kantonspolizei rasch zur Stelle und konnte den Brand löschen.

Gemäss den Abklärungen steht als Brandursache ein Kurzschluss im Vordergrund. (kapo/dwa)

Ganz Amriswil isst am Samstag Suppe

Paula Silva, die Integrationsbeauftragte der Stadt Amriswil, ist der Kopf hinter «Sopa».

Paula Silva, die Integrationsbeauftragte der Stadt Amriswil, ist der Kopf hinter «Sopa».

Bild: PD

Die Idee trug Paula Silva schon seit 2011 im Kopf herum, 2018 setzte sie die Integrationsbeauftragte der Stadt erstmals um, und nun findet morgen Samstag von 16 bis 22 Uhr im Pentorama bereits die vierte Ausgabe des Weltsuppenfestivals statt.

Inspiriert wurde Paula Silva von einem Festival in ihrer Heimatstadt Tomar in Portugal, bei dem nicht nur mehrere Tausend Liter Suppe ausgeschenkt werden, sondern auch kulturelle Darbietungen gezeigt werden. Das sollte auch in Amriswil so sein.

Deshalb stehen heute auch Alphornbläser aus Egnach, der tamilische und der albanische Kulturverein, eine Jugendtanzgruppe aus Amriswil und Romanshorn, portugiesische Folkloristen und ein griechischer Sänger auf der Bühne, während sich die Besucherinnen und Besucher im Pentorama durch die mehr als zehn verschiedenen Suppen aus diesen und vielen anderen Ländern schlürfen können.

Den Organisatoren ist es ein Anliegen, dass sich alle den Besuch bei «Sopa» leisten können. Deshalb sind die Preise auch bewusst niedrig angesetzt. Der Eintritt für einen Erwachsenen kostet neun Franken, für Kinder bis zwölf Jahre sind es zwei Franken. Eine Familie mit bis zu vier Kindern bezahlt gar nur 20 Franken. (man)

Caroline Kürzi-Schmid will Gemeindepräsidentin von Uttwil werden

Caroline Kürzi-Schmid kandidiert für das Gemeindepräsidium von Uttwil.

Caroline Kürzi-Schmid kandidiert für das Gemeindepräsidium von Uttwil.

Bild: PD

Am 27. November wählt Uttwil eine Nachfolge für den amtierenden Gemeindepräsidenten Richard Stäheli. Die 49-jährige Rechtsanwältin Caroline Kürzi Schmid ist die einzige Kandidatin. Sie wohnt seit 17 Jahren in Uttwil. Kürzi-Schmid sagt:

«Ich bringe die fachlichen Kompetenzen für das Amt mit und bin gut geeignet aufgrund meiner Ausbildung.»

Als Gemeindepräsidentin müsse man sachlich und objektiv beurteilen und Mehrheitsentscheide nach aussen tragen können, auch wenn diese nicht der eigenen Meinung entsprächen. Damit habe sie kein Problem.

Falls sie gewählt wird, möchte sich Kürzi-Schmid unter anderem für eine direkte Busverbindung von Amriswil nach Uttwil einsetzen. Weitere Punkte auf Kürzi-Schmids Agenda sind die Umsetzung einer neuen Mehrzweckhalle in Uttwil und allenfalls der Bau einer Photovoltaikanlage auf einem öffentlichen Gebäude. (nog)

Wasserleitungsbruch staut den Verkehr in Bürglen

Bauarbeiter flicken die geplatzte Wasserleitung im Kreisel Bürglen.

Bauarbeiter flicken die geplatzte Wasserleitung im Kreisel Bürglen.

Bild: PD/Anita Scherrer

In Bürglen ist am Freitagmorgen eine Wasserleitung geborsten. Sie befindet sich direkt unter dem zentralen Kreisel im Dorf. Seit 9 Uhr laufen die Reparaturarbeiten am Kreisel. Duri Plouda, Bezirkschef des Tiefbauamts Sulgen, sagt:

«Wir mussten einen Teil des Belags und Untergrunds entfernen, die Leitungen flicken und nun die Fahrbahn wieder herrichten.»

Wegen der Bauarbeiten ist der Kreisel nicht wie üblich befahrbar. «Vier meiner Mitarbeiter leiten seit dem Morgen den Verkehr nun direkt am Kreisel. Die Autos müssen teilweise in der verkehrten Richtung über den Kreisel fahren. Es ist eine Herausforderung.»

Der im Feierabendverkehr ohnehin schon neuralgische Knoten dürfte den Verkehr noch weiter einbremsen und zu Staus führen. «Wir hoffen, dass wir es bis um 18 Uhr geschafft haben und den Kreisel wieder freigeben können», sagt Plouda. (mte)

Frau nach Velounfall in Konstanz verstorben

Die E-Bike-Fahrerin und der Velofahrer prallten ineinander.

Die E-Bike-Fahrerin und der Velofahrer prallten ineinander.

Symbolbild: Kantonspolizei Solothurn

Am Mittwoch gegen 16.30 Uhr fuhr eine 80-jährige Frau mit einem E-Bike auf dem Radweg neben der Konzilstrasse in Konstanz in Richtung «Alte Rheinbrücke». Zeitgleich war ein 30-jähriger Radler in entgegengesetzter Richtung auf dem Radweg unterwegs.

Die E-Bike-Fahrerin und der Velofahrer – beide waren ohne Helm unterwegs – kollidierten und stürzten. Die 80-Jährige erlitt durch den Sturz schwere Kopfverletzungen, der 30-Jährige verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus.

Die 80-jährige Frau ist am Freitagvormittag aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen in einem Krankenhaus verstorben. (red)

STV Zihlschlacht hilft der Bank aus

Der STV-Nachwuchs an der Turnernacht.

Der STV-Nachwuchs an der Turnernacht.

Bild: Erwin Schönenberger

Mittwochabend: Der Betrieb beim STV Zihlschlacht läuft auf Hochtouren. Um 18.45 Uhr beginnt der Einlass auf das Festgelände für die beliebte Turnernacht. Um den Verein zu unterstützen, werden Getränke, Essen und Lose verkauft, allerdings nur gegen Barbezahlung. Umso problematischer, als um 18 Uhr die Meldung eintrifft, dass der Bancomat im Dorf defekt sei und niemand Bargeld abheben könne.

Das OK und die Helfer an der Kasse reagierten auf diese Nachricht geistesgegenwärtig und richteten innerhalb einer Stunde eine Geldausgabe ein. Mittels Twint konnte jeder Bargeld abheben, auch ohne ein Ticket zur Vorstellung zu haben. So konnten über 20 Leute von der Möglichkeit profitieren.

Laut Präsident Fabian Roth sind die Los- und Essensverkäufe essenziell für den STV:

«Diese zusätzlichen Einnahmen sind wichtig für den Erhalt unseres Vereins, da wir sehr tiefe Jahresbeiträge für Kinder haben.»

Diesen Samstagabend lädt der Turnverein ab 18 Uhr nochmals zu einer Vorstellung ein. Laut Roth und dem OK-Team bleibt der STV an Veranstaltungen weiterhin bei Barbezahlungen, allerdings wird abgeklärt, ob in Zukunft Twint als generelles Zahlungsmittel eingesetzt werden könnte. (tig)

Nachtsperrungen auf der A1 zwischen Effretikon und Winterthur-Ohringen

Die Belagsarbeiten auf der Autobahnumfahrung Winterthur sind abgeschlossen.

Die Belagsarbeiten auf der Autobahnumfahrung Winterthur sind abgeschlossen.

Bild: PD

Auf der Autobahn A1 zwischen Effretikon und Winterthur-Ohringen sind die Hauptarbeiten im Erhaltungsprojekt abgeschlossen, schreibt das Bundesamt für Strassen ASTRA in einer Mitteilung. Ein neuer Deckbelag ist eingebaut, Schachtabdeckungen und Leitplanken fertiggestellt und die Instandsetzung der offenen Strecke abgeschlossen.

Im November steht nun der Rückbau der Verkehrsführung an. Dabei müssen aus Sicherheitsgründen Fahrspuren reduziert werden. Die Arbeiten erfolgen hauptsächlich nachts ab dem 7. November bis Anfang Dezember 2022. Es kann in beide Richtungen zu Spurabbauten kommen.

Zudem sind Sperrungen bei Verzweigungen und Anschlüssen notwendig. Für die Arbeiten sind folgende Nächte vorgesehen (jeweils von 20.30 bis 05.00 Uhr):

  • 08. – 09. November: A4/A1 Verzweigung Winterthur-Nord Rampe Schaffhausen Richtung Zürich
  • 10. – 11. November: A1 Einfahrt Töss Richtung Zürich
  • 15. – 16. November: A1 Einfahrt Effretikon Richtung Zürich
  • 16. – 18. November: A1 Einfahrt Töss Richtung Zürich
  • 21. – 23. November: A1 Einfahrt Töss Richtung Zürich

Ab 05.00 Uhr stehen der Abschnitt und die Einfahrten uneingeschränkt zur Verfügung. Verkehrsumleitungen während der nächtlichen Sperrungen werden signalisiert. Witterungs- und bauablaufbedingte Terminverschiebungen sind nicht auszuschliessen. (red)

Konzert ohne Strom: Dani Felber zieht den Stecker

Dani Felber im Schein des Kerzenlichts im Felber-Keller.

Dani Felber im Schein des Kerzenlichts im Felber-Keller.

Bild: PD

Der Ermatinger Startrompeter Dani Felber musste sich bereits während der Pandemie neu erfinden, als ihm rund 300 Auftritte weltweit abgesagt wurden. Nun hat der Profimusiker ein neues Problem. Im Unterseedorf verdreifachen sich die Strompreise aufs neue Jahr.

Als Clubbesitzer und Eventveranstalter treffe ihn das hart. «Kühlschränke, Bühnentechnik und Scheinwerfer, das sind alles Stromfresser», sagt er. Doch Felber bleibt sich treu und setzt Widrigkeiten Ideenreichtum entgegen. Er erfindet das Konzert ohne Strom. Am 8. November lädt er zum Candlelight-Vollmond-Konzert in seiner Villa Felber. Musiziert wird ohne Verstärker und Scheinwerfer, einzig im Licht von Kerzenschein. (ubr)

Licht in Weinfelden nur noch am städtischen Christbaum

Die Weihnachtsbeleuchtung in Weinfelden wird dieses Jahr nicht installiert. Einzig am Christbaum sollen die Lichter strahlen.

Die Weihnachtsbeleuchtung in Weinfelden wird dieses Jahr nicht installiert. Einzig am Christbaum sollen die Lichter strahlen.

Archivbild: Nana do Carmo

Die Task Force Energiehaushalt der Stadt Weinfelden hat mehrere Massnahmen ausgearbeitet, um in der drohenden Mangellage Energie zu sparen. Die Raumtemperatur in den Verwaltungsgebäuden wird auf 20 Grad reduziert, die Strassenbeleuchtung zwischen 23.00 und 5.30 Uhr abgeschaltet, wo es möglich ist, und auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichtet.

Einzig der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus soll auch dieses Jahr mit Lichtern versehen werden. Die getroffenen Massnahmen treten laut einer Mitteilung der Stadt per sofort in Kraft und sollen nebst effektiven Einsparungen beim Energieverbrauch auch der Sensibilisierung dienen. (red)

Polizei nimmt in Amriswil einen Einbrecher fest

Der 21-jährige Marokkaner brach in einen Tankstellenshop und eine Bar ein.

Der 21-jährige Marokkaner brach in einen Tankstellenshop und eine Bar ein.

Symbolbild: Keystone

Am Freitag, 28. Oktober, kurz vor 6 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruchdiebstahl in den Tankstellenshop an der Bahnhofstrasse in Amriswil gemeldet. Nahezu zeitgleich teilte eine Passantin mit, ein Auto an der Bahnhofstrasse sei offensichtlich durchwühlt und Gegenstände daraus entwendet worden. Gegen 7.15 Uhr ging schliesslich die Meldung über einen Einbruch in eine Bar an der Bahnhofstrasse ein.

Aufgrund von Hinweisen und Ermittlungen konnte kurz vor 8 Uhr an der Egelmoosstrasse ein 21-Jähriger durch die Kantonspolizei Thurgau festgenommen werden. Beim Marokkaner konnte verschiedenes Deliktsgut sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führt eine Strafuntersuchung. (kapo)

Bilder des Tages: Eine Kohlmeise auf der Jagd nach Futter

Auch bei noch nicht winterlichen Temperaturen ...
7 Bilder
... seien die heimischen Singvögel dankbar für jede Erdnuss, die sie schon jetzt bekommen können, ...
... schreibt Fotograf Robert Hahn Bauer zu seinen Bildern.
Aufgenommen hat er die Kohlmeise ...
... von seinem Wohnzimmer aus im Konstanzer Stadtteil Fürstenberg.
Den Abflug des Vogels hat Hahn Bauer ...
... im 20-Bilder-pro-Sekunde-Serienbildmodus festgehalten.

Auch bei noch nicht winterlichen Temperaturen ...

Bilder: Robert Hahn Bauer

Robert Hahn Bauer hat in Konstanz eine Kohlmeise fotografiert, die eine Erdnuss aus einem Futtersilo stibitzt. Im Serienmodus mit 20 Bildern pro Sekunde hat er den Abflug des Vogels dokumentiert. (red)

Zwei von zehn Kreuzlinger Geschäften verstossen gegen Jugendschutz

Nicht alle Kreuzlinger Geschäfte nehmen es so genau wie diese Kioskverkäuferin.

Nicht alle Kreuzlinger Geschäfte nehmen es so genau wie diese Kioskverkäuferin.

Symbolbild: Martin Ruetschi / KEYSTONE

Die Stadt Kreuzlingen hat das Blaue Kreuz Thurgau/Schaffhausen mit Testkäufen beauftragt. Sie erfolgten anonym in zehn Verkaufsstellen – und zeigten: Zwei von zehn Geschäften haben Jugendlichen Bier, Wein, Tabak oder Spirituosen widerrechtlich verkauft und damit gegen den Jugendschutz verstossen.

Bussen drohen den Betreibern zwar nicht, aber die Stadt hat sie über die Testkäufe informiert. (red)

Autofahrer muss niesen und prallt in Märwiler Gartenmauer

Der Autofahrer wurde beim Aufprall leicht verletzt.

Der Autofahrer wurde beim Aufprall leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein Autofahrer wurde am Donnerstagabend beim einem Selbstunfall in Märwil leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Ein 22-jähriger Autofahrer war am Donnerstag kurz nach 19 Uhr in Märwil auf der Hauptstrasse in Richtung Affeltrangen unterwegs. Gemäss seinen Aussagen gegenüber der Kantonspolizei Thurgau musste er kurz vor dem Bahnübergang niesen, kam rechts von der Strasse ab und prallte in eine Gartenmauer.

Beim Unfall wurde der Fahrer leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

«Kein Mensch, der sich für normale Zeiten eignet»: Tobias Engelsing hat ein Buch über seinen Vater geschrieben

Tobias Engelsing hat das Buch «Kein Mensch, der sich für normale Zeiten eignet» verfasst.

Tobias Engelsing hat das Buch «Kein Mensch, der sich für normale Zeiten eignet» verfasst.

Bild: PD

Herbert Engelsing führte ein schizophrenes Leben: Während des Zweiten Weltkriegs machte er Propagandafilme für Joseph Goebbels und half gleichzeitig Juden und anderen Verfolgten. Sein Leben hat nun Sohn Tobias Engelsing im Buch «Kein Mensch, der sich für normale Zeiten eignet» festgehalten. Es zeichnet nach, wie Vater Herbert als Richter in die NSDAP ein- und 1940 wieder austrat, dann zum Film wechselte und fortan linientreue Komödien produzierte.

Sein Sohn weiss das alles nur aus zweiter Hand, denn: «Unser Vater hat nie geredet.» Das sei mit ein Grund, weshalb er ein Buch über ihn geschrieben habe, sagt Engelsing junior, der Direktor der Konstanzer Museen ist, in den «Schaffhauser Nachrichten». Inspiration dazu lieferten ihm unter anderem 400 alte Briefe, die plötzlich auftauchten: «Da wurde mein Vater lebendig.» (ste)

Aggressives Verhalten nach einer Podiumsdiskussion: Kreuzlinger Lehrerin wird von acht Männern verbal bedroht

Lehrerin Eva Büchi ist von acht Männern in Kreuzlingen verbal bedroht worden.

Lehrerin Eva Büchi ist von acht Männern in Kreuzlingen verbal bedroht worden.

Bild: Thi My Lien Nguyen

Das komme vom Satan, sagte ein unbekannter Mann zu Eva Büchi, Kantonsschullehrerin und Co-Präsidentin von «Queer Thurgau». Die Kreuzlingerin wurde am Wochenende nach einem Vortrag zum Thema Diversität, Chancengleichheit und Feminisierung der Frauen an den Schulen von acht Männern auf aggressive Weise angegangen. Die Täter haben vor dem Zwischenfall die Rede gefilmt, sagt die Lehrerin  in einem Beitrag von Tele Top.

Büchi bezeichnet das, was die Männer ihr zum Thema vorwarfen, als «lapidar», bedroht gefühlt habe sie sich trotzdem. Doch es sei nicht der erste Zwischenfall dieser Art in der Region, heisst es im Beitrag weiter. Alessandra Widmer, Co-Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation Schweiz, rät Betroffenen, die Vorfälle zur Anzeige zu bringen. Das hat auch Büchi gemacht und sie denkt nun darüber nach, einen Kurs zu besuchen, wie man solche Situationen vor einer Eskalation entschärft. (jab)

Urs Arpagaus zieht seine Kandidatur fürs Gemeindepräsidium vor dem zweiten Wahlgang zurück

Urs Arpagaus tritt nicht mehr zum zweiten Wahlgang für das Gemeindepräsidium Münsterlingen an.

Urs Arpagaus tritt nicht mehr zum zweiten Wahlgang für das Gemeindepräsidium Münsterlingen an.

Bild: Donato Caspari

«Für den zweiten Wahlgang stehe ich nicht mehr zur Verfügung.» Das schreibt Urs Arpagaus in einer E-Mail. Der 55-Jährige zieht damit seine Kandidatur für das Amt des Münsterlinger Gemeindepräsidenten zurück. Am vergangenen Sonntag lag er mit insgesamt 225 Stimmen zwar knapp vor seinem Gegner Hans-Jörg Saner mit 214 Stimmen, doch das absolute Mehr von 266 Stimmen verfehlte auch er.

Vor der Wahl war Arpagaus in die Kritik geraten, weil er Wahlkampfterminen unentschuldigt ferngeblieben war. Er begründete dies im Nachhinein mit Krankheitsfällen in der Familie. Ausserdem musste ihn der Münsterlinger Gemeinderat zweimal darauf hinweisen, dass es nicht statthaft sei, auf Flyern und auf Wahlplakaten das Logo der Gemeinde zu verwenden.

In seiner E-Mail schreibt Arpagaus weiter, dass er die Wahl, hätte er sie denn gewonnen, nicht angenommen hätte. Der Grund: «Für mich wäre ein erfolgreiches Wirken in meinem Sinne nie möglich gewesen.» So ist für den zweiten Wahlgang vom 27. November aktuell nur noch ein Kandidat im Rennen. Ob es dabei bleibt, wird sich weisen. (rha)

Kreuzlinger Gymnastin setzt neu auf Gewichtheben

Noëmi Amrhein war 20 Jahre lang Mitglied der Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen.

Noëmi Amrhein war 20 Jahre lang Mitglied der Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen.

Bild: PD/Olivia Fleischmann

Das Schauturnen der Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen wird dieses Jahr ein besonderer Anlass. Nicht nur, weil die Kreuzlingerinnen ihre erfolgreichste Saison hinter sich haben; sondern auch, weil die Person, die für diesen Erfolg hauptverantwortlich ist, als Leiterin zurücktritt. Nach 20 Jahren Vereinsgeschichte und 14 Jahren als Leiterin, hört Noëmi Amrhein auf. Die 28-jährige elffache Schweizer Meisterin findet: «Es geht jetzt im Verein auch ohne mich.»

Kommt hinzu: Sie hat die Disziplin gewechselt. Statt Gymnastik betreibt Amrhein jetzt olympisches Gewichtheben. «Gewichtheben hat nichts mehr mit Kreativität zu tun, aber mit Expressivität.» Sie müsse schnell und extrem beweglich sein, brauche viel Körpergefühl. Beim Turnen spiele Glück eine grosse Rolle und «es fliesst immer der Geschmack der Menschen ein, die uns bewerten.» (jus)

Hinweis: Das Schauturnen der Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen findet am 5. November ab 19.30 Uhr und am 6. November ab 11 Uhr im Dreispitz in Kreuzlingen statt. Alle Gruppen präsentieren dort ihr Können in den Disziplinen Gymnastik und Geräte. (jus)

Wil: Auffahrkollision auf Autobahn A1

Kaputtes Auto nach einer Auffahrkollision auf der A1.

Kaputtes Auto nach einer Auffahrkollision auf der A1.

Bild: Kapo Ag

Am Mittwoch, 2. November, kurz vor 4.25 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision mit zwei Autos gekommen. Ein 34-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn A1 von Uzwil in Richtung Wil. Aus bislang unbekannten Gründen kam sein Auto vor der Ausfahrt Wil zwischen der Normalspur und dem Pannenstreifen zum Stillstand. Zur gleichen Zeit fuhr ein 53-jähriger Mann mit seinem Auto in Richtung Wil. Aus bislang unbekannten Gründen bemerkte er das Auto des 34-Jährigen zu spät. In der Folge prallte das Auto des 53-Jährigen in das Auto des 34-Jährigen.

Der 34-Jährige Autofahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital Gebracht werden. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte ihn als fahrunfähig ein. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken. (kapo SG)

Konstanz: Unbekannte schlagen auf Männer ein - Nachtrag: Tatverdächtige ermittelt

Deutsches Polizeiauto.

Deutsches Polizeiauto.

Bild: Raphael Rohner

Zu einem Körperverletzungsdelikt, bei welchem am Sonntag vor einer Woche ein junger Mann auf der Max-Stromeyer-Strasse und anschliessend ein 33-Jähriger, der dem jungen Mann zur Hilfe eilte, verletzt worden sind (wir berichteten), konnte die Polizei nunmehr drei Tatverdächtige ermitteln. Am Montag konnten die Beamten des Polizeireviers Konstanz im Rahmen der ersten intensiven Ermittlungen und der Auswertung weiterer Zeugenaussagen drei dringend Tatverdächtige Männer im Alter zwischen 19 und 28 Jahren vorläufig festnehmen.

Die Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz dem Haftrichter vorgeführt. Dort erlassene Haftbefehle gegen die drei Männer wurden vorläufig ausser Vollzug gesetzt. Im Rahmen einer richterlich angeordneten Durchsuchung in den Wohnungen der Männer stellte die Polizei zudem Beweismittel sicher. Die weiteren Ermittlungen zur schweren Körperverletzung dauern an. (POL-KN)

Wiedereröffnung Hallenbad Weinfelden

Das Hallenbad in Weinfelden während des Umbaus.

Das Hallenbad in Weinfelden während des Umbaus.

Bild: PD

Fast vier Monate nach der ausserordentlichen Schliessung des Hallenbades öffnet die Freizeit- und Sportanlage am Berufsbildungszentrum in Weinfelden am Montag, 7. November, seine Tore wieder. Aktuell laufen noch verschiedene Abschlussarbeiten, bevor die Anlage letztlich eine Woche früher als geplant betriebsbereit ist. Zu den noch auszuführenden Arbeiten gehören die Hochchlorierung des Wassers, die finale Anpassung der Temperatur sowie die technische Inbetriebnahme des Hallenbades.

Die individuelle Laufzeit der Hallenbad-Jahresabonnemente sowie der Kombiabonnemente werden unter Berücksichtigung des Ablaufdatums um den verlängerten Schliessungszeitraum, welcher auf Grund der
Reparaturarbeiten entstanden ist, verlängert. Die Laufzeitverlängerung kann ab Montag, 7. November, direkt an der Hallenbadkasse vollzogen werden. (red)

Maria Hutter ist 101-jährig

Jubilarin Maria Hutter und Stadtrat Erwin Tanner.

Jubilarin Maria Hutter und Stadtrat Erwin Tanner.

Bild: PD

Stadtrat Erwin Tanner besucht Maria Hutter an ihrem 101. Geburtstag im Alterspflegheim Debora, wo sie seit drei Monaten wohnt. Bis dann lebte die Jubilarin selbstständig in ihrem Haus. (man)

Bild des Tages: Diamantenblume in Dozwil

Der freie Fotograf Helio Hickl hat diese Blume auf einem Feld bei Dozwil eingefangen. Wenn der Nebel sich lichtet, wirkt sie wie mit Diamanten bestückt.

Kein guter Bundesrat

Peter Spuhler, Stadler-Patron.

Peter Spuhler, Stadler-Patron.

Bild: Claudio Thoma

Wer Peter Spuhler hört, denkt in erster Linie an einen Unternehmer. Dabei war der Stadler-Patron auch in der Politik aktiv – von 1999 bis 2012 als Nationalrat für die SVP. Mit der Währungskrise nahm seine Polit-Karriere ein abruptes Ende. Im «Blick» sagt Spuhler: «Ich konnte es mir damals nicht erlauben, die Stadler-Mannschaft im Stich zu lassen.» Ganz anders die Situation heute: Die Auftragsbücher sind voll, Spuhler tritt auf Ende Jahr in seiner Firma kürzer. Zeit also für eine Rückkehr nach Bundesbern? «Nein, nein, nein. Das ist vorbei. Jetzt müssen wieder Junge nach Bern gehen.» Auf den frei werdenden Bundesratssitz schielt Spuhler, der für dieses Amt schon mehrfach in Frage kam, erst recht nicht: «Ich wäre kein guter Bundesrat geworden in einem Kollegium, in dem man das Kollegialitätsprinzip vertreten muss.» (ste)

Andwil: Alkoholisiert unterwegs

Atemalkoholprobe sorgt für Führerscheinentzug.

Atemalkoholprobe sorgt für Führerscheinentzug.

Bild: Canonica Michel

Die Kantonspolizei Thurgau hat Mittwochnacht in Andwil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Kurz vor Mitternacht kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Autofahrer an der Heimenhoferstrasse. Die Atemalkoholprobe ergab beim 62-jährigen Schweizer einen Wert von 0,66 mg/l. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben. Der Führerausweis wurde ihm zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen, und er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo)

Conny Dierauer-Jahn spielt die Mutter Oberin in «Sister Äct – ein himmlisches Musicäl»

Conny Dierauer-Jahn aus Wilen.

Conny Dierauer-Jahn aus Wilen.

Bild: Hanspeter Schiess

Die erfolgreiche und bekannte Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin Conny Dierauer-Jahn aus Wilen war etliche Jahre nicht mehr auf der ganz grossen Bühne gestanden, weil sie wegen ihrem Muttersein zu Hause war. Doch nun ist es wieder soweit: Die Wilenerin wird in der Maag-Halle in Zürich die Mutter Oberin in «Sister Äct – ein himmlisches Musicäl» spielen, das erstmals in Schweizerdeutsch aufgeführt wird. Dierauer-Jahn ist überzeugt, dass die Rolle der Mutter Oberin die richtige für sie ist. Sie könne sich gut damit identifizieren, sei sie doch selber Mutter und wisse, was es heisst Verantwortung zu übernehmen, eine gewisse Strenge zu haben, aber auch Güte. (Zita Meienhofer)

«Who is Who»-VIP-Anlass der «Thurgauer Zeitung» mit über 150 Promis

TZ-Chefredaktor David Angst überreicht Thomas Götz die Auszeichnung für den «Thurgauer des Jahres 2022».

TZ-Chefredaktor David Angst überreicht Thomas Götz die Auszeichnung für den «Thurgauer des Jahres 2022».

Bild: Andrea Tina Stalder

«Ich nehme die Wahl an», sagt Kabarettist Thomas Götz. Er bedankt sich mit einer Rede für die Auszeichnung zum «Thurgauer des Jahres 2022» und erntet für seine Ansprache einige Lacher. Am Mittwochabend hat die «Thurgauer Zeitung» zum zwölften Mal den «Who is Who»-VIP-Abend durchgeführt. Über 150 Personen wohnten dem festlichen Anlass im Saal des «Thurgauerhofs» in Weinfelden bei.

Hier geht es zur ganzen Liste aller 100 wichtigster Thurgauerinnen und Thurgauer des Jahres 2022

Romanshorn verzichtet auf Christbaum

Der Christbaum an der Romanshorner Hafenpromenade von 2015.

Der Christbaum an der Romanshorner Hafenpromenade von 2015.

Bild: Donato Caspari

(red) Die Stadt Romanshorn verzichtet dieses Jahr auf das Aufstellen eines grossen Christbaums am Hafen mit seinen 6000 Lichtern. Hintergrund ist die drohende Energiemangellage.

Die Hafenstadt will damit nebst anderen städtischen Energiesparmassnahmen ein konsequentes Zeichen für den Verzicht setzen. Im Wissen darum, dass die 15 bis 20 Meter hohen Christbäume in der Bevölkerung beliebt sind, hat sie dies dem organisierenden Christbaumverein Romanshorn mit Bedauern mitgeteilt. Der Verein wie die Stadt hoffen, dass die seit 2015 schöne Tradition nächstes Jahr fortgeführt werden kann, heisst es in einer Mitteilung. 

Bläschen in den Fläschchen: Bivalenter Impfstoff von Pfizer wird derzeit nicht geimpft

Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech wird vorbereitet.

Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech wird vorbereitet.

Bild: Keystone

Impfungen mit dem bivalenten Covid-19-Impfstoff von Pfizer werden in den Thurgauer Impfzentren temporär ausgesetzt. Grund seien Bläschen, die teils in den Vials und den aufgezogenen Spritzen auftreten und deren Ursache beim Hersteller in Abklärung sei. Dies teilt der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau am Mittwoch mit. 

Eine Meldung von Swissmedic vom 2. November 2022 weist darauf hin, dass in den Vials des Impfstoffes Comirnaty bivalent von Pfizer Bläschen auftreten können. Auch in den beiden Thurgauer Kurzzeit-Impfzentren in Frauenfeld und Amriswil hat das Personal dies festgestellt. Als unmittelbare Vorsichtsmassnahme werden bis zur Klärung dieses Sachverhaltes die Impfungen mit Comirnaty bivalent temporär ausgesetzt.

Gemäss der Meldung von Swissmedic wurde kein Anwendungsverbot ausgesprochen, sondern als Vorsichtsmassnahme eine zusätzliche visuelle Kontrolle und eine Lagerung der aufgezogenen Spritzen von maximal 15 Minuten empfohlen. In den Thurgauer Impfzentren kann durch diese Einschränkung aktuell aus organisatorischen Gründen der Einsatz dieses Impfstoffs nicht sichergestellt werden, er wurde deshalb sofort sistiert.

Personen mit Terminen für diesen Impfstoff werden in den Impfzentren aufgeklärt und gefragt, ob sie stattdessen mit einem alternativen Impfstoff geimpft werden möchten. Ansonsten müssen Betroffene einen neuen Termin buchen, sobald der bivalente Impfstoff von Pfizer wieder einsetzbar ist. Die Booster-Impfungen können weiterhin neben Spikevax bivalent von Moderna auch mit den monovalenten Impfstoffen Comirnaty und Spikevax oder mit Nuvaxovid durchgeführt werden.

Für Fragen rund ums Impfen steht die kantonale Hotline unter der Telefonnummer 058 345 34 40 zur Verfügung. Sie ist derzeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr besetzt. Weitere Informationen finden sich auf www.tg.ch/impfen.

Raubdelikte am Seerhein aufgeklärt: Es war eine Bande Jugendlicher

Der Seerhein in Konstanz. Links unten im Bild: der Herosé-Park.

Der Seerhein in Konstanz. Links unten im Bild: der Herosé-Park.

Bild: PD/MTK/Christoph Partsch

In der Nacht auf den 5. August und im Laufe des Vormittags kam es im Bereich des Konstanzer Seerheins, des Herosé-Parks und der Innenstadt zu insgesamt fünf Raubdelikten. Die Deutsche Polizei konnte zunächst zeitnah drei Verdächtige festnehmen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten nun zur zur Klärung der fünf Raubdelikte, die mehrere Tatverdächtige in wechselnder Zusammensetzung begingen, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Rahmen einer Durchsuchung fanden die Kriminalisten zudem Raubgut einer weiteren Tat, die ebenfalls auf das Konto der Tätergruppe ging.

Zusätzlich gelang die Klärung diverser Verstössen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz sowie von mehreren Eigentumsdelikten, darunter der versuchte Einbruch in eine Gaststätte in Konstanz und der Diebstahl eines hochwertigen Fahrrades.

Der Jugendrichter des Amtsgerichts Konstanz ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz bei fünf der insgesamt sieben Tatverdächtigen im Alter von 16 bis 18 Jahren die Untersuchungshaft an. Mit der Festnahme der Tatverdächtigen ging die Serie von Übergriffen im Bereich des Konstanzer Seerheins und des Herosé-Parks schlagartig zu Ende.

Ex-Kantonszahnarzt und Hobbypilot Rolf Hess: 50 Jahre die Schweiz von oben

Rolf Hess auf dem Flugplatz in Sitterdorf, wo sein ehemaliges Flugzeug ausgestellt ist.

Rolf Hess auf dem Flugplatz in Sitterdorf, wo sein ehemaliges Flugzeug ausgestellt ist.

Bild: Manuel Nagel

Während eines halben Jahrhunderts sah der Amriswiler Zahnarzt Rolf Hess die Schweiz aus der Vogelperspektive. Mit Motor- und Segelflugzeug war er in ganz Europa unterwegs. Jetzt hat Hess das Flugbrevet abgegeben und schaut zurück.

Besonders beeindruckt ihn, wie sich die Schweizer Landschaft verändert hat. Aus dem Flugzeug sah er, wie Siedlungen immens gewachsen sind. Er sagt: «Bestes Kulturland wurde verbaut.» Auch der Gletscherrückgang setzt Hess zu. Denn von oben sehe man das Volumen der Gletscher noch besser. Und: «Da kommen einem beinahe die Tränen.» (nog)

Diessenhofen lobt Preis aus fürs Energiesparen

Andreas Zimmermann (links), Technischer Leiter der Wasserversorgung Diessenhofen und Markus Birk, Stadtpräsident und Präsident der Werke Diessenhofen vor dem nostalgisch anmutenden Notstromaggregat in der Sanitätshilfestelle Diessenhofen, welches aber in einer Strommangellage die nötige Energie für das Bereitstellen von Trinkwasser erbringen würde.

Andreas Zimmermann (links), Technischer Leiter der Wasserversorgung Diessenhofen und Markus Birk, Stadtpräsident und Präsident der Werke Diessenhofen vor dem nostalgisch anmutenden Notstromaggregat in der Sanitätshilfestelle Diessenhofen, welches aber in einer Strommangellage die nötige Energie für das Bereitstellen von Trinkwasser erbringen würde.

Bild: PD

(red) Auch die Stadtgemeinde Diessenhofen ist bestrebt mit geeigneten Vorkehrungen und Massnahmen eine mögliche Energiemangellage abzuwenden. Sie hat dafür einen Fachhausschuss gegründet. Erfreulicherweise habe dieser festgestellt, dass die kritischen Infrastrukturen der Stadtgemeinde, namentlich die Trinkwasserversorgung und der Abwasserzweckverband, auch bei einer Energieabschaltung mit geeigneten Massnahmen weiter betrieben werden können.

Der Stadtrat hat zudem Massnahmen beschlossen. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt wird zeitlich begrenzt betrieben.  Auf die Beleuchtung des Siegelturms, sowie diverses Hausfassaden wird komplett verzichtet. Die Strassenbeleuchtung wird entsprechend der kantonalen Empfehlung minimiert. Am Jahrmarkt sind Heizstrahler verboten. In den öffentlichen Gebäuden werden die Heiztemperaturen gesenkt. 

Zusätzlich und als weitere Motivation zum Energie sparen, lanciert die Stadtgemeinde einen Wettbewerb bei seinen Strom- und Gaskunden. Wer im Vergleich zur ersten Abrechnungsperiode 2022 viel Energie einspart, bekommt einen Preis. 

Konstanz: Polizei erwischt Führerscheinsünder mit vier Haftbefehlen

Der Mann wurde ins Gefängnis eingeliefert.

Der Mann wurde ins Gefängnis eingeliefert. 

Bild: Ralph Ribi

(red) Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Konstanz-Autobahn haben Polizeibeamte einen Führerscheinsünder mit vier offenen Haftbefehlen erwischt. Der 40-Jährige sei gemäss Polizei ins Gefängnis eingeliefert worden, meldet der Konstanzer Südkurier am Mittwoch. Das Amtsgericht Karlsruhe hatte den Mann rechtskräftig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 194 Tagen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Freiheitsberaubung verurteilt. Dazu kam eine Ausschreibung zur Strafvollstreckung der Staatsanwaltschaft Freiburg sowie ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Karlsruhe, ebenfalls weil er ohne Führerschein gefahren war.

Lieferwagen touchiert E-Trike - Fahrer leicht verletzt

Die Kantonspolizei Thurgau Im Einsatz.

Die Kantonspolizei Thurgau Im Einsatz. 

Bild: Raphael Rohner

(kapo) Der Fahrer eines E-Trikes wurde am Dienstag in Schönenberg an der Thur bei der Kollision mit einem Lieferwagen verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Ein E-Trike-Fahrer war gegen 16 Uhr auf der Thurbruggstrasse dorfauswärts unterwegs. Gemäss seinen Aussagen gegenüber der Kantonspolizei Thurgau wurde er von einem weissen Lieferwagen touchiert, der aus der Buhwilertrasse in die Thurbruggstrasse fuhr. Der 37-Jährige stürzte und wurde leicht verletzt. Die Fahrerin oder der Fahrer des Lieferwagens setzte die Fahrt fort.

Die Fahrerin oder der Fahrer des Lieferwagens sowie weitere Auskunftspersonen sollen sich bitte beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter der Nummer 058 345 23 60 melden.

Roggwil: 18-Jährige verletzt nach Auffahrunfall

Die 18-jährige Autofahrerin wurde bei der Auffahrkollision verletzt.

Die 18-jährige Autofahrerin wurde bei der Auffahrkollision verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Dienstag in Roggwil eine Autofahrerin verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.

Eine Autofahrerin war gegen 17.45 Uhr auf der Neukircherstrasse in Richtung Riedern unterwegs und wollte gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau links in die Waldhofstrasse abbiegen. Ein nachfolgender, 20-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und verursachte eine Auffahrkollision.

Die 18-jährige Autofahrerin wurde eher leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Islikon: Auto in Brand geraten

Die Feuerwehr Gachnang konnte den Brand löschen.

Die Feuerwehr Gachnang konnte den Brand löschen.

Bild: Donato Caspari

(kapo) Bei einem Autobrand in Islikon entstand am Dienstagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 19.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem parkierten Auto an der «Mittlere Halde» ein Brand ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Gachnang war rasch vor Ort und konnte den Brand, der im Motorraum ausgebrochen war, löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Die Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Jugendrat Frauenfeld tanzt im Bürgersaal

Seit der Gründung des Jugendrats hat die Stimme der Jugend in der Stadt Frauenfeld mehr Volumen erhalten. So soll die erfolgreiche zweijährige Pilotphase mit einem feierlichen Akt beendet werden. Gleichzeitig soll der Anlass Startschuss für einen fest etablierten Jugendrat in der Stadtverwaltung mit hoffentlich neu erworbenen Jugendrätinnen und Jugendräte sein. (red)

Wann: Samstag, 12. November 2022, 20.00 bis 01.00 Uhr
Wo: Bürgersaal, Rathaus Frauenfeld
Alle zwischen 16 bis 21 Jahren sind herzlich willkommen. Eintritt: 5 Franken 

Der Jugendrat der Stadt Frauenfeld lädt zur Tanznacht im Bürgersaal.

Der Jugendrat der Stadt Frauenfeld lädt zur Tanznacht im Bürgersaal.

Quelle: PD

Erstmals ein Video zu einer kantonalen Abstimmungsvorlage

Am 27. November 2022 entscheiden die Thurgauer Stimmberechtigten über den Objektkredit von 16.3 Millionen Franken für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld. Die Botschaft zur Abstimmungsvorlage wird in diesen Tagen in die Haushalte verschickt. In der Abstimmungsbotschaft zum Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld ist das Kapitel «Worum geht es?» erstmals auch in Leichter Sprache enthalten. Zudem hat die Staatskanzlei des Kantons Thurgau zum ersten Mal ein Video zur kantonalen Abstimmungsbotschaft veröffentlicht. Damit soll mehr Menschen der Zugang zur Abstimmung ermöglicht werden.

Quelle: YouTube / Kanton Thurgau

Kreuzlingen: Eschenwelke fordert ihre Opfer

Im Kreuzlinger Gebiet «Fuchslöcher» müssen aufgrund des Eschentriebsterbens rund 300 Bäume gefällt werden. Die Arbeiten sollen im Winter erfolgen. Rund ein Viertel der Baumarten im regionalen Wald sind Eschen. «Die meisten der etwa 300 Bäume, die wir in diesem 2,5 Hektaren grossen Gebiet fällen müssen, sind Eschen, aber auch andere Baumarten nehmen wir im Zug der Arbeiten aus dem Wald», erklärt Förster und Pro Forst-Betriebsleiter Tobias Fischer.

Die Arbeiten sollen, je nach Wetterlage, Ende November beginnen. «Wir hätten gerne über Wochen Minustemperaturen, darauf warten wollen wir aber nicht», sagt Tobias Fischer. Rund zwei Wochen werden die Arbeiten dauern. Nach solch grossen Eingriffen bestehe die Gefahr, dass bei starkem Schneefall oder Sturm grössere Schäden entstehen könnten.

Die vom Fällen betroffenen Bäume sind zwischen 30 und 100 Jahre alt. Auch das Holz kranker Eschen sei gut zu gebrauchen.

Förster und Pro Forst-Betriebsleiter Tobias Fischer zeigt einen von der Eschenwelke betroffenen Baum, der daher gefällt werden muss.

Förster und Pro Forst-Betriebsleiter Tobias Fischer zeigt einen von der Eschenwelke betroffenen Baum, der daher gefällt werden muss.

Bild: PD

Was ist die Eschenwelke?

Das Eschentriebsterben, auch bekannt als Eschenwelke, ist eine Baumkrankheit, die durch einen aus Ostasien stammenden Pilz Hymenoscyphus fraxineus verursacht wird. Der infektiöse Krankheitserreger wurde wahrscheinlich Anfang der 1990er-Jahre mit Pflanzenmaterial nach Europa eingeschleppt, wo er sich epidemisch ausgebreitet hat. In der Schweiz wurde der Pilz erstmals 2008 an Eschen im Kanton Basel festgestellt. Seit 2015 ist er in der gesamten Schweiz nachgewiesen.

Lösungssuche zu Diessenhofener Glockenstreit

Die evangelische Kirchgemeinde Diessenhofen sucht nach einer den Bewohnerinnen und Bewohnern genehmen Läuteordnung. Im vergangenen Jahr hat eine Anwohnerin eine Petition eingereicht, die das Abstellen des nächtlichen Glockengeläuts verlangt. Daraufhin wurde dieses für sechs Monate eingestellt. Anfang November startet die Kirchgemeinde nun eine Umfrage, die über das Schicksal des nächtlichen Uhrschlags entscheiden soll. Die finale Entscheidung trifft die Kirchgemeindeversammlung im März. Die Umfragebögen liegen in der Stadtkirche St.Dionysius auf und sind ebenfalls auf der Website der evangelischen Kirchgemeinde zu finden. (red)

Im vergangenen Jahr entbrannte ein Streit um das Glockengeläut der evangelischen Kirchgemeinde St.Dionysius in Diessenhofen.

Im vergangenen Jahr entbrannte ein Streit um das Glockengeläut der evangelischen Kirchgemeinde St.Dionysius in Diessenhofen.

Bild: PD

Bild des Tages: Herbsttau lässt Blumen glitzern

Der Tau lässt Blüten in der Sonne glitzern.

Der Tau lässt Blüten in der Sonne glitzern.

Bild: Helio Hickl

Wie mit Diamanten bestückt: So präsentieren sich die Blüten und Blätter auf einem Feld bei Dozwil, sobald sich der Herbstnebel lichtet. (red)

Der Turnverein Affeltrangen zeigt, was er kann

Die grosse Jugi setzte auf chice Outfits und menschliche Pyramiden, ...
4 Bilder
... die grosse Mädchenriege auf Tutus, Tanzeinlagen ...
... und leuchtende Socken.
Nach der Pause war die Reihe an der Frauenriege.

Die grosse Jugi setzte auf chice Outfits und menschliche Pyramiden, ...

Bilder: Christof Mattenberger

Am vergangenen Samstag führte der Turnverein Affeltrangen seine Turnshow unter dem Motto «Ein vo dene Täg …!» durch. Eröffnet wurde der Abend um 20.15 Uhr vom Kinderturnen. Es folgten vor der Pause die Jugendriegen mit Tanzeinlagen und Turnübungen.

Nach der Pause waren die aktiven Turnerinnen und Turner an der Reihe –ihre Show- und Turnelemente wurden begleitet von einer Sketchgruppe. Den Abschluss des Abends machte die Aktiv- und Damenriege mit ihrer Mitternachtsshow, ehe bei Livemusik in der Kaffeestube oder an der Bar weitergefeiert wurde.

Nach der Premiere vom Samstag finden kommenden Freitag und Samstag zwei weitere Turnshows in Affeltrangen statt. (red)

Die Leiterin der Parlamentsdienste verlässt den Kanton Thurgau

Ricarda Zurbuchen arbeitete 25 Jahre für den Kanton Thurgau.

Ricarda Zurbuchen arbeitete 25 Jahre für den Kanton Thurgau.

Bild: Andrea Stalder

Die Leiterin der Kanzleidienste und der Parlamentsdienste, Ricarda Zurbuchen, verlässt per 31. Januar 2023 die kantonale Verwaltung des Kantons Thurgau. Das schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung.

Ricarda Zurbuchen wechselte nach ersten Berufserfahrungen bei der Bundesanwaltschaft und bei den Parlamentsdiensten der eidgenössischen Räte im Mai 1997 ins Thurgauer Gesundheitsamt. 2004 zog es sie in die Staatskanzlei. Sie leitete während fünf Jahren die Regierungskanzlei und führt seither – in Personalunion – die Parlamentsdienste und die Kanzleidienste.

Zusammen mit ihrem Team sorgt sie für die Vorbereitung, Durchführung und Nachführung der Büro-, Kommissions- und Grossratssitzungen. Daneben leitet Ricarda Zurbuchen Projekte wie zuletzt die Einführung einer elektronischen Abstimmungsanlage für den Grossen Rat.

Im Bereich der Kanzleidienste führt sie stellvertretend das kantonale Wahl- und Abstimmungsbüro und vertritt den Staatsschreiber im administrativen Bereich. Nun hat sich Ricarda Zurbuchen entschieden, die kantonale Verwaltung per 31. Januar 2023 zu verlassen. Sie wird Geschäftsführerin eines ausserkantonalen Verbandes. Die Leitung der Dienststelle wird umgehend ausgeschrieben.

Vermisster 92-Jähriger leblos im See vor Arbon gefunden

Der vermisste Mann wurde tot im See bei Arbon gefunden.

Der vermisste Mann wurde tot im See bei Arbon gefunden.

Bild: Merita Kengji

Am Samstag hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Vermisstmeldung veröffentlicht und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Die Stadtpolizei St.Gallen suchte unter Mithilfe der Bevölkerung einen 92-jährigen Mann, welcher in St.Gallen als vermisst gemeldet war.

Am Montagabend wurde nun eine tote Person aufgefunden, wobei es sich um den Vermissten handelt. Oskar Schmucki, Sprecher der Stadtpolizei:

«Der Mann wurde leblos im See bei Arbon aufgefunden.»

Es gebe keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung. Auf die Vermisstmeldung gingen gemäss Mitteilung der Polizei mehrere Hinweise aus der Bevölkerung ein. Die Stadtpolizei St.Gallen bedankt sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe. (stapo/chs)

Schwer verletzte Frau in Rickenbach Sulz gefunden

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich lassen auf ein Gewaltdelikt schliessen.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich lassen auf ein Gewaltdelikt schliessen.

Symbolbild: Sandra Ardizzone / LTA

Am Sonntag kurz nach Mittag entdeckte eine Passantin zwischen Stadel (Winterthur) und Rickenbach Sulz (Gemeinde Rickenbach) eine schwer verletzte Frau und alarmierte unverzüglich den Notruf.

Den bisherigen Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich zufolge befand sich die 63-jährige Frau am Vormittag auf einem Spaziergang auf der Rickenbacherstrasse, als Sie unvermittelt durch einen unbekannten Mann angefallen und in ein Feld gezogen wurde. Der Täter fügte seinem Opfer schwere Verletzungen am ganzen Körper zu. Danach liess er die Frau regungslos im Feld liegen.

Personen, die Angaben zum Tathergang oder dem Täter machen können, oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48 48, in Verbindung zu setzen. (red)

Fussgängerin in Freidorf schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Beim Zusammenstoss wurde die Fussgängerin schwer verletzt.

Beim Zusammenstoss wurde die Fussgängerin schwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Am Montag kurz nach 16.30 Uhr war eine 34-jährige Autofahrerin auf der St.Gallerstrasse in Richtung Wittenbach unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es kurz vor der Verzweigung mit der Wilenstrasse zum Zusammenstoss mit einer Fussgängerin, die den Fussgängerstreifen überqueren wollte.

Die 19-Jährige wurde schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Abklärungen. Der betroffene Streckenabschnitt musste für rund vier Stunden gesperrt werden, die Feuerwehr Roggwil leitete den Verkehr um.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 zu melden. (kapo)

Halloween-Bilanz: Eier an Hausfassaden und einige Ruhestörungen

Die Halloween-Aktivitäten verliefen am Montagabend und in der Nacht zum Dienstag aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle. Rund ein Dutzend Meldungen sind eingegangen.

Einige Häuser wurden mit Eiern beworfen.

Einige Häuser wurden mit Eiern beworfen.

Bild: Archiv

Bis Dienstagmorgen gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale rund ein Dutzend Meldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. Bei der Mehrheit der Vorfälle handelte es sich um Eierwürfe an Hausfassaden. Wie es in einer entsprechenden Mitteilung der Polizei heisst, gingen weitere Meldungen wegen Ruhestörungen ein.

Die Kantonspolizei Thurgau war am Abend und in der Nacht mit zusätzlichen Patrouillen unterwegs. Jugendliche wurden auf gefährliche Gegenstände und Material für Sachbeschädigungen kontrolliert.

Da erfahrungsgemäss Sachbeschädigungen erst am Tag festgestellt werden, ist nicht auszuschliessen, dass sich noch weitere Geschädigte bei der Kantonspolizei Thurgau melden werden, wie die Polizei mitteilt. (kapo/chs)

Thurgauer des Tages: Alex Lengweiler hat bei Volley Luzern eingeschlagen

Wuchtig durch die Mitte: Alex Lengweiler hat sich in Luzern zum verlässlichen Skorer entwickelt.

Wuchtig durch die Mitte: Alex Lengweiler hat sich in Luzern zum verlässlichen Skorer entwickelt.

Bild: Manuela Jans-Koch

Er ist bei Volley Luzern so etwas wie der Mann der Stunde: Alex Lengweiler. Seine Ausbildung genoss der 21-Jährige bei Amriswil, verliess den Verein aber vor der letzten Saison. In der «Urner Zeitung» sagt der Gachnanger:

«Ich wäre in der Mitte nur die Nummer drei oder vier gewesen.»

Lengweiler zog nach Kanada, spielte in Toronto Universitäts-Volleyball und kehrte nach nur einem halben Jahr zurück. Seit diesem Sommer ist der 1,99-Meter-Mann bei Luzern unter Vertrag und hat sich in kürzester Zeit zum zweitbesten Skorer des Teams gemausert. Seine guten Leistungen blieben auch bei der Konkurrenz nicht unbemerkt – sie hat die Gegenwehr verstärkt.

Nach dem Spiel gegen Genf sagte Lengweiler, dessen Schwester Julie schon fünf Schweizer-Meister-Titel im Palmarès hat: «Ich hatte immer zwei oder sogar vier Hände gegen mich.» (ste)

Der Ostschweizer Fussballfunktionär des Jahres kommt aus Bischofszell

Lukas Studer, der die Nacht des Ostschweizer Fussballs moderierte, im Gespräch mit Ernst Kocherhans.

Lukas Studer, der die Nacht des Ostschweizer Fussballs moderierte, im Gespräch mit Ernst Kocherhans.

Bild: Benjamin Manser

Am Samstagabend ging in der Olma-Halle 9.1 in St.Gallen die 10. Nacht des Ostschweizer Fussballs über die Bühne. Zwei der vielen Ehrungen gingen dabei in den Kanton Thurgau. Ernst Kocherhans, der sich seit 1962 für den FC Bischofszell engagiert, wurde zum Funktionär des Jahres gekürt. Als fairstes Team der abgelaufenen Saison wurde zudem der FC Tobel-Affeltrangen ausgezeichnet.

Die Nacht des Ostschweizer Fussballs in der Olma-Halle 9.
15 Bilder
FCSG-Verteidiger Patrick Sutter wird an der Nacht des Ostschweizer Fussballs zum Spieler des Jahres gekürt.
Bernhard Russi (links) hielt die Laudation für Matthias Hüppi, der den Prix Courage gewinnt.
Die Nacht des Ostschweizer Fussballs in der Olma-Halle 9, auch FCSG-Captain Lukas Görtler ist vor Ort.
Die Nacht des Ostschweizer Fussballs in der Olma-Halle 9.
Der St.Galler Regierungsrat Stefan Kölliker und Bernhard Russi.
Der FCO Rheintal/Bodensee U15 wird Mannschaft des Jahres.
Peter Zeidler an der Nacht des Ostschweizer Fussballs in der Olma-Halle 9.
Martin Schönenberger erhält den Lifetime Award.
Valeria Iseli ist die Spielerin des Jahres.
Die Nacht des Ostschweizer Fussballs mit einem Auftritt der Band Hecht.
Die Nacht des Ostschweizer Fussballs mit einem Auftritt der Band Hecht.
Die Nacht des Ostschweizer Fussballs mit einem Auftritt der Band Hecht.

Die Nacht des Ostschweizer Fussballs in der Olma-Halle 9.

Bild: Benjamin Manser

Moderiert wurde der Anlass von Lukas Studer, für Unterhaltung sorgte die Luzerner Band «Hecht». (red)

Neubau für die Psychiatrische Klinik Münsterlingen

Der Neubau ist mit seinen vielen Fenstern offen gestaltet.

Der Neubau ist mit seinen vielen Fenstern offen gestaltet.

Bild: PD

Mit dem Haus T nimmt die Psychiatrische Klinik Münsterlingen am 16. November erstmals seit 40 Jahren und einen halben Monat früher als geplant einen Neubau in Betrieb.

Das neue, vier Stockwerke hohe Holzgebäude liegt direkt neben der Münsterlinger Gemeindeverwaltung und soll gemäss einer Medienmitteilung «ein ideales Milieu für die oft mehrwöchigen intensiven psychotherapeutischen Behandlungen schaffen».

Für die breite Öffentlichkeit veranstaltet die Pschiatrische Klinik Münsterlingen am Samstag, 12. November, von 10 bis 15 Uhr einen Tag der offenen Tür im Haus T. (red)

Die Hemishofer Brücke ist wieder frei befahrbar

Die Sanierung der Hemishofer Brücke ist fast abgeschlossen.

Die Sanierung der Hemishofer Brücke ist fast abgeschlossen.

Bild: Ernst Hunkeler

Die Vorhersage stimmte auf den Tag genau: Seit vergangenem Freitag ist die Autobrücke über den Rhein zwischen Wagenhausen und Hemishofen wieder beidseitig befahrbar. Wegen Frostschäden musste das 42 Jahre alte und 345 Meter lange Bauwerk saniert werden – 607 Tage lang war die Brücke teilweise gesperrt.

Jetzt sind zwar die Lichtsignale weg und die Wartezeiten an beiden Enden der Brücke damit Geschichte, ganz abgeschlossen ist die Sanierung aber noch nicht. Rot-weisse Baken stehen nach wie vor an der Kante zum verbreiterten Fussgänger- und Veloweg, und es fehlt noch der Mittelstreifen zwischen den beiden Fahrspuren. (red)

Der Kanton Thurgau vergibt Kultur-Beiträge in der Höhe von 150'000 Franken

Der Kanton Thurgau vergibt 2023 sechs Förderbeiträge.

Der Kanton Thurgau vergibt 2023 sechs Förderbeiträge.

Bild: Balz Kubli

Der Kanton Thurgau vergibt einmal jährlich Förderbeiträge an Kulturschaffende. «Sie haben zum Ziel, professionell tätige Thurgauer Kulturschaffende unmittelbar und personenbezogen zu unterstützen», schreibt der Kanton Thurgau in einer Mitteilung.

Im Jahr 2023 können sechs Förderbeiträge zu je 25‘000 Franken vergeben werden. Die Beiträge sollen – im Sinne eines Stipendiums – einen persönlichen und künstlerischen Entwicklungsschritt ermöglichen sowie Freiraum schaffen für eine gezielte Vertiefung oder Erweiterung der künstlerischen Kompetenzen.

Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zum Kanton Thurgau bis Ende Januar 2023. Dann entscheidet eine Fachjury über die Vergabe der Beiträge und überreicht sie im Juni 2023. (red)

Kreuzlinger Jahrmarkt: Endlich wieder das volle Programm

Kreuzlingen 31.10.2022 TG - Jahrmarkt Kreuzlingen

Kreuzlingen 31.10.2022 TG - Jahrmarkt Kreuzlingen

Marius Eckert

Der letzte Montag im Oktober ist in Kreuzlingen ein Feiertag, was aber nichts mit Halloween oder Allerheiligen zu tun hat. Alt und Jung freuen sich über den traditionellen Jahrmarkt im Stadtzentrum.

Nach zwei Jahren mit reduziertem Angebot geniessen die Besucher heuer wieder das volle Programm: Bahnenfahren auf dem Bärenplatz, durch die rund 330 Stände auf Hauptstrasse und der Löwenstrasse flanieren und dabei Bekannte treffen, viel Feines essen und die Stimmung geniessen. (ubr)

Thurgauer Kantonspolizei bittet am Tag des Einbruchschutzes um Mithilfe

In der dunklen Jahreszeit haben es Einbrecher oft leichter.

In der dunklen Jahreszeit haben es Einbrecher oft leichter.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Am heutigen nationalen Tag des Einbruchschutzes bittet die Kantonspolizei Thurgau die Bevölkerung um Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.

Die dunkle Jahreszeit mit der frühen Dämmerung erleichtere vielen Einbrechern die Arbeit, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung. Wenn am frühen Abend in einer Liegenschaft kein Licht brenne, sei meist auch niemand zu Hause. Die Kantonspolizei Thurgau schickt deshalb in den Herbst- und Wintermonaten vermehrt Patrouillen in Wohnquartiere. Gleichzeitig macht sie Vorschläge, wie das Einbruchrisiko gesenkt werden kann:

  • Fenster, Türen und Garagentore bei Abwesenheit immer schliessen und möglichst gut verriegeln
  • Fenster, Türen, Lichtschachtgitter mechanisch verstärken
  • Das Licht brennen oder den Fernseher laufen lassen
  • Schockbeleuchtung oder Alarmanlage einrichten

Wer in seinem Wohnquartier Einbrüche, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, soll dies sofort der Kantonspolizei Thurgau über die Notrufnummer 117 melden. Besonders hilfreich ist, wenn genaue Angeben zum Signalement der Täter (Anzahl, Kleidung, Statur, Fluchtrichtung, Fahrzeuge etc.) gemacht werden können. (red)

Cheftrainer des kriselnden FC Amriswil tritt per sofort zurück

Christoph Schenk wirft den Bettel hin.

Christoph Schenk wirft den Bettel hin.

Bild: Mario Gaccioli

Die Vereinsleitung des FC Amriswil teilt mit, dass Christoph Schenk sein Amt als Trainer der ersten Mannschaft per sofort abgibt. Als Gründe für den sofortigen Rücktritt gab Schenk einer Medienmitteilung zufolge nicht nur die sportliche Talfahrt der 1. Mannschaft an, sondern auch teils mangelhafte Einstellung und Bereitschaft innerhalb des Teams.

In der Gruppe 5 der 2. Liga interregional steht Amriswil nach elf Runden noch ohne Sieg da – mit zwei Punkten liegen die Oberthurgauer abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

Die Vereinsleitung des FC Amriswil bedauert Schenks Entscheid, kann ihn jedoch nachvollziehen. Die Verantwortlichen des FC Amriswil arbeiten mit Hochdruck daran, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen, und hoffen, sobald wie möglich informieren zu können. (red)

Bild des Tages: Ein Herz aus Gelbsenf in Schlatt

  Schlatt 29.10.2022 TG Bauer Michael Sommer in Schlatt pflanzt auf seinem Feld ein überdimensionales Gelbsenf-Herz an. © Benjamin Manser

Schlatt 29.10.2022 TG Bauer Michael Sommer in Schlatt pflanzt auf seinem Feld ein überdimensionales Gelbsenf-Herz an. © Benjamin Manser

Bild: Benjamin Manser

Der Landwirt Michael Sommer hat auf einem seiner Felder in Schlatt ein Herz aus Gelbsenf gesät. «Als Begrünung bietet sich Gelbsenf gut an, da er ungefähr eine Woche in der Vollblüte ist und bis zum ersten Frost blüht», sagt Sommer. Wer das Herz also bestaunen will, sollte das tun, bevor es zum ersten Mal so richtig kalt wird. (red)

Lorenz Weber tritt als Frauenfelder Gemeinderat zurück

Lorenz Weber sitzt für die GLP seit 2019 im Frauenfelder Gemeinderat.

Lorenz Weber sitzt für die GLP seit 2019 im Frauenfelder Gemeinderat.

Bild: PD

Die GLP-Fraktion braucht fürs letzte Halbjahr der laufenden Legislatur einen Ersatz, nachdem Lorenz Weber seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat per 30. November einreicht hat. Grund für den Rücktritt ist ein Wohnortwechsel, wie der Stadtrat mitteilt.

Weber gehört dem Stadtparlament seit Beginn der Legislatur 2019 an. Im Weiteren ist Weber Mitglied der Fachkommission Sicherheit und der Zivilschutzkommission ZSO des Bezirks Frauenfeld und Teil des Ratsbüros. Der Stadtrat hat die Stadtkanzlei mit dem Ersatzwahlverfahren beauftragt. Erste Ersatzkandidaten auf der GLP-Liste heissen Lucas Orellano, Rebecca Duewell und Yves Meur. (sko)

Der «Buume» in Frauenfeld baut wieder ein Weihnachtsdörfli auf

Wie 2020 soll auch dieses Jahr ein Weihnachtsdörfli vor dem Café-Restaurant Promenade entstehen.

Wie 2020 soll auch dieses Jahr ein Weihnachtsdörfli vor dem Café-Restaurant Promenade entstehen.

Bild: PD

Der «Buume» in Frauenfeld veranstaltet auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsdörfli. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf warme Feuerstellen, einen Glühweinstand und das Fondue-Stübli freuen.

Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft in Katar erwartet die Gäste in diesem Jahr ein Grossbildschirm, auf dem die Spiele der Schweizer Fussballnationalmannschaft verfolgt werden können. Markus Baumann, Besitzer des Café-Restaurant Promenade sagt:

«Die definitive Baubewilligung ist zwar noch ausstehend, aber wir sind bereit für den Aufbau.»

Das Weihnachtsdörfli soll am 15. November eröffnet werden. (ank)

Ostschweizerin des Tages: Linda Fäh im Babyglück

Linda Fäh war 2009 Miss Schweiz.

Linda Fäh war 2009 Miss Schweiz.

Bild: Mareycke Frehner

Für Linda Fäh geht ein Lebenstraum in Erfüllung: Die Schlagersängerin aus Benken erwartet Anfang 2023 ihr erstes Kind. Bereits vor rund drei Wochen feierten die 34-Jährige und ihr Gemahl Marco Dätwyler an einer Gender Reveal Party, dass das Paar einen Buben bekommt.

«Unsere Vorfreude ist einfach riesig», schrieb sie auf Instagram. Bereits dann war ein Babybauch zu erkennen. Auf einem neuen Beitrag der Ex-Miss-Schweiz ist jetzt aber deutlich zu sehen, dass der Bauch der Sängerin nochmals gewachsen ist. Zur Schweizer Illustrierten sagt Fäh:

«Wir wollen auf jeden Fall unkomplizierte Eltern werden.»

Die Ex-Miss-Schweiz hat stets betont, dass sie einmal gerne Mama werden möchte. Bevor sie sich in die Babypause verabschiedet, wolle Fäh aber noch bis November als Sängerin und Moderatorin auf der Bühne stehen. (chh)

Islikon: E-Bike-Fahrerin stürzt – Polizei sucht Zeugen

Am Samstagmorgen stürzte eine E-Bike-Fahrerin in Islikon, als sie von einem Lieferwagen überholt wird, teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Die 55-jährige Frau war gegen 10 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Gemäss bisherigen Kenntnissen, überholte ein Lieferwagen die E-Bike-Fahrerin. Die Frau geriet dabei zu nahe an den Randstein und stürzte. Sie zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu.

Der 46-jährige Lieferwagenfahrer bemerkte den Unfall und leistete zusammen mit einem Passanten Erste Hilfe. Da zum Unfall jedoch unterschiedliche Aussagen gemacht wurden, sucht die Kantonspolizei Thurgau nun Zeugen. Wer Angaben zum Unfall machen kann wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. (kapo/vit)

Brand von Sattelanhänger in Bischofszell

In der Nacht zum Sonntag brannte auf einem Firmengelände in Bischofszell ein Sattelanhänger. Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung schreibt, alarmierten kurz nach 2 Uhr mehrere Personen die Kantonale Notrufzentrale und meldeten den Brand auf einem Firmenareal an der Sulgerstrasse. Die Feuerwehr Bischofszell sei rasch vor Ort gewesen und löschte den brennenden Sattelanhänger.

Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.

Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Gemäss Communiqué wurde niemand verletzt. Weshalb der Anhänger in Brand geriet, sei Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau. Der Sachschaden könne noch nicht beziffert werden. (kapo)

Gemeindepräsidium Münsterlingen: Beide Kandidaten scheitern am absoluten Mehr

Kandidat Urs Arpagaus liegt nach dem ersten Wahlgang in Front.

Kandidat Urs Arpagaus liegt nach dem ersten Wahlgang in Front.

Bild: Urs Brüschweiler

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Münsterlingen müssen am 27. November noch einmal an die Urne. Beim heutigen ersten Wahlgang für die Nachfolge von Gemeindepräsident René Walther scheiterten beide Kandidaten am absoluten Mehr von 266. 

- Urs Arpagaus aus Kradolf erhielt 225 Stimmen.

- Hans-Jörg Saner aus Landschlacht erhielt 214 Stimmen.

Dass von zwei Kandidaten keiner das absolute Mehr erreicht, liegt daran, dass mit 91 relativ viele Stimmen auf Vereinzelte fielen und sie mit nur elf Stimmen Unterschied sehr nahe beieinander liegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 33 Prozent. 

 Alkoholisierten Motorradfahrer in Diessenhofen aus dem Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Diessenhofen einen alkoholisierten Motorradfahrer aus dem Verkehr gezogen. Wie es in einer Medienmitteilung vom Sonntag heisst, haben die Einsatzkräfte um kurz vor 2 Uhr einen Motorradfahrer an der Steinerstrasse kontrolliert. Die Atemalkoholprobe habe beim 20-jährigen Schweizer einen Wert von 0,72 mg/l ergeben. Der Lernfahrausweis sei dem Mann abgenommen worden und er werde bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo)

Beim 20-jährigen Schweizer wurde ein Wert von 0,72 mg/l gemessen.

Beim 20-jährigen Schweizer wurde ein Wert von 0,72 mg/l gemessen.

Symbolbild: Valentin Flauraud / KEYSTONE