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Im Video: Umgekippter 96-Tonnen-Kran in Ricken – Bergung dauerte zwei Nächte

In der Nacht auf Donnerstag ist der am Dienstag umgekippte 96-Tonnen schwere Pneukran erfolgreich geborgen worden. Die aufwändige Bergung dauerte zwei Nächte.
Tim Naef

Wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt, wurde der Pneukran in einer «logistisch aufwändigen Bergungsaktion» von zwei weiteren Kranen angehoben und auf einen Tieflader gestellt. Entgegen ersten Absichten, den Kran in Einzelteile zu zerlegen, konnte das Fahrzeug nahezu komplett geborgen werden. Derweil laufen die letzten Aufräumarbeiten.

Wie es weiter heisst, ist die zwischenzeitlich gesperrte Strasse zwischen Wattwil und Ricken für den Verkehr wieder offen.

Kran ist mehrere Millionen Franken wert

Die Höhe des Sachschaden könne indes noch nicht genau beziffert werden, sagt Harry Flückiger, Bereichsleiter Heben und Transportieren der Toggenburger & CO AG, zu welcher der verunfallte Kran gehört. Es gebe zum einen den Schaden am Fahrzeug, zum anderen gebe es die Kosten drumherum. «Dazu gehört beispielsweise die eigentliche Bergung, das Abtragen der kontaminierten Erde, das Ein- und Ausbauen der provisorischen Piste und schliesslich die Wiederherstellung der Unfallstelle», sagt Flückiger. Dafür müsse – Stand jetzt – ein tiefer sechsstelliger Betrag aufgewendet werden.

Wie hoch der Sachschaden am Fahrzeug selbst ist, wird derzeit abgeklärt. Nur so viel: Der Pneukran sei mehrere Millionen Franken wert, so Flückiger.

Chauffeur des Krans blieb unverletzt

Der spektakuläre Unfall ereignete sich, als ein 61-jähriger Motorradfahrer auf der Strecke Wattwil in Richtung Ricken gestürzt war und auf der Gegenfahrbahn liegen blieb.

Von Ricken her fuhr gleichzeitig ein 96 Tonnen schwerer Pneukran. Der 57-jährige Chauffeur reagierte geistesgegenwärtig und wich dem auf der Strasse liegenden Motorradfahrer aus. Wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt, lenkte er seinen schweren Spezialkran über den rechten Fahrbahnrand hinaus. Dies hatte zur Folge, dass das Fahrzeug zur Seite kippte. Der Chauffeur konnte sich unverletzt aus seiner Kabine befreien.

(Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

(Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Weil Hydrauliköl ausgelaufen musste zunächst mit einem Bagger die Erde abgegraben werden.

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