THURGAU-TICKER
Strasse vor Märstetten wird gesperrt +++ Thurgauerin des Tages: Gemeinderätin Claudia Gubler aus Warth-Weiningen +++ Zwei neue Spieler: Kader von Volley Amriswil ist komplett

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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Nachts Bauarbeiten zwischen Bonau und Märstetten

Autos fahren an einer Baustelle vorbei.

Autos fahren an einer Baustelle vorbei.

Bild: Keystone / Martin Ruetschi

Der Deckbelag auf der N23 (Hauptstrasse) zwischen Bonau und Märstetten ist in einem schlechten Zustand. Aus diesem Grund setzt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) den Belag instand. Die Bauarbeiten werden während zweier Nächte zwischen dem 20. und 22. Juni umgesetzt. Die Strasse bleibt von 20 bis 5 Uhr für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert. (red)

Als Gemeinderätin kümmert sie sich um ukrainische Flüchtlinge

Claudia Gubler sitzt seit 2019 im Gemeinderat von Warth-Weiningen

Claudia Gubler sitzt seit 2019 im Gemeinderat von Warth-Weiningen

Bild: PD

Über 50’000 Menschen sind bisher aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet. Das stellt Gemeinden vor Herausforderungen, wie etwa auch Claudia Gubler weiss. «Es gibt noch einiges zu tun. Wichtig ist, dass alle am selben Strick ziehen», schreibt die Gemeinderätin von Warth-Weiningen im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Gubler sitzt seit 2019 in der Exekutive und betreut das Ressort Gesundheit und Sozialwesen. Die gelernte Kauffrau organisiert momentan unter anderem Unterkünfte für ukrainische Familien. «Eine lange Verschnaufpause bleibt uns nicht, in regelmässigen Abständen erhalte ich Anfragen von der Peregrina-Stiftung für eine Platzierung von Personen.»

Trotz der herausfordernden Situation ist Gubler mit der Zusammenarbeit im Gemeinderat zufrieden: «Wir sind ein gutes Team und unterstützen uns mit den nötigen Stärken.» Das scheinen gute Voraussetzungen, um geflüchteten Menschen Sicherheit und Ruhe zu ermöglichen. (sju)

Ein Ägypter und ein Marokkaner stossen zu Volley Amriswil

Der 27-jährige Abo Elsayed wird ab kommender Saison für LINDAREN Volley Amriswil spielen.

Der 27-jährige Abo Elsayed wird ab kommender Saison für LINDAREN Volley Amriswil spielen.

Bild: PD

Vor der kommenden Spielzeit ist das Kader von LINDAREN Volley Amriswil komplett. Der 27-jährige Abo Elsayed besetzt die Aussen-Annahme-Position, der 21-jährige Hamza Ouyachi wird im Mittelblock spielen.

Abo Elsayed kommt aus Ägypten und spielt dort seit 2016 in der Nationalmannschaft. «Amriswil ist für mich der richtige Verein, denn ich will Titel sammeln und in einem professionellen Umfeld spielen», wird der Zwei-Meter-Mann in der Mitteilung des Amriswiler Volleyballklubs zitiert.

Sieben Zentimeter grösser ist Hamza Ouyachi aus Marokko. Er stand die letzten zwei Saisons beim ungarischen Vizemeister Kaposvari Röplabda unter Vertrag. «Ich will immer um Titel spielen», sagt er. «Dafür bietet Amriswil alles was man sich wünschen kann. Zudem glaube ich, dass ich mich unter dem Coach noch verbessern kann und viel lernen werde.» (sju)

Hamza Ouyachi kommt aus Marokko und wird die Position im Mittelblock besetzen.

Hamza Ouyachi kommt aus Marokko und wird die Position im Mittelblock besetzen.

Bild: PD

Die Broschüre zu Statistiken im Thurgau ist erschienen

Die Dienststelle für Statistik veröffentlicht neue Kennzahlen zum Thurgau.

Die Dienststelle für Statistik veröffentlicht neue Kennzahlen zum Thurgau.

Bild: Donato Caspari

«Thurgau in Zahlen» bietet eine Fülle von statistischen Kennzahlen zum Kanton Thurgau, aufbereitet in übersichtlichen Grafiken und Tabellen. In der soeben erschienenen Ausgabe 2022 erfährt man beispielsweise, dass mehr als zwei Drittel der Thurgauer Privathaushalte Ein- oder Zweifamilienhaushalte sind oder dass 2021 fast jedes zweite neu eingelöste Auto ein Elektro- oder Hybridfahrzeug war. Wer wissen will, in welcher Gemeinde die Steuerfüsse am niedrigsten sind oder wo in den letzten Jahren besonders viele Menschen zugezogen sind, wird auf der grossen Gemeindeübersicht auf der Rückseite des Faltblatts fündig.

«Thurgau in Zahlen» wird von der Dienststelle für Statistik jährlich herausgegeben und von der Thurgauer Kantonalbank finanziell unterstützt. Das Leporello ist bei der Büromaterial-, Lehrmittel- und Drucksachenzentrale des Kantons Thurgau (www.bldz.tg.ch, publi-box@tg.ch, 058 345 53 70) und in allen Geschäftsstellen der Thurgauer Kantonalbank kostenlos erhältlich. (red)

In der ersten Reihe für den Sonnenuntergang

TZ-Leserin Gudrun Dubi fotografierte am Wochenende den Sonnenuntergang beim Steg in Uttwil. Ein paar Menschen sitzen noch am Ufer und geniessen die letzten Sonnenstrahlen des Tages. (sju)

Kreisel in Hefenhofen ab Montag teilweise befahrbar

Am nächsten Montag um 7 Uhr wird der Kreisel in Hefenhofen an der Kreuzung Neustudenstrasse und Romanshornerstrasse teilweise geöffnet für den Verkehr. Das Einbahnregime bleibt jedoch noch bis Mitte August bestehen.

Am nächsten Montag um 7 Uhr wird der Kreisel in Hefenhofen an der Kreuzung Neustudenstrasse und Romanshornerstrasse teilweise geöffnet für den Verkehr. Das Einbahnregime bleibt jedoch noch bis Mitte August bestehen.

Bild: Manuel Nagel

Es ist mit 8000 Fahrzeugen pro Tag eine viel befahrene Strecke im Kanton, die Strasse zwischen Amriswil und Romanshorn. Aktuell herrscht jedoch noch bis Mitte August ein Einbahnregime von Romanshorn her kommend. Immerhin ist nach drei Monaten Bauzeit der neu erstellte Kreisel, der auf dem Gebiet der Gemeinde Hefenhofen liegt, ab Montagmorgen um 7 Uhr teilweise für den Verkehr befahrbar. (man)

Aktion «bike to parliament» in Frauenfeld

Rund ein Drittel der an diesem Tag anwesenden Mitglieder des Grossen Rats kam mit dem Velo nach Frauenfeld.

Rund ein Drittel der an diesem Tag anwesenden Mitglieder des Grossen Rats kam mit dem Velo nach Frauenfeld.

Bild: PD

Für den Weg zur Sitzung des Thurgauer Grossen Rats heute Mittwoch nahmen 35 Parlamentarierinnen und Parlamentarier heute das Velo. Mit der Aktion will sich die parlamentarische Gruppe Velo für den Langsamverkehr einsetzen, schreibt die Gruppe in einer Mitteilung. Anlass dazu war, dass der Grosse Rat in der heutigen Sitzung das Gesamtverkehrskonzept besprochen hat.

Die Parlamentssitzung fand in Frauenfeld statt, weshalb einige Velobegeisterte einen etwas längeren Weg auf sich nehmen mussten. So heisst es in der Mitteilung: «Didi Feuerle von Arbon und Urs Martin von Romanshorn starteten einiges vor fünf Uhr.» (sju)

Pfyn entscheidet sich bei der Badiweiher-Sanierung für Variante Erweiterung

Bild: PD

Die Gemeindeversammlung in Pfyn hat am Dienstagabend nebst der Jahresrechnung auch über den Variantenentscheid betreffend Sanierung des Badiweihers befunden. Eine Mehrheit der 121 anwesenden Stimmberechtigten sprachen sich nach teils nervenaufreibenden Diskussionen für die umfangreichere und teurere Variante Erweiterung aus, die gemäss Grobschätzung (+/-30 Prozent) rund 774’000 Franken kostet. Über den Kredit entscheidet das Stimmvolk an der Budgetgemeindeversammlung am 1. Dezember. (sko)

Visualisierung der beschlossenen Variante aus der Botschaft.

Visualisierung der beschlossenen Variante aus der Botschaft.

Bild: PD/Screenshot

Badi Hörnli hat neu einen Steg mit Lift 

Der neue Steg bei der Badi Hörnli in Kreuzlingen aus der Vogelperspektive.

Der neue Steg bei der Badi Hörnli in Kreuzlingen aus der Vogelperspektive.

Bild: PD

Besucherinnen und Besucher der Badi Hörnli in Kreuzlingen können seit kurzem den neuen, barrierefreien Steg benutzen, um in den See zu gelangen. Gemäss Mitteilung der Stadt Kreuzlingen nahmen am vergangenen Samstag rund 200 Gäste an der Einweihung des Stegs teil. An dessen Ende befindet sich ein Lift, mit dem sich Rollstuhlfahrer ins Wasser hinablassen können. Er wurde von der Kreuzlinger Firma Neuwiler AG konstruiert.

Das «Novum am Bodenseeufer», wie der Steg in der Mitteilung bezeichnet wird, hat rund 920'000 Franken gekostet. Die Konstruktion könne «möglicherweise auch für weitere See-Gemeinden wegweisend sein», sagt Ruedi Wohlfender, Abteilungsleiter Departement Gesellschaft. (sju)

Leser fotografiert Supermond über dem Bodensee

Gestern Abend um 22:11 Uhr fotografierte Leser Robert Hahn Bauer den Supermond über dem Bodensee. Von einem Supermond spricht man, wenn der Mond weniger als 360'000 Kilometer von der Erde entfernt ist. «Fotografiert habe ich am Konstanzer Seeufer auf der Höhe vom Büdingen Areal, am Schweizer Seeufer befindet sich das Kantonsspital von Münsterlingen, dessen Nachtbeleuchtung zu sehen ist», schreibt der Fotograf zu seinem Bild. (sju)

Kollision in Aadorf: Zwei Verletzte

Unfall in Aadorf: Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden zwei Personen verletzt, eine davon mittelschwer. Beide Personen mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Das Fahrzeug der Autofahrerin kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Das Fahrzeug der Autofahrerin kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Gemäss Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein 27-jähriger Autofahrer gegen 17.15 Uhr von der Sirnacherstrasse in die Hauptstrasse einbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten Autofahrerin auf der Hauptstrasse. Durch den Aufprall kippte ihr Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die Autofahrerin wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Unfallverursacher verletzte sich leicht und wurde ebenfalls ins Spital überführt. Der Sachschaden beträgt gemäss Kantonspolizei einige zehntausend Franken. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Streckenabschnitt für rund zwei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Aadorf erstellte eine Umleitung. (kapo/dar)

5 Bilder

Bilder: BRK News

Stefan Küng spricht über Essgewohnheiten und Camping

Radsportler Stefan Küng fährt momentan an der Tour de Suisse mit. Jederzeit könnte sein erstes Kind auf die Welt kommen.

Radsportler Stefan Küng fährt momentan an der Tour de Suisse mit. Jederzeit könnte sein erstes Kind auf die Welt kommen.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE / keystone-sda.ch

Die diesjährige Tour de Suisse ist für Stefan Küng eine ganz spezielle, denn seine Frau ist hochschwanger und er könnte jederzeit Vater werden. Dann würde er die Tour verlassen. Im «Zürcher Unterländer» bezeichnet der 28-Jährige es als grosses Glück, dass er seine jetzige Frau kennen gelernt hat. Mit ihr spricht er über vieles, ausser: «Die Details zu den Sitzproblemen auf dem Velosattel führe ich nicht genau aus.». Dank seiner Frau mag er mittlerweile auch Bananen, immer noch ekelhaft findet er jedoch Rosenkohl und Blutwurst. Auch auf Fleisch verzichtet der Radprofi mehrheitlich, jedoch nicht wegen des Geschmacks, sondern fürs Klima: «Lieber weniger, aber wenn, dann ein richtig gutes Stück.»

Im Interview verrät der Frauenfelder ausserdem, dass er das Lied «Schwan» von Gölä auswendig kann und seinen Dialekt ziemlich attraktiv findet. Nach seinen schönsten Kindheitserinnerungen gefragt, spricht er von einem Campingplatz am Bodensee: «Da haben wir viele tolle Momente erlebt.» Vielleicht campt Küng ja bald mit eigenem Kind dort. (sju)

Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten wurden am Dienstagabend in Frauenfeld zwei Personen verletzt, eine davon schwer. Das teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Zwei tatverdächtige Männer wurden festgenommen. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.

Kurz nach 21.45 Uhr kam es auf der Oberstadtstrasse, Nahe des Bahnhofplatzes, zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 19-jähriger Mann schwer und ein 22-jähriger Mann leicht verletzt. Beide Personen mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Täter flüchteten vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte. Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten kurze Zeit später zur Festnahme eines 21-jährigen Italieners. Ein weiterer Tatverdächtiger konnte im Verlauf der Nacht ermittelt werden, der 24-jährige Afghane wurde ebenfalls festgenommen.

Der genaue Hergang der Auseinandersetzung und die Hintergründe sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zur Auseinandersetzung machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. (kapo/red)

Blau im Bach gelandet

Eine stark alkoholisierte Autofahrerin hat am Dienstagnachmittag in Affeltrangen einen Selbstunfall verursacht. Sie blieb unverletzt, musste aber ihren Führerausweis abgeben. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, war die 43-Jährige kurz nach 15.30 Uhr in Richtung Dorfzentrum unterwegs, als sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und von der Strasse abkam. Das Auto überschlug sich und kam im Bach auf dem Dach liegend zum Stillstand.  Am Auto entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Autofahrerin blieb beim Unfall unverletzt.

Die Autofahrerin blieb beim Unfall unverletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten bei der Blaufahrerin Atemlufttests durch, die Resultate von rund 1,2 mg/l ergaben. Dies entspricht ungefähr 2,4 Promille. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/dar)

22 Flüchtlinge reisen mit einem Auftrag zurück in ihre Heimat

Die Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen hat Flüchtlinge aus der Ukraine über drei Monate bei sich aufgenommen.

Die Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen hat Flüchtlinge aus der Ukraine über drei Monate bei sich aufgenommen. 

Bild: Belinda Schmid

Die katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen beherbergte über 3 Monate lang 22 Ukrainische Flüchtlinge. Diese sind gestern wohlbehalten in ihrem Zuhause angekommen. Obwohl wir sie sehr gerne noch länger bei uns beherbergt hätten, können wir ihre Heimreise gut verstehen. So lange von Zuhause und den liebsten getrennt zu sein, ist nicht einfach. Zudem haben sie einen Auftrag in der Ukraine, ein Waisen- und Frauenheim zu betreuen, welcher in dieser schrecklichen Zeit umso wichtiger und notweniger ist. (red)

Bild des Tages 

Klassisch und schön ist das Bild des Tages, welches ein Segelboot auf dem Bodensee zeigt.

Klassisch und schön ist das Bild des Tages, welches ein Segelboot auf dem Bodensee zeigt.

Bild: PD

Gewaltig erscheint das Säntismassiv mit den letzten Schneefeldern über Bottighofen in den letzten Sonnenstrahlen. Das schöne klassische Segelboot einschliesslich Mast aus Holz, begleitet von einem Schwan im Konstanzer Trichter. Ruhig und friedlich ging dieser Sommertag auf dem Bodensee zu Ende.

Gestaltungsplan Saurer WerkZwei muss zeitgemäss angepasst werden.

Gestaltungsplan Saurer WerkZwei muss zeitgemäss angepasst werden.

Bild: Tobias Garcia

Gestaltungsplan Saurer WerkZwei muss an Recht angepasst werden

Der Gestaltungsplan Saurer WerkZwei aus dem Jahr 2007 entspricht nicht mehr den mittlerweile geltenden rechtlichen Vorgaben. Aus diesem Grund hat der Arboner Stadtrat beschlossen, den Gestaltungsplan anzupassen. Vom 17. Juni bis zum 7. Juli 2022 erhält die Bevölkerung Gelegenheit, die relevanten Unterlagen im Stadthaus oder online einzusehen und gegebenenfalls schriftliche Einwendungen einzureichen.

Bei der Gestaltungsplanänderung geht es zunächst einmal darum, diesen an das aktuell geltende Recht anzupassen. So sind Dichte und Höhenentwicklung in den noch nicht bebauten Baufeldern zu prüfen, da im neuen Planungs- und Baugesetz die Ausnützungsziffer gestrichen und die Höhenregelung geändert wurde. Für die bisher erstellten Bauten galt eine generelle Höhenvorschrift mit besonderer Regelung zur Stadtkante, was zu einer aus heutiger Sicht eher monotonen Höhenentwicklung geführt hat. Hier ist mehr Abwechslung erstrebenswert. Weiter geht es darum, die künftige Nutzung der Medienmitteilung Diese Mitteilung und weitere Informationen zur Stadt Arbon finden Sie auf www.arbon.ch Webmaschinenhalle als kantonales Museum im Gestaltungsplan angemessen abzubilden. Gleiches gilt für den Saurer-Platz als Fläche vor dem künftigen Museum. (red)

Restaurant Traube in Weinfelden gehört zu den Besten

Das Restaurant Traube im Herzen von Weinfelden, hat in der Kategorie Genusslokale besonders gut abgeschnitten.

Das Restaurant Traube im Herzen von Weinfelden, hat in der Kategorie Genusslokale besonders gut abgeschnitten. 

Bild: Susann Basler

In der Kategorie Genusslokale erhält das Restaurant Traube in Weinfelden eine 9 und gehört damit zu den besten Restaurants in der Schweiz. Die wundervolle Kombination von Tradition und Moderne ist nach dem grossen Umbau nicht nur architektonisch, sondern auch kulinarisch im ganzen Haus spürbar. Das Gasthaus zum Trauben, im Herzen von Weinfelden, ist seit September 2021 wieder eröffnet. Das historische, stilvoll renovierte Haus ist über 470 Jahre alt und Kulturgut von nationaler Bedeutung. Bei uns finden Sie nebst 14 komplett neu umgebauten Hotelzimmern auch drei individuelle Banketträume und einen grossen, begehbaren Weinkeller.

Feedback zum THURGAU-TICKER gerne an: online.tz@chmedia.ch (Stichwort «Thurgau-Ticker»)

So gelingen italienische Spezialitäten auch Zuhause 

Italienisches Essen mit allen Sinnen erleben und geniessen.

Italienisches Essen mit allen Sinnen erleben und geniessen. 

Bild: PD

In der Pizzeria Ristorante Molino dürfen Gäste Italianità mit allen Sinnen erleben und sich neu auch selbst als «Capo di Cucina» bewähren. In den Pizza-, Pasta- und Cocktail-Ateliers in Frauenfeld, Genf-Molard, Crans Montana sowie Zermatt (nur Cocktail) zeigen die Profis mit viel Leidenschaft das Handwerk rund um «Pasta fatta in casa», «Pizza fatta a mano» oder der «Bar». Bei diesen exklusiv für kleinere Gruppen buchbaren Workshops erfahren die Teilnehmenden zudem mehr über die italienische Kulinarik und lernen, wie die Spezialitäten des Südens auch zu Hause perfekt gelingen. Ein Einblick in das Herzstück der Pizzeria Ristorante Molino. Buchbar ab vier Personen ab 67 Franken pro Person inklusive Tavolata. Weitere Infos unter: www.molino.ch (red)

Friltschen: Motorradfahrer schwer verletzt

Der Motoradfahrer wurde schwer verletzt.

Der Motoradfahrer wurde schwer verletzt.

Bild: BRK News

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstagmittag bei Friltschen ein Motorradfahrer schwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Kurz nach 11.15 Uhr war eine 68-jährige Autofahrerin auf der Dorfstrasse in Richtung Märwilerstrasse unterwegs. Als sie diese in Richtung Friltschen überqueren wollte, kam es zum Zusammenstoss mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Märwil fuhr. Der 20-Jährige wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen. Die Autofahrerin wurde nicht verletzt.

Der Motoradfahrer musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Der Motoradfahrer musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Bild: BRK News

Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Während der Unfallaufnahme musste die Strasse im Bereich der Unfallstelle gesperrt werden. Die Feuerwehr Bussnang erstellte eine Umleitung, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. 

Das Tiny Haus ist ein Paradies auf Erden 

Die stolzen Hausbesitzer vor ihrem Minihaus.

Die stolzen Hausbesitzer vor ihrem Minihaus. 

Bild: PD

Cäcilia Riederer und Moritz Steinberg bewohnen ein aus Fichtenholz selbstgebautes Tiny House mit einer Grösse von 20 Quadratmetern. Für die beiden ist es das Paradies auf Erden. (red)

Frauenfelder Bauhaus AG rüstet sich für erste GV nach Zwangspause

2500 Liter Bier stehen schon für die Aktionäre bereit.

2500 Liter Bier stehen schon für die Aktionäre bereit.

Bild: PD

Am kommenden Samstag, 18. Juni, geht nach der pandemiebedingten Zwangspause wieder eine Generalversammlung der Brauhaus Sternen AG in Frauenfeld über die Bühne. Braui-Geschäftsführer Stefan Mühlemann erwartet in der Rüegerholzhalle bis zu 1500 Aktionäre. Dafür stehen nicht nur rund 2500 Liter Bier bereit, sondern die Verantwortlichen haben auch das Cateringangebot aufgestockt. (red)

Konzert Vollmondbar Kreuzlingen 

Die Band Galliardo nimmt die Zuhörer mit auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte.

Die Band Galliardo nimmt die Zuhörer mit auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte. 

Bild: PD

Am Dienstag, den 14. Juni ab 19 Uhr findet der Vollmondabend im Seemuseum Kreuzlingen statt. Bei schlechter Witterung wird die Veranstaltung drinnen und bei schönem Wetter draussen veranstaltet. Gäste können sich auf feine Snacks, süffige Getränke wie Erdbeerbowle und Vollmondbier freuen sowie auf den legendären Vollmondkuchen. Ab 20 Uhr spielt die Band Galliardo. Verpackt in einen Akustikmantel reduzieren die zwei Musiker ihre Pop/ Rock Songs sowie Covers auf zwei Gitarren, einem Stomp und einer Stimme und nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte. 

Die nächsten Vollmondabende findet am 13. Juli, 11. August, 9. September und 9. Oktober statt. (red)

Strassensperrung wegen des Mitsommerfests

Wegen des Mitsommerfests in Frauenfeld werden mehrere Strassen gesperrt.

Wegen des Mitsommerfests in Frauenfeld werden mehrere Strassen gesperrt. 

Bild: Donato Caspari

In Frauenfeld werden vom 17. bis 19. Juni 2022 mehrere Strassen im Zusammenhang mit dem Mitsommerfest gesperrt. Dazu fällt der Wochenmarkt am Samstag, 18. Juni aus. Der Stadtbus wird während des Fests umgeleitet und fährt bis um 2 Uhr morgens. Die Freie-Strasse ist ab Freitag, 17. Juni, 19 Uhr, bis Montag, 20. Juni, 6 Uhr, nicht befahrbar. Die Promenadenstrasse respektive Zürcherstrasse im Abschnitt Holdertorkreisel bis Einmündung Staubeggstrasse ist ab Freitag, 17. Juni, 6 Uhr bis Montag, 20. Juni, 6 Uhr, ebenfalls nicht befahrbar. Die Parkplätze auf der Promenade können ab Mittwoch, 15. Juni, 16 Uhr, bis Montag, 20. Juni, 19 Uhr, nicht genutzt werden. (red)

Kanton veröffentlicht neues Siedlungsverzeichnis

Siedlungsverzeichnis zeigt: Die Thurgauer leben in 2200 Dörfern.

Siedlungsverzeichnis zeigt: Die Thurgauer leben in 2200 Dörfern.

Bild:Donato Caspari

Grüneck, Rotfarb, Schwarzenrain, Blauort: So farbig kommen einige Thurgauer Siedlungen daher. Thurgauer leben in rund 2’200 Dörfern, Weilern, Einzelhöfen oder Stadtteilen. Dies und mehr geht aus dem Siedlungsverzeichnis hervor, das von der Thurgauer Dienststelle für Statistik soeben aktualisiert wurde.

Ab sofort steht auf der Homepage der Dienststelle für Statistik das aktualisierte Siedlungsverzeichnis des Kantons Thurgau bereit. Im Siedlungsverzeichnis kann nachgeschlagen werden, zu welcher Politischen Gemeinde, Schulgemeinde oder Kirchgemeinde eine Siedlung gehört oder wie viele Einwohnerinnen und Einwohner dort leben. Das Siedlungsverzeichnis steht auf www.statistik.tg.ch zur Verfügung. (red)

Alkoholisierte Autofahrerin baut Selbstunfall

Der Führerausweis der Frau wurde von der Kantonspolizei eingezogen.

Der Führerausweis der Frau wurde von der Kantonspolizei eingezogen.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Eine alkoholisierte Autofahrerin habe am Montag bei Amlikon einen Selbstunfall verursacht, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung. Die Autofahrerin sei kurz nach 21.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Bussnang unterwegs gewesen. Eingangs Weiler Hünikon habe sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und sei bei der Rechtskurve geradeaus auf ein Wiesenbord gefahren. Das Fahrzeug kippte laut Mitteilung darauf auf die Seite und kam auf der Strasse zum Stillstand. Es sei niemand verletzt worden, der Sachschaden sei einige tausend Franken hoch.

Weil die Atemalkoholprobe bei der 47-jährigen Italienerin einen Wert von 0,81 Miligramm pro Liter ergab, sei ihr Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen worden, schreibt die Kantonspolizei.

Der Eschenzer hat seine journalistische Karriere bei TeleTop gestartet

Remo Müller wird Co-Leiter der Redaktion Information der Top-Medien.

Remo Müller wird Co-Leiter der Redaktion Information der Top-Medien.

Bild: PD

Für diesen Job gibt Remo Müller seine Selbstständigkeit auf: Ab dem 1. September ist der Thurgauer Co-Leiter der Redaktion Information der Winterthurer Top-Medien, zu denen «Radio Top» und «Tele Top» gehören. «Ich bin bereit für eine Herausforderung und hungrig nach Neuem. Darum kam dieses Jobangebot zum richtigen Zeitpunkt», sagt der 35-Jährige auf dem Onlineportal «persönlich».

Der gelernte Fotofachmann begann seine journalistische Karriere 2008 bei TeleTop. Danach war er unter anderem bei Tele Züri tätig, bevor er sich als Videojournalist und Medientrainer vor vier Jahren selbstständig machte. Der gebürtige Eschenzer reist gerne und hat diese Leidenschaft vor ein paar Jahren mit seinem Beruf verbunden, als er eine Dokumentationsreihe über Schweizer in Kolumbien drehte. Auch Zentralamerika hat es ihm angetan: In Guatemala liess er sich vor fünf Jahren zum Yogalehrer ausbilden. (sju)

Kreuzlingen: Stadtrat will keinen Gratis-Stadtbus

Noch gilt: Wer in den Stadtbus einsteigt, braucht ein Billett.

Noch gilt: Wer in den Stadtbus einsteigt, braucht ein Billett.

Bild: Andrea Stalder

Weniger Stau und weniger CO2-Ausstoss bei bezahlbaren Kosten: Der Kreuzlinger Stadtbus soll generell gratis benutzt werden können. Das findet zumindest die Mitte-Gemeinderatsgruppe, welche einen entsprechenden Vorstoss lanciert hat. Am Donnerstag entscheidet das Kreuzlinger Stadtparlament, ob die Idee weiterverfolgt werden soll.

Der Stadtrat steht jedoch auf die Euphorie-Bremse und empfiehlt die Ablehnung des Postulats «Freie Fahrt mit dem Stadtbus.» Es würde zu einem Überkonsum an Mobilität führen, lautet die Befürchtung. Die Busse könnten etwa mit Schülern überfüllt sein, was ein Ausbau des Angebots nötig machen würde. Ausserdem drohten Probleme mit dem Tarifverbund Ostschweiz, wenn der Stadtbus aus der Reihe tanze. Gratis-ÖV sei der falsche Anreiz und momentan kaum umsetzbar, sagt der Stadtrat. (ubr)

Baueingabe für Badehüsli am Hüttwilersee ist erfolgt

Vor dem diesjährigen Saisonstart am Hüttwilersee: die Pächter Sammy Baer und Christa Schneider mit den Gemeinderäten Mike Fritschi, Evelyne Hagen sowie der neuen Strandbadbeizli-Geschäftsführerin Sabrina Heydecker.

Vor dem diesjährigen Saisonstart am Hüttwilersee: die Pächter Sammy Baer und Christa Schneider mit den Gemeinderäten Mike Fritschi, Evelyne Hagen sowie der neuen Strandbadbeizli-Geschäftsführerin Sabrina Heydecker.

Bild: Mathias Frei

Unklarheiten aus alten Nutzungsverträgen zwischen Grundeigentümern und der Politischen Gemeinde Hüttwilen führten zu einer Verzögerung des Baubeginns beim Badehüsli des Strandbads am Hüttwilersee. «Erfreulicherweise konnte eine Einigung erzielt werden, und die Baueingabe ist nun erfolgt», schreiben die zuständigen Gemeinderäte Mike Fritschi (Ressort Liegenschaften) und Evelyne Hagen (Ressort Badestellen) in der aktuellen Ausgabe der Gemeindepublikation «Seebachtaler News».

Das Baugesuch sei öffentlich aufgelegt worden. Gleichzeitig seien die erforderlichen Dokumente bei den kantonalen Ämtern eingereicht worden. Durch die bereits erfolgte Vorprüfung erhoffe man sich eine rasche und unproblematische Abwicklung des Gesuches. Die Baukommission habe zwischenzeitlich die Arbeit wieder aufgenommen und führe die gestoppten Vorbereitungsarbeiten wieder fort. (ma)

Rückzug einer zweiten Petition Seestrasse

Ein Triumph-Cabriolet rollt über die Seestrasse durch die Altstadt.

Ein Triumph-Cabriolet rollt über die Seestrasse durch die Altstadt.

Bild: Benjamin Manser

Die Situation rund um die Seestrasse in Steckborn polarisiert weiter. Nachdem Bea Petri mit über 100 Mitunterzeichnenden eine Petition beim Stadtrat eingereicht hat, mit der sie sich für eine Verbesserung von Sicherheit und Lebensqualität entlang der Seestrasse im Altstadtbereich eingesetzt hat, wird der Stadtrat beim Kanton vorstellig.

Jetzt wird klar, dass unabhängig der «Petition Petri» eine weitere Petition «Einhaltung Tempolimit – Lärmbelästigung – Verkehrssicherheit» im Umlauf gewesen ist, wie Alessandro und Gabriela Pestalozzi von der gleichnamigen Beratungsfirma mitteilen. «Seit der eingeführten Temporeduktion auf 40 konnten wir keine Reduktion der Lärmemissionen feststellen», schreiben sie. Dagegen sei festzustellen, dass die Geschwindigkeitslimite vielfach nicht eingehalten werde.

«Wir sind als Anwohner direkt betroffen und fordern die zuständigen Behörden auf, die Einhaltung der Tempolimiten durchzusetzen und sich er Lärmproblematik und Verkehrssicherheit der Seestrasse im Altstadtbereich anzunehmen und die Massnahmen öffentlich mitzuteilen.»

Mitunterzeichnet ist die Petition von 27 Personen, allesamt wohnhaft an der Seestrasse. Von der «Petition Petri» wussten Alessandro und Gabriela Pestalozzi nichts. Sie freuen sich aber, dass in dieser Sache bereits jemand bei den Behörden vorstellig geworden ist. Darum hätten sie ihre Petition nun gestoppt, zumal der Stadtrat bereits beim Kanton gefordert hat, Massnahmen zu verfolgen und «sich insbesondere dafür einzusetzen, dass zumindest die erlaubte Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird». (sko)

19 Forderungen an Regierungsrat und Grossen Rat zum Frauen*streik

Bereits 2019 gab es einen Frauenstreiktag vor dem Regierungsgebäude in  Frauenfeld.

Bereits 2019 gab es einen Frauenstreiktag vor dem Regierungsgebäude in  Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder

Anlässlich des Frauen*streiks 2022 von morgen, 14. Juni, in Frauenfeld fordert die SP Thurgau den Regierungsrat und den Grossen Rat des Kantons Thurgau auf, sich entschlossen für die Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter einzusetzen. «Auch im Kanton Thurgau gibt es diesbezüglich noch einiges zu tun», mahnt die Partei.

Der Frauen*streiktag 2022 findet am Dienstag ab 17.30 Uhr am Unteren Mätteli in Frauenfeld statt. Geplant sind Ansprachen von Regierungspräsidentin Cornelia Komposch und Grossratspräsidentin Barbara Dätwyler sowie teilnehmenden Gruppierungen und ein Input von Samantha Zaugg, Journalistin und Künstlerin aus Frauenfeld. Anschliessend Marsch zum Dreiegg. Ab 20 Uhr im Dreiegg: Poetry-Slam mit Martina Hügi, DJ-Set Jasilane und YPB. (red)

Weil er sie darauf hinwies, wie sie ihre Masken tragen sollen, schlugen sie zu

Der 27-Jährige wurde im Bus von drei jungen Männern angegriffen.

Der 27-Jährige wurde im Bus von drei jungen Männern angegriffen.

Bild: Hannes Thalmann

Ein junger Mann ist in der Nacht auf Samstag in einem Bus in Konstanz körperlich angegriffen worden. Der 27-Jährige stieg gegen 3 Uhr an der Bushaltestelle «Neuwerk» auf der Oberlohnstrasse in einen Bus der Linie 13/4 ein.

In dem Bus befanden sich bereits drei unbekannte junge Männer, die ihre Masken nicht richtig trugen. Nachdem der 27-Jährige die Männer aufforderte, die Masken richtig zu tragen, beleidigten und bespuckten ihn die Unbekannten zunächst. Als der junge Mann den Bus an der Haltestelle «Purren» verlassen wollte, hinderten ihn die unbekannten Männer und traten mehrfach nach ihm.

Bei den unbekannten Tätern soll es sich um drei junge Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren gehandelt haben. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, oder sonst Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz unter 00497531 9950, zu melden. (red)

Lölitag an den Kantonsschulen ist Geschichte

Der Trauerzug, mit dem Kantischülerinnen und -schüler den Maturagag in Romanshorn zu Grabe tragen.

Der Trauerzug, mit dem Kantischülerinnen und -schüler den Maturagag in Romanshorn zu Grabe tragen.

Bild: PD

Am letzten Schultag hatten abgehende Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler in der Vergangenheit vielerorts mehr oder weniger Narrenfreiheit. Weil sie es immer mehr übertrieben, ist jetzt auch an der Kantonsschule Romanshorn fertig mit lustig. Am letzten Freitag trugen die Schülerinnen und Schüler den Maturagag zu Grabe. In schwarz gekleidet, nahmen sie auf einem Trauermarsch Abschied vom Traditionsanlass. Sie stellten sogar Grabkerzen auf und legten einen Kranz nieder.

Die Schulleitung weinte dem sogenannten Lölitag dagegen keine Träne nach. Er bereitet ihr seit Jahren Bauchweh. Denn die Jugendlichen hatten es in der Vergangenheit wiederholt übertrieben. Die Maturandinnen und Maturanden kannten zuweilen kaum Grenzen, wenn es darum ging, andere blosszustellen. Damit ist jetzt Schluss, nachdem das Ende immer wieder angedroht worden ist.

Romanshorn ist mit dem Kurswechsel in guter Gesellschaft. Die Kantonsschule Kreuzlingen hat den Exzessen bereits vor zwei Jahren einen Riegel geschoben. Und in Frauenfeld geht es in die gleiche Richtung. (mso)

Plättli-Zoo baut Betriebsgebäude um

Zoo-Direktor Walter Mauerhofer vor dem alten Betriebsgebäude.

Zoo-Direktor Walter Mauerhofer vor dem alten Betriebsgebäude.

Bild: Samuel Koch

Im Plättli-Zoo in Frauenfeld stehen demnächst grössere Bauarbeiten an. Für rund 1,8 Millionen Franken baut der Zoo ein neues Betriebsgebäude, in welchem er gleichzeitig die Wohnnutzung erweitert. Der massive Sockelbau der Scheune soll erhalten bleiben, darin befinden sich unter anderem die öffentlichen WC-Anlagen. «Die darüberliegende Scheune soll abgebrochen werden, ebenfalls der Zwischentrakt EG zum Schlachthaus.» So steht es in der Baueingabe von Zoo-Direktor Walter Mauerhofer, welche die Stadt vergangene Woche bewilligt hat. (sko)

Fotograf dokumentiert in Konstanz einen Monsterblitz

Zahlreiche Blitze erhellen gestern Abend den Himmel über Konstanz.

Zahlreiche Blitze erhellen gestern Abend den Himmel über Konstanz.

Bild: Robert Hahn Bauer

Gegen 22 Uhr gestern Abend zog ein Gewitter über den Thurgau hinweg und weiter Richtung Konstanz. Es war zwar nur von kurzer Dauer, dafür kam es zu insgesamt 3755 Blitzen. Einen lichtgewaltigen Blitzeinschlag im Konstanzer Stadtteil Fürstenberg hat Robert Hahn Bauer um 22.15 Uhr festgehalten. (red)

Fragile Thurgauer Zeitzeugen umfassend erforscht

Buchverissage im Frauenfelder Rathaus: Regierungsrat Dominik Diezi mit den Büchern zum Thema Glasmalerei im Thurgau.

Buchverissage im Frauenfelder Rathaus: Regierungsrat Dominik Diezi mit den Büchern zum Thema Glasmalerei im Thurgau. 

Bild: Michel Canonica

2022 ist das Internationale Jahr des Glases. Diese Bühne nutzt der Kanton, um das Forschungsprojekt «Glasmalerei im Thurgau» an einer Buchvernissage zum Abschluss zu bringen. «Glasmalereien sind Schätze, denn Glas, Farbe und Blei vereinen sich im Lichtspiel zu Kunstwerken», sagt Regierungsrat Dominik Diezi. Der Thurgauer «Glasscheiben-Schatz» umfasst mehr als 1100 erforschte Objekte vom Mittelalter bis in die Neuzeit. (hs)

Das Ziel vor Augen: Am Jugitag in Weinfelden kämpften 2500 Kids mit Ehrgeiz um die besten Plätze

Das Ziel schon vor Augen: rund 2500 Kinder und Jugendliche turnten in Weinfelden.

Das Ziel schon vor Augen: rund 2500 Kinder und Jugendliche turnten in Weinfelden.

Bild: Tobias Garcia

Am Sonntag war die Güttingersreuti fest in Kinderhand. Junge Nachwuchs-Schwinger versuchten den Gegner ins Sägemehl zu legen, Kinder, die über Hindernisse hüpften oder andere, die auf der roten Laufbahn so schnell sie ihre Beine tragen können über die Ziellinie laufen wollten. Der TV Märwil hat in Weinfelden den Kantonalen Jugendturntag organisiert. Alle sechs Jahre findet dieser statt. Dieses Jahr sei es ein rundum erfolgreicher Anlass gewesen, wie die Organisatoren sagen. (che)

15 Bilder
Auch im Sägmehl standen die Nachwuchs-Schwinger
Auch Weittwurf stand auf dem Programm.
Rund 250 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz.
In der Halle wurde das Können an den Geräten gezeigt.
Das Ziel vor Augen.
Ob der Ball wohl in den Korb ging?

Tobias Garcia

Bootsnachbarn alarmieren die Polizei

Der 36-Jährige ist im Gemeindehafen in Romanshorn in ein Segelschiff eingebrochen.

Der 36-Jährige ist im Gemeindehafen in Romanshorn in ein Segelschiff eingebrochen.

Bild: Reto Martin

Die Kantonspolizei Thurgau hat Sonntagnacht in Romanshorn nach einem Diebstahl aus einem Segelschiff einen 36-jährigen Mann festgenommen. Beim Marokkaner konnte Deliktsgut sichergestellt werden.

Aufmerksame Schiffsbesitzer bemerkten kurz vor 23 Uhr im Gemeindehafen eine fremde Person auf dem Segelschiff beim angrenzenden Liegeplatz und verständigten die Kantonale Notrufzentrale. Die Einsatzkräfte konnten in der näheren Umgebung einen 36-jährigen Mann festnehmen. Bei ihm wurde Deliktsgut aufgefunden.

Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen und klärt, ob der Marokkaner für weitere Delikte in Frage kommt. (kapo)

Wohnungsmieterin erleidet wegen Feuer einen Schock

Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Aus noch unbekannten Gründen kam es am Sonntagabend auf einer Dachterrasse in Frauenfeld zu einem Brand. Drei Personen wurden leicht verletzt.

Gegen 18.50 Uhr wurde die Kantonale Notrufzentrale über Flammen auf einer Dachterrasse an der Zürcherstrasse bei Frauenfeld-Ost alarmiert. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte den Brand auf der Terrasse des Wohn- und Geschäftshauses löschen.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand in der Wohnung. Zwei Passanten eilten einem anderen Wohnungsmieter zur Hilfe und verletzten sich leicht, als sie das Feuer löschen wollten. Die Mieterin der betroffenen Wohnung erlitt einen Schock und wurde durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurden der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Ein Funktionär des Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten. Der Verkehr musste während des Einsatzes für rund eine Stunde umgeleitet werden. (kapo)

Sebastian Vettel macht sich gegen Vorurteile stark

Der Formel-1-Pilot Sebastian Vettel.

Der Formel-1-Pilot Sebastian Vettel.

Bild: Keystone/
Alejandro Garcia

Bisher hat sich noch kein aktiver Formel-1-Pilot als homosexuell geoutet. Sebastian Vettel, der in einer Beziehung mit einer Frau lebt, wünscht sich, dass sich homosexuelle Menschen auch in seinem Sport trauen, sich zu outen. «Ich denke, ein schwuler Formel-1-Fahrer wäre willkommen – zurecht», sagt der 34-Jährige in einem Interview mit dem britischen Magazin «Attitude». Seiner Meinung nach könnte ein homosexueller Formel-1-Pilot dabei helfen, Vorurteile abzubauen. In den letzten Jahren habe sich zwar schon einiges getan, sagt Vettel.

«Es gibt inzwischen einige Ingenieure und Mechaniker, die sich im Stande fühlen, offener zu sein.»

Der Wahl-Kemmentaler nutzt seine Bekanntheit seit vielen Jahren, um Aufmerksamkeit auf die Anliegen von Minderheiten zu lenken. So trat er etwa letztes Jahr beim Grand Prix in Ungarn mit einem T-Shirt in Regenbogenfarben auf, nachdem das Land per Gesetz Inhalte über Homosexualität in Werbung, Büchern und Filmen verboten hatte. Sein Engagement ist für den dreifachen Vater selbstverständlich: «Für mich ist es ganz einfach: Wie kann jemand denken, er könne jemand anderem diktieren, wie er zu leben oder zu lieben hat?» (sju)

Diverse Autolenkende mit Alkohol am Steuer erwischt

Wegen Fahren unter Alkoholeinfluss mussten Samstagnacht in Fruthwilen und Märstetten zwei Personen ihren Führerausweis abgeben. Ein weiterer Autofahrer entging in der Nacht zum Sonntag in Schlatt nur knapp einem Ausweisentzug.

Wer zu viel trinkt und Auto fährt, riskiert seine Fahrbewilligung.

Wer zu viel trinkt und Auto fährt, riskiert seine Fahrbewilligung.

Bild: Keystone

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 23.20 Uhr in Fruthwilen auf der Hauptstrasse eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Die Atemalkoholprobe ergab bei der 58-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,5 mg/l (1 Promille).

Rund 20 Minuten später wurde in Märstetten an der Bahnhofstrasse ein Autofahrer durch Polizisten zur Kontrolle angehalten. Mit einem Atemalkoholwert von 0,98 mg/l (1,96 Promille) musste auch dem 67-jährigen Schweizer die Weiterfahrt untersagt werden.

Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, wurde beiden Personen der Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Kurz nach 2 Uhr wurde in Schlatt auf der Nebenstrasse «Riethof» ein 43-jähriger Autofahrer durch die Einsatzkräfte kontrolliert. Atemalkoholtests ergaben Werte von 0.38 mg/l (0,76 Promille). Dem Schweizer wurde für mehrere Stunden ein Fahrverbot erteilt und er wird ebenfalls bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo/chs)

Velofahrer nach Kollision mit Auto in Klarsreuti verletzt

Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Samstag in Klarsreuti ein Velofahrer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Gegen 13 Uhr wollte ein Velofahrer von der Nebenstrasse «Klarsreuti» die Kantonsstrasse in Richtung Blüemelenstrasse überqueren. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem vortrittsberechtigten Auto, das in Richtung Illighausen unterwegs war.

Der 71-jährige Velofahrer wurde gemäss Mitteilung der Polizei mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden. (kapo/chs)

Münchwilen: Vortritt missachtet und in Baum geprallt

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurde in der Nacht zum Samstag eine Person in Münchwilen verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Verletzte musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Verletzte musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Bild: Donato Caspari

Kurz vor 0.30 Uhr bog ein 24-jähriger Autofahrer von der Mörikonerstrasse nach links in die Weinfelderstrasse ein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zur Kollision mit einem vortrittsberechtigen Auto, das auf der Weinfelderstrasse in Richtung Zentrum fuhr. Das Fahrzeug des 61-Jährigen kam rechts von der Strasse ab und prallte in einen Baum.

Der 61-Jährige wurde gemäss Mitteilung der Polizei mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 24-Jährige blieb unverletzt. (kapo/chs)

33-jähriger Mann in Amriswil auf Fussgängerstreifen angefahren – schwer verletzt

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagabend in Amriswil ein Fussgänger schwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Der 33-jährige Fussgänger wurde beim Unfall schwer verletzt.

Der 33-jährige Fussgänger wurde beim Unfall schwer verletzt.

Bild: Kapo TG

Gegen 19.40 Uhr war ein 68-jähriger Autofahrer auf der Weinfelderstrasse in Richtung Erlen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es beim Fussgängerstreifen zwischen Hirschenweg und Kreuzlingerstrasse zum Zusammenstoss mit einem Fussgänger. Der 33-jährige Mann wurde gemäss Mitteilung der Polizei  schwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren vor Ort. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.

Der betroffene Streckenabschnitt musste für rund zwei Stunden gesperrt werden, die Feuerwehr Amriswil leitete den Verkehr um. (kapo/chs)

Geglückte Hauptprobe für Emmen

Jordi Bertran-Sastre dirigiert die Stadtharmonie Amriswil an ihrem Konzertabend im Pentorama.

Jordi Bertran-Sastre dirigiert die Stadtharmonie Amriswil an ihrem Konzertabend im Pentorama.

Bild: Manuel Nagel

Vor gut gefüllten Rängen spielten am Freitagabend die Stadtharmonie Amriswil und die Nachwuchsmusiker Harmonie Juniors im Pentorama. Für die Stadtharmonie war es zugleich die geglückte Hauptprobe für das kantonale Musikfest Luzern, das in einer Woche in Emmen stattfindet. Dem Publikum gefielen die beiden Wettbewerbsstücke sehr gut. (man)

Velofahrer verletzt

Kantonspolizei Thurgau

Kantonspolizei Thurgau

Bild: Christian Merz

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein 18-jähriger Autofahrer kurz nach 12:30 Uhr von der alten Poststrasse in die Greestrasse in Ellighausen einfahren. Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Velofahrer, der auf der Greestrasse in Richtung Weinfelden unterwegs war.

Der 38-jährige Velofahrer wurde mittelschwer bis schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch. (kapo/red)

175-Jahre Eisenbahn: Feste und Führungen in der Ostschweiz

Seit 175 Jahren fahren Züge in der Schweiz: Jetzt wird in der Ostschweiz gefeiert.

Seit 175 Jahren fahren Züge in der Schweiz: Jetzt wird in der Ostschweiz gefeiert.

Bild: PD

Vor 175 Jahren fuhr die erste Eisenbahn in der Schweiz. Im laufenden Jahr feiern die SBB dieses Jubiläum mit einer Vielzahl an Festivitäten. Dieses Wochenende wird in der Ostschweiz gefeiert, denn gleichzeitig mit den SBB feiern auch weitere Verkehrsbetriebe.

Auf dem grössten Festplatz in St.Margrethen zeigt das Unternehmen Stadler Rail erstmals die neuste Produktionsfabrik für modernste Eisenbahnen. Das Unternehmen feiert gleichzeitig sein 80-jähriges Bestehen. Es warten Einblicke in die Produktion der Doppelstöcker-Züge und Metros sowie weitere Erlebnisse rund ums Thema Eisenbahn. Doch aufgepasst: Das Fotografieren oder Filmen in den Hallen ist laut dem Unternehmen strikte verboten. Man will keine Ausnahmen tolerieren. Mehr zu sehen soll es auf dem Festgelände geben, wo die SBB die Transportpolizei und diverses Rollmaterial vorstellen. Anlässlich der gemeinsamen Festivitäten findet um 14.30 Uhr die Taufe eines Thurbo-Zuges im Bereich Altfeldstrasse statt. Thurbo feiert ebenfalls ein rundes Jubiläum: Seit 20 Jahren existiert der kleine schnelle Zug.

In Herisau können die Züge der SOB unter die Lupe genommen werden.

In Herisau können die Züge der SOB unter die Lupe genommen werden.

Bild: SOB

Mit diversen Sonderzügen und Shuttlebussen können Interessierte nach Altstätten fahren, wo die Rheintal Bus AG ihr 125-jähriges Firmenjubiläum feiert. Wer es lieber ganz technisch mag kann in Herisau am Samstag und am Sonntag erstmals die Unterhaltshallen der Südostbahn (SOB) in Augenschein nehmen und das Rollmaterial von allen Seiten inspizieren. (Hier darf frei fotografiert werden.)

Am Sonntag zeigt das Locorama in Romanshorn eine grosse Sonderausstellung zu den letzten 175 Jahren Eisenbahngeschichte. Vor Ort zeigen zudem Schauspieler in originalen Kostümen Szenen aus einer vergangenen Zeit. Im Appenzellerland können Interessierte am Sonntag von Herisau mit historischem Rollmaterial gemütlich nach Gossau und wieder zurück fahren. 

An allen Standorten der Festivitäten sind Festwirtschaften eingerichtet. Mehr Informationen zum Festwochenende gibt es online. (rar)

Eine Tour durch Bichelsee-Balterswil

Hausi Leutenegger

Hausi Leutenegger

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Wie Moderator Reto Scherrer in einem Facebook-Video verrät, drehte er diese Woche gemeinsam mit Hausi Leutenegger für seine Sendung «Achtung, Reto, los!». Die beiden Thurgauer trafen sich in Bichelsee-Balterswil, wo Leutenegger aufgewachsen ist. Was genau sie dort gemacht haben, erfährt das Publikum aber erst Ende Juli. Dann soll die Sendung ausgestrahlt werden. (sju)

Die Pestalozzistrasse in Kreuzlingen runterrutschen

Die 140 Meter lange Wasserrutsche am Kreuzlinger Stadtfäscht verspricht pures Vergnügen.

Die 140 Meter lange Wasserrutsche am Kreuzlinger Stadtfäscht verspricht pures Vergnügen.

Bild: PD

«Wir bringen Bewegung ins Stadtfäscht», sagt OK-Mitglied Markus Baiker anlässlich einer Medienkonferenz. Vom 1. bis 3. Juli feiert Kreuzlingen sein 75-Jahr-Jubiläum. Geplant sind zahlreiche Attraktionen unter anderem auch eine Wasserrutsche der besonderen Art. 140 Meter ist sie lang und reicht vom Dreispitzpark die Pestalozzistrasse hinunter bis zum Schulpräsidium. «Spass ist garantiert, aber wir empfehlen eine Reservierung mit Zeitangabe über die Stadtfest-Homepage. Das ist ab sofort möglich», sagt OK-Mitglied Andreas Schreiber. Die Wasserrutsche sei am Freitag von 13 bis 23 Uhr, am Samstag von 10 bis 1 Uhr, inklusive dem «Midnight-Race», und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr in Betrieb. Ein «Rutschslot» dauere eine Stunde, in dieser Zeit dürfe nach Lust und Laune gerutscht werden.

Die Teilnahme an der Wasserrutsche zählt auch für das «Spiel ohne Grenzen». Zwölf Stationen umfasst der Parcours, mit dem das Festgelände erkundet werden kann. «Wer acht Spiele absolviert hat, kann attraktive Preise gewinnen», sagt Baiker. Es gebe verschiedene Kategorien: Einzeln, Familie und Gruppen. Punkten könne man zum Beispiel bei einem Stadt-Foto-Quiz, beim Laser-Biathlon, Hau den Lukas, Stadt-Golf oder beim Eagle-Skill-Parcours. Aber auch gelte: «Bitte über die Website anmelden». (kp)

Hinweis: Eine Anmeldung die über die Website möglich.

Bilder des Tages von Reto Stadelmann

Bischofszell nach dem Regen.
2 Bilder

Bischofszell nach dem Regen.

Bild: Reto Stadelmann

Vor kurzem knipste TZ-Leser Reto Stadelmann diese Aufnahmen in Bischofszell. 

Frauenfelder Stadtfest

Besucherinnen und Besucher verköstigen sich an der langen Tafel.

Besucherinnen und Besucher verköstigen sich an der langen Tafel.

Bild: Donato Caspari

Drei lange Jahre mussten die Frauenfelder Bevölkerung Geduld haben. Jetzt kehrt am Wochenende vom 17. bis 19. Juni mit der nächsten Ausgabe des Mitsommerfestes bald das Stadtfest zurück. Was die Tausenden Besucherinnen und Besucher auf der Festmeile zwischen Promenade, Regierungsgebäude und Botanischem Garten erwarten können, sagen Damiano Casella und Rico Pengler, im Organisationsteam zuständig für die Gesamtgestaltung. «Wir haben nicht einfach das Konzept vom letzten Fest aus der Schublade genommen, sondern optimiert, verbessert, noch mehr Liebe reingesteckt», sagt Casella. (sko)

Die TKB überreicht der Turnfabrik Frauenfeld einen Check

Heinz Uhlmann, Leiter der TKB Frauenfeld überreicht den Turnerinnen und Turnern sowie dem Vereinspräsidenten Roger Zuber den Check.

Heinz Uhlmann, Leiter der TKB Frauenfeld überreicht den Turnerinnen und Turnern sowie dem Vereinspräsidenten Roger Zuber den Check.

Bild: PD

Anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums realisierte die TKB in allen fünf Thurgauer Bezirken je einen Fitnesspark. Der «Fit 21», so der Name des Fitnessparks, in Frauenfeld steht der Bevölkerung zur Verfügung. Am Eröffnungsanlass hat die Bank, angelehnt an ihr 150-Jahr-Jubiläum, Speisen und Getränke für je 150 Rappen verkauft, das teilte die TKB in ihrer aktuellen Medienmitteilung mit.  Den Erlös spendet die Bank der Turnfabrik Frauenfeld. Kürzlich konnte Heinz Uhlmann, Leiter der TKB Frauenfeld, den Turnerinnen und Turnern sowie dem Vereinspräsidenten Roger Zuber den Check über 1000 Franken übergeben. (pd/red)

Christa Rigozzi in der Pizzeria Molino

Pizzeria Ristorante Molino Ambassadorin Christa Rigozzi.

Pizzeria Ristorante Molino Ambassadorin Christa Rigozzi.

Bild: Michel Canonica

Am Donnerstagabend besuchte Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi die Pizzeria Molino in Frauenfeld. Sie ist Ambassadorin der Pizzeria und kam Anlässlich des neuen Pasta-Ateliers in die Hauptstadt. (red)

29-Jährige muss Führerausweis abgeben

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,60 mg/l.

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,60 mg/l.

Bild: Valentin Flauraud

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach zwei Uhr einen Autofahrer auf der Kreuzstrasse in Winden zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 29-jährigen Schweizer einen Wert von 0,60 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/red)

Premiere am Sommerfest der Kanti

Die Rooftop Heroes mit Sänger Mike Frei (rechts), der in Dozwil aufgewachsen ist.

Die Rooftop Heroes mit Sänger Mike Frei (rechts), der in Dozwil aufgewachsen ist.

Bild: PD/

Es ist quasi ein Heimspiel, wenn die Band Rooftop Heroes heute Freitagabend am Sommerfest der Kantonsschule Romanshorn ein Konzert gibt, denn deren Sänger Mike Frei wuchs in Dozwil auf und bewarb sich mit seiner damaligen Band Plue Pearl für eine Teilnahme am Eurovision Song Contest.

Nun sorgen Frei und seine Bandmitglieder für Aufsehen, weil sie mit ihrer Single «I Can’t Breathe» einen amerikanischen Musikwettbewerb gewonnen haben. Das Lied, welches die Polizeigewalt am verstorbenen George Floyd thematisiert, wird nun durch renommierte Agenturen in den ganzen USA promotet, obwohl die Band noch keinen Plattenvertrag hat.

Mit dem Song «I Can’t Breathe» wollten die Rooftop Heroes eine Marsch-Hymne für zukünftige Demonstrationen erschaffen, selbstverständlich im Wissen um ihre privilegierte Situation als weisse Jungs aus der Schweiz.

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen die Rooftop Heroes den prämierten Song bereits heute Freitag, früher als ursprünglich geplant, und bestimmt präsentieren sie ihn auch am Sommerfest. (man)

Reitunfall in St. Pelagiberg

Kurz nach 14 Uhr heute Donnerstag trainierte eine 28-jährige Frau mit ihrem Pferd auf einem Sandplatz. Gemäss den ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau scheute das Tier und die Reiterin stürzte zu Boden. Sie zog sie sich dabei schwere Verletzungen zu. Sie musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden.

Quentin Zeller von Amriswil nach München Deutschland, Julie Lengweiler nach Spanien

Quentin Zeller hechtet künftig für den TSV Haching München übers Feld.

Quentin Zeller hechtet künftig für den TSV Haching München übers Feld.

Bild: Mario Gaccioli

Nationalspieler Quentin Zeller schliesst sich kommende Saison dem 1.- Volleyball-Bundesliga-Team TSV Haching München an. Es ist seine erste Auswärtsstation. Zuletzt spielte er für Volley Amriswil und holte das Double.

Die Thurgauer Volleyballerin Julie Lengweiler wechselt derweil von der finnischen in die spanische Liga. Sie unterschreibt beim Superliga-Club Voleibol Haris. (red)

Spielerin der Schweizer Volleyball Nationalmannschaft: Julie Lengweiler

Spielerin der Schweizer Volleyball Nationalmannschaft: Julie Lengweiler

Bild: Patrick Stoll

Schwinger Gregor Imhof vertritt Balterswil am NOS

Gregor Imhof im Schwinger-Stübli in Balterswil.

Gregor Imhof im Schwinger-Stübli in Balterswil.

Bild: Ralph Ribi

Gregor Imhof ist der einzige Balterswiler Schwinger, der am 26. Juni am NOS (Nordostschweizer Schwingfest) in Balterswil teilnimmt. Für Imhof ist es praktisch ein Wettkampf vor der Haustüre. Im Interview mit unserer Zeitung verrät der 21-Jährige unter anderem, wie er mit dem Druck umgeht und warum er die fertige Arena gerne erst am Wettkampftag sehen würde. (fra)

PADL Festival in Arbon vom 22. bis 26. Juni

Ende Juni findet in Arbon das PADL-Festival statt.

Ende Juni findet in Arbon das PADL-Festival statt.

Bild: PD/Thomas Staub

An fünf Tagen präsentiert sich in Arbon ein vielfältiges Programm mit verschiedenen Paddel-Erlebnissen für Gross und Klein, SUP-, Kanu- und Kajak-Wettkämpfen und feiner Gastronomie sowie Musik am See.

Schreibtalente veröffentlichten in Frauenfeld ein neues Buch

Zwei Schüler lesen aus ihrer Publikation.

Zwei Schüler lesen aus ihrer Publikation.

Bild: Manuela Olgiati

Der Verein Bibliothek der Kulturen aus Frauenfeld ermöglicht seit 2018 Sekundarschülerinnen und -schülern das kreative Schreiben. Die fünfte Durchführung, zum ersten Mal mit Schreibcoach Michèle Minelli aus Uesslingen-Buch, ist abgeschlossen.

Schreibcoach Michèle Minelli.

Schreibcoach Michèle Minelli.

Bild: Manuela Olgiati

Am Mittwochabend lasen in der Kantonsbibliothek junge Autorinnen und Autoren ihre Texte aus dem neuen Buch «Kurze Formen» aus 92 Seiten vor. «Die Texte vor Publikum zu lesen, brauchte Mut und starke Nerven», sagte einer der Schüler. (mao)

Robert Hahn Bauer fotografiert in Gottlieben

Gottlieben wird von den ersten Sonnenstrahlen am Morgen beleuchtet.

Gottlieben wird von den ersten Sonnenstrahlen am Morgen beleuchtet.

Bild: Robert Hahn Bauer

Schon ein paar Tage her ist es, als TZ-Leser Robert Hahn Bauer diese Aufnahme frühmorgens am meteorologischen Sommeranfang (1. Juni) gemacht hat. Er schreibt dazu:

«Wie gemalt erschienen mir heute Morgen die Häuserfassaden an der Uferpromenade von Gottlieben am Seerhein. Auf der fast bewegungslosen Wasseroberfläche spiegelten sie sich etwas verzerrt wieder aber genau das, gibt dem gesamten Bild das gewisse Etwas. Die um 5.29 Uhr aufgegangene Sonne genau gegenüber, wirft jetzt um 6.37 ihr erstes warmes Licht auf die Häuser.»

Walter Röhrl legt Sebastian Vettel das Karriereende nahe

Sebastian Vettel fährt für Aston Martin in der Formel 1. Er sehe sich als Heuchler, sagte er unlängst in einem Interview mit der BBC.

Sebastian Vettel fährt für Aston Martin in der Formel 1. Er sehe sich als Heuchler, sagte er unlängst in einem Interview mit der BBC.

Bild: Daniel Cole / AP / keystone-sda.ch

Sie sind beide Legenden im Motorsport: Sebastian Vettel in der Formel 1, und der 75-jährige Walter Röhrl als Ralleyfahrer. Dieser kritisiert nun in der deutschen Boulevardzeitung Bild den Wahlthurgauer dafür, dass Vettel sich stark für den Umweltschutz engagiert.

«Ich habe mich mal gefragt, was mit ihm passiert ist. Aber wenn ich mich nach 15 Jahren im Motorsport besinne und jetzt der Meinung bin, dass ich ein Umweltsünder bin, dann muss ich aufhören, basta» sagt Röhrl im Interview mit der «Bild».

«Er kann schlecht jammern, dass er was für die Umwelt tun will und gleichzeitig mit der Formel 1 um die Welt fliegen. Man muss dann schon konsequent sein Leben danach richten.»
Walter Röhrl ist mehrfacher Weltmeister im Ralleysport.

Walter Röhrl ist mehrfacher Weltmeister im Ralleysport.

Bild: Wikipedia

Walter Röhrl bezieht sich dabei auch auf ein Interview Sebastian Vettels mit der «BBC» vor wenigen Wochen, in dem dieser eingestanden hatte, dass er sich selbst mittlerweile als Heuchler sehe, weil er weiter Formel 1 fahre. Gleichzeitig verteidigte Vettel seinen Sport in dem Gespräch aber auch, weil er der Unterhaltung diene und gerade in der Pandemie-Zeit den Fans geholfen habe.

Mann stürzt in Steckborn von Balkon und muss mit Rega ins Spital geflogen werden

Nach dem Sturz von einem Balkon in Steckborn musste am Donnerstagmorgen ein Mann durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der genaue Hergang wird abgeklärt.

Der Mann zog sich beim Sturz schwere Verletzungen zu.

Der Mann zog sich beim Sturz schwere Verletzungen zu.

Bild: Keystone

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte gegen 8.45 Uhr ein 36-jähriger Mann von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Sandtöbelistrasse rund acht Meter tief auf die Wiese. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und musste gemäss Mitteilung der Polizei nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, war der Mann zur Zeit des Unfalls alleine in der Wohnung.

Der genaue Hergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo/chs)

Perkussionist Fabian Ziegler berichtet von seinen Reisen

Schlagzeuger Fabian Ziegler aus Matzingen berichtet über seine Konzertreisen.

Schlagzeuger Fabian Ziegler aus Matzingen berichtet über seine Konzertreisen.

Bild: Donato Caspari

Sogar Profimusiker haben manchmal Lampenfieber. «Natürlich bin ich vor einem Konzert nervös, aber ich habe gelernt, es zu geniessen», schreibt Fabian Ziegler im Onlinemagazin «thurgaukultur». Dort berichtet der Perkussionist seit kurzem über seine Konzertreisen. Er ist auf der ganzen Welt unterwegs, etwa in den USA oder in Neuseeland. Dort spielte er im Mai in Christchurch gemeinsam mit dem Luzerner Luca Staffelbach ein Konzert. Bei den Proben kurz davor haben sie das Orchester zum ersten Mal getroffen. «Es ist so schön und interessant, sich mit den Musikern auszutauschen. Das ist für mich eine der Sonnenseiten unseres Berufs», schreibt Ziegler. Der 27-Jährige aus Matzingen geniesst es, nach der Coronapandemie wieder auf der Bühne zu stehen. «Wie gut es sich anfühlt, wenn ich auf die Bühne schreiten darf und die Zuschauer den Saal mit Applaus füllen. Es entsteht eine spezielle Aura, in welcher man zusammen die Liebe zur Musik teilt.» (sju)

Wendt und Schedl auf Diagonal

Lindaren Volley Amriswil (hier in blau) erhält eine neue Besetzung auf der Diagonalen.

Lindaren Volley Amriswil (hier in blau) erhält eine neue Besetzung auf der Diagonalen.

Bild: Ralph Ribi

Die Diagonale von Lindaren Volley Amriswil ist neu besetzt: Mit Jhon Wendt aus Frankreich kommt ein international grosses Kaliber ins Team von Trainer Vincent Pichette. Wendt, der bereits Erfahrungen in Russland, der Türkei und Japan sammelte, war Wunschkandidat von Coach und Geschäftsleitung und hat einen Ein-Jahresvertrag unterzeichnet. Unterstützung bekommt Wendt vom österreichischen Nationalspieler Max Schedl, der bereits in der letzten Saison zum erweiterten Kader gehörte und mit dem NLB-Team eine tolle Saison spielte. (red)

Arbeitslosenquote sinkt unter 2 Prozent

Bei den RAV-Zentren sind knapp 3000 Personen als arbeitslos registriert.

Bei den RAV-Zentren sind knapp 3000 Personen als arbeitslos registriert.

Bild: Donato Caspari

Per 31. Mai 2022 registrieren die drei Thurgauer RAV-Zentren 2’926 arbeitslose Personen. Damit sind 151 Personen weniger arbeitslos als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sinkt von 2.0 auf 1.9 Prozent. Dabei sinkt die Zahl der arbeitslosen 25- bis 49-Jährigen von total 1’643 im April 2022 auf 1’540 (-103) Ende Mai 2022 am deutlichsten. 

Bei den Stellensuchenden ist ebenfalls ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Seit Ende April 2022 hat sich die Anzahl Stellensuchender von 6’067 Personen um 100 auf aktuell 5’967 Personen reduziert. Die Quote der Stellensuchenden verharrt damit bei 3.9 Prozent. (red)

Christa Rigozzi kommt nach Frauenfeld

Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi kommt nach Frauenfeld.

Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi kommt nach Frauenfeld.

Bild: PD

Am Donnerstagabend kommt Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi nach Frauenfeld in die Pizzeria Molino. Sie ist Ambassadorin der Pizzeria und kommt Anlässlich des neuen Pasta-Ateliers in die Hauptstadt. Dieses Atelier soll der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Denn künftig können die Gäste selbst Pasta machen - natürlich unter Anleitung der Profis aus der Küche. (red) 

Dieb in Amriswil festgenommen

Kurz vor 16.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Unbekannter soeben Geld aus einem unverschlossenen Auto an der oberen Grenzstrasse in Amriswil gestohlen habe. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau wenig später den Dieb festnehmen und das Deliktgut sicherstellen. Der 37-jährige Schweizer wird bei der Staatsanwaltschaft Bischofszell zur Anzeige gebracht.

Die Kantonspolizei Thurgau ruft dazu auf, niemals Wertgegenstände in Fahrzeugen zurückzulassen, auch nicht für kurze Zeit. Zusätzlich sollten die Fahrzeuge immer und überall abgeschlossen werden. Infos zum Thema gibt es auch unter www.kapo.tg.ch/autoknacker.

Anzeige wegen Trunkenheitsfahrt – Frau mit über 5 Promille unterwegs

Eine 37 Jahre alte Frau ist am Dienstagabend mit über 5 Promille mit einem Auto unterwegs gewesen. Die Frau fuhr gegen 18.45 Uhr mit einem Opel Insignia auf das Gelände einer Tankstelle in Singen. Dort benötigte die Frau medizinische Hilfe, weshalb ein Rettungswagen gerufen wurde. Da sich die 37-Jährige unkooperativ verhielt, kam auch die Polizei dazu.

Die Beamten versuchten, die Frau zu beruhigen. Dabei stellten sie deutlichen Alkoholgeruch fest, wie aus einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz hervorgeht. Ein freiwilliger Alkoholtest der 37-Jährigen mit einem Ergebnis von über 5,2 Promille bestätigte den Verdacht. In der Folge brachte der Rettungswagen die stark betrunkene Frau zur weiteren Untersuchung und zur Abgabe einer Blutprobe in ein Krankenhaus. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen der Trunkenheitsfahrt. (red)

Unfall in Langrickenbach: Mit dem Töff gestürzt

Bei einem Unfall in Langrickenbach wurde ein 17-Jähriger verletzt.

Bei einem Unfall in Langrickenbach wurde ein 17-Jähriger verletzt.

Bild: Christian Merz / KEY

Langrickenbach: Kurz vor 16.50 Uhr war ein 17-jähriger Motorradfahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Amriswil unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er Höhe Waldhof nach rechts abbiegen und kam dabei ohne Fremdeinwirkung zu Fall.

Der Motorradfahrer wurde mittelschwer bis schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital gebracht werden. (kapo)

Openair macht wieder Krach am Bach

Das «Krach am Bach» Openair in Tägerwilen.

Das «Krach am Bach» Openair in Tägerwilen.

Bild: PD/Rudi Eiermann

Am Freitag und Samstag treffen sich in Tägerwilen am Seerhein rund 1000 Festivalbesucher zum Openair «Krach am Bach». Es bietet regionalen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erstmals vor grösserem Publikum zu spielen. Daneben zählt vor allem die Festival-Stimmung mit Livemusik, Essen und Drinks direkt am Ufer des Seerheins in der Badi Tägerwilen. In diesem Jahr steht die Bühne sogar erstmals direkt am Wasser. Auch dieses Jahr öffnet das «Krach am Bach» bereits am Freitagabend seine Tore, um sich in der Badi Tägerwilen optimal ins Wochenende einzustimmen – dies bei freiem Eintritt und mit der Solokünstlerin Helen Ribi. Sie stammt ursprünglich aus Triboltingen und sorgt ihren sanften Electroklängen für einen stimmungsvollen Start ins Wochenende. Am Samstag spielen die Kreuzlinger Brüder von Gallery of Noise, die Funkband domesticfuel sowie die Band Stay Illusion. Ebenso auf der Bühne steht Alex Nauva, Janus Christus sowie das Trio Moonshaped. (red)

Andreas Rechsteiner hat die Leitung im Coop Steckborn übernommen

Andreas Rechsteiner hat per heute Dienstag, 7. Juni, die Leitung im Coop Steckborn übernommen. Der 38-jährige Frauenfelder kehrt damit zu seinen Coop-Wurzeln zurück, hat er doch bereits seine Ausbildung im Laden am Untersee absolviert. Nachdem er Erfahrungen in verschiedenen Supermärkten der Region sammelte, war er als Geschäftsführer im Coop Matzingen tätig sowie zuletzt vier Jahre lang in gleicher Funktion im Supermarkt im Kreuzlinger Ziil-Center. (red)

Torsten Friedrichs Frau und Töchter ziehen zu ihm nach Bottighofen

Lidl-CEO Torsten Friedrich.

Lidl-CEO Torsten Friedrich.

Bild: PD

Ursprünglich kommt er aus Leipzig, heute lebt Torsten Friedrich aber im Thurgau. Der 45-Jährige ist seit eineinhalb Jahren CEO von Lidl Schweiz und arbeitet am Hauptsitz des Unternehmens in Weinfelden. Trotz seines Jobs ist es dem zweifachen Vater wichtig, Zeit für die Familie zu haben:

«Die Wochenenden gehören der Familie, die in den nächsten Wochen lang erwartet endlich zu mir in die Schweiz nachzieht.»

Das sagt er im Interview auf «blick.ch». Friedrich ist verheiratet, hat zwei Töchter im Alter von acht und zwölf Jahren und lebt am Bodensee in Bottighofen. Seit kurzem sei Stand-up-Paddeln sein Hobby. Daneben unternimmt er gerne Wandertouren in den Schweizer Alpen. Das war mit ein Grund für seinen Umzug: «Bei Lidl in Österreich konnte ich die Vorzüge der Alpen und Bergwelten schätzen lernen. Insofern war die Schweiz immer schon ein Wunschziel für meine Berufspläne», sagte er anlässlich seines Stellenantritts. Friedrich arbeitet seit 20 Jahren bei Lidl und war zuvor Vize-Länderchef in Österreich. (sju)

Deutscher Autofahrer betrunken in Diessenhofen erwischt

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Diessenhofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Er musste seinen Führerausweis abgeben.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 20.30 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 42-jährigen Deutschen einen Wert von 1,05 mg/l ergab, was rund 2,1 Promille entspricht, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)