Thurgau-Ticker
Summerdays Arbon: Polizei zieht positive Bilanz +++ Schwer betrunken am Steuer +++ Auto überschlägt sich und landet auf Bahngleis

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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«Keine nennenswerten Vorkommnisse am Summerdays»: Polizei zieht positive Bilanz

Die Kantonspolizei Thurgau zieht eine positive Summerdays-Bilanz. Das Festival in Arbon verlief am Freitag und Samstag friedlich.

Hatten wenig zu tun: Polizisten am Summerdays in Arbon.

Hatten wenig zu tun: Polizisten am Summerdays in Arbon.

Bild: Kapo TG

Am Freitag und Samstag war die Kantonspolizei Thurgau mit mehreren Patrouillen im Bereich des Festgeländes unterwegs. Zusätzlich stand die Seepolizei auf dem Wasser im Einsatz. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, zieht die Kantonspolizei Thurgau eine positive Bilanz: «Das Festival verlief friedlich, es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.» Auch der An- und Abreiseverkehr verlief problemlos. (kapo/chs)

Frau fährt schwer betrunken nachts durch Hefenhofen

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Hefenhofen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.

Die betrunkene Autofahrerin musste den Autoschlüssel abgeben.

Die betrunkene Autofahrerin musste den Autoschlüssel abgeben.

Bild: Keystone

Um 1.50 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Grundholzstrasse eine Autofahrerin, die zuvor gemäss Mitteilung der Polizei durch ihre Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe bei der 36-jährigen Deutschen einen Wert von 1,01 mg/l (2,02 Promille) ergab, wurde ihr Führerausweis zu handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/chs)

Auto überschlägt sich in Hohentannen und landet auf Bahngleis

Eine Autofahrerin wurde am Samstag bei einem Selbstunfall in Hohentannen leicht verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.

Die Autofahrerin wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Die Autofahrerin wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Bild: Kapo TG

Die 45-jährige Autofahrerin war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz nach 6.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Kradolf in Richtung Bischofszell unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet sie rechts von der Strasse ab und kollidierte mit einem Signalständer. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Fahrzeug und kam gemäss Mitteilung der Polizei auf dem Bahngleis zum Stillstand.

Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. (kapo/chs)

TZ-Piraten unterwegs am Summerdays-Festival in Arbon

Sheila Eggmann und Ralph Ribi auf ungewöhnlicher Reportage.

Sheila Eggmann und Ralph Ribi auf ungewöhnlicher Reportage.

Bild: Noëlle Graf

TZ-Piraten auf Reportage: Fotograf Ralph Ribi und Redaktorin Sheila Eggmann besuchen die Böötler am Summerdays-Festival in Arbon. Die Geschichte dazu lesen Sie hier.

Thurgauer Fussballer schiessen ihre Klubs in die Conference League

Der Frauenfelder Fabian Frei und der Egnacher Michael Lang bei der Ankunft auf dem Flughafen Malaga im FCB-Wintertrainingslager 2018.

Der Frauenfelder Fabian Frei und der Egnacher Michael Lang bei der Ankunft auf dem Flughafen Malaga im FCB-Wintertrainingslager 2018.

Bild: Manuel Nagel (Malaga, Januar 2018)

Welch ein triumphaler Abend für die Fussballer des FC Basel und des FC Vaduz. Vier Fussballer aus dem Thurgau stehen nicht nur mittendrin, sie erzielen auch sämtliche drei Treffer.

Der FC Basel musste einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel bei ZSKA Sofia aufholen. In der 66. Minute gelang dem Frauenfelder Fabian Frei das 1:0, und der Egnacher Michael Lang traf dann sechs Minuten vor Spielende zum 2:0, was dem FCB die Türe zur Gruppenphase in der Conference League erst öffnete. Wichtig war auch, dass Goalie Marwin Hitz aus Freidorf sein Tor reinhielt und zu Null spielte.

Dario Ulrich und Tunahan Cicek jubeln nach Ciceks Tor zum 1:0 am beim Rückspiel im Play-off zur Europa Conference League zwischen SK Rapid Wien und FC Vaduz.

Dario Ulrich und Tunahan Cicek jubeln nach Ciceks Tor zum 1:0 am beim Rückspiel im Play-off zur Europa Conference League zwischen SK Rapid Wien und FC Vaduz.

Bild: Georg Hochmuth (Wien, 25. August 2022)

Die Sensation gelang aber Vaduz beim österreichischen Rekordmeister Rapid Wien. Nach dem 1:1 im Hinspiel zu Hause mussten nun die Kicker aus dem Fürstentum gewinnen – und das taten sie. Den entscheidenden Treffer schoss Tunahan Cicek aus Arbon in der 22. Minute. Zudem stand mit Cedric Gasser noch ein Steinacher auf dem Feld. Gleich vier Spieler aus der Region Arbon sorgten also für Furore im Europacup. (man)

«Seeliebi 9320» unmittelbar vor Eröffnung

Das «Seeliebi 9320» steht bereits.

Das «Seeliebi 9320» steht bereits.

Bild: Noëlle Graf

Désirée Fatzers «Seeliebi 9320» sollte in Kürze eröffnen. Das Holzhaus steht endlich an seinem Platz an der Seepromenade in Arbon. Die Vorbereitungen sind voll im Gange. Gegenüber der Felix Zeitung sagte Fatzer, dass sie pünktlich zum Start des Summerdays Festivals starten möchte. Es ist noch offen, wie lange das Bistro für den Rest des Jahres geöffnet bleibt. Im Mai waren die Baubewilligungen des Kantons da. Die Eröffnung verzögerte sich laut Fatzer wegen Personalmangel und baulichen Massnahmen, die sie abklären musste. Neben dem «Coffee to go» trailer von Micha Schranz dürfte mit der «Seeliebi» bald das zweite Gastroprojekt an der Seepromenade Betrieb aufnehmen. (nog)

«Ein Schwingerkönig-Menü wird es nicht geben»

Spitzenköchin Vreni Giger drückt am Sonntag ihrem Neffen die Daumen fürs «Eidgenössische».

Spitzenköchin Vreni Giger drückt am Sonntag ihrem Neffen die Daumen fürs «Eidgenössische».

Bild: PD

Früher sei sie gelegentlich auch an Schwingfesten mit dabei gewesen. Heute schaue sie sich diese im TV oder online an, sagt die Thurgauer Spitzenköchin Vreni Giger.

«Ich finde keine Zeit, um an Sonntagen an die Schwingfeste zu gehen, dann ist bei uns im Restaurant immer sehr viel los.»

Exzellenz liegt in der Familie, denn Vreni Giger ist die Tante von Spitzenschwinger Samuel «Sämi» Giger. Ob sie ein spezielles Königsmenü zu Ehren von ihrem Neffen kreiere, wenn er am Sonntag das Eidgenössische gewinne? Sie verneint und sagt:

«Nein, das mache ich nicht. Ich bin dann einfach wahnsinnig stolz auf ihn.»

Plakatflut in Kreuzlingen wurde nicht wirksam bekämpft

Drei Plakate auf einen Blick am Kreuzlinger Boulevard.

Drei Plakate auf einen Blick am Kreuzlinger Boulevard.

Bild: Urs Brüschweiler

In Kreuzlingen tobt der Stadtratswahlkampf im Hinblick auf den 25. September. Entsprechend ist das Stadtzentrum zurzeit wieder dekoriert mit Plakaten. Mitte-Gemeinderat Thomas Pleuler wollte 2020 mit einem Vorstoss diese Flut eindämmen. «Der Boulevard gleicht vor den Wahlen jeweils einer Fasnachtsumzugsroute.» Tatsächlich passte der Stadtrat vergangenes Jahr die Richtlinien für politische Werbung an. 15 statt 25 Plakate sind seither pro Kandidierendem noch erlaubt, nur zwei Exemplare davon am Boulevard. «Es sieht leider nicht viel besser aus», beschreibt Pleuler die aktuelle Situation. Acht Kandidierende ergäben halt immer noch eine hohe Zahl. Und vermutlich seien früher die Möglichkeiten gar nicht ausgeschöpft worden, sagt der Gemeinderat. «Schade.»  (ubr)

Die Schwinger taufen den Egnacher Muni

Der Siegermuni des Kantonalschwingfests 2023 heisst Amber.

Der Siegermuni des Kantonalschwingfests 2023 heisst Amber.

Bild: PD

Am Thurgauer Kantonalschwingfest messen sich bald wieder die «Bösen». Und kämpfen um den Sieg. Das nächste Kantonalschwingfest findet im April 2023 in Egnach statt. Wie im Schwingsport üblich, wird auch im Oberthurgauer Dorf um einen Siegermuni geschwungen. Seit vergangenem Samstag hat dieser nun auch einen Namen. Er heisst Amber. Die Verantwortlichen haben ihn feierlich getauft. (tva)

Münsterlingen: Zwei Namen für die Wahl ins Gemeindepräsidium

Die Münsterlinger Gemeindeverwaltung braucht einen neuen Chef.

Die Münsterlinger Gemeindeverwaltung braucht einen neuen Chef. 

Bild: Barbara Hettich

Die Findungskommission für die Nachfolge von Gemeindepräsident René Walther in Münsterlingen hat die Namen der zwei Kandidaten bekannt gegeben, welche sie am 30. Oktober zur Wahl vorschlägt:

- Urs Arpagaus mit Jahrgang 1967. Er wohnt mit seiner Lebenspartnerin in Kradolf.
- Marius Stucki mit Jahrgang 1987. Er wohnt mit seiner Lebenspartnerin in Winterthur.

Der Wahlvorschlag der neunköpfige Gruppe sei das Ergebnis eines  intensiven Such- und Auswahlprozesses, heisst es in einer Mitteilung. Insgesamt seien bei der Kommission drei Bewerbungen eingegangen. Mit allen Bewerbern seien Gespräche geführt worden, worauf eine Person ihre Bewerbung wieder zurückgezogen habe. «Die Mitglieder der Findungskommission konnten sich in persönlichen Gesprächen davon überzeugen, dass die empfohlenen Kandidaten mit einer offenen Kommunikation, ihrer Einsatzbereitschaft und ihrer beruflichen Erfahrungen ein fundiertes Rüstzeug für das Amt mitbringen.»

Die offizielle Frist zur Einreichung von Kandidaturen endet erst am 5. September. Die Wahl findet am 30. Oktober statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 27. November 2022 statt. Stellenantritt wird voraussichtlich der 1. Januar 2023 sein. Am 27. September 2022 um 19.00 Uhr findet ein Podiumsgespräch mit sämtlichen Kandidaten in der Bächlihalle in Scherzingen statt.

Frauenfeld: Alkoholisiert verunfallt

Das Auto musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden, der Lenker blieb unverletzt.

Das Auto musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden, der Lenker blieb unverletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Autofahrer war gestern Donnerstag gegen 23 Uhr in Frauenfeld auf der Försterhausstrasse in Richtung Thundorferstrasse unterwegs. Gemäss bisheriger Erkenntnisse der Kantonspolizei Thurgau kam der 32-Jährige in der scharfen Linkskurve rechts von der Strasse ab und durchbrach den Holzzaun. Das Fahrzeug kippte im Bachbett zur Seite und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Weil die Atemalkoholprobe beim Schweizer einen Wert von 0,81 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Altishausen: Mit Auto geflüchtet

Kurz vor 16.30 Uhr gestern Donnerstag wollten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit auf der Siegershauserstrasse in Altishausen einen Autofahrer zur Kontrolle anhalten. Der Lenker missachtete das Haltezeichen und flüchtete in Richtung Weinfelden. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen ebenfalls die Verfolgung des Fahrzeugs auf und errichteten an der Dufourstrasse in Weinfelden eine Strassensperre. Der 18-jährige Mann konnte darauf angehalten und festgenommen werden.

Abklärungen ergaben, dass das Auto nicht eingelöst war und kein Versicherungsschutz bestand. Der Schweizer war trotz Entzug des Lernfahrausweises und in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Die Staatsanwaltschaft ordnete bei dem Mann eine Blutentnahme und Urinprobe an.

Steckborn: Nach Raub festgenommen

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wurde am Montag kurz nach 22.45 Uhr eine 69-Jährige auf der Sandtöbelistrasse in Steckborn durch einen Mann angegriffen. Dabei entriss der Täter dem Opfer die Einkaufstasche und flüchtete.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kurze Zeit später einen 18-jährigen Eritreer festnehmen. Die weiteren Ermittlungen werden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Frauenfeld geführt.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zur Tat machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 058 345 26 00 zu melden.

Nahaufnahme der Rüebliraupe

TZ-Leserin Andrea Taverna hat diese Rüebliraupe am Ende eines Zierlauchs fotografiert. En Guete!

Grosser antiker Verteidigungsgraben in Stein am Rhein entdeckt

Mit dem Bagger musste der Graben ausgehoben werden.

Mit dem Bagger musste der Graben ausgehoben werden.

Bild: Kantonsarchäologie Schaffhausen

Die Kantonsarchäologie Schaffhausen ist bei Ausgrabungen in Stein am Rhein auf einen mächtigen Verteidigungsgraben gestossen. Er gehörte zum römischen Kastell und schützte dieses vor feindlichen Angriffen. Er wurde kurz vor 300 nach Christus erbaut. Der Verteidigungsgraben weist beeindruckende Masse aus, er ist 16 Meter breit und fünf Meter tief. Die Entdeckung ist fast einmalig, auch in den Dimensionen sucht der Graben seinesgleichen, schreibt der Kanton Schaffhausen in einer Mitteilung. Andere Verteidigungsgräben aus spätrömischer Zeit, so beispielsweise in Arbon oder Kaiseraugst (BL) sind rund zehn Meter breit und bis zu maximal drei Meter tief. (red)

Gelb eingezeichnet das frühere Kastell. Rechts in blau zu sehen ist der grosse Verteidigungsgraben.

Gelb eingezeichnet das frühere Kastell. Rechts in blau zu sehen ist der grosse Verteidigungsgraben.

Bild: Kantonsarchäologie Schaffhausen

Podestplätze für Beachvolleyballerinnen

Das Duo Obrist/Thalmann spielt sich zur Silbermedaille.

Das Duo Obrist/Thalmann spielt sich zur Silbermedaille.

Bild: PD/Volley Luzern

An den U15-Schweizermeisterschaften im Beachvolleyball schafften es gleich zwei Teams des VBC Aadorf aufs Podest: Das Duo Bach/Vontobel verlor zwar das Auftaktspiel, musste sich danach aber erst im Halbfinal geschlagen geben. Das kleine Final um die Plätze 3 und 4 gewannen die beiden Frauen dann wieder souverän und freuten sich dementsprechend über die Bronzemedaille. Obrist/Thalmann qualifizierten sich mit vier Siegen in Folge gar für das Finalspiel. Dieses verloren sie dann knapp und durften sich überglücklich die Silbermedaille umhängen lassen. (red)

Ständerat Jakob Stark hält Rede zur Brückenfeier

Gemeinderätin Andrea Zuberbühler spendet Jakob Stark, dem Festredner, Licht.

Gemeinderätin Andrea Zuberbühler spendet Jakob Stark, dem Festredner, Licht.

Bild: Georg Stelzner

Die Einwohner von Kradolf und Schönenberg feierten am Mittwochabend die Einweihung der ersten Thurbrücke vor 150 Jahren. Am 24. August 1872 löste eine Stahlfachbrücke den seit vielen Jahrhunderten bestehenden Fährbetrieb ab. Seither gab es zwei weitere Brücken; die heutige wurde 1998 ihrer Bestimmung übergeben. Ständerat Jakob Stark wies in seiner Rede auf die weitreichenden Konsequenzen des permanenten, künstlichen Flussübergangs hin. Dadurch sei zusammengewachsen, was zusammengehöre, sagte der Buhwiler Politiker. Das eigentliche Jubiläumsfest wird am ersten Septemberwochenende 2023 gefeiert. (st)

Treffen der Finanzminister im Thurgau

Bundesrat Ueli Maurer hat sich in Eschenz mit anderen deutschsprachigen Finanzministern getroffen. Das schreibt der Bund auf Twitter. Unter anderem dabei war auch der deutsche Finanzminister, Christian Lindner von der deutschen FDP. (red)

Polizei kontrolliert betrunkenen Autofahrer

Die Kantonspolizei Thurgau hat einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Die Kantonspolizei Thurgau hat einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Märstetten einen alkoholisierten Autofahrer kontrolliert. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 18 Uhr an der Alte Gillhofstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 71-jährigen Schweizer einen Wert von 0,48 mg/l ergab (rund 1 Promille), wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)

Ungewohnte Beratungsrunden um Fernwärme-Reglement

Der Gemeinderat Frauenfeld tagt im Rathaus, noch mit Coronaabstandsregeln.

Der Gemeinderat Frauenfeld tagt im Rathaus, noch mit Coronaabstandsregeln.

Bild: Donato Caspari (Frauenfeld, 23.02.2022)

Die gute Nachricht zuerst, die Volksabstimmung vom 25. September über die beiden Kredite der Stadt Frauenfeld für den Ausbau des Fernwärmenetzes in Höhe von gesamthaft 40 Millionen Franken ist nicht gefährdet. Das Reglement über die Errichtung und den Betrieb von Fernwärmeversorgungen muss aber mit einer dritten Lesung einen weiteren Umweg machen, wie der Gemeinderat an seiner Sitzung vom Mittwochabend im Rathaus entschieden hat (16 Ja-, 14 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen). Vorausgegangen waren hitzige Diskussionen, ungewohnte Beratungsrunden sowie ein erfolgloser Rückweisungsantrag.

Weitestgehend unbestritten und überdeutlich (29 Ja-, 0 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen) ging das zweite Geschäft über die Bühne. Der Gemeinderat bewilligte einen Kredit von 620’000 Franken für den Bau der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus Schlossbadi Frauenfeld, der aktuell und noch bis im Herbst 2023 für rund 40 Millionen Franken gebaut wird. (sko)

Neugeborenes Kälbli büxt aus, Polizei bringts zurück

Das Kälbli auf dem zurück zur Mutterkuh.

Das Kälbli auf dem zurück zur Mutterkuh.

Bild: Kapo/Facebook

(red) Das erst wenige Stunden alte Kalb machte sich kurz nach Mitternacht zum Samstag auf die Beine, schreibt die Kantonspolizei Thurgau auf Facebook. In Niederneunforn stand es dann auf der Schaffhauserstrasse und riskierte sein junges Leben. Eine Autofahrerin entschärfte zusammen mit ihrem Mann die Situation und alarmierte die Einsatzkräfte, berichten die Ordnungshüter weiter. Die Mutterkuh rief von der Weide her schon lautstark ihrem Nachwuchs. «Unsere Polizisten konnten den Besitzer verständigen und mit Hilfe eines benachbarten Landwirts das Kälbchen zur frisch gebackenen Mutter zurückbringen. Happy End sagen wir und bedanken uns für die Mithilfe aller Beteiligten.»

Der «Lichtensteiger Ötzi» aus dem Thurgau soll wieder ins Rampenlicht

Möchte den Lichtensteiger Ötzi verschieben: Thomas «Fri» Freydl vom Künstlerkollektiv Ohm41.

Möchte den Lichtensteiger Ötzi verschieben: Thomas «Fri» Freydl vom Künstlerkollektiv Ohm41.

Sascha Erni

(red) «Der verlorene Schatten», im Volksmund «Lichtensteiger Ötzi» genannt, war ein Auftragswerk der UBS für ihren damaligen Standort in Lichtensteig. Geschaffen wurde die Skulptur 1986 vom Thurgauer Bildhauer Stefan Kreier. Umgehend sorgte der grosse, nackte Mann für heftige Diskussionen im Städtchen. Er verschwand schliesslich von der pominenten Lage an der Hauptgasse der St. Galler Gemeinde in eine Ecke des Stadthauses. Am Samstag nun will ihn ein Künstlerkollektiv im Rahmen eins Kunstumzugs wieder an den alten Standort und ins Rampenlicht holen. Ob die Züglete gelingt, die alten Diskussionen wieder aufflammen und vorallem das nackte Männlein dann dort stehen bleiben darf, ist offen. 

Tanzende Modellflugzeuge zum Vereinsjubiläum

Die tanzende Extra 330 SC

Die tanzende Extra 330 SC

Bild: PD/Roland Müller

Die Modellfluggruppe Diessenhofen und Umgebung feierte am Wochenende auf dem Modellflugplatz Truttikon ZH ihr 55-Jahr-Jubiläum.
Zu bestaunen gab es Modellflug in allen Facetten - vom Segelflugzeug bis zum Pulse-Jet. Erfahrene Piloten aus der ganzen Schweiz sorgten für viel Show und Spektakel.

Redinghaus Frauenfeld erstrahlt in neuem Glanz

Bauarbeiter entfernen die letzten Elemente der Baugerüste.

Bauarbeiter entfernen die letzten Elemente der Baugerüste.

Bild: Samuel Koch

Kreditbewilligung 2019, Verzögerungen 2020 und 2021, Baustart 2022: Das ist kurz zusammengefasst die Geschichte zur jüngsten Sanierung des Redinghauses in der Altstadt Frauenfeld – immerhin das ehemalige Regierungsgebäude des Kantons Thurgau und seit 2005 im Besitz der Stadt Frauenfeld. Der Gemeinderat bewilligte im Februar 2019 einen Kredit in Höhe von 621’000 Franken für die Sanierung von Fassade und Fenstern. Wegen Verzögerungen musste der Baustart bis im vergangenen März warten. Mittlerweile ist die Sanierung abgeschlossen, weshalb Bauarbeiter am Mittwoch die letzten Gerüste von der Baustelle transportierten. Das Redinghaus erstrahlt nun in neuem Glanz. (sko)

J70-Segelboote kämpfen vor Kreuzlingen um die Schweizermeisterschaft

:Vom Freitag 26. bis Sonntag 28. August segelt die J70-Klasse vor Kreuzlingen um den Schweizermeistertitel. Es werden circa 33  Teams an den Wettfahrten teilnehmen.

:Vom Freitag 26. bis Sonntag 28. August segelt die J70-Klasse vor Kreuzlingen um den Schweizermeistertitel. Es werden circa 33 Teams an den Wettfahrten teilnehmen.

Bild: PD/Claudia Somm

(red) In der J70 Klasse segelt die schweizerische und auch die internationale Elite des Segelsports. Nicht verwunderlich, dass an der internationalen J70 Schweizermeisterschaft vom 26. bis 28. August in Kreuzlingen 20 Schweizer Top Teams vom Genfersee bis zum Bodensee an den Start gehen, genauso wie 11 Teams aus Deutschland und 2 aus Österreich. Die Spitze ist so dicht, dass mindestens 10 Teams sich Chancen auf Titel und Medaillen ausrechnen können.

Der Yacht-Club Kreuzlingen organisiert in diesem Jahr nach der Swiss Sailing Super League im Juni bereits die zweite hochkarätige Segelregatta vor Kreuzlingen. Der tiefe Wasserstand stellt die Organisation und Hafenmeister Mariano Grosso aber auch vor spezielle Herausforderungen. Für alle Boote mussten und konnten Liegeplätze mit ausreichend Wassertiefe im Hafen gefunden werden. Die Regatten sind durch den Wasserstand allerdings nicht beeinträchtigt.

Trifft der prognostizierte Ostwind ein, werden Start und Ziel vom Land aus im Bereich Seeburg - Hafen Seegarten gut zu beobachten sein: die Möglichkeit besten Segelsport direkt vor Ort mitverfolgen zu können. Der Start zur 1. Wettfahrt ist auf den Freitag 11 Uhr geplant. Samstag und Sonntag wird die Startbereitschaft bereits auf 9 Uhr festgelegt.

Taucher findet Handgranate im Seerhein

Im Seerhein fand ein Schnorchler ein gefährliches Relikt aus dem 2. Weltkrieg.

Im Seerhein fand ein Schnorchler ein gefährliches Relikt aus dem 2. Weltkrieg.

Bild: PD

(red) Ein Mann fand am Dienstagabend im Seerhein eine Handgranate beim Schnorcheln.  Er brachte die Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg an Land und verständigte die Konstanzer Polizei. Diese sperrte den Bereich rund um das Sprengmittel ab. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kümmerte sich anschliessend um die Bergung der Handgranate. Der Konstanzer Wintersteig war aufgrund des Einsatzes für etwa zwei Stunden gesperrt, es kam ansonsten zu keinen grösseren Beeinträchtigungen oder Gefährdungen.

Die Deutsche Polizei bittet in diesem Zusammenhang, solche gefährlichen Fundstücke an Ort und Stelle zu belassen, Abstand zu nehmen und die Polizei zu verständigen. Das gilt auch, wenn der Finder sich nicht ganz sicher ist, ob es sich um ein Kampfmittel handeln könnte. Alte Kampfmittel, beispielsweise aus dem Zweiten Weltkrieg, können sich durchaus noch entzünden oder explodieren, wenn sie bewegt werden oder zum Beispiel mit Sauerstoff in Kontakt kommen.

Peruanisches Restaurant und zwei weitere Neueröffnungen in der Frauenfelder Altstadt

Rodolfo Facundo, Geschäftsführer Miski Takiy, Christoph Anneler, Bereichsleiter Liegenschaftenverwaltung und Luchiya Santabarbara, Geschäftsleiterin Santabarbara Interior Design vor den Liegenschaften an der Freie-Strasse 15 und 17.

Rodolfo Facundo, Geschäftsführer Miski Takiy, Christoph Anneler, Bereichsleiter Liegenschaftenverwaltung und Luchiya Santabarbara, Geschäftsleiterin Santabarbara Interior Design vor den Liegenschaften an der Freie-Strasse 15 und 17.

Bild: PD/Stadt Frauenfeld

(red) Vor rund einem halben Jahr übernahm die Stadt Frauenfeld drei Liegenschaften in der Altstadt an der Freie-Strasse 15-19 mit dem Ziel, die Innenstadt weiter zu beleben und das Angebot für Kundinnen und Kunden möglichst vielfältig zu gestalten. Am 1. September eröffnet im ehemaligen Restaurant «Cittadella» nun ein Gastrobetrieb, am 10. September folgen zwei Ladenkonzepte. Mit dem in der Region bereits bekannten, peruanischen Restaurant «Miski Takiy» konnte das städtische Gastronomieangebot mit etwas Neuem erweitert werden. In das Ladenlokal an der Freie-Strasse 17 ziehen «Lik & Ley» und «Santabarbara Interior Design». Die beiden Läden ergänzen die Frauenfelder Detailhandelslandschaft mit Babyaccessoires respektive Inneneinrichtungsgegenständen.

Spital Thurgau beschafft vier neue Rettungswagen

Standortleiter Yves Adjetey, Lukas Hepp (Admin. Leiter), Simon Kummer (Fachverantwortlicher Technik), und Standortleiter Christian Hollenstein stehen zwischen den neuen beiden Fahrzeugen.

Standortleiter Yves Adjetey, Lukas Hepp (Admin. Leiter), Simon Kummer (Fachverantwortlicher Technik), und Standortleiter Christian Hollenstein stehen zwischen den neuen beiden Fahrzeugen.

Bild: PD

Die Spital Thurgau investiert weiter in die rettungsdienstliche Erstversorgung und erneuert ihre Fahrzeugflotte. Am 19. August wurden dem Rettungsdienst die ersten zwei von vier neuen Rettungswagen übergeben. Die beiden ausgelieferten Fahrzeuge haben noch gleichentags den operativen Betrieb aufgenommen und sind in Zukunft auf den Thurgauer Strassen unterwegs. Die beiden anderen Fahrzeuge werden in den nächsten Wochen in Betrieb genommen.

Die Spital Thurgau betreibt einen der beiden Rettungsdienste im Kanton Thurgau. Rund 70 fachlich versierte Mitarbeitende verteilt auf fünf Basen leisten jährlich rund 11'000 Rettungseinsätze im ganzen Kantonsgebiet. Um jederzeit schnellstmöglich mit der erforderlichen medizinischen Ausrüstung am Einsatzort zu sein, unterhält der Rettungsdienst einen Fahrzeugpark mit 9 Rettungswagen und 3 Notarzteinsatzfahrzeugen. Insgesamt beträgt die jährliche Fahrleistung fast eine halbe Million Kilometer. (red)

351 Kinder und Jugendliche am UBS Kids Cup Final

Morgen Mittwoch findet auf dem Burgerfeld Kreuzlingen der Thurgauer Final des UBS Kids Cup 2022 statt. Die Leichtathletiktalente starten ab 16.30 Uhr. Das Interesse am Final scheint gross, 351 der Qualifizierten haben sich für den Final angemeldet. Sie eifern ihren Vorbildern nach. Eines davon, Yasmin Giger. Sie hat als Jugendliche den UBS Kids Cup gewonnen, heute startet sie an Welt- und Europameisterschaften. Am Mittwoch turnt sie mit den Finalisten ein und verteilt Autogramme. Der Thurgauer Final wird von Amriswil Athletics durchgeführt.

Eselspinguine des Sea Life ziehen nach Frankreich um

Die Eselspinguine im Sea Life in Konstanz müssen temporär ins französische Brest umziehen.

Die Eselspinguine im Sea Life in Konstanz müssen temporär ins französische Brest umziehen.

Bild: PD

Das Sea Life in Konstanz bereitet sich auf die Umbauarbeiten vor. Ab dem 5. September ist das Aquarium auf Klein Venedig geschlossen und umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten werden starten. Wer die Unterwasserwelt noch in diesem Jahr sehen möchte, muss das die kommenden zwei Wochen tun.

ins französischeAls Erstes sind nun die zehn Eselspinguine umgezogen. Aufgrund ihrer bevorstehenden Mauser haben sie schon vorab ihre Reise nach Frankreich angetreten, von wo aus sie dann nach den Umbauarbeiten wieder nach Konstanz zurückkehren werden. Ihr vorübergehendes Zuhause im Océanopolis in Brest kennen sie bereits, dort sind sie geschlüpft. David Garcia, der Leiter der Aquaristik des Sea Life Konstanz, freut sich über die Unterkunft im Nachbarland:

«Wir sind glücklich, dass das Océanopolis den Pinguinen ein schönes Zuhause für die Zeit der Renovierung bieten kann.»

Noch bis zum 4. September ist die Unterwasserwelt für kleine und grosse Besucher geöffnet. Die Umbauzeit wird dann mehrere Monate betragen und die Wiedereröffnung des neu gestalteten Aquariums ist für Frühjahr 2023 geplant, und auch somit auch die Rückkehr der Unterwasserbewohner – ganz besonders der Eselspinguine.

Blutbuche im Seeburgpark muss gefällt werden

Die Zwillingsblutbuche im Seeburgpark.

Die Zwillingsblutbuche im Seeburgpark.

Bild: PD

Eine Blutbuche im Seeburgpark muss notfallmässig gefällt werden. Ihr Stamm ist morsch und weist einen grossen Riss auf. In diesem schlechten Zustand könnte die Blutbuche jederzeit umfallen und stellt somit ein Risiko für die Besucherinnen und Besucher des Seeburgparks dar. Entdeckt wurde der Schaden im Rahmen eines Rundgangs mit einer Baumspezialistin, die Mitarbeitende der Bauverwaltung am Montag unternommen haben. Der Stammfuss ist von Schadpilzen durchsetzt und im Innern morsch, der äussere Stammring weist einen grossen Riss aus.

Der Stamm der Blutbuche ist gerissen.

Der Stamm der Blutbuche ist gerissen.

Bild: PD

Weil während der Sommerzeit die Wiesenfläche auch von Parkbesuchern betreten wird, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch den beschädigten Baum, der nun so rasch als möglich gefällt wird. Glücklicherweise weist die benachbarte Buche keinerlei Schäden auf: sie ist gesund und vital. Obwohl die Fällung aus Sicherheitsgründen notwendig ist, bedauert die Stadt den Verlust dieses markanten Baumriesen.

Manchen ist die Blutbuche aus dem Hörspaziergang «Baumgeflüster» in Erinnerung: sie ist eine Hälfte des zankenden Baum-Ehepaares. Ebenfalls führt der Disc-Golf-Parcours unter dem gigantischen Baum vorbei. (red)

Kanton Thurgau hebt das Feuerverbot auf

Die Regenfälle in den vergangenen Tagen haben die Situation im Wald entschärft. Deshalb hat das Departement für Bau und Umwelt per sofort die Waldbrandgefahr von Stufe vier auf Stufe drei reduziert, somit gilt kein Feuerverbot mehr. Im Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand ist aber noch immer grösste Vorsicht geboten und feuern sollte man nur auf befestigten Feuerstellen. Auch das Feuerwerksverbot wurde aufgehoben.

Aufgrund der Trockenheit der vergangenen Wochen galt seit dem 21. Juli 2022 im Kanton Thurgau ein Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe von 200 Metern sowie ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken für das ganze Kantonsgebiet. Die Regenfälle in den vergangenen Tagen haben dazu geführt, dass sich die Trockenheitslage in den Wäldern entschärft hat. Die Böden haben Feuchtigkeit aufgenommen, zudem sind die Nächte kühler geworden. Deshalb hat das Departement für Bau und Umwelt auf entsprechende Anträge des Fachstabes Trockenheit die Waldbrandgefahr auf erheblich (Stufe drei von fünf) reduziert und das Feuerverbot sowie das Feuerwerksverbot aufgehoben. Noch immer ist beim Umgang mit Feuer im Freien aber grosse Vorsicht geboten.

Im Wald und in Waldesnähe gelten folgende Verhaltensregeln:

  • Raucherwaren und Zündhölzer dürfen nicht ungelöscht weggeworfen werden.
  • Grillfeuer sollten nur in offiziellen, befestigten Feuerstellen entfacht werden.
  • Bei starkem Wind sollte ganz auf das Feuern im Wald verzichtet werden.
  • Grillfeuer sollten immer beobachtet werden. Funkenflug ist sofort zu löschen.
  • Feuer in Feuerstellen sind vor dem Verlassen zu löschen.

Frauenfelder Stadtlauf kehrt nach Zwangspause zurück

Startschuss für jüngere Teilnehmende zum 40. Stadtlauf.

Startschuss für jüngere Teilnehmende zum 40. Stadtlauf.

Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 1. September 2019)

Am Samstag, 27. August, findet die 41. Ausgabe des Frauenfelder Stadtlauf statt. In 24 Kategorien ist für alle etwas dabei – von 16 bis 18 Uhr starten Laufbegeisterte auf der Strecke durch die Frauenfelder Alt- und Vorstadt mit Start und Ziel beim Oberen Mätteli nahe der Stadtkaserne Frauenfeld. Nebst dem Lauf bieten Stände, die Hüpfburg und das Kinderschinken einen abwechslungsreichen Anlass – organisiert ist auch eine Verpflegung in der Festwirtschaft. (red)

Teamgeist als Stärke der Thurgauer Schwinger

Simon Schild im Schwingkeller des Schwingclubs am Ottenberg auf der Güttingersreuti in Weinfelden.

Simon Schild im Schwingkeller des Schwingclubs am Ottenberg auf der Güttingersreuti in Weinfelden.

Bild: Mario Testa

Simon Schild ist der Technische Leiter des Schwingclubs am Ottenberg in Weinfelden. Der Club stellt acht von 14 Thurgauer Schwingern, die am Wochenende nach Pratteln ans Eidgenössische Schwing- und Älplerfest fahren, darunter Favorit Samuel Giger und Mitfavorit Domenic Schneider. Die momentane Stärke des Schwingclubs am Ottenberg schreibt Schild dem Teamgeist unter den Schwingern zu.

«Das Wichtigste ist, dass die Schwinger miteinander auskommen und es menschlich ‹giiget›. Das muss man als Trainer auch vorleben.»

Zudem werde im Club schon seit vielen Jahren sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet, was zu einer grossen Breite von starken Schwingern geführt habe. Ein Boom hätten jedoch auch die Erfolge von Samuel Giger noch nicht ausgelöst. «Wir haben viele Buben im Training, aber ich habe das Gefühl, es könnten noch mehr sein. Was das Eidgenössische bringt, werden wir sehen. Den grossen Hype in der Presse merken wir schon, aber im Schwingkeller kommt er noch zu wenig an», sagt Simon Schild. Er hofft, dass von den Thurgauer Schwingern in Pratteln möglichst viele die ersten sechs Gänge überstehen und dann im 7. und 8. Gang um die begehrten Kränze mitschwingen können. (mte)

Unbekannter bedroht Verkäuferin mit Messer, stiehlt Bargeld und Zigaretten – Polizei sucht Zeugen

Der Täter flüchtete mit einem Velo.

Der Täter flüchtete mit einem Velo.

Bild: Kapo Thurgau

Ein Unbekannter hat am Montagabend einen Tankstellenshop in Arbon überfallen. Der Täter fuhr mit einem Velo gegen 21.20 Uhr aus Richtung «Aachweiher» zum Spar-Shop an der St.Gallerstrasse. Dort bedrohte er die Verkäuferin mit einem Messer und zwang sie, die Kasse zu öffnen. Danach verliess der Unbekannte mit Bargeld und Zigaretten den Laden und flüchtete mit dem Velo. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei blieb die Angestellte körperlich unverletzt.

Der Mann stahl Bargeld und Zigaretten.

Der Mann stahl Bargeld und Zigaretten.

Bild: Kapo Thurgau

Nun sucht die Polizei Zeugen. Der gesuchte Mann wird als zirka 170 bis 175 Zentimeter gross beschrieben, er sprach während der Tat Schweizerdeutsch. Der Mann trug eine schwarze Maske, ein grau-schwarzes Oberteil, graue Handschuhe, dunkle Hosen, schwarze Flip-Flops und einen dunklen Rucksack. Unterwegs war er mit einem blau-schwarzen Mountainbike. Wer Angaben zum Täter oder zum Tathergang machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei unter der Nummer 058-345-22-22 zu melden. (kapo/nat)

Erhöhte Radioaktivität im Hinterthurgau

Die Messstation der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) in Tänikon bei Aadorf im Kanton Thurgau registrierte letzten Freitag während einiger Stunden einen Anstieg der Radioaktivität um mehr als 50 Prozent, wie der «Landbote» schreibt. Wäre die gleich starke Zunahme aber bei einem Kernkraftwerk festgestellt worden, hätte dies möglicherweise da und dort Verunsicherung ausgelöst. Die vorübergehend erhöhte Strahlung hatte allerdings natürliche Ursachen. (red)

David Bruder übernimmt die Leitung des Museums Rosenegg

David Bruder, neuer Leiter des Museums Rosenegg, erhält von seiner Vorgängerin Yvonne Istas den Schlüssel. In der Mitte steht Stiftungsratspräsident Martin Engelhart.

David Bruder, neuer Leiter des Museums Rosenegg, erhält von seiner Vorgängerin Yvonne Istas den Schlüssel. In der Mitte steht Stiftungsratspräsident Martin Engelhart.

Bild: PD

David Bruder ist der neue Leiter des Kreuzinger Museums Rosenegg. Er folgt auf Yvonne Istas, die nach fünf Jahren ans Hermann-Hesse-Höri-Museum nach Gaienhofen wechselt. Der Historiker war bisher unter anderem für das Konstanzer Rosgartenmuseum tätig und hat zu verschiedenen lokal- und regionalgeschichtlichen Themen geforscht und publiziert. (red)

Thurgauer des Tages: Thomas Ochs ist Präsident des Energievorzeigedorfs Amlikon-Bissegg

Thomas Ochs ist Gemeindepräsident von Amlikon-Bissegg und verantwortlich für das Ressort «Bauwesen und Technische Werke».

Thomas Ochs ist Gemeindepräsident von Amlikon-Bissegg und verantwortlich für das Ressort «Bauwesen und Technische Werke».

Bild: PD

Amlikon-Bissegg ist Energievorzeigedorf. Die Gemeinde mit 1300 Einwohnerinnen und Einwohnern produziert über das ganze Jahr hinweg dreieinhalb Mal so viel Strom, wie sie selbst verbraucht – und selbst im Winter ist der Eigenbedarf gedeckt. Mitverantwortlich dafür ist Gemeindepräsident Thomas Ochs, der zugleich auch das Ressort «Bauwesen und Technische Werke» unter sich hat. In der «Wochen-Zeitung» sagt Ochs, angesprochen auf die Energie-Erfolgsgeschichte seiner Gemeinde: «Es lief wie immer im Leben übers Portemonnaie.» Seit 2011 fliesst in Amlikon eine Stromverbrauchsabgabe von 30 bis 40 Franken pro Jahr und Haushalt in einen Fonds. Aus diesem Fonds bezahlt Amlikon-Bissegg rekordverdächtig hohe 25 Rappen für jede gelieferte Kilowattstunde Strom. Sein Vorgänger habe die Gemeindeversammlung vom neuen Energiekonzept überzeugt und es habe kaum Gegenstimmen gegeben, erinnert sich Ochs, «und dann ging der Boom los». (ste)

Holzfigur Burnie wird an Silvester entfacht

Er macht den Handstand: die Holzfigur Burnie.

Er macht den Handstand: die Holzfigur Burnie.

Bild: PD

Der höchste Kopfstand aller Zeiten bleibt der Welt vorerst erhalten. Die Holzfigur Burnie, erbaut vom Thurgauer Arschkarten Club, durfte am letzten Freitag nicht brennen. Der guten Stimmung am 4. Burning Ass Festivals in Strohwilen TG tat dies keinen Abbruch. Daniel Schmid, Präsident des Thurgauer Arschkarten Clubs, konnte schon früh bilanzieren:

«Nein, wir haben trotz des Wetters nicht die Arschkarte gezogen!» 

Schmid und seine Arschkarten-Kollegen arbeiteten über 300 Stunden an der Figur. In voller Pracht misst Burnie zehn Meter und wiegt 1.5 Tonnen. Der Arschkarten Club möchte die Figur nun stattdessen an Silvester zum flammenden Funken verwandeln. (red)

Wer ist wir? Mitwirkende für neues Stadtrundgangprojekt in Frauenfeld gesucht

Die Initiantinnen des Projekts: Sonja Streifinger und Rebekka Spinnler.

Die Initiantinnen des Projekts: Sonja Streifinger und Rebekka Spinnler.

Bild: Mathias Frei

In Frauenfeld eine Rolle spielen und die Stadt auf eine neue Art kennenlernen: Das wird jetzt möglich dank eines Stadtrundgang-Projekts «Wer ist wir», das von den Theaterschaffenden Rebekka Spinnler und Sonja Streifinger gemeinsam mit dem Frauenfelder Autor Usama Al Shahmani geleitet wird. Das Projekt setzt sich inhaltlich mit dem Zusammenleben in einer vielfältigen Migrationsgesellschaft auseinander. Dazu soll gemeinsam mit den Mitwirkenden Theaterszenen entwickelt und zu einem Rundgang durch Frauenfeld zusammengestellt werden. Das Thema Migration soll aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und  ganz unterschiedlichen Menschen aus der Stadt eine Stimme verleihen.

Für das Projekt werden noch Mitwirkende gesucht, die Interesse daran haben, sich und ihre Erfahrungen einzubringen. Menschen aus Frauenfeld mit und ohne Migrationshintergrund sind willkommen. Ein Infoanlass für Interessierte findet am Mittwoch, 31. August, um 19.00 Uhr im StadtLabor Frauenfeld statt. (red)

Aufruf: IT-Expertinnen und -Experten können ab heute die Sicherheit des neuen Ergebnisermittlungssystems testen

IT-Expertinnen und -Experten können versuchen, den Quellcode des neuen Ergebnisermittlungssystems zu knacken.

IT-Expertinnen und -Experten können versuchen, den Quellcode des neuen Ergebnisermittlungssystems zu knacken.

Bild: Image Source / Andrew Brookes

Die Kantone Thurgau und St. Gallen haben ein neues Ergebnisermittlungssystem für Wahlen und Abstimmungen beschafft. Mehr als 140 IT-Expertinnen und -Experten das System intern auf Sicherheitslücken geprüft haben. Bis jetzt sind 28 Meldungen eingegangen. Davon wurden 14 als bestätigte Sicherheitslücken im Rahmen des gesteckten Umfangs akzeptiert. Eine davon wurde als hoch eingestuft, die anderen als tief oder mittel. 14’900 Franken an Prämien (Bountys) sind bisher ausbezahlt worden.

Nun folgt nun der zweite Schritt: Wer will, kann ab heute den ersten Teil des Quellcodes untersuchen und das System angreifen. Dank diesem öffentlichen Bug-Bounty-Programm wird das neue Ergebnisermittlungssystem sicherer. Jede bestätigte gemeldete Sicherheitsschwachstelle wird belohnt. Ziel ist es, das neue System im kommenden Jahr einzusetzen. (red)

Der Quellcode ist hier zu finden: www.github.com/abraxas-labs

Die Jury vom Who-is-who im Thurgau 2022 tagt

An der Who-is-Who Jurysitzung (von links): Hansjörg Walter, Sabina Ruf, Katharina Winiger, Rolf Müller, David Angst und Peter Exinger.

An der Who-is-Who Jurysitzung (von links): Hansjörg Walter, Sabina Ruf, Katharina Winiger, Rolf Müller, David Angst und Peter Exinger.

Andrea Tina Stalder

Am Freitag diskutierte und bestimmte die Jury 100 Personen aus dem Thurgau 2022. Hansjörg Walter, Sabine Ruf, Katharina Winiger und Rolf Müller verhandelten unter dem Vorsitz von TZ-Chefredaktor David Angst (für das Protokoll ganz rechts: TZ-Blattmacher Peter Exinger). Die Who-is-who-Anlass findet am 2. November in Weinfelden statt.

Preisverleihung und neuer Leseevent: Das läuft an den Weinfelder Buchtagen

Katharina Alder, Organisatorin der Weinfelder Buchtage, vor den nominierten Büchern. In der Hand hält sie die Pflichtlektüre «Ewig Sommer».

Katharina Alder, Organisatorin der Weinfelder Buchtage, vor den nominierten Büchern. In der Hand hält sie die Pflichtlektüre «Ewig Sommer».

Bild: Sabrina Bächi

Katharina Alder, Geschäftinhaberin der Buchhandlung Klappentext, organisiert zum sechsten Mal die Weinfelder Buchtage. Nebst dem Buchpreis, der mit 4000 Franken dotiert ist, gibt es neu einen Leseevent. «In grösseren Städten gibt es das bereits seit längerem. Der Event ist bekannt», sagt Alder. «Weinfelden liest» heisst die Neuerung. Wer will kauft sich die sogenannte Pflichtlektüre und nimmt an der Buchbesprechung teil. Die Autorin der Pflichtlektüre, Franziska Gänsler, wird ebenfalls an den Buchtagen vor Ort sein. Fragen oder Erkenntnisse aus der Lesebesprechung werden dann mit ihr besprochen. Das Buch heisst «Ewig Sommer». (sba)

«Mature fruits»: Baum im Murg-Auen-Park bekommt reife Früchte

Susanne Zazo Hackenbracht (in der Mitte) mit ihren Begleitern und den «Mature Fruits», den reifen Früchten, ihrem Kunstwerk.

Susanne Zazo Hackenbracht (in der Mitte) mit ihren Begleitern und den «Mature Fruits», den reifen Früchten, ihrem Kunstwerk.

Bild: Janine Bollhalder

Es ist für sie die zweite Teilnahme: Susanne Zazo Hackenbracht bereitet ihr Kunstwerk für die Ausstellung der Frauenfelder Bildhauerwoche im Murg-Auen-Park vor. Die deutsche Malerin und Bildhauerin nennt es «Mature fruits» - zu deutsch: reife Früchte. Die gelben Kugeln werden in einem nächsten Schritt an einen Baum gehängt. (jab)

Fahrunfähig unterwegs: 24-Jähriger muss Führerausweis abgeben

Ein Mann am Steuer mit einer Flasche in der Hand.

Ein Mann am Steuer mit einer Flasche in der Hand.

Bild: Archiv / Lev Dolgachov

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend auf der Autobahn A1 bei Attikon einen fahrunfähigen Lenker aus dem Verkehr gezogen. Der 24-Jährigen war in Richtung Zürich unterwegs. Ein Atemalkoholtest zeigte  einen Wert von rund 0,87 mg/l. Dem Polen wurde der Führerausweis aberkannt. (kapo)

Starke Rauchentwicklung: Pfanne auf dem Herd vergessen 

Eine Frau vergass eine Pfanne mit Esswaren auf dem Herd. Es entstand starke Rauchentwicklung.

Eine Frau vergass eine Pfanne mit Esswaren auf dem Herd. Es entstand starke Rauchentwicklung.

Bild: Archiv / Susann Basler

Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Sonntagnachmittag in einer Wohnung in Freidorf zu einer starken Rauchentwicklung. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau erhitzte eine 59-jährige Frau eine Pfanne mit Esswaren. Sie verliess daraufhin die Wohnung und liess die Pfanne auf der eingeschalteten Herdplatte stehen. Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden. (kapo)

Leserbild: Katholische Stadtkirche Frauenfelds

Instagram-Benutzerin «A7arte» hat die Thurgauer Zeitung in diesem Beitrag verlinkt. Das Bild zeigt die katholische Stadtkirche Frauenfelds.

Wer wird die Thurgauer Apfelkönigin 2022/23? Die Kandidatinnen stehen fest

Die sechs Finalistinnen mit der amtierenden Apfelkönigin in der Mitte (v.l): Janine Fatzer (Riedt bei Erlen), Andrea Keller (Bürglen), Nadja Högger (Schönholzerswilen), Katja Stadler, Laura Fröhli (Winterthur), Medea Kloos (Steckborn) und Muriel Rich (Pfyn).

Die sechs Finalistinnen mit der amtierenden Apfelkönigin in der Mitte (v.l): Janine Fatzer (Riedt bei Erlen), Andrea Keller (Bürglen), Nadja Högger (Schönholzerswilen), Katja Stadler, Laura Fröhli (Winterthur), Medea Kloos (Steckborn) und Muriel Rich (Pfyn).

Bild: PD

«Ich weiss wie ihr euch gerade fühlt, aber ich kann euch sagen es kommt gut», ermunterte die amtierende Apfelkönigin Katja Stadler die jungen Frauen, die zum Casting der Thurgauer Apfelkönigin antreten. Die Wahl am 1. Oktober kann nach pandemiebedingten Ausfällen wieder auf der WEGA-Bühne stattfinden. Für die sechs Finalistinnen lohnt es sich dann, ihre Fans zu mobilisieren. Denn die Kandidatin mit den meisten Publikumsstimmen schafft es direkt unter die besten drei. Sechs Kandidatinnen haben die erste Hürde geschafft: Medea Kloos  aus Steckborn, Laura Fröhli aus Winterthur, Janine Fatzer aus Riedt bei Erlen, Nadja Högger aus Schönholzerswilen, Andrea Keller aus Bürglen und Muriel Rich aus Pfyn. (red)

Wasserpegel drastisch gestiegen: Bis zu 30 Zentimeter Unterschied

Eine Fähre verlässt den Hafen von Romanshorn.

Eine Fähre verlässt den Hafen von Romanshorn.

Bild: Raphael Rohner

Der Wasserpegel ist gestiegen. Die Messstation für den Bodensee in Romanshorn verzeichnet 395.50 Meter. Noch anfangs vergangener Woche wurde ein Stand von fast 30 Zentimetern weniger festgehalten. In der Messstation für den Untersee, in Berlingen, liegt der Pegel bei 394.97 Metern. Auch hier beträgt der Unterscheid zur vergangenen Woche rund 30 Zentimetern. Um den gleichen Wert ist der Wasserstand in Konstanz gestiegen. Der aktuelle Wasserpegel liegt bei 332 Zentimetern(jab)

«Von ganzem Herzen Gastgeberin»: Beatrice Forster ist die neue Direktorin des Hotels Heiden

Beatrice Forster wird neue Direktorin, Gastgeberin und Vorsitzende der Geschäftsleitung des Hotels Heiden.

Beatrice Forster wird neue Direktorin, Gastgeberin und Vorsitzende der Geschäftsleitung des Hotels Heiden.

Bild: PD

Sie tauscht Unterseepanorama gegen Bodenseeblick und den Thurgau gegen das Appenzellerland: Beatrice Forster wird neue Direktorin, Gastgeberin und Vorsitzende der Geschäftsleitung des Hotels Heiden. Sechs Jahre lang führte sie das Seminarhotel Arenenberg, Mitte Oktober tritt sie ihre neue Stelle an. In einer Medienmitteilung des Hotels Heiden sagt Forster: «Ich bin von ganzem Herzen Gastgeberin. Gäste an einem schönen Ort zu begrüssen und für sie nachhaltige Erlebnisse zu schaffen, dafür brenne ich.» Ursprünglich kommt die Frauenfelderin aus dem Detailhandel, hat in diversen Funktionen strategische Aufgaben verantwortet und sich laufend weitergebildet. Sie verfügt über einen Executive MBA in General Management. In Heiden ersetzt Forster nach sieben Jahren Erich Hasen und macht die Geschäftsleitung zu einem rein weiblichen Gremium. (ste)

15 Thurgauer Schwinger am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest

Die Thurgauer Schwinger an einem Tisch (von links): Samuel Giger, Marco Oettli, Lars Hugelshofer, Domenic Schneider, Rico Ammann, David Dumelin, Mario Schneider und Silvio Oettli.

Die Thurgauer Schwinger an einem Tisch (von links): Samuel Giger, Marco Oettli, Lars Hugelshofer, Domenic Schneider, Rico Ammann, David Dumelin, Mario Schneider und Silvio Oettli.

Bild: Reto Martin

Am Wochenende haben sich die 15 Thurgauer Schwinger, die am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) teilnehmen werden, traditionellerweise in Oberwangen getroffen. Mehrere hundert Gäste kamen, um ihren Helden des Sägemehls Mut für den Wettkampf zuzusprechen. Zur Team gehörend, aber nicht auf dem Bild zu sehen sind Hannes Bühler, Stefan und Thomas Burkhalter, Pirmin und This Kolb, Beni Notz, Janic Voggensperger und Kampfrichter Urs Schatt. Das Esaf findet vom 26. bis 28. August statt. (mat)

Töfffahrer und Beifahrerin verletzen sich bei Selbstunfall in Ettenhausen leicht

Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Bei einem Selbstunfall in Ettenhausen wurden am Sonntag ein Motorradfahrer und seine Mitfahrerin verletzt. Dies teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Gemäss Polizeimeldung war der Motorradfahrer gegen 15.30 Uhr auf der Iltishauserstrasse in Richtung Elgg unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er nach dem Weiler Iltishausen die Kontrolle über das Motorrad und kam rechts von der Strasse ab. Beim Sturz im angrenzenden Acker wurden der 59-jährige Fahrer und seine 58-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/dar)

Bischofszell: Motorradfahrerin bei Zusammenstoss mit Auto verletzt

Im Weiler Eberswil bei Bischofszell ist es am Sonntagmittag zu einem Verkehrsunfall mit einer Verletzten gekommen. Der Unfall ereignete sich, als ein Autofahrer aus einem Parkplatz an der Eberswilerstrasse fahren wollte und dabei eine Motorradfahrerin übersah, die in Richtung Bischofszell unterwegs war.

Wie die Kantonspolizei Thurgau am späten Sonntagnachmittag mitteilt, wurde die 42-jährige Motorradfahrerin beim Zusammenstoss mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 50-jährige Autofahrer blieb unverletzt, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken. (kapo/elo)

Burining Ass ohne Feuer und doch mit über 230 Besuchenden

Der höchste Kopfstand aller Zeiten bleibt der Welt vorerst erhalten. Die Holzfigur Burnie, erbaut vom Thurgauer Arschkarten Club, durfte am vierten Burning Ass Festival in Strohwilen am Freitag nicht brennen. Denn der Kanton Thurgau hat sein Feuerverbot vergangene Woche trotz starkem Regen nicht aufgehoben.

Burnie heisst die kopfstehende Figur aus Stroh und Holz, die am Freitag hätte verbrannt werden sollen. Doch das anhaltende Feuerverbot des Kantons Thurgau kam dem Vorhaben in die Quere.

Burnie heisst die kopfstehende Figur aus Stroh und Holz, die am Freitag hätte verbrannt werden sollen. Doch das anhaltende Feuerverbot des Kantons Thurgau kam dem Vorhaben in die Quere.

Bild: PD

Wie der Thurgauer Arschkarten Club nun am Sonntag in einer Medienmitteilung schreibt, konnten dennoch über 230 Besucherinnen und Besucher im Festzelt gezählt werden. «Nein, wir haben trotz des Wetters nicht die Arschkarte gezogen!», wird der Präsident des Clubs, Daniel Schmid, deshalb zitiert. Der Ärger über das kantonale Feuerverbot hielt deshalb auch in Grenzen. Der Holzfigur Burnie, der einen Kopfstand vollführt, wurde eine Gnadenfrist zugebilligt. Der Arschkarten Club möchte den zehn Meter hohen und 1.5 Tonnen schweren Burnie stattdessen an Silvester entfachen. (pd/aye)

Polizei veröffentlicht in der Folge Massnahmen für das Laden von Akkus

Beim Akkuladen – egal ob vom Smartphone oder anderen Geräten – ist gemäss Kantonspolizei Thurgau Vorsicht geboten.

Beim Akkuladen – egal ob vom Smartphone oder anderen Geräten – ist gemäss Kantonspolizei Thurgau Vorsicht geboten.

Symbolbild : Gaetan Bally / KEYSTONE

Wie die Kantonspolizei Thurgau am Sonntagmorgen mitteilt, entstand am Samstagabend beim Brand eines Akkus in einem Mehrfamilienhaus Sachschaden. Kurz vor 21.30 Uhr wurde die Kantonale Notrufzentrale über den Brand eines Akkus im Wintergarten eines Mehrfamilienhauses an der Furtbachstrasse alarmiert. Das Feuer konnte kurz darauf durch die Bewohner selbst gelöscht werden. Die Feuerwehr Eschenz war rasch vor Ort und lüftete die Räumlichkeiten.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt des Geräts entstanden ist. Dennoch veröffentlicht die Kapo folgende Liste mit Sicherheitsmassnahmen für das Laden von Akkus:

  • Nur am Strom anschliessen, wenn jemand Zuhause ist
  • Verwenden Sie das original Ladegerät bzw. Kabel
  • Beschädigte Akkus oder Batterien austauschen
  • Nicht bei grosser Hitze aufladen
  • Bei längerem Nichtgebrauch Batterien und Akkus vom Gerät trennen und bei konstanten, nicht zu warmen Temperaturen lagern
  • Der Einsatz einer Sicherheitstasche für Akkus kann die Ausbreitung von Feuer oder weiterer Schäden verhindern (kapo)

Führerschein abgegeben

Die Kantonspolizei Thurgau war am Sonntag in Bürglen auf Patrouille und zog einen 18-Jährigen aus dem Verkehr.

Die Kantonspolizei Thurgau war am Sonntag in Bürglen auf Patrouille und zog einen 18-Jährigen aus dem Verkehr.

Symbolbild: Severin Bigler / AGR

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Sonntag gegen 3.45 Uhr auf der Maurenstrasse in Bürglen einen Autofahrer an. Wie die Kantonspolizei am Sonntagmorgen mitteilt, wurde der 18-jährige Fahrer wegen Betäubungsmittel- und Alkoholkonsum als fahrunfähig beurteilt. Die Staatsanwaltschaft ordnete deshalb eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis des Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo)

Passant löscht Sofa

Am Samstagmittag, kurz vor 12 Uhr geriet in einer Wohnung eines Mehrfamilienhaus an der Marktstrasse in Weinfelden ein Sofa in Brand. Das teilt die Kantonspolizei Thurgau am Samstagnachmittag mit. Ein Passant wurde auf den Rauch aufmerksam und konnte das Feuer löschen.

Wie das Feuer auf dem Sofa entfacht wurde, ist derzeit noch unklar.

Wie das Feuer auf dem Sofa entfacht wurde, ist derzeit noch unklar.

Bild: Kapo

Der 56-jährige Wohnungsmieter wurde durch den Rettungsdienst zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau. (kapo)

Gerät war möglicherweise defekt

[Editor's note: gestellte Szene] Uniform der Kantonspolizei Thurgau mit entsprechender Ausruestung, fotografiert am 7. Oktober 2021 in Frauenfeld. (KEYSTONE/Christian Merz)

[Editor's note: gestellte Szene] Uniform der Kantonspolizei Thurgau mit entsprechender Ausruestung, fotografiert am 7. Oktober 2021 in Frauenfeld. (KEYSTONE/Christian Merz)

Christian Merz / KEYSTONE

Gemäss der Kantonspolizei Thurgau löste ein Luftentfeuchters in einem Einfamilienhaus in Hohentannen in der Nacht auf Samstag einen Brand aus. Der Bewohner bemerkte kurz nach 4 Uhr Rauch aus dem Keller im Einfamilienhaus an der Püntlistrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Felsenholz war rasch vor Ort, kam jedoch nicht zum Löscheinsatz.

Die Bewohner blieben unverletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Zur Klärung der Ursache wurde ein Elektroinspektor beigezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steht ein technischer Defekt als Brandursache im Vordergrund. (kapo)

Ermatingen: Mann aus Fenster gefallen – schwer verletzt

Die Kantonspolizei Thurgau klärt derzeit ab, wie es zu dem Sturz kommen konnte.

Die Kantonspolizei Thurgau klärt derzeit ab, wie es zu dem Sturz kommen konnte.

Symbolbild: Sandra Ardizzone / LTA

Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilen, ist in der Nacht zum Samstag in Ermatingen ein Mann beim Sturz aus dem Fenster schwer verletzt worden.

Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei fiel der Mann gegen 1 Uhr aus dem Fenster im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Hornstrasse. Nach erster medizinischer Versorgung durch den Rettungsdienst wurde der 36-Jährige mit schweren Verletzungen von einer Rega-Besatzung ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei Thurgau klärt die genauen Umstände ab. Derzeit wird von einem Unfall ausgegangen. (kapo/aye)

Zwei Verletzte bei Überholmanöver

Gemäss der Kantonspolizei Thurgau war ein Autofahrer am Freitagmittag kurz vor 13.30 Uhr auf der Kantonsstrasse in Richtung Waldkirch unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen Polizei wollte er beim Dorfausgang das vorausfahrende Auto eines 33-jährigen Mannes überholen. Dabei übersah er das entgegenkommende Fahrzeug einer 40-jährigen Frau.

Bei der Kollision auf der Kantonsstrasse Richtung Waldkirch verletzten sich zwei Personen.

Bei der Kollision auf der Kantonsstrasse Richtung Waldkirch verletzten sich zwei Personen.

Bild: Kapo

Als der 19-Jährige dieses bemerkte und auf die rechte Fahrbahn zurück wechseln wollte, kam es zuerst zur Streifkollision mit dem überholten Auto und anschliessend zur Frontalkollision mit dem entgegenkommenden Personenwagen der Frau.

Beim Zusammenstoss wurde der 19-Jährige leicht und die 40-Jährige mittelschwer verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der 33-jährige Fahrer sowie seine Insassen blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Kantonsstrasse musste während der Unfallaufnahme und Reinigung der Strasse für rund zwei Stunden gesperrt werden. (kapo/aye)

Österreichische Polizei hat im Rhein zu tun

Die Schweizer Wasserrettung musste am Freitag wegen eines Schwimmers ausrücken.

Die Schweizer Wasserrettung musste am Freitag wegen eines Schwimmers ausrücken.

Symbolbild: Sandra Ardizzone / BAD

Auch im Nachbarland Österreich hatten die Feuerwehren und Polizeieinsatzkräfte ennet der Grenze durch den Starkregen am Freitag einiges zu tun. Zu den Kellerabpumpungen und Strassensperren kam allerdings auch ein aussergewöhnlicher Einsatz dazu.

Am Freitagabend gegen 17:15 Uhr wurde die österreichische Polizeiinspektion Höchst informiert, dass im Rhein eine Person – zwischen der Eisenbahnbrücke und der Brücke zwischen Höchst und Lustenau – schwimmen würde. Wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg am Samstagmorgen mitteilt, konnte beim Eintreffen der Einsatzkräfte an der besagten Stelle ein 36-jähriger Mann im Rhein schwimmend festgestellt werden. Er soll sich geweigert haben, das Wasser zu verlassen.

Nur durch «gutes Zureden» der Wasserretter, wie es die österreichische Polizei beschreibt, kam der Schwimmer auf Höhe Bruggerloch freiwillig ans Ufer und konnte von der alarmierten Schweizer Wasserrettung unverletzt aus dem Rhein geborgen werden. Der Mann soll angegeben haben, dass er einen «Survivaltrip» machen und von Lustenau bis zum Bodensee und dann noch weiter in Richtung Lochau schwimmen wollte. (pd/ aye)

Überfall auf TKB Diessenhofen - Bankräuber flüchtig

Der Täter forderte am Bankschalter Bargeld.

Der Täter forderte am Bankschalter Bargeld.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Ein Mann hat am Freitagnachmittag die Geschäftsstelle der Thurgauer Kantonalbank in Diessenhofen überfallen. Der Täter betrat kurz vor 14.30 Uhr die Bankfiliale an der Bahnhofstrasse. Er bedrohte eine Angestellte und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit der Beute in noch unbekannter Höhe verliess der Täter das Gebäude und flüchtete in Richtung Schulweg. Beim Raubüberfall wurde niemand verletzt.

Die sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau verlief bisher ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst sicherte die Spuren am Tatort.

Der Täter wird als zirka 180 Zentimeter gross beschrieben. Er sprach Hochdeutsch, trug einen dunklen Anzug, ein helles Hemd, eine Brille sowie einen klassischen, dunklen Herrenhut. Vermummt war er mit einer hellen Hygienemaske. Der Mann führte eine weiss-grüne sowie eine gelbe Tragtasche mit sich.

Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058 345 22 22 zu melden.

Gefährliche Rachendiphtherie im Bundesasylzentrum Kreuzlingen nachgewiesen

Blick in eine Schlafzimmer im Bundesasylzentrum Kreuzlingen.

Blick in eine Schlafzimmer im Bundesasylzentrum Kreuzlingen.

Bild: Reto Martin

(red) Im Bundesasylzentrum Kreuzlingen ist ein dritter Fall von Diphtherie aufgetreten. Nach zwei Fällen der harmloseren Hautdiphtherie vor gut einer Woche wurde nun bei einer Person die gefährlichere Rachendiphtherie nachgewiesen, wie das Amt für Gesundeheit des Kantons Thurgau mitteilt. 13 Kontaktpersonen werden ebenfalls untersucht.

Nach den Rachendiphtheriefällen im Bundesasylzentrum (BAZ) Bern werde auch im Bundesasylzentrum Kreuzlingen vermehrt auf die Infektionskrankheit hin getestet, heisst es in einer Medienmitteilung. So waren vor gut einer Woche zwei Fälle von kutaner (Haut-) Diphtherie, einer harmloseren Variante, festgestellt worden. Nun sei im BAZ Kreuzlingen auch die gefährlichere Rachendiphtherie aufgetreten. Der Diphtherie-Erreger kann die oberen Atemwege befallen, und manche Stämme der Bakterien produzieren ein Gift (Diphtherietoxin), das zu gefährlichen Komplikationen und Spätschäden führen kann. Die Sterblichkeit bei Rachendiphtherie sei mit bis zu 50 Prozent hoch.

Der kantonsärztliche Dienst und das Bundesasylzentrum haben sofort die nötigen Massnahmen ergriffen, wie es heisst. Unter anderem wurden 13 Kontaktpersonen der betroffenen Person auf Rachendiphtherie untersucht, diese Testresultate sind negativ. Zudem wurde ihnen vorbeugend eine Antibiotikaprophylaxe und eine Booster-Diphtherie-Impfung verabreicht. Diphtherie ist weltweit verbreitet, in der Schweiz jedoch dank der allgemein eingeführten Impfung weitgehend verschwunden. Die Bevölkerung kann sich durch eine Impfung zuverlässig schützen.

Aufhebung des Feuerverbots für Gas- und Elektrogrills

(red) Aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen gilt seit dem 21. Juli 2022 im Kanton Thurgau ein Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe von 200 Metern sowie ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken für das ganze Kantonsgebiet. Aufgrund der Regenfälle der vergangenen Tage hat das Departement für Bau und Umwelt beschlossen, per sofort den Betrieb von Gas- und Elektrogrills vom Feuerverbot auszunehmen.

Aufgrund der regionalen Niederschläge vom 18. August 2022 sowie den flächendeckenden Regenfällen vom 19. August 2022 hat sich die Trockenheitslage in den Wäldern und in den Böden zumindest zurzeit weitestgehend entschärft, heisst es in einer Mitteilung vom kantonalen Departement für Bau und Umwelt. Wie lange diese Entspannung anhält, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abschätzen. Der Entscheid über die ausgesprochenen Feuerverbote werde in den kommenden Tagen anhand der Wetterprognosen einer Überprüfung unterzogen. Allerdings sei der Betrieb von Gas- und Elektrogrills im Vergleich zum Entfachen der übrigen Feuer und im Vergleich zum Abbrennen von Feuerwerk mit deutlich weniger Risiken verbunden, da es bei diesen Geräten nicht zu einem Funkenflug kommen kann.

Informationen zur Trockenheit im Thurgau sind auf www.tg.ch/trockenheit aufgeschaltet.

Sechs Tage «Raif-Vibes» in Wängi

Sängerin Naja Kotz und Fabian Rosenzweig an der Gitarre.

Sängerin Naja Kotz und Fabian Rosenzweig an der Gitarre.

Bild: Maya Heizmann

(red) Am Donnerstag startete «Raif-Vibes» in Wängi. Dabei spielen während sechs Tagen Live-Bands auf dem Parkplatz bei der Raiffeisenbank Wängi-Matzingen. Und auch der einsetzende Regen konnte der guten Stimmung am Donnerstagabend nichts anhaben, im Gegenteil um die 250 Personen feierten an der «Beach Party». «Den Parkplatz habe ich kaum wiedererkannt», sagte Gemeindepräsident Thomas Goldinger. «Was die Verantwortlichen alles auf die Beine gestellt haben, ist unglaublich.»

Am Samstagabend legt DJ Freddy zum Schlagerabend auf. Nächsten Donnerstag spielt die Live-Band Soulessence, am Freitag gibt es Clubdance Musik und am Samstag, 27. 8., kommen die Zuhörer mit Oldies but Goldies mit DJ G-Ron auf ihre Kosten. Der Erlös geht an die Winterhilfe Thurgau, an die Stiftung Sonnenhalde in Münchwilen und an die Kinderhilfe Sternschnuppe.

Kreuzlinger Löwenstrassenfest fällt ins Wasser

Ein Foto vom letzten Löwenstrassenfest 2019.

Ein Foto vom letzten Löwenstrassenfest 2019. 

Bild: Reto Martin

(red) Wegen Dauerregen sagt das OK das Löwenstrassenfest von heute Freitag, 19. August ab. «Der Entscheid fiel kurz vor Mittag nach Absprache mit den Teilnehmenden», erklärt Markus Rüegger, Mitglied OK Löwenstrassenfest. Bis zuletzt habe man gehofft, den beliebten Anlass auf der wichtigsten Nebenstrasse der Welt durchführen zu können. Doch die Hoffnung schwand Stunde für Stunde: Ergiebiger Niederschlag bis tief in die Nacht zeigt der Wetter-Radar seit Stunden an.

Es ist das erste Mal, dass die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger wegen Wetterpech auf ihr Löwenstrassenfest verzichten müssen. «Dies zeigt doch, wie viel Glück wir all die Jahre hatten und hoffentlich im nächsten Jahr wiederhaben werden», sagt Markus Rüegger. Nach zwei Jahren Zwangspause wegen Corona fällt das beliebte Strassenfest nun ein drittes Jahr in Folge aus. Das OK empfiehlt den Geschäften, dennoch wie geplant bis 21 Uhr offen zu halten.

MS Thurgau innert Kürze wieder flott gemacht

Die MS Thurgau war einen Tag ausser Gefecht gesetzt.

Die MS Thurgau war einen Tag ausser Gefecht gesetzt. 

Bild: Reto Martin

Wegen eines technischen Defekts an der MS Thurgau musste ein Kurs der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) am Donnerstag ausfallen. Ein Machinist habe am Mittwoch festgestellt, dass die Kühlwasserpumpe an einer der beiden Maschinen defekt ist. Kurzfristig konnte das Ersatzteil bestellt und per Eilkurier geliefert werden. Am Donnerstagmorgen standen Spezialisten der Partnerfirma und URh-Personal im Maschinenraum der Schiffs, um den Defekt noch an demselben Tag beheben zu können. So konnte die MS Thurgau noch am Donnerstag wieder flott gemacht werden einen Kurs fahren, wie die URh mitteilt. Sie dankt allen Involvierten, die den Defekt innert Kürze beheben konnten. (red)

Lederwarenfabrik Frauenfeld schenkt sich Eventraum zum Jubiläum

Barbara Tschanen, Geschäftsführerin 0714 Lady Lederwarenfabrik Frauenfeld.

Barbara Tschanen, Geschäftsführerin 0714 Lady Lederwarenfabrik Frauenfeld.

Bild: PD

Die 0714 Lady Lederwarenfabrik Frauenfeld feiert heuer ihr 90-jähriges Bestehen. Dazu hat sie sich einen neuen Eventraum geschenkt, wie Geschäftsführerin Barbara Tschanen bei einem Rundgang erzählt. «Die <alte Sattlerei> ist das neue Schmuckstück der Ostschweizer Event-Locations», sagt sie und freut sich auf erste Vermietungen ab Oktober. (bie)

Die grössten Sonnenblumen im Thurgau wachsen in Ermatingen

4,40 Meter misst die grösste Sonnenblume in Walter Plüers Garten

4,40 Meter misst die grösste Sonnenblume in Walter Plüers Garten 

Bild: Margrith Pfister-Kübler

(kü) Die Sonnenblumen im Garten des Hauses an der Schiffländestrasse 12 in Ermatingen laden zum Staunen ein. Aber man muss schon in die Höhe schauen, um die Pracht wirklich zu erfassen. «Die Grösste misst jetzt 4,40 Meter», sagt Walter Plüer und schaut himmelwärts, davon überzeugt, dass er derzeit die schönsten und grössten Sonnenblumen im Thurgau hat. Bleibt das Wetter sonnenblumenfreundlich, sprich: Wenn kein Gewitter alles umfegt, dann werden von den rund 140 Sonnenblumen im grossen Garten wohl noch einzelne über 4.50 Meter hinauswachsen. Die grossen und schweren Blütenköpfe stehen auf besonders kräftigen Stängeln, die der 77-Jährige Plüer mit Ringen aus Draht mit anderen Sonnenblumen verbunden hat, damit sie sich gegenseitig Halt geben.

Rucksack-Dieb erwischt - er musste ins Spital

Ein Rucksack auf einer Bank.

Ein Rucksack auf einer Bank. 

Bild: Benjamin Manser

(kapo) Nach einem Diebstahl in Arbon kam es am Donnerstagabend zu einer Auseinandersetzung. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stahlen drei Männer kurz nach 20.30 Uhr den Rucksack eines Mannes, der auf einer Bank beim Bahnhof sass. Anschliessend ergriffen sie zu Fuss die Flucht. Der 50-jährige Geschädigte nahm zusammen mit weiteren Personen die Verfolgung eines Tatverdächtigen auf und konnte diesen im Bereich des Polizeipostens einholen. Bei der anschliessenden Auseinandersetzung wurde der 20-jährige Marokkaner leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Wer im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder der Auseinandersetzung Beobachtungen gemacht hat, soll sich bitte bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058 345 22 22 melden.

Thurgauer des Tages im Kampf gegen Käfer

Revierförster Mathias Rickenbach.

Revierförster Mathias Rickenbach. 

Bild: Andrea Stalder

Der Herr über 893 Hektaren Wald sagt dem Borkenkäfer den Kampf an. Mathias Rickenbach ist Revierförster in Frauenfeld – und hat im Moment alle Hände voll zu tun. Zu «20 Minuten» sagt er: «Unser Holzschlag-Team, das aus drei Leuten besteht, fällt aktuell zwischen zehn und 20 Nadelbäume pro Tag.» Zwar gehöre der Borkenkäfer eigentlich zur Natur, mit der Klimaveränderung sei er aber zum Problem geworden. Um seine Verbreitung zu stoppen, muss Rickenbachs Team deshalb früher als gewohnt die befallenen Bäume aus dem Wald holen. Eine Alternative dazu gibt es nicht, denn: «Im Wald herrscht ein absolutes Chemikalien-Verbot. Also ist der Einsatz von Insektiziden sicher keine Option.» Immerhin muss der Förster das Holz nicht entsorgen – er kann es trotz Käferbefall ans Baugewerbe verkaufen. Rickenbach sagt: «Mit Holz zu bauen, liegt wieder im Trend.» (ste)

Mit 1,8 Promille unterwegs: Führerschein weg

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Aadorf einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 22.30 Uhr an der Wängistrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 34-jährigen Schweizer einen Wert von 0,89 mg/l (circa 1,8 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Hohe Wassertemperaturen und niedrige Seespiegel

Das Bodenseeufer bei Lindau. An vielen Stellen werden nun breite Kiesstrände sichtbar.

Das Bodenseeufer bei Lindau. An vielen Stellen werden nun breite Kiesstrände sichtbar.

Bild: PD

Anfang August stiegen die Wassertemperaturen des Bodensees bis auf 24,2 Grad, und zwar in Seemitte. In den Buchten sowie im flacheren Untersee können es durchaus zwei Grad mehr sein. Ganz ungetrübt ist die Badefreude allerdings vielerorts nicht, weil der Weg bis zum Wasser wegen der sinkenden Pegelstände zunehmend weiter wird. Auch immer mehr Bootsliegeplätze fallen trocken. Aktuell liegt der Seespiegel knapp einen Meter niedriger als in einem normalen Sommer. Üblicherweise wird ein derart niedriger Wasserstand wie im August 2022 nur im Winter erreicht.

Der Sommer 2022 reiht sich damit klar in den Trend der letzten Jahre und Jahrzehnte ein: «Der Klimawandel lässt den See immer wärmer werden», sagt Martin Grambow, Vorsitzender der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee. Das bleibt nicht ohne Folgen für den See: Je länger und stärker er sich im Sommer erwärmt, desto schwieriger wird es für ihn, im Winterhalbjahr lebenswichtigen Sauerstoff zu tanken. Denn bei warmem Oberflächenwasser ist zum einen die Schichtung zum kühlen Tiefenwasser hin stabiler, was eine Zirkulation des Sees bei starkem Wind erschwert. Zum anderen wird die Zeitspanne für eine bis in grosse Tiefen reichende Durchmischung immer kürzer, weil sich der See im Frühjahr zeitiger erwärmt und im Herbst später abkühlt.

Der Klimawandel lässt aber nicht nur die Wassertemperaturen steigen, er verändert offensichtlich auch die Pegelstände am Bodensee. Im Vergleich zu früher werden deutlich niedrigere Seespiegel, so wie jetzt im Sommer 2022, zunehmend die Regel. Ein noch niedrigerer Wasserstand im Juli und August wurde zuletzt im Jahr 2006 gemessen. Normalerweise hat der Bodensee im Sommer maximale Pegelstände, während sie im Winter – und hier zumeist im Februar – am niedrigsten sind. (red)

Softair-Waffe löst in Schaffhausen Polizeieinsatz aus

Mit dieser Softair-Waffe haben die Jugendlichen in Schaffhausen herumhantiert.

Mit dieser Softair-Waffe haben die Jugendlichen in Schaffhausen herumhantiert.

Bild: PD

Am frühen Dienstagabend kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Polizeieinsatz, da Jugendliche beim Hantieren mit einer Waffe beobachtet wurden.

Kurz vor 18 Uhr am Dienstag  meldete ein Passant der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei, dass er an der Hochstrasse in der Stadt Schaffhausen soeben eine Gruppe Jugendlicher beobachtete, die mit einer Schusswaffe hantierten. Die unmittelbar ausgerückten Polizeifunktionäre konnten die Jugendlichen anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Dabei wurde eine Softair-Waffe sichergestellt.

Die Schaffhauser Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Softair-Waffen sowie Imitationswaffen, die nicht eindeutig als solche identifiziert werden können, gemäss Waffengesetz als Waffen gelten und somit deren Tragen in der Öffentlichkeit verboten ist. (red)

Ein Eschenzer Becher für einen Bischofszeller Teppich

Hansjörg Brem ist seit 2008 Chef das Thurgauer Amtes für Archäologie.

Hansjörg Brem ist seit 2008 Chef das Thurgauer Amtes für Archäologie.

Bild: Andrea Stalder

An tollen Objekten und Geschichten fehlt es den Archäologen im Thurgau nicht, wie Hansjörg Brem, Chef des Amtes für Archäologie im Interview mit der Thurgauer Zeitung verdeutlicht. Es gibt im Thurgau durchaus Objekte, die für Ausstellungen ausserhalb des Kantons von Interesse seien. Brem nennt auch sofort ein Beispiel:

«Das Historische Museum in Basel wollte vor einiger Zeit von uns den Goldbecher.»

Dieser stammt aus der Zeit um 2400 bis 1600 vor Christus und ist 1916 in Eschenz gefunden worden. Sie hätten diese Anfrage unterstützt und den Becher nach Basel reisen lassen, sagt Brem. «Unsere Bedingung war aber, dass wir drei Jahre später den Bildteppich von Bischofszell bekommen. So kam es dann auch.» (red)

Arbeitgeberverband und Gewerbe Kreuzlingen laden zum Podium

Markus Brüllmann, Ernst Zülle, Thomas Beringer, Thomas Niederberger, Daniel Moos, Christine Forster, Fabrizio Ribezzi und Timon Altwegg (per Livestram) am Podium von Gewerbe und AGV Kreuzlingen.

Markus Brüllmann, Ernst Zülle, Thomas Beringer, Thomas Niederberger, Daniel Moos, Christine Forster, Fabrizio Ribezzi und Timon Altwegg (per Livestram) am Podium von Gewerbe und AGV Kreuzlingen.

Bild: Michel Canonica

Drei werden die Wahl in den Stadtrat nicht schaffen, so viel ist sicher. Ansonsten ist die Ausgangslage für die Gesamterneuerungswahl am 25. September offen und zumindest parteipolitisch unübersichtlich, wie das Podium von Arbeitgeberverband und Gewerbe Kreuzlingen am Mittwoch zeigte. Die 7 Kandidierenden für den Stadtrat (3 Bisherige und 4 Neue) sowie der – unbestrittene – Stadtpräsident Thomas Niederberger erhielten die Gelegenheit, sich bei den Wirtschaftsvertreten vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Einigermassen überraschend war das Resultat der anschliessenden Probe-Abstimmung: Von den Stadtratskandidaten erhielt SP-Mann Markus Brüllmann (bisher) die meisten Stimmen. Gefolgt von dem vom FDP-Vorstand verschmähten und nun ohne Unterstützung seiner Partei antretenden Gastronom Fabrizio Ribezzi. Bauminister Ernst Zülle (Mitte, bisher) und der parteilose, aber sich klar als bürgerlich-liberal positionierende, Timon Altwegg erhielten gleich viele Nennungen von den 35 Anwesenden und teilen sich Platz 3.

Die Probewahl sollte ein Stimmungstest unter den Gewerblern und Arbeitgebern dienen. Somit dürfen Brüllmann, Ribezzi, Altwegg und Zülle sowie Stadtpräsident Niederberger das Resultat nun als Wahlempfehlung der beiden Verbände deuten.

Der bisherige EVP-Stadtrat Thomas Beringer, obwohl nur knapp dahinter, Freie Liste-Kandidat Daniel Moos und die parteilose Christine Forster kamen auf die hinteren Plätze. Die Stimmenanzahl wurde nicht bekannt gegeben. Praktisch einstimmig stellten sich die Wirtschaftsvertreter hinter die Wiederwahl des Stadtpräsidenten, Thomas Niederberger erhielt von allen am meisten Stimmen. (ubr)

Autofahrerin hält eine Treppe für die Einfahrt zum Parkplatz

Die Autofahrerin hielt die Treppe für die Einfahrt zum Parkplatz.

Die Autofahrerin hielt die Treppe für die Einfahrt zum Parkplatz.

Bild: PD

Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Rheinuferstrasse in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall. Die Fahrzeuglenkerin verwechselte eine Treppe mit der Einfahrt zum Parkplatz. Verletzt wurde niemand.

Um 14:25 Uhr am Mittwochnachmittag fuhr eine 81-jährige Frau mit ihrem Auto von der Bachstrasse herkommend auf die Rheinuferstrasse in Fahrtrichtung Neuhausen am Rheinfall. Als die Dame, welche nicht ortskundig war, den Vorwegweiser für den Parkplatz sah, wollte sie rechts auf den Parkplatz Kammgarn abbiegen. Sie fuhr folglich über das Trottoir und blieb auf der Treppe respektive dem Mauerabsatz hängen.

Durch ein privates Bergungsunternehmen musste das Fahrzeug aus seiner misslichen Lage befreit werden. Am Fahrzeug entstand nur geringer Sachschaden. (red)

Die schönsten Boxer werden am Samstag in Matzingen gekürt

Jacky und Andy Flütsch mit ihren Boxern.

Jacky und Andy Flütsch mit ihren Boxern.

Bild: PD

Beim Schützenhaus Grosswies in Matzingen geht am Samstag die 27. Jahressieger-Zuchtschau der Boxer-Hunde über die Bühne. 121 Tiere sind für die Ausstellung angemeldet, deren Besitzerinnen und Besitzer kommen aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und gar aus Spanien. Die Bewertungen starten um 9.30 Uhr, die Kategoriensieger werden zwischen 14 und 15 Uhr gekürt.

Während des ganzen Tages steht eine Festwirtschaft zur Verfügung. Laut Organisator und Züchter Andy Flütsch sind auch Nicht-Hundebesitzer sehr willkommen – und natürlich auch Menschen, die sich für die schmucken Familienhunde interessieren. «Am Samstag werden sehr viele Züchterinnen und Züchter anwesend sein», sagt der St. Galler. «Sie werden sicher gerne Auskunft geben.» (kuo)

Zwei Männer sind am Bahnhof Weinfelden aneinandergeraten

Am Bahnhof Weinfelden kam es am Mittwochabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Am Bahnhof Weinfelden kam es am Mittwochabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Bild: Mario Testa
(17. Februar 2021)

Bei einer Auseinandersetzung wurde am Mittwochabend in Weinfelden eine Person mittelschwer verletzt. Ein tatverdächtiger Mann wurde festgenommen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Kurz vor 19.45 Uhr kam es beim Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde ein 58-Jähriger mittelschwer verletzt. Er musste gemäss Mitteilung der Polizei durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau wenig später einen 29-jähriger Libyer festnehmen. Der Mann wurde inhaftiert.

Der genaue Hergang der Auseinandersetzung und die Hintergründe sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden. (kapo)

Der Kurs um 11 Uhr ab Kreuzlingen fällt aus

Die Meldung der URh auf Facebook.

Die Meldung der URh auf Facebook.

Bild: PD

Wegen eines technischen Defekts am Schiff fällt der Kurs 536, der heute um 11 Uhr in Kreuzlingen abgelegt hätte aus. Dies teilt die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein auf Facebook mit. Sie bittet die Kundinnen und Kunden den Kurs 546 zu nutzen, sprich: Das Schiff, das um 12 Uhr in Kreuzlingen ablegt. (red)

Thurgauerin des Tages, Melanie Bärtschi, rettet Kaninchen

Melanie Bärtschi mit ihren Kaninchen.

Melanie Bärtschi mit ihren Kaninchen.

Bild: PD

Ihr «Hoppel-Paradiesli» in Schlatt bietet obdachlosen Kaninchen ein neues Zuhause. Melanie Bärtschi nimmt Chüngel aus Tierrettungen oder Pflegestellen bei sich auf und engagiert sich für ausgesetzte oder entlaufene Tiere. Während den Ferien komme es immer wieder vor, dass Kaninchen in der Wildnis freigelassen würden, und Corona habe dieses Problem verschärft. In einem Video von «20 Minuten» sagt Bärtschi:

«Der Grund dafür ist, dass sich viele Leute unüberlegt Tiere angeschafft haben.»

Der jüngste Neuzugang in Bärtschis Hasenparadies ist Luna. Sie sei in einem Hamsterkäfig im Keller einer Familie eingesperrt gewesen. Als Bärtschi Wind davon bekam, rettete sie das Tier in einer «Nacht-und-Nebel-Aktion» mit Hilfe der Kinder der Familie. Sie sagt: «Lunas Fell war verfilzt und sie hatte Verhaltensstörungen.» Der Zustand des untergewichtigen Chüngels habe sich in ihrer Obhut schnell verbessert, sagt Bärtschi, und: «Sie ist die Chefin der Gruppe.» (ste)

Motorradfahrer verletzt sich in Ettenhausen bei Auffahrkollision

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochnachmittag in Ettenhausen ein Motorradfahrer leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt.

Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. 

Bild: Kapo TG

Kurz vor 15.45 Uhr war ein 54-jähriger Autofahrer auf der Rüetschbergstrasse in Richtung Ettenhausen unterwegs. Nach bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau wollte er bei der Verzweigung mit der Iltishauserstrasse nach links abbiegen und musste wegen des Gegenverkehrs abbremsen. Ein nachfolgender Motorradfahrer bemerkte dies gemäss Mitteilung der Kantonspolizei zu spät und verursachte eine Auffahrkollision.

Der 17-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken. (kapo/chs)

15. und letztes Mitglied des Alinghi-Teams

Der zweimalige olympische Ruderer und FISA-Ruderweltpokalsieger von 2017, Nico Stahlberg, ist das 15. und letzte Mitglied, das dem Alinghi-Red-Bull-Racing-Segelteam beitritt. «Ich bin so aufgeregt», sagt der 30-jährige Thurgauer gegenüber Red Bull und erklärt:

«Ich habe am Freitag meine Abschlussarbeit zum Thema Forsttechnik abgegeben und war drei Tage später hier in Barcelona. Teil von Alinghi Red Bull Racing zu sein, ist unglaublich, das hätte ich mir nie erträumen lassen!»

Im vergangenen Jahr zog Stahlberg vorerst einen Schlussstrich unter seine Zeit als Spitzensportler. Wegen anhaltender Hüftschmerzen beendete der Olympionike seine Karriere. Jetzt heuert er also bei Alinghi als Segler an, das Schweizer Team will 2024 wieder zum America's Cup antreten. (red)

Nico Stahlberg, ehemaliger Ruderer und neuer Segler aus Schönenberg.

Nico Stahlberg, ehemaliger Ruderer und neuer Segler aus Schönenberg.

Bild: Andrea Stalder

Leserbild des Tages aus Gottlieben

Genussvoll in den Abend: Barbara Rangel, Tägerwilen, fotografierte die Abendstimmung am Seerhein in Gottlieben.

Die Redaktion freut sich immer über die zugesandten Leserbilder. Weil wir diese Fotos über den Abdruck hinaus ausstellen und prämieren, ist es uns ein Anliegen, eine thematisch noch grössere Auswahl präsentieren zu können. Besonders gesucht sind Sujets mit Menschen und szenischen Augenblicken. Alle Leserbilder dürfen Sie an leserbriefe-thurgauerzeitung@chmedia.ch schicken. Vielen Dank!

Grosse Gefahr gegeben

Am Dienstag, 16. August, um 16.15 Uhr konnte nach Hinweisen eines Badegastes in der Flachwasserzone am Strandbad im deutschen Friedrichshafen im Bodensee eine Stabbrandbombe aufgefunden und von Beamten der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen geborgen werden. Das teilt die Polizeipräsidium Ravensburg am Mittwochnachmittag für den Landkreis Bodenseekreis mit.

Eine nach wie vor hohe Gefährlichkeit dieser Kampfmittel ist gegeben. Die Wasserschutzpolizei bittet deshalb eindringlich darum, verdächtige Gegenstände im Wasser zu belassen und nur deren Liegeort mitzuteilen, damit diese, soweit erforderlich, von geschulten Spezialisten geborgen und entsorgt werden können. (red)

Symbolbild: Eine Bombe wird per Kran aus dem Wasser gehoben, nachdem sie aus 4 Metern Tiefe aus dem Bodensee geborgen wurde.

Symbolbild: Eine Bombe wird per Kran aus dem Wasser gehoben, nachdem sie aus 4 Metern Tiefe aus dem Bodensee geborgen wurde.

Bild: PD/Kantonspolizei St.Gallen (30.09.2011)

Gegen 14 Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Die 22-jährige Laura Hermann aus Friltschen absolviert eine Lehre zur Plattenlegerin. Sie nimmt im September an den Swiss Skills in Bern teil. Dort will sie sich gegen die 14 Mitstreiterinnen und Mitstreiter durchsetzen. «Mein Ziel ist der Titel», sagt die gelernte Bäckerin/Konditorin.

«Ich denke, ich bin ganz gut im Plättlen, arbeite sehr genau.»

An ihrem neuen Beruf gefalle ihr die Abwechslung, dass man am Abend sieht und spürt, was man geleistet hat. «Ich hab auch schon eine Katzendusche gemacht», sagt die Lernende im 3. Lehrjahr.

Laura Hermann, Plättlilegerin aus Friltschen.

Laura Hermann, Plättlilegerin aus Friltschen.

Bild: Mario Testa

72'000-Franken-Kredit gelangt im Dezember zur Abstimmung

Weil sich das provisorische Beizli auf dem Weiherdamm im Hauptwil zu nahe an der Strasse und ausserdem im Gewässerraum befindet, muss das gastronomische Angebot an einen anderen Standort verlegt werden. Der Gemeinderat Hauptwil-Gottshaus schlägt die Errichtung eines Holzbaus im nahe gelegenen Weihergärtli vor.

Das Weiherbeizli auf dem Hauptwiler Weiherdamm.

Das Weiherbeizli auf dem Hauptwiler Weiherdamm.

Bild: Georg Stelzner

Die Vergabe der erforderlichen Arbeiten über 72’000 Franken unterstand gemäss Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses ist zustande gekommen, weshalb das Projekt nun an der Gemeindeversammlung im Dezember zur Abstimmung gelangt. Ungeachtet der neuen Entwicklung findet demnächst die öffentliche Bauauflage statt. (st)

Nominiert in der Kategorie Solo

Am 10. September gehen nach einer pandemiebedingten Zwangspause wieder die Swiss-Comedy-Awards im Kongresshaus Zürich über die Bühne. Unter der Moderation von Nadia Goedhart und Stefan Büsser werden in fünf Kategorien (Solo, Ensemble, Talent, Online und Publikums-Award) begehrte Awards verliehen. Unter der Kategorie Solo hat es die Thurgauerin Lara Stoll mit «Gipfel der Freude» unter die Nominierten geschafft, wie einer Einladung vom Mittwoch zu entnehmen ist. Slam-Poetin, Filmemacherin, Schauspielerin und Autorin Lara Stoll ist in Rheinklingen (Gemeinde Wagenhausen) aufgewachsen und hat 2021 den renommierten Salzburger Stier bekommen. (red)

Kabarettin mit Thurgauer Wurzeln: Lara Stoll bei einem Auftritt in Kreuzlingen.

Kabarettin mit Thurgauer Wurzeln: Lara Stoll bei einem Auftritt in Kreuzlingen.

Bild: Ralph Ribi

«Verstehe Männer nicht, die ihre Männlichkeit krampfhaft beweisen müssen»

Seine Songs heissen «eiszweidrü» oder «bi dir» – und sie sind gemäss eigener Aussage nicht immer frei von Sexismus. Levin Rusch – Künstlername Le Vin Rouge – ist Rapper und bezeichnet sich selbst als einen Feministen. Im «Sonntags-Blick» sagt der 21-Jährige aus Sirnach:

«Der Widerspruch zwischen meinen Texten und meiner politischen Ideologie bereitete mir schon die eine oder andere schlaflose Nacht.»

Von klassischen Geschlechterrollen, wie sie in der Musik zementiert werden, hält Rusch nichts. Der Sohn eines Pflegers und Berufsbildners ist froh, dass ein Mann heute genauso gut Visagist wie Bauarbeiter sein kann, und sagt: «Ich verstehe Männer nicht, die ihre Männlichkeit krampfhaft beweisen müssen.» Zwar sei Frauenfeindlichkeit in der Szene ein grosses Thema, meint Rusch, aber: «Ich glaube, dass Sexismus überall ein Problem in der Gesellschaft ist. Die Rap-Szene versteckt es einfach nicht.» (ste)

Der Rapper Levin Rusch in seinem Studio in Sirnach.

Der Rapper Levin Rusch in seinem Studio in Sirnach.

Bild: Stefan Bohrer/Blick

App für Spaziergänge, Bike-Trails und Museen-Rundgänge

Die Kulturkommission Egnach hat vor ein paar Jahren die Wanderkarte «Egnacher Perlen» mit vier Touren herausgegeben. Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit. Die Gemeinde macht den «Bireweg» jetzt in Zusammenarbeit mit der Historika AG zum digitalen Erlebnis mit zehn Posten zur Dorfgeschichte. Historika AG hat eine digitale Applikation mit der Bezeichnung «CubeTrail» entwickelt, die im App-Store für iOS und Android Smartphones kostenlos zum Download zur Verfügung steht. Mit dieser App können Gebiete, Spaziergänge und Bike-Trails, aber auch Rundgänge durch Museen und Vernissagen in einer Gemeinde oder einer Stadt noch detaillierter vorgestellt werden. Die Wissensvermittlung geschieht mit einer kartographischen Grundlage und die Navigation mittels Geo-Tracking. Der «Bireweg» beginnt bei der ehemaligem Mosterei beim Bahnhof Egnach und führt 7,5 Kilometer durch die Gemeinde. Letzte Woche luden die Verantwortlichen die Bevölkerung auf, das neue Angebot auszuprobieren im Rahmen einer gemeinsamen Wanderung.

Reto Linder, Historika AG, Rolf Blust, Dorfhistoriker, sowie Christina Holzer und Adrian Bleisch von der Kulturkommission.

Reto Linder, Historika AG, Rolf Blust, Dorfhistoriker, sowie Christina Holzer und Adrian Bleisch von der Kulturkommission.

Bild: PD

Livestream aus dem Rathaus Frauenfeld

Ein Schwerpunkt der ganztägigen Sitzung des Grossen Rats vom Mittwoch, 17. August, ist die Verteilung der 127 Millionen Franken, die der Teilverkauf der Thurgauer Kantonalbank einbrachte. Die vorberatende Kommission hat eine Lösung gefunden, die auf die regionalen Ansprüche eingeht. Die Frage ist, ob sie im Plenum unterstützt wird. Ein zweiter Schwerpunkt bildet die neue Jagdschiessanlage Heckenmoos an der Grenze der Gemeinden Müllheim und Wigoltingen. Weitere Traktanden sind unter anderem die Rechenschaftsberichte des Obergerichts, des Verwaltungsgerichts und der Rekurskommission in Anwaltssache. Die Sitzung läuft seit 9.30 Uhr im Rathaus Frauenfeld, ist öffentlich und via Livestream des Kantons Thurgau zu verfolgen. (wu)

Sitzung das Grossen Rates im Rathaus Frauenfeld.

Sitzung das Grossen Rates im Rathaus Frauenfeld.

BildDonato Caspari / chmedia

Verkehrsbehinderungen nach spektakulärem Unfall

Was am Dienstagabend bereits die Runde gemacht hat, ist seit Mittwochmorgen von der Kantonspolizei Thurgau bestätigt. Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos auf der Autobahn A1 bei Wängi wurde eine Person mittelschwer verletzt. Der Mann musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Ein 21-jähriger Autofahrer war kurz vor 17.30 Uhr auf der Überholspur der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr er bei Wängi ins Heck des vorausfahrenden Autos eines 32-Jährigen, der verkehrsbedingt abbremste. In der Folge kollidierte das Fahrzeug mit der Mittelleitplanke, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zwischen den beiden Leitplanken zum Stillstand. Der Unfallverursacher wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 32-Jährige blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Die Autobahn musste während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten einspurig geführt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen. (kapo/sko)

Das auf dem Dach liegende Auto neben dem Mittelleitplanke.

Das auf dem Dach liegende Auto neben dem Mittelleitplanke.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Auto überschlägt sich auf der A1 – linker Fahrstreifen ist blockiert

Auf der Autobahn A1 Richtung St.Gallen hat sich zwischen Matzingen und Münchwilen ein Autounfall ereignet. Lau Kantonspolizei Thurgau, hat sich ein Fahrzeug überschlagen. Dabei wurde eine Person unbestimmt verletzt. Zurzeit ist der Abschlepper vor Ort, um den linken Fahrstreifen wieder freizuräumen. Wegen Stau ist im Moment noch mit einem Zeitverlust von bis zu 20 Minuten zu rechnen. (vat)

Screenshot: TCS-Verkehrsinfo

Forschungspreis Walter Enggist geht an Urs Markus Nater

Urs Markus Nater

Urs Markus Nater

Bild: PD

(red) Mit dem Thurgauer Forschungspreis Walter Enggist 2022 wird Urs Markus Nater ausgezeichnet. Der in Frauenfeld aufgewachsene Wissenschaftler ist Professor für klinische Psychologie an der Universität Wien. Er ging in seiner Arbeit der Frage nach, inwiefern Symptome wie Schmerzen oder Erschöpfung durch Musikhören gelindert werden können. Der Forschungspreis ist mit 15’000 Franken dotiert. 

Der Forschungspreis Walter Enggist wird am 21. September 2022 im Rahmen einer öffentlichen Feier an Urs Markus Nater verliehen. Der Wissenschaftler wird an dieser Veranstaltung seine Arbeit vorstellen. Die Laudatio wird von Regierungsrätin Monika Knill gehalten. Die Feier findet in der Aula im Neubau der Kantonsschule Frauenfeld statt und beginnt um 19 Uhr.

www.forschungspreis.tg.ch
www.thurgauwissenschaft.tg.ch

Inseln Werd sind zu einem Eiland «verschmolzen»

Die Inseln Werd bei Eschenz

Die Inseln Werd bei Eschenz

Bild: Ernst Hunkeler

Die trockenen, zu einem einzigen Eiland verschmolzenen Inseln Werd - eine ist Thurgauer, zwei sind Schaffhauser Hoheitsgebiet - von der Steiner Rheinbrücke aus fotografiert, eingerahmt vom Brückengeländer. Wobei die blühende Pracht im Vordergrund fast schon einen wehmütigen Kontrast zu den Kiesbänken im Hintergrund schafft. Während bis vor einigen Jahren die trocken gefallenen Inseln noch vor Ort bestaunt werden konnten, ist dies aus Gründen des Vogelschutzes heute nicht mehr möglich. (ehu)

Kreuzlingen: Motorradfahrer verletzt

(kapo) Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstag in Kreuzlingen ein Motorradfahrer leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 14 Uhr war ein 26-jähriger Autofahrer auf der Paulistrasse in Richtung Egelseestrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es im Kreisel zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer.

Bei der Kollision wurde der 71-jährige Mann leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Die Grafik zeigt: der historische Tiefststand im Bodensee noch nicht erreicht

Der Bodenseepegel sinkt und sinkt – seit Anfang Juni ist er um rund 75 Zentimeter zurückgegangen. Am Dienstagmorgen lag er bei der Messstation Romanshorn noch bei 395,24 Metern über Meer. Der Pegel liegt damit zwar gut einen Meter unter dem langjährigen August-Mittel, ein historischer Tiefststand ist aber noch nicht erreicht. Am 16. August des Hitzesommers 2003 wurden in Romanshorn 395,18 Meter über Meer gemessen – der Wasserstand war damals also sechs Zentimeter tiefer als heute.

Dass die rote Linie in der Vergleichsgrafik in den nächsten Tagen unter die schwarze und damit unter den tiefsten je gemessenen Stand am jeweiligen Tag fällt, glaubt Michèle Oberhänsli nicht. Die Hydrologin beim Bundesamt für Umwelt schreibt: «Die Niederschläge der nächsten Tage werden die Niedrigwasser- und Trockenheitssituation in der Schweiz etwas entschärfen.» Die Gesamtsituation bleibe aber angespannt.

Der Wasserpegel im Bodensee sinkt und sinkt. Hier ein Bild aus der Luft in Altnau.

Der Wasserpegel im Bodensee sinkt und sinkt. Hier ein Bild aus der Luft in Altnau.

Bild: Tobias Garcia

Aussergewöhnlich ist, dass der Untersee-Pegel schon seit mehreren Wochen historisch tief ist und etwa einen halben Meter unter dem Bodensee-Pegel liegt. Verantwortlich für den Unterschied sind gemäss einer Studie der Stuttgarter Universität Hohenheim unter anderem Wasserpflanzen im Seerhein, die offenbar den Wasserdurchfluss bremsen. (ste)

Präsidiumswechsel im Verein Barockkirche Fischingen

Josef Gemperle, neuer Präsident Barockkirche Fischingen

Josef Gemperle, neuer Präsident Barockkirche Fischingen

Bild: PD

Der Verein Barockkirche Fischingen wurde im Zusammenhang mit der Restaurierung der Klosterkirche im Jahr 2001 gegründet und trug wesentlich dazu bei, dass die finanzschwache Kirchgemeinde Fischingen dieses Jahrhundertprojekt finanziell bewältigen konnte. Seit seiner Gründung stand der Verein unter der Leitung des langjährigen Kantonsrats und Gerichtspräsidenten Alex Frei. An der jüngsten Generalversammlung hat der Eschliker nun das Präsidium an den Fischinger Kantonsrat Josef Gemperle weitergegeben. Gemperle ist in der Kirche kein Unbekannter: Er leitete die damalige Restaurierung in der Funktion des Baukommissionspräsidenten. (red/kuo)

Die Barockkirche Fischingen.

Die Barockkirche Fischingen.

Bild: Nik Roth

Halle 7 neu an Schützengarten vermietet

Die Halle 7 auf dem Parkplatz neben dem Hotel Thurgauerhof verwandelt sich jeden Abend in ein Partyzelt.

Die Halle 7 auf dem Parkplatz neben dem Hotel Thurgauerhof verwandelt sich jeden Abend in ein Partyzelt.

Bild: Donato Caspari (2016)

Wie WEGA-Präsident Heinz Schadegg am Dienstagmorgen verkündet, übernimmt die St. Galler Brauerei Schützengarten AG die Leitung der Halle 7. Wie an der letzten WEGA im Jahr 2019 wird die Weinfelder Feuerwehr tagsüber in der Halle die berühmten Güggeli servieren. Für den Service hat Schützengarten das Fasnachtszelt Wil engagiert, um mehr Personal zur Verfügung zu haben. Abends wird mit Partybands für Stimmung gesorgt. Die WEGA-Leitung ist von der neuen Führung in der Partyhalle überzeugt, «das sind Profis», sagt Präsident Schadegg. (sba)

Thurgauerin des Tages: Mona Vetsch über bewegende Dreharbeiten

Die Thurgauer SRF-Moderatorin Mona Vetsch.

Die Thurgauer SRF-Moderatorin Mona Vetsch.

Bild: Donato Caspari

Sie ist beim SRF nicht mehr wegzudenken: Mona Vetsch arbeitet dort seit 25 Jahren und hat schon einiges erlebt. Im «Sonntags-Blick» erzählt die in Hattenhausen Aufgewachsene von den prägendsten Ereignissen in ihrer Karriere. Eine Geschichte blieb ihr besonders im Hinterkopf: Als sie für «Mona Vetsch fragt nach» eine Bauernfamilie getroffen hatte, bei dem der Sohn einst von seinem Grossvater mit dem Traktor überfahren wurde und dies zur Trennung der Eltern führte. «Sie hätten allen Grund, zum ‹jomere›. Doch statt dem Selbstmitleid zu verfallen, sind sie stark und engagiert», sagt Vetsch. Nach solchen emotionalen Gesprächen brauche sie jedoch Zeit für sich alleine. Die Arbeit bei SRF gefalle ihr aber nach wie vor: «Wenn ich das Gebäude betrete, macht mir das noch immer Freude. Solange ich mich wertgeschätzt fühle und mir die Arbeit Spass macht, gibt es für mich keinen Grund zu wechseln.» (vit)

Arbon erwartet 7000 Turnerinnen und Turner

2018 fand das Kantonale Turnfest in Romanshorn statt.

2018 fand das Kantonale Turnfest in Romanshorn statt.

Bild: Reto Martin

Die turnenden Vereine aus Arbon und Roggwil werden im Jahr 2024 das Thurgauer Kantonalturnfest (TKT) in Arbon austragen. Zu diesem Zweck wurde vergangenen Montag der Trägerverein unter Präsident Walter Hegner gegründet. Der Anlass mit nationaler Ausstrahlung findet alle sechs Jahre statt, die letzte Austragung war im Jahr 2018 in Romanshorn. Es werden 7000 Turnerinnen und Turner sowie 25'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. (red)

Mann wollte Oldtimer im Wert 240'000 Franken schmuggeln

Dieses Mercedes Benz Cabrio aus dem Jahr 1951 wollte ein Mann über die Grenze schmuggeln.

Dieses Mercedes Benz Cabrio aus dem Jahr 1951 wollte ein Mann über die Grenze schmuggeln.

Bild: PD

Zöllner des Hauptzollamts Singen verhinderten Ende Juli auf der Europabrücke in Konstanz den Schmuggel eines Mercedes Benz Cabrio, Baujahr 1951 im Wert von 240.000 Franken. Mit der Behauptung, er sei nur der Transporteur und der Mercedes würde lediglich für 10 Tage auf einer Messe für Oldtimer in Brüssel ausgestellt, gaben sich die Zöllner des Hauptzollamts Singen nicht zufrieden. Insbesondere auch deshalb nicht, da die nächste Messe dieser Art erst im November 2022 in Brüssel stattfinden würde.

Auf Nachfragen, wo denn die erforderlichen Zolldokumente seien, konnte sich der marokkanische Fahrer überraschenderweise nicht mehr erinnern, wer die Zollformalitäten erledigt hatte und auch nicht, wer der Besitzer des teuren Schmuckstücks auf seinem Anhänger ist. Lediglich, dass alles in Ordnung und alle Steuern bezahlt seien, dessen war er sich sicher. Da auch nach Langem hin und her keine Einfuhrdokumente vorgelegt werden konnten, stellten die Beamten das Oldtimer Cabrio sicher und eröffneten gegenüber dem Transporteur ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Wie sich aufgrund weiterer Ermittlungen herausstellte, war der Oldtimer in der Schweiz für 240.000 Franken zum Verkauf angeboten worden. Basierend auf einem Zollwert von rund 236.400 Euro wurden daraufhin Einfuhrabgaben in Höhe von rund 16.500 Euro festgesetzt. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt in Stuttgart. (red)

Bild des Tages aus Egnach

TZ-Leserin Trudi Krieg hat in Widehorn Egnach mit Blick nach Romanshorn das tolle Foto mit dem Sonnenuntergang geknipst. Wer gut schaut findet auch das Büsi. (sba)

Mehr Humor im Arbeitsalltag

Berühmt geworden mit seinem Lachanfall zum Bündnerfleisch: Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz.

Berühmt geworden mit seinem Lachanfall zum Bündnerfleisch: Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz.

Bild: Urs Jaudas

Unter dem Titel «Humor als Erfolgsfaktor in der Arbeitswelt» führt das Sozialversicherungszentrum Thurgau (SVZ) Ende August im Casino Frauenfeld erneut einen Arbeitgeberanlass durch. Für den im Titel versprochenen Humor steht während des ganzen Anlasses Yvonne Villiger im Einsatz. Die Expertin für Business Humor zeigt dabei eins zu eins auf, wie Humor den Berufsalltag positiv beeinflussen kann. (red)

Und weils so lustig ist - hier das Video:

Nach Wettbewerb: Badi erhält neuen Namen

Die Frauenfelder Badi an der Schlossmühlestrasse heisst neu Schlossbadi

Die Frauenfelder Badi an der Schlossmühlestrasse heisst neu Schlossbadi

Bild: PD

Das Amt für Freizeit und Sport hat einen Wettbewerb durchgeführt, bei dem über 300 Namensvorschläge für die neue Badi eingegangen sind. Die Jury hat sich für den offiziellen Namen «Schloss Badi Frauenfeld» entschieden. Innerhalb eines Texts wird der Name zusammen-geschrieben: «Schlossbadi Frauenfeld». Alle Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern, die in irgendeiner Form «Schlossbad» oder «Schlossbadi» vorgeschlagen haben, bekommen ein Saisonabonnement. Darunter ausgelost wurde Lucien Fisler, der ein Jahresabonnement erhalten hat. (red)

Verein Pro Wind Thurgau hat sich gegründet

Die Gründungsmitglieder des Vereins Pro Wind Thurgau.

Die Gründungsmitglieder des Vereins Pro Wind Thurgau.

Bild: PD

In Hüttwilen haben sich Energiefachleute und Energieinteressierte aus dem Kanton Thurgau zum Verein Pro Wind Thurgau zusammengeschlossen. Der Verein will erneuerbare Energien im Kanton unterstützen. Besonders Windenergieprojekten will der Vereine eine Stimme geben. «Obwohl politisch eine klare Mehrheit hinter der Windenergie steht, fehlte bisher in der Öffentlichkeit eine Stimme, die auf die Bedeutung der Windenergie hinweist», schreibt der Verein in einer Medienmitteilung. Man wolle sachliche und ausgewogene Aufklärungsarbeit der Bevölkerung betreiben. Einen ersten Informationsanlass in Thundorf ist dazu Mitte Oktober geplant. (red)

Gesucht: Ferien-Highlights aus der Region Frauenfeld

Die Regio-Frauenfeld-App auf dem Smartphone.

Die Regio-Frauenfeld-App auf dem Smartphone.

Die Regio Frauenfeld sucht das beste Ferien-Highlight aus der Region. Im Rahmen eines Gewinnspiels können Benutzer ihre Ferienerlebnisse in der Regio-Frauenfeld-App teilen. Zu gewinnen gibt es regionale Preise. Die kostenlose App gibt es seit Mai, sie stellt den Bewohnerinnen und Bewohnern Informationen aus der Gemeinde sowie der Region zur Verfügung und fördert den Austausch untereinander.

Für das Gewinnspiel registrieren interessierte Personen sich einmalig auf der Regio-Frauenfeld-App und laden bis zum 30. September ein Bild von ihrem Lieblingsort unter der Navigation «Gewinnspiel» hoch. Mit der Angabe des Standorts nimmt man automatisch an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es einen vollgepackten Wanderrucksack im Vintage-Stil, einen gefüllten Picknickkorb und einen prickelnden Schaumwein zum Anstossen. Weitere sieben Personen erhalten ein kleines «Gschänkli» als Dankeschön für die Teilnahme. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden nach via Regio-Frauenfeld-App informiert. (red)

https://www.regiofrauenfeld.ch/news/detail/gewinnspiel/

Jö-Faktor im Facebook-Post

Bild: Facebook Kantonspolizei Thurgau

Die Kantonspolizei Thurgau hat zwei Bilder gezeigt, auf denen ein kleines Büsi zu sehen ist. Die Frage ist, ob es den richtigen Riecher hat und der Kripo eine tatkräftige Unterstützung bietet. Offenbar war die Kriminalpolizei an einem Ort im Einsatz, wo das junge Büsi Zuhause und gerade auf Entdeckungstour ist. Auf jeden Fall sind es die Jö-Bilder des Tages. (sba)

Hohe Zahl an Burn-out-Erkrankten bei der Swiss

Sandrine Nikolic-Fuss, Chefin der Kabinenpersonal-Gewerkschaft

Sandrine Nikolic-Fuss, Chefin der Kabinenpersonal-Gewerkschaft

Bild: Ralph Ribi

Die Fluggesellschaft Swiss taumelt, und Sandrine Nikolic-Fuss ist in einer Doppelrolle mittendrin. Zum einen arbeitet die 53-Jährige, die im Thurgau lebt, als Maître de Cabine an vorderster Front, zum anderen ist sie als Chefin der Kabinenpersonal-Gewerkschaft Kapers im Hintergrund aktiv. In der «Schweizer Illustrierten» sagt sie: «In meinem Team kämpft eine aussergewöhnlich hohe Zahl gegen ein Burn-out oder Erschöpfung.» Schuld daran sei das Management der Swiss. Trotz Abratens der Gewerkschaftschefin hat es im Mai 2021 über 300 Leute entlassen. Jetzt fehlt dieses Personal, und die Swiss holt Hilfe im günstigeren Ausland. Nikolic-Fuss sagt: «Es ist eindeutig Sozialdumping. Das erschüttert mich!» Trotz allem hält sie, die Philosophie studiert und im St.Galler Philharmonie-Orchester Bratsche gespielt hat, an ihrer Branche fest: «Das Fliegen gefällt mir immer noch sehr – und die Arbeit für die Gewerkschaft ist intellektuell sehr befriedigend.» (ste)

Wasserschutzpolizei stellt Handgranate sicher

Am Sonntagmorgen, gegen 11 Uhr, befand sich ein Angler in seinem Kanu in Konstanz oberhalb der Alten Rheinbrücke und fischte mit seiner magnetischen Angel einen Gegenstand aus dem Bodensee, der sich später als französische Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entpuppte. Der Angler verständigte umgehend über Notruf die Polizei. Die Wasserschutzpolizei Konstanz machte sich sofort auf den Weg und sperrte bis zum Eintreffen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, der die scharfe Handgranate fachgerecht entsorgte, die Örtlichkeit ab. (red)

Bürglen/Gloten: Alkoholisiert unterwegs – Polizei zieht Fahrausweise ein

Die Kantonspolizei zog zwei betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr.

Die Kantonspolizei zog zwei betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr.

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 2.15 Uhr auf der Sonnenhofstrasse in Bürglen eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe bei der 22-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,51 mg/l ergab, wurde ihr Fahrausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Und auch in Gloten wurde einem Autofahrer der Fahrausweis eingezogen. Wie die Thurgauer Kantonspolizei schreibt, kontrollierte eine Patrouille kurz nach Mitternacht auf der Dreibrunnenstrasse einen 43-Jährigen. Weil der Atemalkoholtest beim Schweizer einen Wert von 0,58 mg/l ergab, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. (kapo/lex)