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IMPFGEGNER: Wer masturbiert, leidet womöglich an der "Impfkrankheit"

In der Region rund ums Toggenburg ist der Vorbehalt gegenüber Impfungen besonders ausgeprägt. Doch der Infozettel, der im Behandlungszimmer einer Praxis in Uznach hängt, dürfte selbst eingefleischten Impfgegnern zu weit gehen: Schlafstörungen, Legasthenie, Stottern, Autismus, Hirntumore drohe Kindern, die geimpft wurden. Und: "Weitere Symptome der Impfkrankheit: Masturbation."
Impfgegner bringen die Impfung mit verschiedensten Leiden uns Symptomen in Verbindung. (Bild: Archiv)

Impfgegner bringen die Impfung mit verschiedensten Leiden uns Symptomen in Verbindung. (Bild: Archiv)

Die Heilpraktikerin Zita Schwyter praktiziert in Uznach. Sie lädt seit diesem Jahr zu Informationsabenden zum Thema Impfen ein, und ist damit in guter Gesellschaft in der Region des weiteren Toggenburg. Wie die "Toggenburger Zeitung" schreibt, ist der Run auf Vorträge von Impfgegnern und Impfskeptikern im Toggenburg besonders gross. So verkünde der Wiler Arzt und Impfgegner Alexander Ilg regelmässig seine "Wahrheiten" zum Thema Impfen. Dabei sei der Ansturm laut Organisatorin Andrea Bösch so gross, dass in diesem Jahr bereits der zweite Infoabend in Brunnadern eingeplant werde.

Legasthenie und Hirntumore
Aber einigen Impfskeptikern, welche diese Infoabende besuchen, dürfte der Infozettel, der in der Praxis von Heilpraktikerin Zita Schwyter im Behandlungszimmer hängt, dann doch zu weit gehen: Dort steht laut des Berichts der "Toggenburger Zeitung" dass geimpfte Kinder an der Impfkrankheit leiden können. Mögliche Symptome dieser Impfkrankheit: "Schlafstörungen, Legasthenie, Stottern, Autismus, Hirntumore." Doch was besonders auffällt: Auch Masturbation gehört in die Reihe der möglichen Folgen nach einer Impfung.

Ein Grund von vielen
Für die Uznacher Heilpraktikerin ist klar, dass sie nach all ihren Erfahrungen in ihrer Praxis ihre Kinder vor Impfungen verschonen würde. Auch, "weil Kinder nach Impfungen plötzlich anfangen könnten zu masturbieren", wie Schwyter sagt. In so einem Fall müsse die Impfkrankheit in Betracht gezogen werden und damit die Impfdaten genau auf einen zeitlichen Zusammenhang hin geprüft werden. Natürlich gebe es dafür auch viele andere Gründe, aber die Impfkrankheit könne einer davon sein, äussert sich die Heilpraktikerin. (chs)

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