Im Suff bei Grillbude als «IS-Kämpfer» gedroht

Der 37jährige Vorarlberger weiss, dass er zu viel trinkt, und macht jetzt eine Therapie. Im März vergangenen Jahres sprach er jedoch noch stark dem Alkohol zu und holte sich bei einem Bregenzer Imbissstand «Nachschub».

Christine Eckert
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Der 37jährige Vorarlberger weiss, dass er zu viel trinkt, und macht jetzt eine Therapie. Im März vergangenen Jahres sprach er jedoch noch stark dem Alkohol zu und holte sich bei einem Bregenzer Imbissstand «Nachschub». Wegen einer anderen Sache war der Mann ziemlich in Fahrt, es ging um Geldschulden eines Bekannten. Da machte er sich an falscher Stelle Luft. «Ich bin ein IS-Anhänger und bring euch alle um», schimpfte er bei der Grillbude.

Die Halsabschneider-Geste

Ein Gast ermahnte ihn, worauf der Betrunkene nochmals drohte. Er machte die Halsabschneider-Geste und verängstigte dadurch die Angestellte. Die Polizei wurde gerufen. Die Beamten stellten fest, dass der Schwätzer stark betrunken war. Vor Gericht gestern in Feldkirch leugnete der Angeklagte die gefährliche Drohung. «Ich bin katholisch, das wäre doch eine Blamage», zeigte er sich empört.

Trüffelsalz statt Handy

Zusätzlich zur Drohung wurde dem Mann ein Diebstahl angelastet. Trüffelsalz im Wert von 7,49 Euro hat er in seine Bauchtasche verschwinden lassen. «Ich dachte, das sei mein Handy, es war eine Verwechslung», behauptete er in diesem Punkt. In beiden Fällen glaubte das Gericht den Belastungszeugen, somit kam es für den vierfach Vorbestraften zu einer Geldstrafe von 1200 Euro.

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