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Zum Nachlesen - hinter den CSIO-Kulissen: Belgische Pferdebesitzerin schwärmt +++ Berittene Polizisten im Einsatz +++ Bilder und Geschichten aus dem Gründenmoos

Der CSIO St.Gallen gehört zu den weltbesten Outdoor-Pferdesport-Veranstaltungen. Wir haben am heutigen Freitag Stimmen und Stimmungen im Gründenmoos eingefangen.
Daniel Walt/Christa Kamm-Sager
17:35 Uhr
(Bild: Daniel Walt)

(Bild: Daniel Walt)

«Ich liebe Pferde», sagt die 41-jährige Delphine Huyse aus dem belgischen Courtrai. Sie ritt schon als kleines Mädchen und züchtet mittlerweile gemeinsam mit ihrem Mann Pferde. Eins davon, Spike van de Withoeve, startet im Grand Prix der Schweiz. Ehrensache, dass Delphine Huyse mit dabei ist – sie lässt sich keinen Wettbewerb ihres Pferdes entgehen.

«Hier am CSIO in St.Gallen bin ich zum ersten Mal», sagt die Belgierin. Sie residiert im Hotel Bad Horn und ist begeistert von der Schönheit der Gegend. Aber auch von den Schweizern:

«Die Menschen hier haben Respekt vor der Umwelt, vor den Tieren, vor allem. Die Mentalität hier gefällt mir in jeder Hinsicht.»

Mit diesem Eintrag beenden wir die heutige Live-Berichterstattung aus dem Gründenmoos. Auf tagblatt.ch berichten wir auch am Wochenende über das Geschehen am CSIO. Danke fürs Mitlesen!

16:56 Uhr
(Bild: Daniel Walt)

(Bild: Daniel Walt)

Er bessert Löcher aus, welche die Pferde auf dem Parcours hinterlassen haben. Er wässert die Blumendekorationen bei den Hindernissen. Und er unterstützt bei Bedarf die Parcoursbauer: Andreas Liggenstorfer. Der 50-jährige Mitarbeiter des städtischen Gartenbauamtes ist zum vierten Mal im Einsatz am CSIO. Dies, weil Stadtgrün für die Grünflächen in St.Gallen und damit auch für das Gründenmoos zuständig ist.

«Pferde sagen mir nicht viel. Meiner Tochter dafür umso mehr», lacht der Roggwiler. Kein Wunder, war seine Tochter hin und weg, als sie mit dem Vater einmal am CSIO mitarbeiten und einen Wettbewerb aus nächster Nähe verfolgen konnte. «Das war ein grosses Erlebnis für sie, sie hat es wirklich genossen», sagt der Papa.

16:35 Uhr

Milu Muggli aus Betschwanden im Kanton Glarus unterhält die Besucherinnen und Besucher mit ihrer künstlerischen Performance. Sie ist Teil des Zirkus Mugg, eines Familienunternehmens, das vom CSIO für diese Austragung engagiert wurde. «Wir dürfen den Menschen am CSIO ein Lächeln ins Gesicht zaubern», freut sich Milu Muggli.

Von Pferdesport versteht die Künstlerin nicht sehr viel. «ich habe mir am Donnerstag beim Nachtessen die Regeln erklären lassen, nach denen geritten wird. Es war schön, in eine für mich neue Welt einzutauchen», sagt sie.

15:50 Uhr
Die berittene Stadtpolizei ist nur zwei- bis dreimal pro Jahr im Einsatz. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Die berittene Stadtpolizei ist nur zwei- bis dreimal pro Jahr im Einsatz. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Es sind vier Freudentage für Sarah Mennel und Corinne Lehmann: Zusammen mit den Freiberger-Pferden Quinten und Luco sind sie die berittene Stadtpolizei am CSIO. Nur am CSIO, am Olma-Umzug und alle drei Jahre am Kinderfest steht die berittene Polizei der Stadt St.Gallen im Einsatz. Ihre Aufgabe: «Das Gespräch mit den Menschen suchen, die Aufgabe der Polizei erklären und bei der Siegerehrung den Gewinner begleiten», erklärt Sarah Mennel, die im normalen Polizeialltag Sicherheitsassistentin ist. Corinne Lehmann arbeitet als Sachbearbeiterin Verkehr bei der Stadtpolizei. Sie schwärmt:

«Ich geniesse es sehr, dass ich bei der Aufgabe als berittene Polizistin Hobby und Beruf verbinden kann.»

Die Tage seien für sie ziemlich lange am CSIO. Um 6.30 Uhr stehe die Stallarbeit an, dann gehe es für eine Stunde auf einen Ausritt in den Wald und danach folge die Präsenz auf dem Gelände des CSIO. Die Pferde gehören übrigens nicht der Stadtpolizei. Sie werden vom Reitstall Wagner aus Niederbüren zur Verfügung gestellt und seien «einfach nur super», schwärmen Mennel und Lehmann unisono.

15:46 Uhr

Klicken Sie sich durch die Bilder, die unser Fotograf Benjamin Manser vom CSIO-Freitag gemacht hat:

Bild: Michel CanonicaBild: Michel Canonica
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(Bild: Benjamin Manser)(Bild: Benjamin Manser)
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57 Bilder

Die schönsten Bilder des CSIO in St.Gallen

15:40 Uhr

Jetzt ist das Publikum auf den Parcours geströmt - es besteht in einer Pause vor dem Start des Grand Prix der Schweiz die Möglichkeit, die Hindernisse einmal genauer zu inspizieren.

15:53 Uhr

Wann haben Sie die «Marseillaise», die französische Nationalhymne, zum letzten Mal gehört? In obigem Clip haben Sie die Gelegenheit dazu. Er zeigt die Ehrung des Franzosen Michel Robert, der den Preis Liebherr International AG gewonnen hat.

15:10 Uhr
(Bild: Christa Kamm-Sager)

(Bild: Christa Kamm-Sager)

Die Bedingungen am CSIO sind übrigens geradezu perfekt: Der Boden ist weich, aber nicht aufgeweicht, das Wetter ist warm, aber nicht heiss, die Schönwetter-Wolken schmücken jeden Blick über den grünen Rasen. Die Stimmung ist völlig entspannt, mit gut gelaunten und gelösten Besuchern.

14:47 Uhr
Wurststand der Metzgerei Gemperli. Senf ist wichtig am CSIO. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Wurststand der Metzgerei Gemperli. Senf ist wichtig am CSIO. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Seit etwa zwei Jahrzehnten verkauft die Metzgerei Gemperli Grillwürste am CSIO. «Fast alle Sportler, die hier mitmachen, kommen mal bei uns vorbei und kaufen eine Wurst», sagt Marino Nioli, Leiter Direktvermarktung Sutter AG. Darunter seien natürlich viele ausländische Gourmets, die eine Wurst aus St.Gallen zu schätzen wissen.

«Senf zur Wurst ist für viele von ihnen sehr wichtig . Und das akzeptieren wir natürlich. Jeder so, wie er es gern hat. »

Ganz lustig sei es, wie die Italiener ihre Wurst essen würden. «Sie nehmen das Bürli auseinander, pressen viel Senf hinein und legen die Wurst dazwischen», so Nioli. Einigen müsse man noch erklären, dass die St.Galler Bratwurst berühmt sei, aber die meisten wüssten es. Und welche Würste werden am meisten verkauft bei Metzgerei Gemperli?

«Schüblig und Bratwurst sind der Renner, Cervelats sind für Kenner.»

14:25 Uhr

Aus Bischofszell hat Beatrice Angehrn den Weg an den CSIO gefunden – im Schlepptau hat die 61-Jährige ihre Enkeltochter. Angehrn sagt:

«Ich reite sicher schon 25 Jahre. Ich liebe den Umgang mit Pferden und dass man mit einem Tier eine Beziehung aufbauen kann, wenn man es lange hat.»

Der Reitsport generell fasziniert Beatrice Angehrn, die nicht nur den CSIO, sondern auch andere Turniere besucht. Es sehe alles so einfach aus, das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier sei aber anspruchsvoll, hält sie fest.

13:48 Uhr

Wagen wir vom Gründenmoos aus einen kurzen Blick in die St.Galler Innenstadt. Sie hat sich für den CSIO festlich herausgeputzt, was auch auf Twitter registriert wird:

13:02 Uhr
Vielleicht sitzen die beiden in ein paar Jahren auf einem richtigen Pferd? Lara und Lorraine haben einen Logenplatz auf dem Rücken des «Kleinen Onkels». (Bild: Christa Kamm-Sager)

Vielleicht sitzen die beiden in ein paar Jahren auf einem richtigen Pferd? Lara und Lorraine haben einen Logenplatz auf dem Rücken des «Kleinen Onkels». (Bild: Christa Kamm-Sager)

12:46 Uhr
René und Bonita Neuweiler geniessen mit der achtjährigen Sophia einen entspannten Tag am CSIO. (Bild: Christa Kamm-Sager)

René und Bonita Neuweiler geniessen mit der achtjährigen Sophia einen entspannten Tag am CSIO. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Sophia ist der grösste Pferdefan in der Familie Neuweiler. Ihre Eltern René und Bonita Neuweiler haben deshalb eine kleine Tradition daraus gemacht, jeweils mit Sophia, dem mittleren von drei Kindern, einen Tag alleine am CSIO zu verbringen. «Das ist der Tag für Sophia.»

Sie selber habe das Reiten schon als Mädchen nie gereizt, sagt die 39-jährige Bonita Neuweiler aus St.Gallen. An den CSIO kommen sie und ihr Mann René, der im St.Galler Stadtparlament sitzt, wegen Sophia aber auch wegen der speziellen Stimmung. Die Atmosphäre am Anlass sei entspannt, und die Schönheit der Tiere sowie die Eleganz des Reitsports faszinierend. Trotzdem bleibt Bonita Neuweiler dabei: «Ich schaue lieber zu, als selbst auf ein Pferd zu steigen.»

12:19 Uhr

Andrea Hönack hat eine verantwortungsvolle Aufgabe: Sie kümmert sich um die drei mehrere Hunderttausend Franken teuren Pferde des brasilianischen Springreiters Marlon Módolo Zanotelli, der am Donnerstag den «Prize Metzgerei Gemperli» gewonnen hat und in Belgien lebt. Als Pferdepflegerin oder Groome sorgt sie von morgens früh bis alle Wettkämpfe vorbei sind, für das Wohl der Tiere. Ihr Arbeitstag hat viele Stunden, die sie gar nicht zählen will.

In der Saison ist die 33-Jährige jedes Wochenende an einem Springen – Zeit für ein Privatleben bleibt da praktisch keine. Sie schläft im Pferdetransporter, putzt und füttert die Pferde und nimmt sie nach dem Springen entgegen.

«Die Pferde beruhigen sich recht schnell wieder nach ihrem Einsatz, sie sind sich an den Trubel gewöhnt.»

Nach dem Springen kühlt sie die Beine der Tiere mit Eis und führt sie im Schritt herum, bis sie wieder trocken sind. Ihr Liebling ist «VDL Edgar M». «Er hat einen lieben Charakter und ist sehr verschmust», wie sie im Videointerview sagt:

12:12 Uhr

Während im Gründenmoos eine internationale Prüfung läuft, präsentieren wir Ihnen Florin Zingg aus Algetshausen, Sacha Roth aus Engelburg und Sandro Forster aus Bazenheid. Sie leisten im Rahmen ihres Wiederholungskurses einen Einsatz am CSIO. Roth ist Elektriker, seine beiden Kollegen Zimmermänner. Entsprechend ihren Fähigkeiten haben sie kleinere und grössere Jobs auf dem Gelände zu erledigen. Weiter sind sie für die Zeltöffnung oder das Aufstellen der Tische zuständig.

(Bild: Daniel Walt)

(Bild: Daniel Walt)

Einen speziellen Bezug zu Pferden hat keiner der drei Militärangehörigen. Sandro Forster weiss aber: «Der CSIO ist ein grosser, schöner Event für die Region.» Sacha Roth ist beeindruckt vom Restaurantbetrieb, der auf dem Gründenmoos aus dem Boden gestampft wurde. Am TV verfolgen würde er den CSIO nicht. «Ich kann mir aber vorstellen, einmal als Besucher zurückzukommen. Nicht unbedingt wegen der Pferde, aber wegen der Stimmung, die hier herrscht.»

12:00 Uhr

Der FC St.Gallen hat seine Saison zwar beendet. Er ist aber auch am CSIO, der in Sichtweite des Kybunparks stattfindet, präsent:

(Bild: Daniel Walt)

(Bild: Daniel Walt)

11:25 Uhr

Video-Ritt: Auf dem Pferd von Bryan Balsiger über den CSIO-Parcours

Wir haben dem Schweizer Reiter Bryan Balsiger eine Kamera aufgesetzt und so können Sie ihn und seine Stute «Dubai du Bois Pinchet» auf dem Parcours hautnah begleiten.

11:05 Uhr
Hund «Hand» gehört jetzt ihm: Mathieu Karlen hat die RS bei den Hundeführern gemacht. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Hund «Hand» gehört jetzt ihm: Mathieu Karlen hat die RS bei den Hundeführern gemacht. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Es gibt etwa 200 Hundeführer bei der Schweizer Armee – einer von ihnen ist Mathieu Karlen aus Bitsch im Wallis. Er führt bei der Sonderschau der Schweizer Armee die Arbeit mit den Hunden vor. Zur Hundeführer-RS sei er gekommen, obwohl er privat nie Hunde hatte. «Ich musste einen Eignungstest machen, bei dem geprüft wurde, wie ich mit Hunden umgehe», sagt der 19-Jährige. Den Belgischen Schäferhund «Hand» hat er nach der RS zu einem Vorzugspreis von 2000 Franken gekauft. «Das war von Beginn weg Voraussetzung.» Er hätte es sich auch nicht anders vorstellen können: «Hand» sei ihm zu einem richtigen Freund geworden während der Rekrutenschule. Und mit seinem ersten eigenen Hund hat er sich seinen Kindheitstraum erfüllt: «Ich wollte schon immer einen Hund.» Mit «Hand» hat er die Schutzhunde-Ausbildung gemacht. «Unsere Aufgabe ist es zum Beispiel, Gebäude zu überwachen und zu patrouillieren.»

10:59 Uhr

Gerade ist Pause auf dem Reitplatz. Es bleibt also etwas Zeit, unser Interview mit dem neuen Turnierleiter des CSIO zu lesen:

10:37 Uhr
Ramona Züger ist Soldatin bei den Train-Pferden. (Bild. Christa Kamm-Sager)

Ramona Züger ist Soldatin bei den Train-Pferden. (Bild. Christa Kamm-Sager)

Entspannt ist die Stimmung bei der Ausstellung der Schweizer Armee über die Armeetiere, gleich neben den Abreitplätzen. Dort verbringt Soldatin Ramona Züger die CSIO-Tage. Die junge Frau aus Altendorf hat letztes Jahr ihre RS bei den Train-Pferden gemacht und ist jetzt Patrouillenreiterin.

«Die Aufgabe der Train-Soldaten ist es, in unwegsamen Gebieten vorauszureiten und das Gelände abzusichern und zu überwachen. Wir sind dort unterwegs, wo man mit Fahrzeugen nicht hinkommt. »

Der Sattel wiegt 30 bis 40 Kilogramm.

Der Sattel wiegt 30 bis 40 Kilogramm.

Die RS sei eine tolle Erfahrung gewesen mit einer Top-Reitausbildung. Die grösste Herausforderung seien für sie die schweren Lasten gewesen, die jeweils auf das Pferd geladen werden müssen. «Allein der Sattel wiegt schon 30 bis 40 Kilogramm.» Das Gesamtgewicht, das die Freiberger tragen, betrage etwa 150 Kilogramm.

In der Sonderschau über die Armeetiere finden zu folgenden Zeiten Vorführungen statt:

  • Freitag: 14 und 18 Uhr
  • Samstag: 11 und 17 Uhr
  • Sonntag: 10.30 und 12.30 Uhr
10:27 Uhr
Maria Scheidegger arbeitet ehrenamtlich am CSIO. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Maria Scheidegger arbeitet ehrenamtlich am CSIO. (Bild: Christa Kamm-Sager)

Sie ist mitverantwortlich dafür, dass das richtige Pferd zur richtigen Zeit am Start steht: Maria Scheidegger aus St.Pelagiberg gehört zum Starterteam und steht dort, wo die Sportler mit ihren Pferden wohl am nervösesten sind – kurz vor dem Start.

«Ich bin jetzt schon das sechste oder siebte Mal dabei am CSIO. Diese Einsätze machen mir Spass und ich lerne immer wieder etwas Neues.»

Sie ist selber Pferdenärrin und Springreiterin und findet, dass die Spitzensportler auf dem Platz allesamt sehr nett sind. Deshalb macht sie ihre Einsätze gerne – ehrenamtlich und ohne Lohn.

09:48 Uhr

Bereits beim Eingang ist für das leibliche Wohl von Pferd - und möglicherweise auch Mensch - gesorgt:

(Bild: Daniel Walt)

(Bild: Daniel Walt)

09:44 Uhr

Seit wann gibt es den CSIO eigentlich? Für was stehen die vier Buchstaben? Und aus welchen Ländern kommen die Springreiter? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengetragen:

Wofür steht die Abkürzung CSIO?

«CSIO» bedeutet ausgeschrieben «Concours de Saut International Officiel». Das heisst so viel wie «Offizieller internationaler Sprungwettbewerb».

Seit wann gibt es den CSIO?

Seit dem ersten CSIO in St.Gallen sind schon einige Jährchen vergangen: Im Jahr 1884 wurden im Breitfeld die ersten Internationalen St.Galler Pferdesporttage durchgeführt – das war der eigentliche Vorläufer des heutigen CSIO.

Wurde der CSIO immer in St.Gallen ausgetragen?

Seit 2007 ist St.Gallen einziger Austragungsort des CSIO. Bis in die 70er Jahre waren das Luzern und Genf, bis und mit 2006 Luzern und St.Gallen. Seither ist St.Gallen einziger Austragungsorte des CSIO Schweiz.

Wo steht der CSIO im internationalen Vergleich?

Seit 1993 gehört der CSIO St.Gallen zu den vier weltbesten Outdoor-Pferdesport-Veranstaltungen.

Welches ist der sportliche Höhepunkt am CSIO?

Der Grosse Preis und der Nationenpreis, die zu speziellen Jahreswertungen und für das Weltranking der Reiter und Nationen zählen, sind die Höhepunkte eines CSIO. Bei einem CSIO delegieren die nationalen Pferdesportverbände vier Reiter, welche die offizielle Equipe bilden. Im Falle des CSIO Schweiz entspricht diese Equipe dem Nationalteam, den vier respektive fünf Reitern mit ihren Spitzenpferden, die für Europa-/Weltmeisterschaften oder die Olympischen Spiele selektioniert sind.

Aus welchen Nationen reisen die Sportler an?

Die Springreiterinnen und Springreiter reisen aus acht Nationen an, nämlich aus Brasilien, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Norwegen, Schweiz und Österreich.

09:41 Uhr
(Bild: Daniel Walt)

(Bild: Daniel Walt)

Amélie Stüssi aus Winterthur und Andrin Scherer aus Herisau gehören zu den ersten Besucherinnen und Besuchern am heutigen Morgen. Während Amélie Stüssi pferdebegeistert ist und bereits bei anderer Gelegenheit am CSIO war, hat ihr Kollege keinerlei Bezug zu Pferden, sein Ding ist eher das Unihockey-Spielen. Scherers Besuch am CSIO hat folgenden Hintergrund:

«Mein Vater bekam Tickets geschenkt, und so fand ich, dass ich mit meiner pferdebesessenen Kollegin doch einmal an den CSIO gehen könnte.»

Amélie Stüssi hat mit ihrer Mutter und ihrer Schwester ein Pferd in Sulgen. «Reiten ist ein Teamsport, in dem es auf das Zusammenspiel von Mensch und Tier ankommt», sagt sie. Generell fasziniert sie die Beziehung, die zwischen einem Pferd und einem Menschen entstehen kann.

09:22 Uhr

Guten Morgen und herzlich willkommen aus dem St.Galler Gründenmoos. Wir berichten heute live vom CSIO-Freitag. Noch ist hier nicht allzu viel los, sodass dem einen oder anderen genügend Zeit für eine Platzinspektion bleibt:

(Bild: Daniel Walt)

(Bild: Daniel Walt)

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