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Kommentar

Im Zweifel für Links-Grün

Die Thurgauer Grünen haben sich für eine Listenverbindung mit GLP und SP entschieden. Damit sichern sie in erster Linie der SP ihren Nationalratssitz.
Christian Kamm

Grüne Themen haben Konjunktur. Mit neuem Selbstbewusstsein hat die Grüne Partei den traditionellen Listenverbindungspartner SP zwar nicht von der Bettkante gestossen. Aber sie hat auch noch die Grünliberalen ins Bett geholt. Die SP war bei diesem Deal nur Zuschauer − weil auf die Grünen angewiesen. Der Klimawandel mündet auch im Thurgau in einen Politikwandel.

Christian Kamm. (Bild: Urs Jaudas)

Christian Kamm. (Bild: Urs Jaudas)

Sicher: Auch die Sozialdemokraten können mit dem Resultat ihrer Demütigung vorerst gut leben. Der GP-Juniorpartner hat zwar das Gesetz des Handelns bestimmt, und mit der GLP sitzt nun eine in der Sozialpolitik bürgerlich aufgestellte Partei mit am SP-Tisch. Aber SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher ist mithilfe der grünen Wahlprozente wieder so gut wie gewählt.

Trotzdem wäre die SP gut beraten, sich nicht zu lange auf der Solidarität der GP auszuruhen. Denn die dürfte wesentlich durch den Faktor befeuert worden sein, dass sich die Grünen nicht sicher sein konnten, in einer rein grünen Allianz die GLP und ihren umtriebigen Ueli Fisch in Schach halten zu können. Und einen grün/bürgerlichen Nationalrat Fisch auf Kosten der links/grünen Edith Graf − das wollte die Mehrheit der GP dann doch nicht riskieren

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