Jeder Dritte stimmte elektronisch ab

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E-Voting Nebst den St. Galler Auslandschweizern konnten erstmals auch Stimmbürger aus vier Pilotgemeinden elektronisch abstimmen. 37000 Personen aus Vilters-Wangs, Rapperswil-Jona, Goldach, Kirchberg und aus dem Ausland hatten die Möglichkeit dazu. Gestern zählte die Staatskanzlei insgesamt 5615 elektronische Stimmen aus. Das entspricht rund einem Drittel der eingegangenen Stimmen aus den Pilot­gemeinden und dem Ausland.

Bis am Samstagabend konnten die Stimmen elektronisch abgegeben werden. Am Sonntag empfing die Staatskanzlei dann die gesammelten Stimmen, entschlüsselte sie offline und speiste sie in das Ergebnisermittlungsprogramm ein. Das E-Voting-System habe das Stimmgeheimnis stets gewahrt, betont die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung. Die Sicherheitsvorkehrungen und die technischen Abläufe von der Stimmabgabe bis zum Erhalt des Resultats hätten sich bewährt, weshalb die E-Voting-Premiere als Erfolg zu bewerten sei. Zusammen mit dem Verwaltungsrechenzentrum St. Gallen (VRSG) würden nun die Prozesse nochmals optimiert. Es werden weitere Pilotabstimmungen folgen. Geplant ist, dass ab 2019 alle St. Galler Stimmbürger elektronisch abstimmen können. (hrt)