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In Ebnat-Kappel wollen Fallschirmspringer einen Schweizer Rekord aufzustellen

Heute Sonntag enden in Ebnat-Kappel die Schweizer Meisterschaften der Fallschirmspringer. Drei Tage dauerten sie insgesamt. Zum Abschluss versuchen 26 Fallschirmspringer, den Schweizer Rekord im Formations-Skydiving zu knacken.
Marlen Hämmerli
Für die Disziplin Formations-Skydiving üben die Teams am Boden. (Bild: Ralph Ribi)
Fallschirmspringer tragen ihre zusammengerafften Fallschirme. (Bild: Ralph Ribi)
Eine Gruppe der Fallschirmspringer kurz vor dem Abflug.
(Bild: Ralph Ribi)
Ein Pilatus Porter bringt die Fallschirmspringer nach oben. (Bild: Ralph Ribi)
Lachend - hoch über den Wolken. (Bild: Ralph Ribi)
Nach dem Absprung zerrt der Wind an den Fallschirmspringern. (Bild: Ralph Ribi)
Wären die Wolken dichter, könnten die zwei nicht springen. Denn sie sähen dann nichts. (Bild: Ralph Ribi)
Drei Zuschauer beobachten die Fallschirmspringer. (Bild: Ralph Ribi)
Am Donnerstag musste ein Fallschirmspringer den Notschirm öffnen. Bei diesem Springer hier war das zum Glück nicht nötig. (Bild: Ralph Ribi)
Beim Zielspringen muss möglichst genau gelandet werden. (Bild: Ralph Ribi)
Zwei der Sportler klatschen sich ab. (Bild: Ralph Ribi)
Eine Fallschirmspringerin faltet in Ebnat-Kappel ihren Schirm zusammen. (Bild: Ralph Ribi)
Auch Pause muss sein - etwa auf einem Sofa im Freien. (Bild: Ralph Ribi)
13 Bilder

Schweizer Meisterschaften der Fallschirmspringer in Ebnat-Kappel

Dies ist ein Artikel der «Ostschweiz am Sonntag». Die ganze Ausgabe lesen Sie hier.

82 Teilnehmer, vier Disziplinen und drei Flugzeuge des Typs Porter PC-6 des Herstellers Pilatus: Seit Donnerstag ist in Ebnat-Kappel viel los. Zum zweiten Mal finden dort die Schweizer Meisterschaften der Fallschirmspringer statt. Ins Toggenburg gebracht hat diese, wie schon 2015, eine Fallschirmgruppe aus dem Thurgau.

Ein Grund dafür sind mögliche Luftraumbeschränkungen über der Heim­basis Sitterdorf. Ein anderer die Unterstützung der Gemeinde, wie Marco Rancetti, Marketingverantwortlicher der Schweizer Meisterschaften, gegenüber dem «Toggenburger Tagblatt» sagte.

Die Fallschirmspringer starten auch von Ballonen aus

Mit den Meisterschaften ist viel Aufwand verbunden. Die Organisatoren der Fallschirmgruppe Sittertal haben nicht nur einen temporären Flugplatz eingerichtet, sondern auch einen Platz, auf dem die Springer ihre Fallschirme zusammenfalten, mehrere Zielgelände und einen Campingplatz sowie ein Festzelt aufgebaut. Um den Aufwand zu relativieren, wurde der Flugbetrieb bereits am 4. August aufgenommen. Fallschirmspringer frönten bis vergangenen Donnerstag, dem ersten Trainingstag, ihrem Hobby.

Besucher konnten Tandemsprünge wagen, und jeweils morgens und abends stieg der Andwiler Stefan Zeberli mit seinem Ballon in die Luft. Private und Fallschirmspringer stiegen mit auf, die Besucher blieben im Korb, die Fallschirmspringer nicht. «Wir springen aus jedem Flugzeugtyp, und Ballone sind einfach eine andere Art Fluggerät», erklärt Rancetti.

«Das ist aber nicht Teil des Wettkampfs, sondern ein Gaudi für uns.»

Der Wettkampf läuft seit Freitag und endet heute. An den drei Tagen absolvieren die Teilnehmer acht Runden in den Disziplinen Zielspringen, Formations-Skydiving, Speed-Skydiving und Wingsuit.

Speed-Skydiving und Wingsuit. Beim Zielspringen muss bei der Landung ein Punkt in der Grösse eines 20 Räpplers getroffen werden. Im Formations-Skydiving zeigen Teams von vier oder acht Springern während des Falls mehrere Formationen. Speed-Skydiver versuchen innerhalb einer 1000 Meter langen Messstrecke möglichst schnell zu fallen. Beim Wingsuit geht es darum eine bestimmte Route nachzufliegen, dabei möglichst schnell zu werden und so möglichst weit zu kommen.

Heute Nachmittag wollen sie den Schweizer Rekord knacken

Bis gestern Samstag ging alles gut. Die Stimmung sei super, sagte Rancetti. «Alle drei Flieger sind in der Luft, der Grill ist heiss und das Festzelt voll.» Rund 400 Leute befanden sich nach Rancettis Schätzung gestern auf dem Platz.

Heute Nachmittag werden es ­möglicherweise noch mehr sein. Dann versuchen die Fallschirmspringer den Schweizer Rekord im Formations-Skydiving zu knacken. 26 Fallschirmspringer haben sich angemeldet. Ihr Ziel ist es, gemeinsam drei Formationen zu zeigen. Die Herausforderung hierbei ist der Zeitdruck. Den Springern bleiben nach dem Sprung aus einem der drei Flugzeuge nur fünf bis sechs Sekunden, um sich in der Luft zu finden und die Formationen zu zeigen. Der derzeitige Weltrekord wurde vergangenen Herbst in Arizona aufgestellt. 217 Springer zeigten dort hintereinander drei Formationen.

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