Ineinander verschachtelt, an Tunnelwand gedrückt

ST.GALLEN. Drei Verletzte, ein Mega-Rückstau und Blechschaden, der 100'000 Franken übersteigen dürfte: Das ist die Bilanz einer Massenkarambolage kurz vor 13 Uhr im Rosenbergtunnel. In der Folge bildete sich ein Stau, die Verkehrslage beruhigte sich erst gegen Abend.

Daniel Walt
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Bild: Ralph Ribi

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"Wir können von Glück sagen, dass es hier keine Schwerverletzten gegeben hat." Das sagt Hanspeter Krüsi, Medienchef der St.Galler Kantonspolizei, zur Massenkarambolage, die sich am Dienstagmittag im Rosenbergtunnel in Fahrtrichtung St.Margrethen ereignet hat. Während die Blessuren von drei verletzten Personen nicht allzu gravierend sind, ist beim Mega-Unfall riesiger Blechschaden entstanden: Krüsi schätzt ihn auf über 100'000 Franken.

St. Gallen - Stadtautobahn Unfall im Rosenbergtunnel mit ca. 25 Autos und Lastwagen. Polizei nimmt Unfall auf und fängt mit der Räumung der Autos an. (Bild: Ralph Ribi)
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St. Gallen - Stadtautobahn Unfall im Rosenbergtunnel mit ca. 25 Autos und Lastwagen. Polizei nimmt Unfall auf und fängt mit der Räumung der Autos an. (Bild: Ralph Ribi)
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St. Gallen - Stadtautobahn Unfall im Rosenbergtunnel mit ca. 25 Autos und Lastwagen. Polizei nimmt Unfall auf und fängt mit der Räumung der Autos an. (Bild: Ralph Ribi)



Ineinander verschachtelt und an Tunnelwand gedrückt
Ausgelöst wurde die Karambolage durch zwei vorhergehende Unfälle, in die drei Autos im Rosenbergtunnel kurz vor 13 Uhr verwickelt waren. "In der Folge prallten rund 100 Meter nach der Tunneleinfahrt 16 weitere Fahrzeuge ineinander", so Hanspeter Krüsi. Er beschreibt das Bild, das sich ihm vor Ort präsentierte, wie folgt: "Mehrere Autos waren ineinander verschachtelt, in einigen war der Airbag ausgelöst worden. Ein Wagen wurde gegen die Tunnelwand gedrückt, von einem Fahrzeug steckte die Kühlerhaube unter einem Lastwagen."

Beteiligte befragen, Autos bergen
Die Kantonspolizei war mit rund 30 Beamten vor Ort präsent. Zum Einsatz kamen auch Sanitäter und zwölf Feuerwehrangehörige. Zunächst begann die Polizei, die Unfallbeteiligten zu befragen, um den Hergang der Massenkarambolage möglichst genau zu rekonstruieren. Laut Hanspeter Krüsi war die Fahrbahn im Unfallbereich vereist - "durch gefrierende Nässe und den Luftzug im Tunnel", sagt er. Später begannen mehrere Abschleppunternehmen, die verunfallten Wagen aus dem Tunnel zu bergen.

Nach dem Unfall kam es zu einem riesigen Rückstau. Laut Hanspeter Krüsi hat sich die Verkehrslage um 17.15 Uhr soweit normalisiert, dass der Rosenbergtunnel wieder geöffnet werden konnte.

Auch auf Stadtgebiet standen die Fahrzeuge. Benjamin Lütolf, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen, sagt: "Die Stadt ist verkehrstechnisch ein Nadelöhr. Wir bringen diese Menge an Fahrzeugen nicht durch das städtische Strassennetz." Damit die Einsatzwagen von Polizei, Feuerwehr und Ambulanz im Notfall nicht stehen bleiben, wurde auf der Rosenbergstrasse eine Rettungsachse vorbereitet.

"Der Verkehr würde in einem Notfall nur noch westwärts über die Rosenbergstrasse geführt. Ostwärts wird eine Entlastungsumleitung über die St.Leonardsstrasse, Gartenstrasse und Gallusplatz eingerichtet", sagt Lütolf.

Bild: Ralph Ribi

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