Thurgau-Ticker
Thurgau-Ticker vom 27. August bis 2. Oktober

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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Autolenker verunfallt alkoholisiert in Schlattingen

Kurz nach 21 Uhr am Samstagabend meldete ein Anwohner, dass an der Hauptstrasse in Schlattingen ein Autofahrer nach einer Kollision mit einem parkierten Fahrzeug weitergefahren sei. Nach einem weiteren Hinweis konnte eine Patrouille der Kantonspolizei wenig später den Autofahrer antreffen.

Weil der Ungare betrunken fuhr, wurde ihm der Führerschein entzogen.

Weil der Ungare betrunken fuhr, wurde ihm der Führerschein entzogen.

Symbolbild: Keystone

Laut Mitteilung ergaben Atemlufttests beim 54-jährigen Ungaren Werte von rund 2,2 Promille (1,1 mg/l). Der Führerausweis wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/nat)

Nadja Högger ist Apfelkönigin 2022/23

Nadja Högger
aus Schönholzerswilen

Nadja Högger aus Schönholzerswilen

Bild: Reto Martin

An der Wega 2022 in Weinfelden wurde auch die Thurgauer Apfelkönigin 2022/23 gewählt. Nadja Högger aus Schönholzerswilen ist die neue Titelverteidigerin. Sie konnte sich im Wettbewerb gegen die traditionsgemäss fünf anderen Finalistinnen durchschlagen und darf von nun an ihren Heimatkanton repräsentieren. (tal)

Raser mit 146 km/h ausserorts erwischt 

Mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h beging der Lenker ein Raserdelikt.

Mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h beging der Lenker ein Raserdelikt. 

Bild: Andreas Haas / Imago Images

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag bei Geschwindigkeitsmessungen zwischen Riedt und Sulgen einen Raser aus dem Verkehr gezogen. Der 34-jährige Italiener war kurz nach 18 Uhr mit einer Geschwindigkeit von 146 km/h in Richtung Sulgen unterwegs. Somit hat der Lenker die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 60 km/h überschritten. Dies sei ein Raserdelikt, heisst es im Communiqué der Kantonspolizei Thurgau. Der Führerausweis wurde dem Italiener entzogen. (kapo/ tal)

56-Jährige muss nach Unfall in Bischofszell ins Spital

Die Autofahrerin musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Autofahrerin musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Andreas Haas / Imago Images

Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurde am Freitag in Bischofszell eine Frau verletzt. Eine 56-jährige Autofahrerin war gegen 20.10 Uhr auf der Sulgerstrasse unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei geriet sie kurz vor der Verzweigung mit der Heidelbergstrasse auf die andere Strassenseite und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lieferwagen. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/nat)

Neue Polizeiangehörige ins Korps aufgenommen

Vier Polizistinnen und elf Polizisten der Kantonspolizei Thurgau wurden am Freitag im Rathaus Frauenfeld in die Pflicht genommen. Die neuen Polizeiangehörigen wurden von Regierungspräsidentin Cornelia Komposch und von Kommandant Jürg Zingg feierlich ins Korps aufgenommen.

Vier Polizistinnen und elf Polizisten haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Vier Polizistinnen und elf Polizisten haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Bild: Kapo TG

Die 15 neu aufgenommenen Polizeiangehörigen gehören gemäss Mitteilung zu den ersten Absolventen der zweijährigen polizeilichen Grundausbildung. Ins Korps aufgenommen wurden ausserdem 25 Polizistinnen und Polizisten, die in den vergangenen zwei Jahren von anderen Korps zur Kantonspolizei Thurgau gestossen sind.

Die vereidigten Polizistinnen und Polizisten legten vor Regierungspräsidentin Cornelia Komposch und über der Thurgauer Fahne das Amtsgelübde ab. Im Rahmen der Vereidigung fand ausserdem die Weihe der neuen Korpsfahne statt.

In ihrer Ansprache dankte Cornelia Komposch den neuen Polizeiangehörigen dafür, dass sie «diesen anspruchsvollen Berufsweg beschreiten und bereit sind, sich für das Wohl des Kantons Thurgau einzusetzen». Weiter formulierte sie ihre Erwartung, dass die Arbeit immer im Interesse und zum Wohl der Gesellschaft, der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Gäste ausgeübt werde. (kapo/nat)

Kaffee als Leidenschaft

Beni Fischer mit seiner Röstmaschiene.

Beni Fischer mit seiner Röstmaschiene.

Bild: Anja Kündig

Von Montag bis Donnerstag arbeitet Beni Fischer als Lastwagenchauffeur. Doch jeweils am Freitag widmet sich Fischer seiner Leidenschaft und röstet in Frauenfeld Kaffeebohnen. Wie ein Röstvorgang funktioniert, hat er sich selber beigebracht. Dabei hat ihm Kaffee lange nicht geschmeckt. (ank)

Pianistin Nadja Bandura spielt in Aadorf

Nadja Bandura und ihr Vater Iwan Bandura aus der ukrainischen MillionenstadtCharkiw stehen im Garten des Pflegeheims Sonnhaldenin Arbon, wo sie gemeinsam ein Zimmer bewohnen.

Nadja Bandura und ihr Vater Iwan Bandura aus der ukrainischen Millionenstadt
Charkiw stehen im Garten des Pflegeheims Sonnhalden
in Arbon, wo sie gemeinsam ein Zimmer bewohnen.

Bild: Manuel Nagel

Im April floh Nadja Bandura mit ihrem 82-jährigen Vater Iwan aus der ukrainischen Millionenstadt Charkiw. Via Slowakei und Wien kam sie in die Schweiz und erhielt eine Unterkunft in einem Pflegeheim in Arbon, wo sie gemeinsam mit ihren Vater ein Zimmer bewohnt. Dort gibt die ausgebildete Pianistin, die in ganz Europa auftrat, auch regelmässig Konzerte für die Heimbewohner. Diesen Sonntag aber spielt sie um 17 Uhr in der evangleischen Kirche Arbon. Der Erlös dieses Benefizkonzerts fliesst vollumfänglich in den Wiederaufbau des Nationalen Musikkonservatoriums in Charkiw, wo Bandura vor Ausbruch des Krieges unterrichtete und das durch die Kämpfe beschädigt wurde. (man)

Leserbild

Bild: Roland Hofer

TZ-Leser Roland Hofer war kürzlich beim Modellflugplatz Biessenhofen unterwegs. Dabei fotografierte er diese riesige Cumuluswolke über Amriswil. 

Neuer Filialleiter

Florim Elmazi übernimmt die Migros Filiale in Diessenhofen.

Florim Elmazi übernimmt die Migros Filiale in Diessenhofen.

Bild: PD

Ab Oktober ist Florim Elmazi der neue Filialleiter der Migros Diessenhofen. Der 28-Jährige arbeitet seit 2010 für die Migros Ostschweiz. Gemäss der Medienmitteilung der Genossenschaft Migros Ostschweiz begann er in Winterthurer seine Laufbahn mit einer Ausbildung bei der Migros Turbenthal, bevor er über Effretikon, Aadorf und Pfungen nach Frauenfeld wechselte. In Diessenhofen wird er zum ersten Mal eine Filiale führen.

«Ich bin gleichermassen stolz und dankbar, dass ich diese Chance erhalten habe», sagt der passionierte Töfffahrer mit Blick auf seine künftige Herausforderung. «Ich bin leidenschaftlicher Migros-Mitarbeiter und habe den Anspruch, dass unsere Kundschaft dies jederzeit spürt. Ich freue mich, zusammen mit meinem zehnköpfigen Team alle künftigen Aufgaben anzupacken.» (pd/red)

Sanierung des Schulgebäudes 2 und ein neuer Offenfrontstall

Regierungsrat Dominik Diezi und Kantonsbaumeister Dominik Diezi erläutern die beiden Bauvorhaben an der Kantonsschule Frauenfeld und in Kalchraain.

Regierungsrat Dominik Diezi und Kantonsbaumeister Dominik Diezi erläutern die beiden Bauvorhaben an der Kantonsschule Frauenfeld und in Kalchraain.

Bild: PD

Das Schulgebäude 2 der Kantonsschule Frauenfeld, der sogenannte Neubau, wurde 1993 in Betrieb genommen. Es soll in Zukunft mit dem geplanten Erweiterungsbau, über den am 27. November 2022 abgestimmt wird, eine Nutzungseinheit bilden.

Deshalb wurde gemäss der Medienmitteilung der Staatskanzlei Thurgau der bauliche Zustand überprüft. Die Abklärungen haben ergeben, dass sich das Gebäude mehrheitlich in einem guten Zustand befindet, es jedoch betreffend Brandschutz nicht mehr den aktuellen Vorschriften entspricht.

Auch in Bezug auf die Gebäudehülle besteht Sanierungsbedarf. Weiter müssten die Beleuchtung, die Fenster und verschiedene haustechnische Installationen ersetzt werden. Sowie würde auch die bestehende IV-WC Anlage entsprechend angepasst. Die Arbeiten sollen über den Zeitraum von Frühling 2023 bis Ende 2025 durchgeführt werden.

Für die Sanierung und Ertüchtigung des Schulgebäudes 2 beantragt der Regierungsrat beim Grossen Rat im Rahmen des Budgets 2023 deshalb einen Objektkredit über 6.6 Millionen Franken.

Weiter plant der Regierungsrat die Sanierung eines neuen Offenfrontstalls mit Nebengebäude in Kalchrain. Denn Ende Februar 2020 wurde der Zuchtstall Berghof durch einen Brand etwa zur Hälfte zerstört. Für den Neubau beantragt der Regierungsrat beim Grossen Rat einen Objektkredit über 3.35 Millionen Franken. (pd/red)

Historische Museum Thurgau

Haustiere im 19. Jahrhundert sind in erster Linie Arbeitstiere. Darunter fallen nicht nur Schwein, Rind und Pferd, sondern auch Hund und Katze. Gemäss dem Historischen Museum Thurgau stand dabei der wirtschaftliche Nutzen im Zentrum. Seither habe sich der Stellenwert von Tieren aber stark verändert.

Die Kuh als Nahrungslieferantin, Arbeitskraft und Kameradin.

Die Kuh als Nahrungslieferantin, Arbeitskraft und Kameradin. 

Foto: Konrad Keller

Anlässlich der Klostererlebnistage führt Historikerin Carmen Aliesch am Samstag, 8. Oktober, Gäste durch das Schaudepot St. Katharinental und thematisiert, wie aus Mäusejägern Schmusekatzen und aus preisgekrönten Zuchtebern Mastschweine geworden sind. Anmeldungen sind online möglich. (pd/red)

Wega-Quiz

Nach drei Jahren Zwangspause startet die Wega 2022 wieder. Doch, wie gut kennen Sie die Weinfelder Messe überhaupt? Hier kann man sein Wissen testen. (sba)

Frage 1 / 10

Steigen wir ein mit einer einfachen Frage, die jeder WEGAner aus dem Effeff beantworten kann

Wann startet die WEGA 2022?

Montag, 3. Oktober
Mittwoch, 5. Oktober
Donnerstag, 29. September

Die Gewinnerin des Wettbewerbs kommt aus Wigoltingen

Oliver Francia, Leiter der TKB Müllheim, mit der glücklichen Gewinnerin Christina Grob.

Oliver Francia, Leiter der TKB Müllheim, mit der glücklichen Gewinnerin Christina Grob.

Bild: PD

Kürzlich fand die Preisübergabe des Wettbewerbs statt, den die Thurgauer Kantonalbank (TKB) Müllheim am Sommerfest im August durchgeführt hat. Christina Grob aus Wigoltingen heisst die glückliche Gewinnerin eines Goldvrenelis. Oliver Francia, Leiter der TKB Müllheim, überreichte der Gewinnerin den Preis. (red)

Die 24-jährige Schweizerin lebt im Kanton St. Gallen

Der gesuchte «Mini» konnte beschädigt angetroffen werden.

Der gesuchte «Mini» konnte beschädigt angetroffen werden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Die Autofahrerin, die sich am 26. September nach der Kollision mit einem Auto in Roggwil vom Unfallort entfernt hatte, konnte dank Hinweisen ermittelt werden. Der gesuchte und beschädigte «Mini» wurde im Kanton St. Gallen aufgefunden.

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnte am Donnerstagabend im Kanton St. Gallen ein beschädigter «Mini» festgestellt werden. Abklärungen durch die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten zu einer Schweizerin aus dem Kanton St. Gallen. Die 24-Jährige ist geständig, den Unfall am 26. September in Roggwil verursacht und sich anschliessend entfernt zu haben. Die Frau blieb unverletzt und wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo)

Die Strassenbeleuchtung brennt gut zwei Stunden weniger

Der Uttwiler Gemeinderat löscht die Strassenbeleuchtung bereits um 23 Uhr.

Der Uttwiler Gemeinderat löscht die Strassenbeleuchtung bereits um 23 Uhr.

Symbolbild: Urs Jaudas

Der Uttwiler Gemeinderat hat beschlossen, die Dauer der Strassenbeleuchtung den Energiesparmassnahmen des Kantons anzupassen. Das Gremium kürzt sie um zwei und eine Viertelstunde pro Nacht. In Uttwils Strassen wird es somit von 23 bis 5.30 Uhr dunkel, das war bislang von 0.45 bis 5 Uhr der Fall. An Kreuzungen und Fussgängerstreifen bleibt die Beleuchtung allerdings rund um die Uhr eingeschaltet.

Auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichtet die Gemeinde indes nicht. Deren Stromverbrauch sei im Vergleich zum Gesamtverbrauch derart gering, dass dies nicht als massgebend betrachtet werde, heisst es in einer Mitteilung. Sie wird nun gleichzeitig mit der Strassenbeleuchtung geschaltet.

Der Gemeinderat hat weitere Massnahmen zum Energiesparen geprüft. «Eine Reduktion der Heizleistung in der Mehrzweckhalle wird aus technischen und baulichen Gründen sowie aufgrund der regelmässigen Nutzung der Halle als nicht durchführbar erachtet.» Im Gemeindehaus wird dagegen die Heizleistung im Winter reduziert. (red)

Grosser Rat stimmt elektronisch ab

Eine ganztägige Sitzung des Grossen Rats in Frauenfeld.

Eine ganztägige Sitzung des Grossen Rats in Frauenfeld.

Bild: Andrea Tina Stalder

An seiner Sitzung vom 3. Oktober nimmt der Grosse Rat erstmals eine mobile elektronische Abstimmungsanlage in Betrieb. Diese ermöglicht die Auswertung des Abstimmungsverhaltens der einzelnen Mitglieder des Grossen Rates. Die Leitungsorgane des Grossen Rates haben den Beschluss gefällt, in einer Pilotphase von einem halben Jahr die Abstimmungen mittels einer mobilen elektronischen Abstimmungsanlage durchzuführen. Damit wird es erstmals elektronisch möglich sein, das Abstimmungsverhalten der einzelnen Mitglieder des Grossen Rates transparent zu machen.

Da die Ratssäle in Frauenfeld und Weinfelden auch anderweitig genutzt werden, kann keine fest installierte Anlage benutzt werden. Die Abstimmungsresultate werden dem Protokoll des Grossen Rates angehängt, das in der Regel 14 Tage nach einer Grossratssitzung im Internet zur Verfügung steht unter https://parlament.tg.ch/sitzungen-protokolle/ausfuehrliche-protokolle.html/4483.

Der Thurgauer Grosse Rat bei einer Sitzung in Weinfelden.

Der Thurgauer Grosse Rat bei einer Sitzung in Weinfelden.

Bild: Donato Caspari

Die vom Grossen Rat gewählten Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler sind weiterhin im Einsatz. Gewisse Wahlen müssen zum Beispiel von Gesetzes wegen geheim durchgeführt werden. Auch beim einem allfälligen Ausfall der Anlage würden sie zum Einsatz kommen. Die Inbetriebnahme weiterer Funktionalitäten wie beispielsweise eine automatisch generierte Rednerliste soll in einem zweiten Schritt geprüft werden. Wenn die Pilotphase befriedigend ausfällt, wird die mobile elektronische Abstimmungsanlage definitiv eingesetzt. Dafür werden in der laufenden Revision der Geschäftsordnung des Grossen Rates die gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Die Sitzungen des Grossen Rates sind öffentlich. Die Sitzungen können auch live im Internet verfolgt oder am Folgetag angesehen werden unter https://parlament.tg.ch/ sitzungen-protokolle/livestream.html/11948.

Weinfelder Freibad bleibt noch bis 9. Oktober geöffnet

Das Thurbad in Weinfelden.

Das Thurbad in Weinfelden.

Bild: Mario Testa

Die ersten Tage der Saisonverlängerung zeigten deutlich, dass das Weinfelder Thurbad auch bei verhältnismässig kühlen Temperaturen noch rege genutzt wurde. Die Weinfelder Freibadsaison wird dementsprechend bis zum Start der Herbstferien verlängert. Das Bad bleibt somit bis und mit dem 9. Oktober 2022 geöffnet. Die Öffnungszeiten sind jeweils von 11:30 – 18:00 Uhr. Die Öffnungszeiten gelten auch bei schlechter Witterung.

Regierungsrat senkt die Gebühren für Fahrzeughalter

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Revision der Strassenverkehrsabgabenverordnung genehmigt. Damit werden für Führerausweise, Fahrzeugausweise und Kontrollschilder die Gebühren gesenkt.

Ein Paar Autonummern kosten im Kanton Thurgau künftig nur noch 30 statt 40 Franken.

Ein Paar Autonummern kosten im Kanton Thurgau künftig nur noch 30 statt 40 Franken.

Bild: Stefan Schaufelberger

Der Kanton erhebt von den Halterinnen oder den Haltern von Motorfahrzeugen, Anhängern oder Motorfahrrädern, die mit Kontrollschildern versehen sein müssen, eine Verkehrssteuer. Gemäss dem Gesetz über Strassenverkehrsabgaben legt der Regierungsrat zudem die Gebühren für administrative amtliche Verrichtungen im Zusammenhang mit dem Strassenverkehr fest. In einer Motion verlangten einige Mitglieder des Grossen Rats vom Regierungsrat, die Strassenverkehrsabgabenverordnung anzupassen und die Gebühreneinnahmen zu reduzieren. Die Mitglieder des Grossen Rates lehnten die Motion zwar ab, der Regierungsrat zeigte sich in der Beantwortung aber bereit, die Tarife in den Bereichen Führerausweis, Fahrzeugausweis, Kontrollschilder und Entscheide zu überprüfen.

Dieser Zusicherung kommt der Regierungsrat nun nach und hat die Revision der Strassenverkehrsabgabenverordnung genehmigt. Insgesamt werden die Gebühren um rund 1,8 Millionen Franken reduziert, was neu einem Kostendeckungsgrad von knapp 110 Prozent entspricht. Künftig betragen die Gebühren für einen Führerausweis oder einen Fahrzeugausweis zum Beispiel 40 Franken statt 50 Franken, jene für ein Schilderpaar 30 Franken statt 40 Franken. Zudem wurde die Gebühr für die Administrativmassnahme «Aufgebot zur ärztlichen Kontrolluntersuchung» gestrichen.

WEGA-Eröffnung mit der Schweizer Armee

Auf dem Pausenplatz des Thomas-Bornhauser-Schulzentrums steht ein Panzer der Schweizer Armee.

Auf dem Pausenplatz des Thomas-Bornhauser-Schulzentrums steht ein Panzer der Schweizer Armee.

Bild: Sabrina Bächi

Eigentlich sollten bei der offiziellen Eröffnung der Wega 2022 Fallschirmspringer des Schweizer Militärs um elf Uhr auf dem Rasen hinter dem Thomas-Bornhauser-Schulhaus landen. Nebst den geladenen Gästen gucken deshalb auch zahlreiche Interessierte unter ihren Regenschirmen in den Himmel empor. Doch die Eröffnung durch die Fallschirmspringer fällt ins Wasser. Wegen des Regens und der tiefen Wolkendecke springen die Männer nicht ab. Einzig das Flugzeug zeigt sich im Tiefflug und verabschiedet sich sogleich wieder nach Dübendorf. (sba)

Überflug des Flugzeuges. Die Fallschirmspringer bleiben drin, das Risiko für den Absprung ins WEGA-Gelände ist zu hoch.

Video: Sabrina Bächi

Regierungsrat budgetiert ein verkraftbares Defizit

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau legt dem Grossen Rat ein Budget vor, das einen Aufwandüberschuss von 43,3 Millionen Franken vorsieht. Noch gibt es allerdings einige äussere Faktoren, die das Budget wesentlich beeinflussen können wie zum Beispiel die Ausschüttung der Nationalbank auf der Einnahmen- oder die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf der Ausgabenseite.

Regierungsrat Urs Martin und Urs Meierhans, Chef der Finanzverwaltung, präsentieren das Budget 2023.

Regierungsrat Urs Martin und Urs Meierhans, Chef der Finanzverwaltung, präsentieren das Budget 2023.

Bild: PD

«Der Budgetprozess fand in einem äusserst schwierigen Umfeld mit vielen unbekannten Faktoren statt. Die Covid-Pandemie sollte in der Endphase sein, wir haben aber eine nach wie vor ungewisse Situation in der Ukraine und es stehen uns schwierige Fragen in der Energieversorgungssicherheit bevor. Zudem hat die Nationalbank einen erheblichen Halbjahresverlust ausgewiesen, das wirkt sich mutmasslich auf unsere Einnahmen aus», sagte der Thurgauer Finanzdirektor Urs Martin an einer Medienkonferenz. Insgesamt legt der Regierungsrat dem Grossen Rat fürs kommende Jahr ein Budget mit einem Aufwandüberschuss von 43,3 Millionen Franken vor. Urs Martin sagte:

«Wir haben versucht, sämtliche Faktoren zu berücksichtigen. Wir sind uns aber bewusst, dass wir Überraschungen erleben könnten.»

Dank der guten Rechnungsabschlüsse in den vergangenen Jahren sei dieser Voranschlag verkraftbar, sagte der Finanzdirektor.

Trotz Defizit plant der Regierungsrat mit Investitionen von 80,6 Millionen Franken. Dazu sagt der Finanzdirektor:

«Gerade in der aktuell unsicheren Zeit ist es wichtig, dass die öffentliche Hand Investitionen tätigt. Gegenüber dem letzten Budget wurden die Investitionen daher noch um fünf Millionen Franken erhöht.»

Daher budgetiert der Regierungsrat in der Gesamtrechnung mit einem Finanzierungsfehlbetrag von 107 Millionen Franken.

Die Prognosen für die Teuerung in den Jahren 2022 und 2023 wurden zuletzt stark nach oben korrigiert. Daher hat der Regierungsrat entschieden, die Löhne des Staatspersonals generell um 1,5 Prozent anzuheben. «Unser Personal leistet seit Jahren ausgezeichnete Arbeit, was sich in den vergangenen Jahren mit den grossen Herausforderungen – zum Beispiel die Pandemie, die Trockenheit, die Energieversorgung oder dem Digitalisierungsprozess – noch akzentuiert hat. Aufgrund der Leistung und der volkswirtschaftlichen Eckdaten ist diese Erhöhung gerechtfertigt», sagte Urs Martin. Zudem erhöht der Regierungsrat die Anzahl Ferientage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum 50. Lebensjahr um 2 auf 25 Tage.

Der Finanzplan 2024 bis 2026 basiert auf dem Budget 2023. Die Erfolgs- und die Gesamtrechnungen weisen bei weiterhin hohen Investitionen Aufwandüberschüsse beziehungsweise Finanzierungsfehlbeträge auf. Der Grosse Rat nimmt den Finanzplan jeweils zur Kenntnis. «Unser Ziel bleibt ein ausgeglichener Finanzhaushalt bei abnehmender Staatsquote, auch wenn die Umstände schwierig bleiben dürften», sagte Urs Martin.

Hüttwilen: Motorradfahrer verletzt

Der Motorradfahrer wurde mittelschwer verletzt.

Der Motorradfahrer wurde mittelschwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 77-jähriger Autofahrer war am Mittwoch kurz nach 16.15 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Hüttwilen unterwegs und beabsichtigte nach links in die Flurstrasse abzubiegen. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer. Der 32-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. (kapo)

Sirnach: Auffahrkollision verursacht

Gegen 21 Uhr am Mittwochabend war ein 54-jähriger Autofahrer auf der Fischingerstrasse in Richtung Winterthurerstrasse unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er das an der Verzweigung stehende Auto einer 28-Jährigen zu spät und verursachte eine Auffahrkollision. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug in das Heck eines weiteren Autos einer 52-jährigen Frau geschoben. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Unfallverursacher einen Wert von 0,79 mg/l. Der Führerausweis des Schweizers wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)

Matthias Keller ist der Thurgauer des Tages

In diesen Tagen hat die Anlieferung des Mostobsts bei der Mosterei Möhl begonnen. Den Überblick über die Tausenden Tonnen Äpfel, die in Traktoren-Anhängern nach Stachen bei Arbon transportiert werden, hat Matthias Keller. Er ist bei Möhl für die Obstannahme verantwortlich und sagt zu TVO: «Das warme, sonnige Wetter hat dazu geführt, dass wir acht bis zehn Tage früher dran sind.»

Matthias Keller bewahrt bei tausenden von Tonnen Äpfeln immer den Überblick.

Matthias Keller bewahrt bei tausenden von Tonnen Äpfeln immer den Überblick. 

Bild: PD

Nach dem schlechten Erntejahr 2021 rechnet er mit einer Steigerung von rund 20 Prozent. Das sei zwar immer noch unterdurchschnittlich, aber: «Die Qualität ist wirklich sehr gut.» Während andere Pflanzen unter Hitze und Trockenheit litten, konnte der heisse Sommer den Äpfeln nichts anhaben. Keller sagt: «Er hat dafür gesorgt, dass ein Haufen Zucker in den Äpfeln drin ist. Das ist eine sehr, sehr gute Ernte, die wir da vor uns haben.» (ste)

Eschenz: Brand in Trocknungsanlage

Kurz nach 9 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter den Brand in der Trocknungsanlage an der Bahnhofstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Eschenz war rasch vor Ort und und konnte den Mottbrand, der im Bereich des Futtermittelsilos ausgebrochen war, löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Beim Brand in Eschenz wurde niemand verletzt.

Beim Brand in Eschenz wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass es beim Trocknungsvorgang zu einer Überhitzung und folglich zum Brandausbruch im Silo gekommen ist. (kapo)

Ausbalancierte Lohngleichheit

Bei der Stadt Kreuzlingen verdienen Frauen durchschnittlich 4.7 Prozent weniger als Männer. Der prozentuale Unterschied lässt sich begründen. Die Stadt beschäftigte zum Zeitpunkt der Erhebung insgesamt 202 Mitarbeitende: 90 Frauen und 112 Männer, die in fünf Departementen in unterschiedlichsten Berufsgattungen arbeiten. Grundsätzlich schneidet die Auswertung der Lohngleichheitsanalyse der Stadt besser ab, als es der prozentuale Unterschied suggeriert.

Seiteneingang des Stadthauses in Kreuzlingen.

Seiteneingang des Stadthauses in Kreuzlingen.

Bild: PD

Der Grund dafür ist im Analyse-Tool Logib zu finden, das die individuellen Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau nicht berücksichtigt. Das vom Bund zur Verfügung gestellte Programm erfasst die Anzahl der Mitarbeitenden, das Geschlecht, den Lohn, das Dienstalter, die Stellung, das Kompetenzniveau und weitere Parameter der Angestellten. Nicht begründete Lohnunterschiede ordnet das Analysetool aufgrund fehlender Kriterien als «ungeklärt» ein. Deshalb legte der Bund für nicht erfasste Kriterien eine Toleranzschwelle von 5 Prozent fest. Die Differenz von 4.7 Prozent der Löhne zwischen Frauen und Männern bei der Stadtverwaltung Kreuzlingen ist erklärbar und somit der Unschärfe des Analysetools Logib geschuldet.

Zudem wird der Eingang zum Stadthaus an der Marktstrasse barrierefrei. Während den Umbauarbeiten bleibt der Zugang ab Freitag, 7. Oktober bis und mit 21. Oktober 2022 geschlossen. (red)

Frauenklinik im Spital Thurgau wird neu organisiert

Die Spital Thurgau AG organisiert die Frauenkliniken der beiden Kantonsspitäler in Frauenfeld und Münsterlingen neu. Mit dem Zusammenschluss entsteht unter dem Klinikdirektor Dr. med. Markus Kuther, Chefarzt am Standort Münsterlingen, Prof. Dr. med. Mathias Fehr, Chefarzt am Standort Frauenfeld und Frau Dr. med. Margaret Hüsler-Charles, Co-Chefärztin am Standort Frauenfeld, eine der grössten Frauenkliniken der Schweiz.

Von links nach rechts: Prof. Dr. med. Mathias Fehr, Chefarzt am Standort Frauenfeld, Dr. med. Margaret Hüsler-Charles, Co-Chefärztin am Standort Frauenfeld, Klinikdirektor Dr. med. Markus Kuther, Chefarzt am Standort Münsterlingen.

Von links nach rechts: Prof. Dr. med. Mathias Fehr, Chefarzt am Standort Frauenfeld, Dr. med. Margaret Hüsler-Charles, Co-Chefärztin am Standort Frauenfeld, Klinikdirektor Dr. med. Markus Kuther, Chefarzt am Standort Münsterlingen.

Bild: PD

Die Geschäftsleitung der Spital Thurgau AG führt die beiden Frauenkliniken der Standorte Frauenfeld und Münsterlingen zusammen unter eine gemeinsame Leitungsstruktur. Dies stellt insbesondere zur standortunabhängigen optimalen Versorgung der Thurgauer Bevölkerung in allen Bereichen der Frauengesundheit eine Notwendigkeit dar. (red)

Erfolgreicher «Clean-up-day»

Der Clean-up-day in Romanshorn wurde kürzlich trotz anfänglichem Regen gut besucht. Rund 30 kleine und grosse Helfer verschiedener Nationen sammelten voller Elan Müll und viele Zigarettenstummel. Sogar ein kaputtes Kickboard wurde herbeigeschleppt.

Freiwillige Heferinnen und Helfer haben sich am «Clean-up-day» in Romanshorn engagiert.

Freiwillige Heferinnen und Helfer haben sich am «Clean-up-day» in Romanshorn engagiert.

Bild: Andreas Stadler

Bei schliesslich sonnigen Stunden wurden feine Frühlingsrollen und süsser Most verzehrt. Die Verantwortlichen danken für den wertvollen Einsatz und freuen sich bereits auf den See-Clean-Up vom 5. November 2022, an welchem zusätzlich zum Landteam mit Hilfe von Tauchern die Umgebung von Unrat befreit wird. (red)

In Weinfelden wird die Deckschicht der Freie- und Lagerstrasse ersetzt

Das kantonale Tiefbauamt Thurgau teilt mit, dass am 6. und 7. Oktober 2022 an der Freie- und Lagerstrasse in Weinfelden auf Teilflächen die Deckschichten ersetzt werden. Für die Belagsarbeiten muss die Fahrbahn im Abschnitt Postgebäude bis über die östliche Ein- und Ausfahrt der SBB Parkplätze komplett gesperrt werden.

An der Freie- und Lagerstrasse in Weinfelden werden die Deckschichten ersetzt.

An der Freie- und Lagerstrasse in Weinfelden werden die Deckschichten ersetzt. 

Bild: Thi My Lien Nguyen

Das kantonale Tiefbauamt Thurgau dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Beachtung der Baustellensignalisation hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden. Unternehmer, Bauleitung und Bauherrschaften werden bemüht sein, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. (red)

Das EW Sirnach hat eine neue Bauherrin

Auf ihrem ehemaligen Werkareal im Sirnacher Unterdorf wollte die EW Sirnach AG (EWS) ein Wohn- und Gewerbegebäude realisieren. Dabei sollen 29 Mietwohnungen entstehen. Mit im Boot war von Anfang an die Detailhändlerin Coop als Hauptmieterin des Erdgeschosses.

Mit Coop im Parterre: Visualisierung des Wohn- und Gewerbegebäudes Unterdorf.

Mit Coop im Parterre: Visualisierung des Wohn- und Gewerbegebäudes Unterdorf. 

Bild: PD

Coop ist nach wie vor an Bord. Auch haben die erforderlichen Vorbereitungsarbeiten, inzwischen gestartet. Jedoch hat der Verwaltungsrat der EW Sirnach AG entschieden, dass das Unternehmen im Gemeindebesitz nicht mehr Bauherr sein soll. Die EWS hat nun mit der Pensionskasse Thurgau einen Käufer gefunden. Dabei investiert die Pensionskasse 20 Millionen Franken. (kuo)

Galgenvögel bringen« Endlich en Hit» ins Ziel

Das Theaterkonzertprojekt «Endlich en Hit» der Galgevögel ist nach zwölf Aufführungen vorbei. Das Wunschkonzertprogramm mit dem Ziel, das Rezept für einen Hit herauszufinden, sei sowohl für das Publikum als auch für die Galgevögel unterhaltsam gewesen.

Premiere von «Endlich en Hit», dem theatralen Wunschkonzertprogramm der Galgenvögel im Eisenwerk Frauenfeld.

Premiere von «Endlich en Hit», dem theatralen Wunschkonzertprogramm der Galgenvögel im Eisenwerk Frauenfeld.

Bild: Andrea Tina Stalder

Das Publikum hat jeweils über Stil, Thema und Sprache abgestimmt und somit die Vorarbeit für einen Hit der Frauenfelder Mundartband geleistet. Ebenfalls hatten die Theaterkonzerte das Ziel, die Leute wieder zum Singen zu bringen. Hansjörg Enz, Leadsänger der Galgevögel, meint: «Wir sollten überhaupt wieder mehr singen.» (ank)

Wechsel im Wega-Präsidium

Heinz Schadegg übergibt das Ruder für die Wega an seinen Nachfolger Beat Bollinger.

Heinz Schadegg übergibt das Ruder für die Wega an seinen Nachfolger Beat Bollinger. 

Bild: Andrea Tina Stalder

Nach zehn Jahren als Präsident der Wega übergibt Heinz Schadegg sein Amt an Beat Bollinger. «Ich kann loslassen. Aber nur, weil ich weiss, dass die Nachfolge gut geregelt ist», sagt der 67-Jährige. Er habe sein Engagement für die Messe nie bereut. Beat Bollinger will mit seinem Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben, und plant auch keine grossen Veränderungen. «Die Wega soll im Kern gleich bleiben. Es ist eine gute Mischung aus Gewerbe, Ausstellungen, Chilbi und Vergnügen», sagt der 48-jährige Bankleiter. (mte)

Im Oktober beginnt die Boosterimpfkampagne im Kanton Thurgau 

Ab 10. Oktober 2022 können alle Personen ab 16 Jahren kostenlos eine weitere Auffrischimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Im Kanton Thurgau ist dies vorerst im kantonalen Impfzentrum in Weinfelden und im neuen Kurzzeit-Impfzentrum in Amriswil sowie in einigen Hausarztpraxen und Apotheken möglich. In Frauenfeld folgt in kürze ein weiteres Kurzzeit-Impfzentrum. 

Am 10. Oktober können alle Personen ab 16 Jahren im Kanton Thurgau eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten.

Am 10. Oktober können alle Personen ab 16 Jahren im Kanton Thurgau eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten.

Bild: Keystone

Eine zweite Auffrischimpfung gegen Covid-19 war bisher nur für Personen mit einem stark geschwächten Immunsystem sowie für Personen ab 80 Jahren kostenlos erhältlich. Ab Montag, 10. Oktober 2022, gilt die Impfempfehlung des Bundesamtes für Gesundheit für alle Personen ab 16 Jahren, deren letzte Impfung oder Ansteckung mindestens vier Monate zurückliegt. Entsprechend sind im Kanton Thurgau für diese Personengruppe ab morgen Donnerstag, 29. September 2022, Anmeldungen auf der Online-Anmeldeplattform https://covid19.impf-check.ch möglich. (red)

Neugestaltung Bahnhofplatz: Eine Chance für Romanshorn

Die Stadt hat am 27. September 2022 das Siegerprojekt für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes vorgestellt, über die am 27. November 2022 abgestimmt wird. «Es ist eine Chance für Romanshorn», so Stadtpräsident Roger Martin. Damit erhalte die Hafenstadt eine neue, sichere und ansprechende Visitenkarte. Passagiere des öffentlichen Verkehrs würden bei ihrer Ankunft einladend empfangen, Einwohnerinnen und Einwohner erleben eine sorgfältig gestaltete, frische Umgebung mit hoher Aufenthaltsqualität.

Am 27. November wird in Romanshorn abgestimmt, ob der Bahnhofplatz neu gestaltet wird oder nicht.

Am 27. November wird in Romanshorn abgestimmt, ob der Bahnhofplatz neu gestaltet wird oder nicht.

Bild: PD

Dies gegenüber der aktuellen Infrastruktur, die letztmals vor zwanzig Jahren angepasst und heute auch wegen der individuell stark gestiegenen Mobilität an Grenzen stösst. So sind gefährliche Situationen zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden keine Seltenheit. Das Siegerprojekt trägt der wichtigen Scharnierfunktion des Platzes zwischen Hafenareal und Stadtzentrum Rechnung. Um verschiedene Herausforderungen und Ansprüche möglichst optimal zu koordinieren, hat der Stadtrat Anfang 2022 ein Planerwahlverfahren für Vorschläge zur hochwertigen Gestaltung des Bahnhofplatzes als städtischen Lebensraum lanciert. (red)

Von Frauenfeld nach Tägerwilen

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Michael Flügger, hat am Dienstag den Kanton Thurgau besucht. Er wurde vom Gesamtregierungsrat und Staatsschreiber Paul Roth willkommen geheissen. Der Empfang der deutschen Delegation fand im Schloss Frauenfeld statt. Nach einem Gedankenaustausch stand ein Besuch des Instituts für Werkstoffsystemtechnik Thurgau in Tägerwilen auf dem Programm, heisst es in einer aktuellen Mitteilung. Botschafter Michael Flügger ist seit 2020 in der Schweiz tätig. Zuvor bekleidete er bereits verschiedene diplomatische Funktionen in Deutschland und diversen Staaten. (red)

Der Thurgauer Regierungsrat empfängt den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland: (1. Reihe v.l.n.r.) Botschafter Michael Flügger, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch; (2. Reihe v.l.n.r.) Regierungsrat Urs Martin, Botschaftsrat Guido Genrich; (3. Reihe v.l.n.r.) Regierungsrätin Monika Knill, Regierungsrat Walter Schönholzer; (4. Reihe v.l.n.r.) Staatsschreiber Paul Roth, Regierungsrat Dominik Diezi, Joel Keller, Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen.

Der Thurgauer Regierungsrat empfängt den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland: (1. Reihe v.l.n.r.) Botschafter Michael Flügger, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch; (2. Reihe v.l.n.r.) Regierungsrat Urs Martin, Botschaftsrat Guido Genrich; (3. Reihe v.l.n.r.) Regierungsrätin Monika Knill, Regierungsrat Walter Schönholzer; (4. Reihe v.l.n.r.) Staatsschreiber Paul Roth, Regierungsrat Dominik Diezi, Joel Keller, Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen.

Bild: PD

Gemeinsam Chancen nutzen

Kürzlich fand der erste Gemeinschaftsvormittag der Frauenfelder Sekundarschulen statt. Motto: «Wir geben uns die Hand.»

Kürzlich fand der erste Gemeinschaftsvormittag der Frauenfelder Sekundarschulen statt. Nach der herausfordernden Coronazeit wurde die Chance genutzt, die Gemeinschaft und ein positives Miteinander im Schulalltag zu stärken, heisst es in einer Mitteilung. Die Schulsozialarbeit hatte dafür ein buntes Programm jenseits des Stundenplans zusammengestellt, das vor allem den Spass und das Gemeinschaftsgefühl der Klasse in den Fokus setzte.

Als alle Klassen und Schulhäuser verbindendes Element wurde das gemeinsame Werk «Hände der Gesellschaft» erstellt: Alle Jugendlichen zeichneten ihren Handumriss auf Papier nach und beschrifteten ihn mit gemeinschaftlichen Werten, wie «Teamwork», «Zusammenhalt» und «Hilfsbereitschaft». In jedem Schulhaus kann nun eine Wand mit den «Händen der Gemeinschaft» bewundert werden. (red)

Von Schülerinnen und Schülern gestaltete Hände im Reutenen.

Von Schülerinnen und Schülern gestaltete Hände im Reutenen.

Bild: PD

Verein Voltige Centauri aus Hüttwilen räumt an den Schweizermeisterschaften ab

Das Pas de Deux-Team Jasmine Horat und Elena Herter und Pferd Mud bei ihrem Auftritt.

Das Pas de Deux-Team Jasmine Horat und Elena Herter und Pferd Mud bei ihrem Auftritt.

Bild: PD

Der Verein Voltige Centauri hat an der Schweizer Meisterschaft in Fehraltorf die Goldmedaille gewonnen. Für das Pas de Deux-Team Jasmine Horat und Elena Herter war es die dritte Teilnahme und sogleich die Verteidigung der Goldmedaille vom vergangenen Jahr. Jael Medgysey erreichte in der Disziplin Einzelvoltigieren den sechsten Schlussrang.

Jael Medgysey in der Disziplin Einzelvoltigieren auf dem neunjährigen Pferd Mud.

Jael Medgysey in der Disziplin Einzelvoltigieren auf dem neunjährigen Pferd Mud.

Bild: PD

Es war nicht das erste grosse Turnier der Voltigiererinnen in diesem Jahr. Die Vereinsmitglieder haben einiges an Erfahrung mitbringen können, mussten aber auch schon einiges einstecken. Benotet wurden nur zwei Kürumgänge, welche je 90 Sekunden dauern – da liegt kein Fehltritt drin. Longenführerin und Trainerin ist Yvette Rothweiler, die Teams trainieren im Stall Sonnenhof in Hüttwilen. An die Schweizermeisterschaften hat sie das neunjährige Pferd Mud begleitet.

Beschädigungen an Krematorium und Kindergarten

Deutsche Polizeibeamte haben sich in den vergangenen Tagen mit skurrilen Straftaten beschäftigen müssen. Am Samstag hat ein unbekannter Täter in Konstanz eine Sachbeschädigung begangen. Der Unbekannte brach das Schloss der Eingangstür des Krematoriums auf dem Riesenbergweg heraus. In die Innenräume gelangte der Täter jedoch nicht. Hierbei konnte er von einem aufmerksamen Spaziergänger beobachtet werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen und nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer +49 7531 99 50 entgegen, wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt.

Polizeibeamte aus Konstanz während eines Einsatzes.

Polizeibeamte aus Konstanz während eines Einsatzes.

Bild: Raphael Rohner

Am Montagnachmittag ist es in der Löwengasse in Radolfzell zu einem Unfall gekommen, bei dem eine Autofahrerin in die Verglasung eines Kindergartens gefahren ist. Eine 43-jährige Fahrerin eines Fiat Punto fuhr verbotenerweise in die Fussgängerzone vor einem Kindergarten ein und wollte direkt vor dem Eingang parken. Beim Parkmanöver verwechselte die Frau das Gas- mit dem Bremspedal und fuhr frontal in die Verglasung des Kindergartens. Hierbei beschädigte die Fiat-Fahrerin zwei Glaseinfassungen und einen Fensterrahmen. Glück im Unglück: Weder anwesende Kinder nach Erwachsene verletzten sich beim Unfall. (red)

Lange Spaziergänge und Streiche

Sie sind unzertrennlich, selbst im wohlverdienten Ruhestand: Urs Kliby und seine Handpuppen-Eselin Caroline. Das schweizweit bekannte Bauchredner-Pärchen aus Kreuzlingen geht es seit der Pensionierung des 71-jährigen Thurgauers ruhiger an. «Ich mache gerne lange Spaziergänge, und Caroline hält mich noch immer mit ihren Streichen auf Trab», sagt der 76-Jährige gegenüber der «Coopzeitung». Letzteres empfindet Kliby als wenig verwunderlich, zumal Caroline im Gegensatz zu ihm deutlich langsamer altere. Sie sei aber meist gut erzogen, meint Kliby und witzelt:

«Einzig beim Taschengeld ist sie recht fordernd und meint, ich sollte das gelegentlich der Teuerung anpassen.»

Trotz Ruhestand wird Urs Kliby noch oft auf der Strasse erkannt, selbst Fanpost erreiche ihn und seine Caroline noch. «Jo waaa?!» (sko)

Urs Kliby mit seiner Caroline.

Urs Kliby mit seiner Caroline.

Bild: Andrea Stalder

Verursacher flieht von der Unfallstelle

Bei der Streifkollision zwischen zwei Autos in Roggwil entstand am Montagabend Sachschaden. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

In Mitleidenschaft gezogenes Fahrzeug.

In Mitleidenschaft gezogenes Fahrzeug.

Bild: PD

Kurz nach 20 Uhr war eine 28-jährige Autofahrerin auf der Betenwilerstrasse in Richtung Neukirch unterwegs. Einige hundert Meter nach dem Ortsausgang kam es zur Streifkollision mit einem entgegenkommenden Auto, das nach bisherigen Abklärungen auf die Gegenfahrbahn geraten ist. Die Fahrerin oder der Fahrer des Fahrzeugs fuhr ohne anzuhalten in Richtung Roggwil weiter. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. 

Beim Verursacherfahrzeug handelt es sich gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau um einen dunklen «Mini», Baujahr 2010-2014. Das Fahrzeug muss vorne links sowie an der linken Seite deutlich sichtbare Beschädigungen aufweisen. Zudem wurde der linke Seitenspiegel abgerissen. (kapo/sko)

Die Fahrerin oder der Fahrer des «Mini» oder Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 melden.

Sechs Varianten bis im nächsten Sommer

Das kantonale Amt für Umwelt (AfU) plant den Hochwasserschutz an der Aach in Salmsach und Romanshorn zu verbessern. Aufgrund der verschiedenen Interessen, die insbesondere im Bereich der Salmsacher Bucht zusammenkommen, bestehe ein hoher Koordinationsbedarf zwischen den Anspruchsgruppen. Zur Projektvorbereitung sei vergangenen Herbst ein Workshop durchgeführt worden. Nun wurde das weitere Vorgehen definiert und die Grundlagenarbeiten für das Hochwasserschutzprojekt gestartet, so dass im Sommer 2023 sechs verschiedene Varianten vorliegen sollen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstagmorgen. «Oberstes Ziel ist es, dass am Ende ein sinnvolles Projekt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes unter Einbezug von Revitalisierungsmassnahmen im Abschnitt Salmsach und Romanshorn ausgearbeitet werden kann, das den vielfältigen Ansprüchen möglichst gerecht wird», schreibt das AfU. (red)

Die Aach bei der Salmsacher Bucht.

Die Aach bei der Salmsacher Bucht.

Bild: Reto Martin

Ausgerichtet auf die nächsten 3 bis 5 Jahre

Der Frauenfelder Stadtrat hat Ende August eine neue Informatikstrategie verabschiedet. Damit will er sicherstellen, dass die Stadt Frauenfeld die technologische Entwicklung und den digitalen Wandel auch in Zukunft erfolgreich umsetzen kann, heisst es in einer Mittielung. Zudem sollen die Qualität und die Sicherheit der Dienstleistungen der Stadtverwaltung und ihrer Betriebe weiter verbessert werden. Die neue Informatikstrategie sei auf die nächsten 3 bis 5 Jahre ausgerichtet. Ziel sei es, auch in Zukunft eine moderne, leistungsfähige, kostenoptimierte und vor allem sichere Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zu betreiben. Zudem sollen Synergien optimal genutzt und wo sinnvoll eine Zusammenarbeit mit externen Dienstleistungsunternehmen geprüft werden. In einem nächsten Schritt werde nun die Umsetzung der Informatikstrategie vorangetrieben. (red)

Ein Laptop in Gebrauch.

Ein Laptop in Gebrauch.

Bild: Patrick Huerlimann

Schlagerstar wider Willen: Roberto Blanco ist Thurgauer des Tages

Roberto Blanco lebt schon seit vielen Jahren im Kanton Thurgau.

Roberto Blanco lebt schon seit vielen Jahren im Kanton Thurgau.

Bild: Carsten Koall / DPA

Ein Schlagerstar, der keiner sein will: An der Churer Schlagerparade vom vergangenen Wochenende war mit Roberto Blanco ein Grosser der Szene zu Gast. In den «Glarner Nachrichten» sagte er nach seinem zweiten Auftritt in der Bündner Hauptstadt: «In meinen grossen Fernsehshows habe ich natürlich ein paar Schlager gebracht, aber sonst andere Sachen.» Tatsächlich: Beeinflusst durch die lateinamerikanische Musik seiner Eltern hat der 85-Jährige in seiner langen Karriere unter anderem ein Album auf Spanisch und eine reine Swing-CD herausgegeben. In Erinnerung geblieben ist er aber vor allem wegen seiner Klassiker wie «Ein bisschen Spass muss sein» oder «Der Puppenspieler von Mexiko». Blanco, der seit 2016 in Ermatingen wohnt, kümmert das offenbar herzlich wenig, denn er sagt: «Ich war nie völlig auf der Schlagerlinie. In diese Ecke lasse ich mich nicht drängen.» (ste)

Amriswil steigt in die Nati B auf

Stefan Bichsel (2. Rang links) und Severin Sutter (2. Rang rechts) spielen nächste Saison in der Nationalliga B.

Stefan Bichsel (2. Rang links) und Severin Sutter (2. Rang rechts) spielen nächste Saison in der Nationalliga B.

Bild: PD

Amriswils 1.-Liga-Radballer Stefan Bichsel und Severin Sutter holten im Finale der Schweizer Meisterschaft in Liestal Silber. Sie schlugen Schöftland 9:3, Sirnach 8:4 und Winterthur 8:3. Nur gegen den neuen Schweizer Meister verloren sie mit 5:2. Als Vizemeister steigen sie für die nächste Saison in die Nati B auf.

Lorin Studer (1. von links unten) und Marek Steinlin (2. von links unten) holten sich in der Kategorie U13 den vierten Rang.

Lorin Studer (1. von links unten) und Marek Steinlin (2. von links unten) holten sich in der Kategorie U13 den vierten Rang.

Bild: PD

Auch in Liestal qualifizierten sich Lorin Studer und Marek Steinlin für das U13-Finale. Spiel eins gegen Mosnang gewannen sie, die Partien gegen den neuen Schweizer Meister Oftringen und gegen Vizemeister Möhlin gingen verloren. Im letzten Spiel gegen Wetzikon gab es ein Unentschieden, was dem Duo zum vierten Rang reichte. (man)

Auseinandersetzungen in Konstanz: Polizei sucht Zeugen

Am frühen Sonntagmorgen ist es gegen 2.45 Uhr vor einer Diskothek in der Max-Stromeyer-Strasse zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Ein junger Mann im Alter von 20 Jahren geriet mit einem Unbekannten in Streit. In dessen Verlauf kam es zu Handgreiflichkeiten. Da beide Männer im Verlauf der Auseinandersetzung auf dem Boden lagen, griffen mehrere Passanten ein und versuchten zu schlichten. Nach dem Aufstehen, schlägt der Unbekannte dem 20-Jährigen mit der Faust so stark ins Gesicht, dass dieser zusammenbricht und mit dem Kopf auf die Strasse stürzt. Der unbekannte Täter flüchtete danach zu Fuss in Richtung Oberlohn.
Zu dem Unbekannten liegt der Polizei folgende Personenbeschreibung vor: zirka 160 bis 170 Zentimeter gross, südländischer Phänotyp. Der Mann war mit einem hellen Oberteil bekleidet.

Körperlich ist am Sonntag, gegen 22.45 Uhr ein 24-Jähriger auf dem Bahnhofplatz von einem Unbekannten angegriffen und dabei verletzt worden. Der unbekannte Täter, der tarnfarben gekleidet war, attackierte den 24 Jahre jungen Mann vor einer Bäckerei unvermittelt mit mehreren Faustschlägen ins Gesicht. Durch den Angriff verletzte sich der junge Mann leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn zur medizinischen Behandlung in eine Klinik. Die Polizei Konstanz hat Ermittlungen wegen des Tatbestandes der Körperverletzung eingeleitet.

Die Polizei Konstanz sucht Zeugen der beiden Vorfälle oder Personen, die Hinweise zu den beiden Tätern geben können. Diese werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Konstanz unter der Telefonnummer +49 7531 995 0 in Verbindung zu setzen.

Neuhausen am Rheinfall: Reisecar mit einem geplatzten Reifen

Ein Bild des geplatzten Reifens.

Ein Bild des geplatzten Reifens.

Bild: SHPol

Spezialisten des Schwerverkehrskontrollzentrums (SVKZ) der Schaffhauser Polizei kontrollierten am Freitagvormittag in Neuhausen am Rheinfall Gesellschaftswagen auf dem Carparkplatz beim Rheinfall. Bei dieser technischen Kontrolle konnten an einem Reisecar aus Italien (35 Passagiere) vier mangelhafte Reifen festgestellt werden. Davon war ein Reifen, infolge der Abnutzung, bereits geplatzt. Zudem waren bei einem Reisecar aus Kroatien (49 Passagiere) drei Reifen unter dem gesetzlichen Minimum der Profiltiefe von 1.6 Millimetern und dadurch mangelhaft. Die beiden Fahrzeuge wurden in der Folge von der Schaffhauser Polizei vorübergehend stillgelegt.

Bild: SHPol

Der 60-jährige italienische sowie der 57-jährige kroatische Chauffeur mussten je ein Bussendepositum von mehreren hundert Franken hinterlegen. Zudem wurden die beiden Carchauffeure zuhanden der Staatsanwaltschaft des Kanton Schaffhausen, Verkehrsabteilung, verzeigt. An den beiden Reisecars mussten die Reifen vor Ort ersetzen werden, bevor sie ihre Weiterfahrt fortsetzen konnten. (SHPol)

Oldtimertreffen in Steckborn

Auch was unter der Haube ist, interessiert die Besucher.

Auch was unter der Haube ist, interessiert die Besucher.

Bild: kü

Rund 150 Fahrzeuge und 500 Besucherinnen und Besucher haben sich am Sonntag zum zweiten Oldtimertreffen in Steckborn eingefunden. Auf dem Areal vor dem Seeschulhaus Steckborns wurde gefachsimpelt, Kontakte geknüpft und die Geschichten der Fahrzeuge erzählt. Die Stadt am Untersee ist bekannt für das Memorial-Bergrennen, das im Jahr 2023 wieder stattfinden soll. (red)

Ruedi Plattner wagt sich ganz nah an die grössten Raubtiere

Das Team hinter dem Dokumentarfilm: Autor Jozsef Hajgato, Filmemacher und Regisseur Ruedi Plattner und Cutter Leon Vogel.

Das Team hinter dem Dokumentarfilm: Autor Jozsef Hajgato, Filmemacher und Regisseur Ruedi Plattner und Cutter Leon Vogel.

Bild: Manuela Olgiati

Der Thurgauer Filmemacher hat am Wochenende die Premiere seines neusten Dokumentarfilms «Animals» gefeiert. Im Liberty Cinema Weinfelden zeigte der 70-Jährige das Resultat vieler Jahre Arbeit mit der Kamera. In seinem Film begibt er sich zu den Schlüsseltieren der Brasiliens, Skandinaviens und der Arktis und zeigt Eisbären, Braunbären und Panther. Auf seiner Reise begegnet er auch Pflanzen und weiteren Tierarten und beschreibt selbstkritisch wie die Menschheit kontinuierlich Ökosysteme verändere, von denen nicht nur Flora und Fauna, sondern mit Plattners Worten «letztendlich auch die Menschen selbst abhängig sind».

Der Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden

Der 29-Jährige fuhr mit seinem BMX-Rad auf dem Pumptrack in Güttingen. Auf dem Bild ist jener in Salmsach zu sehen.

Der 29-Jährige fuhr mit seinem BMX-Rad auf dem Pumptrack in Güttingen. Auf dem Bild ist jener in Salmsach zu sehen.

Bild: Reto Martin
(5. Mai 2018)

Beim Sturz mit einem BMX-Rad wurde am Sonntagnachmittag in Güttingen ein Mann schwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau befuhr ein Mann gegen 14 Uhr mit seinem BMX-Rad den Pumptrack an der Rotewisstrasse. Aus noch ungeklärten Gründen stürzte er mit seinem Sportgerät und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Der 29-Jährige musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. (kapo)

Das Gold hat einen Wert von über 106'000 Euro

Die Goldbarren, die beim Ehepaar gefunden wurden.

Die Goldbarren, die beim Ehepaar gefunden wurden.

Bild: PD

Zöllner des Hauptzollamts Singen entdeckten letzte Woche bei der Kontrolle eines aus der Schweiz kommenden Ehepaares am Zollamt Bietingen Goldbarren im Wert von über 100'000 Euro.

Auf die Fragen der Zöllner nach anmeldepflichtigen Waren oder Bargeld respektive Barmittel in Höhe von 10'000 Euro oder mehr, gaben der 73-jährige Mann und seine 72-jährige Ehefrau zunächst an, weder das eine noch das andere mit sich zu führen.

Die anschliessende Kontrolle des Fahrzeugs widerlegte die Aussagen der beiden Reisenden. Im Kofferraum des Wagens fanden die Kontrolleure drei Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von 2 Kilogramm. Mit einem Feingehalt von 999,9 Prozent haben die Goldbarren laut dem Vermögensauszug einer Schweizer Bank einen Wert von über 106'000 Euro. Gegen das Ehepaar wurde wegen des Nichtanmeldens der mitgeführten Barmittel ein Bussgeldverfahren eingeleitet. (red)

Es kamen über 300 Besucherinnen und Besucher ins Casino 

Zwei Fans der Modellwelt im Casino Frauenfeld.

Zwei Fans der Modellwelt im Casino Frauenfeld.

Bild: Christof Lampart

Am Sonntag hat nach einer Coronapause die 40. Auto- und Modelleisenbahnbörse stattgefunden. Im Casino haben sich über 300 Besucherinnen und Besucher getroffen. Veranstalter Enrico Huwiler freute sich, dass, wie er sagt, alle wieder gekommen sind – er habe sogar einem Aussteller absagen müssen. Fürs nächste Jahr schmiedet er bereits Pläne, um der jüngeren Generation die Modellwelt schmackhaft zu machen. (art)

Grundsteinlegung für Masterplan Kartoffeln in Bischofszell erfolgt

Thomas Angehrn, Projektleiter Masterplan Kartoffeln; Jörg Baumann, Leiter Supply Chain Organisation Drinks/Convenience; Nicole Laager, BU Leiterin Convenience; Thomas Weingart, Stadtpräsident Bischofszell; Bruno Witschi, Standortleiter Bischofszell; Hans-Ruedi Christen, CEO Bischofszell Nahrungsmittel/Fresh Food & Beverage Group.

Thomas Angehrn, Projektleiter Masterplan Kartoffeln; Jörg Baumann, Leiter Supply Chain Organisation Drinks/Convenience; Nicole Laager, BU Leiterin Convenience; Thomas Weingart, Stadtpräsident Bischofszell; Bruno Witschi, Standortleiter Bischofszell; Hans-Ruedi Christen, CEO Bischofszell Nahrungsmittel/Fresh Food & Beverage Group.

Bild: PD

«Der nächste grosse Meilenstein für den Standort Bischofszell ist erfolgt: Gestern wurde feierlich der Spatenstich für die Umsetzung unsere Baupläne rund um die Erneuerung unserer Kartoffelverarbeitung am Standort Bischofszell begangen.» Dies schreibt die Migros heute in einer Medienmitteilung. Im Rahmen der ganzheitlichen Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse investiere die Bischofszell Nahrungsmittel AG (BINA) bis 2025 über 85 Millionen Franken in den Standort Bischofszell und somit auch in den Werkplatz Schweiz.

Mit der angepassten Infrastruktur und den neuen Anlagen für die Kartoffelverarbeitung könne unter anderem erstmals eine durchgängige Datentransparenz und eine vollständige Deklaration der Herkunft bei den Kartoffelprodukten sichergestellt werden. Auf den Produktverpackungen könne für die Konsumentinnen und Konsumenten neu angegeben werden, von welchem Bauernhof die Kartoffeln in ihrem Produkt stammen.

«Mit der Investition stellen wir uns für die Zukunft auf. Die Erneuerung erlaubt uns in Bischofszell weiterhin sämtliche Kartoffelprodukte der Migros und weiterer Kunden in bester Qualität, nachhaltig und mit modernsten Technologien zu produzieren», sagt Jörg Baumann, Leiter Supply Chain und Operations.

Sie finalisiert ihre Gegnerinnen gerne am Boden 

Sie kämpft in der weltberühmten UFC um Geld und Ehre: die St.Gallerin Stephanie Egger praktiziert seit sechs Jahren die Kampfsportart MMA. Seit zwei Jahren verdient sie sich damit ihren Lebensunterhalt. Und mit einer Bilanz von acht Siegen zu drei Niederlagen ist die 34-Jährige voll auf Erfolgskurs. Der Kampfsport scheint von Männern dominiert zu sein, doch laut Egger sind Kämpferinnen im Aufwind. Zu «20 Minuten» sagt Egger:

«In der UFC sind die Frauen mit Männern gleichgestellt, auch was das Gehalt betrifft.» 
Stephanie Egger, MMA-Kämpferin aus St.Gallen.

Stephanie Egger, MMA-Kämpferin aus St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

Wichtig sei, dass gute Kämpfe geliefert werden und dass man vermarktbar ist. Die Schwester von SVP-Nationalrat Mike Egger begann bereits im Alter von fünf Jahren mit Judo und blieb dem Kampfsport jahrelang treu. Da sie aber oft verletzt war, wechselte sie zum MMA. Im MMA habe man viel mehr Möglichkeiten, sagt Egger. «Ich mag es, die Gegnerinnen zu werfen und am Boden zu finalisieren.» (red)

Brand in einer Dachwohnung in Diessenhofen 

Kurz nach 18.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Schmiedgasse eine Dachwohnung eines Wohnhauses brenne. Die Feuerwehren Diessenhofen, Stein am Rhein und des angrenzenden Gailingen waren rasch vor Ort und konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Zwei Bewohner im Alter von 22 und 58 Jahren wurden leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Die Schadenhöhe kann noch nicht beziffert werden.

Video: CH Media

Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau. Während des Einsatzes musste ein Teil der Altstadt für mehrere Stunden gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Der Grenzübergang Gailingen-Diessenhofen wurden vorübergehend geschlossen.

Gemeindepräsident nimmt sich die zahlreichen Nein-Stimmen zu Herzen

Die Visualisierung zeigt die geplante Überbauung auf dem Bruag Areal in Güttingen.

Die Visualisierung zeigt die geplante Überbauung auf dem Bruag Areal in Güttingen.

Bild: PD

Mit nur zehn Stimmen Unterschied haben die Güttingerinnen und Güttinger der Ortsplanungsrevision zugestimmt. 289 haben ein Ja, 279 ein Nein eingelegt. Die Stimmbeteiligung lag bei 54,4 Prozent. «Ich bin sehr erleichtert über dieses Ergebnis», sagt Gemeindepräsident Urs Rutishauser auf Anfrage. Dennoch werde sich der Gemeinderat die zahlreichen Nein-Stimmen zu Herzen nehmen.

Kritikerinnen und Kritiker hatten sich im Vorfeld der Abstimmung daran gestört, dass das Areal der Bruag AG mitten im Dorf von einer Arbeits- in eine Wohn- und Arbeitszone umgewandelt wird. Da dort eine Überbauung vorgesehen ist, lautete ein Vorwurf, dass Güttingen dadurch zu einem Schlafdorf würde. Rutishauser betont, dass von der Gemeinde durchaus gewünscht sei, dass sich in den Erdgeschossen der geplanten Gebäude Gewerbe ansiedelt, beispielsweise ein Atelier, Praxen oder ein kaufmännischer Betrieb.

Zudem verfüge die Gemeinde über eine Richtplanfläche Arbeitszone, die für das Gewerbe ausgeschieden werden könnte. Bedingung: Der Grundeigentümer verlangt dafür einen Realersatz. «Diesbezüglich sind wir mit vielen Landwirten im Gespräch.» (rha)

87 Prozent sind für die Kirchenfusion

Seit mehreren Jahrzehnten diskutieren die Kirchgemeinderäte von Bussnang, Leutmerken, Wertbühl und Schönholzerswilen über eine mögliche Kirchenfusion. Der Grund: allenthalben fehlen die Leute in den Vorständen, der Personalmangel daher ein wichtiges Argument für den Zusammenschluss. Da die Landeskirche einen solchen nun bis Ende 2022 forderte, stellten die vier Kirchgemeinden ein Projektteam zusammen und erarbeiteten in Windeseile einen Fusionsvertrag.

Die vier Kirchen der fusionierten Gemeinden

Die vier Kirchen der fusionierten Gemeinden

Am Sonntag konnten sich die Stimmberechtigten dazu äussern. Unruhen im Vorfeld zum Fusionsvertrag Im Vorfeld der Abstimmung – rund einen Monat vor dem Urnengang – brachte eine Informationsveranstaltung zu tage, dass der vom Projektteam gewählte Weg mit einer Fusion durch Übernahme von den Gemeindemitgliedern nicht gouttiert werden könnte. Daher wurde der Vertrag erneut umgeschrieben.

Ebenfalls klar wurde immer wieder, dass die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger von katholisch Schönholzerswilen lieber mit Wuppenau, Heiligkreuz und Hosenruck zusammenschliessen wollen. Den Unmut über die Orientierung nach Westen lässt sich denn auch am ehesten in Schönholzerswilen erahnen. Nur rund 75 Prozent der abgegebenen Stimmen sagten Ja zur Fusion.

In Leutmerken hingegen ist die Zustimmung am höchsten bei rund 97 Prozent. Bussnang stimmte der Fusion und dem Vertrag mit 93 Prozent zu. In Wertbühl sagt 87 Prozent der Stimmberechtigten Ja zur bevorstehenden Fusion. Je weiter in den Osten, desto geringer also die Zustimmung. Über den Namen und die künftige Behörde können die Stimmberechtigten der fusionierten Kirchgemeinde im November befinden. (sba)

Homburg: Zwei neue Gemeinderatsmitglieder gewählt

Die Gesamterneuerungswahlen in der politischen Gemeinde Homburg stehen erst im März 2023 auf dem Programm. Bereits jetzt aber haben die Stimmberechtigten mit Kathrin Rubi-Fäh (517 Stimmen) und Pius Büsser (536) in der wegen zweier Rücktritte notwendigen Ersatzwahl beide Kandidierenden ins Amt gewählt. Rubi-Fäh und Büsser übertreffen damit das absolute Mehr von 283 Stimmen. Sie ersetzen die per Ende Jahr zurücktretenden Dominic Engeler (Ressort Umwelt) und André Eugster (Öffentliche Sicherheit). Die Wahlbeteiligung liegt bei 66,8 Prozent.

Auf die Gesamterneuerungswahlen hin wählt politisch Homburg einen neuen Gemeindepräsidenten. Politurgestein Thomas Wiget wird im März nach 20-jähriger Tätigkeit im Gemeinderat nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen. Ebenso tritt Franz Zaugg nicht mehr zur Wiederwahl an. (sko)

Bezirksgericht Frauenfeld: Vom Staatsanwalt zum Berufsrichter

Per Anfang Oktober kommt es unter den vier Berufsrichtern am Bezirksgericht Frauenfeld zu einem personellen Wechsel, nachdem der Grosse Rat Irene Herzog (SVP, Hüttwilen) im Mai zur neuen Thurgauer Oberrichterin gewählt hat. Als Nachfolger stellte sich wegen des Parteienproporz Parteikollege Daniel Geeler als einziger offizieller Kandidat zur Verfügung, der bei der notwendigen Ersatzwahl am Sonntag die Wahl mit Bravour geschafft hat. Von 12158 gültig abgegebenen Stimmen im Bezirk Frauenfeld vereint der Staatsanwalt aus Frauenfeld 11525 Stimmen auf sich und erreicht damit unbestritten das absolute Mehr. Die Stimmbeteiligung liegt über den ganzen Bezirk bei 36,2 Prozent. (sko)

Daniel Geeler wird auf Anfang Oktober neuer Berufsrichter am Bezirksgericht Frauenfeld.

Daniel Geeler wird auf Anfang Oktober neuer Berufsrichter am Bezirksgericht Frauenfeld.

Bild: PD

Matzinger Gemeinderat komplett wiedergewählt

Die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Matzingen haben am eidgenössischen Abstimmungssonntag ihre komplette Behörde für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Gemeindepräsident Peter Schellenberg (parteilos) bleibt damit nach seinem Amtsantritt 2021 ab Juni 2023 für eine weitere Legislatur an der Spitze von politisch Matzingen. Er holt 437 Stimmen und übertrifft damit das absolute Mehr von 248 Stimmen klar.

Peter Schellenberg bleibt eine weitere Legislatur Matzinger Gemeindepräsident.

Peter Schellenberg bleibt eine weitere Legislatur Matzinger Gemeindepräsident.

Bild: PD

Ebenfalls für eine weitere Legislatur gewählt sind Schellenbergs vier Gspänli in der bisherigen Zusammensetzung des Gemeinderates: Martina Lehmann (461 Stimmen), Roger Wegmüller (439), Hanspeter Krähenbühl (442) und Walter Lanz (427). Die Stimmbeteiligung bei beiden Gesamterneuerungswahlen liegt bei 46 Prozent. (sko)

Drei neue Gesichter im Ermatinger Gemeinderat

Gleich drei neue Mitglieder für den Gemeinderat wurden gestern in Ermatingen gewählt. Die Nachfolge der zurücktretenden Gemeinderäte Thomas Ribi (SVP), Reto Sturzenegger (parteilos) und Sandro Usznula (FDP) treten die parteilosen Olivia Held (722 Stimmen), Anna von Ekesparre (680) und FDP-Mann Andreas Thurnheer (674) an. Die verbleibenden drei Bisherigen, die beiden parteilosen Lukas Bügler (750) und Janine Lallemand (719), sowie SVP-Mann Patrick Baumann (626), wurden allesamt klar wiedergewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei gut 46 Prozent, das absolute Mehr betrug 375 Stimmen.

Die Wiederwahl hat auch Gemeindepräsident Urs Tobler (FDP) geschafft. Er konnte insgesamt 720 Stimmen auf sich vereinen, weitere 127 Stimmen entfielen auf Vereinzelte. Die Stimmbeteiligung lag bei gut 47 Prozent, das absolute Mehr betrug 424 Stimmen. (rha)

Zwei Neue in den Bottighofer Gemeinderat gewählt

Für die beiden zurücktretenden Bottighofer Gemeinderäte Beat Müller und Raphael Lüscher wurden gestern Markus Brack und Ursula Frei gewählt. Ersterer konnte 508, Zweitere 456 Stimmen auf sich vereinen. Brack machte somit das beste Ergebnis von allen. Die beiden bisherigen Marion Sontheim und Peter Huber haben die Wiederwahl mit 488, respektive 475 Stimmen geschafft. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,6 Prozent, das absolute Mehr betrug 256 Stimmen.

Ebenfalls wiedergewählt wurde Bottighofens Gemeindepräsident Matthias Hofmann. Insgesamt 463 Stimmberechtigte schrieben seinen Namen auf den Zettel, 92 Stimmen entfielen auf Vereinzelte. Die Stimmbeteiligung lag bei gut 46 Prozent, das absolute Mehr betrug 278 Stimmen. (rha)

Daniel Moos neu im Stadtrat – bisherige Exekutivmitglieder bestätigt

Daniel Moos wird Stadtrat von Kreuzlingen.

Daniel Moos wird Stadtrat von Kreuzlingen.

Bild: Ralph Ribi

Daniel Moos wurde als neues Stadtrats-Mitglied gewählt und tritt die Nachfolge von Stadträtin Dorena Raggenbass an. Die Kreuzlinger Wahlberechtigten bestätigten die bisherigen Exekutivmitglieder Stadtpräsident Thomas Niederberger (FDP), Stadtrat Thomas Beringer (EVP), Stadtrat Markus Brüllmann (SP) und Stadtrat Ernst Zülle (Die Mitte).

Bei einem absoluten Mehr von 1608 Stimmen wurde Daniel Moos mit einem Glanzresultat von 2152 Stimmen neu in die Kreuzlinger Exekutive gewählt. Er tritt das Amt mit Beginn der neuen Legislaturperiode 2023 bis 2027 am 1. Juni 2023 an.

Christine Forster erreichte mit 1637 Stimmen das absolute Mehr, schied als überzählig jedoch aus. Die übrigen Kandidaten erreichten das absolute Mehr nicht: Fabrizio Ribezzi (FDP) erhielt 1501 Stimmen, Timon Altwegg (parteilos) vereinte 1169 Stimmen.

Bei einem absoluten Mehr von 1662 Stimmen erhielt Stadtpräsident Thomas Niederberger (FDP) 2832 Stimmen und wurde somit klar bestätigt. Die Kreuzlinger Wahlberechtigten haben ihr Vertrauen nebst dem Stadtpräsidenten auch den bisherigen Exekutivmitgliedern ausgesprochen. Am meisten Stimmen erhielt Markus Brüllmann (SP) mit 2612 Stimmen, gefolgt Thomas Beringer (EVP) mit 1755 Stimmen und Ernst Zülle (Die Mitte) mit 1688 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 46,33 Prozent. (red)

Robyn Fera und Philipp Zingg schaffen den Sprung

Robyn Fera und Philipp Zingg sind neu Mitglied der Primarschulbehörde Langrickenbach.

Robyn Fera und Philipp Zingg sind neu Mitglied der Primarschulbehörde Langrickenbach.

Bilder: Rahel Haag/PD

In der Primarschulbehörde Langrickenbach galt es, die Nachfolge der zurücktretenden Nadja Kuhn und Particia Lusti zu bestimmen. Gewählt sind mit 264 und 256 Stimmen Robyn Fera und Philipp Zingg. Patrick Schmid ist mit 164 Stimmen nicht gewählt. Das absolute Mehr lag bei 187 Stimmen. (rha)

Jessica Bonifacio in die Primarschulbehörde Oberhofen-Lengwil gewählt

In der Primarschulbehörde Oberhofen-Lengwil galt es, die Nachfolge der zurücktretenden Rebecca Lösch zu bestimmen. Gewählt ist mit 169 Stimmen Jessica Bonifacio. Das absolute Mehr lag bei 99 Stimmen. (rha)

Herdern: Bisherige Gemeindebehörde bleibt und neue Feuerschutzregeln

Ohne Überraschung sind die Gesamterneuerungswahlen der politischen Gemeinde Herdern geblieben. Die Stimmberechtigten schenken den bisherigen Behördenmitgliedern das Vertrauen für eine weitere Legislatur.

Ulrich Marti ist alter und neuer Gemeindepräsident von Herdern.

Ulrich Marti ist alter und neuer Gemeindepräsident von Herdern.

Bild: PD

Gemeindepräsident Ulrich Marti übertrifft mit 255 Stimmen das absolute Mehr von 157 Stimmen. Auch die anderen vier bisherigen Gemeinderatsmitglieder schaffen die Wiederwahl. Somit sind nebst Marti, der politisch Herdern seit 2015 präsidiert, Silvia Butti (221 Stimmen), Thomas Horn (265), Mario Manhart (297) und Franz Weber (262) für eine weitere Amtszeit gewählt, die im Juni 2023 beginnt.

Unbestritten ist auch die gleichzeitige Urnenabstimmung die Revision des kommunalen Feuerschutzreglementes über die Bühne gegangen. Von den 385 gültig eingegangenen Stimmzetteln stand 307-mal ein Ja. Damit ersetzt das revidierte Regelwerk jenes aus dem Jahr 2010. Die Stimmbeteiligung bei der Abstimmung liegt bei 51,9 Prozent. (sko)

Felben-Wellhausen: Nach Raub Zeugen gesucht

Bei einem Raub wurde am Samstagabend in Felben-Wellhausen ein 16-Jähriger von zwei unbekannten Männern angegriffen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen, wie sie in einer Mitteilung bekannt gibt. 

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wurde ein 16-Jähriger gegen 21.45 Uhr auf der Affolterstrasse von einer Gruppe Männern angesprochen. Die Unbekannten forderten die Herausgabe von Wertsachen. Als er nicht darauf einging, wurde er durch zwei Personen angegriffen. Die Täter flüchteten anschliessend in Richtung Bahnhofstrasse. Das Opfer wurde nicht verletzt. 

Die Thurgauer Kantonspolizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach Zeugen. Die beiden Täter werden als zirka 170 Zentimeter gross und zirka 18 Jahre alt beschrieben. Sie sprachen Schweizerdeutsch. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. (kapo)

Velofahrer verletzt sich bei Kollision mit Auto in Arbon

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstagnachmittag in Arbon ein Velofahrer leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. 

Kurz vor 14.45 Uhr wollte ein 30-jähriger Autofahrer von einer Tankstellenausfahrt in die St. Gallerstrasse einbiegen. Nach den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem vortrittsberechtigten Velofahrer, der stadtauswärts unterwegs war.

Das Velo des 60-Jährigen ist nicht mehr fahrtüchtig.

Das Velo des 60-Jährigen ist nicht mehr fahrtüchtig.

Bild: Kantonspolizei Thurgau 

Der 60-jährige Velofahrer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken. (kapo)

Freidorf: Autofahrer verunfallt alkoholisiert

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Freidorf einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt.

Der Autofahrer war kurz nach 23.15 Uhr auf der Schulstrasse in Richtung Bahnhofstrasse unterwegs. Kurz vor der Bahnunterführung verlor er laut Thurgauer Kantonspolizei die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Betonwand der Unterführung. Der 33-Jährige blieb unverletzt, es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Der Autofahrer blieb unverletzt.

Der Autofahrer blieb unverletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Atemalkoholtest beim Schweizer ergab einen Wert von 0,94 mg/l. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Velofahrerin bei Zusammenstoss mit Auto in Sirnach verletzt

Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Sirnach wurde am Freitagnachmittag eine Velofahrerin leicht verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Eine 56-jährige Autofahrerin war kurz vor 16.45 Uhr auf der Kreuzstrasse in Richtung Gloten unterwegs und wollte nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es beim Überqueren des parallel laufenden Radwegs zum Zusammenstoss mit einer Velofahrerin, die ebenfalls in Richtung Gloten fuhr.

Die 30-Jährige wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. (kapo)

Die Velofahrerin verletzte sich leicht.

Die Velofahrerin verletzte sich leicht.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Unfall mit Verletzten an Kreuzung Richtung Mauren

Beim Unfall an der Kreuzung zwischen Weinfelden und Mauren gab es vier Verletzte.

Beim Unfall an der Kreuzung zwischen Weinfelden und Mauren gab es vier Verletzte.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Am 11. September verstarb an der Kreuzung im Osten Weinfeldens zwischen der Landi und Mauren ein 18-jähriger Motorradfahrer nach einer Kollision mit einem Auto. Nun, 12 Tage später, ereignete sich dort erneut einen Unfall. Wie eine Augenzeugin berichtet, sei eines der Auto von der Fahrbahn abgekommen. Glasscherben seien auf der Strasse und der Rettungswagen vor Ort.

Wie die Kantonspolizei Thurgau nun in einer Mitteilung schreibt, gab es bei dem Verkehrsunfall mit zwei Autos vier verletzte Personen - eine davon ist schwer verletzt. Ein 68-jähriger Autofahrer war kurz vor 15.15 Uhr auf der Kreuzlingerstrasse unterwegs und wollte nach links in die Konstanzerstrasse einbiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Autofahrer, der in Richtung Weinfelden fuhr.

Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt. Der 77-jährige Autofahrer sowie seine 59-jährige Beifahrerin und die 9-jährige Mitfahrerin verletzten sich leicht. Sämtliche Personen mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. (kapo/sba)

Polizei erwischt 18-Jährigen mit Pistole und Marihuana

Die Pistole sowie das Marihuana wurden sichergestellt.

Die Pistole sowie das Marihuana wurden sichergestellt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Kurz nach Mitternacht in der Nacht auf Freitag kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau beim Bahnhof Erlen einen 18-jährigen Mann. Dabei stellten die Polizisten beim Schweizer eine geladene CO2 Pistole sowie eine geringe Menge Betäubungsmittel fest. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die Waffe und das Marihuana wurden sichergestellt.

Die Kantonspolizei Thurgau macht wiederum darauf aufmerksam, dass das Mitführen oder Tragen von Waffen ohne Bewilligung verboten ist. Zudem können Imitations-, Softair- oder Schreckschusswaffen aufgrund ihrer Verwechslungsgefahr mit echten Waffen zu äusserst gefährlichen Situationen führen. Detaillierte Informationen zum Thema Waffenrecht finden Sie unter www.kapo.tg.ch in der Rubrik «Fachstelle Waffen und Sprengstoffe».

Heissluft-Ballonpilot Stefan Zeberli wird Weltmeister

Das Team von Stefan Zeberli.

Das Team von Stefan Zeberli.

Bild: PD

An der Weltmeisterschaft 2022 in Slowenien hat der Schweizer Pilot Stefan Zeberli aus Andwil SG die Goldmedaille erkämpft und wird erstmals Heissluft-Ballon-Weltmeister.

Stefan Zeberli hat in den 32 Aufgaben 24’233 Punkte gesammelt und liegt damit 1324 Punkte vor dem Silber-Medaillengewinner Yudai Fujita aus Japan und 1881 Punkte vor dem Bronze-Medaillengewinner Nicolas Schwartz aus Frankreich. An der WM in Slowenien nahmen 103 Ballon-Teams teil, sechs davon aus der Schweiz. 

An der WM konnten zehn Wettkampffahrten mit insgesamt 32 Aufgaben durchgeführt werden. Bei allen Aufgaben geht es darum, die bestehenden Winde in verschiedenen Höhen so auszunutzen, das die gestellten Aufgaben mit höchster Präzision erfüllt werden können. Proportional zum Messergebnis (z.B. Distanz eines Markers zum Zielkreuz) oder zur Rangfolge erhält der Wettbewerber pro Aufgabe zwischen 0 und 1000 Wettkampfpunkte.

Stefan Zeberli betreibt den Ballon-Wettkampfsport seit 2004. Er stammt ursprünglich aus Heldswil im Thurgau und ist Mitglied der Ballonsportgruppe Mostindien. Den Europameistertitel gewann er bereits vier Mal und zwischen 2006 und 2019 war er durchgehend Heissluft-Ballon-Schweizermeister.

Das Zielkreuz in Slowenien.

Das Zielkreuz in Slowenien.

Bild: PD

10-Jährige verunfallt in Frauenfeld

Bei einem Unfall verletzte sich eine 10-Jährige schwer.

Bei einem Unfall verletzte sich eine 10-Jährige schwer.

Bild: Kapo TG

Beim Sturz mit einem Stunt Scooter wurde am Donnerstagnachmittag in Frauenfeld ein Mädchen verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau befuhr ein Mädchen gegen 16.30 Uhr mit dem Stunt Scooter den Pumptrack an der Talackerstrasse. Aus noch ungeklärten Gründen stürzte sie mit dem Sportgerät auf der hügeligen Strecke.

Die 10-Jährige wurde schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Hausarzt sowie den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. (kapo)

89-Jähriger unbestimmt verletzt

Die Kantonspolizei St. Gallen war beim Unfall an der Thurgauer Grenze vor Ort.

Die Kantonspolizei St. Gallen war beim Unfall an der Thurgauer Grenze vor Ort.

Bild: Raphael Rohner

Am Mittwoch, kurz vor 19:00 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse in Steinach zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Mann auf einem Fussgängerstreifen gekommen. Eine 78-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Hauptstrasse von Horn in Richtung Arbon. Gleichzeitig überquerte ein 89-jähriger Mann einen Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse.

Aus bislang unbekannten Gründen übersah die 78-Jährige den 89-jährigen Mann. Folglich kollidierte das Auto der 78-Jährigen mit dem Fussgänger. Durch den Aufprall fiel der 89-Jährige auf die Strasse und wurde unbestimmt verletzt. Das medizinische Fachpersonal brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo sg)

Thurgauerin des Tages: Domenica Egli

Ihr Zuhause hat weder ein Sofa noch Zimmer oder Fensterläden, dafür 84 PS, vier Räder und ein Solarmodul auf dem Dach: Vor einem Jahr hat die Frauenfelderin Domenica Egli ihre Wohnung gekündigt und lebt seither in ihrem schwarzen VW-Bus, den sie liebevoll «Bat-Van» nennt. Auf blick.ch sagt die 27-Jährige:

«Der Bus ist wie ein kleines Baby, man hat eine mega nahe Verbindung.»

Gekauft hat Egli das Gefährt mit Jahrgang 2001 für 2000 Franken. «Es war richtig kaputt. Ich habe einen Monat gebraucht, um den Rost zu entfernen.» Dann werkelte sie mit Hilfe von Youtube-Videos drei Monate lang am Innenausbau, der sie nochmals 2000 Franken kostete. Für das Geld hat sie jetzt Wohnung und Arbeitsplatz in einem. Die freischaffende Illustratorin und Designerin sagt: «Wenn es sich ergibt, tätowiere ich gerne on the road. Ich bewege mich in der ganzen Welt der Kreativität.» (ste)

Idyllische Sujets auf den Leserbilder

Monika Specker fotografierte diese idyllische Szene in Häuslenen.

Monika Specker fotografierte diese idyllische Szene in Häuslenen.

Auch der Blick vom Napoleonturm in den Alpstein ist wunderschön.

Auch der Blick vom Napoleonturm in den Alpstein ist wunderschön.

Bild: Robert Hahn Bauer
Ebenfalls sehr idyllisch: Eine Aufnahme aus Moos bei Istighofen.

Ebenfalls sehr idyllisch: Eine Aufnahme aus Moos bei Istighofen.

Bild: Martin Hauser

Bild: Robert Hahn BauerBild: Martin Hauser

Drei TZ-Leser haben wunderschöne Stimmungsbilder geschickt. Hier gibt es sie in der Collage. Herzlichen Dank fürs Zusenden an Monika Specker, Robert Hahn Bauer und Martin Hauser. (sba)

Regierungsrat fordert Anpassungen bei der Maturität

Englisch soll neu zu den Grundlagenfächern in Maturitätsschulen gehören.

Englisch soll neu zu den Grundlagenfächern in Maturitätsschulen gehören.

Bild Gaetan Bally / KEYSTONE

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau begrüsst die Stossrichtung der Revision der Maturitäts-Anerkennungsverordnung. Die Frage, welche Fächer zukünftig Bestandteil einer gymnasialen Maturitätsausbildung sein sollen, kritisiert er jedoch als unzureichend gelöst. So beantragt er unter anderem, dass Englisch sowie Informatik und Wirtschaft & Recht als Grundlagenfach für die Erlangung der Maturität zählen.

Bezüglich der Maturitätsprüfung stellt sich der Thurgauer Regierungsrat auf den Standpunkt, dass die Anzahl der Maturitätsfächer und der Prüfungsfächer zu reduzieren und kompakt zu halten sei. Ein zu grosser Fokus auf Prüfungen könne dazu führen, dass ausschliesslich Kompetenzen vermittelt würden, die in gängigen Prüfungsformaten abgefragt werden könnten, schreibt er. (red)

Sie hat den Bischof geschlagen

Annika Fischer während eines Interviews des MDR. Der Mitteldeutsche Rundfunk begleitete die 12-jährige Frauenfelderin im Erfurter Dom.

Annika Fischer während eines Interviews des MDR. Der Mitteldeutsche Rundfunk begleitete die 12-jährige Frauenfelderin im Erfurter Dom. 

Bild: PD/Peter Weidemann

Vor knapp zwei Jahren besiegte Annika Fischer aus Frauenfeld den Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr im TV-Duell bei «Klein gegen Gross» vor einem Millionenpublikum, als die heute 12-jährige Schülerin mehr Glockengeläute erraten konnte. Jetzt lud der Bischof die Siegerin samt Familie zum Besuch des Erfurter Doms ein, wo die 525 Jahre alte und 11,5 Tonnen schwere Gloriosa-Glocke hängt – notabene die älteste freischwingende, mittelalterliche Glocke der Welt.

Annikas Fazit nach dem Glockenspiel aus nächster Nähe: «Es war sehr, sehr laut. Der Klang ist tief und lang anhaltend.» Begleitet wurde die Frauenfelderin von einem Fernseh-Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). (sko)

Hands zugegeben: Leupin erhält Fairplay-Award

Fussballer Gérôme Leupin vom FC Pfyn gewinnt den Fairplay-Award.

Fussballer Gérôme Leupin vom FC Pfyn gewinnt den Fairplay-Award.

Bild: PD/Jan Keller

Fairness wird belohnt: Gérôme Leupin vom FC Pfyn hat im Derby der Senioren gegen den FC Frauenfeld mithilfe eines Handspiels ein Tor erzielt. Nachdem der 31-Jährige die verbotene Berührung zugegeben hat, ist das Tor aberkannt worden. Für seine Ehrlichkeit erhält Leupin nun den Fairplay-Award des Ostschweizer Fussballverbands sowie 2’000 Franken. «Mit dem Geld werde ich dem Seniorenteam zwei Kasten Bier zahlen und meinen Junioren vielleicht noch etwas Gutes tun», sagt Leupin schmunzelnd. (red)

Diskussionen über Integration in Bischofszell

Teilnehmerinnen der Diskussionsrunde: Rosa Maria Carvalho, Slavica Lapcevic, Moderatorin Verena Wüthrich, Romina Gugliucci, Iryna Litvinka und Rita Kobler.

Teilnehmerinnen der Diskussionsrunde: Rosa Maria Carvalho, Slavica Lapcevic, Moderatorin Verena Wüthrich, Romina Gugliucci, Iryna Litvinka und Rita Kobler.

Bild: Christof Lampart

Auf Einladung des Vereins Integrationsförderung Bezirk Weinfelden trafen sich am Mittwochabend in der Bischofszeller Bitzihalle Frauen und Männer, die ihren Weg in die Schweiz nicht nur physisch, sondern auch sozial und beruflich geschafft haben - oder sich gerade auf dem Weg dorthin befinden. Alle hatten bei diesem Vorhaben mit Schwierigkeiten zu kämpfen.

Die Integrationskonferenz befasste sich daher mit der Frage, wie das Potenzial zugewanderter Personen, insbesondere jenes von Frauen, besser genutzt werden kann, damit es für sie leichter ist, in der Schweiz heimisch zu werden. Das Allerwichtigste im Hinblick auf eine rasche und nachhaltige Integration sei – und darin waren sich alle einig – das Erlernen der deutschen Sprache. (art.)

Brunner hält die Eröffnungsrede

Hansjörg Brunner an der Eröffnungsrede.

Hansjörg Brunner an der Eröffnungsrede.

Bild: Reto Martin

Mit der Ansprache von Hansjörg Brunner gilt die Berufsmesse in Weinfelden als eröffnet. Die Berufsmesse bietet Jugendlichen einen Einblick in die unterschiedlichsten Berufe und soll bei der Wahl einer Lehrstelle unterstützen. Bereits zum 12. Mal wird die kantonale Messe durchgeführt. (sba)

Der Austausch zwischen Anbietern von Lehrstellen und künftigen Lernenden soll an der Berufsmesse gefördert werden.

Der Austausch zwischen Anbietern von Lehrstellen und künftigen Lernenden soll an der Berufsmesse gefördert werden.

Bild: Reto Martin

Keine Verletzten beim Brand

In Thundorf brannte ein Dachstock.

In Thundorf brannte ein Dachstock.

Bild: Kapo TG

Beim Brand im Dachstock eines Wohnhauses entstand am frühen Donnerstagmorgen in Thundorf Sachschaden. Kurz vor 5 Uhr alarmierten mehrere Personen die Kantonale Notrufzentrale und meldeten Feuer im Dachgeschoss eines Reihenhauses an der Hauptstrasse. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach der Liegenschaft. Die Feuerwehren Thundorf und Frauenfeld waren rasch vor Ort und löschten den Brand.

Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurden der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektroexperte beigezogen. (red)

Der Brand in Thundorf aus der Vogelperspektive.

Der Brand in Thundorf aus der Vogelperspektive.

Bild: BRK News

Auch Schaufenster sollen dunkel bleiben

Dieses Jahr gibt es in Romanshorn keine Weihnachtsbeleuchtung.

Dieses Jahr gibt es in Romanshorn keine Weihnachtsbeleuchtung.

Bild: PD

Romanshorn schaltet per sofort die Strassenbeleuchtung zwischen 23.30 und 6 Uhr ab. Damit will die Hafenstadt Strom sparen. Des Weiteren gibt es keine Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr und auch der Asco-Brunnen sowie der Brunnen im Hofkreisel werden vorzeitig ausgeschaltet. Nach Möglichkeit sollen zudem die Schaufenster- und Reklamebeleuchtungen komplett ausgeschaltet werden, teilt die Stadt in einer Mitteilung mit. (red)

Unfall in der Unterführung

Der 79-jährige Autofahrer musste ins Spital gebracht werden.

Der 79-jährige Autofahrer musste ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

In Sulgen kam es am Mittwoch zur Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 79-jähriger Autofahrer kurz vor 15.30 Uhr von Kradolf herkommend auf der Hauptstrasse unterwegs. In der Unterführung geriet er aus noch ungeklärten Gründen auf die andere Strassenseite und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Sattelmotorfahrzeug.

Der 79-jährige wurde mittelschwer bis schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 54-jährige Chauffeur des Sattelmotorfahrzeugs blieb unverletzt. (kapo)

Pepe Lienhard ist Thurgauer des Tages und ein Tanzmuffel

Pepe Lienhard beim Tourneestart seiner Band vor zwei Jahren in Frauenfeld.

Pepe Lienhard beim Tourneestart seiner Band vor zwei Jahren in Frauenfeld.

Bild: Belinda Schmid (08.01.2020)

Er ist einer der erfolgreichsten Bandleader des Landes: Pepe Lienhard steht schon seit über 50 Jahren auf der Bühne. Der in Frauenfeld wohnhafte Musiker hat sich schon als Teenager in den jazzigen Sound von Big Bands der 1960er-Jahre verliebt. Seither hat der 76-Jährige unzählige Konzerte gegeben. Die Musik ist seine grosse Leidenschaft. Ganz im Gegensatz zum Tanzen. Auf bluewin.ch sagt er:

«Ich bin ein Tanzmuffel.»

Das ändert aber nichts daran, dass Wochenende für Lienhard Show-Time bedeutet, am kommenden geht es für ihn nämlich wieder auf die Bühne. Er spielt am 25. September mit seiner Big Band in Andermatt und am 19. und 20. Oktober ist sein Orchester am «Gourmetfestival auf dem Rhein» zu hören. Auf die Frage, was der schönste Moment in den vergangenen Wochen war, antwortet Lienhard: «Die begeisterte Reaktion von 1200 Leuten auf meinen Vortrag über mein Leben als Musiker.» Das habe ihn sehr berührt. (chh)

«Staatsbesuch» aus Malta bei Springreiter Martin Fuchs in Wängi

Kurt Farrugia im karierten Veston vor Martin Fuchs und Vertretern der Swiss Pharma Can AG.

Kurt Farrugia im karierten Veston vor Martin Fuchs und Vertretern der Swiss Pharma Can AG.

Bild: PD

Das Bio-Tech-Unternehmen Swiss Pharma Can AG mit administrativem Hauptsitz in Frauenfeld bekam vor kurzem Besuch. Unter anderem von Kurt Farrugia. Er ist der CEO von Malta Enterprise und somit Hauptverantwortlicher für die Wirtschaftsförderung des Mittelmeer-Inselstaats. Das Ziel: Malta möchte zum neuen Hotspot für ausländische High-Tech-Firmen werden. Malta Enterprise und die Swiss Pharma Can AG arbeiten deshalb seit Frühjahr 2021 zusammen.

Bei dem Besuch in der Schweiz konnte die Delegation dann auch die Stallungen und die besten Springpferde der bekannten Schweizer Reiterfamilie Fuchs besichtigen. In Wängi bot sich den Pferdesport-Freundinnen und Pferdesport-Freunden zudem die Gelegenheit, ein Selfie mit Martin Fuchs zu schiessen. (Albert Fässler)

Bild des Tages: Seerosen auf dem Hasensee

Fast wie gemalt: der Hasensee bei Buch.

Fast wie gemalt: der Hasensee bei Buch.

Bild: Werner Fasnacht

TZ-Leser Werner Fasnacht hat am Montag den Hasensee im Seebachtal bei Buch fotografiert. Die fast perfekte Spiegelung des Ufers und der Wolken auf dem Wasser und die Seerosen lassen das Foto aussehen wie ein Gemälde. (red)

Neue Rekordzahlen für Hinterthurgauer Freibäder

So einsam wie dieser Junge im Freibad Bergholz in Wil war man in den Hinterthurgauer Badis diesen Sommer selten unterwegs.

So einsam wie dieser Junge im Freibad Bergholz in Wil war man in den Hinterthurgauer Badis diesen Sommer selten unterwegs.

Bild: Raphael Rohner

Die Saison in den Hinterthurgauer Freibädern ist zu Ende gegangen. Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit. Denn der warme Sommer sorgte dafür, dass rund 38’000 Besuchende der Badi Aadorf einen saisonalen Rekord beschert hatten.

Ganz ähnlich sieht es im Parkbad an der Murg in Münchwilen aus. Dort konnten in diesem Sommer die doppelten Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Doch die Verantwortlichen müssen sich neuen Herausforderungen stellen. Denn die steigenden Strompreise sorgen momentan für Kopfzerbrechen. (fra)

Die Weinfelderin Regina Düringer feiert ihren 100. Geburtstag

Regina Düringer mit Enkelin Laura, die sie zum Geburtstag im Altersheim besuchte.

Regina Düringer mit Enkelin Laura, die sie zum Geburtstag im Altersheim besuchte.

Bild: PD

Am Montag feierte die gebürtige Tirolerin Regina Düringer ihren 100. Geburtstag. In den 1950er Jahren zog Düringer in die Schweiz, lernte hier ihren Mann kennen und wurde im Thurgau sesshaft. Lächelnd sagt sie:

«Der Alfred war genauso ein fescher Mann wie die Tiroler.»

Lange lebte Düringer in Steckborn. Seit drei Jahren wohnt die Seniorin im Weinfelder Altersheim Tertianum Zedernpark. Die Jubilarin verrät ihr Lebensmotto: «Ich bin einfach immer positiv eingestellt durchs Leben gegangen.» An ihrem grossen Freudentag kam die ganze Familie zu Besuch. Besonders freut sich Düringer über den Besuch ihrer Enkeltochter Laura. Am Tisch wurde auf das Geburtstagskind angestossen: «Auf weitere 100 Jahre.» (red)

Brand auf der MS Arenenberg vor Gottlieben

Die MS Arenenberg im Hafen von Schaffhausen.

Die MS Arenenberg im Hafen von Schaffhausen.

Bild: Donato Caspari (25.09.2019)

Schreckmoment für die Passagiere der MS Arenenberg: Als das Kursschiff am Dienstagmittag von Stein am Rhein in Richtung Kreuzlingen unterwegs war, brach im Maschinenraum ein Brand aus. Remo Rey, Geschäftsführer der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, sagt auf Anfrage:

«Der Brand hat zu einer starken Rauchentwicklung geführt.»

Der Rauch habe gegen 13.20 Uhr, als das Schiff vor Gottlieben lag, einen Alarm ausgelöst. «Weil wir nicht wussten, was alles passieren kann, haben wir Polizei und Feuerwehr aufgeboten.»

Die Besatzung der MS Arenenberg konnte trotz des Brandes in Gottlieben anlegen und die Passagiere evakuieren. Rey sagt: «Die Passagiere, die nach Kreuzlingen mussten, konnten wir mit Notfalltickets auf die Bahn schicken, die anderen haben wir mit Privatautos chauffiert.» Weil der Kurs für den Rest des Tages ausfiel, habe man mit einem anderen Schiff ausserdem Passagiere von der Reichenau abholen und sie nach Gaienhofen bringen müssen.

Die MS Arenenberg blieb unterdessen in Gottlieben, wo Abklärungen der Feuerwehr ergaben, dass lediglich ein Partikelfilter gebrannt hat. Rey sagt:

«Obwohl sich eine starke Hitze bis 550 Grad entwickelte, entstand kein weiterer Sachschaden.»

Das Schiff konnte mit einem zweiten, intakten Motor rund zwei Stunden nach dem Vorfall bis nach Kreuzlingen fahren, wo jetzt mit dem Hersteller des Partikelfilters Abklärungen zur Brandursache laufen. Rey: «Wenn man keinen ausserordentlichen Defekt feststellt, muss nur ein Modul bestellt und ersetzt werden.» Wann genau die MS Arenenberg wieder einsatzbereit ist, kann und will er nicht abschätzen. (ste)

In 32 Jahren vom Knirps zur dreifachen Mutter

Judith Enderlin-Schildknecht aus Hagenwil früher und heute

Judith Enderlin im März 1989, damals knapp zwei Jahre alt.

Judith Enderlin-Schildknecht, geboren 1987, ist mit vier Geschwistern auf dem elterlichen Hof in Hagenwil aufgewachsen. Dort entstand auch das Kinderfoto im März 1989. Nach der Schule lernte Enderlin-Schildknecht Fachangestellte Gesundheit. Sie heiratete und ist Mutter von drei Mädchen. Seit einiger Zeit lebt sie mit ihrer Familie wieder im Haus ihrer Kindheit. Das Liederbuch kommt auch heute bei ihren eigenen Kids gut an. (red)

Feuerwehr Romanshorn bis Ende 2023 mit zwei Co-Kommandanten

Die Co-Kommandanten Ursin Camenisch (links) und Florian Maurer zusammen mit Stadträtin Melanie Zellweger.

Die Co-Kommandanten Ursin Camenisch (links) und Florian Maurer zusammen mit Stadträtin Melanie Zellweger.

Bild: Stadtrat Romanshorn/Rolf Müller

Die Stützpunktfeuerwehr Romanshorn wird bis Ende 2023 von Florian Maurer und Ursin Camenisch interimistisch als Co-Kommandanten geleitet. In dieser Zeit wird eine interne Nachfolge aufgebaut.

Der damalige stellvertretende Kommandant Florian Maurer hatte die Feuerwehr Ende 2021 interimistisch übernommen und führt sie nun als Co-Kommandant weiter. Co-Kommandant Ursin Camenisch zeichnet im Mandat für die strategische Organisationsentwicklung verantwortlich. Der 44-Jährige gehört seit rund 20 Jahren der Feuerwehr Frauenfeld an, die letzten zwei Jahre als Kommandant.

Die Einsetzung der zeitlich befristeten Co-Leitung ist breit abgestützt. Der Stadtrat als Wahlgremium hat dem Antrag der Feuerwehrkommission an seiner Sitzung vom 20. September 2022 zugestimmt. Zuvor hatte das Feuerwehrkommando das Vorgehen erarbeitet und der Feuerwehrkommission einstimmig beantragt.

«Wir sind überzeugt, dass mit dem Vorgehen die Grundlagen für eine kontinuierliche und nachhaltige Entwicklung des Korps gelegt werden», sagt die zuständige Stadträtin Melanie Zellweger, Ressortverantwortliche Ordnung und Sicherheit. (red)

Bottighofen ist die attraktivste Gemeinde im Thurgau

Der Kreisel in Bottighofen war wohl nicht der Hauptgrund, weshalb die Seegemeinde im Gemeinderating so gut abgeschnitten hat.

Der Kreisel in Bottighofen war wohl nicht der Hauptgrund, weshalb die Seegemeinde im Gemeinderating so gut abgeschnitten hat.

Bild: Ralph Ribi

Mit dem Gemeinderating  hat das Zürcher Beratungsunternehmen Iazi knapp 1000 Schweizer Gemeinden verglichen. Auf der Basis von Statistiken der obersten Hand wurde jede Gemeinde anhand von 50 Faktoren wie Wohnqualität, Sicherheit und Infrastruktur bewertet und verglichen. Zuoberst auf die Rangliste geschafft haben es die drei Zuger Gemeinden Cham, Zug und Risch.

Mit Bottighofen folgt die «beste» Thurgauer Gemeinde auf Platz 37, die weiteren Podestplätze im Apfelkanton gehen an Münsterlingen, das es im nationalen Vergleich auf Rang 57 schafft, und Tägerwilen, schweizweit auf Rang 64. (red)

Hüttwiler Firma Nüssli baut Tribünen für Helene Fischer und Robbie Williams

Arbeiter bauen an der Nüssli-Tribüne für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln.

Arbeiter bauen an der Nüssli-Tribüne für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln.

Bild: Markus Portmann (27.07.2022)

Nach zwei schwierigen Jahren blühte die Eventbranche im Sommer 2022 wieder auf. In München fanden die drei grössten Konzerte Deutschlands statt: Andreas Gabalier, Helene Fischer und Robbie Williams traten in der bayrischen Hauptstadt vor bis zu 150'000 Leuten auf.

Verantwortlich für die Konzertarena: die Gerüstbaufirma Nüssli aus Hüttwilen. Sie baute auf dem Münchner Messegelände Sitzplatztribünen für 30'000 Besucherinnen und -besucher. (red)

Der neue Arboner Stadtpräsident verdient über 15'000 Franken pro Monat

Der neue Arboner Stadtpräsident René Walther an der Grossratssitzung vom 14. September.

Der neue Arboner Stadtpräsident René Walther an der Grossratssitzung vom 14. September.

Bild: Donato Caspari

Das Arboner Stadtparlament diskutierte an der Budgetsitzung hitzig über Lohnanpassungen des städtischen Personals. Vorschlag des Stadtrates: Erhöhung des Budgetpostens um 3,8 Prozent. Vorschlag der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission: 2,8 Prozent. Beides ein Witz, fand Stadtparlamentarier Köbi Auer (SP/Grüne) angesichts von Teuerung, steigender Krankenkassenprämien und ebenfalls steigender Strom- sowie Heizkosten.

Am Schluss hiess das Parlament jedoch den zweiten Vorschlag gut – und den stolzen Lohn des neuen Stadtpräsidenten René Walther, der sich auf rund 204’645 Franken pro Jahr beläuft. (tva)

Drei Wochen Totalsperrung für das Wilerbähnli

In Münchwilen werden neue Gleise verlegt.

In Münchwilen werden neue Gleise verlegt.

Bild: PD

Vom Samstag, 1. Oktober 2022, bis Sonntag, 23. Oktober 2022, führen die Appenzeller Bahnen während einer Totalsperrung diverse Bauarbeiten auf der Strecke Frauenfeld-Wil durch. Hauptbauprojekt ist die Sanierung des Bahnübergangs bei der Eschlikonerstrasse in Münchwilen. Dort wird mit neuen Schranken die Sicherheit erhöht.

In Münchwilen sowie zwischen Schweizerhof und Münchwilen werden Fahrbahnerneuerungen durchgeführt. Im Anschluss an die Totalsperrung finden vom 24. bis 27. Oktober 2022 jeweils ab 20.20 Uhr Abendsperrungen statt. Es verkehren Bahnersatzbusse. Die Abfahrtszeiten weichen teilweise vom regulären Fahrplan ab.

Plakate vor Ort weisen auf die Busabfahrtsorte hin. Die Abfahrtszeiten weichen teils vom regulären Fahrplan ab. Die Informationen im Online-Fahrplan und in der App SBB Mobile sind angepasst. Es wird empfohlen, vor Reisebeginn den Online-Fahrplan zu konsultieren. (red)

Mehr frühe Busse, schlechtere Verbindungen am Abend

Reisende von und nach Weinfelden sind von mehreren Änderungen betroffen.

Reisende von und nach Weinfelden sind von mehreren Änderungen betroffen.

Bild: Chris Mansfield

Am 11. Dezember ist Fahrplanwechsel – die wichtigsten Änderungen hat der Kanton Thurgau heute bekannt gegeben: 

  • Neu verkehren zwischen Konstanz und Weinfelden täglich schnelle S-Bahnen S44 im Zweistundentakt. Damit werden alle zwei Stunden drei schnelle Verbindungen zwischen Konstanz–Kreuzlingen und Frauenfeld–Winterthur–Zürich Flughafen–Zürich angeboten.
  • Die Busse der bestehenden Buslinie 736 Eschlikon–Sirnach–Münchwilen–St. Margarethen verkehren neu bis nach Tägerschen Bahnhof. In Tägerschen bieten die Busse gute Anschlüsse an die S10 Richtung Weinfelden–Romanshorn an.
  • Der erste Bus der Linie 833 verkehrt neu um 05.30 Uhr ab Ermatingen nach Weinfelden (an um 06.02 Uhr).
  • Der erste Bus der Linie 924 verkehrt neu um 05.06 Uhr ab Kreuzlingen über Illighausen nach Weinfelden (an um 05.58 Uhr).
  • Der erste Bus der Linie 838 verkehrt neu um 05.22 Uhr ab Frauenfeld nach Weinfelden (an um 05.58 Uhr). Dafür verkehrt der letzte Bus am Abend um 20.22 Uhr ab Frauenfeld infolge schwacher Nachfrage nicht mehr nach Weinfelden.
  • Die ersten Busse der Linie 943 verkehren neu um 05.44 Uhr ab Zihlschlacht nach Bischofszell.
  • Der erste Bus der Linie 942 verkehrt neu um 05.35 Uhr ab Amriswil nach Muolen und in Gegenrichtung um 06.08 Uhr ab Muolen.
  • Der erste Bus der Linie 944 verkehrt neu um 05.29 Uhr ab Obersommeri nach Amriswil (an um 05.43 Uhr). Dafür verkehrt der letzte Bus am Abend um 20.29 Uhr ab Obersommeri infolge schwacher Nachfrage nicht mehr nach Amriswil.
  • Neu bieten die halbstündlich verkehrenden Busse der Linie 739 Münchwilen–Sirnach einmal pro Stunde gute Anschlüsse am Bahnhof Sirnach an die S12 Richtung Winterthur. In Münchwilen bieten die Busse nur noch einmal pro Stunde gute Anschlüsse an die S15 Richtung Wil und Richtung Frauenfeld. In Sirnach werden neu die Haltestellen Sirnach, Gaswerkstrasse und Sirnach, Klett bedient. (red)

Thurgauerin des Tages

Luna Wedler auf der Berlinale 2022.

Luna Wedler auf der Berlinale 2022.

Bild: Nicole Kubelka

Für ihre neue Rolle reist Schauspielerin Luna Wedler 150 Jahre in die Vergangenheit und in abgelegene Winkel des Tessins: Im Bavonatal finden die Dreharbeiten für das Historiendrama «Jakobs Ross» statt – Wedler spielt die Hauptrolle der Magd Elsie. Für ihren Einsatz vor der Kamera muss die 22-Jährige in schichtenweise alte Kleider schlüpfen. Im Blick sagt Wedler, deren Vater eine Praxis für plastische Chirurgie in Kreuzlingen betreibt: «Es ist ziemlich heiss, aber es hilft auch, um sich in eine Zeit vor 150 Jahren zurückzuversetzen.» Elsie träumt von einer Karriere als Musikerin, wird mit dem Pferdeknecht Jakob zwangsverheiratet und fügt sich ihrem Schicksal – bis der Fahrende Rico auftaucht. «Musik ist alles für Elsie, ihre Stimme ist wie eine magische Naturgewalt», sagt Wedler. Im Film will sie nicht wie ein Profi klingen, sondern mit Herz singen. «Das hat etwas sehr Intimes, davor habe ich Respekt.» (ste)

Thurgauer Nationalturner holen in Zizers 17 Auszeichnungen

Schöner könnte der Abschied nicht sein. Bei seinem letzten Auftritt als Nationalturner am vergangenen Sonntag zeigte der Urner Andi Imhof nochmals seine volle Stärke und verteidigte seinen Schweizermeistertitel erneut. Mit seiner Vielseitigkeit und seinem sprichwörtlichen «Biss» distanziert er seine Kontrahenten auf die Plätze. Die Thurgauer Delegation konnte zwar in keiner Kategorie einen Sieg verbuchen, reiste jedoch mit ansprechenden 17 Auszeichnungen nach Hause.

Thurgauer Kranzgewinner Philipp Peter, This Kolb, Robin Straub, Aron Kiser, Primin Kolb, Yves Mülhaupt und Neo-Bündner Lukas Roth (3.v.r.).

Thurgauer Kranzgewinner Philipp Peter, This Kolb, Robin Straub, Aron Kiser, Primin Kolb, Yves Mülhaupt und Neo-Bündner Lukas Roth (3.v.r.).

Bild: PD

Rund 300 Athleten aus allen Alterskategorien, davon rund ein Dutzend Mädchen, zeigten auf den ausgezeichneten Wettkampfanlagen in der Bündner Herrschaft vielseitigen und hochstehenden Nationalturnsport.

In der höchsten Kategorie A war damit zu rechnen, dass nebst Andi Imhof vor allem die Saisonsieger Marco Lussi (Ennetbürgen), Roman Zurfluh (Aristau), This Kolb (Märstetten) um den Tagessieg mitreden würden. Aus Thurgauer Sicht reihte sich This Kolb nach dem Vornotenwettkampf noch vor Andi Imhof auf dem 8. Rang ein. Der spätere Zweitplatzierte, Roman Zurfluh, distanzierte den Thurgauer Favoriten um einen Punkt und stand zur Halbzeit an der Spitze der Rangliste. Mit einem Sieg im Ringen gegen den ehemaligen Zihlschlachter Turner und Neo-Bündner Lukas Roth machte Imhof Boden gut. Im anschliessenden Gang im Schwingen siegte der junge Luzerner David Wüest gegen den Thurgauer Yves Müllhaupt und übernahm knapp die Führung vor Zurfluh, Kolb und Aron Kiser aus Märstetten. In der vorletzten Runde mit Ringen setzte sich dann der Aargauer Zurfluh gegen Kiser durch. Auch Imhof siegte in derselben Runde gegen den zähen Robin Straub aus Zihlschlacht und qualifizierte sich somit für den Schlussgang.

Andi Imhof wusste, dass er für den Tagessieg gegen Zurfluh gewinnen musste. Der Urner liess nach längerem Taktieren nichts mehr anbrennen und legte seinen Kontrahenten mit Nachdrücken auf den Rücken. Somit holte sich der 38-jährige Bürgler mit 94.3 Punkten zum Abschluss seiner so erfolgreichen Laufbahn nochmals den Schweizer Meistertitel. Zurfluh klassierte sich mit 1.1 Punkten Rückstand im 2. Rang, während der 21-jährige Luzerner Samuel Schwyzer mit einer abschliessenden Maximalnote 10 gegen den Berner Pedro Lanz den Bronzerang ergatterte.

Zwei Thurgauer Jungturner auf dem Podest

Dem Mitfavoriten This Kolb lief es am Nachmittag nicht nach Wunsch und er klassierte sich mit einem Sieg und drei Gestellten auf Platz 7 in der Endabrechnung. Dahinter reihten sich Robin Straub und Aron Kiser ebenfalls in den Top Ten ein. Mit insgesamt sechs Auszeichnungen in der höchsten Kategorie resultierte jedoch ein ansprechendes Ergebnis für die Thurgauer Athleten.

In der zweithöchsten Klasse L2 erkämpfte Andrin Habegger aus Märstetten den zweiten Rang. Auf dem Podest der Leistungsklasse 1 landeten mit Elias Bolzli im zweiten Rang vor Yanick Siegenthaler gleich zwei Thurgauer Jungturner. (red)

Jérine Habegger ist die neue Miss Oktoberfest Tannzapfenland

«Ich bin nicht unbedingt eine Biertrinkerin», sagt die neue Miss Oktoberfest Tannzapfenland Jérine Habegger.

«Ich bin nicht unbedingt eine Biertrinkerin», sagt die neue Miss Oktoberfest Tannzapfenland Jérine Habegger.

Bild: Christoph Heer

Am vergangenen Wochenende wurde in der Dussnanger Hörnlihalle wieder eine Miss Oktoberfest Tannzapfenland gekürt. Die Wahl der Jury fiel auf Jérine Habegger. Die 20-Jährige ist angehende Primarlehrerin und lebt in Friltschen in der Gemeinde Bussnang. Damit ist Habegger die erste Miss Oktoberfest Tannzapfenland, die nicht aus dem Hinterthurgau stammt. (kuo)

Kreuzlingen will den Steuerfuss um zwei Prozentpunkte senken

Im vergangenen Jahr warben blaue Plakat für ein Nein zum Stadt-Budget. Damals forderten drei FDP-Gemeinderäte eine Steuerfussreduktion.

Im vergangenen Jahr warben blaue Plakat für ein Nein zum Stadt-Budget. Damals forderten drei FDP-Gemeinderäte eine Steuerfussreduktion.

Bild: Tobias Garcia

«Wir wollen der Kreuzlinger Bevölkerung etwas zurückgeben», sagt Stadtpräsident Thomas Niederberger bei der Präsentation des Budgets 2023. Es sieht eine Steuerfusssenkung um zwei Prozentpunkte auf neu 64 Prozent vor. Niederberger sagt:

«Kreuzlingen steht finanziell robust da.»

Dank der guten Rechnungsabschlüsse der vergangenen Jahre habe die Stadt ein stattliches Nettovermögen aufbauen können. Per Ende Dezember 2021 habe das freie Eigenkapital 62 Millionen Franken betragen. Das Budget 2023 sieht bei einem Aufwand von gut 80 Millionen Franken und einem Ertrag von gut 77,6 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von knapp 2,4 Millionen Franken vor. Die Steuerfussreduktion von zwei Prozentpunkten sei hierbei schon berücksichtigt. Sie hätte für die Stadt Mindereinnahmen von einer Million Franken zur Folge.

Im vergangenen Jahr hatten drei FDP-Gemeinderäte eine Steuerfussreduktion von 2 Prozentpunkten gefordert, erfolglos. Daraufhin hatten sie mit Plakaten für die Ablehnung des Stadt-Budgets 2022 an der Urne geworben, ebenfalls ohne Erfolg. Der Gemeinderat berät am 6. Oktober über das Budget 2023. (rha)

Auffahrtskollision in Gossau mit grossen Auswirkungen auf den Verkehr

Am Montag, kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Fahrtrichtung St. Gallen – Wil zu einer Auffahrtskollision mit sechs Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es gab einen Sachschaden von mehreren 10’000 Franken. Folglich kam es zu einer weiteren Auffahrtskollision mit vier Autos.

Eine 37-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Autobahn von St. Gallen in Richtung Wil. Dabei bemerkte sie zu spät, dass die Autos auf der Überholspur, auf der Höhe des Rastplatzes zwischen Winkeln und Gossau, bis zum Stillstand abbremsen mussten. Folglich kam es zu einer Auffahrtskollision mit sechs Autos. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Eine davon wurde ins Spital gebracht und eine weitere suchte selbstständig einen Arzt auf. Es gab einen Sachschaden von mehreren 10’000 Franken. Zwei Autos erlitten einen Totalschaden und mussten abgeschleppt werden.

Als Folge dieser Auffahrtskollision kam es zu einer zweiten Auffahrtskollision mit vier Autos. Ein 46-jähriger Autofahrer bemerkte zwischen St. Gallen Kreuzbleiche und Winkeln zu spät, dass die Autos verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen mussten. Folglich kam es zu einer Auffahrtskollision. Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten die beiden rechten Fahrstreifen gesperrt werden. Es gab einen Sachschaden von mehreren 10’000 Franken. Drei Autos erlitten einen Totalschaden. Durch die beiden Unfälle kam es im Feierabendverkehr zu grossen Verkehrsbehinderungen. (red)

Frauenfelder Stadtrat will Schlosskino nicht subventionieren

Das Frauenfelder Schlosskino steht womöglich vor dem Aus.

Das Frauenfelder Schlosskino steht womöglich vor dem Aus.

Bild: Andrea Stalder

Im Frühsommer gab die Betreiberin des Frauenfelder Schlosskinos, die Kino Weinfelden AG, bekannt, dass sie den Mietvertrag aus finanziellen Gründen per Ende Jahr gekündigt hat. Zwar haben inzwischen Gespräche mit Interessenten stattgefunden. Das drohende Aus des Kinos hat SVP-Gemeinderat Andres Storrer dennoch zu einer Einfachen Anfrage veranlasst. Darin wollte er vom Stadtrat unter anderem wissen, ob sich dieser eine Subventionierung des Kinos vorstellen könne. Nein, lautet nun die Antwort der Frauenfelder Stadtregierung. Aufgrund der Ausrichtung des Schlosskinos auf ausschliesslich Blockbuster überwiegend aus Hollywood gebe es keine gesetzliche Grundlage für eine Finanzierung des Kinos durch den Steuerzahler. (kuo)

Erfolgreiche Kreuzlingerinnen an den Gymnastik-Schweizer-Meisterschaften

Die Finaldurchgänge in den Kategorien Einzel, Paare und Teams fanden in diesem Jahr im Rahmen der Schweizer Meisterschaften in Veyrier GE statt. An den Deutschschweizer Meisterschaften im August qualifizierten sich Ana Brändli (Einzel Aktive, zweiteiliger Wettkampf), Elin & Nina Eisenhut (Paare Aktive, ohne Handgeräte) und Rosa Lina Gut & Noemi Gassmann (Paare Jugend, ohne Handgeräte) für die Schweizer Meisterschaften Gymnastik.

Bereits am Freitagabend reisten die Turnerinnen nach Genf und starteten am Samstagmorgen früh in den Wettkampftag. Ana Brändli zeigte einen fehlerfreien Durchgang ohne Handgeräte, welchen die Wertungsrichter mit der Höchstnote 10.0 bewerteten. Auch mit ihrer Kür mit unkonventionellem Handgerät gelang ihr einen guten Durchgang, welcher jedoch sehr streng bewertet wurde. Das Notentotal von 19.32 Punkte reichte schlussendlich für den 5. Schlussrang an Ana Brändlis letzten Schweizer Meisterschaften.

Nina & Elin Eisenhut überzeugten mit ihrer Kür ohne Handgeräte und erturnten sich mit der Note 9.74 den 3. Schlussrang. In allen Kategorien war die Konkurrenz aus der Romandie und dem Tessin nur schwer zu schlagen. Rosa Lina Gut und Noemi Gassmann stellten sich an ihren ersten Schweizer Meisterschaften dieser Herausforderung und überzeugten die Wertungsrichter mit ihrer Kür ohne Handgeräte. Die Freude war riesig, als sie an der Rangverkündigung als Schweizer Meisterinnen aufgerufen wurden (Note 9.68). (red)

Bauarbeiten im Plättli Zoo

Alkoholisiert verunfallt in Tägerwilen

Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Eine Autofahrerin war in der Nacht zum Dienstag gegen 1.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Kreuzlingen herkommend in Richtung Zentrum unterwegs. Gemäss ihren Aussagen gegenüber der Kantonspolizei Thurgau erschrak sie wegen eines anderen Fahrzeugs und verlor Höhe Unterdorfstrasse die Kontrolle über ihr Auto. Dieses geriet neben die Strasse und kollidierte mit einer Hecke, einer Werbetafel sowie einem Fahnenmast.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Weil die Atemalkoholprobe bei der 28-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,99 mg/l ergab, wurde ihr Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)

10'000 Besucher am Isliker Härbscht-Märt erwartet

Impressionen vom Isliker Härbscht-Märt.

Impressionen vom Isliker Härbscht-Märt.

Bild: Andrea Stalder

Nach den vergangenen zwei Pandemiejahren findet am kommenden Wochenende der Isliker Härbscht-Märt wieder statt. Erwartet werden an die 10’000 Besucherinnen und Besucher, die sich an über 200 Ständen verpflegen und vergnügen können. Der Härbscht-Märt startet bereits am Freitag, 23. September, ab 17 Uhr und endet am Sonntag, 25. September, um 21 Uhr. «Der Höhepunkt wird wie jedes Jahr die Schulstrasse als Festmeile mit den Essensständen und den Bars für die Freinacht von Samstag auf Sonntag», sagt OK-Präsident Thomy Schmid.

Raser 95 km/h zu schnell unterwegs – Kapo ermittelt Autolenker, der bei Mettendorf 175 km/h fuhr

Der Sommer zieht davon, doch diese sommerliche Raserfahrt entkommt nicht der Polizei. Am 18. Juni 2022 führte die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau auf der Hauptstrasse zwischen Mettendorf und Felben-Wellhausen eine Verkehrsüberwachung durch. Gemäss einer Medienmitteilung passierte dabei ein Autofahrer den überwachten Strassenabschnitt in Richtung Mettendorf. Der Autofahrer war mit 137 km/h ausserorts unterwegs. Kurz darauf fuhr er mit einer Geschwindigkeit von 175 km/h den Weg zurück. Dabei überschritt er die Höchstgeschwindigkeit um 95 Stundenkilometer, was einem Raserdelikt entspricht.

Symbolbild: Baona / iStockphoto

Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten gemäss der Mitteilung zu einem 39-jährigen Schweizer aus dem Kanton Thurgau. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/ok)

27 Jahre lang Federer pur

René Stauffer aus Müllheim ist Sportredakor und hat zwei Biografien von Roger Federer geschrieben.

René Stauffer aus Müllheim ist Sportredakor und hat zwei Biografien von Roger Federer geschrieben. 

Bild: Reto Martin

Fast drei Jahrzehnte lang verfolgte René Stauffer die Karriere von Roger Federer auf Schritt und Tritt. Der Sportjournalist aus Müllheim war an 98 Grand-Slam-Turnieren und sechs Olympischen Spielen dabei, schrieb zwei Bücher über den «Maestro» – und erinnert sich in der «Sonntags-Zeitung» an den 11. September 1996 zurück. Über den Tag, an dem Stauffer Federer zum ersten Mal begegnete, schreibt der 63-Jährige:

«Er verlor den ersten Satz und enervierte sich dermassen, dass ich sicher war, er würde die Partie verlieren.»

Federer drehte das Match, Stauffer interviewte ihn und hatte für den «Tages-Anzeiger» seine erste Geschichte über die damals 15-jährige Nachwuchshoffnung in der Tasche. Von da an blieb Stauffer dran, reiste Federer an die grossen Turniere nach und resümiert: «Auf Roger war Verlass. Wenn er dir ein Interview zusagte, dann bekamst du die ganze Packung, kein Alibi-Interview, sondern Federer pur.» (ste)

Einbruch in Geschäftsräume

Am Samstag kam es an der Hafenstrasse in Konstanz zu einem Einbruch.

Am Samstag kam es an der Hafenstrasse in Konstanz zu einem Einbruch.

Symbolbild: Raphael Rohner

Am Samstag um ein Uhr teilte ein Zeuge der Polizei Konstanz mit, dass ein Unbekannter mit einem Feuerlöscher eine Glasscheibe an einem Gebäude in der Hafenstrasse in Konstanz eingeschlagen habe und geflüchtet sei. Die Beamten konnten gemäss Medienmitteilung vor Ort ein Diensthandy der Bodensee-Schifffahrtsbetriebe vorfinden.

Bei der Überprüfung des gegenüber im Hafen liegenden Schiffes, stellten die Polizisten ebenfalls eine beschädigte Glasscheibe fest. Aus den Innenräumen des Schiffes «MS Karlsruhe» erbeutete der Täter nach derzeitigen Stand der Ermittlungen ein Tablet und das aufgefundene Mobiltelefon.

Die Höhe der entstandenen Sachschäden sind der Polizei noch nicht bekannt. Personen, die Verdächtiges im Bereich der Hafenstrasse beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz, Tel. 07531 995-0, zu melden. (Polizeipräsidium Konstanz/red)

Die SVP Sirnach nominiert Stefan Mühlemann für das Gemeindepräsidium

Die SVP-Nominationen für die anstehenden Sirnacher Gesamterneuerungswahlen: Martin Streuli, Stefan Mühlemann, Pascal Müller und Yvonne Koller.

Die SVP-Nominationen für die anstehenden Sirnacher Gesamterneuerungswahlen: Martin Streuli, Stefan Mühlemann, Pascal Müller und Yvonne Koller. 

Bild: PD

Wenig überraschend hat die SVP Sirnach Stefan Mühlemann als ihren Kandidaten für das Gemeindepräsidium nominiert. Gemeinsam mit dem Aadorfer Vizegemeindepräsidenten und SVP-Kantonrat Mühlemann hatte die Mitgliederversammlung der Sirnacher Ortspartei auch den parteilosen Balterwswiler Beat Schwarz und damit den zweiten Wahlvorschlag der Findungskommission eingeladen und angehört.

Weiter teilt die Partei mit, dass sie mit zwei Neuen und einer Bisherigen in die Gesamterneuerungswahlen vom 27. November steigen wird. Einstimmig nominierte die Versammlung hierfür die bisherige Sirnacher Vizegemeindepräsidentin Yvonne Koller sowie neu für den Gemeinderat Pascal Müller und für die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Martin Streuli. (kuo)

Akku-Staubsauger löst Brand aus

In Amriswil kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus.

In Amriswil kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus.

Symbolbild: Reto Martin

Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging am Sonntagnachmittag die Meldung ein, dass an der Mühlenstrasse in Amriswil Rauch aus dem Obergeschoss eines Einfamilienhauses austrete. Die Feuerwehr Amriswil war gemäss der Kantonspolizei Thurgau rasch vor Ort und löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Im Haus befanden sich Hunde, die durch einen Nachbarn sowie durch einen Passanten gerettet werden konnten.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei entzündete sich in einem Zimmer ein Akku-Staubsauger während des Ladevorgangs. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. (kapo/red)

Die Stadt Frauenfeld verzichtet auf Weihnachtsbeleuchtung

Die Raumtemperatur zu senken hilft Energie zu sparen.

Die Raumtemperatur zu senken hilft Energie zu sparen.

Symbolbild: Jakob Ineichen

Die Stadt Frauenfeld möchte Energie sparen. Daher wird gemäss der Medienmitteilung der Stadt Frauenfeld und Thurplus ab sofort bis Ende März 2023 die Objektbeleuchtung in der Stadt abgestellt. Weiter werde die gesamte öffentliche Beleuchtung in der Dämmerung morgens und abends später an-, respektive früher abgestellt. Von ein bis fünf Uhr wird die Beleuchtung zudem komplett abgestellt. Davon ausgenommen ist gemäss der Medienmitteilung der Bahnhof.

Weiter verzichte die Stadt Frauenfeld auf die Weihnachtsbeleuchtung. Einzige Ausnahme bleibt das Lichtbild, welches auf die evangelische Kirche leuchtet. (pd/red)

Mit den steigenden Energiepreisen rückt das Thema Energiesparen in den Vordergrund. Thurplus hat Energiespartipps für Haushalt, Arbeitsplatz und Unternehmen zusammengefasst. Bild: PD

Das Hallenbad erhält sein Holzdach

Nicola Maimone, Liegenschaftsverwalter der Schule Kreuzlingen, Patrik Huser, Zimmermannpolier und Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft Stadt Kreuzlingen, auf Baustellenrundgang.

Nicola Maimone, Liegenschaftsverwalter der Schule Kreuzlingen, Patrik Huser, Zimmermannpolier und Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft Stadt Kreuzlingen, auf Baustellenrundgang.

Bild: Urs Brüschweiler

In diesen Tagen wird der Erweiterungsbau des Familien- und Freizeitbad Egelsee in Kreuzlingen überdeckt. Insgesamt 160 Tonnen Holz verwendet die Firma Egli Holzbau aus Oberhelfenschwil für die Fachwerkkonstruktion der Dachträger. Das meiste stammt aus Toggenburger Wäldern, erklärt Polier Patrik Huser. Ein Einzelnes der 21 bis zu 38 Meter langen tragenden Elemente hat bis zu 6,4 Tonnen Gewicht.

Laut Projektleiter Ruedi Wolfender von der Stadt Kreuzlinge sei man auf der Grossbaustelle sowohl vom Terminplan als auch von den Kosten her im Grünen Bereich. Der Neubauteil des auf insgesamt 38-Millionen Franken veranschlagten Vorhaben von Stadt und Schule soll in knapp einem Jahr eröffnet werden. Im nächsten Sommer beginnt dann auch die Sanierung und der Umbau des heutigen Thermalbades. Im Herbst 2024 soll dann das Gesamtprojekt der Bevölkerung zur Verfügung stehen. (ubr)

Tägerwilen: Kapo nimmt Tatverdächtigen nach Einbruch in einen Tankstellenshop fest

Die Polizei nimmt einen Tatverdächtigen fest.

Die Polizei nimmt einen Tatverdächtigen fest.

Symbolbild: kapo

Nach dem Einbruch in einen Tankstellenshop in Tägerwilen konnte in der Nacht zum Montag ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Dies schreibt die Thurgauer Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Der Vorfall trug sich gegen 3 Uhr zu. Um diese Zeit ging bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruch-Alarm aus einem Tankstellenshop an der Konstanzerstrasse ein. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit blieb zunächst ergebnislos.

Kurz nach 4 Uhr führten die Ermittlungen zur Festnahme eines 18-jährigen Mannes in Tägerwilen. Bei dem Marokkaner konnte mutmassliches Deliktsgut sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Es wird nun abgeklärt, ob der Mann weitere Straftaten verübt hat. (kapo/red)

Selbstunfall in Münchwilen

Am Sonntagnachmittag war ein Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Höhe Münchwilen prallte das Auto des 20-Jährigen gegen die Mittelleitplanke und kam anschliessend zum Stillstand. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der Mann an, in einen Sekundenschlaf verfallen zu sein.

Beim Unfall in Münchwilen verletzte sich niemand.

Beim Unfall in Münchwilen verletzte sich niemand.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. Während der Unfallaufnahme und Instandstellungsarbeiten durch den Nationalstrassenunterhalt kam es zu Verkehrsbehinderungen. (kapo/red)

Projektwoche der Primarschule Berg

Vor den Augen der Berger Primarschulkinder übergibt Gemeindepräsident Thomas Bitschnau die Leitung des Dorfes Montagna an Primarschüler Nicola.

Vor den Augen der Berger Primarschulkinder übergibt Gemeindepräsident Thomas Bitschnau die Leitung des Dorfes Montagna an Primarschüler Nicola.

Bild: Mario Testa

Die Primarschule Berg führt eine Projektwoche durch. Eine Woche lang sind die Kinder nun Bewohnerinnen und Bewohner ihres eigenen Dorfes Montagna mit diversen Geschäften, eigenem Geld und eigener Verwaltung. Am Montagmorgen übergab der Berger Gemeindepräsident Thomas Bitschnau dem 12-jährigen Nicolas die Verantwortung über sein Dorf mit 280 Montagneserinnen und Montagnesern. Die Kinder sollen in dieser Projektwoche den Umgang mit Geld, Freizeit und Arbeit spielerisch lernen. Zudem sollen Sie demokratische Abläufe kennenlernen. «Wir haben dieses Projekt in Mattwil schon einmal durchgeführt und hatten einen grossen Erfolg damit. Deshalb gibt es diese Projektwoche nun auch in Berg», sagt Schulleiter Peter Kuhn Rey. (mte)

Vortritt missachtet

Der Motorradfahrer verletzte sich beim Unfall mittelschwer.

Der Motorradfahrer verletzte sich beim Unfall mittelschwer.

Bild: kapo

Am Sonntagnachmittag wollte ein 28-jähriger Autofahrer im Gewerbegebiet «Lenzbüel» in Sirnach eine Waschanlage verlassen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei einen Motorradfahrer, der von der Wilerstrasse herkommend auf der Strasse «Lenzbüel» fuhr.

Beim Zusammenstoss mit dem Auto wurde der 56-jährige Mann mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der Autofahrer blieb unverletzt, an den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo/red)

Füger schliesst wegen Personalmangel an zwei Tagen pro Woche

Ab 1. Oktober wird es in der Bäckerei Füger in Mörschwil, die viel Kundschaft aus dem Oberthurgau kennt, am Sonntag und Montag deutlich ruhiger. Simone, Fabian und Raphael Füger reduzieren die Öffnungszeiten ihrer Filialen, eine davon nahe der Thurgauer Grenze.

Aussenaufnahme der Bäckerei Füger in Mörschwil.

Aussenaufnahme der Bäckerei Füger in Mörschwil.

Bild: Arthur Gamsa

Alle Füger-Filialen haben künftig noch Dienstag bis Samstag offen. Sonntag und Montag sind neu Ruhetage. Damit möchten Fügers, die gemeinsam die Geschäftsführung innehaben, allen Mitarbeitenden fixe Freitage ermöglichen. Dazu kommt der aktuelle Personalmangel, der den Schritt nötig machte. (red)

80 bis 90 Reitschüler pro Woche

Albert und Manuela Kuster mit ihren Pferden im Weiler Hagenwil am Nollen bei Schönholzerswilen.

Albert und Manuela Kuster mit ihren Pferden im Weiler Hagenwil am Nollen bei Schönholzerswilen.

Bild: Andrea Stalder

Sie beweisen, dass Freiberger Pferde nicht nur in den Jura passen: Albert und Manuela Kuster halten auf ihrem Biobetrieb im Weiler Hagenwil bei Schönholzerswilen rund 65 Tiere, die Mehrheit davon gehört der Schweizer Traditionsrasse an. Neben der Haltung stehen für die Kusters Zucht und Ausbildung im Vordergrund. «Jede Woche kommen 80 bis 90 Reitschüler hierher», sagt Manuela Kuster im «Schweizer Bauer». Mittlerweile führt das Ehepaar seinen «Stall Kuster» seit zehn Jahren – und der Betrieb ist zu einer festen Grösse in Hagenwil geworden. Die Kusters laden ihre Nachbarinnen und Nachbarn zur Fohlenschau ein und überreichen ihnen einen Essens- und Getränkegutschein. Albert Kuster sagt:

«So haben wir jedes Jahr mehrere hundert Leute an der Schau – das ist ein richtiges Dorffest.»

Neben aller Hofarbeit finden die Eltern zweier Kinder auch noch Zeit, selbst Pferdesport zu betreiben. Manuela Kusters Erklärung: «Wir machen das alles einfach sehr gerne.» (ste)

Mannenbach-Salenstein: Motorradfahrerin verunfallt

Am Sonntagnachmittag, gegen 14 Uhr, hat sich eine Motorradfahrerin bei einem Selbstunfall in Mannenbach-Salenstein am Sonntagmittag verletzt. Die 20-Jährige war in Richtung Ermatingen unterwegs, als sie aus noch unbekannten Gründen vor Ortseingang die Kontrolle über das Motorrad verlor. Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt, kam die Motorradfahrerin rechts von der Strasse ab und stürzte.  Dabei zog sie sich mittelschwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst musste sie von der Rega ins Spital geflogen werden.  Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau ermittelt. (kapo/mlb)

Velodiebe in Kreuzlingen auf frischer Tat ertappt

Zwei Männer konnten am Samstagabend in Kreuzlingen festgenommen werden, nachdem sie in Tägerwilen zwei Velos entwendet hatten. Dies teilt die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag mit. Gegen 21.30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass beim Bahnhof Tägerwilen Dorf zwei Velos entwendet wurden und die beiden Täter damit nach Kreuzlingen gefahren seien. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte die beiden Täter gegen 21.45 Uhr an der Bahnhofstrasse anhalten.

Nachdem die beiden Diebe die Velos klauten, fuhren sie nach Kreuzlingen.

Nachdem die beiden Diebe die Velos klauten, fuhren sie nach Kreuzlingen.

Symbolbild: Susann Basler

Während der Kontrolle zeigte der 29-jährige Algerier ein aggressives und unkooperatives Verhalten, sodass er durch die Einsatzkräfte arretiert werden musste. Währenddessen flüchtete der zweite Täter zu Fuss. Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit konnten den 18-jährigen Marokkaner kurze Zeit später in der Nähe eines Einkaufszentrums anhalten und dem Polizeiposten Kreuzlingen zuführen. Die beiden Asylsuchenden werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo/aye)

Dieb stiehlt Wertsachen aus einem parkierten Auto in Bottighofen

Am Freitagabend wurde in Bottighofen aus einem parkierten Auto Wertsachen gestohlen. Kurz vor 22 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass sich eine Person an einem parkierten Auto an der Strasse «Rebhalden» zu schaffen machte, wie die Kantonspolizei Thurgau am Samstag mitteilt. Anschliessend sei die Person mit dem Fahrrad geflüchtet. Sofort wurde eine Fahndung nach dem Unbekannten eingeleitet, diese blieb vorerst aber ergebnislos. 

Noch wird abgeklärt, ob der Mann weitere Delikte begangen hat.

Noch wird abgeklärt, ob der Mann weitere Delikte begangen hat. 

Bild: Philipp Baer

Rund eine Stunde später ging aus Bottighofen die Meldung ein, dass soeben eine männliche Person an der Mittlere Mühlestrasse Wertsachen aus einem Auto gestohlen habe, heisst es weiter. Anlässlich einer erneuten Fahndung konnte kurz nach 0.30 Uhr im Bereich des Schützenhauses «Löchli» ein 22-jähriger Mann kontrolliert werden. Laut Kantonspolizei Thurgau wurde beim Algerier Deliktsgut aufgefunden. Der Mann wurde festgenommen und inhaftiert. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt nun eine Strafuntersuchung durch. Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem wird dabei abgeklärt, ob der Mann weitere Delikte begangen hat. (kapo/vit)

Sekundenschlaf hinterm Steuer: Mann prallt in Frauenfeld in Leitplanke

Infolge von Sekundenschlaf verursachte ein alkoholisierter Autofahrer auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld am Samstagmorgen einen Selbstunfall. Das teilt am Samstagnachmittag die Kantonspolizei Thurgau mit.

Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Lenker war alkoholisiert und während der Fahrt eingeschlafen.

Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Lenker war alkoholisiert und während der Fahrt eingeschlafen.

Bild: Kapo TG

Kurz nach 6 Uhr war der Autofahrer auf der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs. Zwischen Frauenfeld Ost und Frauenfeld West prallte das Auto des 28-Jährigen in die Mittelleitplanke und kam anschliessend auf der Normalspur zum Stillstand. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der Mann an, in einen Sekundenschlaf verfallen zu sein.

Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Weil die Atemalkoholprobe beim Schweizer einen Wert von 0,83 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Zur Instandstellung der Leitplanke wurde der Nationalstrassenunterhalt aufgeboten. (kapo/aye)

Polizei hatte Freitagnacht alle Hände voll zu tun

Wie die Kantonspolizei Thurgau am Samstag mitteilt, rückte sie am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag gleich wegen drei Unfällen aus, in denen sich die Fahrer strafbar machten.

So war etwa ein 15-jähriger Motorradfahrer gegen 19.15 Uhr auf der Letzitobelstrasse in Weinfelden unterwegs und wollte links in die Burgstrasse einbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit dem vortrittsberechtigen Auto eines 23-Jährigen, der in Richtung Stadtzentrum fuhr. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Doch der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten fest, dass der 15-Jährige ohne Führerausweis, Versicherungsschutz sowie Kontrollschild unterwegs war. Er wird bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Bei einem Selbstunfall in Eschlikon entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Bei einem Selbstunfall in Eschlikon entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Bild: Kapo TG

Gegen 23 Uhr verursachte dann eine fahrunfähige Autofahrerin in Eschlikon einen Selbstunfall. Die 38-Jährige war auf der Sirnacherstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Kurz nach Ortseingang kam das Auto rechts von der Strasse ab, kollidierte mit einer Gartenmauer und prallte nach dem Überqueren beider Fahrbahnen in eine Strassenlaterne.

Die 38-jährige Fahrerin zog sich Prellungen zu. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Weil die Frau wegen Alkohol- und Betäubungsmittelkonsums als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zogen den Führerausweis der Schweizerin zuhanden des Strassenverkehrsamtes ein.

In Märwil durchbrach ein alkoholisierter Autofahrer mit seinem Fahrzeug einen Zaun.

In Märwil durchbrach ein alkoholisierter Autofahrer mit seinem Fahrzeug einen Zaun.

Bild: Kapo TG

Und schliesslich verursachte ein weiterer alkoholisierter Autofahrer in der Nacht zum Samstag in Märwil einen Selbstunfall. Der Autofahrer war gegen Mitternacht auf der Nebenstrasse in Richtung Tobel unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau fuhr der 54-Jährige beim Weiler Oberlangnau in einer Linkskurve geradeaus.

Das Auto durchbrach darauf einen Zaun und kam in einem Gartenbeet zum Stillstand. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Weil die Atemalkoholprobe beim Schweizer einen Wert von 0,75 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/aye)

Zwei Verletzte nach Kollision zweier Autos in Kümmertshausen

Die Fahrerin sowie ihr Mitfahrer wurden mittelschwer verletzt.

Die Fahrerin sowie ihr Mitfahrer wurden mittelschwer verletzt.

Bild: Kapo TG

Am Freitagnachmittag gegen 16.20 Uhr war ein Autofahrer auf der Nebenstrasse von Sommeri in Richtung Kümmertshausen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte der 69-Jährige beim Weiler Pulvershaus die Kantonsstrasse überqueren. Dabei übersah er ein Auto, das in Richtung Kreuzlingen fuhr.

Das Auto des 69-Jährigen drehte es bei der Kollision um beinahe 180 Grad.

Das Auto des 69-Jährigen drehte es bei der Kollision um beinahe 180 Grad.

Bild: Kapo TG

Bei der frontal seitlichen Kollision wurden die 31-jährige Fahrerin sowie ihr 44-jähriger Mitfahrer mittelschwer verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine unmittelbare medizinische Versorgung. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Weil Öl ins Wiesland gelangte, wurde ein Mitarbeiter des Amts für Umwelt beigezogen. (kapo/aye)

Veloclub Bürglen-Märwil organisiert Grossanlass

Ende Oktober 2020 organisierte der Veloclub Bürglen-Märwil die Rad Schweizermeisterschaft.

Ende Oktober 2020 organisierte der Veloclub Bürglen-Märwil die Rad Schweizermeisterschaft.

Bild: Reto Martin

Der Veloclub Bürglen-Märwil hat vor zwei Jahren erfolgreich die Rad Schweizermeisterschaften organisiert und durchgeführt. Nun kommt der nächste Grossanlass bei den Gümmelern in den Thurgau: Im Jahr 2023 wird die Drei-Länder-Meisterschaft U23 Damen und U23 Herren in der Region Märwil abgehalten. Bei dem Wettbewerb tragen die Schweiz, Deutschland und Luxemburg gemeinsam ihre U23-Meisterschaften auf der Strasse aus, so dass grössere und hochwertigere Starterfelder entstehen. Als Premiere fahren im Jahr 2023 zum ersten Mal überhaupt die Frauen ihre jeweilige Landesmeisterin der U23 in Märwil aus. Das Rennen wird auf dem bereits bekannten 10 Kilometer langen Rundkurs Märwil-Mettlen-Rothenhausen-Oberbussnang stattfinden. (red)

Auszubildende verletzt sich schwer

Der Dumper kippte zur Seite und klemmte die 16-Jährige ein. Sie musste schwer verletzt ins Spital gebracht werden.

Der Dumper kippte zur Seite und klemmte die 16-Jährige ein. Sie musste schwer verletzt ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo Thurgau

Bei einem Selbstunfall mit einer Baumaschine in Egnach wurde am Freitagmittag in Egnach eine Jugendliche schwer verletzt. Gegen 11.30 Uhr war eine 16-jährige Auszubildende mit dem Dumper auf der Kehlhofstrasse unterwegs und bog rechts in die Seewiesenstrasse in Richtung Bahnüberführung ein. Aus noch ungeklärten Gründen kam sie kurz darauf rechts von der Strasse ab. Die Baumaschine rutschte das steil abfallende Gelände hinunter und kippte auf einem Privatgrundstück zur Seite.

Die Jugendliche wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Egnach befreit werden. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde sie schwer verletzt ins Spital geflogen. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau. (kapo)

Ladendieb kann nicht entkommen

Die Polizei konnte den Ladendieb verhaften.

Die Polizei konnte den Ladendieb verhaften.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Ein 35 Jahre alter Mann stahl in einem Modehaus auf dem Obermarkt mehrere Kleidungsstücke, in dem er diese in einem durch die Verkäuferin unbeobachteten Moment unter seine zunächst lediglich über dem Arm getragenen Jacke anzog.

Nachdem ihn die Frau darauf ansprach und aufforderte die nicht bezahlte Kleidung wieder auszuziehen, flüchtete der 35-Jährige aus dem Geschäft. Mehrere Passanten nahmen die Verfolgung des Mannes auf und konnten ihn in der Wessenbergstrasse bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei der anschliessenden Durchsuchung des vorläufig festgenommenen Diebes, der falsche Personalien angab und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, stellten die Beamten gestohlene Bekleidung im Wert von knapp 2300 Euro fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde der 35-Jährige einem Haftrichter vorgeführt, der gegen ihn einen Haftbefehl erliess. Anschliessend brachten die Polizisten den 35-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt. (red)

Talentierte Sprinterin und passionierter Fussballer erhalten eine Ehrung

Nica Juchli und Paul Nay sind die ersten beiden Gewinner. Eine neunköpfige Fachjury wählte die Leichtathletin zur Nachwuchssportlerin des Jahres. Der passionierte Fussballtrainer erhält die Auszeichnung Sportförderer des Jahres. Sie werden im Rahmen der Sportlernacht der Region Kreuzlingen ihre Ehrungen erhalten. Da im Vorjahr keine Sportlernacht durchgeführt werden konnte, gilt die Auszeichnung für die Jahre 2020 und 2021.

Leichtathletin Nica Juchli von der LAR Tägerwilen-Kreuzlingen.

Leichtathletin Nica Juchli von der LAR Tägerwilen-Kreuzlingen.

Bild: PD

Nica Juchli heisst die würdige Gewinnerin in der Kategorie Nachwuchssportlerin des Jahres. Die Leichtathletin von der LAR Tägerwilen-Kreuzlingen pulverisierte 2020 den Mehrkampf-Thurgauer-Rekord. 2020 und 2021 sprintete Nica an den Schweizer Finals des UBS Kids Cup und des Swiss Athletics Sprint jeweils aufs Siegerpodest. Nica folgt in der Kategorie «Nachwuchssportlerin des Jahres» Leena Pfister, die 2019 ebenfalls für die LAR Tägerwilen-Kreuzlingen reüssierte.

Fussballtrainer Paul Nay ist Sportförderer des Jahres.

Fussballtrainer Paul Nay ist Sportförderer des Jahres. 

Bild: PD

Paul Nay ist in der Region Kreuzlingen ein bekanntes Gesicht. Ob als Sekundarlehrer, Lehrer am Talent-Campus Bodensee, Fussballtrainer beim FC Kreuzlingen und der Fussballschule Bürglen, er hat sich immer wieder für sportbegeisterte Kinder und Jugendliche eingesetzt. Er ermöglichte Schülern die Teilnahme an der Schul-Fussballmeisterschaft, war vor vielen Jahren zu einem schwierigen Zeitpunkt beim FC Kreuzlingen zur Stelle, trainierte talentierte Jugendliche beim Stützpunkttraining vom Thurgauer Fussballverband und vieles mehr. (red)

Schwarzarbeit im Kino Roxy

Podiumsdiskussion über den Film Schwarzarbeit mit Anke Gähme, Lukas Auer und Ruedi Bartel.

Podiumsdiskussion über den Film Schwarzarbeit mit Anke Gähme, Lukas Auer und Ruedi Bartel. 

Bild: Noëlle Graf

Am Donnerstagabend zeigte der Thurgauer Gewerkschaftsbund den Dokumentarfilm «Schwarzarbeit» im Kino Roxy in Romanshorn. Der Film begleitet Berner Arbeitsmarktinspektoren bei unangemeldeten Kontrollen in Betrieben. Aufgedeckt wird Lohndumping und Schwarzarbeit. Eine harte Realität, auch in der Schweiz. Lukas Auer, Präsident des Thurgauer Gewerkschaftsbundes wollte den Film zeigen, da er möchte, dass man über das Thema spricht. Anschliessend zum Film fand eine Podiumsdiskussion mit Unia-Regioleiterin Anke Gähme und Gastro-Thurgau-Präsident und SVP Kantonsrat Ruedi Bartel statt. (nog)

Sarina Hitz gewinnt Bronze

An der Europameisterschaft in Wroclaw (POL) schafft Sarina Hitz als einzige Schweizerin den Sprung in den Final Dreistellung Gewehr 50m. Die Thurgauerin musste sich in der Qualifikation nur der Norwegerin Jenny Stene geschlagen geben, die mit 596 Punkten einen neuen Europarekord erzielte.

Das Schweizer Medaillen-Trio von Wroclaw. Ganz Links Sarina Hitz, in der Mitte Europameister Jan Lochbihler und Christoph Dürr.

Das Schweizer Medaillen-Trio von Wroclaw. Ganz Links Sarina Hitz, in der Mitte Europameister Jan Lochbihler und Christoph Dürr.

Bild: PD

Sarina Hitz (Mauren TG) holte bereits am Donnerstagabend bei den Frauen Bronze. Sie totalisierte 625.6 Punkte und verwies die Deutsche Hannah Steffen mit zwei Zehnteln Vorsprung auf Rang vier. Gold und Silber gingen an zwei Norwegerinnen: Jenny Stene (630.2, neuer Europarekord) und Jeanette Duestad (627.2).
Chiara Leone wurde Zwölfte (624.8), Muriel Züger klassierte sich auf Rang 30 (619.1). (red)

Neues Schiff, neuer Auftritt und neue Reisen bei Thurgau Travel 

Bei Thurgau Travel, dem Schweizer Pionier für weltweite Flussreisen, tut sich aktuell einiges. Mit dem Neubau MS Thurgau Gold stösst eine neue Flussschiff-Generation zur Flotte. Zudem wurden für 2023 neue Flussreisen aufgelegt und der Markenauftritt modernisiert.

Bildmontage MS Thurgau Gold.

Bildmontage MS Thurgau Gold.

Bild: PD

Die MS Thurgau Gold gehört bei Thurgau Travel zu den wichtigsten Neuigkeiten des Jahres. «Das derzeit nachhaltigste Schiff revolutioniert die Flussreisen-Branche», sagt Daniel Pauli-Kaufmann, Geschäftsführer von Thurgau Travel. Motoren der neuesten Generation tragen zu einer 10- bis 20-prozentigen Kraftstoffeinsparung bei. Modernste Geräte an Bord verringern den Stromverbrauch bedeutend, in die Reling integrierte Solarzellen sammeln Sonnenenergie, welche in den Energiekreislauf des Schiffs eingespeist wird. Hochisoliertes Glas verringert den Wärmeverlust im Winter und die Hitzedurchlässigkeit im Sommer. (red)

Ueli Fisch überzeugt

Ueli Fisch ist offen für Ideen und ist bereit in Weinfelden etwas zu bewegen.

Ueli Fisch ist offen für Ideen und ist bereit in Weinfelden etwas zu bewegen. 

Bild: Belinda Schmid

SP, GP und GLP luden am 13. September ins eis-zu-eis zum Stadtpräsidentenhearing ein. Die drei Kandidaten erhielten die Gelegenheit sich vorzustellen. Die Themen waren breit gefächert, von Zusammenarbeit in der Verwaltung und Partizipation der Bevölkerung über Integration und Sicherheit bis zu persönlichen Schwerpunkten. Am interessantesten waren die Ausführungen zur Frage, welche Visionen die Kandidaten umsetzen würden, wenn sie passende Mittel zur Verfügung hätten. Ueli Fisch stellte seine Visionen anhand konkreter Bespiele mit viel Engagement vor. Ihm war anzumerken, dass er für neue Ideen offen und bereit ist, in Weinfelden etwas zu bewegen. Dies gilt im Besonderen für das städtische Areal an der Bankstrasse, für welches Ueli Fisch mit Ideen aus der Bevölkerung einen zukunftsweisenden Bau erstellen möchte. Die GRÜNEN Weinfelden empfehlen deshalb einstimmig Ueli Fisch zur Wahl ins Stadtpräsidium. (red)

Kanton hat Pandemie gut bewältigt

Im April hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau den Auftrag für einen Evaluationsbericht über die Bewältigung der Covid-19-Pandemie erteilt. Dieser externe Bericht liegt nun vor. Der Regierungsrat hat ihn zur Kenntnis genommen, zieht erste Erkenntnisse daraus und hat ihn an den Grossen Rat überwiesen. Auch die Auswertung der Umfrage an den Thurgauer Schulen liegt vor. Die Datenerhebung des externen Experten erfolgte in zwei Phasen. Zuerst nahmen 54 Personen aus verschiedenen Anspruchsgruppen an einer quantitativen Online-Umfrage teil. Anschliessend wurden mittels qualitativen Einzelinterviews, deren Fragen auf den Ergebnissen der Onlinebefragung aufbauten, 30 Personen zu ihrer Tätigkeit während der Covid-Pandemiebewältigung und ihrer Sichtweise auf die Krisenbewältigung des Kantons Thurgau befragt.

Der Kanton Thurgau hat aus Sicht des Regierungsrates die Coronapandemie gut überstanden.

Der Kanton Thurgau hat aus Sicht des Regierungsrates die Coronapandemie gut überstanden. 

Bild: Valentin Hehli / MAN

Nun liegt der externe Evaluationsbericht vor. Der Autor kommt zum Schluss, dass bei der Covid-Pandemiebewältigung im Kanton Thurgau vieles gut funktioniert hat: Entscheide wurden pragmatisch gefällt, es herrschte ein regelmässiger Austausch und ein guter Teamspirit und sowohl der Sitzungsrhythmus als auch die Stabsarbeit waren angemessen. Auch die Koordination unter den Kantonen sowie die Organisation der Impfzentren erhalten im Bericht gute Noten. Der Regierungsrat hat den Bericht zur Kenntnis genommen und erste Erkenntnisse daraus gezogen. Er ist darüber erfreut, dass es dem Kanton Thurgau gelungen ist, die Covid-19-Pandemie gut zu bewältigen, und dass das Krisenmanagement nach einer Anlaufphase gut funktioniert hat. (red)

Thurgauer des Tages: Als sich der Schleudersitz des Piloten Patrik Stäheli selbstständig machte

Was für die St.Galler Gemeinde Schänis erst ein Schock war und dann Teil der Dorfgeschichte wurde, war für den Thurgauer Piloten Patrik Stäheli vor allem eines: Glück im Unglück. Als der damals 32-Jährige am 4. Juli 1996 nach einem Übungsflug auf dem Rückweg zum Militärflugplatz Dübendorf ist, löst aus dem Nichts sein Schleudersitz aus. In der «Linth-Zeitung» erinnert sich Stäheli:

«Ich schaute nach oben und sah, wie der Fallschirm aufgeht. Es war surreal.»
Patrik Stäheli (58) blickt auf einen Unfall aus dem Jahre 1996 zurück.

Patrik Stäheli (58) blickt auf einen Unfall aus dem Jahre 1996 zurück.

Bild: Pascal Büsser/ Linth-Zeitung

Er landet leicht verletzt nördlich von Weesen, sein Jet fliegt unbemannt drei Kilometer weiter und bohrt sich direkt neben dem Spielplatz Forren in Schänis in den Boden. Stunden nach dem Unfall ist klar: Wie durch ein Wunder hat sich – ausser dem Piloten – niemand verletzt.

Die endgültige Erleichterung folgt für Stäheli aber erst Monate später, als der Schlussbericht einen Pilotenfehler ausschliesst. Heute sagt der 58-Jährige: «Ich bin einfach dankbar, dass es so rausgekommen und nichts Gravierenderes passiert ist.» (ste)

Massnahmen auch gegen Widerstand durchsetzen

Die Energiekrise beschäftigt auch Weinfelden. Der Stadtrat setzt eine Taskforce ein.

Die Energiekrise beschäftigt auch Weinfelden. Der Stadtrat setzt eine Taskforce ein.

Bild: Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Wie Stadtrat Martin Brenner am Donnerstagabend in der Parlamentssitzung der Weinfelder Legislative erklärt, hat der Stadtrat entschlossen, eine Taskforce wegen der Energiekrise einzusetzen. Die Herausforderung werde sein, die nötigen Massnahmen zu erkennen und sie dann auch gegen allfälligen Widerstand durchzusetzen, sagt Brenner.

Dies ist seine Antwort auf drei mündliche Anfragen, die aus dem Parlament bei der Exekutive eingegangen sind. Die ausführliche Beantwortung der Anfragen will der Stadtrat den Parlamentarierinnen und Parlamentariern schriftlich zukommen lassen. Wann dies der Fall sein wird, ist offen. (sba)

Bild des Tages: Hornissen bevölkern ein Vogelhaus in Egnach

Unmittelbar am Wanderweg: ein Hornissennest in Egnach.

Unmittelbar am Wanderweg: ein Hornissennest in Egnach.

Bild: Robert Muralt

Robert Muralt hat ein eindrückliches Hornissennest in Egnach fotografiert und schreibt: «Das umfunktionierte Vogelhaus war wohl rasch zu klein.» (red)

Spital-Thurgau-CEO Marc Kohler geht in den Ruhestand

Nach 18 Jahren übergibt Dr. Marc Kohler (links) die Führung an Rolf Zehnder.

Nach 18 Jahren übergibt Dr. Marc Kohler (links) die Führung an Rolf Zehnder.

Bild: PD

Marc Kohler verabschiedet sich als CEO der Spital Thurgau AG in die Pension. Am Freitag übergibt er seine Funktion an den Nachfolger Rolf Zehnder.

Es sei Kohlers Verdienst, «dass er die unternehmerischen Freiheiten nutzte und die Spital Thurgau AG in den letzten 18 Jahren zu einem schweizweit beispielhaften Erfolg führte, hin zu einem modernen, stabilen und rentablen Gesundheitskonzern», schreibt Thurmed-Verwaltungsratspräsident Carlo Parolari in einer Medienmitteilung.

«Die thurmed-Gruppe und der gesamte Kanton sind Marc Kohler zu grossem Dank verpflichtet.» Dies sowohl für das quantitative Wachstum als auch für die qualitative Entwicklung im Thurgauer Gesundheitswesen.

Gemäss Mitteilung betonte Kohler in seiner Abschiedsrede: «Die Wirtschaftlichkeit der thurmed AG ist und war für mich nie Selbstzweck, sondern immer und ausschliesslich Mittel zum Zweck. Nur eine wirtschaftlich gesunde thurmed AG ist Basis und Garantin für eine nachhaltige und hochstehende, bezahlbare Gesundheitsversorgung im Thurgau. » (red)

Massnahme gegen Hochwasser bei der Rüegerholzhalle in Frauenfeld

Der Veloweg beim Reutenenbach soll künftig vor Hochwasser verschont bleiben.

Der Veloweg beim Reutenenbach soll künftig vor Hochwasser verschont bleiben.

Bild: PD

Während der Starkregenereignisse im Juni 2021 kam es im Bereich des Velowegs am Reutenenbach auf Höhe der Frauenfelder Festhalle Rüegerholz zu Überschwemmungen. Als Reaktion darauf wurde nun eine Geländemodellierung vorgenommen, um das Oberflächenwasser direkt in den Reutenenbach zu führen.

Diese Hochwasserschutzmassnahme wurde in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Umwelt realisiert und vom Kanton mitfinanziert. (red)

FA-18 im Tiefflug über Weinfelden

Eine FA-18 Hornet wird am 3. Oktober über Weinfelden donnern.

Eine FA-18 Hornet wird am 3. Oktober über Weinfelden donnern.

Bild: Oliver Menge

Punkt 11.30 Uhr wird am Wega-Montag eine FA-18 im Tiefflug über Weinfelden fliegen. Der Grund: Die Schweizer Armee ist mit einer grossen Sonderschau an der Messe. Der Anlass für den Überflug ist die Grossratssitzung, die immer am Wega-Montag stattfindet.

«Es ist uns aber wichtig zu sagen, dass es kein Flug ist, den die Armee extra unternimmt. Der Überflug ist Teil eines Trainingsfluges», sagt Chefadjutant und Projektleiter der Sonderschau Marcel Brüngger.

Die Sonderschau ist auf dem gesamten Schulareal des Thomas-Bornhauser Schulzentrums zu finden. Nebst Helikopter, Hundestaffel und verschiedenen interaktiven Stationen sind auch Rundfahrten mit einem Radschützenpanzer möglich. (sba)

90'000 Franken für Forschung zu Hinrichtungen im Thurgau

Romy Günthart, Historikerin und Germanistin.

Romy Günthart, Historikerin und Germanistin.

Bild: PD

An seiner Sitzung vom Mittwoch hat der Thurgauer Regierungsrat Romy Günthart für die Publikation «Hinrichtungen und Todesurteile im Kanton Thurgau 1803–1874» einen Forschungsbeitrag von 90’000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt.

Die Historikerin und Germanistin plant eine Publikation zum genannten Thema. Auf Grundlage von Dokumenten aus dem Staatsarchiv Thurgau untersucht sie die Praxis der Hinrichtungen im Thurgau im 19. Jahrhundert. Sie wird dabei zehn Einzelfälle exemplarisch aufarbeiten.

Der Thurgauer Fotograf Roland Iselin trägt historische Abbildungen und aktuelle Fotografien der Orte und Räume, die im Zusammenhang mit Hinrichtungen im Thurgau bedeutsam sind, bei. Eine Veröffentlichung der Forschungsarbeit ist im Jahr 2024 als Band 162 der Reihe «Thurgauer Beiträge zur Geschichte», herausgegeben vom Historischen Verein Thurgau, geplant. (red)

Unfallverursacher von Steckborn stellt sich und wird angezeigt

Die Kantonspolizei Thurgau war mit einem Zeugenaufruf erfolgreich – der Unfallverursacher meldete sich selbst.

Die Kantonspolizei Thurgau war mit einem Zeugenaufruf erfolgreich – der Unfallverursacher meldete sich selbst.

Symbolbild: Raphael Rohner

Der Autofahrer, der am Freitagabend in Steckborn einen Verkehrsunfall verursacht hatte, hat sich bei der Kantonspolizei Thurgau gemeldet. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Nach dem Zeugenaufruf der Kantonspolizei Thurgau meldete sich am Mittwoch der Autofahrer, der am Freitagabend in Steckborn eine Streifkollision verursacht hatte. Nach dem Unfall fuhr er weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Der 59-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Frauenfeld zur Anzeige gebracht. (red)

Sechsstellige Beträge für Schifffahrt auf Bodensee, Untersee und Rhein

Die MS St. Gallen gehört zur Flotte der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt SBS.

Die MS St. Gallen gehört zur Flotte der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt SBS.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE (06.06.2020)

An der Sitzung vom Mittwoch hat der Thurgauer Regierungsrat der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG (URh) einen Beitrag von 194’143 Franken und der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt AG (SBS) einen Beitrag von 116’976 Franken gewährt.

Es handelt sich Unterstützungsmassnahmen im Rahmen der Auswirkung der Corona-Pandemie. Bei beiden Beträgen handelt es sich um A-fonds-perdu-Beiträge. (red)

Mehr Selbstbestimmung über persönliche Daten

Fritz Tanner, Thurgauer Datenschützer.

Fritz Tanner, Thurgauer Datenschützer.

Bild: Christof Lampart

Mit dem totalrevidierten Bundesgesetz über den Datenschutz wird gemäss dem Thurgauer Datenschützer Fritz Tanner die Transparenz von Datenbearbeitungen verbessert und die Selbstbestimmung der betroffenen Personen über ihre Daten gestärkt.

Firmen, die Daten von Kunden bearbeiten, müssten sich bewusst sein, dass er dies nur nach dem «Grundsatz der Verhältnismässigkeit» tun dürfen. Denn beim Datenschutz sind es nicht die Daten, die geschützt werden, sondern die Persönlichkeit.

«So wird verhindert, dass eine Person blöd hingestellt wird, weil man sie mit irgendwelchen Daten verknüpft», erklärte Fritz Tanner an einem Referat bei der Frauenfelder Giger Treuhand AG. (red)

In Bronschhofen gerät eine Garage in Brand

Den Brand ausgelöst haben dürfte ein Akku.

Den Brand ausgelöst haben dürfte ein Akku.

Bild: Kapo SG

Am Donnerstag, kurz vor 01:40 Uhr, ging bei der St.Galler Notrufzentrale eine Meldung über einen Brand in der Garage eines Einfamilienhauses ein. Beim Eintreffen der zuständigen Feuerwehr war der Brand bereits durch die Anwohnenden gelöscht worden.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Der Brand eines Akkus steht als Brandursache im Vordergrund. Das Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der genauen Brandursachenermittlung beauftragt. (red)

Fünf Männer singen über Verführung

David Lang und sein Ensemble bei einem Auftritt im Frauenfelder Rathaus.

David Lang und sein Ensemble bei einem Auftritt im Frauenfelder Rathaus.

Bild: Donato Caspari (30.10.2021)

Wenn Eva rehabilitiert wird und James Bond sich am Wodka-Martini vorbeischüttelt: Der Mammermer Musiker und Komponist David Lang geht mit seinem Männergesang-Quintett und dem neuen Programm «Verführung» auf Tour. Auftakt der Konzertreihe ist diesen Freitag im Rathaus Frauenfeld. Weitere Auftritte sind in Amriswil und Weinfelden. (red)

Nationaler Secondhand Day mit Thurgauer Beteiligung

Weitergeben statt wegwerfen: Secondhand-Läden sind wahre Kleider-Fundgruben.

Weitergeben statt wegwerfen: Secondhand-Läden sind wahre Kleider-Fundgruben.

Bild: PD

Am 24. September findet landesweit der dritte Secondhand Day statt, initiiert von Ricardo, Circular Economy Switzerland und myclimate. Mit von der Partie sind auch 13 Geschäfte aus dem Thurgau. Die Secondhand Kleiderbar in Romanshorn, das Allerleilädeli in Oberhofen oder die Spielzeugbörse in Frauenfeld zeigen mit ihren gebrauchten Produkten auf, was es heisst, nachhaltig zu konsumieren, wiederzuverwerten statt wegzuwerfen und so CO2 einzusparen.

Alle Circular Heroes-Geschäfte, die am Secondhand Day teilnehmen, sind auf der Website des Veranstalters aufgelistet.

Kanton Thurgau hebt Wasserentnahmeverbot auf

Der Kanton hat entschieden: Ab Freitag, 16. September, ist das Wasserentnahmeverbot aus Oberflächengewässern aufgehoben. «Der Entscheid ist aufgrund der veränderten Grosswetterlage möglich», heisst es in der Mitteilung des Departements für Bau und Umwelt. 

Das Verbot galt seit dem 22. Juli. Seit Mitte August habe sich die Grosswetterlage nun aber geändert. Es regnete wieder vermehrt im Einzugsgebiet der Thurgauer Oberflächengewässer, heisst es weiter.

«Mit dem Niederschlag konnten sich die Abflussverhältnisse in den kleinen Fliessgewässern wieder in Richtung Normalzustand bewegen.»

Da es für das Auffüllen der Grundwasservorkommen langandauernde und ausgiebige Niederschläge brauche, werden die Quellerträge zwar weiterhin tief bleiben und sich laut Kanton nur langsam verbessern. Allerdings sei jahreszeitbedingt aktuell der Bewässerungsbedarf für Kulturen nur noch von untergeordneter Bedeutung. (red)

Das galt beim Wasserentnahmeverbot

Seit dem Verbot war eine Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und natürlichen Weihern sowie aus künstlichen und bewirtschafteten Weihern wie Mühleweihern, Fischaufzuchtteichen und der Wasserkraftnutzung dienenden Kanälen untersagt. Von dem Verbot ausgenommen waren Entnahmen aus dem Bodensee (Obersee, Untersee, Seerhein), Hüttwilersee und Rhein. Entnahmen aus Grundwasser und Quellen und Wasserentnahmen für die Wasserkraftnutzung, für die Wärmenutzung und zur Speisung von Weihern waren ebenfalls weiterhin erlaubt.

Motorrad und Lieferwagen in Scherzingen kollidiert

Am Mittwoch ist in Scherzingen ein Motorrad mit einem Lieferwagen kollidiert. Der Unfall trug sich gegen 16 Uhr zu.

Ein 43-jähriger Lieferwagenfahrer war auf der Seestrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs und wollte nach links in die Nebenstrasse Bahnhalde abbiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein nachfolgender 17-jähriger Motorradfahrer in diesem Moment den Lieferwagen überholen. Bei diesem Manöver stiessen die beiden Fahrzeuge zusammen. 

Der 17-jährige Fahrer wurde dabei leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. (kapo)

Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt.

Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ostschweizer des Tages: Apfelbäume für den Nachwuchs

Markus Müller pflegt seinen Apfelbaum.

Markus Müller pflegt seinen Apfelbaum.

Bild: PD

500 Hochstammbäume, eine Leidenschaft – Markus Müller aus Muolen produziert auf seinem Hof Mostobst für die Mosterei Möhl. Dabei überlässt er nichts dem Zufall: Von März bis November ist er damit beschäftigt, jedes einzelne seiner Gewächse einmal zu schneiden. Im Migros-Magazin sagt der 44-Jährige: «Nur so stimmt der Aufbau des Baums, und er kann einen optimalen Ertrag bringen.» Dabei denkt der dreifache Familienvater auch an die Zukunft seiner Kinder:

«Solche Bäume sind eigentlich Generationenprojekte.»

Blieben sie gesund, habe auch die nächste Generation Freude daran und führe die Tradition weiter. Tradition heisst für Müller auch, mit altbewährten Sorten zu arbeiten. Der Präsident des St.Galler Obstverbands setzt unter anderem auf Boskoop, Schneider und Bohnapfel und sagt: «Es ist mir ein Anliegen, spezielle Sorten zu erhalten, auch wenn sie nicht perfekt sind. Sonst verschwinden sie.» (ste)

Ein Amriswiler Unternehmen macht sich auf in die «Höhle der Löwen»

Die Jury: Jürg Schwarzenbach (Marcaro AG), Lukas Speiser (Amorana), Anja Graf (Business-Apartment-Pionierin), Tobias Reichmuth (Nachhaltigkeitsunternehmer), Bettina Hein (Tech-Unternehmerin), Patrick Mollet (Great Place to work) und Roland Brack (Gründer brack.ch).

Die Jury: Jürg Schwarzenbach (Marcaro AG), Lukas Speiser (Amorana), Anja Graf (Business-Apartment-Pionierin), Tobias Reichmuth (Nachhaltigkeitsunternehmer), Bettina Hein (Tech-Unternehmerin), Patrick Mollet (Great Place to work) und Roland Brack (Gründer brack.ch).

Bild: PD

Am Dienstag, 4. Oktober, startet die vierte Staffel von «Die Höhle der Löwen Schweiz». 44 Start-ups möchten in sieben Folgen bekannte Investment-Profis von ihrer Geschäftsidee überzeugen und hoffen auf einen Deal. Mit dabei auch die livom möbel GmbH aus Amriswil, gegründet von Tamara Haag (30), Marco Krummenacher (30) und Sandro Haag (27). Die drei möchten einzigartige, hochwertige und vor allem nachhaltige Möbel anbieten. Im Beschrieb ihres Start-ups heisst es: «Wir wollen der heutigen Wegwerfgesellschaft entgegenwirken.» Die Sendung wird jeweils um 20.15 Uhr auf 3+ ausgestrahlt. (jab/red)

Zweitgrösste Anbaufläche: Der Thurgau, der Birnen-Kanton

Eine Birne an einem Baum in Egnach.

Eine Birne an einem Baum in Egnach.

Bild: Susann Basler

Äpfel waren gestern: Der Kanton Thurgau gehört mit rund 239 Hektaren Anbauflächen zu den grössten Birnenproduzenten der Schweiz. Noch mehr Anbaufläche weist nur das Wallis auf, wie dem Magazin «Schweizer Bauer» zu entnehmen ist. Weltweit gibt es über 2500 Birnensorten. Zu den meistangebauten Sorten in der Schweiz gehört die Kaiser Alexander, die vor allem im Thurgau zu Hause ist. Durch ihr süsses und würziges Aroma ist sie für Desserts und zum Einmachen geeignet.

Doch fast die Hälfte der Schweizer Birnen werden nicht als frische Früchte gegessen, sondern zu Saft, Destillaten oder Trockenfrüchten verarbeitet. Mitte August schätzte der Schweizer Obstverband (SOV) die Birnenernte auf rund 18 900 Tonnen. Bis Anfang September wurden insgesamt rund 9560 Tonnen Birnen importiert, hauptsächlich aus Belgien, Afrika und aus den Niederlanden. (jab/red)

Leserbild des Tages: ein seltenes Paar

TZ-Leserin Andrea Taverna hat in Arbon am Bodensee ein besonderes Paar entdeckt. Der Kormoran scheint dem Graureiher ins Ohr zu flüstern.

Pärchen vergnügt sich am Ufer der Klosterinsel Werd: Ein Beobachter erzählt

Weniger Wasser als gewöhnlich fliesst um die Insel Werd.

Weniger Wasser als gewöhnlich fliesst um die Insel Werd.

Bild: Tobias Garcia (11.08.2022)

Das will der Eschenzer Charles Balsiger von seinem Balkon mit Blick auf die Klosterinsel Werd nicht sehen: Kinder, die Schwäne mit Steinen bewerfen, Menschen, die ohne Rücksicht durch das geschützte Grenzgebiet spazieren und zuletzt, wie er gegenüber dem Blick berichtete, ein exhibitionistisches Pärchen, das sich ungeniert am Ufer vergnügte. Dazu sagt der 77-Jährige:

«Eine absolute Sauerei»
Charles Balsiger

Charles Balsiger

Bild: screenshot blick.ch

Trotzdem holte der passionierte Jäger Balsiger sein Zielfernrohr, um nicht nur einen genaueren Blick zu erhaschen, sondern das nackte Pärchen auch zu fotografieren. «Der Mann hätte locker der Vater dieses Girls sein können», sagt der Rentner und kritisiert: 

«Das ist ein Naturschutzgebiet. Ich darf dort nicht einmal Steine sammeln.»

Schwieriger Neuanfang besonders für Frauen: Integrationskonferenz in Bischofszell

Andrea Keller, Geschäftsleiterin des Kompetenzzentrums Integration Bezirk Weinfelden, und Christina Forster, Mitglied im Vorstand des Vereins Integrationsförderung Bezirk Weinfelden und im geschäftsführenden Ausschuss, auf der Treppe des Bischofszeller Rathauses.

Andrea Keller, Geschäftsleiterin des Kompetenzzentrums Integration Bezirk Weinfelden, und Christina Forster, Mitglied im Vorstand des Vereins Integrationsförderung Bezirk Weinfelden und im geschäftsführenden Ausschuss, auf der Treppe des Bischofszeller Rathauses.

Bild: Georg Stelzner

Die Heimat zu verlassen, um ein fremdes Land aufzusuchen und dort Wurzeln zu schlagen, ist für niemanden leicht. Wie die Erfahrung zeigt, ist es für Frauen besonders schwer, diese Herausforderung zu meistern. Finanzielle und sexuelle Ausbeutung, Geringschätzung und Benachteiligung nehmen bei ihnen noch gravierendere Formen an als bei Männern.

Diesem Zustand möchte das Kompetenzzentrum Integration Bezirk Weinfelden, kurz KOI, mit seinen Aktivitäten entgegenwirken. Zwölf der 18 Gemeinden des Bezirks Weinfelden sind dem von Sonja Wiesmann, der Gemeindepräsidentin von Wigoltingen, präsidierten KOI derzeit angeschlossen. Ein Instrument, um das Ziel einer nachhaltigen Integration zu erreichen, ist die regelmässig durchgeführte Integrationskonferenz, welche dieses Jahr am Mittwoch, 21. September, ab 17.30 Uhr in der Bischofszeller Bitzihalle stattfinden wird. (st)

Sirnacher Rapper im CokeStudio-Halbfinale

Rapper Kilian Mazrahi aus Sirnach macht beim CokeStudio-Musikwettbewerb mit.

Rapper Kilian Mazrahi aus Sirnach macht beim CokeStudio-Musikwettbewerb mit.

Bild: PD

Kilian Mizrahi aus Sirnach ist seit seiner Kindheit von der Musik fasziniert. Heute schreibt und produziert der 25-Jährige seine Songs selbst. Sowie konnte er sich kürzlich für den Musikwettbewerb CokeStudio Soundcheck für das Halbfinale qualifizieren. Im Interview spricht der Rapper wie es für ihn war, seinen Song zum ersten Mal im Radio zu hören und welche Tipps er von Rapper Stress erhielt. (fra)

Fotograf aus Arbon sammelt mit seiner Arbeit viele Likes auf Facebook

DIe Boote in Arbon werden in goldenes Licht eingetaucht.

DIe Boote in Arbon werden in goldenes Licht eingetaucht.

Bild: Andrzej Fedoryszyn
Fotograf Aandrzej Fedoryszyn

Fotograf Aandrzej Fedoryszyn

Bild: PD

Andrzej Fedoryszyn fotografiert für sein Leben gern. Regelmässig postet er seine Fotos auf Facebook und erhält dafür 200 bis 300 Likes. Der Arboner berichtet, wie er zur Fotografie gekommen ist, was ihn antreibt und warum er seine Fotos nicht verkauft. (fem)

Eine Ode an die Nacht 

Am Freitag hat Lina Button eine neue Single veröffentlicht. «Let It All In» heisst der Song – und sei als eine Ode an die Nacht zu verstehen, wie Button auf ihrem Instagram-Kanal schreibt. Das Stück hat die Singer-Songwriterin selbst komponiert und es von Luca Burkhalter, Keyboarder und Produzent der national erfolgreichen Band Baba Shrimps, produzieren lassen. Button schreibt: «So viel Liebe und Dankbarkeit für alle, die Teil dieser Reise waren.» 

Lina Button hat am Freitag ihren neuen Song «Let It All In» veröffentlicht.

Lina Button hat am Freitag ihren neuen Song «Let It All In» veröffentlicht.

Bild: Urner Zeitung

Das neue Stück ist für Button, die mit bürgerlichem Namen Brigitt Zuberbühler heisst, die erste Veröffentlichung seit 2019 und dem Album «Who’ll Be Here». Logisch also, dass die 39-jährige Pfynerin dem grossen Tag entgegengefiebert hat: «Ich freue mich sehr, meine neue Single mit euch teilen zu können!», schreibt sie auf Instagram und verspricht, ihr Song sei «für alle, die die Nacht lieben». (ste)

Er soll das Angriffsspiel beleben: Dominik Binias zum Saisonstart zurück beim HC Thurgau

Der Tscheche ist zurück. Dominik Binias, der die gesamte Vorbereitung diesen Sommer mit seinem Stammclub Fribourg-Gottéron bestritten hat, wird wie letztes Jahr an den HC Thurgau ausgeliehen. Dies schreibt der HC Thurgau in einer Mitteilung. Der Einsatz eines Gottéron-Spielers beim HCT während der Saison 2022-23 sei demnach Gegenstand der Vereinbarung zwischen den beiden Vereinen. Wie lange Binias dem HCT diese Saison zur Verfügung stehen wird, entscheide sich je nach Personalsituation bei Fribourg-Gottéron.

Stürmer Dominik Binias, hier vor dem Langenthal-Torhüter Pascal Caminada, ist zurück im Dress der Thurgauer.

Stürmer Dominik Binias, hier vor dem Langenthal-Torhüter Pascal Caminada, ist zurück im Dress der Thurgauer.

Bild: Leroy Ryser

Der HCT freue sich, den torgefährlichen jungen Stürmer wieder in seinen Reihen zu wissen, heisst es in der Mitteilung. Der Verein sei überzeugt, dass Dominik Binias das Angriffsspiel der Leuen noch zusätzlich beleben werde. Binias stösst per sofort zu den Thurgauern und wird schon dieses Wochenende für sie auflaufen. In der letzten Saison erzielte er in 53 Spielen 22 Skorerpunkte für den HC Thurgau.

Gut gepolstert in den Winter

Bild: Gisela Fahrion

Unterhalb dieses Vogelhauses wachsen gleich mehrere Pilze. Die Vögel freuen sich bestimmt über dieses weiche Polster. Insbesondere für den Winter eignet es sich hervorragend als Landebahn. (red)

Schweizerische Bodensee Schifffahrt ist zwischen Bangen und Zuversicht

Die Hauptsaison der Schweizerischen Bodensee- Schifffahrt AG (SBS) ist am Sonntag, 11. September 2022 zu Ende gegangen. Das Unternehmen zieht ein verhalten positives Zwischenfazit. Die Passagierzahlen stiegen wieder deutlich an. Der niedrige Pegelstand und der hohe Dieselpreis verhindern aber ein Resultat im Rahmen der Vorpandemie-Jahre. Die Geschäftsleitung reagiert mit einem angepassten Fahrplan 2023 auf die kommenden Herausforderungen. So musste zum Beispiel die Linie Rorschach – Rheineck ab 19. Juli 2022 wegen Niedrigwasser eingestellt werden und konnte seither nicht mehr gefahren werden. Auch in Langenargen wurde der Einstieg von der Landestelle zu steil, sodass ein anderes Schiff eingesetzt werden musste. 

Die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) reagiert mit einem angepassten Fahrplan 2023 auf die aktuellen Herausforderungen.

Die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) reagiert mit einem angepassten Fahrplan 2023 auf die aktuellen Herausforderungen. 

Bild: Reto Martin

Da die Dieselpreise so stark angestiegen sind, ist die Geschäftsleitung gezwungen, den Fahrplan 2023, um etwa 15 Prozent auszudünnen und im nächsten Jahr dieselschonender zu fahren. Die Insel Mainau wird deshalb neu dreimal täglich von Kreuzlingen und einmal ab Romanshorn angefahren. Weiter wird Bregenz neu einmal im Tag angefahren und während der Hauptsaison der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) wird Langenargen von Rorschach und Romanshorn täglich bedient.

Amriswil: Motorrad in Brand

Bei einem Brand eines Motorrades in Amriswil entstand am Dienstagmorgen Sachschaden. Es wurde niemand verletzt.

Am Motorrad ist ein Totalschaden entstanden.

Am Motorrad ist ein Totalschaden entstanden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Kurz vor 10.45 Uhr startete eine 44-Jährige an der Kirchstrasse das parkierte Motorrad. Gemäss ihren Angaben brach unmittelbar danach ein Brand im Bereich des Sitzes aus. Die Feuerwehr Amriswil war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden in der Höhe von mehreren hundert Franken. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau. Im Vordergrund steht ein technischer Defekt. (kapo)

Museumshalt bei den Fledermäusen

Der Museumshalt ist ein kurzweiliger Zwischenstopp im Naturmuseum Thurgau auf dem Weg in den Feierabend. Die nächste Ausgabe führt in die aktuelle Sonderausstellung zu den Fledermäusen.

Einblick in die Ausstellung.

Einblick in die Ausstellung.

Bild: Naturmuseum Thurgau

Fledermäuse beleben in grosser Vielfalt den Nachthimmel. Seit je umgibt sie eine geheimnisvolle Aura. Die aktuelle Sonderausstellung «Fledermäuse – geheimnisvoll, faszinierend, schützenswert» im Naturmuseum Thurgau stellt die Tiergruppe mit ihren besonderen Eigenarten ausführlich vor. Auf einem halbstündigen Ausstellungsrundgang bietet die Zoologin Catherine Schmidt ausgewählte Einblicke in die faszinierende Lebensweise der Fledermäuse. Der Museumshalt findet am Donnerstag 22. September im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld statt. Beginn ist um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldung über www.naturmuseum.tg.ch oder Telefon 058 345 74 00. (red)

Napoleons Pavillion steht wieder am Arenenberg

Tee und Champagner haben Louis Napoléon, der spätere Kaiser Frankreichs, und seine Mutter Hortense de Beauharnais um 1830 hier getrunken und die atemberaubende Sicht auf den Untersee genossen. Seit heute steht der Garten-Pavillon wieder an derselben Stelle am Arenenberg wie sein historisches Vorbild.

Ein mobiler Kran hievt den erst teilweise fertig restaurierten Pavillon an seinen historisch angestammten Ort.

Ein mobiler Kran hievt den erst teilweise fertig restaurierten Pavillon an seinen historisch angestammten Ort. 

Bild: Urs Brüschweiler

Vom Orginial ist zwar nur noch die Bodenplatte wieder aufgetaucht. Die Rekonstruktion aus den 1960er-Jahren wurde nun jedoch restauriert lädt bald wieder zum Lustwandeln und Verweilen ein. Die Wiederherstellung des Schlossparks Arenenberg, ein Projekt der Stiftung Napoleon III mit Unterstützung des Kantons Thurgau, soll im Mai 2023 abgeschlossen sein und das Juwel am Untersee zugänglich für die Öffentlichkeit. (ubr)

Video: Urs Brüschweiler

Schauli zittert sich zum ersten Titel-Hattrick

An den Thurgauer Golfmeisterschaften in Lipperswil und Erlen sorgte der 18-jährige Morgenstern für ein Spitzenresultat. Nach Benjamin Rusch und Stefan Weigle schaffte an den 23. Thurgauer Golfmeisterschaften nun erstmals auch eine Frau den Titel-Hattrick. Die 45-jährige Aranya Schauli aus Münchwilen musste für ihren dritten Sieg in Folge am Wochenende in Lipperswil und Erlen aber bis zuletzt hart kämpfen. Bei den Männern holte der 18-jährige Maximilian Morgenstern mit einem Spitzenresultat seinen zweiten Pokal nach 2020.

An den Thurgauer Golfmeisterschaften in Lipperswil und Erlen gewinnt der 18-jährige Maximilian Morgenstern und die 45-jährige Aranya Schauli einen Pokal.

An den Thurgauer Golfmeisterschaften in Lipperswil und Erlen gewinnt der 18-jährige Maximilian Morgenstern und die 45-jährige Aranya Schauli einen Pokal. 

Bild: Corinne Gschwind

Gemäss Handicapliste waren Schauli (4.3) und Morgenstern (+1.8) die Favoriten im Feld, das mit 128 Teilnehmenden so gross war wie noch nie. Schauli kam mit den Wetterkapriolen am Samstag in Lipperswil – Regen, Sonne und Starkregen wechselten sich ab – aber nur schlecht zurecht und benötigte 89 Schläge. Am Sonntag kassierte sie dann sogar noch zwei Strafschläge, weil sie von einem falschen Abschlag gespielt hatte – ein blöder Lapsus. Trotzdem blieb sie mit einem Total von 176 Schlägen letztlich noch einen Schlag vor ihren ersten Verfolgerinnen, der am Sonntag stark aufkommenden Christina Marquart (Egnach) und Julia Knellwolf, einer früheren Siegerin. (red)

Schloss Salenstein wird verkauft

Das Schloss Salenstein ist seit 1979 unbewohnt.

Das Schloss Salenstein ist seit 1979 unbewohnt.

Bild: Barbara Hettich

(red) Das prominent auf einer Felsnase thronende Schloss Salenstein in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Thurgau am Bodensee wird verkauft. Nachdem es in den letzten 40 Jahren praktisch ungenutzt leer stand, soll ein neuer Besitzer/eine neue Besitzerin gefunden werden, um dem Schloss eine Zukunft zu geben, wie im Mitteilungsblatt der Gemeinde Salenstein zu lesen ist.

Schloss Salenstein gehört zum Nachlass des vor ein paar Jahren verstorbenen Bruno Stefanini. Er hatte das Schloss 1979 gekauft, aber nur kurz für sich selbst genutzt. Der Nachlass von Stefanini umfasst unzählige Kunst und Kulturobjekte, eine grosse Anzahl Wohn- und Gewerbeliegenschaften sowie drei Schlösser in der Schweiz, welche von der Terresta AG bewirtschaftet werden. Schloss Grandson am Neuenburgersee wird momentan aufwändig renoviert. Für Schloss Brestenberg in Seengen am Hallwylersee wird bis Ende Jahr in einem partizipativen Prozess ein neues Nutzungskonzept gesucht. Ein viertes Objekt, Schloss Luxburg in Egnach am Bodensee, wurde kürzlich an eine lokale Trägerschaft verkauft. Schloss Salenstein ist das Kleinste dieser Schlösser und eignet sich von der Grösse und Lage her nicht für eine öffentliche Verwendung, wie zum Beispiel einem Museum, sondern dürfte weiterhin als Privatresidenz dienen. Die Terresta AG verkauft daher diese schöne Immobilie.

«Das Schloss hat eine absolut einzigartige und geradezu spektakuläre Lage mit 180-Grad Panorama-Sicht über den Bodensee sowie eine überschaubare Grösse, so dass es sich perfekt als Privatresidenz und/oder einen Firmensitz eignet.»

So lässt sich Hans Rupp, Geschäftsführer der Terresta AG zitieren. Mit dem Verkaufsmandat betraut wurde die Zürcher Firma FSP Fine Swiss Properties, welche über grosse Erfahrung mit historischer Bausubstanz verfügt und bereits mehrere Schlösser und namhafte Anwesen in der Schweiz erfolgreich verkauft hat.

«Wir möchten mit zeigen, was in unserem Klub so läuft»

Die Tänzerinnen und Tänzer in ihren Kostümen an einem Auftritt.

Die Tänzerinnen und Tänzer in ihren Kostümen an einem Auftritt.

Bild: PD

Am kommenden Wochenende zeigen rund 250 Tänzerinnen und Tänzer der Rock Academy in der Frauenfelder Rüegerholzhalle ihr Können. Seit etwa einem Jahr bereitet sich das Organisationskomittee rund um die Inhaber der Tanzschule Motion Factory, Dimitri Isenring und Annika Schöni, für den Anlass «Tanzfieber» vor. «Wir möchten wieder Bewegung in die Gesellschaft bringen», sagt Isenring zum Gedanken hinter der Veranstaltung. Nebst drei Tanzaufführungen gibt es an beiden Abenden je eine Party sowie Tanz-Workshops für Interessierte. (jab)

Wiedereröffnung nach sechs Wochen Bauzeit

Roger Mohn trägt die ersten Backwaren ins neue Lokal. Im Hintergrund laufen noch die letzten Installationen.

Roger Mohn trägt die ersten Backwaren ins neue Lokal. Im Hintergrund laufen noch die letzten Installationen.

Bild: Mario Testa

Am Donnerstag nach sechs Wochen Umbauzeit eröffnet die Bäckerei Mohn wieder ihr Café Grand Truffe am Marktplatz in Weinfelden. 20 Jahre nach der Übernahme des damaligen «Roter Öpfel» haben Roger und Lorena Mohn über eine Million Franken in die Neugestaltung des Lokals im Thurgauerhof-Komplex gesteckt und sind während der Bauarbeiten auch auf Überraschungen gestossen. «Wir haben eine Bodenheizung entdeckt, von der wir bislang gar nicht wussten, dass es sie gibt. Diese haben wir nun wieder in Betrieb genommen», sagt Roger Mohn. Im Gastronomiebereich setzt Mohn auf Burger und Bowls – und mehr Selbstbedienung. «Wir nennen unser Konzept ¾-Selbstbedienung. Auch wir spüren den Fachkräftemangel und dieses Konzept kommt uns da entgegen.» (mte)

Im Schweizerhof in Lenzerheide will er den Energieverbrauch reduzieren

Der Romanshorner Andreas Züllig führt das Hotel Schweizerhof in Lenzerheide.

Der Romanshorner Andreas Züllig führt das Hotel Schweizerhof in Lenzerheide.

Bild: Walter Bieri / Keystone

Er trägt das Gastro-Gen in sich: Andreas Züllig ist im Hotel Bodan in Romanshorn aufgewachsen, hat eine Lehre als Koch gemacht und die Hotelfachschule angehängt. Heute führt er mit seiner Frau das Hotel Schweizerhof in Lenzerheide und ist Präsident des Verbands Hotelleriesuisse.

Kaum hat seine Branche die Coronapandemie – mehr schlecht als recht – überstanden, wartet auf Züllig die nächste Herausforderung: Ernährungs- und Energiekrise, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine. Im Magazin «Doppelpunkt» zeigt sich Züllig trotzdem optimistisch:

«Ich bin eine pragmatische Person und überzeugt, dass wir immer Lösungen finden werden.»

Seine über 30 Jahre Erfahrung als Hotelier hälfen ihm, positiv mit Herausforderungen umzugehen. Züllig weiss aber: «Ohne Energie können wir unser Hotel nicht betreiben.» Seine Lösung: «Wir werden versuchen, den Energieverbrauch noch mehr zu reduzieren.» (ste)

Roger und Marina Stähli verraten Neuigkeiten

Fotografin Andrea Stalder lichtet Roger und Marina Stähli in ihrer Backstube ab.

Fotografin Andrea Stalder lichtet Roger und Marina Stähli in ihrer Backstube ab.

Bild: Samuel Koch

Es gibt Neuigkeiten aus der Bäckerei-Konditorei Stähli in Frauenfeld. Für ein Gespräch sowie schöne Fotos hat dieses Medium das Ehepaar Roger und Marina Stähli in seiner Backstube getroffen. Was sich bei den beiden nach 20 Jahren ändert, erfahrt Ihr morgen in unserem Artikel. (sko)

Velofahrer muss mit Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden

An Velo und Auto entstand erheblicher Sachschaden.

An Velo und Auto entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Schaffhauser Polizei

Am späten Sonntagnachmittag hat sich in Thayngen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet. Dabei wurde der Velofahrer verletzt.

Um 17.30 Uhr fuhr ein 58-jähriger Mann mit einem Velo von Schlatt am Randen (D) her auf der Schlattergasse in Richtung Thayngen. Beim Ortseingang kollidierte er mit dem Velo frontal mit einem abbiegenden Auto. Der Velofahrer wurde in der Folge an die Windschutzscheibe des Autos und anschliessend vor dem Personenwagen auf den Boden geschleudert.

Bei dieser Kollision wurde der Velofahrer verletzt und musste durch den aufgebotenen Rettungsdienst medizinisch betreut und anschliessend mit einem Rettungshelikopter in ein Spital überführt werden. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei. (red)

«Auch Hauptwil-Gottshaus wird Stromsparmassnahmen prüfen müssen»

Marc Ringeisen, Gemeindepräsident von Hauptwil-Gottshaus, ist seit 100 Tagen im Amt.

Marc Ringeisen, Gemeindepräsident von Hauptwil-Gottshaus, ist seit 100 Tagen im Amt.

Bild: Belinda Schmid (Hauptwil, 31. August 2022)

Im grossen Interview mit der Thurgauer Zeitung verrät der neue Gemeindepräsident von Hauptwil-Gottshaus, dass er zurzeit weder einer Partei beitreten will, und deshalb auch eine Kandidatur für den Kantonsrat wenig sinnvoll sei. Aktuell wolle er sich ganz auf sein neues Amt konzentrieren.

Und in diesem hatte er bereits schwierige Entscheide zu fällen, wie etwa den Einkauf von Strom und Gas. «Das war schon vorher eine sehr komplexe Angelegenheit und ist es jetzt erst recht», sagt Ringeisen. Zudem gehe er davon aus, dass auch seine Gemeinde Stromsparmassnahmen werde prüfen müssen.

Den Gesamterneuerungswahlen im nächsten Jahr blickt er gelassen entgegen, auch wenn er seinen erst gerade angetretenen Job wieder verlieren könnte. Er sagt:

«Wer ein solches Amt ausüben will, tut gut daran, sich vorgängig über die Rahmenbedingungen zu informieren.»

Als er erfahren habe, dass man als Gemeindepräsident für diesen Fall eine Versicherung abschliessen könne, sei er aber schon überrascht gewesen. Er habe das aber nicht gemacht.

Daniel Bachofen kandidiert für Arboner Stadtrat

Daniel Bachofen (SP) will in den Arboner Stadtrat.

Daniel Bachofen (SP) will in den Arboner Stadtrat.

Bild: Tobias Theiler

Mit der Kandidatur des 48-Jährigen strebt die SP den Wiedereinzug in die Arboner Exekutive an. An der Parteiversammlung hat die SP Arbon Daniel Bachofen einstimmig als Kandidat für die Stadtratswahlen vom kommenden Frühling nominiert. Bachofen ist seit 2019 Mitglied des Stadtparlaments und seit kurzem Fraktionschef. (nog)

Traumjob Bäuerin: Hohe Teilnehmerinnenzahlen am Arenenberg

Einblick in die Ausbildung zur Bäuerin im Berufsbildungszentrum Arenenberg: Schülerinnen backen Brot.

Einblick in die Ausbildung zur Bäuerin im Berufsbildungszentrum Arenenberg: Schülerinnen backen Brot.

Bild: Andrea Stalder
(8. September 2022)

Die Weiterbildung zur Bäuerin liegt in der Ostschweiz im Trend. «Vor rund sechs Jahren haben die Zahlen angezogen und sind seither jedes Jahr hoch», sagt Sybille Roth. Sie leitet die Weiterbildung am Berufsbildungszentrum Arenenberg in Salenstein.

Ähnlich klingt es in Salez im Kanton St.Gallen, wo Interessierte ebenfalls die Weiterbildung zur Bäuerin absolvieren können. Der Nachhaltigkeitstrend, die Coronapandemie und die Volksschule, wo hauswirtschaftliche Fächer immer mehr gekürzt würden, seien verantwortlich für das hohe Interesse. (sju)

Auto kollidiert in Lipperswil mit 20-jähriger Motorradfahrerin

Beim Unfall wurde die 20-jährige Motorradfahrerin mittelschwer verletzt.

Beim Unfall wurde die 20-jährige Motorradfahrerin mittelschwer verletzt.

Bild: Keystone/
Christian Merz

Bei einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Montagmorgen in Lipperswil die Motorradfahrerin verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz vor 6.30 Uhr ein 63-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Hefenhausen unterwegs. Als er nach links in die Connylandstrasse abbiegen wollte, kam es zur Kollision mit einer Motorradfahrerin, die auf der Hauptstrasse in Richtung Müllheim fuhr. Die 20-Jährige wurde bei der Kollision mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)

Kanton und Gemeinde äussern sich zum Entscheid für «Nördlich Lägern»

Ein Wegweiser an einer Pressekonferenz der Nagra.

Ein Wegweiser an einer Pressekonferenz der Nagra.

Bild: Sandra Ardizzone / AGR

Die Standortsuche für das Tiefenlager für radioaktive Abfälle ist einen Schritt weiter. Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) schlägt das Gebiet «Nördlich Lägern» vor. Für diesen Standort wird sie nun in den nächsten zwei Jahren ein Rahmenbewilligungsgesuch ausarbeiten und dem Bund einreichen. Der Standort «Zürich Nordost», von dem der Kanton Thurgau tangiert gewesen wäre, ist damit zurückgestellt.

Der Vorschlag der Nagra für den Standort «Nördlich Lägern» sei für den Kanton Thurgau auf der Basis der vorliegenden Resultate nachvollziehbar, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons. Die Kantone hätten den Prozess seit Beginn mit ihren Experten kritisch-konstruktiv begleitet.

«Der Regierungsrat des Kantons Thurgau vertrat immer die Haltung, dass der sicherste Standort in einem nachvollziehbaren und transparenten Prozess ausgewählt werden muss.»

Der Standort «Zürich Nordost», von dem der Kanton Thurgau durch die Gemeinden Schlatt, Diessenhofen, Basadingen-Schlattingen und Neunforn betroffen gewesen wäre, ist damit nun zurückgestellt.

Auch die Gemeinde Schlatt meldet sich zum Entscheid mit einer Mitteilung zu Wort. Darin heisst es: «Der Gemeinderat Schlatt nimmt diesen Entscheid der Nagra erleichtert zur Kenntnis, nicht ohne dabei der ausgewählten Standortregion Nördlich Lägern seinen grössten Respekt entgegen zu bringen, im Wissen darum, welchen Aufwand die betroffenen Gemeinden in den kommenden Jahren zu bewältigen haben werden und, dass sie eine nationale Aufgabe übernehmen.» (red)

Beim Brand wurde niemand verletzt

Der Brand brach im Bereich eines ferngesteuerten Autos aus.

Der Brand brach im Bereich eines ferngesteuerten Autos aus.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Frauenfeld entstand am Sonntag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 18.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus am Bienenweg brennen würde. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen war der Brand im Bereich eines ferngesteuerten Autos ausgebrochen, das in der Küche zum Aufladen am Strom angeschlossen war. Eine Drittperson und Einsatzkräfte der Feuerwehr Frauenfeld konnten den Brand löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige zehntausend Franken hoch.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Kriminaltechnische Dienst und der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. (kapo)

36-jährige E-Bike-Fahrerin wird mittelschwer verletzt

Beim Unfall in Güttingen wurde die 36-Jährige E-Bike-Fahrerin mittelschwer verletzt.

Beim Unfall in Güttingen wurde die 36-Jährige E-Bike-Fahrerin mittelschwer verletzt.

Bild: Keystone/
Christian Merz

Am Sonntagabend kam es in Güttingen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike. Die E-Bike-Fahrerin wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 18.30 Uhr war ein 35-jähriger Autofahrer auf der Altnauerstrasse in Richtung Altnau unterwegs und wollte links in die Sommeristrasse abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einer E-Bike-Fahrerin, die auf der Altnauerstrasse in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Die 36-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)

«Pile of Books» in Zürich braucht einen Nachfolger

Der Weinfelder Daniel Nufer hat einen Buchladen in Zürich.

Der Weinfelder Daniel Nufer hat einen Buchladen in Zürich.

Bild: PD

Mit dem «Pile of Books» verschwindet vielleicht der letzte seiner Art: Daniel Nufer gibt Ende Jahr seinen auf englische Literatur spezialisierten Buchladen in Zürich auf. Damit endet für den Weinfelder ein Kapitel, das 2007 als Traum begonnen hat. Nufer, der sich im Tages-Anzeiger als «Schulverweigerer» bezeichnet, machte das Handelsdiplom, arbeitete im Sozialbereich und wusste: «Eigentlich wollte ich immer etwas anderes.» Als seine Mutter starb, erbte Nufer ein paar Franken.

«Für mich war plötzlich klar, wofür ich das Geld einsetzen möchte: für eine auf englische Literatur spezialisierte Buchhandlung.»

Er bestellte Bücher, sein Laden wurde durch Mundpropaganda bekannt. Eine Goldgrube sei sein «Pile of Books» nie gewesen, sagt der 66-Jährige. Trotzdem gibt es für den Laden noch Hoffnung. Nufer hat einen Interessenten gefunden. «Die Verhandlungen sind im Gang.» (ste)

Stettfurt setzt letztmals eigene Stromtarife fest

Blick auf Stettfurt.

Blick auf Stettfurt.

Bild: Andrea Stalder

Der Gemeinderat von Stettfurt hat an der Sitzung vom 18. August die Stromtarife fürs kommende Jahr diskutiert und genehmigt. Da die Tarife bis zum 31. August der Elcom gemeldet werden müssen, hat noch ein letztes Mal der Gemeinderat die Tarife beschlossen, wie es in einer Mitteilung heisst. Im nächsten Jahr werde die LST Energie AG die Tarife festlegen, die neu gegründete Gesellschaft der Gemeinden Stettfurt, Thundorf und Lommis (diese Zeitung berichtete). Die Stromtarife der Gemeinde Stettfurt werden 2023 leicht steigen. Dank der gestaffelten Energiebeschaffung, die für 2023 schon im Jahr 2020 begonnen hat, würden die Stettfurter Haushalte noch einmal von einem moderaten Energiepreis profitieren. Der Gemeinderat schreibt:

«Der Beschaffungspreis liegt glücklicherweise weit unter dem aktuellen Preisniveau.»

Der Energiepreis steigt um 1 Rp/kWh auf 8,4 Rp/kWh. Die Netzkosten steigen um 0,1 Rp/kWh. Obwohl die Vorlieger Axpo und Swissgrid teurere Netzbeiträge mitgeteilt hätten, konnte diese Preisposition fast gehalten werden, meint der Gemeinderat. Um 0,3 Rp steigen die sogenannten Systemdienstleistungen, eine Position, welche Swissgrid in Rechnung stelle und auf welche die Gemeinde keinen Einfluss habe.

Einen ersten Schritt zur Angleichung der Tarife im zukünftigen Netzgebiet der LST Energie AG haben die drei Gemeinden bereits beschlossen. Die Konzessionsabgabe liege in allen drei Gemeinden bei 0,15 Rp/kWh. Das sei für Stettfurt eine leichte Erhöhung. DER Strompreis für einen Haushalt beläuft sich auf 19.11Rp/kWh (exklusiv Mehrwertsteuer). Im laufenden Jahr sind es 17.64 Rp/kWh. Stettfurt, Thundorf und Lommis haben den Rück-liefertarif bei 6,8 Rp. einheitlich beschlossen. Der Steuerungs-ausschuss für die LST Energie AG habe entschieden, dass der VR die Strategie für den Rückliefertarif festsetzen soll, weshalb die Gemeinden das bisherige Niveau in etwa belassen haben. (red)

Kollision zwischen Auto und Motorrad in Weinfelden – 18-jähriger Töfffahrer verstirbt auf der Unfallstelle

Am Sonntagmittag kam es in Weinfelden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Laut Kantonspolizei Thurgau wollte eine 65-jährige Autofahrerin kurz vor zwölf Uhr von der Kreuzlingerstrasse links in die Konstanzerstrasse einbiegen. Dabei kollidierte die Frau mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der auf der Konstanzerstrasse in Richtung Weinfelden unterwegs war.

Bild: Kapo Thurgau

Der 18-jährige Schweizer wurde durch die Kollision so schwer verletzt, dass er trotz den Reanimationsmassnahmen durch den Rettungsdienst auf der Unfallstelle verstarb. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit leichten Verletzungen zur Kontrolle ins Spital, wie die Kantonspolizei Thurgau berichtet. Zu Spurensicherung und Abklärung der Unfallursache war der Kriminaltechnsiche Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Die Feuerwehr Weinfelden sperrte die Unfallstelle ab und leitete den Verkehr um. (kapo/vit)

Ab Montag: Umleitung des Kreuzlinger Stadtbus 903

Mit der neuen Bauetappe erfolgt die Umleitung der Stadtbuslinie 903.

Mit der neuen Bauetappe erfolgt die Umleitung der Stadtbuslinie 903.

Bild: PD/Stadt Kreuzlingen

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten an der Konstanzerstrasse wird der Stadtbus 903 ab Montag, 12. September umgeleitet.

Die komplexen Bauarbeiten an der Konstanzerstrasse schreiten planmässig voran, erfordern von den Verkehrsteilnehmenden, Anwohnerinnen und Anwohnern jedoch weiterhin Geduld und Flexibilität, schreibt die Stadt Kreuzlingen in einer Mitteilung.

Mit der Sanierung der Werkleitungen im Kreuzungsbereich Konstanzer-Brückenstrasse wird ab Montag, 12. September eine Umleitung der Stadtbuslinie 903 unumgänglich. Voraussichtlich bis Ende Jahr folgt die Umleitung via Hauptstrasse-Zollstrasse-Wiesenstrasse-Freienstrasse. Die Fahrgäste sind gebeten, auf die Haltestellen am Hauptbahnhof oder Hauptzoll auszuweichen, zumal die Haltestellen an der Grenz-, Dufour- und Konstanzerstrasse bis Ende Dezember 2022 nicht bedient werden.

Neben dem Stadtbus ist ab dem 12. September auch der motorisierte Individualverkehr (MIV) eingeschränkt. In der Brückenstrasse wird zwischen der Dufour- bis Konstanzerstrasse eine Einbahn signalisiert (Fahrtrichtung Hauptstrasse). Der Verkehr wird über die Dufourstrasse umgeleitet, wodurch die Zufahrt zu den Geschäften und Liegenschaften im Bereich der Konstanzerstrasse gewährleistet bleibt. Neben der Einbahnregelung ist zudem das Linksabbiegen von der Konstanzer- in die Brückenstrasse nicht möglich. Nach Abschluss dieser komplexen Arbeiten kann die Konstanzerstrasse voraussichtlich ab Anfang Oktober 2022 wieder beidseitig befahren werden. Somit ist auch die Ausfahrt über den Emmishofer Zoll nach Konstanz wieder möglich.

Gemäss Bauprogramm erfolgt anschliessend ab Mitte Oktober die Sanierung der Brückenstrasse unter Einbahnregime (Fahrtrichtung Konstanzerstrasse). Vor Baubeginn werden die Anliegerinnen und Anlieger der Brückenstrasse mit einem Anwohnerschreiben detailliert informiert.

Betrunken am Steuer von der Polizei erwischt

Drei alkoholisierte Autofahrerinnen und Autofahrer mussten in der Nacht zum Sonntag in Stachen, Neukirch und Frauenfeld ihre Führerausweise abgeben.

Um 22.40 Uhr hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau im Niederfeld in Stachen eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Die Atemalkoholprobe ergab bei der 52-jährigen Schweizerin einen Wert von 1,14 Promille.

Symbolbild: Keystone

Um 1.10 Uhr verursachte eine Autofahrerin an der Bahnhofstrasse in Frauenfeld eine Auffahrkollision, wie die Polizei weiter meldet. Verletzt wurde niemand, die Frau hatte allerdings 1,38 Promille im Blut. Rund eine Stunde später dann kontrollierten Einsatzkräfte im Gristenbühl in Neukirch einen Autofahrer. Beim 22-jährigen Schweizer zeigte die Atemalkoholprobe einen Wert von knapp über einer Promille an.

Die beiden Autofahrerinnen und der Autofahrer sind ihren Führerausweis los. (kapo/dwa)

Steckborn: Nach Streifkollision weitergefahren

Bei einer Streifkollision zwischen einem Autobus und einem Auto ist am Freitagabend in Steckborn Sachschaden entstanden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Der 65-jährige Fahrer eines Autobusses war gegen 23 Uhr auf der Seestrasse von Steckborn in Richtung Berlingen unterwegs. Etwa auf halber Strecke bemerkte er, dass ein Auto aus der Gegenrichtung auf seine Fahrspur geriet. Trotz eines Ausweichmanövers kam es zur Streifkollision, verletzt wurde laut Angaben der Thurgauer Kantonspolizei niemand.

Die Fahrerin oder der Fahrer des Autos hielt nicht an, sondern fuhr in Richtung Steckborn weiter. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen braunen VW, der an der Seite stark beschädigt sein dürfte.

Symbolbild: Keystone

Wer Angaben zum Unfallhergang oder zum gesuchten Auto machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter der Nummer 058-345-26-00 melden. (kapo/dwa)

Aggressiver 24-Jähriger wird von Polizei in Gewahrsam genommen

Betrunkener sorgte für einen Polizeieinsatz.

Betrunkener sorgte für einen Polizeieinsatz.

Symbolbild: Raphael Rohner

Ein 24-Jähriger, der am Donnerstagabend in Überlingen offenbar betrunken den Verkehr behinde