KANTON ST.GALLEN
Bis zu 1000 Mails am Tag: Unkorrekte Covid-Zertifikate bereiten viel Mehraufwand

Der Kanton St.Gallen muss täglich bis zu 1000 Mails bezüglich des Impf-Zertifikats beantworten. Vielfach haben Geimpfte ihre persönlichen Daten für das Zertifikat nicht korrekt angegeben und müssen ein neues beantragen. Dies bereitet dem Kanton viel Mehraufwand.

FM1 Today
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Falschen Angaben auf Covid-Zertifikaten bescheren dem Kanton St.Gallen viel Mehraufwand.

Falschen Angaben auf Covid-Zertifikaten bescheren dem Kanton St.Gallen viel Mehraufwand.

Bild: Keystone

Wer sein Impfzertifikat beantragt, wird vorher darauf hingewiesen, dass die persönlichen Angaben mit dem Pass übereinstimmen müssen. Trotzdem geht zum Beispiel der zweite Name häufig vergessen. Dies beschert den Kantonen gemäss FM1 Today einen immensen Mehraufwand.

Bis zu tausend Mails am Tag

«Wir-impfen.ch», die Impf-Plattform des Kantons St.Gallen, erhält täglich bis zu 1000 Mails. «Die Änderungsanträge bescheren uns viel zusätzliche Arbeit», sagt Thomas Zuberbühler, Kommunikationsleiter des Kantons. «Es sind viele Anträge eingegangen. Diese werden nun abgearbeitet und das kann einige Zeit in Anspruch nehmen.»

Korrektur braucht etwas Geduld

Meist dauere es mindestens zwei Tage, bis das korrigierte Zertifikat auf demselben Weg zu den Personen gelangt, wie das ursprüngliche. Wer die persönlichen Eingaben im Zertifikatsantrag nicht richtig eingegeben hat, kann sich schriftlich bei der kantonalen Corona-Infoline melden.

Korrekte Angaben bei Kontrollen wichtig

Die persönlichen Angaben auf dem Covid-Zertifikat müssen unbedingt mit den Angaben im Reisepass oder der Identitätskarte übereinstimmen. Ein nicht korrektes Geburtsdatum oder ein fehlender zweiter Vorname könnten dazu führen, dass das Covid-Zertifikat bei einer Überprüfung abgelehnt wird. Dies könnte zum Beispiel beim Reisen an der Grenze passieren.