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«Ist das die Kathedrale St.Johann?» – Das wissen die neuen HSG-Studenten über St.Gallen

Diese Woche hat für rund 1500 Studenten aus aller Welt die Startwoche an der Universität St.Gallen (HSG) begonnen. Das «Tagblatt» hat bei den Neustudierenden nachgefragt, wie es mit ihrem Wissen über St.Gallen aussieht – und sie versucht reinzulegen.
Rossella Blattmann

Sie kommen aus Kanada, Deutschland oder aus allen Ecken der Schweiz. Für die neuen HSG-Studentinnen und -Studenten aus dem In- und Ausland beginnt nächste Woche mit dem Start der Assessment-Stufe der Ernst des Lebens. Diese Woche werden die Studierenden während der sogenannten Startwoche ins HSG-Leben eingeführt. Wir wollten wissen, wie gut die Neuzugänge ihr künftiges Zuhause, die Gallusstadt, bereits kennen.

Was ist in St.Gallen ein kulinarisches No-Go?

Nick (rechts in rot) und sein Kollege Max. (Bild: Rossella Blattmann)

Nick (rechts in rot) und sein Kollege Max. (Bild: Rossella Blattmann)

«Ein kulinarisches No-Go? Das gibt es hier nicht, denke ich», vermutet Nick aus Osnabrück. Der 18-Jährige war zwei Jahre in Kanada im Internat, um Englisch zu lernen. Darum habe er sich für den englischsprachigen Track an der HSG angemeldet. Auf die Frage, wie er seine Bratwurst am liebsten esse, antwortet er: «Schön braun gebraten. Und am liebsten mit Senf.» Das erste Fettnäpfchen?

Carmen aus Deutschland gehört zu den 1500 Neustudierenden an der HSG. (Bild: Rossella Blattmann)

Carmen aus Deutschland gehört zu den 1500 Neustudierenden an der HSG. (Bild: Rossella Blattmann)

«Ein kulinarisches No-Go in St.Gallen... Ich weiss nicht. Vielleicht, dass man ein Gericht falsch ausspricht?», rätselt Carmen aus Deutschland. Auf die Frage, wie man die St.Galler Bratwurst richtig esse, reagiert die Studentin der Unternehmenskommunikation unsicher: «Muss man die Bratwurst hier zuzeln?» Zuzeln ist ein bayrisches Wort für das Aussaugen des Bräts einer Weisswurst. Wer weiss, vielleicht breitet sich diese Art, eine Wurst zu verzehren, ja auch bald in der Ostschweiz aus.

Wie viele Schweizer-Meister-Titel hat der FC St.Gallen?

Jan und seine Kommilitonin Donja. (Bild: Rossella Blattmann)

Jan und seine Kommilitonin Donja. (Bild: Rossella Blattmann)

«Wie viele Male der FC St.Gallen Schweizer Meister wurde, weiss ich nicht», sagt Jan, Neustudent aus Bern und Fan der Young Boys. «Auf jeden Fall weniger oft als YB. Wir haben zwölf Titel!» Auch wenn es die grünweisse Fussballer-Seele schmerzt – Fakt ist nun einmal Fakt: St.Gallen hat es bisher nur auf zwei Meistertitel, 1904 und 2000, gebracht.

Yanick (links) aus Solothurn. (Bild: Rossella Blattmann)

Yanick (links) aus Solothurn. (Bild: Rossella Blattmann)

«Der FC St.Gallen? Keine Ahnung, wie oft der Schweizer Meister wurde», sagt der Solothurner Yanick. «Ich bin Basel-Fan...»

Kennst du diese vier Orte?

Selina aus Berlin (links) und Sara aus Solingen in der Nähe von Düsseldorf (rechts) haben sich an der HSG für den Masterstudiengang in Unternehmensführung eingeschrieben. (Bild: Rossella Blattmann)

Selina aus Berlin (links) und Sara aus Solingen in der Nähe von Düsseldorf (rechts) haben sich an der HSG für den Masterstudiengang in Unternehmensführung eingeschrieben. (Bild: Rossella Blattmann)

«Zu meinem Umzug in die Schweiz bekam ich einen Reiseführer von St.Gallen geschenkt», sagt Masterstudentin Selina. «Ich war schon in der Stiftsbibliothek und den Marktplatz kenne ich auch.» Dass die Berlinerin sich in ihrer neuen Heimat auskennt, sieht man: Sie erkennt alle vier Orte auf dem Bild: die Drei Weieren, den Klosterplatz, den roten Platz – und auch das Kuckucksei, den Prime Tower in Zürich.

Andere kennen sich noch etwas weniger gut aus: «Ist das der Weiher? Da war ich noch nicht, aber ich habe davon gehört. Da soll es schön sein, um zu baden», sagt die Solingerin Sara und zeigt auf das erste Bild. «Sieht mir auf jeden Fall nicht nach Bodensee aus.» Das gläserne Hochhaus habe sie in St.Gallen noch nicht gesehen, sagt Sara. «Ist dieses Hochhaus vielleicht das Rathaus beim Hauptbahnhof?»

Camill (rechts) kommt aus den Kanton Schaffhausen. (Bild: Rossella Blattmann)

Camill (rechts) kommt aus den Kanton Schaffhausen. (Bild: Rossella Blattmann)

«Ich bin am Samstag nach St.Gallen gezogen, darum habe ich noch nicht so viele Orte gesehen. Dafür war ich am Wochenende im Wald joggen», sagt der Schaffhauser Student Camill. «Diese Kirche rechts oben kommt mir bekannt vor, aber ich bin mir nicht sicher, wie sie heisst... Ist das die Kathedrale St.Johann?»

Nico (links) studiert ab Montag BWL an der HSG. (Bild: Rossella Blattmann)

Nico (links) studiert ab Montag BWL an der HSG. (Bild: Rossella Blattmann)

«Von St.Gallen habe ich bis jetzt noch nicht so viel gesehen», sagt der Münchner BWL-Student Nico. «Ich war schon bei Ikea, so hab ich das St.Galler Umland schon ein wenig kennengelernt.» Wie seine Mitstudentin Sara glaubt auch Nico: «Das gläserne Hochhaus links unten, das ist das Rathaus beim Bahnhof St.Gallen.» Vielleicht geht es ja wirklich nicht mehr lange, und die Gallusstadt bekommt tatsächlich ihren eigenen Prime Tower. Das «Tagblatt» bleibt dran.

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