KANTON ST.GALLEN: Zwölf "Gucklochfahrer“ gebüsst

Am Dienstag- und Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei St.Gallen zwölf Autos mit vereisten Frontscheiben angehalten. Die "Gucklochfahrer" wurden angezeigt.

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Die "Gucklochfahrer" müssen mit bis zu einem Strafregistereintrag rechnen. (Bild: Kapo SG)

Die "Gucklochfahrer" müssen mit bis zu einem Strafregistereintrag rechnen. (Bild: Kapo SG)

Am Mittwoch hat die St.Galler Kantonspolizei unter anderem in Sevelen an der Rheinstrasse einen 26-jährigen Autofahrer angehalten. Wie die Polizei mitteilt, hatte er bei seinem Fahrzeug weder die Frontscheibe noch die Seitenscheiben genügend vom Eis befreit. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Dies war auch bei elf weiteren Verkehrsteilnehmer der Fall.

Gucklöcher mit einem Strafregistereintrag geahndet werden
Um Bussen, Geldstrafen oder gar einen Eintrag im Strafregister zu vermeiden, gilt es laut der Kantonspolizei folgende Richtlinien zu beachten: Frontscheiben sowie Seitenscheiben müssen stets komplett von Schnee und Eis befreit werden. Für optimale Sicht muss auch bei Rück- und Seitenspiegel, Front- und Rücklichter, Blinker und Kontrollschilder allfälliger Schnee entfernt und Vereisungen aufgelöst oder weggekratzt werden. Sind die Seitenspiegel genügen enteist und nicht angeschlagen, sind die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe nicht zwingend freizukratzen.

Um die Sicherheit im Verkehr für weitere Verkehrsteilnehmer zu gewähren, wird weiter geraten, Motorhaube und Fahrzeugdach von Schnee und Eis zu befreien. Herunterfallende Eisstücke sowie stiebender Schnee können dritte Fahrzeuglenker erschrecken und/oder kurzfristig deren Sicht einschränken. Diese Gefahr tritt auch durch Schnee oder Eis auf Lastwagenblachen auf. (kapo/tn)