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Jackson verzweifelt gesucht

Ein junger Hund ist vor einigen Tagen spurlos aus einer Wohnung in St. Margrethen verschwunden. Der Besitzer glaubt an Diebstahl. Der Rheintaler Tierschutz warnt unerfahrene Hundehalter vor der Rasse.
Daniel Walt
Der gesuchte Jackson. (Bild: Facebook)

Der gesuchte Jackson. (Bild: Facebook)

ST. MARGRETHEN «Sowas verchraft i nöd», schreibt ein junger Rheintaler auf Facebook. Vor einigen Tagen hat er dort vermeldet, dass er seinen fünf Monate alten American Staffordshire Terrier Jackson vermisse. Der Mann schrieb, das Tier sei aus seiner Wohnung gestohlen worden und bat um Mithilfe bei der Suche.

Er sei am Freitag kurz mit seinem anderen Hund laufen gegangen, teilte der Mann auf Facebook mit. Als er zurückgekommen sei, sei Jackson weg gewesen. Aus weiteren Einträgen geht hervor, dass er den Hund von einem anderen Besitzer übernommen hatte – «damit ers besser bi mir hett», so der Mann. Auf die Frage einer Facebook-Nutzerin, ob die Wohnungstür abgeschlossen gewesen sei, antwortete er, sie sei mehrfach nicht richtig eingerastet. Dass das Tier aus freien Stücken weggelaufen sein könnte, schliesst der Mann, der gestern telefonisch nicht erreichbar war, aus.

Tierschutzverein involviert

Auch der Tierschutzverein Rheintal hat eine Vermisstenanzeige für Jackson veröffentlicht. Vorstandsmitglied Jennifer Pizzeghello sagt: «Ein American Staffordshire Terrier eignet sich nicht für Personen, die noch nie einen Hund hatten.» Ein Tier dieser Rasse habe sicherlich mehr Potenzial, zu einem gefährlichen Hund zu werden, als beispielsweise ein Golden Retriever.

Ist der Hund in Altstätten?

Gian Andrea Rezzoli, Sprecher der St. Galler Kantonspolizei, bestätigt auf Anfrage, dass der Besitzer von Jackson eine Anzeige deponiert hat. «Der Hund ist gechipt, wenn das Tier wieder auftaucht, kann man es so zuordnen», sagt Rezzoli. Die Polizei geht nicht davon aus, dass das Verschwinden des Hundes mit einem allfälligen Streit zwischen dem aktuellen und dem früheren Besitzer des Tiers zu tun hat. Hinweise zum Fall seien bisher nicht eingegangen.

Etwas weiter bei seinen Nachforschungen scheint der Hundebesitzer zu sein: Wie er auf Facebook schreibt, glaubt er, das Tier könnte sich in Altstätten aufhalten. Von dort habe er glaubwürdige Hinweise erhalten: Sie passten auf das Tier, das unterernährt sei, mit einem Bein hinke und sich sofort hinsetze, wenn man an der Leine zieht.

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