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Immer mehr Arbeit für die St.Galler Spitex: Betreuungsbedarf wächst weiter

Im Kanton St.Gallen bezieht jede fünfte Frau und jeder sechste Mann ab 80 Jahren Pflegeleistungen der Spitex. Die Anzahl der aufgewendeten Pflegestunden pro Person und Jahr ist dabei in den letzten fünf Jahren von im Durchschnitt 42 auf 53 Stunden gestiegen.
Die Spitex des Kantons St.Gallen betreute 2016 rund 10'000 Klientinnen und Klienten. (Bild: Keystone)

Die Spitex des Kantons St.Gallen betreute 2016 rund 10'000 Klientinnen und Klienten. (Bild: Keystone)

(stm/red.) Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Klientinnen und Klienten, die Pflegeleistungen der Spitex beziehen, im Jahr 2016 um rund sechs Prozent gestiegen. Die Anzahl der geleisteten Pflegestunden hat im gleichen Zeitraum um gut acht Prozent zugenommen. Somit ist die durchschnittliche Anzahl Pflegestunden pro Klientin und Klient weiter angestiegen und liegt 2016 bei 53 Stunden. Der Kanton St.Gallen liegt nahe am schweizerischen Mittel von 52 Stunden. Dies zeigt die Analyse der kantonalen Fachstelle für Statistik zur Spitex-Versorgung im Kanton St.Gallen, die in der Reihe «Statistik aktuell» veröffentlicht wurde.

Gemäss den neuesten Zahlen aus dem Jahr 2016 erbrachten die Spitex-Organisationen im Kanton St.Gallen im Bereich Grundpflege bei gut 10‘000 Klientinnen und Klienten rund 553‘000 Stunden Pflegeleistungen. Zudem unterstützten sie 8‘600 Personen mit 560‘000 Stunden im hauswirtschaftlichen und sozialbetreuerischen Bereich. Rund 1300 Personen bezogen 155‘000 Mahlzeiten durch den Mahlzeitendienst von Spitex-Organisationen.

Pflegepersonen haben im Schnitt ein 40-Prozent-Pensum

Der durchschnittliche Beschäftigungsgrad in der Spitex von Pflegefachpersonen mit einem höheren Bildungsabschluss (Fachhochschule, höhere Fachschule oder berufliche Grundbildung Pflege) beträgt rund 40 Prozent. Angestellte mit Pflegekurs, Praktikanten oder Personen ohne spezifische Ausbildung im Pflegebereich arbeiten im Schnitt mit rund 20 Stellenprozenten. Sie machen 60 Prozent aller Beschäftigten der Spitex aus, in Vollzeitäquivalenten besetzen sie 40 Prozent des gesamten Beschäftigungsvolumens.

Spezialisierte Spitex-Organisationen

Die Spitex bietet nicht nur Unterstützung für betagte Personen, sondern richtet sich auch an Erwachsene und Kinder, die durch Krankheit, Unfall oder Behinderung auf Pflege zuhause angewiesen sind. Einige Spitex-Organisationen haben sich auf diese Pflegebereiche spezialisiert, wie beispielsweise die Kinderspitex oder die Lungenliga. Ihre Pflegetätigkeit unterscheidet sich teilweise markant von der Spitex-Grundversorgung. So wendeten die Kinderspitex-Organisationen 2016 im Schnitt 200 Stunden pro Kind auf, bei der Lungenliga waren es 39 Minuten pro Klientin und Klient.

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