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Itten tut es wieder und trifft zweimal gegen Basel – der FCSG gewinnt 2:1 im St.Jakob-Park

Mit diesen ersten drei Punkten der Saison hat niemand gerechnet. Der FC St.Gallen zeigt gegen den FC Basel eine starke kämpferische Leistung und hält mit dem 2:1 seine positive Auswärtsserie nach zuletzt zwei Siegen und einem Unentschieden gegen diesen scheinbar übermächtigen Widersacher aufrecht. Was für ein Erfolg!
Christian Brägger, Basel
Basels Goalie Jonas Omlin hat das Nachsehen, Cedric Itten bejubelt sein 1:0. (Bild: Georgios Kefalas/KEY)

Basels Goalie Jonas Omlin hat das Nachsehen, Cedric Itten bejubelt sein 1:0. (Bild: Georgios Kefalas/KEY)

Die Tore

  • 0:1, 25. Minute, Cedric Itten: Nach einem Ruiz-Corner kommt Itten zum Abschluss. Riveros versucht auf der Linie zu klären und schiesst Itten den Ball aus nächster Nähe an die Brust. Von dort kullert das Leder ins Tor.
  • 1:1, 57. Minute, Kemal Ademi: Nach einem weiten Ball gewinnt Kevin Bua das Duell gegen Silvan Hefti und legt auf Kemal Ademi auf, der Stojanovic mit einem Beinschuss bezwingt. Ausgerechnet Ademi: Den Basler Stürmer wollten die St.Galler ja auch verpflichten.
  • 1:2, 81. Minute, Cedric Itten: Nach einem Foul im Sechzehner an Jérémy Guillemenot gibt es Penalty – Itten versenkt den Elfer mit etwas Glück und sichert damit den Sieg.

Die Spiel-Analyse

Die St.Galler finden in ihrem 4-3-3 gut in die Partie gegen den scheinbar übermächtigen FC Basel, der nach den Anfangsminuten jedoch den Lead übernimmt. Zu Topchancen kommt er indes nicht, weil die jungen Ostschweizer (im Schnitt 21,7 Jahre alt) kompakt stehen, solidarisch und gut verteidigen. Oder Goalie Dejan Stojanovic zur Stelle ist. Und die St.Galler haben ja noch Cedric Itten, der im St.Jakob-Park besonders gerne und oft trifft. Der Stürmer ist es denn auch, der den FC St.Gallen in der 25. Minute etwas schmeichelhaft in Führung bringt nach einem Corner. Für Itten ist es das erste Pflichtspieltor seit fast elf Monaten. Bis zur Pause passiert nicht mehr viel – weshalb es Pfiffe ausschliesslich von den Basler Rängen gibt.

Die Basler steigern in der zweiten Halbzeit das Tempo, bald einmal kommen sie dank Kemal Ademi zum Ausgleich in der 57. Minute. Es ist die Phase, in der den St.Gallern ein wenig die Abgeklärtheit fehlt. Die Zeidler-Elf reagiert, hat zwei gute Chancen, ehe Ademi für Basel eine grosse Möglichkeit vergibt. Das Spiel wiegt nun hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten. Dann wird Jérémy Guillemenot im Sechzehner von den Beinen geholt. Itten läuft an und versenkt den Foulpenalty. Wie bereits am 17. Februar 2018 trifft er damit zweimal gegen den FC Basel. Danach werfen die Basler alles nach vorne, doch es nützt ihnen nichts mehr. An diesem Abend sind sie zu schwach – oder noch besser: Die St.Galler zu stark.

Der Beste

Cedric Itten. Er ist wieder da! Und wie! Itten erzielt gegen Basel zwei Treffer, einmal stochert er den Ball ins Tor, das andere Mal versenkt er in der Schlussphase einen Foulpenalty. Und das nach seiner langen Verletzungspause.

Dejan Stojanovic: Note 5. Beim Gegentreffer von Ademi ist er machtlos. Ansonsten strahlt der St.Galler Goalie viel Sicherheit aus und pariert alles, was auf sein Tor kommt.Dejan Stojanovic: Note 5. Beim Gegentreffer von Ademi ist er machtlos. Ansonsten strahlt der St.Galler Goalie viel Sicherheit aus und pariert alles, was auf sein Tor kommt.
Silvan Hefti: Note 4,5. Der St.Galler Captain agiert auf der rechten Aussenbahn souverän, sowohl offensiv als auch defensiv. Beim unglücklichen Gegentreffer steht er etwas weit weg vom Mann.Silvan Hefti: Note 4,5. Der St.Galler Captain agiert auf der rechten Aussenbahn souverän, sowohl offensiv als auch defensiv. Beim unglücklichen Gegentreffer steht er etwas weit weg vom Mann.
Leonidas Stergiou: Note 5. Das 17-jährige Eigengewächs zeigt, wie schon vor Wochenfrist gegen Luzern, eine äusserst souveräne Leistung. Immer wieder behauptet er sich gegen Kemal Ademi und gewinnt zahlreiche Zweikämpfe.Leonidas Stergiou: Note 5. Das 17-jährige Eigengewächs zeigt, wie schon vor Wochenfrist gegen Luzern, eine äusserst souveräne Leistung. Immer wieder behauptet er sich gegen Kemal Ademi und gewinnt zahlreiche Zweikämpfe.
Yannis Letard: Note 5. Der zweite starke Auftritt im zweiten Spiel. Der junge Franzose bildet mit Leonidas Stergiou eine formidable Innenverteidigung, die im St.Jakob-Park nur wenig zulässt.Yannis Letard: Note 5. Der zweite starke Auftritt im zweiten Spiel. Der junge Franzose bildet mit Leonidas Stergiou eine formidable Innenverteidigung, die im St.Jakob-Park nur wenig zulässt.
Miro Muheim: Note 5. Der Linksverteidiger sorgt mit seinen Flügelläufen immer wieder für Gefahr. Harmoniert nach vorne gut mit Victor Ruiz, und hält auch in der Defensive mehr als ordentlich dagegen.Miro Muheim: Note 5. Der Linksverteidiger sorgt mit seinen Flügelläufen immer wieder für Gefahr. Harmoniert nach vorne gut mit Victor Ruiz, und hält auch in der Defensive mehr als ordentlich dagegen.
Betim Fazliji, Note: 5. Der junge Rebsteiner Debütant schlägt sich im zentralen Mittelfeld sehr wacker. Zu Beginn sind da zwar noch Zeichen der Nervosität, danach spielt Fazliji aber mit der Sicherheit eines Routiniers.Betim Fazliji, Note: 5. Der junge Rebsteiner Debütant schlägt sich im zentralen Mittelfeld sehr wacker. Zu Beginn sind da zwar noch Zeichen der Nervosität, danach spielt Fazliji aber mit der Sicherheit eines Routiniers.
Lukas Görtler, Note 4,5. Der deutsche Mittelfeld-Akteur hängt sich in alle Zweikämpfe und spielt sehr solidarisch. Sein Zweikampfverhalten wird aber durch eine frühe Verwarnung beeinträchtigt. Scheitert in der zweiten Halbzeit an einem grandios reagierenden FCB-Goalie Jonas Omlin.Lukas Görtler, Note 4,5. Der deutsche Mittelfeld-Akteur hängt sich in alle Zweikämpfe und spielt sehr solidarisch. Sein Zweikampfverhalten wird aber durch eine frühe Verwarnung beeinträchtigt. Scheitert in der zweiten Halbzeit an einem grandios reagierenden FCB-Goalie Jonas Omlin.
Victor Ruiz, Note: 5. Zeigt eine sehr starke Partie. Der Spanier wirbelt im St.Galler Mittelfeld. Er stellt seine Qualität am Ball immer wieder unter Beweis, tritt alle Standards für Grün-Weiss. Und er opfert sich auch in der Defensive immer wieder auf.Victor Ruiz, Note: 5. Zeigt eine sehr starke Partie. Der Spanier wirbelt im St.Galler Mittelfeld. Er stellt seine Qualität am Ball immer wieder unter Beweis, tritt alle Standards für Grün-Weiss. Und er opfert sich auch in der Defensive immer wieder auf.
Axel Bakayoko, Note 3,5: Es ist nicht sein Abend: Bakayoko kommt nicht so recht ins Spiel. Er rutscht auf der nassen Unterlage mehrmals weg, wirkt etwas fahrig. Auch deshalb nimmt ihn Peter Zeidler in der Halbzeit aus dem Spiel.Axel Bakayoko, Note 3,5: Es ist nicht sein Abend: Bakayoko kommt nicht so recht ins Spiel. Er rutscht auf der nassen Unterlage mehrmals weg, wirkt etwas fahrig. Auch deshalb nimmt ihn Peter Zeidler in der Halbzeit aus dem Spiel.
Cedric Itten, Note 6: Es ist sein Abend im St.Jakob-Park. 10 Monate nach seiner schweren Knieverletzung trifft der Basler Stürmer wieder, und das gleich doppelt. Erst schiebt er nach einem Prellball ein, dann behält er am Penalty-Punkt in der Schlussphase die Nerven.Cedric Itten, Note 6: Es ist sein Abend im St.Jakob-Park. 10 Monate nach seiner schweren Knieverletzung trifft der Basler Stürmer wieder, und das gleich doppelt. Erst schiebt er nach einem Prellball ein, dann behält er am Penalty-Punkt in der Schlussphase die Nerven.
Dereck Kutesa, Note 4,5: Dem Genfer gelingen zwar auch in Basel immer mal wieder die Flügelläufe, für die er bekannt ist. Im Passspiel fehlt danach aber oft die Präzision.Dereck Kutesa, Note 4,5: Dem Genfer gelingen zwar auch in Basel immer mal wieder die Flügelläufe, für die er bekannt ist. Im Passspiel fehlt danach aber oft die Präzision.
Jérémy Guillemenot, Note: 5. Kommt zu Beginn der zweiten Halbzeit für Axel Bakayoko. Sorgt regelmässig für Gefahr vor dem Basler Tor, und holt zehn Minuten vor Schluss den Penalty zum 2:1 heraus.Jérémy Guillemenot, Note: 5. Kommt zu Beginn der zweiten Halbzeit für Axel Bakayoko. Sorgt regelmässig für Gefahr vor dem Basler Tor, und holt zehn Minuten vor Schluss den Penalty zum 2:1 heraus.
Fabiano Donato Alves, Note: (-) Der Brasilianer kommt in der 83. Minute für Dereck Kutesa. Sieben Minuten reichen, um die Basler zu ärgern. Und Gelb holt sich Fabiano dann auch noch.Fabiano Donato Alves, Note: (-) Der Brasilianer kommt in der 83. Minute für Dereck Kutesa. Sieben Minuten reichen, um die Basler zu ärgern. Und Gelb holt sich Fabiano dann auch noch.
Angelo Campos, Note: (-) Wird in der 85. Minute für Victor Ruiz eingewechselt. Angelo Campos, Note: (-) Wird in der 85. Minute für Victor Ruiz eingewechselt.
14 Bilder

Itten ist der Matchwinner, Bakayoko enttäuscht: Die Noten der FCSG-Spieler gegen den FC Basel

Der Schlechteste

Axel Bakayoko, der für die zweite Halbzeit durch Jérémy Guillemenot ersetzt wird. Bakayoko erwischt keinen guten Tag, rutscht oft aus, wirkt verunsichert und verliert viele Bälle.

Der Aufreger

Alles bene für die St.Galler. Während bei den Baslern zu reden gibt, dass Trainer Marcel Koller sieben Wechsel in der Startformation im Vergleich zum Eindhoven-Spiel vornimmt. Albian Ajeti, Valentin Stocker und Luca Zuffi kommen überhaupt nicht zum Einsatz.

Die Überraschung

Betim Fazliji im Zweikampf gegen Afimico Pululu. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Betim Fazliji im Zweikampf gegen Afimico Pululu. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Jordi Quintillà fehlt krankheitshalber. Weder Moreno Costanzo noch Fabiano erben dessen Platz im Mittelfeld. Vielmehr beginnt der erst 20-jährige Rebsteiner Betim Fazliji. Ein mutiger Entscheid von Trainer Zeidler, zumal das Durchschnittsalter der Startelf rekordverdächtig junge 21,7 Jahre beträgt.

Die Premiere

Jaan Schaller feiert mit «Adrenalin» die Premiere auf dem FCSG-Äther und macht, was er am liebsten tut: Reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Schaller wird assistiert von Medienchef Daniel Last.

Der Schiedsrichter

Nicht Alain Bieri pfeift die Partie – er ist ebenfalls krank. Für ihn springt Adrien Jaccotet ein und macht seine Sache gut.

Die Fans

Die Unterstützung aus der Heimat lässt sich sehen in Basel. Und manchmal gibts auch ein paar Pyros.

Die Reaktionen

Peter Zeidler: Wir sind froh, mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Einen Start mit null Punkten nach zwei Spielen wünscht sich niemand. Egal, ob Basel viele Wechsel vorgenommen hat – ich lasse mir den Sieg nicht schmälern. Natürlich hatten wir ein paar Probleme. Aber ich kann meine Mannschaft nur loben, und zwar alle vier Linien. Der Sieg ist nicht unverdient. Wer in Basel gewinnt, kann schon einmal stolz sein auf sein Team.

Marcel Koller: St.Gallen zeigte ein gutes Spiel. Ich nehme die Niederlage auf meine Kappe, ich dachte, wir seien schon weiter. Ich habe viele Wechsel vorgenommen, vielleicht war da der eine oder andere Wechsel zu viel. Nach dem 1:1 waren wir meiner Meinung nach dem Sieg näher. Nun haben wir am Ende aber keinen Punkt geholt gegen St.Gallen.

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

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