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In 25 Minuten von Arbon nach St.Gallen

ARBON/ST.GALLEN. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember verkehrt zwischen St.Gallen und Arbon eine neue Direktbuslinie über die Autobahn. Dies von Montag bis Freitag - im Halbstundentakt von etwa 6 bis 20 Uhr.
Die Postautoverbindungen in der Ostschweiz werden durch das neue Angebot aufgewertet. (Bild: Archiv/Urs Bucher (Symbolbild))

Die Postautoverbindungen in der Ostschweiz werden durch das neue Angebot aufgewertet. (Bild: Archiv/Urs Bucher (Symbolbild))

Heute verkehren von Arbon aus nur einzelne Schnellkurse via Roggwil nach St.Gallen. "Das Betriebskonzept sieht vor, dass über die Autobahn gefahren wird", teilen die St.Galler und die Thurgauer Staatskanzlei in einem Communiqué mit. Bedient werden die Haltestellen Bahnhof, Bündnerhof und Landquartstrasse in Arbon sowie Athletik-Zentrum, Theater, Marktplatz und Bahnhof in St.Gallen.

Schneller nach St.Gallen und zurück
Der öffentliche Verkehr zwischen den beiden Zentren werde dank der auf 25 Minuten verkürzten Fahrzeit wesentlich attraktiver, heisst es in der Mitteilung. Die Schnellbuslinie ermöglicht in St.Gallen Anschlüsse in Richtung Wil sowie Winterthur und in Arbon an die Regionalbusse sowie an die Züge von und nach Romanshorn. "Dank der betrieblichen Verknüpfung mit der bestehenden Linie 200 Arbon - Wittenbach - St.Gallen reisen die Fahrgäste aus dem Gebiet Bergli / Altstadt Arbon via Bahnhof Arbon noch schneller nach St.Gallen und zurück", ist im Communiqué zu lesen.

Aus Forderung wird Realität

Das Agglomerationsprogramm St.Gallen/Arbon-Rorschach sieht schnelle Verbindungen im öffentlichen Verkehr zwischen dem Agglomerationszentrum St.Gallen und den Nebenzentren Herisau, Gossau, Rorschach und Arbon vor. Arbon soll demnach mittelfristig im Halbstundentakt mit einem Schnellbus mit St.Gallen verbunden werden, was mit dem neuen Angebot nun Realität wird. Die Kantone St.Gallen und Thurgau haben gemäss Communiqué verschiedene Varianten geprüft und sich auf die von der PostAuto Schweiz AG offerierte Gesamtlösung geeinigt.

Schnellkurse in Roggwil weg
Die Postautos auf der heutigen Linie 200 St.Gallen - Arbon fahren weiterhin bis zum Bahnhof St.Gallen, jedoch neu mit einer Schlaufe über den Bahnhof Wittenbach. "Fahrgäste, die zum Bahnhof St.Gallen und weiter reisen, profitieren so von einem schlanken Anschluss an die S-Bahn nach St.Gallen und damit von noch kürzeren Fahrzeiten", so die Staatskanzleien. Das gleiche gelte natürlich auch in der umgekehrten Fahrrichtung. Für die Fahrgäste aus dem Gebiet des Gemeindehauses und des Bahnhofs Wittenbach gibt es zwei zusätzliche Verbindungen nach St.Gallen.

Die Fahrgäste aus Roggwil verlieren die bisherigen fünf Schnellkurse. "Sie profitieren jedoch weiterhin von umsteigefreien Fahrten bis zum Bahnhof St.Gallen", wie es im Communiqué heisst. Gleichzeitig erhalten sie gemäss der Mitteilung komfortable Umsteigemöglichkeiten beim Bahnhof Wittenbach zur und von der S-Bahn St.Gallen.

Drei Jahre Versuchsbetrieb
Das neue Postauto-Angebot auf den Linien 200 und 201 wird im Rahmen eines drei Jahre dauernden Versuches betrieben. Die Kantone werden in dieser Zeit die Frequenzen und die Veränderung der Fahrgastströme beobachten und aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse ab 2018 das definitive Angebot einführen.

Pläne für Bahnlinie werden weiterverfolgt
Auf die Pläne für eine neue Bahnlinie zwischen St.Gallen und Arbon hat die neue Schnellbusverbindung keinen Einfluss. Voraussichtlich werde das Projekt bis Ende November im Rahmen des Bahnausbaus 2030 von den beiden Kantonen beim Bund eingereicht, erklärte Werner Müller, Leiter der Abteilung öffentlicher Verkehr/Tourismus des Kantons Thurgau, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Man habe nicht bis 2030 warten wollen, sagte Müller. Das neue Busangebot könne zudem weitere Argumente für die Bahnlinie liefern: In der Region zwischen dem Agglomerationszentrum St.Gallen und dem Nebenzentrum Arbon werde der Verkehr weiter zunehmen. Dies könnte sich auf die Fahrzeiten der Buslinie auswirken, erklärte er. (pd/dwa/sda)

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