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«Jeder von uns könnte ein Alien sein» –Lagerblog-Besuch im Area 51 in Mogelsberg

In einem Waldstück bei Mogelsberg macht sich eine Gruppe wagemutiger Alienjäger auf, die Geheimnisse der Ausserirdischen zu ergründen. Ein Bericht aus ihrem Lager.

Raphael Rohner
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Bilder: Raphael Rohner

«Da oben im Wald wurden Aliens gesichtet», schreit ein Pfadfinder und rennt ausser Atem in das Lager des Pfadilagers in Mogelsberg. Dort sind die Pfadfinder gerade dabei für ihren Einsatz zu trainieren. Sie machen Liegestützen, Push-Ups und andere Kraftübungen um für ihre Abenteuer bereit zu sein.

Im Waldstück in der Nähe von Mogelsberg leben derzeit rund 45 Pfaderinnen und Pfader der drei Pfadis Arbor-Felix, Waldkirch und Bischofszell. Sie unterscheiden sich durch die Farben ihres Foulards. Die Idee für das Pfadifoulard entstammt aus der Zeit des Pfadigründers, Robert Baden-Powell, in Afrika. Sein Zweck war damals rein praktisch: Es sollte den Nacken tagsüber vor der starken Sonneneinstrahlung schützen. An diesem Morgen tragen es alle mit Stolz.

Geheimnissvollen Aliens auf der Spur

Das aufwendig dekorierte Pfadilager wird jeden Tag von geheimnisvollen Aliens heimgesucht, deren Ursprung und Herkunft die Pfaderinnen und Pfader ergründen müssen.

Mit Spurenlesen und Rätselraten kam man schliesslich dahinter, dass auch die Leiter des Pfadilagers in Menschenform verwandelte Aliens sein könnten, die nichts Gutes im Schilde führen. Schliesslich "sterben" einzelne Pfadfinder in der Nacht und es gibt auch da Rätsel zu lösen für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Unter anderem laufen über die ganze Zeit Spiele und Ausbildungen in verschiedenen Bereichen.

In der Küche bereiten zwei Köche jeden Tag die Mahlzeiten für die Teilnehmer des Pfadilagers vor. Von Aliensuppen, über Marsianer-Gedärme ist alles dabei, um die Truppe von Alienjägern bei Stimmung zu halten.

Das Pfadilager hat den diesjährigen Wettbewerb «das coolste Lager in der Ostschweiz» vom St.Galler TAGBLATT gewonnen und als Preis neben der Profi-Reportage auch eine SchMatzbox von dem Premiumpartner Migros-Kulturprozent erhalten. Darin waren allerhand Fressalien für das Lager und ganz viele Süssigkeiten. Bei den Pfadfindern war die Freude über den Hauptpreis riesig: «So etwas tolles haben wir noch nie bekommen», sagt ein Wölfli und trägt Migros-Eistee und Süssigkeiten davon. Gehamstert wird bei den Pfadfindern jedoch nicht. Die Lagerleiter koordinieren die geschenkten Esswaren und verteilen sie an alle, damit jeder etwas davon hat am Ende.