InterSky fliegt in die schwarzen Zahlen

Ein bedeutendes Jahr sei 2012 für die InterSky gewesen, sagte Renate Moser, Gründerin der Vorarlberger Airline vor den Medien. Zwar wurde unter anderem eine Strecke gestrichen.

Merken
Drucken
Teilen

Ein bedeutendes Jahr sei 2012 für die InterSky gewesen, sagte Renate Moser, Gründerin der Vorarlberger Airline vor den Medien. Zwar wurde unter anderem eine Strecke gestrichen. Der Umsatz nahm so von 26,8 Millionen Euro auf 22,6 Millionen Euro ab, und die Passagierzahlen sanken um 29 000 auf 160 000. Doch nach einem eher schwierigen 2011 habe 2012 ein «schöner schwarzer Abschluss» resultiert.

Zwei neue Flugzeuge

Gleichzeitig stellte die Fluggesellschaft die Weichen für die Zukunft. Mit Hans Rudolf Wöhrl und Peter Oncken übernahmen 2012 zwei Kenner des Regionalfluggeschäfts drei Viertel der Gesellschaft. Zwei neue Flugzeuge wurden gekauft, die Zahl der Mitarbeitenden stieg von 100 auf 160. Mit ihnen hat InterSky dieses Jahr begonnen, neue Strecken zu fliegen. Von Zürich aus fliegt sie nach Graz und Salzburg, von Karlsruhe aus nach Hamburg. Im Sommer kommen weitere Strecken aus der Schweiz hinzu: Von Altenrhein aus fliegt die InterSky nach Elba und Sardinien, von Zürich aus nach Elba und Zadar und von Genf aus nach Elba.

Bereits 100 000 Passagiere

Die Neuerungen scheinen Wirkung zu zeigen: Bereits im ersten Halbjahr transportierte InterSky 100 000 Passagiere, wie Verkaufs- und Marketingleiter Roger Hohl sagte. Trotzdem erwartet die Fluggesellschaft dieses Jahr ein negatives Betriebsergebnis. Denn nach 2012, dem «Jahr der Vorbereitung», sei 2013 «das Jahr der Investitionen», wie Renate Moser sagte. Bereits im Frühling nächsten Jahres will InterSky ein weiteres Flugzeug in Betrieb nehmen. (ken)