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Käs & Knöpfle: Australia und Austria - das Schweden-Switzerland-Drama der Österreicher

«No Kangaroos In Austria.» Im Doppelmayr-Zoo in Wolfurt gibt es einige Exemplare. (Bild: fotolia)

«No Kangaroos In Austria.» Im Doppelmayr-Zoo in Wolfurt gibt es einige Exemplare. (Bild: fotolia)

Österreicher haben ihr eigenes Sweden-Switzerland-Dilemma. Australia und Austria klingen aber auch verdammt ähnlich. Um Touristen auf die Sprünge zu helfen, hängen in einem Feldkircher Tabakladen Magnete mit der Aufschrift: «No Kangaroos In Austria.» Wer jetzt erst merkt, dass er gar nicht in Australien ist, muss für ein wenig Outback-Ferienstimmung nicht um die halbe Welt fliegen. Denn auch hier gibt es Kängurus: im Doppelmayr-Zoo in Wolfurt. (kbr)

Wie bitte? Viereinhalb Stunden von Schwarzach nach Feldkirch? Ist man da nicht schon in Rom? Oder wenigstens auf halbem Weg nach Wien? Von wegen «Ländle». Über vier Stunden bis Feldkirch von Schwarzach-St.Veit. – Moment mal: St.Veit? Ach so, auch bei Salzburg gibt es einen Ort namens Schwarzach. Von Schwarzach in Vorarlberg bis Feldkirch braucht der Zug tatsächlich nur 35 Minuten. (kbr)

Wenn wir schon mal da sind, verwenden wir einen Buchstaben, der bei uns sonst nie auftaucht: das ß. In Vorarlberg schreiben sie damit Muße und genießen, aber auch Achselschweiß und, pardon, Hundescheiße. Erhalten Vorarlberger in der Schweiz eine Busse, sind sie verwirrt; Busse fahren nur auf Straßen. «Scharfes S» klingt gefährlich, dabei sieht der Buchstabe ganz harmlos aus. Mit seinem Buckel und seinem gesenktem Kopf wirkt er fast ein wenig melancholisch. Wie ein Vorarlberger, der gerade eine Buße kassiert hat. (kbr)

Mittlerweile sind wir ziemlich sicher, dass der Landeshauptmann seine Ferien nur vortäuscht. Am Dienstag erreichte uns nämlich eine weitere Meldung aus dem Büro Wallner: «Landesregierung stellt für drei weitere Spielplatzprojekte neuerlich über 115'000 Euro in Aussicht.» Dass sich der Ländle-Chef um Spielplätze kümmert, hat durchaus eine politische Logik: Seit 2009 hat Vorarlberg ein «Spielraumgesetz». Das Gesetz schreibt vor, dass Kinder am Planungsprozess von Spielplätzen beteiligt werden müssen. Richtig so: zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. (ar)

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