Isabelle Mayer

«Polizistin ist mein Traumjob, seit ich ein kleines Mädchen war», sagt Isabelle Mayer. Und sie ist sich sicher: «In diesem Beruf werde ich <selig>.» Die 23jährige St.

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«Polizistin ist mein Traumjob, seit ich ein kleines Mädchen war», sagt Isabelle Mayer. Und sie ist sich sicher: «In diesem Beruf werde ich <selig>.» Die 23jährige St. Gallerin lässt sich in ihrer Überzeugung nicht beirren – weder von negativen Reaktionen aus dem Umfeld auf ihre Berufswahl, noch vom schlechten Ruf der Polizei oder von schwierigen Situationen, die sie als Polizistin antreffen wird. «Dafür gehe ich zur Schule, dass ich lerne, damit umzugehen», sagt sie und fügt rasch an: «Ich muss noch viel lernen.»

Isabelle Mayers grosse Leidenschaft ist das Reisen. Nach der Wirtschaftsmittelschule – sie absolvierte sie in St. Gallen – lockte die weite Welt. So reiste sie von Westen nach Osten, von Süden nach Norden. Ein Jahr lang war sie unterwegs – alleine. «Ich habe keine Berufserfahrung, dafür viel Lebenserfahrung gesammelt», sagt sie. Sie habe gelernt, «flexibel zu sein, an die eigenen Grenzen zu stossen, durchzubeissen, sich immer wieder auf neue Situationen, neue Kulturen, neue Menschen einzustellen». Erfahrungen, die ihr als Polizistin gewiss hilfreich seien. «Ich habe viel von der Welt gesehen; nun freue ich mich, den Kanton besser kennenzulernen.»

Vor der Aufnahme in die Polizeischule – ein mehrmonatiges Auswahlverfahren – arbeitete sie als Journalistin, für Online, Print und den Mediendienst der Kantonspolizei St. Gallen. Ihr künftiger Einsatzort? Sie zuckt die Schultern. Genauso wie bei der Frage nach der Polizeimusik. Sie spielt in einem Orchester, Fagott.

Isabelle Mayer wird für unsere Zeitung regelmässig von der Polizeiausbildung berichten. (rw)

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