Junge Grünliberale gegen Aufhebung von Französisch

ST. GALLEN. Die Jungen Grünliberalen des Kantons St. Gallen (JGLP) kritisieren die Vorstösse gegen den Französischunterricht in der Primarschule. Die Jungpartei lehnt die Interpellation der SVP-Fraktion vehement ab, wie sie gestern mitteilte.

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ST. GALLEN. Die Jungen Grünliberalen des Kantons St. Gallen (JGLP) kritisieren die Vorstösse gegen den Französischunterricht in der Primarschule. Die Jungpartei lehnt die Interpellation der SVP-Fraktion vehement ab, wie sie gestern mitteilte. Es gehe nicht an, dass der Englisch- gegenüber dem Französischunterricht bevorzugt werde. Das Bestreben der SVP gefährde die nationale Kohäsion.

Reduktion der Anforderung

«Wir sind der Meinung, dass Französisch als eine der vier Landessprachen der Schweiz nicht zugunsten des Englischunterrichts auf die Oberstufe verbannt werden darf», heisst es im Communiqué. Prüfenswert sei dagegen die Idee, die Anforderungen an den Englischunterricht in der Primarschule zu reduzieren, allerdings ohne dass der Englischunterricht aus dem Lehrplan verschwinden soll.

Überforderung reduzieren

Die Jungpartei sieht in tieferen Anforderungen für den Englischunterricht einen weiteren Vorzug: Die vom Vorstand der St. Galler Reallehrer-Konferenz (KRK) ausgemachte Überforderung der Schülerinnen und Schüler könnte damit reduziert werden. Der KRK-Vorstand fordert eine Streichung des Englischunterrichts in der Primarschule (Ausgabe von gestern). Im Gegenzug soll der Französischunterricht gestärkt werden. (ar)

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