Internetfahndung nach Fussballfans bringt Erfolge

ST. GALLEN. Die St. Galler Strafverfolgungsbehörden haben am 5. März Bilder von sieben Fussballfans im Internet veröffentlicht, die für Ausschreitungen und Sachbeschädigungen in der AFG Arena verantwortlich sein sollen.

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ST. GALLEN. Die St. Galler Strafverfolgungsbehörden haben am 5. März Bilder von sieben Fussballfans im Internet veröffentlicht, die für Ausschreitungen und Sachbeschädigungen in der AFG Arena verantwortlich sein sollen. Ein Verdächtiger hat sich selber gestellt, gegen zwei andere besteht dringender Tatverdacht.

«Eine Person hat sich ziemlich schnell selber gestellt», bestätigt Natalie Häusler, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, eine Meldung des «Tages-Anzeiger». «Deshalb haben wir sein Bild aus dem Internet entfernt.» Gegen ihn läuft nun ein Verfahren. Dass er sich selber gestellt hat, ist laut Häusler ein Strafminderungsgrund. «Seine Strafe fällt tiefer aus, weil er kooperiert.»

Gegen zwei weitere Personen bestehe dringender Tatverdacht. «Es sind mehrere Hinweise eingegangen. Es gilt aber die Unschuldsvermutung.» Die Verfahren gegen jene zwei Personen laufen noch. Deshalb kann Häusler aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Auskünfte geben. Den Fans werden Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Beamte, Abbrennen von Pyrotechnik oder Sachbeschädigungen vorgeworfen. (mwa)

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