Joe Cocker war ein Summerdays-Highlight

Der britische Rocksänger Joe Cocker trat im August 2013 am Summerdays-Festival in Arbon auf. Es war eines seiner letzten Konzerte in der Schweiz vor seinem Tod am vergangenen Montag. Verwaltungsratspräsident des Festivals, Cyrill Stadler, erinnert sich an den Auftritt.

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Cyrill Stadler Verwaltungsratspräsident des Summer-Days-Festivals (Bild: Susanna Burgmer)

Cyrill Stadler Verwaltungsratspräsident des Summer-Days-Festivals (Bild: Susanna Burgmer)

Der britische Rocksänger Joe Cocker trat im August 2013 am Summerdays-Festival in Arbon auf. Es war eines seiner letzten Konzerte in der Schweiz vor seinem Tod am vergangenen Montag. Verwaltungsratspräsident des Festivals, Cyrill Stadler, erinnert sich an den Auftritt.

Joe Cocker war das Highlight des Summerdays-Festivals im Jahr 2013. Wie war er eigentlich hinter der Bühne? Nett? Oder hatte er Starallüren?

Er hatte keine Sonderwünsche. Das heisst, viele Stars haben kleinere Sonderwünsche, die sind aber nichts Spezielles und diese erfüllen wir gerne. Was ich von der Produktionscrew weiss, ist, dass es ein sehr entspanntes Arbeitsverhältnis mit Joe Cocker war und dass alles reibungslos ablief. Das war alles sehr professionell.

Wusste man damals schon, dass es ihm gesundheitlich nicht gutging?

Grundsätzlich schon. Er hat sich aber nicht dazu geäussert. Was ich legitim finde.

Wie war denn sein Auftritt?

Hochprofessionell natürlich. Das war eines der schönsten und emotionalsten Konzerte, die wir am Summerdays-Festival je hatten. Es war ein Glück, dass es mit seinem Auftritt geklappt hat. Die Besucher hätten sonst viel verpasst.

Sind Sie eigentlich Fan von Cockers Musik?

Ich bewundere ihn. Er war der perfekte Künstler. Als Woodstock-Legende hat er es geschafft, nicht nur diese Generation, sondern auch die jüngere vor seine Bühne zu locken. Sein Tod ist daher sehr tragisch. (mvl)