Pressekonferenz
Der Ticker zum Nachlesen: Das Line-Up des Open Air St.Gallen 2022 steht fest – Mit dabei sind Muse, Alan Walker, Deichkind und Mando Diao

Zwei Jahre in Folge musste das Open Air St.Gallen abgesagt werden. Am Donnerstagvormittag haben die die Organisatoren über die kommende Ausgabe informiert – und das Programm 2022 und weitere Änderungen präsentiert.

David Grob
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Das Plakat für das OASG 2022.

Das Plakat für das OASG 2022.

Bild: David Grob

Es sind einige grosse Namen, die Christof Huber, Festivaldirektor des Open Air St.Gallen, im Kinok in der Lokremise präsentiert. In einem Kurzvideo flimmern sie über die Leinwand: Alan Walker, Deichkind, Tones and I, Mando Diao - um nur einige zu nennen (das vollständige Line-Up befindet sich weiter unten). Ein Name erscheint erst am Ende des Videos: Muse, die britischen Rocker mit Hang zum Epos. Sie treten als Headliner am Samstagabend auf. Christof Huber:

«Wir freuen uns besonders auf Muse, die exklusive bei uns in der Schweiz auftreten.»

Das Line-Up 2022 ist eine Mischung aus sogenannten Rebooks, also Künstlern und Künstlerinnen, die bereits für die Ausgaben 2020 und 2021 gebucht worden sind, und Bands, die neu hinzugekommen sind. Betrachtet man das Line-Up 2022, so fällt auf: Es sind viele bekannte Namen dabei. Bands, die bereits in früheren Jahren in St.Gallen aufgetreten sind: Marteria, Deichkind, Mando Diao, Milky Chance beispielsweise. Oder solche, die schon fast Stammgäste im Sittertobel sind: Stress, Patent Ochsner.

Nach zwei Jahren Leere im Sittertobel soll es nächstes Jahr wieder sein wie an der letzten Ausgabe 2019: Laut, eng, euphorisch.

Nach zwei Jahren Leere im Sittertobel soll es nächstes Jahr wieder sein wie an der letzten Ausgabe 2019: Laut, eng, euphorisch.

Bild: Michel Canonica (28. Juni 2019)
Christof Huber, Chef des Open Air St.Gallen enthüllt das Line-Up 2022.

Christof Huber, Chef des Open Air St.Gallen enthüllt das Line-Up 2022.

Bild: Andri Vöhringer (26. August 2021)

Einen Punkt hebt sowohl Huber als auch die Medienmitteilung hervor, die nach der Präsentation verteilt wird: Gender Equality, also das Bewusstsein dafür, auf eine angemessene Geschlechterverteilung im Programm zu achten. Oder anders gesagt: Nicht nur männliche Künstler, bitte. 40 Prozent der auftretenden Künstler und Künstlerinnen sind weiblich oder Bands mit weiblicher Beteiligung. Dies sei vor allem den starken Newcomern in den verschiedenen Förderplattformen zu verdanken, heisst es in der Medienmitteilung. Christof Huber: «Wir haben auch in diesem Punkt Fortschritte machen können. Wir sind uns aber auch bewusst, dass noch Luft nach oben ist.»

Folgende Änderungen auf dem Gelände gibt es im Vergleich zu früheren Ausgaben:

  • Mehr WCs und sanitäre Anlagen: «Wir haben aus der letzten Ausgabe 2019 gelernt», sagt Huber. Rund 50 Prozent mehr sanitäre Anlagen seien geplant.
  • Neue Bühne Intro, auf der hauptsächlich Nachwuchs-Acts auftreten sollen.
  • Festivalshop von Aldi.
  • Rund 500 zusätzliche gedeckte Sitzplätze im Food-Bereich.

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