In Zeugnissen sollen halbe und ganze Noten stehen

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Die vorberatende Kommission des Kantonsrats hat sich für die Verankerung von ganzen und halben Noten im Volksschulgesetz ausgesprochen. Grundlage war die im November 2015 gutgeheissene Motion «Schülerbeurteilung durch Noten im Volksschulgesetz verankern». Die Kommission teile die Beurteilung der Regierung, «dass Noten kurze und eindeutige Angaben in einer vertrauten, anerkannten Form ermöglichen sowie einfach zu kommunizieren und kaum erklärungsbedürftig sind», heisst es im Communiqué. Die Leistungen der Schüler sollen deshalb weiterhin mit Noten im Zeugnis ausgewiesen werden. Es soll zudem nicht mehr im Er­messen des Schulträgers liegen, auf das Setzen halber Noten zu verzichten. Der Erziehungsrat habe die Kompetenz, in gewissen Schulstufen oder Klassen von Notenzeugnissen abzusehen, wie dies im Kindergarten und in den ersten drei Semestern der Primarschule der Fall ist, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Regierung regle zudem, wie das Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten bewertet wird – ob beschreibend oder mit Codes sei im Nachgang zur Änderung des Volksschulgesetzes zu prüfen. (kbr)