Thurgau-Ticker
23-Jähriger auf Kreuzlinger Sportplatz verstorben – Polizei sucht Zeugen +++ Frau überfällt Laden in Hauptwil +++ Zirkus Stey feierte Premiere in Diessenhofen

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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23-Jähriger auf Kreuzlinger Sportplatz verstorben – Polizei sucht Zeugen

Wie die Kantonspolizei Thurgau vermeldet ging am Samstag kurz vor 23.30 Uhr die Meldung ein, dass beim Kreuzlinger Sportplatz Burgerfeld ein bewusstloser Mann auf der Tartanbahn liege. Trotz des sofortigen Einsatzes des Rettungsdienstes sei der 23-Jährige wenig später vor Ort verstorben.

Ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau.

Ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau.

Bild: Kapo TG / Daniel Duschletta

Zur Klärung der noch unbekannten Todesursache wurde der Leichnam ins Institut für Rechtsmedizin nach St. Gallen gebracht. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittlungen in alle Richtungen, auch eine Dritteinwirkung kann nicht ausgeschlossen werden, schreibt die Kantonspolizei. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Wie Kapo-Sprecher Daniel Meili am Sonntagabend auf Anfrage sagt, hatte der 23-Jährige Verletzungen. Weitere Details würden derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommuniziert.

Der Mann ist gemäss der Mitteilung 175 Zentimeter gross und schlank, hat braune, kurze Haare und war unrasiert. Er trug weisse Sneakers, blaue Jeans mit braunem Gurt und ein schwarzes Langarmshirt mit Emblem auf der linken Brust. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen hatte er sich um zirka 19.30 Uhr beim Bärenplatz von einem Bekannten verabschiedet.

Wie Mediensprecher Daniel Meili am Montagmorgen auf Nachfrage mitteilt, sind bereits einige Zeugenhinweise bei der Kantonspolizei eingegangen. Diese würden nun in die Ermittlungen miteinfliessen. (kapo/ok)

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Hinweise und Auskunftspersonen, die den Mann zwischen 19.30 Uhr und 23.30 Uhr gesehen haben. Er dürfte sich mindestens teilweise in der Gegend zwischen dem Bärenplatz, Hafenbahnhof und Sportplatz Burgerfeld aufgehalten haben. Wer sachdienliche Hinweise machen kann, wird gebeten, sich der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058 345 22 22 zu melden.

38-Jährige überfällt Laden in Hauptwil – und wird kurz darauf festgenommen

Eine Frau hat am Samstag ein Ladengeschäft in Hauptwil überfallen. Der Vorfall geschah kurz vor 16.30 Uhr an der Dorfstrasse. Die 38-jährige Schweizerin bedrohte die Verkäuferin mit einem Messer und verlangte Bargeld, anschliessend entfernte sie sich zu Fuss. Die Verkäuferin blieb körperlich unverletzt.

Die Kantonspolizei Thurgau leitete mit Unterstützung der Kantonspolizei St. Gallen sofort eine Fahndung ein. Dabei konnte wenig später eine tatverdächtige Frau kontrolliert werden, bei der Deliktsgut zum Vorschein kam. Die Frau wurde inhaftiert, die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (kapo)

Zirkus Stey: Verspäteter, aber gelungener Stey-Start in Diessenhofen

Der Zirkus Stey startet in seine diesjährige Tournee.

Der Zirkus Stey startet in seine diesjährige Tournee.

Bild: Ernst Hunkeler

An diesem Wochenende ist der Zirkus Stey in Diessenhofen in seine diesjährige Tournée gestartet. Das jedoch mit etwas Verspätung, weil die ukrainischen Artisten aus bekannten Gründen ihr Land nicht verlassen konnten oder wollten. Nach der Premiere in Diessenhofen hat der Zirkus Stey Auftritte in Weinfelden, Wil, Uster und Volketswil auf dem Tourneeplan. Direktor Martin Stey ist aber guter Hoffnung ist, dass noch weitere Orte hinzukommen. (ehu)

Mann wird auf Fussgängerstreifen in Kreuzlingen angefahren – Auto fährt weiter

Ein Fussgänger ist am Samstagabend in Kreuzlingen von einem Auto erfasst und verletzt worden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Der verletzte Mann musste ins Spital überführt werden.

Der verletzte Mann musste ins Spital überführt werden.

Bild: Donato Caspari

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 27-jähriger Fussgänger nach 22.15 Uhr auf dem Trottoir entlang der Seetalstrasse in Richtung Bleichekreisel unterwegs. Als er die Strasse auf einem Fussgängerstreifen überqueren wollte, wurde er gemäss eigenen Angaben von einem Auto erfasst. Der Fussgänger wurde laut Mitteilung der Polizei leicht bis mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Fahrerin oder der Fahrer des Autos setzte die Fahrt fort.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 058-345-20-00 melden. (kapo/chs)

Alkoholisierter 18-Jähriger baut Unfall in Berg – Mitfahrerin verletzt

Nach einer Auffahrkollision in Berg musste in der Nacht zum Sonntag ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Eine Frau wurde leicht verletzt.

Beim Unfall wurde eine Mitfahrerin leicht verletzt.

Beim Unfall wurde eine Mitfahrerin leicht verletzt.

Bild: Kapo TG

Ein 18-jähriger Autofahrer war kurz vor 2 Uhr auf der Birwinkerstrasse in Richtung Mattwil unterwegs und wollte rechts in Richtung Sportplatz abbiegen. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau konnte ein nachfolgender, ebenfalls 18-jähriger Autofahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen und verursachte eine Auffahrkollision.

Wie es in der Mitteilung der Polizei weiter heisst, wurde seine Mitfahrerin leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Eine Atemalkoholprobe ergab beim Unfallverursacher einen Wert von 0,50 mg/l (1 Promille). Der Führerausweis des Schweizers wurde zu handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/chs)

Schon ist es vorbei: das Pfadi-Bundeslager 2022

In Scharen pilgerten heute die Pfadis von allen Ecken und Enden des Bundeslager-Platzes zum Bahnhof Ulrichen (VS), um nach zwei unvergesslichen und abenteuerlichen Wochen die Rückreise anzutreten. Unzählige Extrabusse und -züge verteilten anschliessend die zehntausenden Pfadis wieder in der gesamten Schweiz. Bereits am Freitag reisten die 5’000 Wölfe ab, welche die zweite Bundeslager-Woche im Obergoms geniessen durften.

Die Pfadis verlassen den Bundeslagerplatz mit einem Rucksack, der vor Erinnerungen fast platzt.

Die Pfadis verlassen den Bundeslagerplatz mit einem Rucksack, der vor Erinnerungen fast platzt.

Bild: Olivia Guyer

Und nun ist es vorbei: das Bundeslager 2022. Doch die Spuren des grössten Schweizer Pfadilagers werden noch lange ersichtlich bleiben – dies nicht nur an der plattgedrückten Wiese auf dem vier Kilometer langem Lagerplatz. Denn nach Hause genommen haben die Teilnehmenden wie auch die Leitenden mehr als nur ein tolles Erlebnis: neue Freundschaften, einmalige Erinnerungen, eine nochmals ganz neue Vorstellung davon, was Pfadi sein kann, und bestimmt – auch wenn nicht beabsichtigt – eine alte Socken des Zeltgspändlis. (Diego Müggler v/o Spyro)

63 km/h zu schnell: Raser in Rothenhausen aus dem Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Rothenhausen einen Raser gestoppt, der ausserorts mit 147 km/h unterwegs war. Der Führerausweis des Autofahrers wurde eingezogen.

Der 29-Jährige war viel zu schnell unterwegs.

Der 29-Jährige war viel zu schnell unterwegs.

Symbolbild: Getty Images

Die Kantonspolizei Thurgau führte am Freitagnachmittag an der Mettlenstrasse in Rothenhausen im Ausserortsbereich Geschwindigkeitsmessungen durch. Gegen 14 Uhr wurde ein Auto in Fahrtrichtung Rothenhausen mit einer Geschwindigkeit von 147 km/h gemessen. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Autofahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 63 km/h, was gemäss Mitteilung der Polizei einem Raserdelikt entspricht.

Der Führerausweis des 29-jährigen Portugiesen wurde zu handen des Strassenverkehrsamts abgenommen. (kapo/chs)

Alkoholisiert am Steuer: Zwei Männer verlieren ihren Führerausweis

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Weinfelden und Märstetten zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Beide mussten gemäss Medienmitteilung ihren Führerausweis abgeben.

Der Führerausweis ist bei zwei alkoholisierten Fahrzeuglenkern vorerst weg.

Der Führerausweis ist bei zwei alkoholisierten Fahrzeuglenkern vorerst weg.

Bild: Keystone

Kurz nach 0.45 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Wilerstrasse in Weinfelden einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 29-jährigen Schweizer einen Wert von 0,52 mg/l (1,4 Promille).

Kurz vor 4.30 Uhr stoppten Einsatzkräfte an der Bahnhofstrasse in Märstetten einen Autofahrer, der zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war. Die Atemalkoholprobe ergab beim 53-jährigen Portugiesen einen Wert von 0,91 mg/l (1,82 Promillle).

Beiden Männern wurde der Führerausweis zu handen des Strassenverkehrsamts abgenommen. (kapo/chs)

Chef der «Bschüssig»-Nudeln aus Frauenfeld will mit Giacobbo/Müller Teigwaren essen

Pasta-Premium-Chef Beat Grüter.

Pasta-Premium-Chef Beat Grüter.

Bild: Michel Canonica (Frauenfeld 22. Juli 2022)

Beat Grüter ist seit 2006 Geschäftsführer der Pasta Premium AG, die unter anderem die «Bschüssig»-Nudeln in Frauenfeld produziert. Auf die Frage, mit wem er am liebsten einen Teller Teigwaren essen würde, antwortet er:

«Mit Mike Müller und Viktor Giacobbo. Ich bin ein grosser Fan.»

Grüter ist verwitwet und hat eine 34-jährige Tochter. Heute hat er eine Freundin, wohnt aber allein und lässt ausrichten:

«Ich bin noch zu haben.»

Mehrere Raubdelikte in Konstanz - drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen

In der vergangenen Nacht und am heutigen Freitagvormittag ist es im Bereich des Herose-Parks und in der Innenstadt von Konstanz zu mehreren Raubdelikten gekommen. Im Rahmen intensiver Fahndungs- und Ermittlungsarbeiten des Kriminalkommissariats und des Polizeireviers Konstanz konnten um die Mittagszeit des heutigen Freitags drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an. (red)

Polizei sucht verhinderten Bankräuber aus Ramsen

Mit diesem Bild fahndet die Schaffhauser Polizei nach dem Mann.

Mit diesem Bild fahndet die Schaffhauser Polizei nach dem Mann.

Bild: shpol

Um 14.06 Uhr am frühen Montagnachmittag hat ein unbekannter Mann, der mit einer Sturmhaube maskiert war, eine Bank in Ramsen betreten. Als Bankangestellte auf den Unbekannten aufmerksam wurden, verliess dieser umgehend die Bank und entfernte sich in der Folge zu Fuss in Richtung Judebömmlistrasse.

Der unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 1.80 bis 1.90 Meter gross
  • kräftige/feste Statur
  • schwarze Baseballmütze
  • schwarzer Pullover, darüber schwarzes T-Shirt
  • lange, schwarze Hose
  • schwarze Schuhe
  • schwarze Sturmhaube
Der Mann kleidete sich ganz in Schwarz.

Der Mann kleidete sich ganz in Schwarz.

Bild: shpol

Die Schaffhauser Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Raubersuch bzw. zum unbekannten Mann machen können, sich bei ihrer Einsatz- und Verkehrsleitzentrale unter der Telefonnummer +41 52 624 24 24 zu melden. (shpol)

Vereinzelt tote Fische im Rhein

Die anhaltend sehr hohen Wassertemperaturen im Rhein von teilweise über 27 Grad am Seeausfluss Stein am Rhein haben den Druck auf die Fischbestände im Fluss stark erhöht. Viele Äschen, die ums Überleben kämpfen, ziehen sich an kühlere Stellen wie Bachmündungen und Grundwasseraufstösse zurück. Die Überlebenschancen lassen sich verbessern, indem in den Mündungsbereichen der Bäche Kaltwasserbecken erstellt werden. Gemäss dem bestehenden Notfallkonzept wurde dies in Zusammenarbeit mit den Fischereivereinen und dem Kraftwerk Schaffhausen an den Zuflüssen in den Rhein bereits umgesetzt. Dadurch konnte wirksam für Entlastung gesorgt werden.

Trotz der getroffenen Massnahmen wurden in den letzten Tagen vereinzelt tote Fische im Rhein festgestellt. Da der Äschenbestand sich insbesondere aufgrund des Fischsterbens im Hitzesommer 2018 bereits drastisch reduziert hat, ist nicht wie damals mit grösseren Ansammlungen von toten Fischen im Rhein zu rechnen. Die verendeten Fische werden gemäss einem vorbereiteten Notfallplan von den Fischern eingesammelt und entsorgt. Die Bevölkerung wird gebeten, die toten Fische nicht selber zu behändigen. Die Qualität des Rheinwassers als Badewasser wird durch die verendeten Fische nicht beeinträchtigt. Es wird wie auch sonst generell empfohlen, nach dem Bad zu duschen oder sich gut abzutrocknen.

Zurzeit konzentrieren sich alle Anstrengungen auf die Überlebenshilfe für die Äsche. Die Erholungssuchenden werden aufgefordert, auf dem Rhein die erforderliche Rücksicht zu nehmen. Badende und Bootsführende sind gebeten, die Kaltwasserbecken bei den Zuflüssen zu meiden, da jede Störung den Fischen zusätzlich zusetzt.

Von Schabmadonnen und Jesus-Puppen: Zwei Museen frömmiger Sonderlichkeiten

Jesuspuppe aus Wachs, die mittels Mechanik sogar die Augen schliessen kann.

Jesuspuppe aus Wachs, die mittels Mechanik sogar die Augen schliessen kann.

Bild: Inka Grabowsky

Wer sich für religiöse Raritäten aus früheren Zeiten interessiert, für den lohnt sich ein Besuch im Puppenmuseum auf dem Girsberg und im Hausmuseum der Basilika St. Ulrich. Hier gibt es unter anderem Jesus-Puppen aus Wachs und das verkohlte Gesicht der Statue der heiligen Afra zu bestaunen. Ausgestellt sind dort auch sogenannte Schabmadonnen. Sie nützen mutmasslich gegen Bauchweh. Dies waren kleine Nachbildungen der «Schwarzen Madonna» aus Einsiedeln aus ungebranntem Ton, die mit Staub angereichert wurden, der sich unter Reliquien angesammelt hatte. Man schabte etwas von dem gesegneten Ton ins Essen, und der Durchfall verschwand.

Schabmadonnen.

Schabmadonnen.

Bild: Inka Grabowsky

Thomas Engel kandidiert für das Lommiser Gemeindepräsidium

Der parteilose Thomas Engel lebt mit seiner Familie seit 2014 in Lommis.

Der parteilose Thomas Engel lebt mit seiner Familie seit 2014 in Lommis.

Bild: Olaf Kühne

Kommendes Jahr geht der Lommiser Gemeindepräsident Fritz Locher, nach 23 Jahren im Amt, in den Ruhestand. Hinsichtlich der Gesamterneuerungswahlen vom 27. November schlägt die Findungskommission nun einen Kandidaten vor: Der 42-jährige Thomas Engel, Unternehmer im Immobilienbereich und vierfacher Familienvater, bewirbt sich für das 50-Prozent-Mandat. Der Lommiser Ökonom ist derzeit der einzige Kandidat für das Gemeindepräsidium. Noch nicht fündig geworden ist die Kommission hingegen für den Gemeinderat. Hier entsteht aufgrund des Rücktrittes von Josef Schönenberger ebenfalls eine Vakanz. (kuo)

Brand in Amriswiler Garten

Beim Brand entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Beim Brand entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: Kapo Thurgau

Am Donnerstag kurz nach 17 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Egelmoosstrasse ein Gartenhäuschen in Brand stehe. Die Feuerwehr Amriswil war rasch vor Ort und konnte zusammen mit Privatpersonen das Feuer löschen. Nebst dem Gartenhäuschen wurden weitere Gegenstände sowie ein Hasengehege zerstört.

Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Verletzt wurde niemand, auch die Hasen konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Brandursache wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Neuhausen am Rheinfall: Brand auf Zirkusgelände

Dichter Rauch über dem Zirkusgelände.

Dichter Rauch über dem Zirkusgelände.

Bild: Kantonspolizei SH

Kurz vor 20 Uhr am Donnerstagabend ging bei der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass auf einem Zirkusgelände im Langriet-Quartier in Neuhausen am Rheinfall ein Wohnwagen in Brand geraten sei. Das Feuer griff rasch auf weitere Wohnwagen, das Zirkuszelt, die Fassade des Klubhauses des örtlichen Fussballklubs und anliegende Grünflächen über, konnte von den sofort ausgerückten Einsatzkräften der Feuerwehr aber rasch gelöscht werden. Zum Zeitpunkt des Feuers fand keine Vorführung statt. Am 19. August hätte die Tournee des Verzehrtheaters «Clowns & Kalorien» beginnen und bis 10. September in Neuhausen bleiben sollen.

Das Zirkuszelt sowie mehrere Wohnwagen wurden bei diesem Brand vollständig zerstört. Ein Angehöriger der Feuerwehr wurde während der Löscharbeiten leicht verletzt und wurde zum Kontrolluntersuch in Spitalpflege verbracht.

Ein Drohnenbild bei Nacht zeigt die Schäden des Brandes.

Ein Drohnenbild bei Nacht zeigt die Schäden des Brandes.

Bild: BRK News

Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kriminaltechnik der Schaffhauser Polizei sowie dem Forensischen Institut Zürich abgeklärt. Nebst der Schaffhauser Polizei und dem Forensischen Institut Zürich standen der Wehrverband Oberklettgau, die Feuerwehr Neuhausen, die Feuerwehr Jestetten, die Betriebsfeuerwehr des Rheinfalls, die Rettungsdienste der Spitäler Schaffhausen, das Interkantonale Labor sowie das EKS im Einsatz. (red)

Die Beste von allen

Michelle Runge vom Coop in Münchwilen hat als beste Lernende abgeschlossen.

Michelle Runge vom Coop in Münchwilen hat als beste Lernende abgeschlossen.

Bild: Urs Bucher/Ubupix

62 junge Frauen und Männer sind zur Lehrabschlussprüfung in einem von über 30 Berufen angetreten, alle haben bestanden. Die Beste unter ihnen: Michelle Runge. Mit ihrer Abschlussnote von 5,6 überflügelt die 17-Jährige alle anderen Lehrabgängerinnen und -abgänger der Coop-Region Thurgau-Winterthur-Schaffhausen. Neben ihr holten nur acht weitere Lehrlinge mit Noten von 5,3 oder höher ein Diplom. Nach ihrer zweijährigen und sehr erfolgreichen Ausbildung zur Detailhandelsassistentin im Coop Münchwilen schliesst Runge jetzt die EFZ-Lehre zur Detailhandelsfachfrau an. In der «Coopzeitung» sagt die Bettwieserin: «Das war von Anfang an mein Ziel und das motivierte mich zu lernen.» Nach Abschluss der Ausbildung will Runge ihrem Lehrbetrieb treu bleiben, denn: «Mir persönlich ist Nachhaltigkeit sehr wichtig und Coop setzt sich auch dafür ein.» (ste)

Bus rollt weg

In Singen machte sich ein Bus selbstständig.

In Singen machte sich ein Bus selbstständig.

Symbolbild: Raphael Rohner

Am Dienstagabend stellte ein 51-jährige Busfahrer sein Fahrzeug in der Haltestelle am Omnibusbahnhof in der Bahnhofstrasse in Singen ab um Pause zu machen. Nachdem sich der Mann von dem Omnibus entfernte, machte sich das Gefährt gemäss dem Polizeipräsidium Konstanz aus bislang unbekannten Gründen selbstständig und rollte rund 40 Meter rückwärts, ehe es mit einem Betonklotz kollidierte auf dem eine 65 Jahre alte Frau sass. Die 65-Jährige erlitt durch den Zusammenstoss Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des am Bus entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. (Polizeipräsidium Konstanz/pd)

Schlattinger Läuferin ist die schnellste Polizistin der Welt

Fabienne Vonlanthen ist die schnellste Polizistin.

Fabienne Vonlanthen ist die schnellste Polizistin.

Bild: PD

Nach genau einer Stunde, 18 Minuten und sechs Sekunden lief die Thurgauerin Fabienne Vonlanthen als Erste über die Ziellinie des Rotterdam Halbmarathons vom vergangenen Sonntag. Mit diesem Lauf konnte sich die Schaffhauser Polizistin nicht nur den Sieg an den World Police and Fire Games sichern, sondern gewann auch den offiziellen Halbmarathon.

Die World Police and Fire Games finden alle zwei Jahre statt und sind eine Art Olympische Spiele für Polizisten, Feuerwehrleute sowie Zoll- und Vollzugsbeamte. Für die 28-jährige Langstreckenläuferin Vonlanthen ist der Triumph in Rotterdam mit persönlicher Bestzeit der grösste Erfolg ihrer Karriere. Die Vorbereitung auf den Anlass waren nicht optimal verlaufen, musste Vonlanthen doch noch eine coronabedingte Pause einlegen und ihr Trainingslager in St. Moritz umgestalten.

Entsprechend gross war die Freude der in Schlattingen aufgewachsenen und heute in Basadingen wohnhaften Läuferin des LC Schaffhausen: «Ich freue mich riesig über diesen Titel und bin stolz, ihn in die Schweiz geholt zu haben.» Ein grosser Dank gehe an ihren Freund und Coach Raffael Brandenberger sowie an ihre Kolleginnen und Kollegen von der Schaffhauser Polizei. «Ich schätze die Unterstützung von meinem Team sehr», sagt Vonlanthen. (pd)

100’000ste Besucherin

Jürg Schlatter, Präsident der Genossenschaft Schwimmbad Hörnli, die 100’000ste Besucherin Vanessa Beinborn und Bademeister René Knup auf dem neuen Badesteg im Schwimmbad Hörnli.

Jürg Schlatter, Präsident der Genossenschaft Schwimmbad Hörnli, die 100’000ste Besucherin Vanessa Beinborn und Bademeister René Knup auf dem neuen Badesteg im Schwimmbad Hörnli.

Bild: Belinda Schmid

Am Dienstagabend gegen 19 Uhr kaufte Vanessa Beinborn ihre Eintrittskarte für das Freibad Hörnli in Kreuzlingen. Das Besondere: Die 42-Jährige ist in diesem Jahr die 100’000ste Besucherin. «Ich war total überrascht», sagt sie. Heute Donnerstag haben ihr Jürg Schlatter, Präsident der Genossenschaft Schwimmbad Hörnli, und Bademeister René Knup einen Blumenstrauss und einen Gutschein für ein Jahresabonnement fürs kommende Jahr überreicht. Beinborn, die in Konstanz lebt, freute sich und erzählt, dass sie aktuell jeden Dienstagabend ins Hörnli komme, um 25 Bahnen, sprich 1250 Meter, zu schwimmen. Doch auch mit ihren drei Kindern sei sie bei schönem Wetter oft hier anzutreffen.

Letztmals knackte das Hörnli die 100’000er-Marke im Sommer 2018, im Vergleich seien sie heuer aber zwei Wochen früher dran, sagt Knup. Er geht davon aus, dass sie zum Ende der Saison Mitte September insgesamt zwischen 130’000 und 140’000 Eintritte verkauft haben werden. Das wäre Rekord. Zu schlagen gilt es den Wert aus dem Jahr 2013, damals wurden insgesamt 124’005 Eintritte verkauft. Grund für den grossen Andrang ist gemäss Schlatter nicht nur das schöne Wetter. «Unser schöner neuer Badesteg, zieht viele Leute an», sagt er. Knup ergänzt, dass seit Inbetriebnahme mehr Besucherinnen und Besucher im See schwimmen gingen als zuvor. (rha)

Künstler Carl Roesch

Die Kuratorin der Carl und Margrit Roesch-Stiftung Lucia Angela Cavegn und Markus Landert, Museumsdirektor des Kunst- und Ittinger Museums, gaben Einblicke in den Nachlass des Künstlers Carl Roesch.

Die Kuratorin der Carl und Margrit Roesch-Stiftung Lucia Angela Cavegn und Markus Landert, Museumsdirektor des Kunst- und Ittinger Museums, gaben Einblicke in den Nachlass des Künstlers Carl Roesch.

Bild: PD

Das Kunstmuseum Thurgau erwirbt nicht nur Einzelwerke, sondern übernimmt auch Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern. Die Arbeit mit den Nachlässen öffnet gemäss dem Kunstmuseum spannende Einblicke in die künstlerische Vergangenheit des Kantons. Am Beispiel des Künstlers Carl Roesch (1884–1979) wird aufgezeigt, nach welchen Kriterien Nachlässe aufgenommen und wie sie wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

Das Atelier von Carl und Margrit Roesch-Tanner in Diessenhofen wurde im Originalzustand belassen und kann mit der Kuratorin Lucia Angela Cavegn besichtigt werden. In regelmässigen Abständen wird die Sammlung im Museum «kunst + wissen» in Diessenhofen präsentiert. (red/pd)

Touristen von Strömung erfasst

Badende im Rhein.

Badende im Rhein.

Symbolbild: Michel Canonica

Kurz vor 13 Uhr am Freitagmittag gingen in Stein am Rhein drei Touristen in den Rhein um sich dort stehend abzukühlen. Gemäss der Kantonspolizei Schaffhausen unterschätzten sie die Strömung und das abfallende Ufer des Flusses und wurden von diesem mitgerissen. Zwei Stand-Up-Paddlerinnen und ein Mitarbeiter des Strandbads Riipark konnten die drei Personen in der Folge bergen und ans Ufer bringen. Beim Vorfall wurde niemand verletzt. Die Schaffhauser Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Präventionskampagne www.ufmrhy.ch hin. (kapo/red)

Gestohlene Fahrräder

Das Zollamt Rielasingen konnte einen Fahrraddiebstahl verhindern.

Das Zollamt Rielasingen konnte einen Fahrraddiebstahl verhindern. 

Symbolbild: PD

Zöllner des Zollamts Rielasingen konnten kürzlich einen Schmuggel von  drei hochwertigen Fahrrädern verhindern. Gemäss Medienmitteilung waren zuvor für mehrere PKWs ordnungsgemäss Zollanmeldungen abgegeben worden. Im Rahmen einer durchgeführten Beschau wurden auf dem polnischen Autotransporter aber neben den PKWs noch drei hochwertige Fahrräder, zwei Rennräder und ein E- Bike, mit Zubehör, im Wert von zirka 12'000 Euro festgestellt.

Die Fahrräder befanden sich auf der oberen Transporter-Plattform des Autotransporters und waren so in zwei weissen Kombis verladen, dass sie von der Fahrbahn aus nicht sichtbar waren. Wie die Zöllner herausfanden, war das E- Bike in der Schweiz wegen Diebstahl zur Sachfahndung ausgeschrieben. Weiter wurde gegen den Fahrer des Transporters ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, die Fahrräder wurden als Beweismittel und zur Sicherung der Einfuhrabgaben sichergestellt. (Hauptzollamt Singen/red)

Matratze eines Schlafenden gerät in Brand

Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen. 

Bild: Raphael Rohner

Gegen Mitternacht stellten die Beamte des Polizeireviers Konstanz im Herose-Park ein Feuer auf der Grünfläche an einem Baum fest. Bei der Überprüfung fanden die Polizisten gemäss Medienmitteilung eine brennende Matratze vor, auf der ein Mann schlief. Da der Schlafende augenscheinlich stark alkoholisiert war und nicht geweckt und von der Matratze gezogen werden konnte, löschten die Beamten die brennende Schlafstätte zunächst mit einem Handfeuerlöscher.

Dabei erwachte der 58-Jährige, der keine Verletzungen durch das Feuer erlitt. Aufgrund der unklaren Brandursache hat das Kriminalkommissariat Konstanz die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07531 995-0, zu melden. 

Tiefester Wert seit 1886

In Berlingen ist der Pegelstand niedrig.

In Berlingen ist der Pegelstand niedrig.

Bild: PD

Der Pegel in Berlingen zeigte am Mittwoch 394,85 Meter ü. M. an – der tiefeste Wert an einem 3. August seit 1886. Bereits in der zweiten Julihälfte ist der Pegel unter den historischen Minimalwert gefallen. Der durchschnittliche Pegelstand am 3. August beträgt 396,0 Meter, der Maximalwert rund 397,25 Meter. Noch nicht unter das langjährige Minimum gefallen ist der Pegel Romanshorn. Dieser zeigt 395,40 Meter an – 10 Zentimeter über dem historischen Tiefpunkt.

In den Thurgauer Fliessgewässern ist es «immer noch sehr trocken», sagt Heinz Ehmann, Leiter Gewässerqualität und -nutzung im Thurgauer Departement für Bau und Umwelt. Nach dem Gewitter vom Montag sei der Abfluss gleich wieder zusammengebrochen. An 11 Messstellen liege der Pegel unter dem Wert Q347. Damit ist die Abflussmenge gemeint, die im Durchschnitt an mindestens 347 Tagen im Jahr erreicht oder überschritten wird. Kommt Q347 in Sicht, müssen die Kantone ein Verbot allfälliger Wasserentnahmen prüfen. (wu)

Thurgauer des Tages

Danilo Della Ca, Leiter Event Structures Schweiz bei der Hüttwiler Nüssli AG.

Danilo Della Ca, Leiter Event Structures Schweiz bei der Hüttwiler Nüssli AG.

Bild: Kevin Roth

Er ist mitverantwortlich für den Bau der grössten Tribüne der Schweiz: Danilo Della Ca, Leiter Event Structures Schweiz bei der Hüttwiler Nüssli AG, koordiniert den Aufbau der Arena für das eidgenössische Schwing und Älplerfest (Esaf) in Pratteln. Aus 300000 Einzelteilen entsteht ein Stadion mit über 50000 Sitzplätzen. Beim Bau kann die Nüssli AG auf 60 Jahre Erfahrung zurückgreifen– schon 1961 in Zug stellte man die Esaf Tribüne. Eine Routine gebe es trotzdem nicht, sagt Della Ca zu «FM1Today»,denn:«Die Gegebenheiten auf dem Platz sind immer andersundmachenjedes Esaf-Projekt für sich speziell.» Trotz der Hitze und der damit verbundenen Verschiebung gewisser Arbeiten in die Nacht sind er und sein Team im Zeitplan und freuen sich auf den 27. August: «Es wird für das ganze Team ein spezieller Moment, wenn sich die Arena mit den Besuchern füllt.» Viel Zeit zum Geniessen bleibt der Nüssli-Truppe aber nicht – der Abbau startet am Montag direkt nach dem Schwingfest. (ste)

Eine Partie gegen die Berner

Die Kreuzlinger Pfadis beim «British-Bulldog» mit der Berner Nachbarabteilung.

Die Kreuzlinger Pfadis beim «British-Bulldog» mit der Berner Nachbarabteilung.

Bild: PD

BuLa-Alltag der Pfadi Kreuzlingen: Nach einem leckeren Frühstück hat sich die Pfadi Kreuzlingen mit dem Thema Karten, Kompass, Kroki befasst. Die Kinder konnten ihre Kentnisse im Umgang mit dem Kompass erweitern. Das erworbene Wissen über Karten konnten sie anschliessend direkt an der Tageswanderung anwenden.

Am Nachmittag gab es ein grosses Angebot an sportlichen Aktivitäten für die Pfadis. Von Yoga bis Tanzen war alles dabei. Zur Krönung des Nachmittags fand um 16 Uhr das «British-Bulldog»-Spiel gegen die Platznachbarn aus Bern statt.

Zur Abkühlung nach diesen sportlichen Aktivitäten sprangen die Kreuzlinger Pfadis in den Geschinersee, welcher sich auf dem Lagerplatz befindet.vNach dem Znacht besuchten die Pfädis auf dem Quartiersplatz eine «Disco» und knüpften dort neue Freundschaften. (red)

Velofahrerin verletzt sich tödlich

In der Nacht zum Donnerstag ist es auf der Universitätsstrasse in Konstanz zu einem Unfall gekommen, bei dem eine Radfahrerin stürzte und in der Folge an der Schwere ihrer Verletzungen verstarb. In der Unfallnacht beobachtete ein Zeuge gegen 4 Uhr eine gestürzte Radfahrerin auf der Universitätsstrasse. Wie sich bei den Unfallermittlungen ergab, war die 24-jährige Frau gegen 3.15 Uhr mit ihrem Fahrrad von der Uni auf der Universitätsstrasse in Richtung Schwaketenstrasse gefahren. Im abschüssigen Bereich der Strasse kam sie zu Fall, stürzte über den Lenker und prallte mit dem Kopf in den angrenzenden Grünbereich. Durch den Sturz zog sich die 24-Jährige, die keinen Helm trug, schwerste Kopfverletzungen zu, an deren Folgen sie am Dienstag in einer Klinik verstarb. (red)

Velofahrer zeigt sein bestes Stück

Die Polizei wurde wegen eines nackten Velofahrers gerufen.

Die Polizei wurde wegen eines nackten Velofahrers gerufen.

Bild: Raphael Rohner

Zu einem öffentlichen Ärgernis wurde das provokante Verhalten eines fast nackten Mannes am Montagnachmittag, gegen 17 Uhr in der Endorfstrasse Ecke Höristrasse. Ein etwa 30 bis 40 Jahre alter korpulenter Mann fuhr mit einem silberfarbenen Velo an zwei an der dortigen Bushaltestelle wartenden Passanten vorbei und sprach diese in der Vorbeifahrt an.

Der Mann, der während der Fahrt sein erigiertes Glied zeigte, war bekleidet mit einer dunklen Hose oder einer rosafarbenen Leggins mit Öffnung im Frontbereich, einem grünen T-Shirt und einer grauen Baseballmütze. Als die Passanten mit der Polizei drohten, fuhr der Mann in Richtung Öhningen weiter und warf ihnen zum Abschied eine «Kusshand» zu. Ob es sich bei dem Verhalten um eine reine Provokation oder gar um eine sexuelle Absicht der Belästigung handelt, ist Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Sprachleitfaden für die Frauenfelder Verwaltung

In der Frauenfelder Stadtverwaltung nicht erlaubt: der Genderstern.

In der Frauenfelder Stadtverwaltung nicht erlaubt: der Genderstern.

Bild: iStockphoto

Seit 1. Juli ist in der Frauenfelder Stadtverwaltung und ihrer Betriebe ein Sprachleitfaden in Kraft. Er richtet sich an alle Mitarbeitenden und ist für schriftliche Kommunikation sowie jegliche Textarbeiten verbindlich. Für Cornelia Trefzer, Leiterin der städtischen Kommunikationsabteilung, ist der Leitfaden ein alltagstaugliches Hilfsmittel. Sprachpolizistin werde sie nicht spielen, die Umsetzung bei den Ämtern beruhe auf Eigenverantwortung. (ma)

Polizeihunde schnuppern den Duft der grossen, weiten Welt

Screenshot Facebook

Auf Facebook zeigt die Kantonspolizei Thurgau ihre Diensthunde, die einen Teil ihrer Ausbildung am Flughafen Zürich absolvierten. «Damit ein Diensthund später mit solchen Eindrücken auch klarkommt, haben unsere Junghunde-Teams kürzlich dem Flughafen Zürich einen Besuch abgestattet», schreibt die Kapo in ihrem Post. (red)

Mario Tavella sammelt Vespas

Mario Tavella auf seiner Vespa.

Mario Tavella auf seiner Vespa.

Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer

Mario Tavella aus Bischofszell hat seinen alten Vespas und Lambrettas in den vergangenen Jahren neues Leben eingehaucht. Auf seiner Vespa Rally 200 (Jahrgang 1975) hat er schon rund 45’000 Kilometer zurückgelegt. Insgesamt 40 Oldtimer hat der Bischofszeller Zuhause. (red)

Fahrer hatte über 1,2 Promille

Beim Selbstunfall in Frauenfeld wurde niemand verletzt.

Beim Selbstunfall in Frauenfeld wurde niemand verletzt.

Bild Kapo Thurgau

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Frauenfeld einen Selbstunfall. Der Autofahrer war kurz nach 23.30 Uhr auf der Oberkirchstrasse in Richtung Verzweigung mit der Hofwiesenstrasse unterwegs. Vor der Verzweigung verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem parkierten Auto am rechten Strassenrand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Weil die Atemalkoholprobe beim 43-jährigen Deutschen einen Wert von über 1,2 Promille (0,67 mg/l ) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Ausfahrt endet in Unfall

Ein solches Wakeboard war am Boot befestigt. Dessen Schleppmast traf eine Frau aus bisher ungeklärten Gründen am Kopf.

Ein solches Wakeboard war am Boot befestigt. Dessen Schleppmast traf eine Frau aus bisher ungeklärten Gründen am Kopf.

Bild: Urs Flueeler / KEYSTONE

Am Dienstag war ein 55-jähriger Motorbootfahrer kurz nach 17 Uhr mit mehreren Passagieren auf dem Untersee vor Berlingen unterwegs. Dabei zog er an der Leine einen Mann mit Wakeboard. Wie die Kantonspolizei Thurgau am Mittwochmorgen mitteilt, löste sich der Schleppmast aus noch unbekannten Gründen und traf eine Frau, die sich im hinteren Bereich des Bootes aufhielt, am Kopf.

Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst musste die 48-Jährige mit schweren Kopfverletzungen durch die Rega ins Spital geflogen werden. Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo/aye)

Ramon Knellwolf zum HC Thurgau 

Der HC-Thurgau freut sich die Verpflichtung eines zusätzlichen Stürmers für die neue Saison bekannt zu geben. Mit Ramon Knellwolf schliesst sich ein Garant für Skorerpunkte den Leuen an.

Knellwolf stösst auf Leihbasis vom EHC Kloten für eine Saison zu den Ostschweizern. Für den HCT stellt Ramon Knellwolf eine gewünschte Verstärkung in der Offensive dar, welche viel Erfahrung mitbringt. Knellwolf hat bereits in den letzten fünf Jahren Spiele für Winterthur und Kloten in der SL bestritten und sich dabei als regelmässiger Skorer hervorgetan. HCT-Sportchef Urban Leimbacher: «Mit Ramon Knellwolf können wir einerseits mehr Breite in unser Offensivkader bringen und andererseits haben wir in ihm einen Stürmer gefunden, der bewiesen hat, dass er in unserer Liga viele Skorerpunkte ergattern kann.» 

HC-Thurgau verpflichtet zusätzlich den Stürmer Ramon Knellwolf für die nächste Saison.

HC-Thurgau verpflichtet zusätzlich den Stürmer Ramon Knellwolf für die nächste Saison.

Bild: PD

Mit der Verpflichtung von Knellwolf sind die Transfertätigkeiten des HCT für den Moment abgeschlossen. Offen ist nur noch die Frage, welcher Spieler durch die Partnerschaft mit Fribourg-Gottéron zu den Ostschweizern stösst. (red)

Bild des Tages

Dieser Grashüpfer hat es sich auf einem Finger gemütlich gemacht.

Dieser Grashüpfer hat es sich auf einem Finger gemütlich gemacht.

Bild: PD

J. Lehmann hat die Sommergefühle für Mensch und Tier mit einer Aufnahme festgehalten. Darauf zu sehen ist ein giftgrüner Grashüpfer der schon fast elegant auf dem Finger posiert. (red)

Süsse Ernte ist zu erwarten

Das Rübenjahr 2022 hat erfolgreich begonnen. Das teilt die Schweizer Zucker AG in einer Medienmitteilung zur Zuckerrüben-Proberodung mit. Nach einem milden und trockenen Winter konnten die Rübensamen im März bei besten Bedingungen gesät werden. Aufgrund kalter Aprilnächte war die Entwicklung anfangs noch zögerlich. Das änderte sich jedoch im Mai dank der sommerlichen Temperaturen. Bei feuchten und warmen Bedingungen legten die Rübenkörper im Juni deutlich an Gewicht zu. Doch diese erfreuliche Entwicklung wurde in den letzten drei Wochen durch die Hitze und Trockenheit gebremst. Wegen ihres ausgeprägten Wurzelwerks welken die Rüben nur vereinzelt. Das Blattwerk ist vielerorts gesund, Pflanzenkrankheiten konnten sich nicht ausbreiten.

Ob die Rübenernte dieses Jahr sehr gut wird, hängt von den Niederschlägen in den kommenden Wochen ab.

Ob die Rübenernte dieses Jahr sehr gut wird, hängt von den Niederschlägen in den kommenden Wochen ab. 

Bild: Reto Martin

Mit den gemessenen Rübenerträgen von 58,8 Tonnen pro Hektare in den westlichen und 55,4 Tonnen in den östlichen Erhebungsparzellen wurden die hohen Erwartungen erfüllt. Die Zuckergehalte liegen deutlich über dem fünfjährigen Schnitt, erreichen jedoch keine Spitzenwerte. In beiden Regionen liegt der berechnete Zuckerertrag über neun Tonnen pro Hektare. Das sei so hoch wie seit 2011 nicht mehr. Auf Basis dieser Werte darf bereits jetzt eine gute Rübenernte erwartet werden. Ob sie sehr gut wird, hängt von den Niederschlägen in den kommenden Wochen ab. (red)

Einmalige Erfahrungen mit dem Pfadi-Bundeslager

Das Pfadi-Bundeslager mit 30’000 Pfadis auf dem vier Kilometer langen Lagerplatz ist nicht nur für Pfadfinderinnen und Pfadfinder interessant. So reisen während dem zweiwöchigen Lager tausende Angehörige, Ex-Pfadis oder andere Interessierte für einen Besuchstag ins BuLa.

Neben den klassischen Besuchen der Abteilungen und den Teilnehmenden steht im «mova» eine grosse Palette an Attraktionen für die Besuchenden bereit: von einem Escape-Room über einen Aussichtsturm bis hin zu einem Holz-Riesenrad. Doch bereits das Schlendern in den Gassen zwischen Hochbauten, Blachenzelter und Holztürmen ist für viele Besuchende eine einmalige und eindrückliche Erfahrung.

Das Schlendern über den Bundeslagerplatz ist für jung und alt ein grosses Erlebnis.

Das Schlendern über den Bundeslagerplatz ist für jung und alt ein grosses Erlebnis. 

Bild: PD

Auch zahlreiche Thurgauer Abteilungen organisieren im Bundeslager einen Besuchstag, wie heute die Pfadi Arbor Felix. Der Freude der Teilnehmenden, ihren Eltern ihr zweiwöchiges Zuhause zeigen zu können, ist nicht zu übersehen. Einzig der Abschied lässt bei den ein oder anderen Teilnehmenden das Heimweh wieder neu aufkommen – doch bereits in fünf Tagen gibt es dann am Lagerende das Wiedersehen. (red)

Neue Geschäftsführer in Kreuzlingen und Amriswil

Elmedin Bucan leitet seit dem 1. August den Coop im Einkaufszentrum Karussell in Kreuzlingen. Der 33-jährige Uzwiler ist schon seit dem Beginn seiner Lehre vor 18 Jahren beim Unternehmen. Kurz danach absolvierte er das firmeninterne Aspirantenprogramm und wurde mit 22 Jahren stellvertretender Geschäftsführer im Coop Winterthur Wülflingen. Danach wechselte er 2012 als Leiter Fachausbildung für die Verkaufsregion Ostschweiz in die Verteilzentrale nach Gossau, wo er interne Fach- und Führungskurse leitete. «Es gefiel mir, mit den unterschiedlichsten Menschen zu arbeiten, sie zu fördern und weiterzubringen», sagt er.

Elmedin Bucan ist seit dem 1. August der neue Geschäftsführer von Coop Karussell in Kreuzlingen.

Elmedin Bucan ist seit dem 1. August der neue Geschäftsführer von Coop Karussell in Kreuzlingen. 

Bild: PD

Doch irgendwann zog es ihn wieder zurück «an die Front», wie er die Arbeit im Laden nennt. Im Januar 2020 übernahm er den Supermarkt in Amriswil, wo er bis vor Kurzem blieb. «Ich habe den Schritt nie bereut», sagt Elmedin Bucan und ergänzt: «Der Kundenkontakt gefällt mir und durch die flexiblen Arbeitszeiten lassen sich Beruf und Familie ideal vereinbaren.» Bucans Vorgänger Fabio Giannuzzi leitet nun den Coop Gallus Markt in St. Gallen.

Nach Elmedin Bucan ist Roger Motzer in Amriswil der neue Nachfolger.

Nach Elmedin Bucan ist Roger Motzer in Amriswil der neue Nachfolger.

Bild: PD

Elmedin Bucans Nachfolger in Amriswil ist Roger Motzer. Der 31-jährige Rheintaler, der nun in Amriswil wohnt, war davor stellvertretender Geschäftsführer und kennt den Laden sowie das Team bereits bestens. Nach seiner Ausbildung sowie zehn Jahren Berufstätigkeit im Do-it- Bereich kam Motzer im Januar 2020 als Aspirant zu Coop. Nach zehn Monaten übernahm er bereits interimistisch die Stelle des stellvertretenden Geschäftsführers in Amriswil. Für seine jetzige Position hat er sich zum Ziel gesetzt, selbst viel im Laden mitzuarbeiten und seine Mitarbeitenden zu fördern. (red)

Insekt im Auto - Pkw fährt gegen Baum 

Ein Grashüpfer war mutmasslich die Ursache für einen Unfall, bei dem sich am Montagmorgen eine 49-jährige Autofahrerin leichte Verletzungen zugezogen hat.

Ein Grashüpfer verschaffte sich in einem Auto eine Mitfahrangelegenheit. Die Lenkerin ist wegen ihm so erschrocken, das sie die Kontrolle über das Auto verloren hat.

Ein Grashüpfer verschaffte sich in einem Auto eine Mitfahrangelegenheit. Die Lenkerin ist wegen ihm so erschrocken, das sie die Kontrolle über das Auto verloren hat.

Bild: Felix Walker

Die Frau war auf dem Parkplatz eines Drogeriemarktes im Schiessstattweg unterwegs und reagierte mit Hysterie, als sie das kleine Insekt in ihrem Ford wahrnahm. In der Folge verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen und fuhr gegen einen Baum.

Durch den Aufprall erlitt sie eine Verletzung am Kopf und wurde vom Rettungsdienst vorsorglich in eine Klinik gebracht. Ihr 10 Jahre alter Sohn auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt. An ihrem Pkw entstand rund 5000 Euro Sachschaden. (ots)

Zwei Kantonsräte wollen eine Lockerung für Planungs- und Baugesetze 

Die einen dürfen nahe am Wasser bauen, die anderen nicht. Jetzt verlangen die beiden Kantonsräte Didi Feuerle (Grüne, Arbon) und Hanspeter Heeb (GLP, Romanshorn) eine Lockerung der Vorschriften im Planungs- und Baugesetzes (PBG). Mit einer parlamentarischen Initiative fordern die beiden Politiker eine Ausnahmeregelung. Der neue Passus soll lauten: «Die Breite des Gewässerraumes kann in dicht besiedelten Gebieten den baulichen Gegebenheiten angepasst werden, soweit der Schutz vor Hochwasser gewährleistet ist.»

Micha Schranz darf seinen Coffee Trailer in Arbon näher als eigentlich erlaubt ans Wasser stellen.

Micha Schranz darf seinen Coffee Trailer in Arbon näher als eigentlich erlaubt ans Wasser stellen.

Bild: PD

Es gehe darum, pragmatische und sinnvolle Lösungen zu finden für Örtlichkeiten wie den Arboner Hafendamm, der von Menschenhand geschaffen worden sei und der über keine natürliche Uferlinie verfüge. Es mache keinen Sinn, auf einem solchen Kunstbau mit harten Mauern 15 Meter Abstand zu fordern, sagt Feuerle. «Es ist absurd.» (mso)

Streit statt direkte Bahnlinie

Wer den Zug an den Bodensee nimmt, ahnt nicht, dass vor rund 160 Jahren heftig um die Linienführung gestritten wurde. Die einen wollten die Seelinie von Kreuzlingen über Romanshorn und Arbon bis Rorschach weiterführen, andere hätten lieber die Linie Amriswil-Neukirch-Arbon-Rorschach gebaut. Im Thurgau kam es ab 1863 zu einem heftigen Streit um künftige Bahnlinien. 

Künftige Bahnlinien sorgten schon vor 160 Jahren für Konflikte.

Künftige Bahnlinien sorgten schon vor 160 Jahren für Konflikte. 

Bild: Raphael Rohner

Bei den Überlegungen spielte die Alpenbahn eine wichtige Rolle: Die eine glaubten an die Lukmanierlinie, die anderen an die Gotthardlinie. Die Linie Amriswil–Rorschach wurde nie gebaut. Sie bildet den zweiten Teil der Sommerserie «Geplant und nie zu Stande gekommen». (has)

Wo die Wespenspinne wieder heimisch ist

Bei Michael Broger arbeiten zahlreiche grosse und kleine tierische Helfer in den Reben. Denn der Winzer vom Ottenberg achtet darauf, dass alle ihren Platz haben und so für ihn Arbeiten erledigen, wofür andere Spritzmittel benötigen. Einer dieser Helfer ist die Wespenspinne. Früher eher selten, findet sie sich in Brogers Reben häufiger. In ihre Netze verstricken sich unter anderem Schädlinge wie die Kirschessigfliege. «Es sind sehr positive Nützlinge», sagt Broger dazu. (mte)

Die Wespenspinne ist für Winzer Michael Broger äussert nützlich.

Die Wespenspinne ist für Winzer Michael Broger äussert nützlich.

Bild: PD

Konstanz: Zwei 18-jährige werden angegriffen und ausgeraubt

Am Sonntagmorgen ist ein junger Mann von mehreren Unbekannten auf der Reichenaustraße in Konstanz angegriffen und verletzt worden. Der 18-Jährige befand gegen 4 Uhr auf der Reichenaustraße im Bereich der Agip Tankstelle, als ihn vier bis fünf Personen unvermittelt angriffen und, am Boden liegend, auf den jungen Mann eintraten. Ein Rettungswagen brachten den 18-Jährigen, der durch den Angriff Verletzungen erlitt, zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zu der Gruppe der unbekannten Angreifer ist lediglich bekannt, dass ein Mädchen dabei gewesen sein soll. Personen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben, oder sonst Hinweise auf die Personen der Gruppe geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Konstanz, Tel. 07531 995-0, in Verbindung zu setzen. (ots) 

In Konstanz sind gleich zwei 18-jährige ausgeraubt worden.

In Konstanz sind gleich zwei 18-jährige ausgeraubt worden.

Bild: PD

Ein junger Mann ist in der Nacht auf Sonntag am Rheinufer von zwei unbekannten Tätern ausgeraubt worden. Der 18-Jährige befand sich gegen 3.25 Uhr am Rheinufer, auf Höhe einer Pizzeria, als die beiden Täter ihn zunächst ansprachen und nach Zigaretten fragten. Einer der beiden erwähnte dabei, ein Messer mit sich zu führen, woraufhin der andere ein Küchenmesser aus der Tasche zog und beide dem jungen Mann drohten, dass Wegrennen sinnlos sei. In der Folge gewährte der 18-Jährige einem der Täter Zugriff auf seine Tasche, aus der diese Zigaretten und einen grösseren Bargeldbetrag erbeuteten. Im Anschluss fuhren die beiden Täter mit einem E-Scooter in Richtung Schneckenburgstraße davon. Zu den beiden unbekannten Tätern liegt der Polizei folgende Beschreibung vor:

Tatverdächtiger 1 ist etwa 185 cm gross und 80 kg schwer, ca. 20 Jahre alt, braune, lockige Haare, seitlich rasiert, Tattoo am linken Unterarm, goldfarbene Armbanduhr, bekleidet war der TV mit einem weißen Shirt und einer dunklen Hose.

Tatverdächtiger 2: ist etwa 175 cm gross, ca. 18 Jahre alt, dunkelbraune Haare, bekleidet mit einem wei-ßen Shirt mit drei schwarzen Streifen und einer langen Hose.

Das Kriminalkommissariat Konstanz hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, oder sonst Hinweise auf die Identität der bei-den unbekannten Täter geben können, sich unter der Tel. 07531 995-0, zu melden. (ots)

Abwechslungsreiches Wetter am 1. August 

Das Wetter am 1. August ist gemäss Meteo Swiss abwechslungsreich gewesen. Am Tag herrschten überwiegend sommerliche Temperaturen. Und am Abend und in der Nacht ist es vermehrt zu Gewittern und Regenschauer gekommen. Leser Stefan Schneider hat oberhalb von Scherzingen in Richtung Langenargen seine Kamera auf das Stativ montiert und die Belichtung auf 20 Sekunden eingestellt. Genau in dieser Zeit zuckte ein Blitz über den Himmel und in den Wald. (red)

Am 1. August zuckte am Abend so mancher Blitz über den Himmel, wie hier, oberhalb von Scherzingen.

Am 1. August zuckte am Abend so mancher Blitz über den Himmel, wie hier, oberhalb von Scherzingen.

Bild: PD

Horn: Rauchentwicklung im Silo

Am Montag kam es in einem Silo einer Produktionsfirma in Horn zu einer Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden.

Kurz vor 16 Uhr ging der automatische Feueralarm einer Produktionsfirma an der Seestrasse bei der Kantonalen Notrufzentrale ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung in einem Silo festgestellt werden. Der Silo wurde durch die Feuerwehr Horn leergeräumt. Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden. Die Ursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo)

Gemeinderat Berlingen stellt sich zur Wiederwahl

Alle treten nochmals an: Der gesamte Gemeinderat Berlingens stellt sich für die Amtsperiode 2023 bis 2027 zur Wiederwahl. Für Gemeindepräsident Ueli Oswald wäre es die zweite Amtszeit. Im Gemeinderat sind ausserdem Jolanda Lenherr, die auch Schulpräsidentin ist, Martin Järmann, Gerold Burger, Christoph Rothenberg und Markus Oehler. Die Wahlen finden am 12. März 2023 statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang ist für den 30. April geplant. (jab)

Bild: Janine Bollhalder

Bilanz Nationalfeiertag

Der Nationalfeiertag verlief im Kanton Thurgau ohne grössere Zwischenfälle. Aus dem ganzen Kantonsgebiet gingen am Montagabend und in der Nacht zum Dienstag 17 Meldungen wegen Bränden oder wegen illegalem Abbrennen von Feuerwerk ein.

Die Thurgauer Bevölkerung hat sich am 1. August mehrheitlich an das Feuerwerksverbot gehalten.

Die Thurgauer Bevölkerung hat sich am 1. August mehrheitlich an das Feuerwerksverbot gehalten.

Bild: Benjamin Manser

Das Feuerwerksverbot im Kanton wurde am Nationalfeiertag und in der Nacht zum Dienstag mehrheitlich eingehalten. Zwischen 17 und 3 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale zehn Meldungen wegen illegalem Abbrennen von Feuerwerk ein. Vor Ort konnten durch die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau jeweils keine Personen mehr festgestellt werden.

Sieben Meldungen gingen wegen Bränden ein. In allen Fällen konnte Entwarnung gegeben werden, es handelte sich um 1. August-Funken. (kapo)

Von der Verzweiflung in die Selbstständigkeit

Autorin Daniela Schwegler brachte inzwischen ihr fünftes Buch heraus.

Autorin Daniela Schwegler brachte inzwischen ihr fünftes Buch heraus.

Bild: Andrea Stalder

Porträts schrieb sie schon immer gerne, aber in der Zeitung hatte sie zu wenig Platz. Deshalb ist Daniela Schwegler Autorin geworden. Die 52-Jährige ist in Moos bei Istighofen aufgewachsen und begann schon während ihrer Kantizeit für diese Zeitung zu schreiben. Später arbeitete sie für die Nachrichtenagentur SDA sowie für «reformiert» und für «plädoyer». Parallel dazu arbeitet sie als Freie Journalistin und ist bei einem Heimatschutzverband tätig. Richtig wohl fühlte sich Schwegler dabei aber nie. In der «Bauernzeitung» sagt sie:

«Ich war so verzweifelt, dass ich dachte, entweder bringe ich mich um oder ich mache mich selbstständig.»

Sie entschied sich für Letzteres, und ihr Erfolg gab Schwegler recht. Sie hat bereits zwei Bestseller geschrieben, mittlerweile steht Schweglers fünftes Werk «Uferlos, Fährleute im Porträt» in den Regalen. Schwegler porträtiert darin Fährleute aus der ganzen Schweiz. Geht es nach ihr, ist mit der Autorinnenkarriere noch lange nicht Schluss. Sie sagt: «Aktuell habe ich etwa drei Ideen, die ich gerne umsetzen möchte. Das wären sechs Jahre Arbeit.» (ste)

Neues aus dem BuLa: Orientierung auf dem Bundeslagerplatz

Um sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden, frischte das Survival-Team der Pfadistufe Hinterthurgau gestern seinen Umgang mit dem Kompass auf. Besonders nützlich dabei sind die speziell fürs Bundeslager angefertigten Karten, welche das vier Kilometer lange Gelände und alle Wanderungen darstellt. Die Pfadis lernen mit dem Kompass Anpeilen, Rückwärts Einschneiden und den generellen Umgang.

Die aufgefrischten Fähigkeiten zeigen sich auch am Nachmittag als äusserst wertvoll. Zusammen mit dem Pfadicorps Bischofberg aus Bischofszell und Waldkirch versuchte die Pfadi Hinterthurgau «Mister X» auf dem mova-Gelände zu fangen. Dabei waren eine gute Orientierung aber auch aufmerksame Augen und flinke Beine gefragt. (Timo Bruggmann)

Teilnehmende der Pfadi Hinterthurgau beim Orientieren auf der mova-Karte.

Teilnehmende der Pfadi Hinterthurgau beim Orientieren auf der mova-Karte.

Bild: Timo Bruggmann

Brand in Amriswiler Hochhaus: Eine Bewohnerin schwer verletzt – mehrere Büsis vor den Flammen gerettet

Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.

Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.

Bild: Manuel Nagel

Um 11:59 Uhr ging bei der kantonalen Notrufzentrale eine Meldung zu einem Brand an der Säntisblickstrasse ein. Die Stützpunktfeuerwehr Amriswil war sofort mit einem Grossaufgebot und rund einem Dutzend Fahrzeugen am Brandplatz und konnte das Feuer im vierten Stock schnell unter Kontrolle bringen. Die Bewohnerin der Brandwohnung musste schwer verletzt ins Spital gebracht werden, eine weitere Person des Hauses erlitt leichte Verletzungen. Ebenso konnte die Feuerwehr zwei Katzen aus der Wohnung retten.

Felix Würth, Stadtrat Amriswil Ressort Sicherheit.

Felix Würth, Stadtrat Amriswil Ressort Sicherheit.

Bild: Manuel Nagel

Der zuständige Stadtrat Felix Würth eilte ebenfalls an den Ort des Geschehens und gleiste zusammen mit dem Sozialamt Ersatzunterkünfte auf für jene, deren Wohnungen nicht mehr bewohnbar sind. Auch die Regio Energie Amriswil war da, um im Hochhaus etwa die Elektrizität abzustellen. Hinzu kommen über 50 Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten. (man)

Eines der Büsis, die vor dem Feuer gerettet wurden.

Eines der Büsis, die vor dem Feuer gerettet wurden.

Bild: Manuel Nagel